Aussteigen in die Natur

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Evese
    Neu im Forum
    • 08.03.2012
    • 6

    • Meine Reisen

    Aussteigen in die Natur

    Hallo zusammen,
    meine Partnerin und ich wollen gerne in die Natur aussteigen als Selbstversorger.
    Jahrelanges Bushcraft und Gärtnern haben uns darauf vorbereitet.

    Wir fragen uns nur wo man das tatsächlich durchziehen könnte. Ein Mensch ist bei 20°C im super Zustand, er überhitzt nicht schnell und unterkühlt nicht.

    Hat jemand wissen darüber wo es tatsächlich möglich ist? Hier alles abmelden und regeln und dann? Wohin? In welchem Land ist er evtl. sogar erlaubt? Gibt es denn Wälder die man einfach noch nutzen darf zum Leben?

    Grüße und danke!
    Zuletzt geändert von Evese; 06.03.2016, 15:45.
    Steve Irwin & Bear Grylls sind die Größten !

  • Moltebaer
    Freak

    Liebt das Forum
    • 21.06.2006
    • 10840

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Aussteigen in die Natur

    Kauft/pachtet Euch irgendwo ein Grundstück mit Wald, Ackerfläche, nem Fluß/Bach/See, ein paar Sträuchern und besorgt Euch die Genehmigung, eine ortsfeste Hütte/Lager/Schuppen zu errichten.
    Stichwort: Schrebergarten/Datscha - Oma und Opa haben damals auch schon mächtig survivalt
    Wandern auf Ísland?
    ICE-SAR: Ekki týnast!

    Kommentar


    • binom999
      Erfahren
      • 29.08.2012
      • 453

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Aussteigen in die Natur

      bist du ein Troll?

      Allein deine Signatur spricht Bände......

      Kommentar


      • Evese
        Neu im Forum
        • 08.03.2012
        • 6

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Aussteigen in die Natur

        Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
        Kauft/pachtet Euch irgendwo ein Grundstück mit Wald, Ackerfläche, nem Fluß/Bach/See, ein paar Sträuchern und besorgt Euch die Genehmigung, eine ortsfeste Hütte/Lager/Schuppen zu errichten.
        Stichwort: Schrebergarten/Datscha - Oma und Opa haben damals auch schon mächtig survivalt
        Die Idee finde ich erstmal gar nicht so schlecht! So ein Grundstück sollte wohl im Wert von 10.000 bis 50.000 machbar sein. Wie viel würde denn die Genehmigung für die ortsfeste Hütte kosten?

        Würden denn laufende Kosten für das Grundstück anfallen? Wir möchten unbedingt von dem Geldsystem weg, also ein Grundstück zu kaufen und dann für immer Ruhe zu haben ist toll, aber wenn ich weiterhin bürokratischen Mist vollziehen muss, dann ist das leichter keine Lösung für uns.

        Liebe Grüße und danke schon mal dafür :-)

        und dennoch einmal zurück zum Thema, wie sieht es denn tatsächlich mit einem anderen Land aus?

        Zitat von binom999 Beitrag anzeigen
        bist du ein Troll?

        Allein deine Signatur spricht Bände......
        Klasse, wirklich eine fabelhafte Antwort! Vielen Dank dafür, dass du dich so nützlich in dieses Thema einbringst?
        Zuletzt geändert von Evese; 06.03.2016, 15:49.
        Steve Irwin & Bear Grylls sind die Größten !

        Kommentar


        • Lorenz89
          Erfahren
          • 09.10.2009
          • 349

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Aussteigen in die Natur

          Zitat von Evese Beitrag anzeigen
          und dennoch einmal zurück zum Thema, wie sieht es denn tatsächlich mit einem anderen Land aus?
          Welche Sprachen sprecht ihr denn?
          Die Landessprache müsst ihr nicht sprechen, ihr könnt sie natürlich auch noch lernen.



          Ich würde mich an deiner Stelle mal nach den Grundstückspreisen hier und anderswo erkundigen und das mit dem eigenen Budget abgleichen. Je mehr und besser die Flächen, desto realistischer das ganze Unterfangen, würde ich als Laie mal vermuten.
          MfG Lorenz

          Kommentar


          • Evese
            Neu im Forum
            • 08.03.2012
            • 6

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Aussteigen in die Natur

            Zitat von Lorenz89 Beitrag anzeigen
            Welche Sprachen sprecht ihr denn?
            Die Landessprache müsst ihr nicht sprechen, ihr könnt sie natürlich auch noch lernen.



            Ich würde mich an deiner Stelle mal nach den Grundstückspreisen hier und anderswo erkundigen und das mit dem eigenen Budget abgleichen. Je mehr und besser die Flächen, desto realistischer das ganze Unterfangen, würde ich als Laie mal vermuten.
            Also am liebsten wäre mir tatsächlich die Ecke um Spanien herum. Ich spreche auch fließend Spanisch, etwas italienisch, etwas französisch, fließen englisch und natürlich Deutsch.

            Wie gesagt sogar 6km² in Spanien kosten nur knapp 6.000€, das ist überhaupt kein Problem, die Frage ist nur, habe ich meine ruhe wenn ich es gekauft habe oder muss ich immer mal wieder was zahlen und unterschreiben etc. wenn wir komplette Ruhe haben, dann ist der Sinn damit schon erfüllt :-)
            Steve Irwin & Bear Grylls sind die Größten !

            Kommentar


            • Ditschi
              Freak

              Liebt das Forum
              • 20.07.2009
              • 10872

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Aussteigen in die Natur

              Nimm Dir mal ein paar Sabbat-Tage Auszeit und studieren gründlich diesen thread zur Situation in D.

              https://www.outdoorseiten.net/forum/...A4nde-beachten

              Der thread gehört dazu:

              https://www.outdoorseiten.net/forum/...sstieg+Abstieg

              Wenn Du jetzt genau in diesem Unterforum ein paar Seiten zurück gehst, findest Du einige weitere threads genau zu dem Thema.
              Warum alles wiederholen?

              Wenn dann noch gezielte (!) Fragen bleiben.......?

              Ditschi

              Kommentar


              • Evese
                Neu im Forum
                • 08.03.2012
                • 6

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Aussteigen in die Natur

                Danke, ich werde mich da weiter informieren und komme dann bei Fragen auf diesen Thread zurück
                Steve Irwin & Bear Grylls sind die Größten !

                Kommentar


                • Vegareve
                  Freak

                  Liebt das Forum
                  • 19.08.2009
                  • 14037

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Aussteigen in die Natur

                  Irgendwo in Südamerika sollte so was noch möglich sein, es gab dazu einenDoku, leider komme ich nicht auf den Namen. In Deutschland würde ich es gar nicht erst anprobieren, ausserdem gibt die "Natur" zu wenig her, finde ich (das was man so verwenden dürfte).
                  "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

                  Kommentar


                  • khyal
                    Lebt im Forum
                    • 02.05.2007
                    • 8195

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Aussteigen in die Natur

                    Zitat von Evese Beitrag anzeigen
                    Also am liebsten wäre mir tatsächlich die Ecke um Spanien herum. Ich spreche auch fließend Spanisch, etwas italienisch, etwas französisch, fließen englisch und natürlich Deutsch.

                    Wie gesagt sogar 6km² in Spanien kosten nur knapp 6.000€, das ist überhaupt kein Problem, die Frage ist nur, habe ich meine ruhe wenn ich es gekauft habe oder muss ich immer mal wieder was zahlen und unterschreiben etc. wenn wir komplette Ruhe haben, dann ist der Sinn damit schon erfüllt :-)
                    Das Leben ist voller Ueberraschungen und auch die lieben oertlichen Finanzaemter und Regierungen haben immer wieder nette Ueberrraschungen, wenn sie der Meinung sind, dass sie grad Geld brauchen.

                    Da werden Dir z.B. in Spanien bzw Kanaren auf einmal irre "Strassenanschlussgebuehren" oder im Zusammenhang mit dem Wasserrecht zugestellt, in Italien schaetzen die Finanzaemter mehrere Jahre nach Kauf einfach das Natur-Grundstueck auf einen vielffachen Wert (im Vergleich zum Wirklichen) und fordern entsprechend Grund-Erwerbssteuern (19%) nach.

                    Ihr seid also nicht darauf angewiesen, dort Geld zu verdienen ?

                    Das ist ja nicht ganz ohne, was man zusaetzlich an Geld braucht, selbst wenn man ein Grundstueck mit gutem Boden zum Selbstanbau von Gemuese Obst hat...

                    Um nur mal ein paar Sachen aufzuzaehlen, Werkzeug, Klamotten, Krankheits / Unfall / Zahn-Behandlungskosten (z.B. in Italien kommst Du in das staatliche Gesundheits-Versorgungssystem nur rein, wenn Du offiziell auf deinem Grundstueck wohnen darfst (das wird in Italien auch von der Polizei vor Ort ueberprueft), ansonsten loehnst Du entweder deutsche Krankenkasse weiter oder schliesst mit dem auslaendischen System einen Versorgunghsvertrag ab (z.B. in Spanien > 250 € oder brauchst eben entsprechend grosse Ruecklagen. KFZ (ohne wird es meist schwer, da wo Grundstuecke billig sind)..Reserve, wenn die Ernte ausfaellt, um Lebensmittel zu kaufen..

                    Schon mal ueberhaupt von Selbstangebautenm laenger uer´s ganze Jahr gelebt, oder sind das erstmal unausgegorene Fantasien, die noch keinen Realitaetscheck hinter sich haben ?

                    Wahrscheinlich verkenne ich dich ja...

                    Stell doch mal deine Kalkulation fuer 10 oder 20 Jahre vor, dann koennen Dir wahrscheinlich ein paar etwas dazu schreiben

                    Und erzaehl doch mal, wie bis jetzt so deine Erfahrungen waren, nur von Selbstangebautem zu leben...
                    Zuletzt geändert von khyal; 07.03.2016, 00:39.
                    www.terranonna.de

                    Kommentar


                    • Abt
                      Lebt im Forum
                      • 26.04.2010
                      • 5726

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Aussteigen in die Natur

                      Zitat von Evese Beitrag anzeigen
                      Hallo zusammen,
                      meine Partnerin und ich wollen gerne in die Natur aussteigen als Selbstversorger.
                      Jahrelanges Bushcraft und Gärtnern haben uns darauf vorbereitet.

                      Wir fragen uns nur wo man das tatsächlich durchziehen könnte. Ein Mensch ist bei 20°C im super Zustand, er überhitzt nicht schnell und unterkühlt nicht.

                      Hat jemand wissen darüber wo es tatsächlich möglich ist? Hier alles abmelden und regeln und dann? Wohin? In welchem Land ist er evtl. sogar erlaubt? Gibt es denn Wälder die man einfach noch nutzen darf zum Leben?

                      Grüße und danke!
                      Schreiben um des Schreibens willen?
                      Warum wollt ihr denn so gerne auswandern?
                      Die optimale Wohlfühltemperatur liegt nicht bei 20°C. das sagt vielleicht der beauftragte Heizkostenspeziallist mit Hinblick auf die Kosten, tatsächlich sind die Energiekosten zu hoch. Er verschweigt nur, wovon er lebt.

                      zwischen 150 und 250 € monatliche Nebenkosten sind für ein selbstbewohntes Gebäude in D möglich, tiefer geht nicht

                      Ansonsten denke ich an Bulgarien und Rumänien, da wollen sie alle weg. Warum wohl?

                      Kommentar


                      • atlinblau
                        Alter Hase
                        • 10.06.2007
                        • 2835

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Aussteigen in die Natur

                        Zitat von Evese Beitrag anzeigen
                        Wie gesagt sogar 6km² in Spanien kosten nur knapp 6.000€, das ist überhaupt kein Problem, die Frage ist nur, habe ich meine ruhe wenn ich es gekauft habe oder muss ich immer mal wieder was zahlen und unterschreiben etc. wenn wir komplette Ruhe haben, dann ist der Sinn damit schon erfüllt :-)
                        Wer hat das über die Grundstückspreise in Spanien gesagt???

                        6.000.000 m² bzw. 600 ha für 6.000 € (600.000 cent) das ergibt einen Quadratmeterpreis von 0,1 cent/m².
                        Ab dem 100-fachen (10 cent/m²) kommt man langsam an den realen Preis heran.

                        Und nein...mit dem Eigentum habt ihr dann keine Ruhe, den Eigentum verpflichtet.
                        Hier mal exemplarisch für DE.
                        Als Erstes kommt die Kommune als Mitglied Wasser- und Bodenverband bzw. Gewässerverband auf euch zu......klick!!!
                        Dieser hat eine Satzung...hier mal ein Beispiel...klack!!!.
                        Auf Grund dieser Satzung bist du nach § 27 zur Zahlung eines Verbandsbeitrages verpflichtet.
                        Derzeit bei etwa 0,0007 €/m²....wären es für dich 4200 €/Jahr.
                        Ach ja, auch das Finanzamt tritt an dich heran. Ab der Nutzung einer Fläche (> x ha ???)
                        wirst du dann automatisch als landwirtschaftlicher Betrieb geführt.
                        Innerhalb der EU wird es in jedem Land ähnlich sein.

                        Thomas

                        Kommentar


                        • Torres
                          Freak

                          Liebt das Forum
                          • 16.08.2008
                          • 26772

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Aussteigen in die Natur

                          Wir haben damals Portugal ausgesucht, in Zeiten, wo alles noch etwas lockerer war. Ein Stück Land mit einer verlassenen Lehmhütte und einem Brunnen.
                          Die Erkenntisse waren folgende: Ja, es geht recht viel als Selbstversorger, aber nur mit einem - wenn auch nur kleinen, aber immhin - regelmäßigem Einkommen. Ergänzt durch Feldarbeit, Überschüsse verkaufen, Brot backen und an Touristen verkaufen u.a.. Hintergrund: Aufgrund des eigenen Brunnens war Wasser kein Problem. Strom hatten wir nicht. Das Land gehörte uns. Straßen gab es da nicht.
                          Aber: Es wächst dort eben nicht das ganze Jahr über soviel Nahrung, dass man sich komplett autark bewegen kann. Denn wo es schön warm ist, ist es eben schnell auch schön heiß und der Boden karg. Und dort, wo es gut wächst, wird das Land nicht aufgegeben.
                          "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

                          Kommentar


                          • Waldhexe
                            Fuchs
                            • 16.11.2009
                            • 2427

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Aussteigen in die Natur

                            Wenn Du das wirklich ernst meinst, Ihr komplett und mit aller Konsequenz aussteigen wollt, also nie wieder mit Bürokratie und Geld (und Altersvorsorge, medizinischer Versorgung, Bildung, Kultur ect.) zu tun haben wollt, sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Ihr sucht Euch ein großes Wildnisgebiet (wo noch vorhanden, z.B. Südamerika, Sibierien) und lebt dort versteckt, oder Ihr schließt Euch Ureinwohnern bzw. einem Stamm der verbliebenen indigenen Völker an, falls die Euch haben wollen...

                            Was ich für wesentlich realistischer halte: Ihr schließt Euch einer "ausgestiegenen" Gemeinschaft an oder entwickelt einfach hier einen alternativen Lebensstil: Leben im Bau- oder Zirkuswagen, Konsumverzicht, Teilzeitarbeit und weitgehende Selbstversorgung (Schrebergarten).

                            Viel Erfolg!

                            Gruß,

                            Claudia

                            Kommentar


                            • Pielinen
                              Fuchs
                              • 29.08.2009
                              • 1288

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Aussteigen in die Natur

                              Zitat von Torres Beitrag anzeigen
                              Wir haben damals Portugal ausgesucht, in Zeiten, wo alles noch etwas lockerer war. Ein Stück Land mit einer verlassenen Lehmhütte und einem Brunnen.
                              Die Erkenntisse waren folgende: Ja, es geht recht viel als Selbstversorger, aber nur mit einem - wenn auch nur kleinen, aber immhin - regelmäßigem Einkommen. Ergänzt durch Feldarbeit, Überschüsse verkaufen, Brot backen und an Touristen verkaufen u.a.. Hintergrund: Aufgrund des eigenen Brunnens war Wasser kein Problem. Strom hatten wir nicht. Das Land gehörte uns. Straßen gab es da nicht.
                              Aber: Es wächst dort eben nicht das ganze Jahr über soviel Nahrung, dass man sich komplett autark bewegen kann. Denn wo es schön warm ist, ist es eben schnell auch schön heiß und der Boden karg. Und dort, wo es gut wächst, wird das Land nicht aufgegeben.
                              Das wär doch mal spannend da mehr darüber zu erfahren!
                              Wer nichts weiß muss alles glauben...

                              Kommentar


                              • Rattus
                                Lebt im Forum
                                • 15.09.2011
                                • 5177

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Aussteigen in die Natur

                                Gerade läuft ein Film im Kino an, passend zum Thema. Hörte sich in der Besprechung spannend an.
                                Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

                                Kommentar


                                • mitreisender
                                  Alter Hase
                                  • 10.05.2014
                                  • 4323

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Aussteigen in die Natur

                                  Meiner Meinung nach sind Menschen nur in Gemeinschaften dauerhaft lebensfähig. Das war vermutlich schon in der Steinzeit so und scheint mir auch heute nicht anders. Wenn man schon mitkriegt, wie sehr manche Menschen mit dem Auswandern auf die Schnauze fallen, weil im Lieblingsreiseland plötzlich der Alltag auf sie reinprasselt scheint mit der Ausstieg eine wildromantisch, verklärte Idee mit klarem Ende.

                                  Kommentar


                                  • JonasB
                                    Lebt im Forum
                                    • 22.08.2006
                                    • 5329

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Aussteigen in die Natur

                                    Wohin? Kanada!
                                    Zum einlesen gibt es dieses tolle Buch: https://www.buch7.de/store/product_details/1018871325

                                    Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
                                    Meiner Meinung nach sind Menschen nur in Gemeinschaften dauerhaft lebensfähig.
                                    Jup, dazu kann ich diese Doku sehr empfehlen: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=60716
                                    Nature-Base "Natürlich Draußen"

                                    Kommentar


                                    • cast
                                      Freak
                                      Liebt das Forum
                                      • 02.09.2008
                                      • 17846

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Aussteigen in die Natur

                                      Meiner Meinung nach sind Menschen nur in Gemeinschaften dauerhaft lebensfähig. Das war vermutlich schon in der Steinzeit so und scheint mir auch heute nicht anders.
                                      In der Steinzeit bot nur die Gruppe Schutz und nur gemeinsam ließ sich die Ernährung und Unterkunft bewerkstelligen und dauerhaft lebensfähig heißt auch im Alter, dazu die Gruppe mit Nachwuchs, der die Alten irgendwann mitversorgen konnte.
                                      Mit den heutigen Mitteln kein Problem mehr und ob jemand dazu in der Lage ist völlig allein zu sein und zwar dauerhaft für Jahre hängt von jedem einzelnen ab.

                                      Meist scheitert das dauerhafte Leben draußen schlicht am Alter und Gesundheit.
                                      "adventure is a sign of incompetence"

                                      Vilhjalmur Stefansson

                                      Kommentar


                                      • Ferdi
                                        Fuchs
                                        • 03.03.2011
                                        • 1068

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        Was bedeutet Aussteigen in die Natur denn genau?

                                        Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
                                        Meiner Meinung nach sind Menschen nur in Gemeinschaften dauerhaft lebensfähig.
                                        Das sehe ich auch so. Generationenübergreifend schon allein wegen des Genpools, aber auch für das einzelne Individuum, Stichwort arbeitsteilige Gesellschaft.

                                        Der TO war seit 6.3. nicht mehr online....
                                        Zitat von Evese Beitrag anzeigen
                                        ...wollen gerne in die Natur aussteigen als Selbstversorger.
                                        Darunter stellt sich vermutlich jeder etwas anderes vor.

                                        Zitat von cast Beitrag anzeigen
                                        Mit den heutigen Mitteln kein Problem mehr.
                                        Die „heutigen Mittel“ stehen demjenigen zur Verfügung, der zum Zeitpunkt des Aussteigens Kapitalvermögen hat oder sich dauerhaft (trotz Aussteigens) Einkommen (z.B. Arbeitseinkommen) verschafft.

                                        Je authentischer oder ernster man „Aussteigen“ definiert, um so weniger wird man mit gebunkerten Lebensmitteln, Medikamenten, Werkzeugen etc. aussteigen bzw. diese sich dann im Verlauf einkaufen.
                                        Je authentischer oder ernster man „Aussteigen“ definiert, um so mehr ist man auf eine Gemeinschaft angewiesen.

                                        OT: Was ist mit dem Gegenteil von Aussteigen in die Natur und trotzdem völlig allein: Menschen mitten unter uns, aber ohne soziale Kontakte, vereinsamt!?

                                        Kommentar

                                        Lädt...
                                        X