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  • Fred01
    Neu im Forum
    • 13.04.2014
    • 1

    • Meine Reisen

    Rucksack optimieren

    Hallo zusammen,

    ich habe einen The Northface terra 65 Rucksack nun schon ein paar Jahre. Bin eigentlich ganz zufrieden. Überlege allerdings ob man vom Gewicht noch was optimieren kann. Der Rucksack besitzt als Verstärkung eine Hartplasteschale mit zwei eingeschobenen Metallstreben. Die Schalle samt Streben lässt sich heraus nehmen. Gewichtsersparnis ca. 450 g!

    Allerdings fehlt dem Rucksack damit die Stabilität, Ruksack fällt zusammen. Bei voll gepacktem Rucksack würde mich dies nicht stören. Bin mir aber nicht sicher ob das Entfernen der Schale nicht doch zu Lasten des Sitzes auf den Hüftgelenken geht und damit das ganze Gewicht auf den Schultern liegt.

    War mit bei einem ersten Probelauf nicht ganz sicher. Werde im Juni allerdings 12 Tage unterwegs sein und möchte dabei kein Risiko eingegehen.

    Also meine Frage: Besitzt die Schale mit Streben auch die Funktion das Gewichts auf die Hüften zu lenken oder lediglich zur internen Stabilität des Rucksacks.

    Vielleicht hat jemand ähnliche Versuche unternommen und kann mir bei meiner Entscheidung helfen.

    Vielen Dank!

    Gruß
    Fred

  • Fletcher

    Fuchs
    • 24.02.2012
    • 1109

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Rucksack optimieren

    Wenn du das Tragesystem entfernst, dann geht das Zulasten des Tragekomforts. Allerdings kann man den Rucksack dementsprechend packen, dann wird der Verlust minimiert. Musst du halt ausprobieren.

    Weniger Gewicht bringt das Beschneiden überflüssiger Länge der Riemen, dafür aber mehr Komfort. Das lästige Rumschlagen bei Bewegung ist dann ja weg. Aber Vorsicht, das ist sozusagen ne entgültige Geschichte
    Das letzte Hemd hat keine Taschen

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    • wilbert
      Alter Hase
      • 23.06.2011
      • 2511

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Rucksack optimieren

      moin fred,
      du kannst deinen gestell-losen rucksack mit der eingerollten isomatte stabilisieren.
      such mal nach "burrito" da wirst du einiges finden.

      inwieweit sich das rucksackgewicht dann noch auf dein tragesystem überträgt, kannst nur du beurteilen.

      lg. -wilbert-
      www.wilbert-weigend.de

      Kommentar


      • Schmusebaerchen
        Alter Hase
        • 05.07.2011
        • 3386

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Rucksack optimieren

        Zitat von Fred01 Beitrag anzeigen
        Also meine Frage: Besitzt die Schale mit Streben auch die Funktion das Gewichts auf die Hüften zu lenken oder lediglich zur internen Stabilität des Rucksacks.
        Ist etwas schwierig zu sagen. Rein wissenschaftlich NEIN. Beispiele, dass es auch ohne geht sind z.B. der Gearskin. Dieser Rucksack besteht nur aus etwas Stoff, paar Schnallen+Gurtbänder und eben einem Hüftgurt.

        Ich habe bei meinem Rucksack genau das umgesetzt, was du dir überlegst. Der Unterschied ist aber, dass ich meinen Rucksack(nach 2 Fehlversuchen) direkt daraufhin geplant habe. 20kg ohne Gestänge sind kein Problem und liegen komplett auf der Hüfte auf. Mehr würde ich von den Beinen her nicht schaffen.

        Folgende Punkte gibt es weiterhin zu beachten:
        Füllstand: Der Rucksack muss so weit gefüllt sein, dass es bis zu den Kompressionsriemen oben reicht, also so lang wie das Gestänge. Rund 70cm.
        Bepackung: Das braucht Übung. Das Gestänge verhindert unter anderem, dass etwas am Rücken drückt. Hier muss man mit mehr Gripps ran gehen. Beim BW Rucksack kommt z.B. die Faltisomatte an den Rücken. Bei meinem wird gleich der Biwaksack samt Isomatte zusammengerollt. Mit Gurtbändern ergibt das einen richtig straffen Klotz, der keinerlei Verstärkung mehr braucht. Auch fällt der Rucksack ohne Gestänge zusammen, wodurch man doch öfters mal flucht beim Packen. Anfangs war es bei mir auch manchmal schief gepackt. Ließ sich trotzdem halbwegs tragen.
        Belastung: Die Belastung geht nun auf den Deckel, statt ins Gestänge und seitlich in den Packsack. Daher auf eine ordentliche Naht achten. Größeres Problem sind meist die seitlichen Kompressionsriemen. Diese sind häufig nicht auf Last ausgelegt, sondern nur schmudlig im Saum vernäht. Gibt kaum Hersteller, die das ordentlich machen. Hier heißt es vorsichtig anziehen, sonst ist eine Naht offen. Oder das Gurtband flach auf den Stoff legen und flächig vernähen, so wie es sich eigentlich gehört. Mit Nähmaschine ist das schnell erledigt.
        Belüftung+Rückenpolsterung: Kann zu Verformungen kommen, wodurch das Rückenpolster nicht mehr Plan ist, sondern eher rund wird. Belüftung dürfte auch schlechter sein. Ich habe bei mir mit beidem kein Problem.
        Kompression: Damit das ganze funktioniert musst du den ganzen Packsack richtig fest komprimieren, sonst verrutscht alles. Dabei muss man auf empfindliche Sachen achten. Deckelfach, außen oder sonst irgendwie sicher verpacken.

        Generell funktionieren tut es also. Hängt nur von deinem Rucksack ab, wie gut es funktioniert und ob er das übersteht. Bei meinem Rucksack weiß ich genau, dass 80kg kein Problem sind. Wenn ich aber Rucksäcke aus dem Laden anschaue und die seitlichen Kompressionsriemen(die hier wichtig sind) zeigen bei leichtem Zug schon ihre Nähte....
        Nützliche Wiki Seiten: Leitfaden für Einsteiger, Packlisten
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