Frage zum Kundenservice Arc'teryx

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  • thelina
    Erfahren
    • 25.07.2009
    • 393

    • Meine Reisen

    Frage zum Kundenservice Arc'teryx

    Nach einer zweiwöchigen Wandertour in den kanadischen Rockies haben wir noch ein paar Tage in Vancouver drangehängt und dabei den Factory Store von Arc'teryx besucht. Da die eine unserer Jacken inzwischen grössere Verschleisserscheinungen (v. A. Delaminierung) zeigte, entschieden wir uns, sie zur Reparatur beim Geschäft abzugeben und diese reparieren zu lassen. Falls ihr euch nun fragt, wieso wir überhaupt dieses nicht mehr ganz neue Stück reparieren lassen wollten, ist die Antwort einfach. Die Farbe ist so schön (Sangria) und über die Jahre wächst einem so was halt ans Herz.

    Inzwischen haben wir eine Antwort von Arc'terxy bekommen: Sie haben sich entschieden, die Jacke durch eine neue zu ersetzen. Freudig erzählten wir dies im Outdoorshop unseres Vertrauens. Da erhielten wir eine deutlich andere Antwort. Sie müssen alle Stücke an den Generalimporteur schicken und dieser entscheidet dann, was passiert. So kann es gut sein, dass man für jede kleine Reparatur bezahlen muss. Unsere Jacke wäre mit Sicherheit nicht ersetzt worden

    Mich würde nun interessieren, wie eure Erfahrungen diesbezüglich sind. Habt ihr schon mal was zur Reparatur eingereicht und wie wurde euer Anliegen behandelt?

  • iceman
    Dauerbesucher
    • 10.03.2007
    • 950

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

    So wird das bei The North Face auch gemacht.Alles geht an den Hauptimporteur nach Belgien.Der entscheidet dann ob repariert oder ersetzt wird.
    1,37 € je Liter Waschbenzin.Aktuell bei Albert Heijn in den Niederlanden.
    0,70 Euro je Liter Petroleum an der Avia in Maasmechelen Rijksweg 603/Belgien.

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    • Hawe
      Fuchs
      • 07.08.2003
      • 1977

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

      Zitat von thelina Beitrag anzeigen
      ... Factory Store von Arc'teryx besucht.... entschieden wir uns, sie zur Reparatur beim Geschäft abzugeben ... Antwort von Arc'terxy bekommen: Sie haben sich entschieden, die Jacke durch eine neue zu ersetzen... im Outdoorshop unseres Vertrauens....eine deutlich andere Antwort. Sie müssen alle Stücke an den Generalimporteur schicken und dieser entscheidet dann, was passiert. So kann es gut sein, dass man für jede kleine Reparatur bezahlen muss. Unsere Jacke wäre mit Sicherheit nicht ersetzt worden
      Nanu ? Ihr habt die Jacke bei Arc´teryx direkt abgegeben und dann später von der Firma die Antwort bekommen, dass ersetzt wird.

      Wenn Ihr bei einem Händler abgebt, muss der die Jacke, klar, zu A. einschicken, damit ist die Jacke dann dort, wo Ihr sie direkt abgegeben habt.
      Und dann wird A., wie so manche andere überkulante Firma auch, entscheiden, was sie tun, z.B. austauschen.

      Das Endergebnis ist das gleiche, egal wo Ihr abgebt. Bei der Firma direkt vielleicht noch einen Tick kulanter.

      Wobei diese Austausch-Politik auch nervig sein kann, wenn man ein Lieblingsstück wie z.B. Ihr hat. Ich kenne einige Beispiele, wo ein eingesandtes Lieblingsteil durch ein technisch gleichwertiges ausgetauscht wurde - bloss war es dann nicht mehr das Lieblingsteil...

      Gruss hawe

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      • thelina
        Erfahren
        • 25.07.2009
        • 393

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

        Das ist der Punkt, anscheinend wäre die Jacke, wenn wir sie in der Schweiz abgegeben hätten, nicht ersetzt worden. Da mich dieser grosse Unterschied erstaunt hat, dachte ich, ich frag mal hier, ob jemand mehr Erfahrung diesbezüglich hat.

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        • Skollvaldr
          Erfahren
          • 21.02.2007
          • 291

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

          wenn ich mich recht entsinne, ist die "reperaturabteilung" von arcteryx hier in europa ein subunternehmer in der schweiz namens outdoor repair...ich meine sogar in zürich.
          bei meiner alpha sl hatte sich der wasserfeste reissverschluss abgerieben. arcteryx hat mich mit nem reparaturauftrag dann an besagte firma verwiesen.
          eingeschickt, neuen reissverschluss eingenäht, gewaschen, imprägniert wohl, einen kordelzug ausgetauscht und zurück geschickt.
          soweit meine erfahrungen.

          scheinbar gibts da unterschied zwischen dem was man dir bei arcteryx in kanada erzählt hat und dem was der vertragspartner hier entscheidet.

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          • PauliGo
            Neu im Forum
            • 02.03.2018
            • 2

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

            Reparieren lässt Arcteryx in der Schweiz. Der Versand dort hin ist extrem teuer ca. 30€ und muss vom Kunden selbst getragen werden.

            Leider ist der Kundenservice von Arcteryx zwischenzeitlich eine absolute Katastrophe geworden. Bei meiner Theta AR haben sich nach dem waschen (genau nach Anleitung) die Verklebungen gelöst und die Jacke wurde unbrauchbar. Ich musste sie in die Schweiz schicken. Von dort habe ich die Mitteilung bekommen, dass das Problem bereits bekannt ist und eine Reparatur unmöglich ist, da sich nach kürzester Zeit die neuen Verklebungen wieder lösen würden. Anscheinend gibt es ein Problem mit dem verwendetem Kleber der nicht dauerhaft auf dem Membran hält.

            Es gibt wohl auch zahlreiche Fälle in den USA. Einfach mal Arcteryx und delamination in die Suchmaschine eingeben.

            Ich plage mich jetzt seit einem knappen Jahr mit dem Kundenservice herum, eine Ersatzjacke wird abgelehnt.
            Würde diesen Hersteller nicht mehr empfehlen.

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            • ChrisB76
              Gerne im Forum
              • 05.08.2009
              • 95

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

              Oh jeh, da bin ich ja mal gespannt... Bei mir haben sich auch die Verklebungen an den Bündchen gelöst. Auch ne Theta, die heute in die Schweiz geschickt wird.

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              • HaegarHH

                Alter Hase
                • 19.10.2009
                • 2925

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

                Zitat von PauliGo Beitrag anzeigen
                Von dort habe ich die Mitteilung bekommen, dass das Problem bereits bekannt ist und eine Reparatur unmöglich ist, da sich nach kürzester Zeit die neuen Verklebungen wieder lösen würden. Anscheinend gibt es ein Problem mit dem verwendetem Kleber der nicht dauerhaft auf dem Membran hält.

                Es gibt wohl auch zahlreiche Fälle in den USA. Einfach mal Arcteryx und delamination in die Suchmaschine eingeben.
                OT: Ein paar Anmerkungen dazu auch, auch wenn das im Sinne des Threads OT ist.

                1. Wenn man sich die wahnsinnig dünnen Nahtzugaben anschaut (die ICH niemals auf meiner Nähmaschine hinbekommen würde, zumindest nicht für Kleidung, die dann beansprucht wird) und damit das unglaublich schmale Nahtband möglich macht …dann ist einfach klar, dass das nicht mehr viel sprichwörtlich Raum für Kleber enthält.

                2. Sowohl Arc'teryx als auch Gore schlachten den Umstand schon kräftig aus als riesen Fortschritt
                a) weil es so unglaublich viel Gewicht spart, an jeder Naht 3mm mehr abzuschneiden und halt nur noch halb so breites Band zu verwenden
                b) weil es die Atmungsaktivität drastisch erhöht, weil in "wichtigen" Bereichen damit weniger undurchlässige Verklebung gibt


                3. Wenn das nun so ist und AFAIK die Theta AR eine Gore Pro-Shell ist, dann würde ich mich an Gore wenden, am besten noch mit 1-2 aussagefähigen Fotos, von einem durchnässten Shirt an den Nahtstellen und dann dieses "Gore keeps you dry …" mantrahaft murmeln …soll schon mal Wunder wirken (Also im Ernst, Gore lässt sich alle Jacken, Designs, …zuschicken, prüft die selber usw. …und erst dann darf ein Hersteller das GoreTex nennen und Gore gibt die " keeps you dry"-Garantie und das nehmen die nach meiner Erfahrung schon sehr ernst und da hatte auch nicht die Membran selber versagt, sondern das Design war Non-Sense)



                Zitat von ChrisB76 Beitrag anzeigen
                Oh jeh, da bin ich ja mal gespannt... Bei mir haben sich auch die Verklebungen an den Bündchen gelöst. Auch ne Theta, die heute in die Schweiz geschickt wird.
                Je nach Einsatzzwecke würde ich das bei Bündchen, also am Arm oder unten am Bund, wohl nicht so kritisch sehen, der Bereich würde auch verklebt sowieso nicht dauerhaft trocken bleiben, außer man steht statisch auf der Tribüne im Stadion oder so. Sprich da würde ich überlegen, entsprechende Stellen einfach unverklebt vernähen zu lassen und gut ist.

                Aber klar, bei den Preisen erstmal schauen, dass der Hersteller zu seiner Qualität zu stehen hat.
                Aktuelle Bilder von unterwegs … kommindiepuschen auf Instagram

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                • Bergzebra
                  Erfahren
                  • 18.02.2013
                  • 284

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

                  Auch ich habe ein Theta AR an der sich der Kleber an den Saumbändern gelöst hatte.

                  Die Reparatur durch das von Arcteryx beauftragten Unternehmen war kostenlos (auch keine Versandgebühren) und nach gut 4 Wochen war die Jacke wieder da. Die Abwicklung war über den Händler, wo ich die Jacke gekauft hatte.

                  Die Theta AR ist eine 3-Lagen-Jacke, also kommt der Kleber doch gar nicht mit der Membran zusammen.

                  Nur das Lösen der Klebeverbindung an solchen Jacken könnte durchaus auch noch einen anderen Grund haben: Milchsäuregärung (bzw. ähnliche Gärprozesse mit Zuckerverbindungen unter Luftausschluss bzw. -reduzierung). Diese Bedingungen haben Klebeverbindungen ungerne.

                  Bei meiner Theta AR war es damals so, dass ich sie sehr schweißbehaftet (war im tropischen Venezuela) nass ganz unten in den Rucksack gestopft hatte. Der Rucksack stand z.T. für mehrere Stunden 10cm unter Wasser im Boot. Da ich die Jacke bis zum Ende der Reise nicht mehr benötigt habe, habe ich die Sache nicht beachtet (auch nicht, dass da ganz unten im Rucksack noch ein Keksriegel war). Nach der Landung in D wollte ich sie wieder anziehen (war im Dezember). Ich hab die Jacke sofort wieder in den Rucksack versteckt, so bestialisch hat sie nach einer Mischung aus Silagegeruch und Sauerkrautsaft gerochen. Ich hatte schon Angst, jetzt schlägt gleich ein Gassensor am Flughafen an.

                  Zuhause beim Waschen der Jacke ist mir zunächst nichts aufgefallen, aber nach der Wäsche mit ordnungsgemäßen Waschmittel hatten sich einige Saumabdeckungen gelöst.

                  Landwirte kennen auch das Problem, dass man mit normalen billigen Schuhen nicht in Seitenbereichen von Flachsilos herumlaufen sollte. Dort muss man sich aufhalten, wenn man die Abdeckplane aufrollen will. Dort lässt es sich nach Regen nicht immer verhindern, dass man in kleine Tümpel steigen muss, die mit einer Mischung aus Regen- und Silagewasser gefüllt sind. Macht man dies ein paar Tage hintereinander, dann löst sich da ganz schnell die Sohle vom Schuh, wenn beim Schuh ein "Billigkleber" verwendet wurde. V.a., wenn auch noch im Schuh landunter war.

                  Und wie kann es jetzt bei Jacken zu solchen Gärungen kommen:
                  Nässe - organische Substanzen (das Krümmelmonster lässt grüßen) - Sauerstoffreduzierung (fehlendes Auslüften) - Zeit
                  Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

                  Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
                  (Autor unbekannt)

                  Kommentar


                  • ChrisB76
                    Gerne im Forum
                    • 05.08.2009
                    • 95

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Frage zum Kundenservice Arc'teryx

                    Die Jacke habe ich heute eingeschickt und werde erstmal die Antwort abwarten. Die sieht eigentlich noch wie neu aus und wurde immer sehr pfleglich behandelt, nach jeder Wanderung ordentlich getrocknet etc.
                    Beim ersten Bündchen habe ich mir auch mit Ductape geholfen, nur hat sich das 2. jetzt auch gelöst und am unteren Saum fängt es mittlerweile auch an.
                    Ich fürchte auch ein einfaches festnähen würde nicht mehr reichen,da der Stoff ziemlich ausfransst. Aber zur Not werde ich das später mal probieren

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