Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

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  • Antracis
    Fuchs
    • 29.05.2010
    • 1267

    • Meine Reisen

    #61
    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    Zitat von Libertist Beitrag anzeigen

    Rein interessehalber: Warum hast du dich für Alpacka entschieden?
    Danke erstmal für die Rückmeldung.

    Zur "Entscheidung", Du siehst ja an meiner Formulierung, dass es "aktuell nach Alpacka aussieht", dass es noch eher eine Arbeitshypothese ist.

    Ich finde die Entscheidung tatsächlich schwierig. Über MRS selbst findet man ja sehr wenig, über Alpacka andererseits relativ viel. Nach meinem Eindruck habe ich also die Wahl zwischen amerikanischer Traditionsschmiede made in USA und qualitativ hochwertigem Fernostnachahmer made dortselbst.

    Da der meiste Teil meiner hochwertigen Trekkingausrüstung mittlerweile made in Fernost ist, wäre das sicher kein Argument.
    Langjährige Herstellererfahrung vs. Nachahmer schon eher, zumal der Preisunterschied, so wie ich das aktuell sehe, "nur" bei ca. 150€ pro Boot liegt. (Alpacka vs. Aligator 2S, jeweils mit ISS bzw. Cargo fly) Wobei MRS schon länger Boote gemacht hat, wenn ich das richtig verstanden habe ?

    Ob nun bzgl. des Bootes selbst der kürzere Draht zum Kundenservice wirklich ein Vorteil ist, kann ich schwer beurteilen. Schien mir aber aktuell nicht so ein wichtiger Faktor, zumal ich vermute, dass sich Packrafting Store und Packrafting Europe als Nischen-Garagenunternehmen da wenig nehmen.

    MRS hat auf der Haben-Seite, dass ich tatsächlich bisher noch keinen schlechten Erfahrungsbericht gelesen habe.

    Ein möglicher Faktor könnte Ankes Boot sein, weil sie da wirklich an der Grenze zu liegen scheint bezgl. der Größe und mal kurz nach Leipzig zu fahren und dort probezusitzen/fahren wäre für uns nicht schwierig. Dazu kommt, dass einer unserer Freunde auch durchaus interessiert ist, vermutlicg geht es also um gleich 3 Boote inklusive Minimalausstattung (also Drysuit, Paddel, Weste und Wurfsack), was dann ggf. ein Rabattangebot ermöglicht.

    Aber Du siehst, so wirklich überzeugt bin ich nicht, insofern bin ich für Erfahrungskommentare immer offen.

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    • Antracis
      Fuchs
      • 29.05.2010
      • 1267

      • Meine Reisen

      #62
      AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

      @Gabriel:
      Welches Packraft von MRS würdest Du uns denn konkret empfehlen ? Uns gehts ja vor allem ums Trekking und ich denke, da wird es laufen, wie bei so vielen. Also erstmal mit Zahmwasser anfangen und dann nach und nach auch ins einfache Wildwasser vordringen und immer mehr Gefallen daran finden. Microraft oder gleich Alligator 2S ?

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      • Libertist
        Fuchs
        • 11.10.2008
        • 2061

        • Meine Reisen

        #63
        AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

        Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
        @Gabriel:
        Welches Packraft von MRS würdest Du uns denn konkret empfehlen ? Uns gehts ja vor allem ums Trekking und ich denke, da wird es laufen, wie bei so vielen. Also erstmal mit Zahmwasser anfangen und dann nach und nach auch ins einfache Wildwasser vordringen und immer mehr Gefallen daran finden. Microraft oder gleich Alligator 2S ?
        Wenn du ein Packraft haben willst, mit dem du alles abdecken kannst, würde ich zu einem Alligator 2S greifen. Für Zahmwasser ist das halt Overkill, also schwerer und teurer als nötig. Ich persönlich würde diese Variante dennoch wählen, weil ich lieber auf einer Zahmwasser-Tour etwas mehr schleppe, als auf einer Wildwasser-Tour nicht richtig ausgerüstet bin. Aber das ist Geschmackssache, ein ULer würde mir hier sicher nicht zustimmen.

        Wenn du dir vorstellen kannst, langfristig zwei Packrafts zu haben, würde ich mit einem Anfibio Sigma oder Delta anfangen, beide Modelle sind super leicht und eignen sich perfekt für Zahmwasser bzw. leichtes Wildwasser und entsprechende Reisen. Wenn du dann Lust auf mehr Wildwasser bekommst, kannst du ein Alligator nachlegen. Somit hättest du langfristig zwei unterschiedliche Modelle, deren Einsatzbereiche sich klar voneinander abgrenzen. Mit einem Microraft hättest du halt etwas dazwischen, das weder für den einen noch für den anderen Einsatz "ideal" ist.
        Regelmäßige Updates auf Facebook: Outventurous || Galerie und Weltkarte gibt's auf der Outventurous Webseite.

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        • Antracis
          Fuchs
          • 29.05.2010
          • 1267

          • Meine Reisen

          #64
          AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

          Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
          Ich persönlich würde diese Variante dennoch wählen, weil ich lieber auf einer Zahmwasser-Tour etwas mehr schleppe, als auf einer Wildwasser-Tour nicht richtig ausgerüstet bin. Aber das ist Geschmackssache, ein ULer würde mir hier sicher nicht zustimmen.
          Da ticke ich aber ähnlich, meine ganze Ausrüstung neigt ja eher zum Robusten und Belastbaren. Würde das dann auch eher so sehen, dass wir die ersten Touren dann entsprechend planen bezgl. Länge und Schwierigkeit der wahrscheinlichen Gehstrecken und das Mehrgewicht einkalkulieren. Wenn dann doch mal mehr Reichweite gefragt ist, kann ich immer noch was leichteres kaufen. Da wäre dann ein Zweier vermutlich sogar die beste Option.

          Danke jedenfalls, dann ist das Alligator 2S jedenfalls in der engeren Auswahl. Jetzt brauche ich nur noch mehr Zeit und Geld, am besten beides.

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          • mitreisender
            Alter Hase
            • 10.05.2014
            • 4314

            • Meine Reisen

            #65
            AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

            Also ohne Händler vor Ort würde ich kein Alpacka kaufen. Alpacka scheint die Händler im Ausland auch eher zu gängeln. Daher hat ja der einzig große Packraft Anbieter keine Alpackas mehr im Programm.

            Die MRS Boote kenne ich von einem Kurs. Da hatten drei Teilnehmer die Boote und da gab es in den 5 Tagen nichts zu beanstanden. Der Aus-/Einstieg bzw. die Spritzschürze mit dem Klett ist fummelig und kann nerven, gerade wenn man ständig nachjustiert.

            Das Kokopelli Rouge ist noch ein sehr spannendes Packraft. Gab es im Rahmen einer Kickstarter Kampagne. Auch hier US Import oder mal mit dem Store in Leipzig plaudern, ob die das Modell auch reinkriegen bzw bestellen können.

            Günstiger Einstieg und recht robust ist das Nortik Packraft. Das allerdings ist etwas breiter, als die anderen. Gut aber gerade für den Einstieg.

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            • Antracis
              Fuchs
              • 29.05.2010
              • 1267

              • Meine Reisen

              #66
              AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

              Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
              Also ohne Händler vor Ort würde ich kein Alpacka kaufen.
              Intuitiv denke ich auch so. Ob praktisch wirklich ein Unterschied darin besteht, ob ich nun über einen deutschen oder einen österreichischen kleinen Onlinehändler kaufe, die ihre Boote jeweils aus USA oder Fernost importieren, bezweifle ich aber. Vor allem ist die Frage, wann das relevant wird.


              Die MRS Boote kenne ich von einem Kurs. Da hatten drei Teilnehmer die Boote und da gab es in den 5 Tagen nichts zu beanstanden. Der Aus-/Einstieg bzw. die Spritzschürze mit dem Klett ist fummelig und kann nerven, gerade wenn man ständig nachjustiert.
              Das ist für mich einer der wesentlichen Punkt. Da MRS jetzt nicht so wirklich deutlich günstiger als Alpacka ist, sollte die Qualität schon stimmen. Und wenn es nicht so ist, sollte sich das in der überschaubaren Szene doch rumgesprochen haben.

              Das Kokopelli Rouge ist noch ein sehr spannendes Packraft. Gab es im Rahmen einer Kickstarter Kampagne. Auch hier US Import oder mal mit dem Store in Leipzig plaudern, ob die das Modell auch reinkriegen bzw bestellen können.

              Günstiger Einstieg und recht robust ist das Nortik Packraft. Das allerdings ist etwas breiter, als die anderen. Gut aber gerade für den Einstieg.
              Danke für Die Tipps und auch deine persönlichen Eindrücke.

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              • mitreisender
                Alter Hase
                • 10.05.2014
                • 4314

                • Meine Reisen

                #67
                AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

                Das ist bei Alpacka nicht weniger fummelig. Versteh mich nicht falsch. MRS baut sehr gute Packrafts. Vor allem in einer guten Vielfalt. Auch ist made in USA nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal.

                Jeder Händler bezieht seine Produkte irgendwo her. Der Händler ist sehr praktisch, wenn Du Garantieansprüche durchsetzen musst. Etwas zurück in die USA zu schicken, dann drauf zu warten. Dann evtl Ärger mit dem Zoll. Da hast Du kein Bock drauf.

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                • Antracis
                  Fuchs
                  • 29.05.2010
                  • 1267

                  • Meine Reisen

                  #68
                  AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

                  Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
                  Das ist bei Alpacka nicht weniger fummelig. Versteh mich nicht falsch. MRS baut sehr gute Packrafts. Vor allem in einer guten Vielfalt. Auch ist made in USA nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal
                  Ich hatte das schon so verstanden, dass Du nichts negatives gegen MRS sagen kannst und wie ich selbst anmerkte, einige meiner teuersten Ausrüstungsteile sind made in taiwan & Co. Und die Qualität ist sehr gut.

                  Jeder Händler bezieht seine Produkte irgendwo her. Der Händler ist sehr praktisch, wenn Du Garantieansprüche durchsetzen musst. Etwas zurück in die USA zu schicken, dann drauf zu warten. Dann evtl Ärger mit dem Zoll. Da hast Du kein Bock drauf.
                  Klar, aber in wieweit ist das wirklich von praktischer Relevanz ? Geben Alpacka oder MRS eine Garantie auf ihre Produkte, also eine freiwillig vertraglich vereinbarte Herstellerleistung, die in Deutschland gilt ? ? Bei derart dem Verschleiß ausgesetzten Produkten kann ich mir das kaum vorstellen, dass das wirklich eine praktische Relevanz hat, werd ich aber recherchieren. Zumindest wird man bei Nischenprodukten nicht erwarten können, dass im Therm-a-rest-Style fast jeder Mist ersetzt wird.

                  Bleibt also defacto die gesetzliche Gewährleistung, praktisch relevant sind da die ersten 6 Monate als Händlerleistung. Bei Unternehmen der Größe eines Garagenonlineshops erachte ich da ehrlich gesagt die Umsetzung von Recht auf Nachbesserung als Normalfall, ggf. wird das halt dann gegenüber dem Hersteller abgewickelt. Kann schneller gehen, als wenn ich das selbst wieder zurück schicke, muss aber nicht. In Vorleistung auf Kulanz wird sich kaum einer der kleinen Shops leisten können, was ich auch absolut in Ordnung finde. Insofern würde ich da eher damit rechnen, dass es ähnlich lange dauert, als wenn ich es selbst mache. Allerdings spare ich vielleicht etwas Nerven.

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                  • mitreisender
                    Alter Hase
                    • 10.05.2014
                    • 4314

                    • Meine Reisen

                    #69
                    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

                    Du kannst davon ausgehen, dass zB der Packrafting Store sich um Serviceansprüche kümmern wird, wenn Du dort kaufst. Auch so ein Packraft kann Macken haben, die nichts mit seinem Einsatz zu tun haben bzw gewisse Dinge muss es ab können.

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                    • Canadian
                      Fuchs
                      • 22.01.2010
                      • 1318

                      • Meine Reisen

                      #70
                      AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

                      Wie fummelig die Sprtizdeckenkonstruktion ist, dürfte doch im wesentlichen vom Modell abhängen. Bei Alpacka kann man zwischen verschiedenen wählen und ein Alligator hat auch eine ganz andere Decke als ein Microraft.

                      Händler für Alpacke gibt es in Norwegen, Schweden, Schweiz, UK, Östereich und Belgien.
                      Bilder aus dem Saltfjell.
                      flickr

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                      • mitreisender
                        Alter Hase
                        • 10.05.2014
                        • 4314

                        • Meine Reisen

                        #71
                        AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

                        Mein Kumpel hat das Alligator. Auch da wich der Verschluss der Spritzdecke nicht so sehr von den normalen Packrafts von MRS ab.

                        Ist ja auch wurscht. Irgendwas ist immer bei so nem Boot. Ist schließlich ein Sportgerät. Es mag sein, dass es Alpacka im angrenzen Ausland gibt. Hilft aber auch nicht wirklich weiter, wenn man einen deutschen Händler sucht.

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                        • Antracis
                          Fuchs
                          • 29.05.2010
                          • 1267

                          • Meine Reisen

                          #72
                          AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

                          Hab jetzt erst realisiert, dass das Alligator 2S nur in Einheitsgröße bzw. Übergröße zu haben ist, während die Alpackas da längenmäßig schon feiner abgestuft sind. Ich muss sagen, ich würde nicht gerne mit irgendwas am Fußende auffüllen, damit ich richtig ins Boot passe, aber das kann man ja vorher austesten. Andererseits ist die Kontrolle über die Schenkelgurte wahrscheinlich immer noch gut, auch wenn vorne etwas Luft ist ?

                          Dann nochmal zu Gepäck im Schlauch: Die Jungs von Canoeguide habe ja bei ihrer Tour den Verdacht geäußert, dass sie mehr Schäden als sonst hatten, weil der Schlauch mit Gepäck drinnen nicht mehr so nachgiebig war, wie sonst. Hat das sonst auch jemand bemerkt ? Aber auch das wäre dann ja vermutlich kein Argument gegen ein ISS/Cargo Fly, sondern nur für die Packtechnik (ggf. wenig flexible Sachen dann weiterhin im Rucksack vorne drauf schnallen.)

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