Tourentyp | |
Lat | |
Lon | |
Mitreisende | |
Prolog - "Einmal alles zum mitnehmen bitte"
Es ist Weihnachten, die Zeit des gemütlichen Beisammen-Seins und der Weihnachtsfeiern. Und genau auf einer Solchen wurde die Idee geboren. Zu später Stunde, an der nur noch die hart gesottene Mannschaft des Kollegiums anwesend war und das ein oder anderer und anderer oder eine Bier getrunken war, kam das Gespräch aufs Wandern. Hier kam einer meine Kollegen gleich ins Schwärmen und erzählte von einer Wanderung die er mal vor 10Jahren in Irland gemacht hat und am liebsten gleich noch mal machen würde. Klang alles sehr gut, nette Idee...geistes Abwesend tippte ich einen Stichpunkt in mein Handy. "Der Wicklow Way"
Ideen sind eine tolle Sache, gerade wenn sie an einem feucht fröhlichen Abend geboren werden. Meistens verschwinden sie wieder, genau wie die Kopfschmerzen mit denen man sich am "Tag danach" abmühen muss und doch, bleibt ab und zu mal eine solche Idee hängen. "Wicklow Way"...eine erste Stippvisite im Netz brachte einige interessante Berichte und Fotos zu Tage und die Idee, hier selber mal im irischen Boden meinen Fußabdruck zu hinterlassen hatte sich fest gesetzt. Es sollten dann aber noch Monate vergehen bis aus der fixen Idee eine Handfeste wurde, aus Ideen, grobe Pläne und aus groben Plänen ein Reise...schließlich war es mein erstes Mal. Nicht nur den Wicklow Way zu laufen oder Irland zu besuchen, sondern überhaupt mein erstes mal einen "tonnenschweren" Rucksack durch ein fremdes Land zu schleppen, (seit Jahren mal wieder) zu Zelten und auf viele Annehmlichkeiten zu verzichten. Aber ich hatte dieses Bild im Kopf, mein Zelt auf einem Hügel, eingetaucht in das Licht der aufgehenden Sonne und umhüllt von der Stille der Natur, nur unterbrochen durch das zischen meines Gaskochers der den täglichen Koffein Junkie in mir befriedigen soll. Ach ja, bis dahin stand ja noch planen auf dem Programm. Ohne Erfahrung ist es wahrlich schwer einen fixen Plan zu entwickeln, wann/wo/wie viel. Also war der Plan möglichst wenig zu planen. 2 Wochen Zeit hatte ich in Irland, wovon auch einige ganz gemütlich in Dublin verbracht werden sollten. Genug Zeit also und dennoch zog ich in Betracht nicht den ganzen Wicklow Way zu laufen und mich später an die Küste durch zu schlagen um noch einige Tage am Meer entlang zu gehen. Vielleicht...mal sehen...planen wird überbewertet.
Und dann mussten ja doch ein paar Sachen erledigt werden;ein paar Wanderschuhe, eine Outdoorhose, einen Fleecepully. Eine beachtliche Ausstattung um auf große Wanderschaft zu gehen hatte ich da in meinem Wohnzimmer auf einem Haufen aufgetürmt und doch fehlte das ein oder andere. Also wurde eine komplette Ausstattung organisiert, die jungfräulich wie ich erst später beweisen musste ob sie den Anforderungen gewachsen war:
Zelt, Isomatte,Schlafsack, Kocher, Rucksack + unglaublich viel Kram, von Regenhose bis zum Taschenmesser
2 Wochen Irland, auf engstem Raum, da muss doch jemand mit der auf einer Wellenlänge liegt, 100%tig oder gar nicht. Im Zweifelsfall also auch Solo. Das war der Plan bis die Änderung meines Beziehungsstatus einen potenziellen Mit-Wanderer ins Spiel brachte. Die junge Dame war erst noch sehr skeptisch ob sie den An- und Herraus-Forderungen gewachsen ist, doch dann, als es Ernst wurde, viel das Urteil: "Ich komme mit". Zu zweit ging es dann weiter die letzten Fragen zu klären die uns als Vorbereitung wichtig erschienen
Wie schwer sind 20kg? Wie lang 10km? Versuch macht klug. Also unternahmen wir diverse kleine lokale Runden um das Equipment und vor allem uns ein wenig körperlich darauf vor zu bereiten was da auf uns zu kommen mag. Und was soll ich sagen, es hat uns nicht davon abgehalten los zu fliegen, denn plötzlich stand wirklich der Abreisetag an...
* Fortsetzung folgt *
Es ist Weihnachten, die Zeit des gemütlichen Beisammen-Seins und der Weihnachtsfeiern. Und genau auf einer Solchen wurde die Idee geboren. Zu später Stunde, an der nur noch die hart gesottene Mannschaft des Kollegiums anwesend war und das ein oder anderer und anderer oder eine Bier getrunken war, kam das Gespräch aufs Wandern. Hier kam einer meine Kollegen gleich ins Schwärmen und erzählte von einer Wanderung die er mal vor 10Jahren in Irland gemacht hat und am liebsten gleich noch mal machen würde. Klang alles sehr gut, nette Idee...geistes Abwesend tippte ich einen Stichpunkt in mein Handy. "Der Wicklow Way"
Ideen sind eine tolle Sache, gerade wenn sie an einem feucht fröhlichen Abend geboren werden. Meistens verschwinden sie wieder, genau wie die Kopfschmerzen mit denen man sich am "Tag danach" abmühen muss und doch, bleibt ab und zu mal eine solche Idee hängen. "Wicklow Way"...eine erste Stippvisite im Netz brachte einige interessante Berichte und Fotos zu Tage und die Idee, hier selber mal im irischen Boden meinen Fußabdruck zu hinterlassen hatte sich fest gesetzt. Es sollten dann aber noch Monate vergehen bis aus der fixen Idee eine Handfeste wurde, aus Ideen, grobe Pläne und aus groben Plänen ein Reise...schließlich war es mein erstes Mal. Nicht nur den Wicklow Way zu laufen oder Irland zu besuchen, sondern überhaupt mein erstes mal einen "tonnenschweren" Rucksack durch ein fremdes Land zu schleppen, (seit Jahren mal wieder) zu Zelten und auf viele Annehmlichkeiten zu verzichten. Aber ich hatte dieses Bild im Kopf, mein Zelt auf einem Hügel, eingetaucht in das Licht der aufgehenden Sonne und umhüllt von der Stille der Natur, nur unterbrochen durch das zischen meines Gaskochers der den täglichen Koffein Junkie in mir befriedigen soll. Ach ja, bis dahin stand ja noch planen auf dem Programm. Ohne Erfahrung ist es wahrlich schwer einen fixen Plan zu entwickeln, wann/wo/wie viel. Also war der Plan möglichst wenig zu planen. 2 Wochen Zeit hatte ich in Irland, wovon auch einige ganz gemütlich in Dublin verbracht werden sollten. Genug Zeit also und dennoch zog ich in Betracht nicht den ganzen Wicklow Way zu laufen und mich später an die Küste durch zu schlagen um noch einige Tage am Meer entlang zu gehen. Vielleicht...mal sehen...planen wird überbewertet.
Und dann mussten ja doch ein paar Sachen erledigt werden;ein paar Wanderschuhe, eine Outdoorhose, einen Fleecepully. Eine beachtliche Ausstattung um auf große Wanderschaft zu gehen hatte ich da in meinem Wohnzimmer auf einem Haufen aufgetürmt und doch fehlte das ein oder andere. Also wurde eine komplette Ausstattung organisiert, die jungfräulich wie ich erst später beweisen musste ob sie den Anforderungen gewachsen war:
Zelt, Isomatte,Schlafsack, Kocher, Rucksack + unglaublich viel Kram, von Regenhose bis zum Taschenmesser
2 Wochen Irland, auf engstem Raum, da muss doch jemand mit der auf einer Wellenlänge liegt, 100%tig oder gar nicht. Im Zweifelsfall also auch Solo. Das war der Plan bis die Änderung meines Beziehungsstatus einen potenziellen Mit-Wanderer ins Spiel brachte. Die junge Dame war erst noch sehr skeptisch ob sie den An- und Herraus-Forderungen gewachsen ist, doch dann, als es Ernst wurde, viel das Urteil: "Ich komme mit". Zu zweit ging es dann weiter die letzten Fragen zu klären die uns als Vorbereitung wichtig erschienen
Wie schwer sind 20kg? Wie lang 10km? Versuch macht klug. Also unternahmen wir diverse kleine lokale Runden um das Equipment und vor allem uns ein wenig körperlich darauf vor zu bereiten was da auf uns zu kommen mag. Und was soll ich sagen, es hat uns nicht davon abgehalten los zu fliegen, denn plötzlich stand wirklich der Abreisetag an...
* Fortsetzung folgt *
Kommentar