Historisches am Wegesrand

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  • Guy Threepwood
    Anfänger im Forum
    • 01.06.2009
    • 23

    • Meine Reisen

    AW: Historisches am Wegesrand

    Ich habe ein etwas älteres Foto mit einer interessanten Geschichte.

    Auf dem Foto ist der Kleine Markgrafenstein zu sehen, der größte Findling Brandenburg. Ein Teil seines noch größeren Bruders der Große Markgrafenstein wurde zerlegt und steht jetzt als große Granitschalte im Lustgarten auf der Museeumsinsel.



    Aus Wikipedia
    Aus einem Teil des Großen Markgrafensteins wurde die vor dem Alten Museum im Lustgarten in Berlin-Mitte stehende Granitschale gefertigt. Der große Markgrafenstein hatte einen Umfang von 29,5 Metern (jetzt nur noch 17 Meter). 1827/1828 wurden mehrere Scheiben des Steins mit Eisenkeilen und Steinspaltwerkzeugen abgespalten, wobei die äußerste Scheibe als Grundlage für den Steinernen Tisch und vier steinerne Bänke diente, die sich auf einem nahegelegenen Aussichtspunkt befinden. Aus dem Mittelstück wurde vor Ort grob eine 70 bis 80 Tonnen schwere Schale gefertigt. Zum Transport an die Spree wurde eine Trasse angelegt, die heute noch deutlich erkennbar ist. Die Schale wurde mit Hilfe von Holzrollen zur Spree transportiert und mit einem Lastkahn bis nach Berlin gebracht. Außerdem lieferte der Stein die Friedenssäule des Belle-Alliance-Platzes (heute Mehringplatz), die Siegessäule im Park Babelsberg und die Adlersäule auf der Lustgartenterrasse des Berliner Schlosses. Der Restblock blieb als Überbleibsel des Großen Markgrafensteins erhalten
    https://de.wikipedia.org/wiki/Markgrafensteine

    Eine imposante Leistung und zugleich eine gewaltige Zerstörung

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    • AlfBerlin
      Gesperrt
      Alter Hase
      • 16.09.2013
      • 3921

      • Meine Reisen

      AW: Historisches am Wegesrand

      Heute könnte man sich so ne Granitschale in Schweden oder China kaufen, aber damals musste man halt den größten Stein im Land zerlegen und verarbeiten.

      Steine sind in Brandenburg knapp. Auch ein Grund dafür, dass es hier wenig alte Bauwerke gibt, weil alles aus Holz gebaut wurde. So zivilisationslos wie man denkt, waren die alten Brandenburger vermutlich gar nicht.

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      • Pielinen
        Fuchs
        • 29.08.2009
        • 1286

        • Meine Reisen

        AW: Historisches am Wegesrand

        In Kvikkjokk hängt in der STF Fjällstation ein Foto, welches an einen Flugzeugabsturz 1942 im Sarek an den Hängen des Tsatsa erinnert. Im Grundsten findet sich auch ein Hinweis.
        Hier ist die Geschichte dazu:
        http://www.forcedlandingcollection.s...024-AE436.html
        Zuletzt geändert von Pielinen; 28.10.2018, 12:47.
        Wer nichts weiß muss alles glauben...

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        • blauloke

          Lebt im Forum
          • 22.08.2008
          • 6001

          • Meine Reisen

          AW: Historisches am Wegesrand

          Bin heute an einem Gedenkstein vorbei gekommen der an die Schenkung eines Holzrechts an die Bürger von Neustadt an der Waldnaab erinnert.
          Kaiser Karl IV erließ diese Schenkung 1354 und sie gilt noch immer, seit 665 Jahren.







          Näheres auf der verlinkten Seite, etwas unten bei Kapitel "Holzrecht gilt noch immer"

          http://www.asamnet.de/~patzeltm/gold...-oberpfalz.php
          Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

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          • Ditschi
            Freak

            Liebt das Forum
            • 20.07.2009
            • 10734

            • Meine Reisen

            AW: Historisches am Wegesrand

            Etwas Geschichtsunterricht am späten Abend. Habe den link mir Interesse gelesen. Ein 665 Jahre altes Holzrecht, bis heute unangefochten respektiert. Toll.
            Ditschi

            Kommentar


            • blauloke

              Lebt im Forum
              • 22.08.2008
              • 6001

              • Meine Reisen

              AW: Historisches am Wegesrand

              Eine unscheinbare Mulde neben dem Weg,

              wird durch die Erklärung interessant.

              Nach der Ausgrabung wurde die Wolfsgrube wieder zu geschüttet.
              Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

              Kommentar


              • OutofSaigon
                Erfahren
                • 14.03.2014
                • 301

                • Meine Reisen

                AW: Historisches am Wegesrand

                Eine Gedenktafel aus dem Jahr 1779 (siebzehn hundert neun und siebzig!); damals wurde das Habsburger Reich noch von Kaiserin Maria Theresia regiert.



                Entdeckt am zweiten Tag meiner Wanderung auf dem Vinschger Höhenweg im Juli 2019.

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                • zilka
                  Erfahren
                  • 29.06.2017
                  • 111

                  • Meine Reisen

                  AW: Historisches am Wegesrand

                  Fundament einer alten Telefonleitung im Saltfjell. Leider kann ich kein norwegisch, die Geschichte dieser ersten Telefonleitung in Nordnorwegen scheint total interessant zu sein. Die Hütten Hessihomphytta-Bjellåvasstua-Midtistua-Krukkistua-Gilastua waren ursprünglich Hütten für die Arbeiter an dieser wirtschaftlich wichtigen Leitung, sie bilden jetzt die Telegrafruta.

                  Ich habe in der Bjellåvasstua übernachtet, da lag ein wirklich tolles Buch mit vielen historischen Fotos rum, sonst wären mir die Fundamente am nächsten Tag wohl gar nicht weiter aufgefallen. Ich habe nur gestaunt, wie man wohl damals in dieser Landschaft und diesen Wetterbedingungen eine Telefonleitung gebaut und unterhalten hat. Wer norwegisch kann https://no.wikipedia.org/wiki/Telegrafruta

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                  • LihofDirk
                    Freak

                    Liebt das Forum
                    • 15.02.2011
                    • 12941

                    • Meine Reisen

                    AW: Historisches am Wegesrand

                    Telegrafenleitung, nicht Telefon.

                    Und wenn ich den Wiki Artikel richtig verstanden habe war Ziel den Inseltelegrafen auf den Lofoten mit Südnorwegen zu verbinden, um schneller Infos über Fischereierträge zu haben.

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                    • Abt
                      Lebt im Forum
                      • 26.04.2010
                      • 5726

                      • Meine Reisen

                      AW: Historisches am Wegesrand

                      quer durch jahrhunderte
                      https://www.youtube.com/watch?v=_5YNE-2kcFA

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                      • Goettergatte
                        Freak

                        Liebt das Forum
                        • 13.01.2009
                        • 25553

                        • Meine Reisen

                        AW: Historisches am Wegesrand

                        OT:
                        1. Ich schaue nichts, wofür ich mich bei der Tube extra anmelden muß
                        2. Sondeln geht nur, wenn von zuständiger Behörde genehmigt,
                        sonst ist es Raubgräberei
                        "Wärme wünscht/ der vom Wege kommt----------------------
                        Mit erkaltetem Knie;------------------------------
                        Mit Kost und Kleidern/ erquicke den Wandrer,-----------------
                        Der über Felsen fuhr."________havamal
                        --------

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                        • LihofDirk
                          Freak

                          Liebt das Forum
                          • 15.02.2011
                          • 12941

                          • Meine Reisen

                          AW: Historisches am Wegesrand

                          Es ist wegen leichenteilen altersbeschränkt. Aus dem ZDF Info Kanal. Weder neu noch spektakulär.

                          Tollense, Harzhorn, Liegnitz, 30jähriger Krieg bis Weltkrieg.

                          Kommentar


                          • Lobo

                            Vorstand
                            Moderator
                            Lebt im Forum
                            • 27.08.2008
                            • 5584

                            • Meine Reisen

                            AW: Historisches am Wegesrand

                            Zitat von Goettergatte Beitrag anzeigen
                            OT:
                            1. Ich schaue nichts, wofür ich mich bei der Tube extra anmelden muß
                            2. Sondeln geht nur, wenn von zuständiger Behörde genehmigt,
                            sonst ist es Raubgräberei
                            Raubgräberei? Oder Grabräuberei?

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                            • ronaldo
                              Moderator
                              Lebt im Forum
                              • 24.01.2011
                              • 9434

                              • Meine Reisen

                              AW: Historisches am Wegesrand

                              Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
                              Raubgräberei? Oder Grabräuberei?

                              Ersteres.
                              In Bayern ist keine behördliche, sondern die Erlaubnis des Grundstückseigners, also idR des Landwirts erforderlich.
                              Illegales Sondengehen ist nach wie vor ein Riesenproblem. Zum Glück sind Behörden und Polizei vielerorts schon sehr sensibilisiert, und da wird im Ernstfall nicht lange gefackelt. Kann teuer werden.

                              Es gibt aber auch etliche Beispiele von guter Kooperation zwischen staatlicher Archäologie und legalen Sondengehern.

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                              • Werner Hohn
                                Freak

                                Liebt das Forum
                                • 05.08.2005
                                • 10864

                                • Meine Reisen

                                AW: Historisches am Wegesrand


                                Im November bei einer Wandung auf dem Rheinhöhenweg gesehen: Reste einer V1-Abschussrampe (Stellung 328) im Wald zwischen Bruchhausen und dem Asberg.

                                Eine V1 ist hier nie gestartet worden. In den allerletzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs eilig in den Wald gesetzt, stand bei Fertigstellung der Ami unten an der Brücke von Remagen. 2 Monate später war der Krieg aus. Gut so.
                                .

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