Kameraeinstellungen für die Aufnahme schneller Bewegungen

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    Kameraeinstellungen für die Aufnahme schneller Bewegungen

    Hallo Kamerafreunde,

    da ich bis jetzt so gut wie keine Ahnung habe, wie man mit den Kameraeinstellungen umgehen muss, wollte ich mal hier Fragen!

    Also: Mich interessiert, wie ich meine Kamera einstellen muss, wenn ich unterfolgenden Bedingungen fotografieren will..

    ...kein Stativ
    ...schnell und spontan
    ...Motiv in Bewegung

    z.B.: ein MTB-Rennen, wirbelndes Wasser, laubwerk etc oder nicht ganz Outdoor HC-Konzerte o.ä.

    Ich möchte dann möglichst scharfe Bilder haben, die den Moment gut einfangen.
    Erwähnt werden sollte ist, dass ich eine Panasonic Lumix FZ8 habe.
    Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.

    Gruß Heiko

    Andere Fragen wofür ich keinen extra Thema machen will, antwort gerne via PM:
    - Wofür braucht man eine Gegenlichtblende -> wann muss ich die einsetzuen?
    - Was bringt: Das hier?
    Lohnt sich dieser Weitwinkelaufsatz, oder ist es eher lächerlich und zu vernachlässigen?
    - Das hier ist warscheinlich ohne Stativ nicht mehr benutzbar, oder?

    - Was ist und wozu braucht man einen Graufilter?


    Editiert vom Moderator
    Ich hab Deine Links mal verkürzt und den Thread ins Fotoforum verschoben

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der
    Zuletzt geändert von Fledi; 05.02.2008, 10:36. Grund: Html Links eingefügt

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    #2
    Wenn du schnelle Bewegungen scharf einfangen möchtest, dann mußt du kurze Verschlusszeiten haben. Etwa 1/500 oder 1/1000. Um noch ausreichend Licht zu bekommen, mußt du die Blende weit öffnen und/oder den ISO Wert hochsetzen. Hier mußt du mal in deiner Anleitung lesen, wie du das einstellst.

    Eine Gegenlichtblende verhindert, daß Streulicht von vorne oder von der Seite in das Objektiv kommt. Die Bilder werden dadurch klarer. Nutzen kann man die GeLi eigentlich immer, besonders natürlich dann, wenn man starke Lichtquellen vor der Kamera sind.

    Weitwinkel und Teleobjektiv sind interessantes Zubehör, wenn man es denn nutzen möchte. Weitwinkel eignen sich besonders für Landschaftsaufnahmen und für enge Räume. Ein Teleobjektiv dort, wo man nah ans Motiv rann möchte, es aber nicht unbedingt kann.

    Beide kann man auch ohne Stativ benutzen, wenn die Verschlusszeiten entsprechend kurz sind. Man sagt, daß man 1/Brennweite noch aus der Hand fotografieren kann. Aber es ist natürlich vor allem bei dem Tele sinnvoll ein Stativ oder einen Bildstabilisator zu nutzen.

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    • Flachlandtiroler
      Freak
      Moderator
      Liebt das Forum
      • 14.03.2003
      • 23893

      • Meine Reisen

      #3
      Um automatisch zu kurzen Belichtungszeiten zu gelangen hat Deine Knipse ein Motivprogramm "Sport/Action".

      Gegenlichtblende brauchst Du i.wes. dann NICHT, wenn Du blitzt und das Motiv nahe dran ist (Abschattung).

      Mit einem eingebauten 36-432 mm (KB) Zoom brauchst Du normal keinen Televorsatz mehr. Und ohne Stativ würde es da auch mit Bildstabilisator schon eng.
      Nebenbei, der Vorsatz kostet UVP 235 Euro zzgl. Adapter...

      Der WW-Vorsatz ist dagegen sicher eine Bereicherung, auch wenn auch der Geld kostet.

      Fragt sich halt: Wie lange nutzt Du so eine Kamera, amortisiert sich die Investition in solches kamera-spezifisches Zubehör? In ein paar Jahren will so einen Adapter kein Mensch mehr haben und die Knipse auch nich'...

      Letztes Gemecker: Der Thread gehört ins Fotoforum

      Gruß, Martin
      Meine Reisen (Karte)

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      • Mischi zugelaufen
        Gerne im Forum
        • 03.02.2008
        • 51

        • Meine Reisen

        #4
        akonze hat schon alles gesagt aber.

        Aber was willst Du mit deinen Actionfotos darstellen?
        Wenn Du mit sehr kurzen Verschlusszeiten arbeitest, wird wirklich die Bewegung eingefroren, bei Wasserspritzer siehst Du jeden Tropfen, bei Sand jedes Sandkorn und Fahrzeuge sehen aus, als würden sie parken. Für Bewegungsstudien natürlich ideal wenn Du so etwas darstellen möchtest.

        Wenn Du auch Spannung in den Aufbau Deiner Actionbilder bringen willst, nehm längere Verschlußzeiten, ziehe z.B. mit 1/30-1/60 Sekunden bei MTB rennen mit, das Rad wird scharf, der Hintergrund durch das mitziehen verwischt, die Speichen durch die Drehung auch. Das Foto beginnt zu leben, man sieht formlich die Bewegung, obwohl sie nicht da ist.

        Was auch geht, längere Verschlußzeit und blitzen, das Hauptmotiv wird durch den ultrakurzen Blitz eingefroren, der HIntergrund durch die Längere Verschlußzeit verwischt.

        Probiers mal aus.
        Und denkt man es geht nicht weiter,
        wirds mit dem Landy erst richtig heiter.

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        • KuchenKabel
          Fuchs
          • 30.01.2006
          • 2028

          • Meine Reisen

          #5
          Zitat von Mischi zugelaufen Beitrag anzeigen
          Was auch geht, längere Verschlußzeit und blitzen, das Hauptmotiv wird durch den ultrakurzen Blitz eingefroren, der HIntergrund durch die Längere Verschlußzeit verwischt.
          Blitzen auf den zweiten Vorhang. Funktioniert prima. Da sollte der Blitz aber schon ein bisschen Leistung haben, wenn das Objekt etwas weiter an einem vorbei radelt. Und man muss dieser Art der Aufnahmen mögen. Mich persönlich nervt es bei Konzertbildern immer, wenn hässliche Schlieren zu sehen sind.
          ,,Man wäre kein guter Anarchist, wenn man auf Grundsätzen beharren würde!'' - Eva Demski

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          • Gast-Avatar

            #6
            Zitat von Mischi zugelaufen Beitrag anzeigen
            nehm längere Verschlußzeiten, ziehe z.B. mit 1/30-1/60 Sekunden bei MTB rennen mit
            Dazu würde ich auch raten! Hier braucht es allerdings ein wenig Übung bis das mit dem Mitziehen klappt. Also nicht direkt beim ersten schlechten Bild aufgeben! Am Ende wird man mit tollen Bildern belohnt in denen man die Geschwindigkeit förmlich spüren kann:

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            • KuchenKabel
              Fuchs
              • 30.01.2006
              • 2028

              • Meine Reisen

              #7
              Zitat von akonze Beitrag anzeigen
              Dazu würde ich auch raten! Hier braucht es allerdings ein wenig Übung bis das mit dem Mitziehen klappt. Also nicht direkt beim ersten schlechten Bild aufgeben! Am Ende wird man mit tollen Bildern belohnt in denen man die Geschwindigkeit förmlich spüren kann:


              Das ist jetzt aber kein gutes Beispiel . Der Vogel ist doch völlig unscharf.
              ,,Man wäre kein guter Anarchist, wenn man auf Grundsätzen beharren würde!'' - Eva Demski

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              • Mischi zugelaufen
                Gerne im Forum
                • 03.02.2008
                • 51

                • Meine Reisen

                #8
                Stimmt den zweiten Vorhang hab ich vergessen, sonst sieht es etwas äh.. eigenartig aus.


                Das hier ist auch nicht optimal scharf und es ginge noch besser, war aber ne Blitzaktion, Kamera hochreisen, mitziehen und Abdrücken.


                ISO:800, 1/13s, 375mm Brennweite
                Und denkt man es geht nicht weiter,
                wirds mit dem Landy erst richtig heiter.

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