[IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

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  • Dieter
    antwortet
    Zitat von Petetheneed Beitrag anzeigen
    ... auch mal nach Island zu fahren/fliegen wenn kein Winter ist. Da ist dann doch alles irgendwie nur schwarz-weiß.


    (Tschuldigung, aber das musste ich los werden)

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  • Petetheneed
    antwortet
    Bei den Bildern und Farben verstärkt sich mein Wille, auch mal nach Island zu fahren/fliegen wenn kein Winter ist. Da ist dann doch alles irgendwie nur schwarz-weiß. Abgesehen von den Nordlichtern.

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  • Dieter
    antwortet
    Zitat von Freedom33333 Beitrag anzeigen
    Bei so tollen Landschaften - nochmal was völlig anderes als Skandinavien - kommt man ja schon ins Grübeln dort mal ne Tour zu machen. Auf der anderen Seite hat es halt nicht mehr so viel mit Wildnis zu tun wenn da so viele Leute sind / Man mitm Auto da hinkommt. Tolle Bilder jedenfalls
    Die letzten Bilder sind in einem Umkreis von 2 Kilometer um Landmannalaugar aufgenommen. Ja, stimmt, da kommt man mit dem Auto hin. So, jetzt nimm mal eine Islandkarte, zeichne da mal einen 2-Kilometer-Kreis um Landmannalaugar rum (schwierig, weil der so klein ist, gell), betrachte nun die Karte aus etwas Abstand und dann kannst Du noch mal mit dem Grübeln anfangen.

    Übrigens, wenn Du Dich 3 Kilometer von Landmannalaugar entfernst, und nicht gerade auf dem Laugavegur hatschst, bist Du alleine und hast mehr Wildnis vor Dir als Du in einem ganzen Trekkerleben verdauen kannst.

    Dieter

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  • Freedom33333
    antwortet
    Bei so tollen Landschaften - nochmal was völlig anderes als Skandinavien - kommt man ja schon ins Grübeln dort mal ne Tour zu machen. Auf der anderen Seite hat es halt nicht mehr so viel mit Wildnis zu tun wenn da so viele Leute sind / Man mitm Auto da hinkommt. Tolle Bilder jedenfalls

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  • neumania
    antwortet
    Sonntag, 04.08.2019 Landmannalaugar


    Nachdem ich mich beim Aufstehen total unfit fühle und die Wolken/der Nebel wieder tief hängen, kleine Planänderung:
    Ich werde nicht versuchen querfeldein über die Hattver nach Landmannalaugar zu kommen, sondern mangels Bus versuchen dort hin zu trampen und dort wandern und fotografieren und von da dann den Abstecher zur Hattver zu machen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2019.jpg Ansichten: 0 Größe: 896,3 KB ID: 3020498 Blick zurück

    So stehe ich um ½ 10 an der F208 und werde nach gefühlt zwei Minuten von Rangern zur Eldgjá mitgenommen. Prima, muss ich den Weg von gestern nicht wieder noch einmal zurückgehen.

    Dann gehe ich eine ¾ Stunde bis mich ein sehr nettes koreanisches Paar direkt bis LML mitnimmt. Einzig irritierend ist, dass neben einer GoPro als Dash-Cam auch noch ein Handy alles filmt und zudem noch mit einer Kamera Fotos gemacht werden, aber wenn’s hilft…

    In LML buche ich dann erst mal einen Zeltplatz für zwei Nächte, baue das Zelt auf, esse was und mache noch die schicke Runde über den Bláhnúkur.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2021.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,09 MB ID: 3020496 ...mal wieder schicker Zeltplatz



    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2024.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,05 MB ID: 3020497 der Aufstieg beginnt




    Blick zurück



    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2027.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,04 MB ID: 3020499 der Blick in's linke Seitental




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2028.jpg Ansichten: 0 Größe: 792,1 KB ID: 3020495 und der Weg nach oben




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2029.jpg Ansichten: 0 Größe: 998,2 KB ID: 3020500 noch einmal der Blick nach links inklusive Skalli




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2030-Pano.jpg Ansichten: 0 Größe: 710,4 KB ID: 3020501 wieder ein Blick zurück...




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2034.jpg Ansichten: 0 Größe: 776,5 KB ID: 3020502 ...auch auf die folgenden Wanderer




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2049.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,06 MB ID: 3020503 und schon der Weg nach unten




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2063.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,13 MB ID: 3020504 auf einem wunderschönen Grat




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2068.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,41 MB ID: 3020505 in die Schlucht hinein




    Dann kaufe ich noch (Leicht-)Bier und Chips für den Abend, gut isses 😎
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von neumania; 12.02.2021, 19:54.

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  • neumania
    antwortet
    Samstag, 03.08.2019 Hólaskjól


    Da außer mir nur ein Paar hier auf dem Zeltplatz ist versuche ich es einmal ohne Ohropax, aber leider schnarcht einer der beiden dermaßen, dass doch was in’s Ohr muss.

    Trotzdem, oder gerade deshalb, schlafe ich sehr gut und werde schon um sieben Uhr wach; also drehe ich mich um und schlafe einfach weiter, Urlaub ist schön J

    Als ich das nächste Mal wach werde ist es schon ¼ vor neun, also doch Aufstehen und bei Snickers und Kaffee zum Frühstück packen; das Zelt muss ich leider außen nass einpacken, dann geht’s um ½ zehn los.

    Direkt hinterm Zeltplatz muss ich einmal harmlos einen Bach furten, das einzige Mal für heute

    ​ Blick zurück, links die Wandergruppe



    ​ ...und Blick zurück in's Flusstal


    Dann geht’s in den Nebel hinein, man sieht kaum von Pflock zu Pflock, aber immerhin ist der Weg komplett gekennzeichnet und wo die Sicht nicht bis zum nächsten Pflock reicht, helfen die Fußabdrücke der Vorgänger.





    Auch wenn es ein wenig schade um die Aussicht ist, hat das Wandern im Nebel etwas Kontemplatives, fast schon Meditatives an sich und erfüllt mich einmal wieder mit der Einsicht, dass doch der Weg das Ziel ist.

    So genieße ich die Stimmung und wandere weiter stetig hinauf; ab und zu lichtet sich der Nebel ein wenig und ich erahne Ausblicke, letztlich bleibt es aber insgesamt trüb.

    Irgendwann verzweigt sich der Weg, nach rechts geht’s hoch; das wird der Weg zum Gipfel des Gjátindur sein, aber den Abstecher lasse ich dann mal sein, man sieht ja eh‘ nix…

    Dann folgt ein etwas missverständlicher Wegweiser, der den Eindruck vermittelt, es gäbe neben den Richtungen Skælingar und Gjátindur noch zwei weitere Wege, tatsächlich sind die Wege zum Wasserfall Ofærufoss und zum Parkplatz der gleiche.

    Ich folge also dem Pfad zum Ofærufoss und Parkplatz, es geht leicht bergab, und dann kommt eine weitere Gabelung: geradeaus der „leichtere“ und längere Weg zum Parkplatz, rechts hinunter anspruchsvoller und kürzer, dafür inklusive Wasserfall.

    Da ich den sehen will, nehme ich letzteren Weg, den ich auch weiter empfehle, denn die einzige Schwierigkeit ist das Heruntergehen/-rutschen eines steilen Hangs in die Eldgá. Fühlt sich an wie einen Berg hinab im sulzigen Schnee, ist nicht wirklich anspruchsvoll und erlaubt grandiose Blicke in die Schlucht hinunter.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF1968.jpg Ansichten: 0 Größe: 706,8 KB ID: 3011503 ...erst stecke ich noch im Nebel


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF1970.jpg Ansichten: 0 Größe: 780,9 KB ID: 3011504 aber dann bin ich unter der Nebelgrenze


    Diese ist auch sehr sehenswert mit erhabenen Ausblicken, das können die Fotos nicht ansatzweise wiedergeben.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF1976.jpg Ansichten: 0 Größe: 949,5 KB ID: 3011505 in der schönen Schlucht


    Dann geht’s eine Weile durch diese schöne Schlucht bis zum Ofærufoss, wo ich erst einmal einen Fotostopp einlege.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF1988.jpg Ansichten: 0 Größe: 856,4 KB ID: 3011509 die obere Stufe


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2009.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,02 MB ID: 3011508 und der Wasserfall in ganzer Pracht


    Weiter geht’s danach über Stock und Stein, weil der Grund der Schlucht vom (Ab-)Fluss des Wasserfalls gefüllt ist, bis zum Ende der Schlucht; anschließend zieht sich’s ein wenig unspektakulär, bis ich gegen ½ 4 an der Hólaskjól bin.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2017.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,07 MB ID: 3011510 wo die Autos furten müssen, gibt's für Wanderer zum Glück eine Brücke


    Hier esse ich erst einmal, dusche schön lange, dann lese ich noch was und verdrücke mich früh in’s Zelt…


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSCF2018.jpg Ansichten: 0 Größe: 851,0 KB ID: 3011511 schicker Zeltplatz
    Zuletzt geändert von neumania; 10.01.2021, 18:59.

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  • neumania
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Freitag, 02.08.2019 Skælingar


    Nett war’s noch: ein wenig mit den Kanadiern gequatscht und dabei erfahren, dass die Reisegruppe nicht nur geführt, sondern abends auch noch vom Guide bekocht wird, was gelesen und dann ab in’s Bett.


    Am nächsten Morgen stehe ich um ½ acht ausgeschlafen auf, trinke draußen in der Sonne Kaffee und plausche noch mit Tom, dem Guide, der halb Franzose und halb Isländer ist.

    Dann kommt noch ein leicht verpeilter Deutscher dazu, der nicht aufhören will zu erzählen, so dass ich die Notbremse ziehe und „dringend mal packen muss“.
    Gegen ½ zehn gehe ich dann bei blauem Himmel und Sonnenschein los, der Weg ist nicht zu verfehlen und bringt mich unmittelbar in die Nähe der Skaftá.



    Blick zurück...




    ...und Blick voraus



    noch einmal der Blick Richtung Sveinstindur zurück



    ..und dann ist auch schon der Uxatindar im Blick


    So wandere ich dahin, schon bald den Uxatindar im Blick, und genau jetzt ist tatsächlich der Weg das Ziel: es ist einfach eine Freude, bei bestem Wetter durch diese schöne Landschaft zu wandern!



    die Skaftá ist auch immer präsent


    Es geht durch Grün, durch Asche, und immer bleibt der Uxatindar als Landmarke im Blick. Irgendwann erreiche ich dann eine Art Plateau, von dem aus ich einen schönen Blick in die Schlucht Hvanngil habe.



    und nachdem der Weg auch nur durch Gestein führt...



    ...dann der Blick in die Hvanngil


    Ist der Blick in dieses Tal auch schön, so erkenne ich leider doch schnell, dass der Weg durch das Tal nicht ganz so einfach ist, weil mehrere Wasserläufe gefurtet werden wollen; außerdem fehlt leider jede Markierung, blöd.
    Von hier oben erahne ich zumindest, wo der Wanderweg nach der Querung des Tals anschließt, allerdings fehlt mir im Moment jede Idee, wie ich dort hinkommen soll.

    Egal; erst einmal geht es steil bergab und dann stehe ich sehr schnell in der Schlucht. Meine ersten Versuche vorwärts zu kommen scheitern in der mehr als knietiefen Mocke, meine nächsten Versuche leider auch.
    Nach geraumer Zeit finde ich einen Weg, der dann jedoch an einem zu tiefen Wasserlauf endet und ich muss wieder zurück, auch blöd; genau so blöd ist, dass ich allmählich den Mut verliere.

    Zumindest sehe ich im Zurückgehen, dass auch die geführte Gruppe anmarschiert und entschließe mich, einfach auf die Gruppe zu warten und den Guide zu fragen, wie der Weg jetzt ist. Der hält sich in der Auskunft sehr wage: er sei länger nicht mehr hier gewesen und die Landschaft würde sich laufend verändern, er müsse selbst erst schauen.



    die Gruppe rückt an...



    ...und kommt in's Tal


    Ich suche also selbst auch wieder, diskutiere auch mit zwei dazu gekommenen Holländern, und während wir alle weiter suchen, sind die Holländer auf einmal schon aus dem Tal raus, ohne dass ich gesehen habe, wie sie das geschafft haben

    Da sie auch schon außer Rufweite sind geht die Sucherei weiter; schließlich schaffen die Gruppe und ich die Querung auch, befinden uns jetzt aber an der östlichen Flanke des Uxatindar, von der ich im Kopf habe, dass es hier nicht weitergehen soll. Auf meine Frage an den Guide antwortet mir dieser in typisch isländischer Natur: es gibt überall Wege


    Nun denn; so folge ich also der Gruppe und wandere hinter ihr an den Hang geschmiegt immer weiter bergauf; wie ich so gehe sehe ich auf einmal ein kleines Gebilde aus Plastik auf dem Boden und sammel es ein, hat hier nix zu suchen.



    am Hang




    Blick zurück


    Eine Kehre weiter steht die Gruppe und diskutiert, eine Kanadierin hat ihr superduper-teures Hörgerät verloren und hat nicht bemerkt wann und wo. Jetzt ist also die Revanche für das Objektiv-Einsammeln dran, denn das Plastikgebilde ist eben jenes Hörgerät.
    Die Dame ist außer sich vor Freude; schön, wenn man helfen kann.

    Nicht so schön wird allmählich die Kraxelei: abenteuerlich wird gewandert und auch geklettert, allein die Anwesenheit eines Guides lässt hoffen, dass der Weg hier wirklich irgendwohin führt.

    Positiv ist allerdings die Panoramaaussicht: man hat immer wieder einen unglaublichen Ausblick über das Flusstal der Skaftá und auch den gegenüberliegenden Rauðihnúkur.






    ...für größer draufklicken






    Wir machen Pause mit dieser Superaussicht und nachdem wir dann wieder weitergehen, beginnt sich der Weg zu ziehen. Mittlerweile ist es schon was später und mir fehlt jede Einschätzung wo wir sind und wie lange wir noch brauchen, inzwischen ist für mich leider nur noch das Ziel das Ziel…

    Entsprechend gering ist dann auch die Motivation weiter zu fotografieren, so dass ich einfach nur noch gehe
    Nach einer gefühlten Ewigkeit stoßen wir auf eine Schotterpiste, die uns dann irgendwann schlussendlich doch zur Hütte führt, Ankunftszeit 18.15 Uhr, also knapp neun Stunden Wanderzeit inklusive Pause, puhh…

    Dafür entschädigt dann der Zeltplatz, der wirklich allerliebst ist, so dass ich heute auch endlich meine erste Nacht im neuen Zelt verbringen will; ich esse noch was, plausche noch mit Tom und lese noch was und dann ist’s auch schon Zeit für den Schlafsack, gute Nacht.




    extrem schicker Zeltplatz

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  • Dieter
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    ... ok - jetzt klappt es!
    Beim Öffnen der Panoramen verschiebt sich bei mir das Fenster (voller Bildschirm) um genau um den Betrag, dass die Scrollbalken verschwinden. Aber rechts oben auf das Icon für vollen Bildschirm benutzen klicken und "allt í lagi!"

    Sehr schöne Details - ist das schon 18 Jahre her, dass ich dort oben war?
    Mann, Mann, Mann ...

    Dieter

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  • Ljungdalen
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Alternativ: großes Bild herunterladen (Rechtsklick usw.) und dann nicht mit Browser, sondern externem, bequem bedienbaren Viewer anschauen.

    (macOS 10.14 + div. Browser (Chrome, Firefox, Safari) funktioniert auch)

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  • neumania
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    ...ja, ich habe auch lange rumprobiert

    Und das geht so (unter Windows 10): die Strg-Taste gedrückt halten und mit dem Scroll-Rad der Maus die Größe/Höhe des Fotos auf Bildschirmgröße runterskalieren, dann mit den links/rechts-Pfeilen horizontal verschieben, wenn man das Panorama nicht direkt in den Bildschirm eingepasst hat.

    ...und hinterher wieder mit Strg-Taste und Maus die gewünschte Bildschirmdarstellung wiederherstellen

    Viel Spaß,
    beste Grüße,
    Markus

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  • bourne
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Zitat von Dieter Beitrag anzeigen
    Frábært!
    Wenn ich die Panoramen anklicke sehe ich aber nur den linken Rand und kann nicht nach rechts scrollen - hmmmm
    Trotzdem seeehr schön!
    Dieter
    Hm...bei mir am Desktop (OS X, Chrome) funktioniert es, ich kann im Bild in alle Richtungen scrollen und es lohnt sich, schöne Panos!

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  • Dieter
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Frábært!

    Wenn ich die Panoramen anklicke sehe ich aber nur den linken Rand und kann nicht nach rechts scrollen - hmmmm
    Trotzdem seeehr schön!

    Dieter

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  • neumania
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Donnerstag, 01.08.2019 Sveinstindur-Hütte



    Nach erholsamer Nacht und sehr gutem Frühstück packe ich und stehe schon um kurz nach neun an der 1 und gehe, den Daumen raus, los.

    Viel Verkehr, niedriger Mitleidsfaktor, deshalb gehe ich 1 ½ Stunde bis mich eine deutsche Familie mitnimmt. Das ist auch gut, denn die Strecke bis zum Abzweig F208 ist sehr viel weiter als geschätzt; durch die lange Fahrzeit kommt dann tatsächlich auch die versprochene Sonne raus, wie schön! Nach, wie so oft, sehr nettem Plausch sind wir dann bald da.


    So stehe ich dann um elf Uhr am Abzweig F208 und gehe wieder los, zum Glück bei bestem Wanderwetter.
    Wieder gehe ich 1 ½ Stunden, diesmal wegen geringer Verkehrsdichte; dann erbarmt sich ein isländisches Paar, dass unglaublicherweise auch direkt zum Langisjór möchte, so ein Glück
    Wir fahren, quatschen viel, und um zwei lassen sie mich am zweiten Abzweig zur Hütte raus, so bin ich bereits um ¼ vor drei an der Hütte.


    Ich trinke was, mache Pasta und bin schön allein, bis ein Kleinbus eines Reiseveranstalters ankommt, angeblich sollen hier heute noch 15 Leute übernachten wollen.
    Blöd, denn der Zeltplatz direkt vor der Hütte ist echt eher mau und die Hütte nicht ganz so groß. Egal, jetzt geht’s erst einmal auf den Sveinstindur!

    Ich gehe auf dem von vor drei Jahren noch sehr präsenten Weg von der Hütte aus Richtung Westen und bergauf, aber der Weg ist im Gelände auch kaum zu verfehlen. Dann geht’s in einer langen Kurve am Hang entlang nördlich weiter und durch eine kleine Senke durch dunkles Geröll, den Sveinstindur mittlerweile immer vor Augen.




    Blick zur Tungnaá








    Blick zurück zur Hütte



    Auf einer Anhöhe habe ich unterwegs tatsächlich auch wieder Telefonempfang, so dass ich zwischendurch noch mit Tina telefonieren kann.


    So wandere ich bei schönstem Wetter weiter durch die Gegend Richtung Sveinstindur und merke dann leider kurz vor dem Gipfel , dass ich anscheinend irgendwo mein schönes Zeiss-UWW-Objektiv verloren habe, blöd

    Da der Weg aber sehr klar definiert ist bin ich einfach zuversichtlich, es auf dem Rückweg wiederzufinden, und wander einfach ungetrübt guter Laune weiter; dass ich dieses mal die Trekkingstöcke dabei habe, erleichtert den unmittelbaren Auf- und vor allem auch den späteren Abstieg doch ungemein.



    Blick voraus zum Sveinstindur und nach rechts Richtung Tungnaá




    ...und noch einmal Richtung Gipfel



    Ich genieße dann also trotzdem den Blick vom Gipfel, der wieder einmal einfach nur großartig ist, und mache viele Fotos; statt mit dem Weitwinkel halt Einzelfotos für Panoramen…










    Auf dem Rückweg hole ich dann eine Gruppe ein, die unterwegs bereits mein Objektiv aufgeklaubt hat, sehr schön
    Sehr schön auch, dass dies die angekündigte Reisegruppe ist und nur acht Leute zählt, dann ist mein Schlafplatz in der Hütte wohl auch gesichert.



    auch auf dem Rückweg schöne Aussichten




    der Weg zurück

    Nun sitze ich mit der überwiegend kanadischen Gruppe in der Hütte und schreibe Tourtagebuch, mal sehen, was der Abend noch so mit sich bringt…





    P.S.: die Panoramen können angeklickt und vergrößert angezeigt werden...
    Zuletzt geändert von neumania; 19.08.2020, 19:14.

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  • Dieter
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Zwischenbemerkung: im Rahmen der Gewichtsoptimierung habe ich mir vor der Reise ein Tarptent Stratospire Li gegönnt, mit unter einem Kilo ein Gewicht/Leistungs-Knüller! Ich hab’s mehrfach probeaufgebaut, weiß aber nicht wirklich um dessen Sturmbeständigkeit…

    Dieter

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  • neumania
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Mittwoch, 31.07.2019 Vík


    …kommt ja doch mal wieder alles anders als geplant.

    Ich frühstücke gemütlich, packe und fahre mit Stræto zum Busbahnhof Mjödd. Dort gehe ich zum Bussteig Richtung Vík und der Busfahrer fragt, wohin ich denn will. Auf meine Antwort: nach Vík, meint er: klappt vielleicht nicht wegen Wind (sprich: Sturm), wir würden losfahren und sehen, wie weit wir kommen.

    Alles Verarsche, denke ich, aber auf halbem Wege nach Hveragerði wird’s schon arg stürmisch. Geht alles noch und auch die Verkehrslenkung warnt (noch) nicht, anschließend wird’s dann aber doch echt ungemütlich

    Die Verkehrslenkung am Ortsende Hvolsvöllurs warnt dann doch mit Windgeschwindigkeiten in roten Zahlen, außerdem sieht’s nach Regen aus


    Ich bleibe erst einmal entspannt, steige aus und stiefel zum direkt an der Bushaltestelle gelegenen neuen Icewear-Megastore wegen der immer noch fehlenden Gaskartusche.

    Auf die Frage nach Kartusche mit Gewinde präsentiert man mir die gleiche wie gestern schon gekauft. Kann nicht sein, denke ich einmal wieder, und frage noch einmal nach wegen des Gewindes. Der Verkäufer ist sich extrem sicher und rät einmal auszuprobieren, er würde im Zweifel mithelfen.

    Ich packe also den halben Rucksack im Laden aus, denn der Kocher ist selbstverständlich relativ weit unten, und mit ein wenig (mehr) Fummelei kriege ich den Kocher auf die Kartusche geschraubt. Ich kaufe also die gleiche Kartusche wie gestern noch einmal, aber der Begriff der Doofheitsgebühr fiel ja schon…



    Draußen sieht’s immer noch stark nach Regen aus; wenn mich also nach dem nächsten Stück der 1 bis zum Abzweig F208 jemand mitnimmt, an der F208 selbst jedoch nicht, ist die Aussicht auf 25 km Piste bei Dreckswetter bis Hólaskjól eher geht so…

    Ich stiefel also zur TI und frage erst mal nach der Wettervorhersage; Sturm, soll über Nacht aber abflauen, morgen gut.
    Zwischenbemerkung: im Rahmen der Gewichtsoptimierung habe ich mir vor der Reise ein Tarptent Stratospire Li gegönnt, mit unter einem Kilo ein Gewicht/Leistungs-Knüller! Ich hab’s mehrfach probeaufgebaut, weiß aber nicht wirklich um dessen Sturmbeständigkeit…

    Da ich also nicht weiß, wie sich das Zelt im Sturm schlägt, frage ich in der TI nach einem möglichen Zimmer und nehme die Tatsache, dass es anscheinend in ganz Vík noch genau ein freies Zimmer gibt als Zeichen, genau dieses zu buchen.
    Das ist auch gut so, denn während ich einmal wieder über den Reynisfjall spaziere werde ich im übelsten Sturm und Regen so nass, dass ein echtes Zimmer ganz was Feines zum Umziehen und Klamotten trocknen ist.


    Und morgen geht’s dann hoffentlich wirklich richtig los!

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  • neumania
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Dienstag, 30.07.2019 Reykjavík


    Aufstehen, Frühstücken, Packen, zum Kölner Hbf fahren, Zug nach Frankfurt fällt aus!!

    Kann ja gar nicht sein, denke ich, und schaue auf der großen Abfahrtstafel nach; doch, mein ICE zum Flughafen Frankfurt fällt ersatzlos aus. Leicht panisch will ich zur Information, doch da stehen schon gefühlt hundert andere…

    Am nächsten ausgehängten Fahrplan sehe ich dann, dass zum Glück in einer ¾ Stunde der nächste Zug Richtung FFM fährt, so dass ich knapp zwei Stunden vor Abflug am Flughafen bin, eingeplanter Zeitpuffer sei Dank.

    Dann wird’s noch einmal ein wenig nervig, weil ich am Terminal 1 ankomme, aber noch den Bus zum Terminal 2 nehmen muss; der ist rappelvoll, heiß ist es, und an einer weiteren Haltestelle sind die Leute wieder mal extrem umständlich…
    Dafür klappen dann Einchecken und Sicherheitskontrolle sehr flott, so dass Zeit für ein Antipasti-Sandwich bleibt, lecker

    Der Flug ist angenehm unspektakulär, Flybus im Regen und in Reykjavík kommt sogar die Sonne raus.


    Ich checke im Sunna ein, schlendere dann durch’s Städtchen und habe Probleme beim anschließend geplanten Gaskartuschenkauf:
    Der Bonus in der Stadt ist umfirmiert und führt keine mehr; der zweite (noch existente) Bonus hat schon geschlossen, genau wie der Outdoor-Laden zuvor

    Zum Glück erinnere ich mich an den Icewear-Laden am gefühlten Ende des Laugavegur; ich stiefel in den ersten Stock, sehe Kartuschen, meine ein Gewinde zu erkennen und kaufe eine Kartusche.
    Dann ab in’s Hotel und leider merke ich bei der Erfolgskontrolle: das „Gewinde“ ist anscheinend gar kein Gewinde, sonder eine Art Abrutschschutz für Stechkartuschen…

    Also Gedankennotiz für die Zukunft: kein Einkaufen mehr ohne Lesebrille; außerdem 10€ Doofheitsgebühr, denn morgen komme ich nicht mehr in den Laden und der Bon ist eh schon entsorgt, also spende ich die Kartusche der Überbleibsel-Spendenbox im Sunna; da es morgen über Vík geht, wird’s dort wohl noch was, hoffentlich...


    Trotzdem ist es einfach schön, wieder hier zu sein; die Vorfreude steigt nun so richtig, gute Nacht!

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  • Vogelfreund
    antwortet
    AW: [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Quark nicht lang rum MACH HINNE ....

    lieber Freund

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  • [IS] Südliches Hochland, rund um Höfn und die Westmännerinseln

    Reisezeitraum 30.07.-24.08.2019



    Prolog:

    Nachdem ich 2017 „nur“ im Westen Islands unterwegs und 2018 gar nicht auf der Insel war, wollte ich in 2019 wieder einmal in’s südliche Hochland und unbedingt auch ein paar Tage länger dort bleiben

    Da die Urlaubspläne mit dem dann wirklich stattfindenden Urlaub in der Historie ja nicht wirklich miteinander korrelierten war mein einziger Plan (zunächst), den Langisjór zu besuchen und ein wenig in Landmannalaugar zu wandern.

    So buchte ich dann schon um die Jahreswende die Flüge, eine Ankunftsnacht im Sunna und mehr auch nicht.



    Selbst dieser einfache Plan wurde im Frühling schon umgeworfen.

    Meine Frau Tina verspürte auf einmal auch Lust ein paar Tage auf Island zu verbringen, so dass ich meinen Urlaub einfach verlängern wollte. Meinen Flug konnte ich nach hinten umbuchen, dazu noch die Flüge für Tina, ein Mietwagen, und der neue Plan stand fest:
    Ich würde meine ursprüngliche Idee umsetzen, Tina kommt nach, sackt am Flughafen den Mietwagen ein und wir treffen uns in der Nähe von Hella; nach Zwischenübernachtung in Klaustur, damit wir nicht so lange am Stück fahren müssen, weiter nach Höfn. Dort vier Übernachtungen und dann noch für drei Tage auf die Westmännerinseln, Abschlusstag in Reykjavík und zurück.



    …auch das wird natürlich so nicht klappen
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