Winter Route im Sarek 14 Tage mit Pulka

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  • kartoffelsalat
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    • 23.01.2012
    • 2

    • Meine Reisen

    Winter Route im Sarek 14 Tage mit Pulka

    Hallo Zusammen

    Wir sind vom 3 bis 17.März 2012 im Sarek und planen nun eine mögliche Route. Start ist Ritsem und Ziel ist Saltoluokta...
    Wir sind zu zweit mit Skier und Fellen und je eine Pulka...

    Unsere Grundroute hat eine Länge von ca. 135 Km mit 2 Erweiterungsmöglichkeiten von je 30 Km und einigen Höhenmetern

    1.Erweiterung das Lohttolahko: Um das Lohttolahko zu erreichen gibt es halt die Möglichkeit über Sarvesvagge hin und wieder zurück, oder eben über Alkavagge und dann durch das "Niejdariehpvagge" kennt jemand diese Täler im Winter? wie ist es Lawinentechnisch?
    ergibt ca. 30Km mehr und viele Höhenmeter!!

    oder

    2. Aktse dann Sitojaure, West über Sitojaure rund Slugga Talfahrt Pietsaure nach Saltoluokta. ca 30km mehr wenig Höhenmeter...

    Route siehe Karte...

    Tour_1.pdf

    kann jemand etwas zur Route Sagen? hat schonmal jemand eine ähnliche Route oder einen teil davon gemacht?

    Danke für eure Meinungen

    Grüsse
    Raphael
    Zuletzt geändert von kartoffelsalat; 23.01.2012, 17:12.

  • Fjaellraev
    Freak

    Liebt das Forum
    • 21.12.2003
    • 13835

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Winter Route im Sarek 14 Tage mit Pulka

    Rein aus dem Kartenstudium konnte ich mir das Niejdariehpvagge schon nicht als wintertauglich vorstellen (schmal und steile Seiten) und habe deshalb mal noch bei Grundsten nachgeschaut. Es ist eines der Täler von denen er abrät wenn man das Risiko minimieren will.
    Sprich ich würde es nicht in die Tourenplanung aufnehmen. Wenn man länger in der Region ist und a) abwarten kann und b) die längerfristige Entwicklung der Schneedecke kennt, mag es gehen, aber sonst - Alternative suchen.
    Wenn ihr auf die Hochebene Luohttolahko wollt, sehe ich von der Nordseite keinen wirklich sicheren Zugang, das Noajdevagge würde ich aus den gleichen Gründen wie das Niejdariehpvagge meiden (Grundsten ebenfalls) und auch westlich des Noajdde sieht der Hang nicht unbedingt einladend aus.

    Alternative 2 sollte kein grosses Problem sein, die Seen erleichtern das Vorwärtskommen natürlich. In Rinim lohnt es sich aber sicher ein Auge auf den Einfluss des Sijddoädno zu halten.

    Wintererfahrungen habe ich in der engeren Region keine (Ausser dass ich mit gleichen Startpunkt nordwärts gelaufen bin ), also sind es reine Einschätzungen aus Karte und Literatur.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

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      Erfahren
      • 14.01.2009
      • 332

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Winter Route im Sarek 14 Tage mit Pulka

      Variante zwei ist sicher vorzuziehen.

      Das Njedarhieppevaggi ist extrem steil und eng und auch die Abfahrten vom Luottolahko sind steil. Mit einer Pulka im Schlepptau würde ich das mir nicht antun, geschweige denn von der Lawinengefahr zu reden. Von der Begehung dieser Quertäler rät auch Claes Grundstein (Fjäll-Guru) im Winter ab.
      Ich war noch nicht da im Winter, aber ich empfand beides im Sommer schon an der Grenze vom begehbaren.

      Die Slugga-Tour wird sicher ein Genuss!
      Meine Erfahrungen, Tipps, Tricks, Tourenvorschläge für Nordskandinavien und nicht zu letzt Rezeptideen gibt es zwischen zwei Buchdeckeln:
      "Trekking-Abenteuer in Nordskandinavien"

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