[Verschoben:] Auswirkungen von Wanderapps und OSM

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  • ApoC

    Moderator
    Alter Hase
    • 02.04.2009
    • 3338

    • Meine Reisen

    [Verschoben:] Auswirkungen von Wanderapps und OSM


    Editiert vom Moderator
    Abgetrennt von hier

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der


    Zitat von Taunuswanderer Beitrag anzeigen
    Spannend auch mal wieder die Hypothese, dass sich Wanderer einfacher „lenken“ lassen, als „Stadtfliehende“ oder lokale Einwohner.
    So aus meinem eigenen Gefühl und bei mir würde ich das durchaus bestätigen. In mit unbekannten Gebieten folge ich Wanderwegen. In der Regel denen die bei OSM eingetragen sind. In meiner Heimat kenne ich jeden Trampelpfad und gehe die auch.


    Zitat von Taunuswanderer Beitrag anzeigen
    Zudem steht auch viel zu Fluch und Segen von Apps und somit indirekt zu OpenStreetMap drin, wobei letzteres nicht wörtlich erwähnt wird.
    Dazu hatte ich im März ein gespräch mit einem Förster als wir gerade in einen kleinen Weg einbieten wollten und er uns zurückpfiff. Es war ein "illegaler" MTB-Trail. Das sah man aber nicht. Sah aus wie ein schöner Wanderweg. Ich habe dann noch etwas mit ihm gesprochen. Er beklagte sich vor allem über direkt ausgewiesene Routen bei Strava (die Trails) oder POIs bei Komoot. "Jemand findet einen tollen Baum, trägt bei Komoot rein und alle rennen dahin". Löschen wäre da keine Option da es zuviele Apps sind. Ich habe ihm dann empfohlen die illegalen MTB-Strecken nicht bei Komoot und Strava zu löschen sondern bei OSM rauszunehmen. Mit Kommentar, dass er der Revierförster ist und das kein angelegter Weg ist.

    Zuletzt geändert von ApoC; 04.08.2021, 09:29.
    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

  • lina
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    • 12.07.2008
    • 39163

    • Meine Reisen

    #2
    Zitat von verlinkter Artikel
    »Teilweise sind wir ja selbst dran schuld. Wenn wir als Förster und Jäger Wege oft gehen und unsere Telefone dabeihaben und die entsprechenden Apps installiert sind, werden die Wege registriert.«
    Da kann ich es wirklich nicht verstehen, dass man dann nicht wenigstens der App den Ortszugriff sperrt.
    Oder ein Outdoornavi nutzt – das trackt dann nur privat und übermittelt nicht umgehend "nach Hause".


    Edit: Da der verlinkte Artikel durch das Verschieben jetzt weg ist: Hier ist der Bezug dazu.
    Zuletzt geändert von lina; 04.08.2021, 10:13.

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    • ApoC

      Moderator
      Alter Hase
      • 02.04.2009
      • 3338

      • Meine Reisen

      #3
      Läuft das denn so? Werden so wirklich wege erfasst? OSM läuft doch überwiegend manuell, oder?

      Was aber nicht zu leugnen ist, dass man damit (edit: wenn Förster und Jäger nicht-offizielle Wege nutzen) Trampelpfade bzw. schöne Wanderwege erzeugt. "Da ist ja ein Weg".
      Zuletzt geändert von ApoC; 04.08.2021, 09:31.
      „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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      • lina
        Freak

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        • 12.07.2008
        • 39163

        • Meine Reisen

        #4
        Meines Wissens kannst Du z.B. bei strava mitloggen lassen und das dann sozusagen in Echtzeit mit Deinen Kumpels teilen. Da manche Apps damit werben, dass man das jetzt – juhuu, ganz unkompliziert – machen kann, könnte ich mir vorstellen, dass das auch schon so voreingestellt ist.

        … für mich ist es ein Grund, die App umgehend zu löschen, und das noch schneller, wenn ich diese Funktion nicht deaktivieren kann …

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        • Flachlandtiroler
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          Moderator
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          • 14.03.2003
          • 25264

          • Meine Reisen

          #5
          Googlemaps &Co. greifen ja für die Staumeldungen auch Handystandorte in Echtzeit ab. Die Frage ist nur, ob solche Begehungsfrequenzen dann auch zu einer Eintragung oder Qualifizierung von Wegen in deren Online-Karten führen.
          Meine Reisen (Karte)

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          • ApoC

            Moderator
            Alter Hase
            • 02.04.2009
            • 3338

            • Meine Reisen

            #6
            Zitat von lina Beitrag anzeigen
            Meines Wissens kannst Du z.B. bei strava mitloggen lassen und das dann sozusagen in Echtzeit mit Deinen Kumpels teilen. Da manche Apps damit werben, dass man das jetzt – juhuu, ganz unkompliziert – machen kann, könnte ich mir vorstellen, dass das auch schon so voreingestellt ist.

            … für mich ist es ein Grund, die App umgehend zu löschen, und das noch schneller, wenn ich diese Funktion nicht deaktivieren kann …
            Ja das geht. Man muss es aber aktivieren. Ich nutze die Funktion dabei von Garmin wenn ich alleine MTB fahre. Das daraus automatisch eingezeichnete Wege werden wäre mir neu. Es ibt gelegentlich so Heatmaps wo viel Verkehr ist aber auch daraus werden meines Wissens nach keine Wegen in Karten. Zumindest nicht automatisch. Oder hat da jemand andere Infos?
            „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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            • Pfad-Finder
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              • 18.04.2008
              • 11584

              • Meine Reisen

              #7
              Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
              ...Dazu hatte ich im März ein gespräch mit einem Förster als wir gerade in einen kleinen Weg einbieten wollten und er uns zurückpfiff. Es war ein "illegaler" MTB-Trail. Das sah man aber nicht. Sah aus wie ein schöner Wanderweg. (...) Ich habe ihm dann empfohlen die illegalen MTB-Strecken nicht bei Komoot und Strava zu löschen sondern bei OSM rauszunehmen. Mit Kommentar, dass er der Revierförster ist und das kein angelegter Weg ist.
              Mit "Löschen" in OSM ist das Problem nicht gelöst. Der nächste OSM-Mapper trägt den Weg ja wieder ein. Access-Tags (bicycle=no) helfen nur begrenzt, im Kartenbild sind sie ja nicht zu sehen - und die Routing-Funktion wird von Downhillern eher weniger genutzt.

              1) Bundes- und Landeswaldgesetze sehen mit wenigen Ausnahmen - Schutzgebiete aller Art - ein allgemeines Betretungsrecht des Waldes vor. Wenn Ihr zu Fuß außerhalb eines Schutzgebiets unterwegs wart, kann Euch der Förster bitten, aber erstmal nichts verbieten. Falls Ihr mit dem Fahrrad unterwegs wart, kommt es auf das Bundesland an. BaWü verbietet zum Beispiel das Radfahren auf schmalen "einspurigen" Wegen.

              2) Wenn der Förster die Nutzung der illegalen MTB-Strecke unterbinden will, soll er an neuralgischen Stellen ein paar Bäume quer über den Weg fällen oder quer einen Graben anlegen. Auf diese Weise sind in Brandenburg ein paar notorische Enduro-Pisten stillgelegt worden. Das hilft auch gegen illegale/unerwünschte MTB-Trails, die nur von Mund zu Mund propagiert werden - also die meisten.

              Unter dem Strich ist das natürlich ein Kampf gegen Windmühlenflügel, und mit Appellen an die Vernunft kommt man nur begrenzt weiter - siehe die elende Kokelei mit "Künzis" und anderen Hobos, die auch hier im Forum immer wieder zu Schau gestellt wird.
              Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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              • Taunuswanderer

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                Alter Hase
                • 19.01.2018
                • 2997

                • Meine Reisen

                #8
                Zitat von lina Beitrag anzeigen
                Meines Wissens kannst Du z.B. bei strava mitloggen lassen und das dann sozusagen in Echtzeit mit Deinen Kumpels teilen. Da manche Apps damit werben, dass man das jetzt – juhuu, ganz unkompliziert – machen kann, könnte ich mir vorstellen, dass das auch schon so voreingestellt ist.

                … für mich ist es ein Grund, die App umgehend zu löschen, und das noch schneller, wenn ich diese Funktion nicht deaktivieren kann …
                Ja, viele Fitnessapps (Strava, Sportstracker, …) erzeugen damit eine „Heatmap“. Daraus wird jetzt nicht automatisch ein Pfad in OSM, welcher dann wieder in selbigen Apps oder komoot, outdooractive & Co. angezeigt wird. Allerdings führen diese Heatmaps zu verstärkter Nutzung. Und wenn dann erst mal ein Pfad ausgetrampelt ist, kommt der auch irgendwann nach OSM.

                Die Heatmaps lassen sich auch nach Sportarten auswerten. Das nutzen dann auch Naturpark-Ranger gerne mal, um Kontrollschwerpunkte festzulegen, weil man da schön sehen kann, wo bspw. Skitourengeher oder Radler illegal unterwegs waren
                Dies ist keine Signatur.

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                • Taunuswanderer

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                  • 19.01.2018
                  • 2997

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Am 1.6.2021 habe ich am Zoom-Call des LNV BaWü zum Thema “Schutzgebiete im Corona-Stress – Tourenskilauf und wildes Zelten und die Folgen für den Naturschutz” teilgenommen. Fand ich recht spannend, hier mal passend zu diesem Thema ein paar meiner Notizen bezügloch Touristenlenkung, Apps und Karten aus der Veranstaltung
                  • Schilder dienen hauptsächlich der Rechtssicherheit, weniger der Benutzerlenkung - dabei hat man von ausufernden Verbotsschildern (zuerst viel Text, später ein Dutzend Piktogramme) Abstand genommen und ging über zu “Positivbeschilderung” und Problemdarstellenden Schildern (das Wegegebotsschild zeigt die Bodenerosion aus den 70ern als abschreckendes Beispiel). Solche Schilder erzeugen wohl eher Verständnis und Akzeptanz bei Wanderern und Tagestouristen
                  • Eine Akzeptanz für Besucherlenkung ist grundsätzlich da, hat aber 10+ Jahre Ausdauer für die Etablierung gebraucht, wobei
                    • (Tages-)Touristen sich leichter lenken lassen, während
                    • lokale Touristen schwerer zu überzeugen sind (“haben wir schon immer so gemacht”, die Gegend “gehört” uns Einheimischen, da dürfen wir machen, was wir wollen)
                  • viel Kommunikation über Alpenvereine und Social Media, um für Naturschutz und Wegegebot zu werben
                  • Strava Heatmap und OSM wurden und werden intensiv genutzt, um “illegale” neue Trampelpfade einzudämmen und Wildruhezonen durchzusetzen
                  Gerade die Beschäftigung mit den Apps, OSM und Social Media wurde als sehr wirksam in Punkto Besucherlenkung und Wildschutz herausgestellt.
                  Dies ist keine Signatur.

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                  • Flachlandtiroler
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                    • 14.03.2003
                    • 25264

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Btw., die ods Schutzhüttenkarte ist auch so'n social media Dings...
                    Meine Reisen (Karte)

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                    • lina
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                      • 39163

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Die Schutzhütten sind sowieso schon in OSM drin. Außerdem in gedruckten Karten und in Kartenplakaten vor Ort. Im Übrigen sind Schutzhütten dafür angelegt, dass man sie findet – wenn nicht, wären sie ja zwecklos.

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                      • Flachlandtiroler
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                        • 14.03.2003
                        • 25264

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Das Problem, vorhandene Karten oder Infos in den social media komfortabel zugänglich zu machen besteht darin, dass die 5% an (denk-)faulen Asozialen dann anspringen.

                        Aus deren Sicht lautet die Suchfrage nicht:
                        - "ich bin hier auf der Karte zu Fuß unterwegs und es regnet, wo ist die nächste Hütte?"
                        sondern
                        - "ich suche eine schicke Hütte für meinen Party-Overnighter, wo kann ich mit meinem Auto, Brüllwürfel und Grill hinfahren?"
                        Meine Reisen (Karte)

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                        • Taunuswanderer

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                          Alter Hase
                          • 19.01.2018
                          • 2997

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                          Das Problem, vorhandene Karten oder Infos in den social media komfortabel zugänglich zu machen besteht darin, dass die 5% an (denk-)faulen Asozialen dann anspringen.
                          Ein paar Ignoranten (m/w/d) wird es immer geben. Damit muss man - zumindest ein Stück weit - leben. Denen kann man es nur unbequem machen: verstärkte Kontrollen, nur kleine Schutzhütten, nur noch Schutzhütten an unattraktiven Plätzen …
                          Aber deshalb würde ich mir moderne Apps und digitale Möglichkeiten nicht verkneifen. Mittlerweile bin allerdings deutlich sensibler beim „teilen“ gewisser Informationen. GPX-Tracks lade ich vermehrt „bereinigt“ hoch. Also, wenn ich da legalerweise querwaldein unterwegs war, muss ich das ja nicht der breiten Masse zur Verfügung stellen. Gleiches gilt für das ein oder andere Bild: EXIF-Daten raus, manche Bilder für sich behalten.

                          Aus deren Sicht lautet die Suchfrage nicht:
                          - "ich bin hier auf der Karte zu Fuß unterwegs und es regnet, wo ist die nächste Hütte?"
                          sondern
                          - "ich suche eine schicke Hütte für meinen Party-Overnighter, wo kann ich mit meinem Auto, Brüllwürfel und Grill hinfahren?"
                          Ok, zurück zu den Ignoranten: das Problem gab es schon immer, zumindest seit es Autos und Brüllwürfel gibt. Mag sein, dass es sich das durch bessere Auffindbarkeit anders verteilt, aber ansonsten glaube ich nicht, dass dadurch mehr oder weniger „Schutzhüttenparties“ gefeiert werden. Da ist es m.E. zielführender legale Angebote auszubauen oder zu erhalten.
                          Dies ist keine Signatur.

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                          • lina
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                            Liebt das Forum
                            • 12.07.2008
                            • 39163

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Und die Einheimischen kennen die vorhandenen Hütten sowieso.

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                            • Taunuswanderer

                              Vorstand
                              Administrator
                              Alter Hase
                              • 19.01.2018
                              • 2997

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
                              Mit "Löschen" in OSM ist das Problem nicht gelöst. Der nächste OSM-Mapper trägt den Weg ja wieder ein. Access-Tags (bicycle=no) helfen nur begrenzt, im Kartenbild sind sie ja nicht zu sehen - und die Routing-Funktion wird von Downhillern eher weniger genutzt.
                              Mit den Access-Tags bekommt man aber schon mal die Radler weg, welche sich nur mit Apps navigieren lassen. Ist dann schon mal ein Anfang. Damit sind auch schon mal „die Ahnungslosen“ raus - für „die Mutwilligen“ braucht‘s andere Geschütze, wie du selbst schreibst.

                              Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
                              1) Bundes- und Landeswaldgesetze sehen mit wenigen Ausnahmen - Schutzgebiete aller Art - ein allgemeines Betretungsrecht des Waldes vor. Wenn Ihr zu Fuß außerhalb eines Schutzgebiets unterwegs wart, kann Euch der Förster bitten, aber erstmal nichts verbieten. Falls Ihr mit dem Fahrrad unterwegs wart, kommt es auf das Bundesland an. BaWü verbietet zum Beispiel das Radfahren auf schmalen "einspurigen" Wegen.
                              zum Radeln: in Hessen auch , da heißt es „nur auf Naturgesetzen/befestigten Wegen, auf denen Begegnungsverkehr gefahrlos möglich ist“ oder so ähnlich. Rückegassen und nicht extra ausgewiesene Single Trails fallen da schon mal raus.
                              Als Fußgänger bin ich dann hin und wieder auch weglos im Wald unterwegs. Dennoch möchte ich das nicht übertreiben und generell bewerben - also bspw. mach ich das nicht in der Dämmerung und auch nicht bei jedem Waldbesuch. POIs markiere ich da nirgends und Bilder stelle ich davon eher nicht ins Netz. Denn die Dosis macht das Gift…

                              Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
                              2) Wenn der Förster die Nutzung der illegalen MTB-Strecke unterbinden will, soll er an neuralgischen Stellen ein paar Bäume quer über den Weg fällen oder quer einen Graben anlegen. Auf diese Weise sind in Brandenburg ein paar notorische Enduro-Pisten stillgelegt worden. Das hilft auch gegen illegale/unerwünschte MTB-Trails, die nur von Mund zu Mund propagiert werden - also die meisten.
                              Bei der Downhill-Fraktion braucht‘s eben diese physische Sperren. Ist hier im Taunus auch gut zu sehen. War ne Zeit lang aber ein „Wettbewerb“ zwischen Radlern und Förstern, wer schneller Hindernisse aufstellt bzw. wegräumt. An so quergelegten Bäume ist ja schnell mal ne Rampe drangebastelt.
                              Die letzten Jahre wurden einige legale Flowtrails installiert. Gefühlt trägt das zur deutlichen Entspannung bei - auch auf den Wanderwegen. Diese legalen Angebote in der Kombi mit Wege sperren im restlichen Wald scheint einigermaßen gut zu funktionieren. Den Ignoranten muss man dann halt an den Geldbeutel. Machen die Ranger im Schwarzwald auch .
                              Dies ist keine Signatur.

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                              • Torres
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                                Liebt das Forum
                                • 16.08.2008
                                • 27397

                                • Meine Reisen

                                #16
                                Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                                Btw., die ods Schutzhüttenkarte ist auch so'n social media Dings...
                                Meine Schutzhütten sind alle an zentralen Wanderwegen gelegen oder dorfnah. Einfach so stehen die nicht rum. Teils sind das Schutzhütten mit Parkplatz, die für Dorfaktivitäten errichtet wurden (Feuerwehr, Vereine) und die man mieten kann/sollte, teils sind es Hütten, die kein Auto der Welt erreichen kann. Ich gebe aber zu, dass an touristischen Wegen E-Biker sie inzwischen erreichen können. Insofern sehe ich den social media hype des Verzeichnisses nicht ganz, die Dorfjugenden nutzen die eh und die laufen da auch hin, um zu feiern.
                                Ach wie flüchtig, ach wie nichtig, ist der Menschen Leben. Wie ein Nebel bald entstehet und auch wieder bald vergehet, so ist unser Leben, sehet. (Franck 1652 / Bach 1724, Leipzig)

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                                • Flachlandtiroler
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                                  • 14.03.2003
                                  • 25264

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Zitat von Taunuswanderer Beitrag anzeigen
                                  für „die Mutwilligen“ braucht‘s andere Geschütze, wie du selbst schreibst.
                                  So schaffst Du das nie.
                                  "Mutwillige", die Ordnungen übertreten die ihnen schlicht nicht weiter helfen, panzern sich gegen jedes Geschüttz und irgendwann setzt Du Dich selber ins Unrecht mit gelinde gesagt unverhältnismäßigen Maßnahmen ("Geschütze"... no comment).

                                  Wie schaffst Du es:
                                  Nicht mit Verbot, sondern mit Gebot: Mit einem akzeptablen Angebot, wie (oder wo anders...) es denn gemacht werden kann/soll.
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                                  • Taunuswanderer

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                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                                    Wie schaffst Du es:
                                    Nicht mit Verbot, sondern mit Gebot: Mit einem akzeptablen Angebot, wie (oder wo anders...) es denn gemacht werden kann/soll.
                                    Steht doch weiter unten in meinem Posting. Legale Angebote schaffen, die illegalen sperren und sanktionieren.
                                    Dies ist keine Signatur.

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