kleiner trekking Schlafsack (alpin)

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  • Sturmrabe
    Neu im Forum
    • 27.07.2010
    • 5

    • Meine Reisen

    kleiner trekking Schlafsack (alpin)

    Halli hallo,
    wie so vielen anderen Usern hier, bin ich auch einigermaßen ratlos welcher Schlafsack denn nun der richtige für mich wäre.

    Ich habe vor diesen Sommer also von ca. Mitte August bis Anfang September eine Tour in den Alpen zu machen. Ich werde voraussichtlich alleine laufen und möchte sowohl in Hütten übernachten als auch unter freiem Sternenhimmel.
    Geplant ist mit einem Gore-Tex Biwacksack, wohl auch ohne Isomatte,
    (z.b: http://cgi.ebay.de/Schlafsackhulle-G...item35aab407f8)
    und einem passenden Kunstfaserschlafsack die Nächte im Freien zu verbringen.
    Nach Möglichkeit werde ich hierzu unter die 1700m absteigen.
    Immoment besitze ich einen Mt. Everest 210 von Lestra. Dieser hat angegebene Temperaturbereiche von Comfort +19/-1 Comfort Limit -6 Extrem -16. (http://www.amazon.de/Lestra-Everest-...0270528&sr=1-1)
    dieser ist mir in den Packmasen jedoch viel zu groß.
    Eine Bekannte hat den Polar Super Light von Salewa der mir vom Packmaß her, viel besser gefällt.
    Mein Einsatzbereich für den neuen Schlafsack soll hauptsächlich der Sommer bzw. auch Übergangsphasen zwischen Frühling-Sommer-Herbst sein, allerdings auch im alpinen Bereich. (ein 3-Sesion-Sack wäre sicher auch nicht falsch, nur ob der noch in die Preisklasse fällt....)
    Ich friere nicht allzuschnell normalerweise, somit würde ich schätzen, dass eine Comfortt. von ca. 5°-0°C etwa ausreichen dürfte? Liege ich da richtig? Oder ist unter beschriebenen Bedinungen auch durchaus mit Niedrigernen Temperaturen zu rechnen?
    Ich tendire deshalb zum Kunstfaserschlafsack, da sich selbst im besten Biwacksack Kondenswasser bildet oder evlt. auch von außen eindringt. Ein KV-Schlafsack trocknet nun mal wesentlich schneller als einer aus Daunen.
    Preisklasse natürlich möglichst günstig :-) aber so um die 150€ bin ich bereit auszugeben.
    Gewichtsmäßig sollte der Schlafsack so unter 1500g haben. Nur eben das Packmaß relativ klein.
    Ach ja zu erwähnen wäre vlt noch meine Statur:
    Größe: 195cm
    Gewicht: 70kg
    relativ schlank

    Hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen. Stundenlanges suchen im Internet konnten nur ein wenig Licht ins Dunkle bringen :-)

    Vielen Dank schonmal

    Sturmrabe
    Zuletzt geändert von Sturmrabe; 28.07.2010, 00:11.

  • billsn
    Dauerbesucher
    • 27.01.2009
    • 535

    • Meine Reisen

    #2
    AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

    herzlich willkommen Sturmrabe,
    was dein Thema angeht hast du uns ja schon einige Info´s gegeben, doch am besten wäre es immer wenn du aus dem outdoorseiten wiki den passenden Profilbogen ausfüllst. der enthält wirklich alle benötigten Informationen für uns und ist dabei kurz und prägnant.

    nun aber zu einem ganz wichtigen Punkt, bei welchem du meintest du würdest ohne Isomatte auf Tour gehen wollen. da sich Isomatte nun mal nicht von `bequemer schlafen´ sondern von `Isolation´ ableitet, kann ich dir davon nur gänzlich abraten. Hintergrund ist jener, dass wenn du z.B. als Rückenschläfer im Schlafsack liegst, dann ist unter deinem Rücken der komplette Schlafack platt gedrückt und hat so keine Möglichkeit zu isolieren.

    Kommentar


    • blitz-schlag-mann
      Alter Hase
      • 14.07.2008
      • 4852

      • Meine Reisen

      #3
      AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

      Senf: Kauf Dir einen 600-700 gr. leichteren Biwaksack und eine Isomatte, z. B. eine EVA. Hat das gleiche Gesamtgewicht, schläft sich aber besser.
      Viele Grüße
      Ingmar

      Kommentar


      • Harry
        Meister-Hobonaut

        Alter Hase
        • 10.11.2003
        • 4756

        • Meine Reisen

        #4
        AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

        Mein Tip für Gipfelbiwak im Sommer oder als Hüttenschlafsack, klar Daune.
        und nur im Notbiwak ohne Isomatte.
        Das Erlebnis hatte ich letztes Jahr im Spätherbst auf 2000 m und -5°C. War keine Nacht zum Ausruhen dafür aber Sternenklar. Aber man kommt eine Nacht auch ohne guten Schlaf aus.
        Also entweder leichter Biwaksack, Isomatte und leichten Daunensack oder anstelle des Biwaksacks ein leichtes Tarp.
        Das sieht genial aus.
        http://www.outdoorseiten.net/forum/s...ad.php?t=44711

        Schlafsack:
        http://www.schlafsack-cumulus.de/Lit...afsacke,2.html

        Musst halt eine Kammer zusätzlich für deine Länge nehmen.
        Gruß Harry.
        Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

        Kommentar


        • Sturmrabe
          Neu im Forum
          • 27.07.2010
          • 5

          • Meine Reisen

          #5
          AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

          Erst Mal vielen dank für eure schnellen antworten. Mit einem tarp habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt. Als gestern der Vorschlag kam dann gleich mal hier im Forum etwas umgeguckt. Wäre aber scheinbar ne alternative zum Biwak.
          Meine Vorstellung war allerdings so: sollte das Wetter auf meiner Tour für den nächsten Abend/Nacht "schlecht" werden so würde ich eine Hütte als Ziel ansteuern. Bei gutem oder Wetter mit nur leichten Schauern würde ich die nacht vorzugsweise im freien verbringen. Wenn mein Zeug dann mal wirklich nass werden sollte - Hütte aufsuchen und trocknen. Insofrn müsste ein Biwaksak ausreichen vermute ich? Oder würdet ihr trozdem eher zum tarp greifen?
          Wegen Daunenschlafsack.... Meine bedenken vowegen, dass wenn er nass werden sollte nur schwer wieder richtig trocken zu kriegen ist. Vorallem bei mäsig gutem Wetter am nächsten Tag. Deshalb meine Überlegungen hin zum KF-Schlafsack? Oder habe ich und mein Schlafsack einfach nicht nass zu werden

          hier der ausgefüllte Fragebogen.

          Vorabfrage 1:

          Bist Du eher

          Typ A, der Komfort- und Sicherheits-orientierte Trekker:

          Typ B, der risikobereite Leichtgewichtstrekker:

          --- Typ B: wobei es mir nicht auf UL um jeden Preis ankommt. Auch Platz habe ich in meinem Rucksack (seit gestern 65l) genug.

          Welche Schlafsäcke hattest Du bisher in Verwendung und bis zu welchen Temperaturen konntest Du damit komfortabel schlafen?

          ---- wie im einganspost erwähnt den Mt. Everest 210 mit einer angegeben comft. Von 19 bis -1C damit habe ich im Zelt ohne zu frieren auf einigen Festivals auch bei temperaturen um die 0grad geschlafen.

          Wie groß bist Du? ---195cm

          Was wiegst Du? ---70kg

          Anders gefragt: Körperstatur a) dürr, b) schlank, c) "normal", d) kräftig oder e) vollschlank?--- schlank

          Persönliches Kälteempfinden im Vergleich zu anderen: a) Ich friere relativ schnell, b) "normal", c) Mir ist meist eher zu warm als zu kalt.
          ---c) bis b)

          a) Bauch-, b) Rücken- oder c) Seitenschläfer--- c)

          Hast Du aus eigener Erfahrung einen a) eher ruhigen oder b) eher unruhigen Schlaf?---irgendwas dazwischen kommt auf die Nächte an. Eher b)

          Bevorzugst Du einen a) eng oder b) geräumig geschnittenen Schlafsack?---Kompromiss etwas Bewegungsfreiheit sollte schon sein.

          Reißverschluss lieber a) links oder b) rechts? ---- ganz egal

          Welche Schlafunterlage benutzt Du i.d.R.? ---- meistens keine, manchmal eine "standart" isomatte. Also irgend ein 0 8 15 Ding ausm "Discounter".
          Für die Tour war bisher keine isomatte eingeplant. Allerdings habe ich nicht bedacht dass die wärmeisolierung nach unten quasi nicht gegeben ist wenn ich das Material durch mein Körpergewicht zerdrücke.
          Würde eine "alufolie" ausreichen?

          Wo/Wobei (in welcher Region, Höhe, Aktivität... bitte möglichst präzise) soll der Schlafsack zum Einsatz kommen?----in den Aplen. Zum schlafen hatte ich Höhen zwischen 2000m-1500m angestrebt. Beim bergwandern aber auch auf anspruchsvolleren Strecken (gepunktete Wege auf der karte)

          Wann (Jahreszeit, besser: genaue Monatsangaben "von... bis...") soll der Schlafsack überwiegend zum Einsatz kommen? --- vorwiegen Juni-Mitte September. Ein Einsatzt von April-Oktober wäre natürlich nett, aber nur wenn's im preislichen Rahmen bliebe.

          Mit welchen Temperaturen rechnest Du?
          ---- ich gehe mal davon aus, dass die Temperaturen niedrigstenfalls zw 5 und 0 grad sein werden. Weis aber nicht wie realistisch die Einschätzungen sind.

          Soll der Schlafsack a) generell nur im Zelt, b) auch mal unterm Tarp oder c) auch mal beim Biwak eingesetzt werden?
          --- bisher hatte ich vor den Schlafsack im Biwak einzusetzten, wies mit nem tarp aussieht muss ich nochmal weitere informationen einholen bzw eure Ratschläge abwarten.

          Im Falle von 12 c): Schätze den Anteil der Übernachtungen ohne schützendes Dach, sofern möglich. --- möglichst viele. Wie einganspost beschrieben nur wenn es abzusehen ist das; das Wetter schlecht wird.

          Mit wie vielen Personen wirst Du voraussichtlich in der Regel im Zelt übernachten? Andres gefragt: Überwiegend Solotouren oder Mehrpersonen-Touren? ---- alleine 1-2 Wochen und anschliesend mit einem Freund evtl noch n paar Tage anhängen. Für die Zukunft 1-2 Personen.

          Wie lange werden Deine Touren durchschnittlich/maximal voraussichtlich sein?
          --- 4-8h je nach Lust und Laune. Werde eine grobe Route planen aber ohne festes Ziel.... Denn der Weg ist dass ziel gell? xD

          Hast Du einen (wasserdichten und ev. "atmungsaktiven") Biwaksack?
          ---geplant ist die Anschaffung eines goretex biwaksacks mit Gore-TeX Best defens Membran der Bundeswehr. Relativ schwer dafür auch relativ unverwüstlich und bei eBay einigermasen günstig zu haben 50-100€. Oder ratet ihr zu alternativen?

          Wenn der Schlafsack im Rucksack transportiert werden soll: Welchen Rucksack hast Du? Volumen?
          ---- binnen gerade auf der Arbeit wie der Rucksack heust kann ich erst dabeim nachgucken sind allerdings 65l. Die ich nicht vorhab vollzuladen....

          Gibt es ein Gewichtslimit? Wenn ja: Was sollte der Schlafsack wiegen?
          --- denke mal auf so einer vergleichsweise langen Tour sollte das Gewicht bei 10-12kg liegen. Vorstellungen für den Schlafsack 1.500g +\-

          Packvolumen?
          --- mir wäre möglichst klein lieb. Wobei ich bei 65L Rucksackvolumen nicht umbedingt auf minimalstmaße angewiesen bin.

          Wie viel Geld bist Du bereit auszugeben?
          150€ wenn ich mit etwas mehr Geld ~220€ was wesentlich besseres bzw. Auch über Jahre haltbares, bekommen könnte wäre es mir die Investition wert.

          Käme für Dich ein osteuropäisches Modell (aus Polen oder Tschechien) in Frage?
          --- hätte ich prinzipiell nichts dagegen. Nur die Lieferzeiten werden wohl 2 Wochen überschreiten. Wenn ich eurer einschätztung nach auch mit de
          Polar super Light meiner Bekannten auskommen würde, könnte ich mir diese wohl leihen. Allerdings wäre es mir lieber in 2 Wochen meine eigen Schlafsack zu verwenden. Demnach ostdeutsche Modelle eher nicht

          Hast Du Dich bereits näher mit dem Ausrüstungsgegenstand "Schlafsack" auseinandergesetzt oder Dich beraten lassen? Wenn ja: Wie/Wo?
          --- bisher nur im Internet unteranderem dieses Forum.

          Soll der Schlafsack eine Anschaffung für eine einmalige große Tour sein, oder beabsichtigst Du ihn über die nächsten Jahre regelmäßig zu verwenden?
          --- primär erst mal für die tour im Sommer. Allerdings hatte ich nicht den schlafsack nach ca. 10-20 übernachtungen als unbrauchbar wegzuschmeisen. Mir wäre ein Schlafsack der bei entsprechender Lagerung und Pflege schon einige Jahre hält, wesentlich lieber. Wie vermutlich den meisten xD
          Also ich bin relativ unerfahren was das trekking mit nächten in der "wildniss" angeht. Habe allerdings einen großteil meiner Urlaubs/Ferienzeit in den Alpen verbracht. Einige hüttentouren oder Urlaub in der ferienwohnung mit der Familie. Wobei wir da eigenich auch täglich ne Bergtour gemacht haben. Auch kleinere ~3-4h solotouren.
          Und jetzt wollte ich meine erste längere solotour mit übernachtungen im freien angehen.

          Liebe grüße.

          Kommentar


          • tille
            Fuchs
            • 19.07.2006
            • 1031

            • Meine Reisen

            #6
            AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

            Nochmal zum Thema Isomatte:
            Du sparst dir im Grunde kein Gewicht dadurch, wenn du die zuhause lässt.
            Die Wärme, die dir dadurch nach unten verloren geht, müsstest du durch einen wärmeren (und damit schwereren) Schlafsack kompensieren. Oder du wirst eben viel früher frieren, als es mit deinem Schlafsack eigentlich nötig ist.
            Das mindeste, was ich mitnehmen würde, ist eine ca 5mm dicke EVA-Matte, die von den Schultern bis zur Hüfte (evtl Knie) reicht. Die Beine haben im Liegen nicht so viel Kontaktfläche zum Boden und unter den Kopf kommt das Kopfkissen (Schlafsackbeutel mit Klamotten).

            Wenn das Geld nicht das entscheidende Argument für Kufa ist, würde ich auch eher zu Daune tendieren. Nicht zu eng, damit man sich zur Not auch in voller Montur reinlegen kann. Und mit nem vernünftigen Wärmekragen.
            Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Albert Camus [Der Mythos des Sisyphos]

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            • Shorty66
              Alter Hase
              • 04.03.2006
              • 4883

              • Meine Reisen

              #7
              AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

              Noch schlimmer: Der wärmste schlafsack ersetzt eine einfach isomatte nicht. Da man die daunen an der unterseite platt drückt und die isolationsleistung hauptsächlich von der dicke der isolierenden schicht abhängt kann man von einem schlafsack kaum isolation nach unten erwarten.

              Erfahrungsgemäß ist in den Alpen auch wärend der übergangsphasen häufiger mit Bodenfrost zu rechnen obwohl die lufttemperatur oft noch ganz angenehm ist - da ist eine vernünfitge isomatte das A und O.

              Zu deiner Gore-Biwak idee: Dieser BW Sack ist zwar dicht und robust und atmet sogar ganz gut, ist aber auch höllisch schwer. In den alpen willst du sowas nicht rumschleppen, zumal du den erhöhten wetterschutz dieses Biwaks offensichtlich gar nicht brauchst.

              Hier nun meine Ausrüstungsempfehlung:
              Alpkit Airo in 120 cm (Rucksack als Fußunterlage um keine kalten füße zu bekommen).
              Alpkit Skye high 600. Sollte für "2 Jahreszeiten" (sommer+übergänge) reichen und wiegt nur 1300g bei einem preis von unter 110€)
              und dazu den Alpkit hunka bivi. Der reicht für deine zwecke sicher aus und wiegt auch lange nicht so viel wie der fette gore bivi.

              Insgesamt kommst du damit auf 2100g und 190€ + Versand (etwa 15€).
              Wenn du noch keinen rucksack hast würde ich dir für bivi und hüttentouren in den alpen den Alpkit gourdon empfehlen. Der ist erstaunlich angenehm zu tragen, wasserdicht und wiegt kaum etwas. Wenn du nicht viel mehr als 8kg rumträgst wirst du damit absolut zufrieden sein.
              Die größe 25 sollte ausreichend für die oben geannten dinge + regenzeugs und den typischen utensilien einer hüttentour sein.

              Ich habe jetzt absichtlich alle produkte von iener Firma ausgewählt um mit den Versandkosten zu sparen. Alpkit ist dafür bekannt sehr günstig für eine recht hohe qualität zu sein.
              Zuletzt geändert von Shorty66; 29.07.2010, 11:35.
              φ macht auch mist.
              Now there's a look in your eyes, like black holes in the sky. Shine on!

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              • Sturmrabe
                Neu im Forum
                • 27.07.2010
                • 5

                • Meine Reisen

                #8
                AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

                Also gut ihr habt mich überzeugt. Werde ne isomatte "mitschleppen" xD Wie sieht des allerdings aus wenn es regnet. Binge ne isomatte ja wohl nicht in meinen rucksack rein. Dann leg ich mich auf ne klatschnasse isomatte? Oder hat die bzw müsste ich mir dafür noch ne Transport Hülle besorgen? (Plastiksack).
                Ich weiß nicht wegen der Kombination aus biwaksack und daunenschlafsack. Könnte mich da jemand mal aufklären? Wie ist des wenn der Schlafsack feucht/nass wird. Bei dem biwacksack gehe ich davon aus dass sich die atmunksaktivität doch eher in Grenzen hält. Zumindest laut berichten die ich bisher gelesen hab, sind biwacksäcke meist erst ab nem gewissen Preis atmunsaktiv. Also gewisser Preis deshalb weil man Dichtigkeit und atmunsaktivität nur durch ne teure membran hinbekommt und somit liegen die Säcke der Kategorie meist bei 200€ oder darüber.
                Einen Rucksack habe ich wie gesagt. Müssten so um die 60-65l sein. Lässt sich super angenehm tragen und auch mit Riemen enger stellen sodass es auch nur mit 25L voll sein kann. Wie er genau Heist werde ich daheim gelich nachschaun.
                Vielen dank für deine produktvorschläge Shorty. Wenn ich die in dem Shop in GB kaufe bekomm ich die lieferung dann erfahrungsgemäß in ca 1-2 Wochen?

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                • Shorty66
                  Alter Hase
                  • 04.03.2006
                  • 4883

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

                  Die vorgeschlagene alpkit Isomatte bekommst du problemlos in ne damenhandtasche - in deinen 65l Rucksack geht die allemal.

                  Wenns regnet wird die also im rucksack nicht nass aber auch wenn es regnet während du drauf liegst sollte das kein problem darstellen: AUfblasbare matten sind wasserdicht (sonst wären sie nicht luftdicht) und könnend en regen ab. Wenn du auf der matte mit dem Biwaksack liegst, dann wird wohl kaum wasser auf der matte stören.
                  Du kannst je nach platzbedarf aber auch die matte mit in den biwaksack nehmen, musst dann aber natürlich den erhöhten abrieb am sack in kauf nehmen.

                  Was die atmungsaktivität bei biwaksaäcken angeht: Du hast recht, das im verhältnis zur wassersäule membranstoffe die beste atmungsaktivität haben. Nun ist bei den günstigeren materialien die frage ob man an der atmungsaktivität oder der Wassersäule spart. Meist wird beides getan und man kommt auf ne wassersäule von 5000mm und ne sehr brauchbare atmung.
                  So ist das auch beim Alpkit sack.

                  Wenn du den schlafsack nicht wochenlang in dem biwaksack nutzt und immer die möglichkeit hast ihn zu trocknen, dann wirst du kaum lofteinbußen haben. Bei deinem Tourprofil würde ich bedenkenlos einen einfachen atmenden Biwaksack benutzen zumal du ja immer die Ausweichmöglichkeit hütte einplanst.


                  Was die Lieferzeiten von alpkit angeht sollte das eigentlich passen. Zur sicherheit schreibst du ihnen am besten eine email in der du deine Lage schilderst:
                  frag nach, ob die produkte in weniger als 2 wochen bei dir sind und klär sofort ab wie du die produkte zahlen kannst. Typischerweise geht eine EU überweisung in € wenn du geringfügig mehr überweist als der Währungsrechner dir ausgibt. Am besten du rechnest alle Produkte und die versandkosten in Pfund zusammen, gibst das in einen währungsrechner und schlägst danach 3€ drauf. Dann machen die das meist ganz problemlos. Oder du zahlst per Kreditkarte - dann gehts auch noch schneller mit dem Versand.


                  Nachtrag: Du brauchst beim Schlafsack natürlich die Lange Variante, wie mir grad aufgefallen ist. Die kostet 5 Pfund mehr und wiegt wahrscheinlich etwa 150g mehr. Sollte aber immernoch gut im rahmen sein.
                  genauso wirst du wohl auch den XL Hunka Bivi brauchen. Der kostet leider ebefalls 15 Pfund mehr. Hier ein Link.

                  Damit wärst du dann bei 215€ + 15€ versand für Isomatte, Schlafsack und Bivi.
                  φ macht auch mist.
                  Now there's a look in your eyes, like black holes in the sky. Shine on!

                  Kommentar


                  • Sturmrabe
                    Neu im Forum
                    • 27.07.2010
                    • 5

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

                    Okay danke.
                    Langsam bekomme ich eine bessere Vorstellung von der thematik.
                    Wenn ich zuhause an nem PC werde ich mal Lieferzeiten, versandoptionen und zahlungsbedingungen bei alpkit abklären. Des ist mit Handy bissl nervig .

                    Mit den nässeproblemen im Bezug auf die isomatte hast du natürlich vollkommend recht im biwaksack stört des dann Net weiter... Bin davon ausgegagen dass ich die innen rein leg und die so ähnlich wie die billigen schaumstoffisomatten im packformat (also die rollen da) und vom saugverhältniss sind. Ist natürlich Blödsinn ! XD

                    Vlt find ich auch nen alternativen anbieter in deutschland der die Produkte vertreibt.

                    Das mit den Längen habe ich gesehn aber vielen dank für den Hinweis.

                    Nur mal so allgemein noch. Mit nem tarp und einigermaßen geschiktem
                    Umgang im aufbau wäre ne Tour komplett ohne Hütten denkbar? Wobei bei wirklich miesem Wetter die alternative natürlich immer noch offen steht.

                    Dabei erübrigt sich dann der biwaksack? Man sollte allerdings dann noch ne Unterlage für isomatte und Schlafsack mitnehmen zb eine "alufolie" hab ich das richtig verstanden? Wäre dann ein Schlafsack mit einer Ausenschicht die zumindest eine erhöhte wasserabweisende Fähigkeit aufweist sinnvoll? Oder bleibt man unter einem tarp bei richtigem Aufbau wirklich trocken?
                    Zuletzt geändert von Sturmrabe; 29.07.2010, 12:39.

                    Kommentar


                    • Shorty66
                      Alter Hase
                      • 04.03.2006
                      • 4883

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

                      Das kommt meiner meinung nach aufs Tarp und die gegend an.

                      Du schreibst was von 1500-2000m höhe - das hört sich nach wenig felsigem erdboden an, da sollte sich ein tarp gut befestigen lassen.

                      Als Tarp würde sich für solche zwecke ein Giebeltarp welches bis zum boden abschließt empfehlen. Das ist dann schon fast eher ein zelt als ein tarp, wiegt jedoch sehr wenig und eignet sich auch bei schlechterem wetter und höheren windgeschwindigkeiten.
                      Die üblichen Verdächtigen in dieser Kategorie wären das MSR Twin Systers, Black Diamond Betalight und goLite ShangriLa 2.
                      Alle sind für dich vermutlich aber etwas zu teuer wenn ich mal nach deinen Prisvorstellungen beim schlafsack ausgehe.

                      Alternativ lassen sich auch normale rechteckige Tarps zeltartig abspannen, da reicht dann auch ein einfacheres aus. Der Wetterschutz ist dann aber entsprechend geringer.

                      Mit einem Giebeltarp würde ich durchaus auch mehrwöchige touren im gemäßigten Alpenbereich machen (unter 2000m, wenig felsig), mit einem normalen Tarp sollten auf jeden Fall gute Rückzugsmöglichkeiten richtung hütte bestehen.

                      Der Biwaksack erübrigt sich beim Tarp mehr oder weniger. Weniger, wenn du das Tarp nicht bis zum boden runter abspannst und dadurch dann der schlafsack spritzwasser vom regen ausgesetzt ist. Mehr wenn du eines der Giebeltarps einsetzt und damit eigentlich schon rundum geschützt bist.

                      Zum adäquaten aufbau eines Tarps in den Bergen werden zwingend zwei trekkingstöcke benötigt. Wenn du die noch nicht hast solltest du dir aber sowieso überlegen dir welche anzschaffen - ist gerade bei schwierigerem Terrain und vielen höhenmetern meiner Meinung nach unverzichtbar.

                      Eine Unterlage für die Isomatte ist mehr oder weniger nötig. Bei guten Stellplätzen sollte eigentlich ausgeschlossen werden können, dass wasser unterm tarp durch läuft - dann brauchst du auch keinerlei Bodenplane.

                      Ein Schlafsack mit dichterer aussenhülle ist unterm tarp nicht zwingend nötig. Wenn man nicht gerade an die kondensbehafteten wände stößt oder das tarp so schlecht aufbaut das regen an den seiten reinkommt braucht man keine wasserdichte aussenhülle.

                      Falls du mit dem Bivi losziehst musst du dir im klaren sein, dass Biwakieren immer eher eine Notlösung darstellt. Der Biwak ist eher dazu da bei unvorhergesehem regen mittelmäßig zu schützen. Auch ists eher unangenehm morges bei regen im biwak aufzwachen und sich dann im regen anzuziehen.

                      Da hat ein tarp deutliche vorteile bei geringem Gewichtsaufschlag.

                      Du kannst einen Biwaksack wie den Hunka Bivi aber auch verhältnismäßg regentauglich machen indem du eine Regenjacke über der Kapuze an einem trekkingstock aufspannst.
                      φ macht auch mist.
                      Now there's a look in your eyes, like black holes in the sky. Shine on!

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                      • Sturmrabe
                        Neu im Forum
                        • 27.07.2010
                        • 5

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: kleiner trekking Schlafsack (alpin)

                        Ich hab nen Rucksack von Gregory. Kann gerade aber leider nicht rausfinden wie des Modell genau heißt und wie groß der ist. Hat vor 2 Jahren ca. 200€ gekostet wenn ich mich nicht täusche. Hat angeblich n super Tragesystem aus ner wesentlich teureren Rucksackreihe..... oder irgendsowas ^^ er sieht den beiden recht ähnlich:
                        http://de.gregorypacks.com/products/...104/triconi-60
                        http://de.gregorypacks.com/products/.../18/whitney-95

                        Mein Plan sieht so aus:
                        Ich warte auf die Antwort von Alpkit ob das mit Überweisung und Versand noch rechtzeitig Lieferbar wäre, alternativ besorg ich mir möglichst rasch bei einem deutschen Händler/Internetanbieter:
                        -Daunenschlafsack
                        -EVA-Isomatte
                        -leichten mittelmäßig atmungsaktiven Bivi
                        und vielleicht gleich noch n einfaches Tarp. Des werde ich allerding noch nicht auf die Tour mitnehmen. Hab dann erst mal 5 Wochen Urlaub und wenn ich aus den Aplen zurück komme, kann ich mich ja mit Tarpbauen in den deutschen Mittelgebirgen in der Gegen üben. Sollte ich daran gefallen finden würde sich die Anschaffung eines hochwertigeren Tarps dann irgendwann vlt für nächsts Jahr anbieten.

                        Du meintest wegen meinen Preisvorstellungen den Schlafsack betreffend, kann man annehmen, dass ich eher zu einem günigen Tarp tendieren würde.
                        Es ist nicht so, dass ich zu wenig Geld hätte/habe, meine erste Überlegung war auch ein Zelt mit in die Alpen zu schleppen und da man da schnell bei 3kg ist wenn man nicht allzuviel ausgeben will wäre ich durchaus bereit gewesen auch eins für 250€ anzuschaffen.
                        Meine Überlegung bezogen auf den Schlafsack war erst mal nur:
                        Ich habe bei "Sportarena" einen mit nem winzigen Packmaß gesehn KF für 35€ oder so... war angeblich ordentlich reduziert. Habe den nur kurz in der Hand gehalten, hatte glaube ich Comft. von +15/+10 so was in der Richtung.
                        Und da war meine erste wenig reflektierte Einschätzung, des ist doch eigentlich genau des richtige, ansonsten wird mir eh zu warm. (war vor ca 2 Wochen bei Außentemperaturen über 30°C^^)
                        Würdet ihr empfehlen in einen "richtig Guten" Schlafsack zu investieren?
                        Bisher halten sich meine potentiellen Einsatztgebiete eher in Grenzen. Nutze meinen bisherigen Schlafsack mal zum Wochenendcamping, Festival oder beim Freund/Freundin schlafen.
                        Was ich damit sagen will, ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ein teurer Schlafsack dann für mehr als 2 Wochen Trekking im Jahr genutzt werden würde, vielleicht finde ich aber auch so viel Gefallen am alleine durch die Gegend zu streifen, dass des zum Wochenendprogramm wird
                        dann wiederum wäre ein 100€ Schlafsack evtl "zu wenig" und ich müsste mir in Kürze irgendwas "Tolles" hohlen.

                        Jahhh ähm gut. Um die Uhrzeit sollte ich eigentlich schlafen, ich fang´s labern an. Ihr könnt mir noch weniger sagen wie sich mein Trekking/outdoorverhalten entwickeln wird als ich ^^
                        Trotzdem wäre ich um ne Einschätzung und Rat zu der Entscheidung Mittelklasse/Oberklasse Schlafsack dankbar.

                        Gute Nacht und liebe Grüße

                        Sturmrabe

                        Edit:
                        Habe vor am 10.August zu fahren. Das sind jetzt noch 10 Tage. Alpkit braucht 5-7 Tage für den Versand. Eine Überweisung ins Ausland dauert auch gut seine 3Tage. Kreditkartenzahlung steht mir leider nicht offen, da ich eine solche nicht besitze.
                        Der im schon vorgeschlagene http://www.schlafsack-cumulus.de/Lit...afsacke,2.html Schlafsack gefällt mir eigentlich ganz gut.
                        Hättet ihr Alternativvorschläge für Bivi und EVA-Matte bei deutschen Anbietern. Würde dann direkt am Wochenende bestellen.
                        Zuletzt geändert von Sturmrabe; 29.07.2010, 23:00.

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