Tim Weltermann is missing

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  • Thomas
    Alter Hase
    • 01.08.2003
    • 3118

    • Meine Reisen

    Tim Weltermann is missing

    Der 25jährige ist im Oktober vergangenen Jahren aufgebrochen, um in einem Kanu den Atlantik zu überqueren.
    Seit 4. November wird er vermisst, seine letzte Position war 25.33N, 19.33W.

    http://timweltermannismissing.de.vu/


    Ist so eine Aktion schon von vornherein zum Scheitern verurteilt? Ich könnte mir vorstellen, dass das Wetter auf dem Atlantik zum Teil ziemlich ungemütlich werden kann.


    Thomas.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen.

  • Chris 2
    Erfahren
    • 07.11.2003
    • 119

    • Meine Reisen

    #2
    Traurig sowas,

    Was mich interesssieren würde: Wie sind die letzten Fotos von ihm auf dem Meer entsatanden? ( Ich habe die Site besucht)

    Da muß ja ein Schiff, ist glaube auf dem einen sogar ein bisschen zu sehen, dagewesen sein, welches die Fotos machte.

    Eventuell gibt es ja noch Hoffnung! Oder??!

    Seit ende vorherigen Jahres, ist eine ganz schön lange Zeit.

    Chris
    BORN TO SURVIVE

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    • Der Pickenier
      Erfahren
      • 04.01.2004
      • 369

      • Meine Reisen

      #3
      Naja... 4 Monate in nem Kanu?

      Ist schon vorgekommen das einer 6 Monate in seinem Boot überlebt hat...

      Aber der hatte auch für 100 Tage futter dabei...

      Ich glaube nicht das der in seinem Kanu große Chancen hat noch am Leben zu sein...

      Mal sehen vielleicht wird er ja irgendwann auch angespült...


      Obwohl.. Ich glaube nicht...
      Rufen sie 110 an und sterben sie...

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      • Daniel Chan
        Dauerbesucher
        • 03.03.2004
        • 616

        • Meine Reisen

        #4
        Ich glaube ein Chinese hält den Rekord bei 133 Tagen. Der ernährte sich von Regenwasser und Fisch...
        vtboxer.com - Ving Tsun Boxing in München

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        • Der Pickenier
          Erfahren
          • 04.01.2004
          • 369

          • Meine Reisen

          #5
          Den mein ich! Aber das waren mehr als 133 Tage ;)
          Rufen sie 110 an und sterben sie...

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          • Waldhoschi
            Lebt im Forum
            • 10.12.2003
            • 5533

            • Meine Reisen

            #6
            Lost in Action!

            Hi Leute.
            sicher ist es unwahrscheinlich tragisch, was Tim Weltermann widerfahren ist.
            Doch halt: Was war der Sinn dieser Tour? Ein Sonntagsausflug?
            Der Sinn war das unglaublich riskante Wettspiel mit mit den Elementen, mit der Natur und mit dem Leben. Tim Weltermann wusste dies ganz genau (so schätze ich ihn ein, wenn er sich zu soetwas entscheidet).
            Was suchen wir "Survivler" und Adventurer?
            Ein All-Incclusive-Urlaub, bei dem das einzige Risiko eine Austernvergiftung ist? Nein, das Spiel mit Leben und Tod, ja das Extreme an sich. Tim wollte sich mit der Natur Messen. Den Atlantik mit einem Kajak überqueren; dazu braucht es eine Menge Mut und Tapferkeit, die die wenigsten von uns wirklich besitzen. Tim Welters ist für seine Sache (wahrscheinlich) gestorben. Er hat sich über- oder seine Sache unterschätzt. Ich meine nicht, dass die Suche aufgegeben werden sollte (nur ein Narr könnte das wollen). Seine Eltern können jedoch unendlich stolz auf ihren Sohn sein. (Auch wenn das für einen Vater und eine Mutter ein schwacher Trost sein wird). Wenn wir mit der Natur um Leben und Tod kämpfen wollen, ist es ungleich, wenn wir überlegen sind und mit einer computergesteuerten Yacht den Atlantik überqueren. Tim sollte uns ein Vorbild sein.Leider hat er den Wettkampf verloren.
            Seinem Mut zolle ich höchsten Respekt.
            "Lost in Action"

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            • Der Pickenier
              Erfahren
              • 04.01.2004
              • 369

              • Meine Reisen

              #7
              Leute die wahrscheinlich irgendwo abgesoffen sind geben für mich keine Vorbilder ab...
              Rufen sie 110 an und sterben sie...

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              • flying-man
                Dauerbesucher
                • 10.08.2002
                • 937

                • Meine Reisen

                #8
                also das ist doch wohl der groesste quatsch. jemand der mit einem seekajak und unzureichender ausruestung (wie können die batterien eines einzigen telefons lehrgehen wenn das das einzige kommunikationsmittel ist?, wie kann man mit einem nicht seewasserfeten und nicht schwimmbaren gps so ne tour machen) und ohne redundanz (1 gps, 1 telefon, 1 etsalzungsgeraet) gehoert falls er gefunden wir zu lebenlanger zwangsarbeit verurteilt um die suchkosten wiedr reinzubekommen. wo ist der seenotrettungssender?

                ich hab ja noch verstaendnis wenn man mit einem ruderboot mit kajuete ueber den atlantik rudert aber in nem seekajak ohne kajuete, ohne moglichkeit bei schwerster see schutz zu haben eh das ist einfach unvernuempftig und lebensmuede. soll er doch von der naechsten bruecke springen und nicht noch leute in gefahr bringen die ihn dann suchen.... :bash:

                und uebrigens, ich glaube nicht dass eine einhand segel ueberquerung des atlantiks ein zuckerschlecken ist. es sind in den letzten paar jahren genug PROFIEINHANDSEGLER gestorben und die machen nix anedres.

                auf so was stolz sein entbehrt mir jedem verstaendniss. vielleicht feiern wir ja naechstes jahr jemand der mit ner badehose bekleidet zum nordpol aufbricht oder mit flipp-flopps auf den everst will :bash: :bash:

                flying-man
                \"Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.\" (A. Einstein)

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                • Fabian
                  Erfahren
                  • 05.01.2004
                  • 117

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Rüdiger Nehberg hat auch halbnackt den Dschungel, ohne Ausrüstung durchquert. Wäre er dabei draufgegangen, würde ich ihn auch für einen Verrückten halten, aber da er es schaffte, bekommt er von vielen Anerkennung.
                  Hätte es Tim geschafft, würde man vielleicht anders darüber denken, und oihn nicht als einen Verrückten bezeichnen.

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                  • Mephisto

                    Lebt im Forum
                    • 23.12.2003
                    • 8487

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Rüdiger Nehberg ist absoluter Profi und macht sowas schon mehrere Jahrzehnte! Er kennt den Dschungel und seine Gefahren, hat viel mit Indios zusammengelebt u.s.w. ... Ausserdem bezeichnet er sich selber auch als "Verrückten".
                    Nehberg hat auf alle Fälle gewusst was er tut! Bezüglich Reisevorbereitung braucht man auch nur seine Bücher lesen um zu wissen dass er nichts Unüberlegtes macht.

                    Ansonsten stimm ich in allen Punkten flying-man zu!

                    Hoffen wir trotzdem dass Tim halbwegs heil zurückkommt!

                    Gruß,
                    Benni

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                    • Der Pickenier
                      Erfahren
                      • 04.01.2004
                      • 369

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Zitat von Fabian
                      Rüdiger Nehberg hat auch halbnackt den Dschungel, ohne Ausrüstung durchquert. Wäre er dabei draufgegangen, würde ich ihn auch für einen Verrückten halten, aber da er es schaffte, bekommt er von vielen Anerkennung.
                      Hätte es Tim geschafft, würde man vielleicht anders darüber denken, und oihn nicht als einen Verrückten bezeichnen.

                      hoh: Es gibt Herausforderungen und es gibt Blödheit.
                      Rufen sie 110 an und sterben sie...

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                      • Waldhoschi
                        Lebt im Forum
                        • 10.12.2003
                        • 5533

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Blöd...

                        Sind wir nicht alle bei den "Normalos" blöd, die kein Verständnis dafür haben? "Ja, Urlaub auf Ibizza ist ja okay, aber warum mußt du nach Afrika" oder: "Sport ist gut, aber das was du Training nennst ist für mich im Wald rumrobben und gammeln".
                        Wenn ihr jetzt mit Grundsatzdiskussionen um eine differenzierte "das ist verückt weil... und das ist nicht verückt, weil... " anfangt, können wir einpacken. Wer von euch macht denn so etwas wie Tim und kann das beurteilen? Also Nehberg noch kein "profi" war ist er mit Freunden auf dem Nil durch Afrika (Vgl. 3 Mann ein Boot zum (Wolfgang ) Rudolfsee) und einer seiner Kameraden ist erschossen worden. Er hat es überlebt. Auch damals in seinen jungen Jahren (1976 glaub ich) hat er sowas gemacht. Und alle haben ihn für verrückt gehalten. In einem Thread wird heftigst bejat, dass die Jugend nur noch Sch... im Hirn hat, und hier sagt ihr, dass wenn sie eine Herrausvorderung annimmt, soll sie zu Zwangsarbeit verurteilt werden. Klasse! Jeder Übergewichtige und jeder Raucher riskiert genauso viel und strapaziert auch unsere öffentlichen Kassen (Zwangsarbeit für Pommesfresser häää?)

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                        • Fabian
                          Erfahren
                          • 05.01.2004
                          • 117

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Ich glaube nicht, das Tim ein hirnloser Trottel ist/war, der sich nicht mit evt. Gefahren auseinandersetzte. Er hatte vermutlich einfach nur Pech und Nehberg ist ein Glückspilz

                          Und ob Profi oder nicht, es kann jeden erwischen. Auch Nehberg hätte auf seinem Floß ausrutschen und ins Wasser fallen können...das Teil wäre weggetrieben und er ertrunken, auch wenn er noch so erfahren war.

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                          • Waldhoschi
                            Lebt im Forum
                            • 10.12.2003
                            • 5533

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Erfahrung

                            Könnt ihr mir erklären, woraus ihr schließt, dass Tim keine Erfahrung hatte? Aus seinem Alter? Ich bin 19 und habe auch einige
                            Erfahrung. Und ich würde mir ungerne diese von irgendwelchen Sitzp.... äh Mallorkaurlaubern absprechen lassen! (womit ich nicht behaubte, hier schrieben solche)

                            Kommentar


                            • Der Pickenier
                              Erfahren
                              • 04.01.2004
                              • 369

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Ich würde selbst wenn ich noch soviel Erfahrung hätte NICHT im November(!) versuchen in einem Kanu mit dieser lächerlichen Ausrüstung den Atlantik zu überqueren... Auch noch den Nordatlantik....


                              Es gibt kalkulierbares Risiko, und es gibt Tollkühnheit...
                              Rufen sie 110 an und sterben sie...

                              Kommentar


                              • Fabian
                                Erfahren
                                • 05.01.2004
                                • 117

                                • Meine Reisen

                                #16
                                Naja, man kann das so oder so beurteilen. Ich für meinen Teil schließe mich größtenteils Vivalrangers Meinung an.

                                Kommentar


                                • Thomas
                                  Alter Hase
                                  • 01.08.2003
                                  • 3118

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Ist ja grad der Reiz, mit so wenig wie möglich so viel wie möglich zu erreichen.

                                  Hätte er es geschafft / würde er es schaffen, wäre er in den Augen vieler vermutlich ein Held.

                                  So nah liegen Triumph und Niederlage eben manchmal nebeneinander...


                                  Wobei es mir auch so vorkommt, als ob die Risiken von ihm reichlich unterschätzt wurden. Der Atlantik ist kein Baggersee und einer 4 Meter hohen Welle hat man doch mit solch einer filigranen Nussschale gar nichts entgegenzusetzen.
                                  Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen.

                                  Kommentar


                                  • flying-man
                                    Dauerbesucher
                                    • 10.08.2002
                                    • 937

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    es gibt nun man einen kleine unterschied zwischen ner tour wo man wenn noetig inprovisieren kann und wo man genug wasser und essbares findet (wie im regenwald z.b.). und wo man sich ausserdem mal zum pennen hinlegen kann und wo es nicht 90 tage unter 10°C sein kann.

                                    nur der nordatlantik im herbst ist wohl mit nix von dem zu vergleichen. 4 m wellen duerften da noch nette kleine brecher sein! und wenn man 2000 milen vom aechsten sueewasser und vom naechsten land weg ist darf nix schiefgehen bzw darf man kein risiko eingehen. jeder verlust eines ausruestungsteils (gps, paddel, paddeljacke, entsalzer,...) bedeutet dann schlich und einfach vorbei, fuer immer. insofern ist diese laecherliche ausruestung nicht mut oder "mit so wenig,... bla" sonder einfach verantwortungslos und lebensmuede.

                                    und bedenkt immer, die die euch bei so ner aktion gegebenfalls aus der scheisse ziehen (wenn z.b. der seenotrettungssender - der a nicht dabei war - funktioniert) haben AUCH familie. es gibt genug seenotretter die der lange hans geholt hat. erklaer das dann bitte schoen mal der tochter und frau.... "eh sorry wollte halt meine grenzen testen oder so..." :bash:

                                    wie gesagt es gibt kalkuliertes risiko und es gibt dummheit. fuer dumme habe ich kein respekt, auch wenn sie glueck haben.

                                    und eine tour realistisch einzuschaetzen heisst eben auch redundanzen einzuplanen und gegebenefalls automatismen einzubauen die einen aus der scheisse ziehen. dadurch wird ein unternehemn nicht weniger bewundersnwert sondern dadurch zeigt sich erfahrung und reife. wenn man die erfahrung nicht hat, dann sollte man sich eben nicht in ultra extreme situationen begeben sondern mal klein anfangen.
                                    keiner von der grossen abenteurern hat beim ersten mal gleich den everest bestiegen oder ist zum pol gelatscht oder im kaja durch die nw passage....

                                    flying-man
                                    \"Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.\" (A. Einstein)

                                    Kommentar


                                    • Mephisto

                                      Lebt im Forum
                                      • 23.12.2003
                                      • 8487

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      Ich schließe mich voll und ganz flying-man an!

                                      @Vivalranger, @Fabian:
                                      Es gibt kalkulierbares Risiko, und es gibt Tollkühnheit UND ES GIBT VOR ALLEM DUMMHEIT!!!
                                      Um etwas Aussergewöhnliches zu machen muss man sich nicht UNNÖTIG in LEBENSGEFAHR begeben!


                                      Gruß,
                                      Benni, der nicht vorhat DRITTE mit seinen Unternehmungen in Gefahr zu bringen (jedenfalls nicht mit Gewalt)

                                      Kommentar


                                      • Peppermint Patty
                                        Erfahren
                                        • 14.07.2003
                                        • 112

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        Kann Flying Man auch nur zustimmen!

                                        Wenn es stimmt, dass er so eine Tour ohne wesentliche Ausrüstungsteile unternommen hat, dann war er ein gemeingefährlicher Schwachmat, der andere zumindest fahrlässig (wenn nicht bewusst) gefährdet hat und sein ableben würde keinen Verlust für den Genpool darstellen!

                                        Solche Typen bewundere ich ganz bestimmt nicht!

                                        Grüssle

                                        Patty

                                        Kommentar

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