Grabner Mega: Seltsame Struktur in der Bootshaut

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    Grabner Mega: Seltsame Struktur in der Bootshaut

    Hallo,

    Ende letzten Jahres kauften wir ein Grabner Mega. Das war zunächst mit Bootsmilch bedeckt, so dass die Haut schön glänzte. Pfingsten (der Osterurlaub konnte nicht stattfinden, weil eine Einreise nach SWH für uns nicht möglich war) bekam es dann erstmals Wasser zu sehen. Nach dem anschließenden Waschen war die Bootshaut dann fleckig. Das ist bei Grabner nicht ungewöhnlich, unser Holiday 3 hat - wenn man nicht gerade Bootsmilch aufgetragen hat - auch eine etwas fleckige Haut.

    Am letzten Wochenende sahen wir uns diese Flecken auf dem Mega genauer an und machten ein paar Bilder. In der Vergrößerung sieht das nun gar nicht mehr so harmlos aus. Die Grabner-Bootshaut besteht laut Hersteller aus einem Polyestergewebe, das innen mit Butyl und außen mit EPDM beschichtet ist.

    In der Vergrößerung betrachtet sieht das so aus als wäre die äußere Beschichtung lückenhaft, so dass die Gewebestruktur sichtbar ist. Die erste Antwort von Händler und Hersteller war dass das normal sei, die Boote seien immer fleckig und diese Strukturen würden mit Bootsmilch verschwinden. Letzteres ist hier definitiv nicht so, nach Pfingsten haben wir Bootsmilch aufgetragen. Am unteren Bildrand kann man erkennen, dass diese Struktur tiefer liegt als die restliche Oberfläche der Bootshaut.

    Nach was sieht das nun aus? Mache ich mir da umsonst Sorgen?

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Name: DSCI0054 (3).JPG
Ansichten: 214
Größe: 780,5 KB
ID: 3064090

  • cc7dx
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    #2
    Das Positive: Sowohl der Händler (Arts Outdoors) als auch Grabner haben konstruktiv reagiert und sich das Bild oben (Vergrößerung) nochmal angesehen. Es bleibt bei der Aussage, dass solche Muster vorkommen können und unkritisch sind.

    Was wir vom Holiday kennen, das sind seltsame dreieckige Abdrücke (im Bild vom Mega in der schwarzen Bootshaut in der Nähe des Bugs, siehe Ausschnitt links oben im Bild). Bei unserem Mega sind das zusätzlich schon sehr viele, großflächige und zufällig geformte Bereiche.

    Angesichts der Preise ist natürlich die Frage, womit man sich zufrieden gibt. Ich kann nur empfehlen, ein solches Boot beim Kauf sehr genau anzusehen. Die Bootsmilch lässt im Neuzustand die Haut schön glänzen und überdeckt alle Unebenheiten, man muss da schon genau hinsehen. Zu bedenken ist eben auch, dass die EPDM-Schicht auf dem Gewebe dünn und an solchen strukturierten Stellen eben nur noch sehr dünn ist.

    Das Boot an sich ist sehr empfehlenswert. Wir waren damit bei starkem Wind auf der Schlei unterwegs. Das Mega steckt Wellen ruhig weg, läuft für seine Breite erstaunlich leicht und ist kaum umzukippen. Um den leichten Lauf mal einzuordnen: Bei einer anderen Gelegenheit habe ich die Geschwindigkeit mit GPS gemessen. Das mit zwei Personen besetzte Boot kann ich allein paddelnd auf über 7 km/h bringen. Für ein breites Luftboot finde ich das ganz ordentlich.

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Name: DSCI0036_verkleinert.jpg
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Größe: 667,6 KB
ID: 3064831

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