Kleine Fluchten vom Rheinland bis zum Mittelmeer

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Zitat von StefanBoe Beitrag anzeigen
    da wir im Prinzip auf den Fluss Doubs im Jura zusteuern, dem wir über längere Strecken folgen wollen
    [...]
    Da bin ich mal sehr gespannt drauf! Das Tal der Doubs hat mir außergewöhnlich gut gefallen.
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  • StefanBoe
    antwortet
    Hallo Wafer,
    deine E 5 Tour und unsere Tour du Sud werden sich vermutlich im französischen Sundgaudorf Pfetterhouse (klingt mehr nach deutsch-englisch als nach französisch) kreuzen. Dein E 5- Bericht macht zwar große Lust, in unsere Tour noch das Dorf Ferrette aufzunehmen, aber es wäre schon ein ordentlicher Zusatzschlenker, da wir im Prinzip auf den Fluss Doubs im Jura zusteuern, dem wir über längere Strecken folgen wollen.
    Viele Grüße
    Stefan

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  • Wafer
    antwortet
    Hallo Stefan.

    Ganz großes Kino! Vielen Dank! Ich verfolge deinen Bericht schon eine Weile und freue mich immer, wenn es weitergeht. Das liest sich nach einer wirklich tollen Tour! Mach weiter so und berichte uns, was du so erlebst auf deinem Weg ans Mittelmeer. Ich freue mich auf jede Fortsetzung!
    Mit dem Sundgau hast du eine Gegend erreicht, die ich ganz klasse fand. Ich war damals auf meiner E5-Wanderung aber noch südlich von euch unterwegs. Mal sehen wann und wo sich unsere Wege kreuzen.

    Viele Grüße

    Wafer

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  • StefanBoe
    antwortet
    25. Etang Belle Escale - Bellemagny - Dannemarie (Sundgau) 17 km 21.05.2023

    https://www.komoot.de/tour/1094473273

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.jpg Ansichten: 0 Größe: 6,89 MB ID: 3201053

    Bon jour nach einer nicht ganz so einfachen Nacht - vor allem für den armen "Wachhund". Wir starten ohne Frühstück zu unserer diesmaligen Schlussetappe, da wir gestern Abend noch alle Wasservorräte verbraucht haben. Bei warmem Maiwetter geht es durch eine freundlich-unspektakuläre Wald-, Feld- und Wiesenlandschaft, in der man alsbald in eine getragene Pilgerstimmung gerät. Und tatsächlich: Wir sehen mehrfach Schilder nach Santiago de Compostella, denn hier verläuft der elsässische Jakobsweg.

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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 0 Größe: 528,8 KB ID: 3201056

    Im kleinen Ort Belemagny erhoffen wir uns ein Cafe, aber es findet sich nichts dergleichen. Dafür aber eine nette Oma, die ihren Enkel 1 km durchs Dorf zurück zu ihrem Haus schiebt, um unsere Wasserflaschen füllen zu können. Gleich darauf lassen wir uns zu einem ausgiebigen Frühstück mit Nescafe und Tee am Straßenrand nieder.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3.jpg Ansichten: 0 Größe: 6,64 MB ID: 3201055

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 5.jpg Ansichten: 0 Größe: 5,47 MB ID: 3201057

    Weiter geht's durch die freundliche Landschaft des Sundgau, immer den Schildern zum Ort Dannemarie folgend, denn hier liegt der Bahnhof an der Bahnstrecke nach Mulhouse und Basel. 14:20 Uhr geht unser Zug, der uns dieses mal pünktlich und zuverlässig nach Köln und Königswinter bringt.​

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 6.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,42 MB ID: 3201058
    Beflügelnde Vorstellung: Irgendwann später im Jahr pilgern wir weiter Richtung Süden.
    Zuletzt geändert von StefanBoe; 25.05.2023, 05:58.

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  • StefanBoe
    antwortet
    24. Refuge Gazon Vert - Rossberg - Sentheim - Etang Belle Escale (Südvogesen) 30 km
    20.05.2023

    https://www.komoot.de/tour/1094473272

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.jpg Ansichten: 115 Größe: 5,70 MB ID: 3200959

    Erholsame Nacht im Zelt, gutes Frühstück im Refuge, dann kurzer Aufstieg zum Col de Perche (1200 m), von wo man auf den hübschen Sternensee (Lac de Perches) hinabschaut. Ein für die Hochvogesen typischer kleiner Karsee.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2.jpg Ansichten: 112 Größe: 4,09 MB ID: 3200960

    Hier wenden wir uns vom nach Westen zum Balon d'Alsace führenden Hauptkamm ab und dem nach Osten auf den Thanner Hubel und die Ebene des Sundgau zulaufenden Kamm zu. Hauptgrund: Wir wollen die spätere Durchquerung der Großstadtregion um Belfort meiden und den Sundgau lieber in ländlichen Gebieten hinüber zum Jura queren.

    Wir sind nun wieder auf dem GR 5 unterwegs, der uns in ca. 3 Stunden auf einem ungemein schönen Abschnitt durch Wald über den Rimbachkopf (1200 m) in das Almgelände von Belacker führt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 116 Größe: 4,11 MB ID: 3200961

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 5.jpg Ansichten: 111 Größe: 4,15 MB ID: 3200962


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 6.jpg Ansichten: 112 Größe: 2,65 MB ID: 3200963
    Die Ferme Auberge Belacker (1150 m) ist geöffnet und wir bekommen Kaffee und Kuchen. Eine sehr gemütliche Alm, die auch Zimmer und Lager zur Übernachtung bietet.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 7.jpg Ansichten: 111 Größe: 1,43 MB ID: 3200964

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8.jpg Ansichten: 113 Größe: 4,17 MB ID: 3200965

    Anschließend dürfen wir noch einmal für ca. 1 Stunde das entspannte, aussichtsreiche Laufen auf einem Vogesenkamm genießen. Pure Wanderfreude.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 9.jpg Ansichten: 113 Größe: 2,01 MB ID: 3200966

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10.jpg Ansichten: 115 Größe: 4,08 MB ID: 3200967


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11.jpg Ansichten: 114 Größe: 1,26 MB ID: 3200968
    In einer kleinen Skihütte zwischen Rossberg und Thanner Hubel, den letzten beiden Gipfeln des Höhenzuges, bekommen wir tatsächlich ein Bier, bevor wir die Höhen verlassen und in die Wälder eintauchen. In langen Schleifen gelangen wir nach und nach aus der kühlen Höhe ins viel wärmere Tiefland. Die Strauchschicht im Wald wird zusehends dichter und höher, der Farn entfaltet sich immer mehr, Insekten summen, das Gras steht hoch. Und bei uns perlt wieder zunehmend der Schweiß.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13.jpg Ansichten: 112 Größe: 1,22 MB ID: 3200969

    Unten in der Landschaft des Sundgaus angekommen schauen wir gerne zurück auf die Vogesen, die wir nun ganz von Nord nach Süden durchwandert haben. Absolut empfehlenswert!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12.jpg Ansichten: 114 Größe: 1,16 MB ID: 3200970

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14.jpg Ansichten: 112 Größe: 834,6 KB ID: 3200971

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15.jpg Ansichten: 111 Größe: 641,1 KB ID: 3200972
    Ein paar Kilometer sind es durch schönes Wiesenland bis in den Ort Sentheim. Zunächst sieht es hier nach tote Hose aus, doch dann entdecken wir einen Kiosk mit kleinem Kneipenbetrieb und freuen uns über Bier und Sandwich. Wir wollen nun am Abend noch ein wenig weiter und sehen auf der Karte an einem Teich einen kleinen Campingplatz eingezeichnet. Die Kioskbetreiberin bestätigt die Existenz des Platzes und recherchiert, dass man dort im Restaurant bis 21:00 essen könne. Wohlan, also laufen wir über Feld-, Wald- und Fahrwege nach Mortzwiller und weiter zum Etang Belle Escale. Doch böse Enttäuschung. Der Camping existiert nicht mehr, das Restaurant ist eine geschlossene Bruchbude, kaputte Boote und Müll samt einer stark befahrenen Landstraße machen die Anti-Idylle perfekt. Dafür sieht der Etang eigentlich ganz nett aus und die ungemähten Wiesen des ehemaligen Campings würden sich zum Zelten ganz gut anbieten. So beschließen wir zu bleiben, errichten unser Nachtlager, nehmen ein erfrischendes Bad im Teich und beginnen mit dem Kochen. Irgendwie doch nett hier!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16.jpg Ansichten: 112 Größe: 670,8 KB ID: 3200973

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 18.jpg Ansichten: 113 Größe: 5,52 MB ID: 3200974

    Zu früh gefreut. Zwei 20-jährige Burschen kommen und erklären uns, dass wir das Privatgelände verlassen müssen. Und das kurz vor Einbruch der Dunkelheit bei knurrendem Magen und müden Knochen. Mist! Früher wurde man in ähnlichen Situationen als 20-jähriger von 60-jährigen verscheucht - heute wird man als 60-jähriger von 20-jährigen verscheucht!
    Wir packen zusammen und laufen 1 Kilometer weiter zu einem Waldrand, wo wir unser Zelt im Schutz des Waldes erneut aufbauen und endlich unser Trekkingmeal zu Ende kochen und verspeisen können. Anschließend in der Walddunkelheit im Zelt liegend hindern uns Autobahnrauschen, Hundekläffen, eine röhrende Maschine und Wildschweinquieken nachhaltig an der für Schlaf nötigen Absenkung des Stresshormonpegels. Wie immer jedoch schlafe ich deutlich früher ein als Freund Mischa, mein Wachhund.

    Zuletzt geändert von StefanBoe; 30.05.2023, 18:08.

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  • StefanBoe
    antwortet
    23. Hinterbockloch - Grand Ventron - Drumont - Refuge Gazon Vert (Südvogesen) 25 km 19.05.2023

    https://www.komoot.de/tour/1094473270

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    Gut geschlafen und ausgiebig gefrühstückt am hinteren Bockloch. Wir folgen heute mit dem GR 531 dem Vogesenhauptkamm, der sich allerdings in mehrere Bergstöcke (Ventron, Tete de Fellering, Drumont) untergliedert und uns daher ordentlich Höhenmeter (1100 hm jeweils in Auf- und Abstieg) offeriert. Ein toller Weg!

    Gleich zu Beginn geht es für 1 Stunde durch wunderbaren, hier im Ventrongebiet streng geschützten Bergmischwald aufwärts.

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    Oben werden wir entlassen auf die weite Hochfläche des Grand Ventron (1204 m) mit Fernblick in alle Richtungen garantiert ohne Motorenlärm. An den Heidelbeerbüschen lassen sich im Sommer wohl kiloweise Blaubeeren sammeln. Wir genießen den Weg sehr!

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    Der GR 531 senkt sich allmählich zurück in den Wald und folgt in einigem Auf und Ab dem Kamm zum Col de Oderen (884 m). Ein weiterer sehr schöner Abschnitt!

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    Mittags am Col de Oderen angelangt hat sich der Himmel bezogen. Wir lassen den Gipfel der Tete de Fellering links liegen und steigen kilometerlang einem Forstweg folgend direkt zum Petite Drumont auf mit großer Vorfreude auf ein gutes Essen und ein kühles Getränk - aber die Ferme Auberge Drumont hat leider fertig. Traurig liegt die verlassene Alm in den Bergwiesen.

    Wir haben leichtsinnigerweise keine Wasservorräte mehr und schieben richtig Durst, als wir später am Col de Bussang (729 m), einer viel befahrenen Passstraße, ankommen. Auch hier keine Gastronomie. Zum Glück erhalten wir den Hinweis auf die Quelle der Mosel, die sich gleich unterhalb des Passes befindet. Zeit, für eine ordentliche Pause.

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    Nach dem Pausenkoma ist es schwer, wieder in die Gänge zu kommen. Wir mühen uns die Forstwege aufwärts, bis endlich ein zackiger Bergpfad zuerst zum Kiosque de Sotre (1050 m, ein kleiner Aussichtspavillion) und anschließend zurück auf die aussichtsreichen Hochflächen am Gazon Rouge hinauf führt. Das Hotel Gazon Rouge wäre eine Übernachtungsoption, aber das Gebäude hat den Charakter einer Skistation. Davor ein großer Parkplatz, der außerhalb der Skisaison völlig deplatziert wirkt. Also ziehen wir weiter ins nächste Hochtal, und das hat direkt unterhalb der Hangkante einen völlig anderen Charakter. Nach einem Steilabstieg gelangen wir zur Alm Gazon Vert, ein verwunschenes Bergidyll.


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    Noch 5 min weiter und wir haben unser Etappenziel, das Refuge Gazon Vert, erreicht. Eine richtig charmante, gemütliche Gite. Leider sind alle Betten und Lager belegt, aber wir dürfen etwas unterhalb zelten und zum Abendessen und Frühstück einen Tisch bestellen. Von dem Abendessen werden wir noch lange schwärmen, der Nachtisch (Blaubeertarte mit Sahne) wird legendär.

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  • StefanBoe
    antwortet
    22. Metzeral - Col du Herrenberg - Wildenstein - Chalet du Hinterbockloch (Südvogesen)
    17 km
    18.05.2023

    https://www.komoot.de/tour/1094473267

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    Zwei Monate liegen zwischen dem letzten Bild und diesem. Beide sind so ziemlich vom selben Standort in Metzeral aus aufgenommen. Zwischenzeitlich sind die Wälder ergrünt, die Wiesen blühen. Die Vogesen haben uns wieder. Im Gegensatz zum März macht der Bahnhof in Metzeral auch keinen verlassenen Eindruck. Etliche Wandergruppen brechen am langen Wochenende zur Tour auf. Wir wandern die paar uns schon bekannten Kilometer das Tal hinauf in den Ort Mittlach und gönnen uns dort Flammkuchen und Cafe au Lait.

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    Anschließend folgen wir ein Stück dem GR 5, der sich über 700 hm durch attraktiven Mischwald hinauf kurvt. Wir sind also gleich gefordert. Ziemlich weit oben treffen wir einen Weitwanderer aus Dresden, der sich über unsere 17 kg-Trekkingtonnen wundert. Er erklärt uns an vielen Beispielen, wie er mit Zelt, Isomatte und Schlafdecke auf nur 7 kg Gepäck kommt und meint, mit so viel Gepäck wie wir würde er niemals wandern wollen. Nun ja, wir finden es halb so wild, haben dafür aber so manches Leckere im Rucksack - und traben schwitzend weiter.

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    Auf ca. 1100 m entlässt der Wald uns auf die vogesentypischen, aussichtsreichen Heide- und Graskuppen in den Gipfellagen, welche das Wandern hier so abwechslungsreich und schön machen.

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    Am Col du Herrenberg (1200 m) überqueren wir die Vogesenhochstraße "Route de Cretes", welche dem ganzen Kamm vom Col de la Schlucht bis zum Grand Ballon folgt und (leider) ein Paradies für Motorradfahrer ist. Am Feiertagswochenende nervt das allgegenwärtige Motorengeheul erheblich. Also folgen wir nicht dem GR 5 zum Grand Ballon, sondern steigen flugs ins nächste Tal ab.

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    Im Ort Wildenstein ist die Talsohle erreicht. Wir steigen direkt wieder auf, um ins hintere Bockloch zu gelangen. Ein abgelegenes Hochtal mit hübschem Bergbach und altem, unter besonderem Schutz stehendem Wald. Es ist wie erfreulich oft in den Vogesen ein Mischwald mit z.T. riesigen Tannen, Buchen und auch Ahornen.

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    Im hintersten Winkel des Tales treffen wir auf das Chalet du Hinterbockloch (900 m), unserem Übernachtungsplatz. Ein perfekter Ort für eine ruhige Nacht im Wald. Zwei Franzosen sitzen zunächst noch lange an dem Holztisch und wir plaudern mit ihnen. Später sind wir allein. Da die Hütte zum Übernachten für zwei Personen zu klein ist, bauen wir das Zelt auf und schlafen richtig gut.

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  • StefanBoe
    antwortet
    21. Von der Auberge Schantzwasen über das Hohneck nach Metzeral (Hochvogesen) 17 km 26.03.2023

    https://www.komoot.de/tour/1010449906

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    Begrüßung am Morgen im Flur der Auberge Schantzwasen

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    Nach den beiden vorherigen Nächten auf Basic-Niveau tat das gute Bett, die heiße Dusche und das Frühstücksbuffet in der Auberge schon richtig gut. Vor allem wenn man nach draußen in den strömenden Regen schaut. Pünktlich zum Aufbruch lässt der Regen kurzzeitig nach. Durch Wald und über Hochweiden zurück zum Vogesenhauptkamm auf den GR 5. Oben am Kamm setzt wieder kräftiger Regen ein. Hier reihen sich die "Point de vue" aneinander, doch der Fernblick nach Osten über Lothringen, nach Westen ins Rheintal und zum Schwarzwald und nach Süden auf die Vogesengipfel Hohneck und Belchen bleibt uns verwehrt. Trotzdem ist das Laufen auf dem breiten, ca. 1200 m hohen Kamm über Weiden, Heide und durch vermooste Buchen- und Fichtenwälder eine Freude.

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    Vorbei am Wurzelstein, ein besonders hübsches Granitensemble.

    Am Straßenpass Col del la Schlucht (1139 m) schüttet es wie aus Kübeln, so dass wir uns in die wenig anheimelnde Passgaststätte zum Kaffee verziehen müssen. Endlich lässt der Regen nach und die Wolken beginnen sogar aufzureißen. Weiter geht's im heftigen Sturm dem Vogesenkamm folgend nach Süden dem Hohneck entgegen. Am Col du Falimont gibt es rasante Tiefblicke über die Felsen der Martinswand ins Hochtal von Frankenthal und weiter ins hell in der Sonne liegende, grüne Tal von Munster. Das hat alles schon fast alpine Dimensionen. Trotz des Sturmes steigen wir bis zum Hohneck (1363 m), dem zentralen Vogesengipfel, auf.

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    Die Gipfelhütte ist noch geschlossen, Graupelschauer peitschen über den Gipfel - aber ich kann glasklar das Mittelmeer ausmachen. Zumindest die grobe Richtung.

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ID: 3191760
    Nun müssen wir nur noch hinab ins einladende Tal zum gut sichtbaren Lac de Schiessrothried und weiter bis nach Metzeral. Immerhin ca. 900 hm.

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    Rasch hinab zum Col du Wormspel. Hier wartet noch eine Schneewechte auf uns, die nur durch eine kleine Rutschpartie zu meistern ist.

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    Der nun folgende ca. 2 km lange Abstieg durch das entlegene Hochtal zum Lac de Schiessrothried ist ein Gedicht! Das Tal ist dem Westwind abgewandt, so dass die Sonne hier etwas wärmt. Der Pfad führt über steile Grashänge in kleine Moorböden und taucht dann in urige Weiden- und Buchenwälder ein, ständig begleitet von Quellwassern.

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    Vom aufgestauten Lac de Schiessrothried queren wir durch Tannenwälder zum kleinen Lac de Fischboedle. Von hier rauscht die Wormsa mit zahlreichen Kaskaden durch urwaldartigen Tannen- , Fichten- und Buchenwald hinab: Ein weiterer fesselnder Wegabschnitt.

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    Erst kurz vor Ende des Tales erreicht der steinige Pfad den Talgrund der Wormsa. Wieder setzt kräftiger Regen ein, aber daran haben wir uns in den letzten Tagen ja gewöhnt. Nicht wirklich schlimm. Trotz des "schlechten" Wetters haben wir so viel Schönes gesehen.

    Nun noch ein paar Kilometer auf asphaltiertem Talweg, dann Einlauf im Etappen- Zielort Metzeral.

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    Zu guter Letzt noch ein kleiner Schock: Der anvisierte Zug um 16:19 Uhr nach Colmar fällt aus und der nächste um 18:19 Uhr hilft uns nichts mehr. Die Franzosen streiken vehement gegen Macrons Rentenpläne. Das Zugverbindungsdomino bricht wie auf der Hinfahrt zusammen und das setzt uns gehörig unter Stress! Denn morgen ist Montag, ein Arbeitstag. Wir trampen nach Munster und bestellen uns ein Taxi nach Colmar. Weiter nach Straßbourg mit dem Zug, aber auch von dort gibt es wegen der Streiks keine Verbindung nach Deutschland. Also nochmal Taxi nach Offenburg, von wo wir dann doch noch am Abend zurück ins Rheinland (Köln, Königswinter) gelangen. Et voila!

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  • StefanBoe
    antwortet
    Hallo Lina, hallo Bergahorn,
    da habe ich wohl 2fach mächtig auf der Leitung gestanden.
    SIGG heißen also die alten Trinkflaschen. Mein Freund besitzt diese schon seit ich denken kann und sie tut treu ihre Dienste.
    Was die langsam trocknende Jeans betrifft muss ich dir Recht geben: Ich hatte beim Wandern freilich eine Regenhose drüber. Trotzdem war abends beim Ausziehen der Regenhose die Jeans und die darunter befindliche lange Unterhose nass. Das Schwitzwasser war wohl kondensiert und konnte unter der Regenhose nicht verdunsten. Und die Jeans wollte, obwohl sie überm Ofen hing, über Nacht nicht trocknen. Trotzdem laufe ich immer gerne mit Jeans, ist halt meine Hose.

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  • Bergahorn
    antwortet
    Genau, Lina hat das richtig verstanden, dass meine Jeans-Bedenken die so langsam trocknende Baumwolle meinten. Wie heißt es doch so "schön": Cotton kills. Man kann halt wunderbar darin auskühlen, was u.U. durchaus gefährlich sein kann, wenn man ansonsten nichts Trockenes mehr zum Anziehen dabei hat. Aber ihr habt ja erfreulicherweise überlebt!

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  • lina
    antwortet
    Zitat von StefanBoe Beitrag anzeigen
    Moin Lina,
    ist die Jeans, die ihr meint, nicht die auf dem Frühstücksbild im Zelt? Und die ist doch blau, oder bin ich farbenblind? Diese Hüttchen gibt es übrigens erfreulich zahlreich in den Vogesen. Für mich allein schon ein Grund, dort öfters wandern zu gehen.
    Moin Stefan,
    nicht ganz – ich nehme an, Bergahorn erwähnt die Jeans, weil Baumwolle bei Nässe so schwer trocken zu bekommen ist. Mit SIGG meine ich die Alu-Trinkflasche, die früher sehr verbreitet war, inzwischen aber kaum mehr genutzt zu werden scheint :-)

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  • StefanBoe
    antwortet
    20. Vom Refuge Rubinot über Bonhomme und den Gazon du Faing zur Auberge Schanzwasen
    (Hochvogesen) 28 km 25.03.2023


    https://www.komoot.de/tour/1063683843

    Keine Kohlenmonoxidvergiftung. Wir haben die Nacht auf dem Hüttenboden überlebt. Beim Aufwachen hämmert wieder kräftiger Regen auf's Dach, aber wie bereits gestern hört er kurz vor Beginn des Wandertages vorläufig auf.

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    Wir verabschieden uns von der lieben Hütte und wandern locker auf dem bewaldeten Vogesenhauptkamm immer in ca. 900 m Höhe Richtung Süden. Bald treffen wir vom GR 531 kommend auf den GR 5, den bekannten französischen Weitwanderweg, dem wir jetzt im Prinzip bis nach Menton am Mittelmeer folgen könnten. Wir werden aber wahrscheinlich einige Varianten aushecken. Hinter dem Col de Saint Marie erhöht sich der Kamm auf ca. 1000 m Höhe und es geht mit einigem Auf und Ab über die Tete du Violu (995 m) durch alte Tannenwälder voller Moose und Flechten.

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    Viele alte Steine am Weg markieren die ehemalige deutsch-französische Grenze, die heute lediglich die französischen Provinzen Elsass und Lothringen trennen. Im 1. Weltkrieg wurde überall hier in den Wäldern gekämpft und gestorben.

    Es beginnt wieder heftig zu stürmen und zu regnen, so dass wir beschleunigten Schrittes zum Col du Pre de Raves (1006 m) und von dort für 2 km über die Passstraße (statt auf dem alternativen Pfad) zum Col des Baganelles (904 m) wandern. Beim Abstieg über Wiesen zeigt sich erstmals schüchtern die Sonne, dann werden die Wolkenlücken etwas größer und wir können das helle Licht in der auf einmal viel freundlicheren Landschaft genießen. Ein Hauch von Frühling ist jetzt durchaus vorhanden. Im Dorf Bonhomme blühen die Forsythien.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 6.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,84 MB ID: 3191249

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 7.jpg Ansichten: 0 Größe: 538,5 KB ID: 3191250
    Der Ortsname meint mit Sicherheit mich.

    In Bonhomme wärmen wir uns in einem kleinen Restaurant bei Kaffee und Cola auf. Wir haben etwa die Hälfte der Tagesetappe geschafft, doch der besondere Teil soll ja noch kommen. Gleich oberhalb des Dorfes wandern wir mit dem GR 5 in eine wunderbare Natur: Uriger Mischwald, ausgedehnte Heidelbeerfelder.

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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 9.jpg Ansichten: 0 Größe: 5,39 MB ID: 3191252

    Der Pfad steigt über lange Zeit kaum merklich zur Tete des Immerlins (1200 m) an und führt dann direkt zum Skigebiet am Col du Bonhomme. Wir folgen ein Stück der verlassenen Skipiste, um dann gleich wieder in eine wirklich beeindruckende Naturlandschaft oberhalb des Lac Blanc einzutauchen. Der See füllt ein ehemaliges Gletscherkar. Die Felsen sind nunmehr nicht mehr Buntsandstein, sondern Granit. Mein Lieblingsgestein.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,71 MB ID: 3191253

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11.jpg Ansichten: 0 Größe: 4,10 MB ID: 3191254
    Der Wald entlässt uns bald auf die Hautes- Chaumes, eine endlose, moorige, streng unter Naturschutz stehende Hochfläche, die sofort Erinnerungen an Skandinavien weckt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,36 MB ID: 3191255

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,28 MB ID: 3191256
    Der Wind peitscht dazu schräg von vorn Graupelschauer über die Hochfläche, doch es macht riesig Spaß hier zu laufen und sich durchpusten zu lassen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14.jpg Ansichten: 0 Größe: 476,7 KB ID: 3191257

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    Auf dem Gazon du Faing (1300 m).

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,49 MB ID: 3191259
    Die Wanderzeit vergeht hier wie im Fluge.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 18.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,50 MB ID: 3191260
    Zwischendurch Abschnitte mit verwunschenem Buchenwald. Der Vogesenkamm ist mit über 2000 l Jahresniederschlag ein echter Regenfänger. Nur 20 km weiter westlich in Colmar (Rheinebene) kommen nur noch 500 l an. Dort unten scheint auch fast die ganze Zeit hell die Sonne, während hier oben die Wolkenbänke anbranden.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 19.jpg Ansichten: 0 Größe: 3,03 MB ID: 3191261
    Kurz vorm Gipfel des Thanet liegt ein Point de Vue, an dem wir das Abendlicht genießen können.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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    Dann müssen wir uns sputen, um noch rechtzeitig zum Abendessen um 19:00 die reservierte Auberge de Schanzwasen zu erreichen, die 200 hm unterhalb am Hang liegt. Eine sehr gemütliche, komfortable Unterkunft mit sehr gutem Essen, weichen Betten und warmer Dusche.

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    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von StefanBoe; 10.05.2023, 18:40.

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  • ronaldo
    antwortet
    Zitat von StefanBoe Beitrag anzeigen
    ... und meint, man solle es so nehmen wie es kommt...
    DAS find ich gut.
    Unglaublich, wie sich manche Leute von der heute allzeit verfügbaren Wetterprognose abhängig machen.

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  • StefanBoe
    antwortet
    Moin Bergahorn,
    mein Freund schaut sich ungern Wetterprognosen an und meint, man solle es so nehmen wie es kommt. Und mit dieser tapferen Einstellung hat er (fast) immer recht. Auch wenn das Wetter gelinde gesagt ungünstig war, hatten wir drei tolle und beeindruckende Wandertage in den Vogesen. Es hatte allein schon was, drei Tage so gut wie keinen anderen Wandersleuten zu begegnen.
    Aber: Was ist besonderes an Jeans beim Wandern?

    Moin Lina,
    ist die Jeans, die ihr meint, nicht die auf dem Frühstücksbild im Zelt? Und die ist doch blau, oder bin ich farbenblind? Diese Hüttchen gibt es übrigens erfreulich zahlreich in den Vogesen. Für mich allein schon ein Grund, dort öfters wandern zu gehen.




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  • lina
    antwortet
    Ja, und eine der schönen alten bordeauxroten SIGGs

    und eine superschöne Gegend! Und solche Übernachtungshütten sollte es öfter geben!

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  • Bergahorn
    antwortet
    Tapfer, tapfer, bei der Wettervorhersage loszuziehen! Im Trockenen sitzend, schaue ich mir die schönen Bilder samt Bericht natürlich gerne an.
    Mit dem himmelblauen Zelt kamt ihr ja immerhin ein wenig gegen das Regengrau an. Aber sehe ich das richtig: Mit Jeans auf Tour?
    Freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung!

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  • StefanBoe
    antwortet
    19. Von Schirmeck- Rothau über Climont zum Refuge Rubinot (Mittelvogesen) 32 km 24.03.2023

    https://www.komoot.de/tour/1063678362

    Wir schaufeln uns mit Ach und Krach ein verlängertes Wochenende frei, damit es endlich weiter zum Mittelmeer gehen kann. Der Winter war recht mild, aber gibt sich auch jetzt Ende März noch nicht wirklich geschlagen. Für unsere Wandertage in den Vogesen ist absolutes Mistwetter angesagt: Regen, Sturm, Schnee- und Graupelschauer von vorne bis hinten. Das soll uns aber natürlich nicht aufhalten. Harte Kerle wie wir sind.

    Micha und ich treffen uns am frühen Nachmittag im IC in Bonn und fahren mit (natürlich) 45 min Verspätung nach Mannheim. Und jetzt klappt das Zugverbindungsdomino schon zusammen! Anschlusszug nach Karlsruhe verpasst, TGV nach Straßbourg fällt aus (Streik in Frankreich), wir können laut Auskunft noch über Basel (!!) nach Straßbourg oder bekommen einen Hotelgutschein für Mannheim oder Karlsruhe. What? Es ist doch noch früh am Tag! Wir versuchen unser Glück: Mit S-Bahn nach Karlsruhe - und da kommt dann doch noch ein verspäteter TGV nach Straßbourg. Und dort steht tatsächlich um 21:30 Uhr noch ein Bus, der uns nach Schirmeck-Rothau in die Vogesen bringt. Et voila!

    Um 22:30 am Bahnhof in Rothau sind wir die letzten Fahrgäste und fühlen uns in dem dunklen, lautlosen Vogesendorf mit unseren großen Trekkingrucksäcken ein wenig wie Aliens. Im Schein der Stirnlampe tapsen wir dann noch ca. 1 Std. durch die nächtlichen Wälder hinauf zum Col de la Perheux (720 m). Dabei bläst von Süden ein warmer, feuchter Wind, der das schlechte Wetter bereits deutlich ankündigt. Am Col gelangen wir auf einladende Weiden und Heideflächen, wo wir rasch eine geeignete Stelle zum Zelten finden. Es ist fast Mitternacht, der vorherige Arbeitstag und die umständliche Zug- und Busfahrt haben ganz schön geschlaucht. Mit letztem Elan bauen wir das Zelt auf und freuen uns nur noch auf den Schlafsack. Kaum liegen wir im Zelt, setzt der erwartete Wetterumschlag ein: Kräftiger Regen und wilde Sturmböen drücken auf das Zelt. Gute Nacht!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,76 MB ID: 3191072
    Schwer was los in der Nacht, aber das Zelt ist wirklich top. Trocken und einigermaßen ausgeschlafen lauschen wir morgens dem nachlassenden Regen und frühstücken dann unter der Apside.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3.jpg Ansichten: 98 Größe: 463,7 KB ID: 3191074

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2.jpg Ansichten: 96 Größe: 2,68 MB ID: 3191073
    Pünktlich zum Aufbruch hört der Regen einstweilen auf und wir können uns den Schönheiten der gut getränkten Vogesenlandschaft hingeben.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 99 Größe: 2,75 MB ID: 3191075


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 5.jpg Ansichten: 98 Größe: 5,43 MB ID: 3191076
    Über die sog. "Allee des Fiances" gelangen wir hinab ins hübsche Dorf Waldersbach und anschließend hinauf ins Dorf Bellefosse. Oberhalb haben wir einen Rückblick nach Norden Richtung Donon. Wie schön, wieder unterwegs zu sein!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 6.jpg Ansichten: 98 Größe: 1,35 MB ID: 3191077

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 7.jpg Ansichten: 98 Größe: 438,7 KB ID: 3191078
    Einige Waldkilometer später laufen wir ins Dorf Ranrupt ein. Es hat wieder begonnen zu regnen und wir sind froh, dass in einer großen Touristentöpferei ein Restaurant offen hat und wir uns mit Omelette und Bratkartoffeln stärken können.
    Es hilft nichts, wir müssen irgendwann hinaus aus der warmen Stube, zumal das größte Stück des Tages noch vor uns liegt. Im strömenden Regen zum Col de Steige und zum Weiler Climont unterhalb des gleichnamigen Berges.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8.jpg Ansichten: 95 Größe: 1,09 MB ID: 3191079
    Am Col d'Urbeis stellen wir uns unter, da wir kurz davor sind völlig zu durchweichen. Und siehe da: Der Regen hört doch noch mal auf und es wird heller. Es geht nun hinauf den Vogesenhauptkamm entlang, zumeist auf schönen Pfaden durch dichte Wälder. Kein Mensch unterwegs - außer uns natürlich. Am Gipfel des "Le Trois Borres" (852 m) eröffnet sich ein Blick hinüber zum Tafelberg- Gipfel des Climont.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 9.jpg Ansichten: 99 Größe: 3,67 MB ID: 3191080
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10.jpg Ansichten: 99 Größe: 4,38 MB ID: 3191081 Nun am Spätnachmittag spüren wir zunehmend die schweren Trekkingrucksäcke auf den Schultern und die müden Knochen in den Beinen. Es geht aber noch für viele Kilometer den bewaldeten Vogesenkamm entlang. Kurz vor der Dämmerung haben wir noch einmal stimmungsvolle Aussichten auf die noch halb im Winterschlaf befindliche Waldlandschaft.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11.jpg Ansichten: 95 Größe: 3,16 MB ID: 3191082

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12.jpg Ansichten: 97 Größe: 2,66 MB ID: 3191083

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13.jpg Ansichten: 97 Größe: 1,16 MB ID: 3191084
    Es ist fast dunkel, als wir endlich die Abzweigung vom GR 531 hinunter zum Refuge Rubinot erreichen. Dieses kleine Hüttchen des Vogesenclub liegt abgeschieden in den Wäldern oberhalb von St. Maries-aux-Mines. Ich hatte sie auf der Komoot-Karte als Tipp entdeckt. Ein Volltreffer!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14.jpg Ansichten: 97 Größe: 993,1 KB ID: 3191085 Die Hütte ist offen, Übernachtung umsonst. Ein Ofen, Feuerholz, ein Tisch und zwei Bänke, Wäschleinen zum Trocknen der Klamotten. 150 m unterhalb gibt es eine Quelle mit frischem Wasser. Geschlafen wird auf dem Fußboden mit Isomatte und Schlafsack. Trekkerherz, was willst du mehr?

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17.jpg Ansichten: 96 Größe: 1,48 MB ID: 3191086 Micha schmeißt den Holzofen an und da dieser zunächst nicht richtig zieht, ist bald die komplette Hütte so in Qualm gehüllt, dass wir eine Kohlenmonoxidvergiftung befürchten müssen. Später wird es aber dann noch was mit der wohligen Ofenwärme. Wir lauschen dem Regen auf dem Hüttendach und schlafen gut.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16.jpg Ansichten: 97 Größe: 741,3 KB ID: 3191087
    Zuletzt geändert von StefanBoe; 02.04.2023, 09:25.

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  • Wafer
    antwortet
    Ganz großes Kino! Wirklich tolle Bilder! War sicher ein Erlebnis. Danke fürs mitnehmen auf diese tolle Herbsttour!
    Bei diesem Thema freue ich mich immer auf eine Fortsetzung!

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  • Flachlandtiroler
    antwortet

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  • StefanBoe
    antwortet
    18. Vom Refuge du Schneeberg über den Rocher du Mutzig nach Wisches (Nordvogesen) 22 km 13.11.2022
    https://www.komoot.de/tour/980701321

    Gleich nach dem Erwachen dieser Anblick:

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ID: 3166138
    Die Hochnebeldecke hat sich über Nacht konserviert und ist brav in den Tallagen geblieben. Scheint ein prächtiger Tag werden zu wollen.

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    Ca. 150 m entfernt am Wegrand gibt es eine kleine Quelle. Man braucht zur Übernachtung also nicht literweise Wasser mit hinaufschleppen, so wie wir es getan haben.

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    In ca. 15 min sind wir oben auf dem Schneeberg (961 m) mit seinem breiten Gipfelplateau aus Buntsandsteinfelsen. Früh am Morgen sind wir hier allein und genießen eine magische Stimmung. Oberhalb der Nebeldecke ist die Luft warm, trocken und glasklar. Der Blick geht hinüber die endlos lange Kette des Schwarzwaldes entlang bis zum Feldberg und weiter ... ja, tatsächlich, ganz fern und ganz klein im Süden eine gezackte Kette von Gipfeln: Das müssen Schweizer Alpengipfel in ca. 200 km Entfernung sein!

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    Ziemlich berauscht wandern wir dem GR 53 nach Süden folgend über ein ausgedehntes Tannenwaldplateau. Schließlich fällt der Weg steiler ins Tal und in die Nebelzone hinab. Zuvor steigern bunte Buchenwälder aber nochmals den Herbstrausch.

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    Wir tauchen in die Nebel ein und passieren die Cascades du Nideck, die höchsten Wasserfälle des Elsass, die über eine Stufe aus härterem Vulkangestein (Rhyolith) in eine dicht bewaldete Schlucht fallen.

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    Am Ende der Schlucht wartet das Auberge du Nideck auf uns. Es öffnet just als wir zum zweiten Morgenkaffee antreffen. Dazu gibt's lecker Apfelkuchen. Richtig nett hier!

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    Auch die gemütlichste Gaststätte soll verlassen werden, denn wir müssen-wollen weiter. Unsere Komoot-App führt uns in langen Schlaufen hinauf auf den Rocher du Mutzig, den ersten 1000er unserer Tour, den wir uns wegen seiner gerühmten Aussicht nicht entgehen lassen wollen. Dabei kommen wir auch wieder durch die Nebel zurück in die Sonne.

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ID: 3166149
    Nach oben öffnet sich immer mehr der Weitblick. Zuerst Richtung Norden zurück zum Schneeberg, von dem wir kommen.

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ID: 3166150

    Und oben am Gipfelplateau des Rocher du Mutzig (1010 m) dann in alle Richtungen. Besonders schön der Blick nach Süden, wo Sonnenstrahlen und der Nebel in den Tälern richtig Glanz verbreiten.

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    Eine wunderbare Gipfelrast!

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    Schließlich müssen wir uns losreißen, denn wir müssen ja noch zurück ins Rheinland und demnach rasch hinunter ins Tal von Schirmeck, um den Zug (Abfahrt 16:09) pünktlich zu erwischen. Wir sputen die Hänge hinab und die Kämme entlang, vorbei an den "Jardin des Fees", dabei immer der bange Blick zur App (noch 8 km, noch 6 km, noch 4 km...) und zur Uhr (noch 80 min, noch 60 min, noch 40 min...).

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    Gut getimt. Um 16:00 Uhr erreichen wir den Bahnhof in Wisches. Wir freuen uns auf die Fortsetzung von hier aus im nächsten Jahr.

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