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  • AndiB
    Erfahren
    • 29.01.2019
    • 114

    • Meine Reisen

    [DE] Schwarzwald in weiß

    Tourentyp
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    Mitreisende
    Nachdem ich im Januar 2021 meine erste Outdoorübernachtung mit Schnee erleben durfte (Link), ging ich mit dem Vorsatz, da nächste Mal etwas länger in winterlicher Landschaft unterwegs zu sein, in die Saison 2021/22. Wegen limitierender Faktoren wie Familienterminen und Arbeitsbelastung wurde aus „etwas länger“ letztlich nur ein Wochenende (abzüglich Anreise netto gut 1 ½ Tage), aber zumindest konnte ich mein vor einiger Zeit gestecktes Ziel „mindestens 24h im Freien“ umsetzen, sofern man halboffene Schutzhütten als „im Freien“ klassifiziert.

    Nun ist das mit Schnee immer eine Glückssache, wenn man nicht gerade in wirklich hochgelegenen Regionen lebt. Zwar wurden einige Tage vor dem geplanten Wochenende aus dem nahegelegenen Taunus weiterhin „Winterwonderland“-Fotos auf Facebook gepostet, nur leider beschränkt sich der wirklich hohe Teil des Taunus, wo ich vor Tauwetter sicher gewesen wäre, auf ein recht kleines und entsprechend überlaufenes Gebiet.

    Deshalb steige ich am Freitagabend nach Arbeit, etwas Familienzeit mit der Tocher und Abendessen noch in den Zug, um Bad Herrenalb im Nordschwarzwald anzusteuern. Kurz vor 22:00, nach insgesamt 3h Anreise, werde ich von Schneefall empfangen, der gerade noch über der Schwelle zu Schneeregen liegt. Vorhandene Schneedecke: 0cm. Ich gehe durch den dunklen, weitgehend menschenleeren Ort in Richtung Wald. Unterwegs scheint mir dieses Schild zuzuflüstern: „Bleib bei mir, hier hast du ein warmes, weiches Bett“.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20220121_222309.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,42 MB ID: 3160460

    Ich ignoriere das Angebot und steuere stattdessen mit Hilfe der vorzüglichen Wegweiser die Stierhütte an, die nach meiner Recherche ein geeignetes Nachtlager sein sollte. Ich ändere meinen Plan, als ich an einer Gabelung aus der angepeilten Richtung Hundegebell höre. Ich schätze es als recht wahrscheinlich ein, dass jemand, der um diese Tageszeit mit Hund im Wald unterwegs ist, Jäger ist oder dort eine andere offizielle Rolle einnimmt. Weil ich keine Lust auf mögliche Diskussionen habe, was ich als Normalbürger denn um diese Zeit im Wald mache, biege ich in eine andere Richtung ab. Über die alternative Hütte, die ich damit ansteuere, konnte ich im Vorfeld zwar nichts in Erfahrung bringen, sie erweist sich aber als absolut tauglich (Foto vom Morgen danach).

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    Weil sich mein Hunger in Grenzen hält und ich die Ruhe des Waldes nun, da es schon auf Mitternacht zugeht, nicht stören will, bleibt die Küche kalt und ich begnüge mich mit ein paar Keksen und Nüssen zu Tee aus der Thermoskanne.

    ​Wie üblich in dieser Schlafsituation ist mein Schlaf so leicht, dass mich eigentlich nur das Erinnern an Träume überzeugt, dass ich nicht die ganze Nacht wach war. Wie schon ein paar Wochen vorher bei einem Overnighter in der Heimat träume ich, dass mich jemand an der Schulter berührt, was ich kurz für real halte und davon schreckhaft aufwache. Die dünne Neuschneedecke verrät aber, dass nur ein kleineres Tier des Nachts im Umfeld der Hütte unterwegs war.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Größe: 1,32 MB
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    Weitere Spuren entdecke ich auf dem Weg, der mich nach dem Frühstück auf die Höhe und zum Westweg (den ich bis Forbach folgen werde) führt.


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    Schneehöhe und „Winterlichkeit“ der Landschaft nehmen mit den Höhenmetern zu.

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    Am Weithäusleplatz ist der Westweg und auch im Wesentlichen die „Arbeitshöhe“ meiner Tour erreicht – ab hier bleibe ich bis in den nächsten Vormittag durchgehend auf über 800m Höhe, über weite Strecken über 900m. Für die Schneelage macht das eine Menge aus. Während einer kurzen Rast fährt dann auch die Loipenspurmaschine vorbei und hinterlässt zwei klassische Spuren und eine breite gewalzte Fläche dazwischen. Ich bin erst unsicher, ob die für Skating gedacht ist und zum Wandern tabu, tatsächlich treffe ich aber eine Menge Fußgänger, aber keinen einzigen Skating-Langläufer an und auch den Fahrer der Spurmaschine scheint es nicht zu stören.

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    ​Die Ausblicke wären wahrscheinlich phänomenal, aber heute kann man hier nur die Wolkenwand anstarren.

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    Kurz vor der Hahnenfalzhütte gibt es dann endlich mal einen schmaleren und unebenen Weg. Ich glaube, ohne Schnee wäre das Forstweggelaufe, das sonst dominiert, sehr öde.

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    Die Hütte an sich ist nicht frei zugänglich, bietet aber genug Sitzgelegenheiten. Zeit fürs Mittagessen, für dass ich - dank Quelle an der Hütte – keinen Schnee schmelzen muss.

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    Weiter geht es auf einem der wenigen Pfadabschnitte. Hin und wieder kann man durch die Schneedecke Felsen ertasten.

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    Nach etwas hin und her geht es wieder auf einen breiten Weg. Ohne Sicht wird das langsam etwas öde. Zumindest habe ich ihn meistens für mich allein.

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    ​Nächste Pausenstation: Kreuzlehütte, auch diese ist ein richtiges Haus und nicht frei zugänglich. Im Windschatten auf einer Bank kann man es ganz gut aushalten, ansonsten ist es mit Nebel und leichtem Wind schon etwas ungemütlich.


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    Wegen naher Parkplätze und Rodelpisten ist hier schon wieder etwas mehr Betrieb, so gesellt sich z.B. eine Gruppe von Familien zu mir, die für einen Tagesausflug aus Heidelberg angereist sind. Wer will es ihnen verübeln bei dieser traumhaften Winterlandschaft?

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    ​Wirklich touristisch wird es dann in Kaltenbronn, mit großem Rodelhang und Skipiste. Die Massen dort sind ein starker Kontrast zur Ruhe drum herum. Am Ende gehe ich einfach weiter, um dem Treiben zu entkommen und vergesse darüber, es fotografisch festzuhalten. Kurz darauf, im Kaltenbronner Moor, bin ich wieder fast allein und genieße es durchs letzte Dämmerlicht zu gehen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: CIMG0577.jpg Ansichten: 4 Größe: 1,18 MB ID: 3160477

    An einer großzügigen Hütte am Hohlohturm beziehe ich mein Quartier. Dies dürfte auch der höchste Punkt der Wanderung sein, auf der Aussichtsplattform des Turms überschreitet man, wie ich später lese, die 1000m-Marke.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20220123_074444.jpg Ansichten: 4 Größe: 2,65 MB ID: 3160461

    Es ist noch früh am Abend, aber durch den Nebel sind die Sichtverhältnisse zu schlecht, als dass es sinnvoll und lohnend wäre, weiter zu laufen. Ich verbringe die Zeit nach dem Essen deshalb lesend in der Hütte.

    Die ganze Nacht bin ich ungestört, doch früh man Morgen (vor 6) tut sich etwas vor der Hütte – eine Gruppe Männer redet, geht im schnellen Schritt vorbei, kommt nach einiger Zeit wieder, redet dann länger. Irgendwann kommt einer mit Taschenlampe in die Hütte. Ich beschließe, mich schlafend zu stellen. Der Besucher sieht mich, sagt „Da pennt einer“ und die Gruppe zieht ab. Was das für Leute waren und was sie gemacht haben, werde ich nie erfahren, ich bereue im Nachhinein etwas, nicht einfach „Guten Morgen“ gesagt zu haben. Aber ich komme nicht los von der Phobie, dass überall im Wald Jäger, Förster o.ä. unterwegs sind, die einem übelnehmen, wenn man sich als Normalbürger dort nachts aufhält.

    Es dauert allerdings nicht lang, bis auch die ersten Frühwanderer ankommen, so dass es mir angemessen scheint, meine Schlafstätte zu verlassen. Zuerst geht es auf den Turm, von dem aus im Gegensatz zum Vorabend tatsächlich eine Aussicht möglich ist.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: CIMG0588.jpg Ansichten: 4 Größe: 2,28 MB ID: 3160478

    Als ich wieder unten bin, ist es noch vor halb 9, aber eine Familie mit zwei Kindern ist jetzt schon mit Schlitten und Picknick an der Hütte angekommen. Wie sie es geschafft haben, das ganze Prozedere mit anziehen, Sachen packen, losfahren usw. so früh an einem Sonntag zu schaffen, ist mir schleierhaft. Ich erinnere mich an eine Radtour am Kocher, wo ich an einem Sonntag schon deutlich vor 8:00 beim Bäcker Schlange stehen musste und frage mich, ob früh aufstehen auch ein Teil des Baden-Württembergischen Arbeitsethos ist.

    Während also um mich herum schon reichlich Betrieb ist, packe ich das Schlaflager ein, mache Frühstück und breche schließlich auf. Eine Weile hält der tiefe Winter noch an, am Latschigfelsen ist die Schneedecke dann schon deutlich dünner und ich entledige mich einer Kleidungsschicht.

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    Der Weg bergab nach Forbach bietet dann auch ohne Schnee ein tolles Wandererlebnis, er windet sich als steiniger Pfad rasant hinab.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: CIMG0603.jpg Ansichten: 89 Größe: 2,32 MB ID: 3160493

    Unten ist von Winter wenig zu spüren, aber es sind noch ein paar Weihnachtsvorräte zu verzehren.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: CIMG0607.jpg Ansichten: 5 Größe: 2,95 MB ID: 3160484
    Zum Schluss dann noch etwas aus der Kategorie "unnützes Wissen": Das längste Brett der Welt ist hängt am Bahnhof Forbach.

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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: CIMG0612.jpg Ansichten: 8 Größe: 1,70 MB ID: 3160483

    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von AndiB; 21.10.2022, 19:05.

  • Pflaume09
    Erfahren
    • 01.02.2022
    • 135

    • Meine Reisen

    #2
    Danke für deinen Bericht!

    Kommentar


    • blauloke

      Lebt im Forum
      • 22.08.2008
      • 7552

      • Meine Reisen

      #3
      Dein Bericht kommt zur rechten Zeit zur Einstimmung auf den nächsten Winter.
      Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

      Kommentar


      • Blahake

        Fuchs
        • 18.06.2014
        • 1196

        • Meine Reisen

        #4
        Zitat von AndiB Beitrag anzeigen
        Ich bin erst unsicher, ob die für Skating gedacht ist und zum Wandern tabu, tatsächlich treffe ich aber eine Menge Fußgänger, aber keinen einzigen Skating-Langläufer an und auch den Fahrer der Spurmaschine scheint es nicht zu stören.
        Das IST eine Skatingloipe! Zumindest so lange keine Wandernden denken "Och, so ein schöner Wanderweg neben der Loipe", nachfolgende Wandernde denken "Hm, vielleicht eine Skatingloipe, aber da sind ja eh schon Fußspuren drauf.".... Spätestens bis zum Mittag ist sie dann so vertrampelt, dass wirklich niemand mehr an eine Skatingloipe denken kann. Wahrscheinlich ist nicht zuletzt das einer der Gründe, warum man kaum Skatingläuferinnen und -läufer dort sieht, die sind frustriert wieder auf die Klassikski gewechselt, weil ihre Skatingspur eh kaputtgetrampelt ist!

        Sorry, Du bekommst gerade eine gehörige Portion meines Langläuferinnenfrustes ab, den viele andere verursacht haben. Ich freue mich, wenn Du es bei Deinen zukünftigen Winterwanderungen schaffst, Loipen möglichst zu meiden. Und darüber will ich jetzt nicht vergessen, Dir für diesen wundervollen Bericht zu danken, der mir ansonsten viel Freude bereitet hat!

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        • agricolina
          Erfahren
          • 05.05.2016
          • 198

          • Meine Reisen

          #5
          @blahake:
          ...ich hatte die Stoppuhr laufen, hat ganz schön gedauert...

          @AndiB: Sehr schöne Unternehmung!

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          • bananensuppe
            Dauerbesucher
            • 13.08.2006
            • 653

            • Meine Reisen

            #6
            OT:
            Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
            Sorry, Du bekommst gerade eine gehörige Portion meines Langläuferinnenfrustes ab, den viele andere verursacht haben. Ich freue mich, wenn Du es bei Deinen zukünftigen Winterwanderungen schaffst, Loipen möglichst zu meiden.
            Manchmal ist das einfach Unwissenheit. Eine gute Beschilderung kann hier helfen. Nicht jeder Weg mit einer Klassikspur ist eine Loipe. Das kann auch eine Wanderweg mit zusätzlicher Spur sein, als Zugangsweg oder für Leute mit Hunden ... Aber eine zertrampelte Loipe ist immer ärgerlich.

            Kommentar


            • Blahake

              Fuchs
              • 18.06.2014
              • 1196

              • Meine Reisen

              #7
              Zitat von bananensuppe Beitrag anzeigen
              OT:
              ... Eine gute Beschilderung kann hier helfen...
              So eine? Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Loipenschild.jpg.jpg
Ansichten: 219
Größe: 643,8 KB
ID: 3160641
              Ich hätte ja gedacht, die sei schon ziemlich unmissverständlich. Ich habe aber schon unzählige Wandernde erlebt, die das Schild missachtet haben. Übersehen? Falsch verstanden? Unwissentlich oder mit Absicht? Keine Ahnung, sicher von allem was dabei. Aber das ist der Grund, warum ich da so empfindlch reagiere.
              Dennoch hast Du natürlich recht - das Bild im Bericht sagt noch nix, wenn da kein Schild war, kann das auch ein Wanderweg neben der Loipe gewesen sein.

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              • Intihuitana
                Fuchs
                • 19.06.2014
                • 1976

                • Meine Reisen

                #8
                Ich wusste frueher nicht was eine Loipe ist und bin dann einfach mal auf einer gelaufen, weil ich dachte, dass sei einfach die Spur von einem Schneepflug. Dort wo ich damals war, waren auch keinerlei Schilder zumindest in dem Abschnitt. Wenn man es erstmal weiss, meidet man das natuerlich.
                Gibt glaub ich viele, denen das so geht, vor allem Menschen aus anderen Laendern wo Langlauf unbekannt ist.

                Bin nicht so der Winterfreund, aber wenn man 2 Jahre keinen Schnee gesehen hat, erfreuen einen solche Bilder natuerlich schon.
                Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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                • HO
                  Erfahren
                  • 04.02.2016
                  • 165

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Auch von mir Danke für den Bericht!

                  Für den Kaltenbronn gilt ausdrücklich, dass die Skatingloipe gleichzeitig Winterwanderweg ist! Ich fahre nur Skating und man muss sich halt damit arrangieren. Je weiter man von den Parkplätzen weg ist desto weniger "Tapsen".

                  Kommentar


                  • AndiB
                    Erfahren
                    • 29.01.2019
                    • 114

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
                    Sorry, Du bekommst gerade eine gehörige Portion meines Langläuferinnenfrustes ab, den viele andere verursacht haben. Ich freue mich, wenn Du es bei Deinen zukünftigen Winterwanderungen schaffst, Loipen möglichst zu meiden. Und darüber will ich jetzt nicht vergessen, Dir für diesen wundervollen Bericht zu danken, der mir ansonsten viel Freude bereitet hat!
                    Ist okay, ich kann den Frust verstehen. Bei der nächsten ähnlichen Unternehmung recherchiere ich das vorher. Ich war vor Ort ja schon nicht sicher und fand es eine schwierige Abwägung. Von den Langläufern, die unterwegs waren, fühlte sich jedenfalls niemand sichtbar gestört und, wie gesagt, waren noch mehr Fußgänger unterwegs. Deshalb hatte ich schließlich das Gefühl, das mein Verhalten sozial akzeptiert ist. An der Stelle (zwischen Weithäusleplatz und Hahnenfalzhütte) ist das halt auch eine Hauptwegverbindung und wenn man die umgehen will, muss man sich erst mal eine Alternativstrecke zusammensuchen. Außen neben der Loipe zu gehen habe ich auch probiert, aber da ist zuwenig Platz.

                    Kommentar


                    • AndiB
                      Erfahren
                      • 29.01.2019
                      • 114

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Zitat von Blahake Beitrag anzeigen
                      Ich hätte ja gedacht, die sei schon ziemlich unmissverständlich. Ich habe aber schon unzählige Wandernde erlebt, die das Schild missachtet haben. Übersehen? Falsch verstanden? Unwissentlich oder mit Absicht? Keine Ahnung, sicher von allem was dabei. Aber das ist der Grund, warum ich da so empfindlch reagiere.
                      Dennoch hast Du natürlich recht - das Bild im Bericht sagt noch nix, wenn da kein Schild war, kann das auch ein Wanderweg neben der Loipe gewesen sein.
                      An dieser Stelle gab es kein entsprechendes Schild. Nun kann man natürlich nicht erwarten, dass alle Ver- und Gebote vor Ort beschildert sind. Dort, wo ich auf die Loipe abgebogen bin, wäre aber sicher ein guter Platz dafür, weil es eine große Kreuzung mit vielen zulaufenden Wegen ist - sofern es tatsächlich eine Sperrung gibt. Bei Kaltenbronn wiederum kreuzte ich einen Weg, der tatsächlich explizit für Fußgänger verboten und entsprechend beschildert war.

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                      • AndiB
                        Erfahren
                        • 29.01.2019
                        • 114

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Zitat von HO Beitrag anzeigen
                        Auch von mir Danke für den Bericht!

                        Für den Kaltenbronn gilt ausdrücklich, dass die Skatingloipe gleichzeitig Winterwanderweg ist! Ich fahre nur Skating und man muss sich halt damit arrangieren. Je weiter man von den Parkplätzen weg ist desto weniger "Tapsen".
                        Im Nachhinein habe ich diese Liste gefunden: https://www.infozentrum-kaltenbronn.de/loipenbericht/. Da steht tatsächlich für zwei Loipen der Hinweis, dass die Skating-Loipe auch Wanderweg ist (Fußnote 1), aber eben nur für zwei von vielen.

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