[SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

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  • tobivnnhm
    Erfahren
    • 23.07.2011
    • 157

    • Meine Reisen

    [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

    Tourentyp
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    Lon
    Mitreisende
    Hallo,

    Ich habe jetzt etwa 14 Monate auf Spitsbergen gelebt, studiert und gearbeitet und mich dabei in diese Insel verliebt.
    Leider, war Ich nach dem letzten kleinem Reisebericht etwas schreibfaul, sodass Ich jetzt erst einmal ein paar Bilder und Anekdoten von diesem Sommer hier reinstelle.

    Der Winter war auch ein Traum, aber Viele der Touren waren auf dem Motorschlitten und die Übernachtungen in Jagdhütten. Daher fange Ich erst einmal an den Sommer nachzuarbeiten.


    (Der Winter sah eher so aus)


    (oder so)

    Vom Juli 2012 bis Juni 2013 habe Ich Arktische Biologie und Arktische Technologie bei UNIS (Universitätszentrum auf Svalbard) studiert. Alles was danach kam, versuche Ich hier jetzt zusammenzufassen.

    Zunächst wollte Ich die Insel nach den Vorlesungen einfach nicht verlassen, also bin ich zunächst auf den Campingplatz am Flughafen gezogen, wo Ich für den Sommer über für die Unterkunft arbeiten konnte. Nebenbei, konnte Ich anfangen für einige lokale Tourismusveranstalter Stadtführungen und kleine Spaziergänge mit den Touristen der großen Kreuzfahrtschiffe zu machen. Den Traumjob, der den ganzen Sommer bestimmt habe, kam aber über den Campingplatz.
    Dort stand nach der ersten Woche plötzlich mein neuer Chef vor mir und hat mir nach einem kurzen Gespräch einen job als Vollzeitguide für Wanderungen über den ganzen Sommer angeboten.

    Da Ich auf jede Werbung verzichten möchte, nenne Ich den Veranstalter hier nicht und halte mich bei den Beschreibungen der kommerziellen Touren und der Logistik etwas zurück und lasse die Bilder sprechen.


    (Die erste Woche war noch für eigene Touren frei, also haben wir uns die Berge in der Umgebung vorgenommen)


    (und die verlassene russiche Bergbausiedlung Grumant)




    (aber auch um Longyearbyen herum gab es einige interessante alte Mienenanlagen)


    (Das letzte Mal Skifahren der Saison endete auf Blankeis)


    (und einige der Flüsse wurden reißend)


    (Der höchste Berg um Longyearbyen: 1050 m)


    (Der Gletscherbach hinter unserm Dorf hat es geschafft sich in einem Sommer etwa 5-7 Meter in den Gletscher zu fressen)


    (und die Mitternachtssonne musste auch ausgenutzt werden)


    Ganz Besonder habe Ich auch die Rückkehr des Lebens empfunden.
    Nachdem ab Oktober 2012 die meisten Vögel in den Süden verschwunden sind und abgesehen von einigen Rentieren und ganz selten mal einem Bären, oder Fuchs nicht zu sehen war, waren die ersten Vögel und Pflanzen ein Zeichen für den wiederkommenden Sommer.


    (Prachteiderenten: Im April waren die ganzen Fjorde noch voller Schwärme und im Juni waren plötzlich alle Prachteiderenten nur noch eine Seltenheit in der Tundra)


    (Eiderenten: zwischen dem städtichen Hundezwinger und einem der Hundeschlittenanbieter, aht sich eine riesige Eiderentenkolonie gebildet. Die Füchse trauen sich nciht in die Nähe der Hunde und die Eiderenten können ungestört brüten)


    (das ist der Übeltäter, der so gerne Eiderenteneier und Küken frisst: der Polarfuchs)


    (und die Schmarotzerraubmöwe ist auch verrückt nach Eiern)


    (Die Küstenseeschwalben brauchen sich aber nicht zu verstecken, die attackieren allen und jeden der zu nah ans Nest kommt)


    (Das Schneehuhn, der einzigste Vogel, der einem auch mal im Winter über den Weg gelaufen ist)


    (Drezehenmöwen in Grumant: in Pyramiden, einer anderen verlassenen Siedlung, haben sie ein ganzes Haus besetzt, das nun das Irrenhaus genannt wird)


    (Ich finde der Name passt)


    (Das Svalbard-Rentier: klein und pummelig, aber super neugierig)




    (Der Spitzbergenwald: der größte Baum wurde nur 3-5cm hoch die Polarweide)

    Danach ging es auch schon auf die erste größere Tour.
    wir wurden mit Schnellbooten vor eine Gleterfront abgesetzt, schlugen ein Basislager auf und haben einfach nur die Gegend genossen und uns den Gletscher genauer angeschaut.


    (Das Basislager in der Moränenlandschaft)





    Danach ging auch wieder das Studentenleben los, zumindest für zwei Wochen. Ein kleiner Sommerkurs zur Artenbestimmung auf Spitzbergen hat mich für einige Zeit zurück an die Uni geholt. Naja, dann habe Ich die neuen Studenten auf die Touren mitgenommen .


    (Mein neuer Kurs im Schnellboot, von dort ging es auf die andere Fjordseite zum Pflanzen bestimmen)


    (Feldarbeit zwischen Heidekraut und Polarweide)


    (Wochenende mit dem Biokurs: eine halbe Stunde hinter unseren Wohnheimen haben wir diesen tollen Platz gefunden)


    (und der freie tag vor der Klausur, leider nicht mehr der ganze Kurs, aber vorbereiten konnten wir uns trotzdem: zumindest auf die Pflanzen)


    (von dort ging es um Mitternacht über die Wolken auf den höchsten Berg der Gegend)


    (Der weg von der Uni durchs Stadtzentrum: Die Wolken habe sich auf einmal über dei Berge getürmt..einfach nur beeindruckend)

    Und nach zwei Wochen war der Kurs auch schon vorbei und es ging weiter mit der "Arbeit".


    (Jakobsleiter, eigentlich recht selten, aber teilweise in Massen, wenn man einmal den richtigen Ort gefunden hat)


    (zurück zur Arbeit am Nordenskiöldgletscher )





    Vom Gletscher ging es weiter zum Vogelfelsen bei Diabas:






    (Scheuchzers Wollgras)


    (und plötzlich war der Fjord direkt vor unserem Lager gefüllt mit Walen. Fontänen überall und endlich konnte man die Beschreibungen von Barents nachvollziehen, dass man vor lauter Walen kaum Navigieren konnte: hier ein Blauwal)


    (und ein paar Finnwale)

    Von dort ging es zurück nach Longyearbyen für eine kurze Pause und Umpackerei, bevor es zurück zum Billefjorden ging.
    Diesmal für eine 10-Tages Trekkingtour. Nur ein abenteuerfreudiger Gast und einige interessante Begegnungen, haben es zu einem meiner schönsten Wanderungen gemacht .


    (Skansbukta: über tief eingeschnittene Täler und Moränengeröll ging es nach Skansbukta. Dort gab es die erste interessante Begegnung... Anders, ein Angestellter vom Gouverneur, der mir schon letzten Sommer aus der Patsche geholfen hat läd uns zu einem Bier und einigen Interessanten Gesprächen ein.)


    (Da Skansdalen ein jagdfreies Gebiet ist, werden die Rentiere hier viel größer, als in Siedlungsnähe)


    (Nachtwanderung zur Tschechischen Forschungsstation, es wird langsam wieder dunkel und der Herbst macht sich bemerkbar. An der Forschungsstation haben wir dan Oleg getroffen, den freundlichsten Tschechichen Biologen, den man sich vorstellen kann. Es gab eine Einladung zum Tee und einige interessante Gespräche am nächsten Morgen...später hab ich über dieses Treffen ein Bachelorarbeitsthema in dieser Station für nächsten Sommer bekommen.)


    (Ebbahytta, eine Hütte in der Nähe des nächsten Lagerplatzes)


    (Das Tal war leider auch für die vielen Eisbärenbesuche bekannt)


    (hier ist der Grund)


    (und hier ein typisches Eisbäranhängsel, die Elfenbeinmöwe)


    (von Ebbadalen ging es am nächsten Morgen zur Tarantel = "Tarantellen")


    (Blick Richtung Osten auf den Mittag-Leffserbreen. Im Winter bin Ich dort schon einmal mit dem Motorschlitten entlang gefahren und habe beim Blick auf das tarantellen den Plan gefasst diese Felsformation irgendwann von Nahem zu sehen)


    (auch die Eissturmvögel mögen die Tarantel)

    Von dort ging es weiter zum Nordenskiöldgletscher, wo wir unser lager aufschlugen und auf den McCabefjellet geklettert sind.


    (Aussucht vom Grat des McCabefjellet auf den Nordenskiöldgletscher)


    (und die Aussicht auf Inlandeis (hier Lomonosovfonna) mit einigen Nunataks)


    (Leider ging es wegen einem extrem kaltem WInd auf dem Grat mit unserer Kleidung nicht auf den Gipfel. Hier sieht man wie sich Eiskristalle in die Windrichtung aufgebaut haben)

    Nachdem diese 10 abenteurlichen Tage rum waren ging es wieder zurück ins Dorf. Dort wartete schon David, ein Studienfreund aus Deutschland, auf mich. Wir nahmen uns einen Tag zum Packen und gingen vom Ende der Straße von Longyearbyen los Richtung Osten für eine letzte 10-Tageswanderung.


    (Zu zweit hatten wir keine Lust auf Bärenwache, also sind wir fern vom Strand und den Haupttälern geblieben und haben auf den Bärenzaun vertraut)


    (Die Flüsse waren inzwischen winzig und gut mit Gummistiefeln zu durchqueren)


    (Wasserfall in Eskerdalen)

    über das große Sassental ging es dann zur Küste Richtung Diabas.


    Nur leider hat dort schon ein Eisbär auf uns gewartet. Mitten in der Nacht erschöpft und auf der Suche nach einem guten Lagerplatz, steht das Ding auf einmal vor uns, genau da wo wir hinwollten. Leider standen wir auch noch an einer Steilklippe. Also wurde schnell das Foto gemacht und dann hieß es nichts wie weg und zwar ohne Pausen. Also ging es an der Nächsten Möglichkeit den Grönsteinfjellet hinauf, wärend der Bär am Strand entlang immer näher kam. Von dort konnten wir aber zum Glück beobachten, wie der bär weiter zum Nachbarkapp zog..Glück gehabt. Man nimmt zwar immer ein Gewehr und Signalpistole mit Abschreckmunition mit auf Tour, aber das letzte was man will ist diese majestätischen Tiere zu erschießen.
    Am Nachbarkapp hat sich der Eisbär dann ein Rentier von einer Jagdhütte geklaut, wie wir später von der lokalen Zeitung erfuhren.


    Am nächsten Morgen ging es dann zum Vogelfelsen mit immer noch vielen Papageitauchern.


    Am letzten Tag gab es dann auch den ersten Schnee.


    und den ersten Schneemann


    (Leider war der Schnee auch shcnell wieder weg.


    Wir haben auch tatsächlich einen Baum gefunden, der höher als die Weide ist, die Zwerbirke.
    Teilwiese bestimmt sogar 10cm hoch.

    Nach dieser letzten langen Tour gab es dann ein paar Tage Pause, bevor es zurück ins Eskerdalen ging.
    Ein Freund hat ein Rentier in der Jagdverlosung im Sassengebiet zugeteilt bekommen.
    Also ging es zurück zum Eskerdalen auf der suche nach Rentieren und zurück mit schwer bepackten Rucksäcken.
    Leider finde Ich die Fotos nicht mehr.

    Anschließend mussten die letzetn Tage der Kajaksaison ausgenutzt werden:


    also ging es bis zur nächsten offenen Hütte der Russen in Colesbay.


    Teilweise gab es auch einen tierischen Begleiter, hier eine Ringelrobbe

    Schließlich kam der Abreisetag immer näher. Also wurden die letzten Tage in der Näher des Ortes genutzt.


    Die letzten tage auf dem zeltplatz waren magisch. Ich war der einzigste auf dem Platz und die herbstlcihen Farben wurden immer intensiver. Na gut, umheimlich wurde es am Ende auch, sodass Ich für die letzten Tage den Bärenzaun aufgestellt habe und mit einem teilgeladenen Gewehr neben meiner Matratze geschlafen habe.


    auf einer letzten Wanderung bei Mondlicht, gab es auch wieder die ersten Nordlichter zu sehen


    Mondreflektion auf dem Gletscher


    Unser letztes Lager, anch der Mondscheinwanderung


    Endlich wurden auch die Eishöhlen wieder zugänglich




    Und schließlich musste Ich doch wieder zurück und meine neue Heimat verlassen.
    Bis Dezember muss Ich noch einige Kurse beenden und dann geht es auch wieder zurück in den Norden.

  • ich
    Alter Hase
    • 08.10.2003
    • 3566

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

    Sieht einfach sehr schön aus!!!
    Nicht nur Fuchs sein, auch n puschigen Schwanz haben!

    Spaß im Winter und Wandern mit Kindern

    Kommentar


    • Karliene
      Feldherrin
      Alter Hase
      • 08.03.2009
      • 3152

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

      Echt starke Bilder !!! Aber soweit ich in nem Führer gelesen habe ist Spitzbergen nicht für Trekkingtouren z.B. Solo oder zu zweit geeignet (wie Lappland z.B.)...?! Oder siehst du das erfahrungsgemäß anders?
      "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist." Walter Kempowski - Schriftsteller (1929 - 2007)

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      • Kuckuck
        Erfahren
        • 02.08.2005
        • 403

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

        Spitsergen ist halt anders als Lappland. Gut gerüstet, z.B. mit Gewehr und Bärenalarm sowie neben Bergstiefeln auch Gummistiefeln und Steigeisen ist vieles möglich. Entsprechende Leidensfähigkeit vorausgesetzt. Ich habe zweimal geführte Touren mitgemacht und würde dies auch immer vorziehen.
        Viele Grüße

        Kuckuck

        Kommentar


        • boulderite
          Fuchs
          • 12.05.2012
          • 1260

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

          Klasse Einblicke, man, ich hätte auch mal was studieren sollen wo man so tolle Sachen unternehmen kann Ich wünsche mir nur eins: die ganzen tollen Bilder in größer!!

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          • NilsAc
            Gerne im Forum
            • 07.11.2009
            • 70

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

            Hi Tobi,

            schön hier etwas über deine Touren auf Spitzbergen zu lesen. Wir haben uns Ende Juni auf dem Campingplatz getroffen. Das war die Woche in der Du mit Jost die Marathon-Tagestour nach Grumant gemacht hast. Von Euch hab ich ja schon einiges Interessantes über Touren auf Spitzbergen gehört. Schön jetzt auch mal ein paar deiner tollen Bilder dazu zu sehen. (Danke auch nochmal für die Mitfahrgelegenheit vom Campingplatz in die "Stadt")

            Ich war nach meiner Trekkingtour in Lappland nur für eine Woche auf Spitzbergen und hab zum Einstieg ein paar geführte Tageswanderungen und Bootstouren gemacht. Möchte aber definitiv wiederkommen und z.B. eine geführte Trekkingtour mitmachen. Auf eigene Faust dort herumzuziehen wäre mir doch (zumindest noch) ein paar Nummern zu groß.

            Würde mich darüber freuen noch mehr über deine Touren und so auch über Spitzbergen allgemein zu erfahren.

            Gruß und alles Gute,
            Nils

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            • tobivnnhm
              Erfahren
              • 23.07.2011
              • 157

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

              Zitat von Karliene Beitrag anzeigen
              Echt starke Bilder !!! Aber soweit ich in nem Führer gelesen habe ist Spitzbergen nicht für Trekkingtouren z.B. Solo oder zu zweit geeignet (wie Lappland z.B.)...?! Oder siehst du das erfahrungsgemäß anders?
              Ich finde Spitsbergen ist ein Traumland für Trekkingtouren. Na gut, es gibt diese Eisbären, die alles etwas schwierig machen und die normalen arktischen Gefahren, aber Ich finde das macht den Reiz mit aus.
              Alleine sollte man aber nicht gehen, zu zweit geht es schon. Diesen Sommer war Ich auf 3 längeren Wanderungen zu zweit, bei einer mit Eisbärenbegegnung.

              Dabei sind nur ein paar Dinge zu beachten.

              Erst einmal die Eisbärengefahr. Dazu muss man erst einmal ein Gewehr mitschleppen und damit auch umgehen können. Ein Schieß- oder Jagdverein kann da helfen. Auf Spitsbergen kann man sich dann wenn man sich früh genug drum kümmert mit nem sauberen Führungszeugnis eine Genehmigung holen und einen Mauser mieten. Ein sehr zuverlässiges Gewehr und immer noch präzise bis 100m, aber seeehr schwer. Von anderen Gästen habe Ich gehört, dass man sich wohl etwas mehr Munition beim Mieten geben lassen kann um das Gewehr auf der Schießbahn zu testen. Am sichersten wäre es natürlich in Deutschland den Waffenschein zu machen und mit viel Übung udn eigener Waffe anzureisen.
              Neben dem Gewehr gibts dann noch die Sinalpistole, oder den Signalstift zum abschrecken. Die könnte man auch in longyearbyen mieten, oder kaufen und ist auf jeden Fall nötig um den Eisbären eine Chance zu geben und keine Strafen wegen einem unnötigen Abschuss riskiert. Natürlich sollte man damit auch umgehen und vor allem an die Flugbahn und den Rückstoss denken (Austesten am Schießstand kann helfen). Für Übernachtungen im zelt braucht man dann auf jeden Fall noch einen Bärenzaun mit Sprengladungen, den man sich auch vor Ort mieten, oder kaufen kann. Ansonsten kann man auch recht gute Modelle in Deutschland kaufen und mitnehmen. Nur leider funktionieren die zäune nicht 100%ig und sollten nur benutzt werden, wenn die Nachtwache nicht geht, weil man z.B. nur zu zweit ist.

              Danach gibt es nur noch normale alpine/ arktische Gefahren, wie reißende Flüsse, wgeloses gelände ohne Handyempfang, Gletscher, Hänge voller losem Geröll etc.. Man kann aber auch Touren ohne Gletscherkontakt machen, oder im Spätsommer auf aperen Gletschern mit wenig Spalten bleiben. Dabei sind speziell für Spitzbergen nur Gummistiefel und ein Notpeilsender oder Satellitentelefon Gold wert.

              Also mit der richtigen Vorbereitung ist Spitsbergen einfach nur ein tolles Trekkinggebiet

              Kommentar


              • tobivnnhm
                Erfahren
                • 23.07.2011
                • 157

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                hier gibt es ein paar mehr Bilder, auch in größer

                http://www.flickr.com/photos/tobivnnhm/

                Und wenn Ich die Tage Zeit hab kann Ich etwas mehr zu einzelnen Touren schreiben.
                Es ist nur soo viel passiert, da weiß Ich gar nicht wo Ich anfangen soll.

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                • Mortias
                  Fuchs
                  • 10.06.2004
                  • 1023

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                  Klasse Bilder, echt schick anzuschauen. Und spannend, dass Du eine Gegend vorstellst, über die hier eher wenig berichtet wird, eben natürlich auch, weil sie nicht ganz so leicht zugänglich ist. Zum Thema Eisbären, kann man da nicht auch Bärenspray nutzen, ähnlich wie bei den Grizzlys in Nordamerika?

                  Kommentar


                  • tobivnnhm
                    Erfahren
                    • 23.07.2011
                    • 157

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                    Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
                    Zum Thema Eisbären, kann man da nicht auch Bärenspray nutzen, ähnlich wie bei den Grizzlys in Nordamerika?
                    Nein, Bärenspray würde Ich auf keinem Fall vertrauen (Man kann es hier auch nirgends kaufen). Wenn der Eisbär schon so nah drann ist, dass man das Spray benutzen könnte ist es schon zu spät. Grob gesagt sind viele Notwehrsituationen schon bei 50m, wobei es natürlich von der Sizuation und em Verhalten de Bären abhängt. Aber so einem riesigen bis 45km/h schnellen Raubtier nur mit Bärenspray gegenüber zu stehen, will ich besser nie erleben.

                    Kommentar


                    • Daddyoffive
                      Fuchs
                      • 24.08.2011
                      • 2434

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                      Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
                      Klasse Bilder, echt schick anzuschauen. Und spannend, dass Du eine Gegend vorstellst, über die hier eher wenig berichtet wird, eben natürlich auch, weil sie nicht ganz so leicht zugänglich ist.
                      Hmm, dann muss ich mch doch mal dran machen und den Reisebericht meiner Spitzbergen-Wintertour 2012 hier einstellen. Spitzbergen ist eine absolut tolle Destination für extreme Outdoortouren!
                      Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden müsste, sondern ein Abenteuer, das gelebt werden will.
                      John Eldredge
                      ><>

                      Kommentar


                      • Philipp
                        Alter Hase
                        • 12.04.2002
                        • 2752

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                        Hei på deg Tobi!

                        Danke für die ansprechenden Bilder und die Kurzfassung Deines Spitzbergenaufenthaltes! Das weckt Erinnerungen und Sehnsüchte…
                        Dein „Arbeitgeber“ dort hieß nicht zufällig mit Vornamen Andreas (die weißen Zelte auf dem Bild am Nordenskiöld kommen wir so verdammt bekannt vor ).
                        Für das Privileg, solche Erfahrungen sammeln zu dürfen muß man dankbar sein, denn diese Erinnerungen werden einen ein Leben lang begleiten.

                        OT: Derzeit überlege ich, wie man Spitzbergen mit (kleinen) Kindern gut bereisen kann, aber leider war sysselmannens svar auf meine Frage nach der Nutzung einer Sulky nicht sonderlich positiv...).

                        Viele Grüße, Philipp (blüht die Tulpe in meinem Avatar noch?)
                        "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

                        Kommentar


                        • tobivnnhm
                          Erfahren
                          • 23.07.2011
                          • 157

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                          Hi Philip,

                          haha, doch Andreas passt.

                          Kleine Kinder geht doch eigentlich sehr gut
                          letzten Sommer war auch eine Finnin mit Säugling mit bei Wanderungen.
                          Dann geht es halt nicht ganz so weit und nicht auf die schwierigsten Berge.



                          Viele Grüße,

                          Tobi
                          Zuletzt geändert von tobivnnhm; 28.10.2013, 13:28. Grund: Bild wurde nicht angezeigt

                          Kommentar


                          • Mika Hautamaeki
                            Alter Hase
                            • 30.05.2007
                            • 3949

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                            Bitte mehr Fotos!!! Svalbard steht schon seit mehreren Jahren ganz oben auf meiner Liste.
                            So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
                            A. v. Humboldt.

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                            • tjelrik
                              Fuchs
                              • 16.08.2009
                              • 1239

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                              Zitat von tobivnnhm Beitrag anzeigen
                              hier gibt es ein paar mehr Bilder, auch in größer

                              http://www.flickr.com/photos/tobivnnhm/
                              bear shit - sounds like bells & smells like pepper

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                              • efbomber
                                Erfahren
                                • 23.08.2010
                                • 228

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: [SJ] Sommer 2013 auf Spitzbergen

                                Eine ganz besondere Anziehungskraft wirkt diese Gegend auf mich aus. So karg und doch so interessant. Mir haben es ja die verlassenen Bergbausiedlungen wie Pyramiden und Forschungsstationen angetan. Für eine Tour dort oben fehlt mir aber die nötige Ausrüstung und das Kleingeld... noch

                                Danke für den flickr-Link!
                                Gruß
                                David

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