Schmerzen in Achillessehne in HanWag

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  • Buck Mod.93

    Lebt im Forum
    • 21.01.2008
    • 8825

    • Meine Reisen

    Schmerzen in Achillessehne in HanWag

    Hallo da draussen,

    Ich hatte auf meiner letzten Wintertour im Harz nach 3 Tagen sehr starke Schmerzen in der Achillessehne.Als ich zu Hause ankam musste ich feststellen das diese auf beiden entzündet war.Ich hatte damit noch einige Zeit zu kämpfen.Da die nächste Wintertour nicht so schmerzhaft enden soll frage ich mich jetzt natürlich wie ich dieses Problem beheben kann.

    Es handelt sich übrigens um DIESES Modell(kein Glattleder)

    Ich habe mir die Sache folgendermaßen erklärt.

    Vorweg sei gesagt,dass ich diese Schuhe nicht besonders viel pflege.Sprich einfetten oder ähnliches.War imho bisher auch kaum nötig.

    Die Schuhe sind in der Sohle sehr hart,knicken also beim gehen kaum ab.Das war bisher aber kein Problem.

    Im Harz knickten sie jedoch so wenig ab dass bei jedem Schritt extrem an meiner Achillessehne gerissen wurde.Dieser Effekt verstärkte sich im Schnee noch.Die Schneeschuhe hatte ich extra zu Hause gelassen,da es sich nicht gelohnt hätte.Die Sohle war wie ein Brett.

    Und so dachte ich mir,dass entweder das Leder(weil nicht eingefettet)Feuchtigkeit von aussen aufgenommen hat oder von innen durch Schweiss.(Ich hielt VBL Socken bei dem Wetter nicht für nötig,Durchschnittstemp so bei -8/-10)Und deshalb das Leder immer etwas angefroren war.

    Ich denke ja dieses Problem wäre durch anständig einfetten und ein wenig Wachs zu beheben.

    Oder die Sohle wird bei den Temps einfach zu hart und man kann garnichts dagegen machen.

    Das würde dann bedeuten,dass ich neue Schlappen brauche.

    Eingelaufen sind sie sehr gut.Ich hab sie seit ca.16 Monaten.

    Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen mit diesem Modell?

    Und vielleicht sogar eine Lösung
    Les Flics Sont Sympathique

  • Andreas L
    Alter Hase
    • 14.07.2006
    • 4351

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

    Hallo!

    Also ein Leder-Pflege-Problem kann das nicht sein, der Stiefel hat Leder ja nur noch als "Zierrat" oben drauf. Allerdings:
    Zitat: "Die Serie „ROCK“ umfasst technische, klettertaugliche Bergstiefel, die ihr bevorzugtes Einsatzgebiet im felsigen Gebirge haben. Sie eignen sich für alpine Felsrouten, aber auch für kombiniertes Gelände, Gletscherquerungen oder lange Wanderungen in wegloser Gebirgslandschaft. Alle ROCK-Modelle haben ein wasserdichtes und atmungsaktives GORE-TEX®-Futter.

    Soweit Hanwag. Der Stiefel hat eine steife Sohle, einfach, weil er nicht nur bedingt Steigeisenfest ist, sondern hinten eine Auflage für einen Spannhebel hat. Solche Schuhe brauchen eine steife Sohle, sonst kann sich das Eisen lösen. Und im entsprechenden Gelände kann das dann sehr daneben gehen.

    Du hast dir da einen Hochgebirgsschuh gekauft, der beim schnellen Gehen auf einfachen Wegen halt nicht mehr "gut abrollt" - egal, was die Werbung sagt. Und ich vermute mal, dass du den Schuh vor deiner Winterwanderung längere Zeit nicht mehr getragen hast und dann sofort in die Vollen gegangen bist. Daher kamen die Reizungen an den Sehen - meiner Meinung nach.

    Tip: Fürs einfache Mittelgebirge einen nicht steigeisenfesten Wanderschuh besorgen, den Hanwag fürs Gebirge aufsparen. Und bei der nächsten Tour mit ihm solltest du es langsam angehen lassen und was für die Sehnen mitnehmen - Franzbranntwein würde ich empfehlen und leichte Massagen der Sehnen am Abend.

    Andreas
    "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will." Jean-Jacques Rousseau

    BTW: "Hit the road, Jack" (Wolfskin)!

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    • Buck Mod.93

      Lebt im Forum
      • 21.01.2008
      • 8825

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

      Hi Andreas,

      Ich habe mir diese Schuhe gekauft um auf Madeira rumzukraxeln und dann später eben bemerkt,dass ich auch auf einfach Wanderwegen gut mit ihnen klarkomme.Ich kenne auch noch jemanden(hier aus dem Forum)der immer mit diesen Schuhen unterwegs ist.Ich habe das mit der Achillessehne eben nur im Winter beobachtet.In den Alpen gab es auch keine Probleme.Aber wir waren im Harz wirklich ziemlich flott unterwegs.Und dann noch das Einsinken im Schnee.Vielleicht lag es wirklich daran.Da ich in diesem Winter wahrscheinlich nur mit Schneeschuhen unterwegs bin soll es mich erst mal nicht stören.
      Man muss dazu sagen,dass ich die Schlappen für 100 Euro ergattert habe.Da konnte ich nicht nein sagen.In diesem Winter gehts auf jeden Fall mal mit VBL Socken(Mülltüten),eingefetteten Schuhen und ordentlich Franzbranntwein los.Vielleicht klappts dann.
      Les Flics Sont Sympathique

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      • hrXXL
        Fuchs
        • 28.08.2007
        • 1771

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

        ich denke eher mal das es an dem einsinken im schnee liegt und dadurch eine unnormale haltung zustande kommt.
        hatte das im winter auch einmal als ich durch 30cm altschnee gelaufen bin
        hrXXLight - Lightweight Outdoor Blog

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        • Macintechno
          Alter Hase
          • 21.08.2008
          • 2555

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

          Also ich war ja im august für 14 Tage auf dem Südl. Kungsleden unterwegs.... hatte mir vorher neue Schuhe gekauft - Meindel Engadin MFS und habe diese auf einigen Tagestouren getragen - waren wirklich perfekt - ob betonweg oder Waldweg.... alles wunderbar.... auch mit trainingsgewicht voon 25kg.... in schweden hat es die erste woche auchh perfekt geklappt - aber dann hat nnur am linken fuß die archillissehne geschmerzt... und zwar nur beim bergauflaufen oder auf ebenen flächen - nur dann wenn ich abgerollt habe - beim stapfen hat das gepasst - war also definitiv ein druckschmerz - nach der tour habe ich mir die stiefel genauer angeschaut... der linke hat über der ferse eine deutlichere biegung nach innen - der rechte hat das nicht in dem maße,... der meindel hat ja dieses mfs system.... also dass es sich anpasset im futter.... kann ich das irgendwie veränderrn mit fön oder sowas... oder muss das ding mal zum schuhmacher?? meine schuhe haben eine recht steife sohle - BC Kategorie - aber ich hab halt 95kg+rucksack da passt das schon mein bruder hatte das gleiche problem mit Kategorie AB also sehr weiche sohle... daran liegts wohl nicht oder??? schwierig schwierig.....
          Hauptgeschäft: Stammtisch Stuttgart
          Filiale: Stammtisch Reutlingen / Tübingen / Schwäbische Alb

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          • Buck Mod.93

            Lebt im Forum
            • 21.01.2008
            • 8825

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

            Ja also für mich sieht das so aus.Schmerzen in der Achillessehne durch überdehnen enstehen bei zu harter Sohle,also einer Sohle die kaum abknickt,weichem Untergrung,da in diesem die Ferse einsinkt und dann die Sehne gedehnt wird und bei längerem bergauf gehen.
            Diesen seltsamen Knick hab ich auch hinten an den Schuhen.Bei der Wintertour war der Knick regelrecht reingefroren.
            Ich habe quasi versucht den Schuh abzurollen und da das nicht geklappt hat,hat der Fuß im Schuh abgerollt und dabei wird der Fuß nur hinten beansprucht.Bei Stampfen und bergab gehen hatte ich wie Macintechno auch keine Probleme.Aber einen Zusammenhang zwischen dem kalten Klima und der überdehnten Sehne gibt es.In den Alpen im Sommer hatte ich vielmehr Höhenmeter und der Ferse gings prima.
            Les Flics Sont Sympathique

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            • Harry
              Meister-Hobonaut

              Alter Hase
              • 10.11.2003
              • 4731

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

              Hi,
              hab auch ein paar Hanwags mit steifer Sohle und hatte anfänglich gleiche Probleme.
              Man darf bei denen halt nicht versuchen gross abzurollen und der Schlupf darin muss so gering wie möglich gehalten werden. Ein paar Socken mehr.

              Viel Leder haben die Schuhe ja nicht zum Einschmieren.
              Tragen die VBL Socken nicht eher dazu bei, dass die Füsse bzw. die Haut durch den eigenen Saft aufweichen und man noch schneller Probleme bekommt?
              Gruß Harry.
              Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

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              • Buck Mod.93

                Lebt im Forum
                • 21.01.2008
                • 8825

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

                Naja also meine HanWags sind schon ziemlich runtergelaufen.Also die typischen Anfangsprobleme sind das leider nicht.

                Ja das mit dem Schlupf kann ich nur bestätigen.Ich würde ja gerne mal auf eine andere Marke umsteigen aber Meindl vertragen meine Füße leider garnicht.

                Die Beschwerden an der Ferse kommen nicht durch aufgeweichte Füße.Man kann von aussen nichts negatives erkennen sehen.Die VBL Socken tragen in erster Linie dazu bei das weniger Feuchtigkeit ins Futter der Schuhe gelangt und Nachts gefriert oder tagsüber die Füße auskühlt.Diese Goretex Kacke is doch eh nicht viel atmunsaktiver als eine Mülltüte
                Les Flics Sont Sympathique

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                • Andreas L
                  Alter Hase
                  • 14.07.2006
                  • 4351

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

                  Ja, genau, das sag ich schon lange.
                  Jetzt werden also Schuhe gebaut, die ein High-Tech-Polster-Futter haben, das sich automatisch dem Fuss anpasst?
                  Ja, oke - dann passt es sich halt auch jeder zum Beispiel geländebedingten Fehlstellung an. Soll heissen: Wenn du solche Schuhe einläufst, querend an einem 30 Grad Hang, dann musst du damit rechnen, auf dem Rückweg in Schwierigkeiten zu kommen? (ist natürlich nicht ganz ernst gemeint).

                  Aber im Ernst: Wenn ihr Probleme habt, versucht eine Massanfertigung in alten, erprobten Materialien. Für diese innovativen, ausgelagerten Testreihen der Schuhersteller sind mir meine Füsse inzwischen zu schade. Das würde ich nicht mehr machen, und wenn ich die Teile geschenkt bekäme. Vor allem im Gebirge nicht.

                  Andreas
                  "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will." Jean-Jacques Rousseau

                  BTW: "Hit the road, Jack" (Wolfskin)!

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                  • Lastenmuli
                    Gerne im Forum
                    • 26.08.2009
                    • 70

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

                    Hallo,

                    Ich sehe das Problem weniger beim Schuh als in der Überlastung der Sehne.
                    So wie ich euch alle verstanden habe traten die Probleme erst bei ausgedehnteren Touren , oder unter "erschwerten" Bedingungen auf.
                    Man hat das auch gerne, wenn man nach einer Trainingspause beim Laufen wieder zu schnell zu viel will. Da kann ich auch als gut trainierter und "fitter" Läufer schnell Archillessehenreizung/-entzündung bekommen.
                    Wenn die Sehen gereizt/entzündet sind ist eine Reduktion der Belastung das einzig sinnvolle.
                    Das Problem ist, daß man trotz perfekt eingelaufenem Schuh eben nicht das ganze Jahr wandert oder in den Schuhen unterwegs ist. Also passt sich die Sehne auch nicht an die erhöhte/andere Belastung an. Tagestouren verpackt das Gewebe dann noch ganz gut, sobald es aber länger wird, manifestiert sich die Überlastung dann in einer Entzündung. Da kann man den Schuh pflegen oder polstern wie man möchte, die Lösung wirds nicht bringen.
                    Auch der massangefertigte Stiefel schützt nicht vor Überlastung.


                    Eine Lösung wäre eventuell, die Stiefel bereits vor der Tour mehrere Wochen regelmässig für längere Zeit zu tragen und damit zu gehen (wichtig) wo möglich eben auch im Alltag, So hat der Fuss als solcher, aber eben auch der Sehenenapparat die Chance sich zumindest an das andere Abrollverhalten des Stiefels anzupassen.
                    Zuletzt geändert von Lastenmuli; 21.09.2009, 11:22. Grund: Orthographie...

                    Kommentar


                    • Buck Mod.93

                      Lebt im Forum
                      • 21.01.2008
                      • 8825

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

                      Zitat von Lastenmuli Beitrag anzeigen
                      Hallo,

                      Ich sehe das Problem weniger beim Schuh als in der Überlastung der Sehne.
                      So wie ich euch alle verstanden habe traten die Probleme erst bei ausgedehnteren Touren , oder unter "erschwerten" Bedingungen auf.
                      Man hat das auch gerne, wenn man nach einer Trainingspause beim Laufen wieder zu schnell zu viel will. Da kann ich auch als gut trainierter und "fitter" Läufer schnell Archillessehenreizung/-entzündung bekommen.
                      Wenn die Sehen gereizt/entzündet sind ist eine Reduktion der Belastung das einzig sinnvolle.
                      Das Problem ist, daß man trotz perfekt eingelaufenem Schuh eben nicht das ganze Jahr wandert oder in den Schuhen unterwegs ist. Also passt sich die Sehne auch nicht an die erhöhte/andere Belastung an. Tagestouren verpackt das Gewebe dann noch ganz gut, sobald es aber länger wird, manifestiert sich die Überlastung dann in einer Entzündung. Da kann man den Schuh pflegen oder polstern wie man möchte, die Lösung wirds nicht bringen.
                      Auch der massangefertigte Stiefel schützt nicht vor Überlastung.


                      Eine Lösung wäre eventuell, die Stiefel bereits vor der Tour mehrere Wochen regelmässig für längere Zeit zu tragen und damit zu gehen (wichtig) wo möglich eben auch im Alltag, So hat der Fuss als solcher, aber eben auch der Sehenenapparat die Chance sich zumindest an das andere Abrollverhalten des Stiefels anzupassen.

                      Trifft leider garnicht zu.Das mit dem Schuhe vorher eine Zeit lang tragen mache ich fast immer.Die Tour im Harz war im Vergleich zur vorangegangen Tour mit den gleichen Schuhen nicht mal halb so lange.
                      Les Flics Sont Sympathique

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                      • Lastenmuli
                        Gerne im Forum
                        • 26.08.2009
                        • 70

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

                        Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
                        Ja also für mich sieht das so aus.Schmerzen in der Achillessehne durch überdehnen enstehen bei zu harter Sohle,also einer Sohle die kaum abknickt,weichem Untergrung,da in diesem die Ferse einsinkt und dann die Sehne gedehnt wird und bei längerem bergauf gehen.
                        ...
                        Ich habe quasi versucht den Schuh abzurollen und da das nicht geklappt hat,hat der Fuß im Schuh abgerollt und dabei wird der Fuß nur hinten beansprucht.Bei Stampfen und bergab gehen hatte ich wie Macintechno auch keine Probleme.Aber einen Zusammenhang zwischen dem kalten Klima und der überdehnten Sehne gibt es.In den Alpen im Sommer hatte ich vielmehr Höhenmeter und der Ferse gings prima.
                        Zwei Fragen fallen mir noch ein:
                        Kann es sein, daß die Kälte die Sohle eher noch steifer werden lässt als sie es eh schon ist?
                        Was meinst Du mit "hinten beansprucht"? Druck vom Schaft/der Fersenkappe gegen die Sehne?

                        Natürlich stehst Du in den Schuhen und ich kenne deinen Fitnesszustand nicht, daher kann ich auch nur spekulieren. Aber das Szenario, das du beschreibst ist für mich ganz klar ne Überlastungserscheinung. Dafür ist der Schuh m.E. erst in zweiter Linie verantwortlich.

                        Ich kenne auch das Problem vom Gehen in schwerem Geläuf und Laufen am Strand: Tiefer Boden, man muss den Schuh mit harter Sohle durch weichen Untergrund "hebeln" und die Sohle verformt sich sich mangels hartem Widerlager nicht, oder nicht genug, um gut abrollen zu können. Manchmal rutscht man mangels Grip noch mit Fuss und Schuh "durch" oder der Fuß muss auf Grund der Bodenbeschaffenheit in der Flexion bleiben. Alles das "längt" die Sehne-> Überlastung-> Reizung->Entzündung.
                        Wenn dann noch zusätzlich Druck vom Schuh dazu kommt (Schaft/Fersenkappe/Rutschen im Schuh...), geht das nochmal schneller. Dann kann auch ein sonst gut sitzender Laufschuh ganz fix ein Sehnenkiller werden. Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Trotz sehr gutem und stabilem Trainingszustand habe ich es geschafft, mir mit einem 20minütigen lockeren Lauf am Strand im losen Sand eine erstklassige Sehnenreizung einzufangen.

                        Ich konnte solche Beschwerden dann durch gezieltes Aufbautraining im Vorfeld- sprich Kräftigung und Dehnung für die Waden- danach weitgehend vermeiden.

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                        • Buck Mod.93

                          Lebt im Forum
                          • 21.01.2008
                          • 8825

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Schmerzen in Achillessehne in HanWag

                          Ich denke auch,dass das Gummi oder vielleicht auch der Stoff bei diesem Wetter steifer werden.Ist ja eigentlich auch logisch.

                          Zum Einen Druck von Schaft gegen die Sehne.Die Schuhe waren über Nacht ziemlich gefroren(vorher auch gemein reingeschwitzt)und der Schaft hatte einen Knick nach Innen.

                          Zum Andern ein leichtes Anheben der Ferse im Schuh.(Anders hätte ich wahrscheinlich garnicht gehen können)

                          So ging das dann auf zugeschneiten wegen und auch mal knietiefem Schnee mit 17 Kilo auf dem Rücken 2 Tage lang gut.Dann wurde es recht unangenehm.

                          Was du im unteren Abschnitt beschreibst trifft es ziemlich genau.

                          Da ich schon länger über die Lösung dieses Problems nachdenke und meine HanWags sonst eigentlich ganz gern hab hab ich mir folgende Maßnahmen überlegt.

                          VBL Socken->Sollten auf jeden Fall dazu beitragen dass die Schuhe in der Nacht nicht mehr so zufrieren.(Sie waren am Morgen wirklich so eingefroren wie ich sie ausgezogen hatte und das war zum weitergehen eine ungünstige Form)

                          Dehnen der Schuhe am Morgen->Ein paar mal ganz durchnknicken sollte schon was bringen(Dies war beim letzten mal aufgrung des zugefrorenen Zustands nicht möglich)

                          Einfetten von Leder und Geröllrand->Man sah dass das Leder am Tag Wasser aufnahm,also dunkler wurde und,dass dieses Wasser dann am Abend bzw. am Morgen im Leder gefroren war.

                          Training->Ich kann nur empfehlen auch mit eingelaufenen Schuhen nicht ins blaue loszumarschieren.Ich dachte ich hätte es richtig gemacht und hab mir trotzdem die Füße zerschunden(Im Saarland wars eben nicht winterlich genug)

                          Und sollte das alles nix bringen gibt es ein Paar neue Treter.
                          Les Flics Sont Sympathique

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