Zelten mit Baby/Kleinkind

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  • Berghexe
    Neu im Forum
    • 03.07.2010
    • 9

    • Meine Reisen

    Zelten mit Baby/Kleinkind

    Hallo Ihr,
    ich muss mich hier gleich mal als Neuling outen. Zumindest beim selbst Verfassen. Mitlesen tue ich schon immer mal wieder seit einigen Jahren, aber nun habe ich eine Frage an diejenigen mit Kindern unter euch! Deshalb dann auch gleich mal meine Anmeldung (wurde ja auch mal Zeit!)

    Also, wir haben einen 11 Monate alten Sohn-Jonathan und haben von gestern auf heute das erste Mal mit ihm im Zelt übernachtet. Wir haben gestern abend eine Radltour zu einem nicht allzu weit entfernten Campingplatz gemacht um sozusagen mal zu testen!

    Als wir ins Zelt gekrabbelt sind zum schlafen war es schon weit hinter seiner normalen Insbettgeh-Zeit ( normal um 20 Uhr jetzt wars schon 22 uhr). Er hat dann noch seine Abend Flasche getrunken und dann haben wir die Lampe ausgemacht und Ihn in seinen Schlafsack verfrachtet. Er sollte eigentlich außen schlafen neben seinem Papa, er hat dann aber immer an der Zeltwand "gekratzt", also in die Mitte genommen, mitsamt seiner Therm-a-Rest. Da ist er dann nach für uns ewiger Zeit eingeschlafen, nachdem er rumgenestelt hat. Nachts wurde er bei jeder Bewegung von uns wach, und wir bei jeder der seinen weil wir dachten er ist wach. Er hat sich im Schlaf immer in Kopfrichtung geschoben. Also die Nacht war nicht sehr erholsam und um 4.30 als es hell wurde war er dann entgültig wach - da gingen auch grade lautstark die Jugedlichen neben uns ins Bett die vom See kamen.

    Ich war dann erstmal 2 h mit ihm spazieren damit wenigstens einer von uns noch etwas Schlaf hatte.

    So jetzt seid ihr dran, habt ihr eine Idee wie es besser gehen könnte, so dass wir wenigstens erholt schlafen könnten. (Jonathan schläft seit 2 Monaten eigentlich durch bis 7 Uhr). Wir möchten nämlich in 3 Wochen eine 1 wöchige Radltour machen und ehrlichgesagt im Moment bin ich erstmal abgeschreckt.

    Noch zur Info unser Zelt ist ein MSR Fury 2 Personen Zelt.

    Bitte um Erfahrungen und Tipps!

    Vielen Dank
    Eva

  • Nordstroem
    Gerne im Forum
    • 05.10.2008
    • 57

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

    Hallo Eva,

    leider kann ich noch nichts konstruktives beitragen, gespannt auf die nächsten Postings bin ich allerdings.

    Unser Lütter ist jetzt auch fast 11 Monate und natürlich möchte ich mal wieder raus zum zelten.

    Wir haben einen Kinderanhänger den wir gerne für kurze Ausflüge mit dem Rad nutzen möchten. Allerdings klappt das irgendwie nicht. Entweder mag er den ganzen Anhänger nicht oder nur den Helm den wir ihm aufsetzen. Jedenfalls gibt es beim anschnallen schon immer etwas Brüllerei.

    Wir werden auf jeden Fall weiter üben und schon mal kurze Einkaufstouren zum Supermarkt machen.

    Ich hoffe das wird sich einspielen.

    Gruss
    Nordstroem

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    • Gecko
      Erfahren
      • 15.08.2007
      • 450

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

      Hallo Berghexe, willkommen hier!

      Ich habe keine eigenen Kinder, erdreiste mich aber trotzdem mal, hierzu etwas zu sagen Hab ja reichlich mit den Kinder anderer Leute zu tun, wobei die in der Regel deutlich älter sind...

      Zwei Gedanken, die euch den Schrecken vielleicht ein wenig nehmen: Wenn ich das richtig verstehe, war das Jonathans erste Nacht im Zelt. Na, ist doch gar nicht so überraschend, dass er dann unruhig schläft, da ist ja alles ungewohnt: Der Geruch, die Geräusche, alles, was er sieht (bis auch euch, ok), vielleicht fühlt sich der Schlafsack auch ganz anders an als sein üblicher Schlafsack/Bettdecke. (Das ist bei Kindern so ab 4,5,6 Jahren nicht anders: Erste Nacht im Zelt ist oft high life - und bei den älteren wird das auch nicht besser, ist ja alles aufregend und spannend ) Ich könnte mir vorstellen, dass er sich einfach erst mal daran gewöhnen muss. Vielleicht habt ihr die Möglichkeit, das Zelt in einem Garten bei euch aufzustellen, so dass ihr das in den nächsten Wochen möglichst oft noch ausprobieren könnt?

      Zweiter Gedanke: Zur Zeit isses ja etwas wärmer... ich meine, ich selbst schlafe bei diesen Temperaturen schon im Bett nicht durch. Und im Zelt ist es ja oft noch deutlich wärmer. Vielleicht hat ihn das auch vom gewohnten ruhigen Schlaf abgehalten.

      Viele Grüße,
      Marcus

      Kommentar


      • sjusovaren
        Lebt im Forum
        • 06.07.2006
        • 6031

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

        Ich möchte nur kurz anmerken, daß es hier inzwischen sogar ein eigenes Unterforum ("Unterwegs mit Kindern") zu dem Thema gibt, klick
        Vielleichst wirst du in den dortigen Threads schon fündig.

        Vielleicht ist ein Mod so nett und verschiebt auch diese Frage dorthin.
        Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
        frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


        Christian Morgenstern

        Kommentar


        • Gast-Avatar

          #5
          AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

          Hallo Eva,

          Deine Anfrage passt besser in diese Rubrik, vielleicht verschiebt es ein Mod.
          Dort findest Du auch ähnliche Themen.

          Zur Frage: Gecko hat schon gute Gedanken dazu geäußert. Noch eine simple Idee von mir: hat euer Sohn ein spezielles Kuscheltier, mit dem er immer einschläft? Das wär dann sicher auch im Zelt wichtig.
          Schläft er zu Hause allein im Zimmer oder manchmal bei euch im Bett?
          Vielleicht war es nicht nur für ihn, sondern auch für euch Große sehr ungewohnt, so nah beieinander zu schlafen? Also vielleicht auch zu Hause mal mehr Nähe wagen?? Keine Bange, das ist nicht für immer

          Meine Zeit mit Kleinkind ist -leider- schon sehr lange her. Lieblingsschlafstätte war eine Hängematte (tagsüber) und nachts natürlich der eigene Schlafsack.

          Versucht es einfach mit Gelassenheit, die innere "Aufregung" der Großen überträgt sich ganz unbewußt auch auf die Kleinen....

          Wünsche euch viel Erfolg, ruhige (und kühlere) Nächte!

          P.S. mit dem verschieben war ich zu langsam...

          Kommentar


          • Berghexe
            Neu im Forum
            • 03.07.2010
            • 9

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

            Hallo,
            so erstmal Danke für die schon vielen netten schnellen Antworten.

            Zu unserer normalen Schlafsituation:
            Wir sind vor 1 Monat umgezogen und Jonathan hat seitdem ein eigenes Zimmer. Die ersten beiden Lebensmonate hat er meistens bei uns im Bett geschlafen und dann bis zum 6. Monat immer intermittierend wenn ich nach dem stillen eingeschlafen bin ohne ihn umzubetten. Seit er ein halbes Jahr alt ist schläft er im eigenen Bett, das bei uns im Schlafzimmer stand. Nun hat er ja wie gesagt, das eigene Zimmer und ist es deshalb vielleicht auch nicht mehr gewöhnt. Wobei er da recht robust ist (er hat letztes WE auf einer Hochzeit auch bei Lärm im Kinderwagen geschlafen).

            Sein Schäfchen hatten wir dabei und er hat in seinem normalen Babyschlafsack von zuhause geschlafen wegen der derzeit herschenden Hitze hier.

            Ihn zum üben wieder zwischen uns schlafen zu lassen ist mir bisschen zu gefährlich, da er doch recht mobil ist nachts, nicht dass er aus dem Bett plumpst.

            Uns ist noch eingefallen dass wir ihm irgendwie ein Nest bauen müssten dass ihn stoppt bei umherschieben im Schlaf, aber soviel Platz ist nicht in unserem Zelt glaube ich.

            Wir werden heute Nacht mal hier auf dem Balkon aufbauen und nochmal testen! Und nächstes Wochenende wohl gleich wieder mal was versuchen wenn das Wetter mitmacht!

            LG Eva

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            • ich
              Alter Hase
              • 08.10.2003
              • 3567

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

              Zitat von Berghexe Beitrag anzeigen
              Wir werden heute Nacht mal hier auf dem Balkon aufbauen und nochmal testen! Und nächstes Wochenende wohl gleich wieder mal was versuchen wenn das Wetter mitmacht!
              Hi Eva,

              ich glaube genau das ist das richtige!
              Auf unserer ersten Radtour war Ronja damals 9/10 Monate alt und es war echt anstrengend! Wir hatten einfach noch keinen Rhythmus gefunden mit ihr. Da hilft nur probieren. Jedes Kind hat einen anderen Rhythmus, andere Schlafgewohnheiten.
              Ich denke auch, dass das ne ansstrengende Kombi für ihn war - erstes Mal zelten und so warm.

              Wir haben inzwischen mit unseren Kleinen einige Wochen Radtouren und auch die erste Wanderung hinter uns - jetzt sind sie aber auch schon 5 und 7.

              Passt auf, dass er viel Zeit zum Spielen etc hat, damit er schön müde ist Bei uns hat es auch viel geholfen, wenn die Mädels abends lange wach waren. Wir sind eigentlich immer zusammen ins Bett. Morgens sind wir dann früh raus und konnten so den Tag prima genießen.

              Viel Spaß weiterhin!
              Nicht nur Fuchs sein, auch n puschigen Schwanz haben!

              Spaß im Winter und Wandern mit Kindern

              Kommentar


              • hyrek
                Fuchs
                • 02.09.2008
                • 1344

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                wir gehen jedes jahr mit unseren beiden zelten (seit die grosse 13 mon alt war). wir halten es fuer sehr wichtig, dass die rituale / zeiten eingehalten werden. das hat dann auch immer halbwegs geklappt. aber ansonsten stimmt das, was die anderen sagen. immer wieder versuchen um das richtige setting zu finden.
                ------------------------------------
                the spirit makes you move

                Kommentar


                • atlinblau
                  Alter Hase
                  • 10.06.2007
                  • 2737

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                  Wenn Kind nicht schläft brauch man Intuition.
                  Hülle und Rythmus sind die grundlegenden Bedürfnisse eines Kindes,
                  und dies kommt von den Eltern. Mit diesen Intuitionen will das Kind begleitet und geführt werden.
                  Als "Störung" empfindet dein Kind folgendes (Passagen aus deinem Text)
                  - Wir sind vor 1 Monat umgezogen und Jonathan hat seitdem ein eigenes Zimmer
                  - das erste Mal mit ihm im Zelt übernachtet
                  - war es schon weit hinter seiner normalen Insbettgeh-Zeit
                  - deine Unsicherheit, dass das Kind im Bett der Eltern doch wohler fühlen würde
                  Wenn ich dieses so auf mich wirken lasse...dies strahlt mehr Unsicherheit
                  als Geborgenheit und Stabilität aus.
                  Lass dich und das Kind erst einmal in der neuenWohnung/neuen Situation ankommen.
                  Werde dich über deine Motivation im klaren, damit du dir sicher bist,
                  dass das, was du tust gut und nicht nur gut gemeint ist.
                  Kinder haben sagenhafte Antennen für die Unsichheit der Eltern...
                  Zur geplanten Radtour...kann sie sein oder muss sie sein???

                  Thomas

                  PS: seit zwei Wochen steht das Zelt im Garten. Die Kleine, jetzt 5 will den ganzen Sommer draussen verbringen. Das erste mal auf Outdoortour war sie mit 18 Monaten...
                  Zuletzt geändert von atlinblau; 06.07.2010, 09:11.

                  Kommentar


                  • guido66de
                    Erfahren
                    • 08.04.2009
                    • 290

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                    Hei,

                    ich sehe das genau so. Wichtig ist Geduld und ein zuverlässiger Rahmen damit Jonathan sich sicher fühlr. Simon war mit uns das erste Mal mit 6 Monaten im Zelt unterwegs und wir haben versucht das gewohnte Ritual, was wir zu Hause auch hatten (er schlief schon im eigenen Zimmer) auch beim Camping durch zu ziehen. Es hat zwei-drei Nächte gedauert und er hatte sich an die typische Zeltgeräusche gewöhnt und schlief, bis auf die Stillpausen, die Nacht durch.

                    Liebe Grüße
                    Guido
                    Det finnes ikke dårlig vær, bare dårlig klær

                    www.steinhart-welt.de

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                    • Berghexe
                      Neu im Forum
                      • 03.07.2010
                      • 9

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                      Hallo,
                      so danke für die weiteren Rückmeldungen.
                      Zu deinem Text, Atlinblau
                      Als "Störung" empfindet dein Kind folgendes (Passagen aus deinem Text)
                      - Wir sind vor 1 Monat umgezogen und Jonathan hat seitdem ein eigenes Zimmer
                      - das erste Mal mit ihm im Zelt übernachtet
                      - war es schon weit hinter seiner normalen Insbettgeh-Zeit
                      - deine Unsicherheit, dass das Kind im Bett der Eltern doch wohler fühlen würde
                      Wenn ich dieses so auf mich wirken lasse...dies strahlt mehr Unsicherheit
                      als Geborgenheit und Stabilität aus
                      Grundsätzlich ist Jonathan ein sehr selbstsicheres in sich ruhendes Kind, in seinem neuen Zimmer hat er seit der ersten Nacht durchgeschlafen, was er vorher nicht immer tat. Von daher denke ich waren wir so nah beim ihm schon sehr ungewohnt, und ich bin überzeugt davon dass er uns mittlerweile Nachts nicht mehr braucht, bzw sich auch nicht wohler fühlen würde, dürfte er noch bei uns schlafen. Wäre das so, so würde er das auch dürfen! Von daher hast du mich vielleicht falsch verstanden.

                      Bei der Bettgehzeit hast du völlig recht, da werden wir bei nächsten Mal versuchen ihn früher hinzulegen.
                      Und dass er sich an die Situation erst mal gewöhnen muss versteht sich von selbst.

                      Die Radtour muss natürlich nicht sein, wenn es nicht funktioniert werden wir nicht auf biegen und brechen losfahren, denn in aller erster Linie wollen wir uns dabei ja erholen, und das tun wir natürlich nicht wenn wir Alle nicht gut schlafen!

                      Wir werden am WE nochmal probieren und dann werde ich wieder berichten!

                      Eva

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                      • atlinblau
                        Alter Hase
                        • 10.06.2007
                        • 2737

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                        hallo Eva,

                        von mir soll das keine Wertung, keine Kritik gewesen sein...
                        ich versuche lediglich nachzuvollziehen, ab wann die Situation gekippt ist.
                        Noch einmal zu Hülle und Rythmus. Mit diesen inneren Ankern
                        umsorgen die Eltern das Kind...unabhängig von dem was das Kind tut.
                        Schafft das Kind mich aus dieser Ruhe zu bringen und z.B.innerlich wütend zu machen,
                        ist dies die Folge aus meiner Bewertung des Verhaltens des Kindes.
                        Es läuft dann oft ein Automatismus zwischen Elternteil und Kind ab, der
                        alle(s) schafft, aber keine Ruhe, keinen Schlaf.
                        Deshalb ist Elter sein sehr anstrengend und wohl dem,
                        der sich zurücknehmen kann weil ein anderer übernimmt.
                        Den Rythmus Abstand - Nähe bestimmt besser das Kind selbst.
                        Das Kind ist jedenfalls "unschuldig" an der Situation ...
                        ob der Test von euch gut-oder gutgenmeint war bleibt euch überlassen.

                        Andere Frage: Welche Farbe hat euer Zelt???

                        Thomas

                        Kommentar


                        • hyrek
                          Fuchs
                          • 02.09.2008
                          • 1344

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                          Zitat von atlinblau Beitrag anzeigen
                          Den Rythmus Abstand - Nähe bestimmt besser das Kind selbst.
                          Das Kind ist jedenfalls "unschuldig" an der Situation ...
                          ob der Test von euch gut-oder gutgenmeint war bleibt euch überlassen
                          OT: sehe ich anders. manchmal muss man kinder zu ihrem glueck zwingen
                          ------------------------------------
                          the spirit makes you move

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                          • guido66de
                            Erfahren
                            • 08.04.2009
                            • 290

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                            Zitat von hyrek Beitrag anzeigen
                            OT: sehe ich anders. manchmal muss man kinder zu ihrem glueck zwingen
                            Sehe ich auch so ...
                            Det finnes ikke dårlig vær, bare dårlig klær

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                            Kommentar


                            • hosentreger
                              Fuchs
                              • 04.04.2003
                              • 1405

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                              Zitat von Berghexe Beitrag anzeigen
                              ...So jetzt seid ihr dran, habt ihr eine Idee wie es besser gehen könnte, so dass wir wenigstens erholt schlafen könnten...
                              Etwas OT:
                              Vielleicht nach einem kleinen Umweg suchen: Wenn das kleine Jonelchen einen lieben Opa hat, dann einfach den auf die Reise mitnehmen (mit eigenem Zelt natürlich) und den lieben Kleinen ein paar Stellplätze weiter (vielleicht so gerade außer Hörweite) plazieren...
                              Dann kriegt der Opa auch die Haue ab, wenn der Kleine nachts plärrt und die Leute in den Nachbarzelten stinkig werden

                              meint hosentreger
                              Neues Motto: Der Teufel ist ein Eichhörnchen...

                              Kommentar


                              • motion
                                Fuchs
                                • 23.01.2006
                                • 1532

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                                Oder vielleicht auf eine Radtour mit Übernachtung in Pesionen ausweichen. Ich glaube da hat man dann als Elternteil auch mehr davon. In einem Jahr kann man ja dann immer noch mit Zelt los ziehen. Wir haben jetzt auch ein knapp 11 monatiges Kind und werden bald mit VW BUs für 2 Monate Richtung franz. Küste fahren. Zelt war mir ehrlich gesagt noch ein bisschen zu früh. Aber jeder muss das selbst entscheiden.

                                Gruß und Viel Spaß

                                SVen
                                Die Freiheit, aufzubrechen, wohin ich will.

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                                • Hollgi
                                  Erfahren
                                  • 13.07.2009
                                  • 174

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                                  Dranbleiben und nicht verzagen! Meine haben beide mit 1 Woche days erste mal drausen geschlafen (Teepee), und sind mit 3/4 Ein Jahr um Australien (im Zelt) gereist. Wenn sie sich an die umgebung (zelt) gewöhnt haben schlafen die dort super, besser als Zuhause. Wir haben immer eine kleine LED Taschenlampe an, damit es nicht völlig dunkel ist, ansonten ist rabatz wenn sie aufwachen. Meine brauchen ein wenig licht um sich zu orientieren, damit sie wissen wo sie sind, und sie brauchen keine Angst vor der dunkelheit zu haben..
                                  yakass.net

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                                  • ich
                                    Alter Hase
                                    • 08.10.2003
                                    • 3567

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                                    Zitat von motion Beitrag anzeigen
                                    Oder vielleicht auf eine Radtour mit Übernachtung in Pesionen ausweichen. Ich glaube da hat man dann als Elternteil auch mehr davon. In einem Jahr kann man ja dann immer noch mit Zelt los ziehen.
                                    Wobei das auch einfach nur eine Verlagerung der Probleme sein kann. Kinder müssen sich einfach an viele Dinge im Leben gewöhnen und neues ist immer aufregend und führt zwangsweise zu Störungen...jedes Kind ist eben dich anders

                                    Ich hoffe z.B. ganz stark, dass unsere Große ihren momentan konstanten Zickenalarm in den kommenden drei Wochen auf Tour anstellt, sonst könnte das n höllischer Urlaub werden
                                    Nicht nur Fuchs sein, auch n puschigen Schwanz haben!

                                    Spaß im Winter und Wandern mit Kindern

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                                    • atlinblau
                                      Alter Hase
                                      • 10.06.2007
                                      • 2737

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                                      guido und hyreck...geht es etwas konkreter???
                                      Was sind eure Erfahrungen...

                                      Meine Grundannahme:
                                      Das Kind möchte von sich aus die Welt entdecken, selbstständig werden.
                                      Dazu u.a.gehört seine sich entwickelnde Mobilität.
                                      Es lernt im allgemeinen selbst stehen und laufen und entfernt sich schrittweise von selbst von den Eltern,
                                      auch aus dem elterlichen Bett.
                                      Dieser (sich ständig erweiternde) dynamische Grenzraum
                                      von Nähe und Abstand bietet den Kindern Schutz und Stabilität.
                                      Zwang im Umgang mit Kindern dient für mich lediglich als setzen einer
                                      Grenze, und dies zum Schutz des Kindes vor Gefahren.
                                      Anderer Zwang bis hin zur Gewalt ist daher Ausdruck der eigenen Ohnmacht im Umgang mit dem Kind.
                                      Ich bleibe dabei: das Kind ist immer unschuldig...

                                      Hilfreich für Eltern, die mehr innere Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern brauchen:
                                      http://www.perlentaucher.de/buch/5456.html



                                      Thomas

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                                      • barkas1980
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                                        • 04.11.2006
                                        • 567

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Zelten mit Baby/Kleinkind

                                        Nun schreib ich auch noch n Erfahrungsbericht.

                                        Erste Nacht Ostern 2010 - Kind 7 Monate alt - Kanutour mit Zelt - -3°C Nachts.
                                        Die Kleine schlief noch beim Abendessen ein, wachte dann aber gegen 23.30 Uhr auf, vermutlich weil die Schlafsacklösung zu kalt für diese Nacht war. Unser Fehler. Da keine Lust auf eine miese Nacht zügige Inanspruchnahme der Backup-Lösung => Autotransfer nach Hause mit Mama und dort weitere Nachtruhe. Hat super geklappt.

                                        Dann Materialeinkauf und Umstellung

                                        1 Woche bei Nachttemperaturen um 2-3°C in der Provence Fahrradtour: Die Kleine schlief in 3 Schlafsäcken nach dem Zwiebelprinzip. Um 19 Uhr gabs wie immer Essen für sie, parallel hat der Partner das Erwachsenenessen gekocht, parallel wurde Kleine Bettfertig gemacht und in die Schlafsäcke gesteckt, aber so, dass sie uns bei Essen zugucken konnte. Das "Beim Essen von MaPa zugucken" muss eine unheimlich ermüdende Tätigkeit sein - jedenfalls ist sie immer dabei eingeschlafen und hat 5/7 Nächte bis morgens um 6 oder 7 Uhr durchgeschlafen.
                                        ------

                                        Das ist jetzt sicher nicht bei jedem Kind so - allerdings haben wir schon immer viel mit der Kleinen gemacht von Anfang an - im Auto geschlafen - auf Hütten geschlafen, bei Oma/Opa/Freunden usw. Lediglich die Zeiten und die abendlichen Grundrituale (Essen-Wickeln-Noch ein bissl zugucken im Schlafsack - Singen von MaPa) haben wir eingehalten.

                                        So klappt das super - am allerwichtigsten ist aber wohl den Zeitpunkt des ins Bett bringen nicht zu verpassen - ist die Kleine über den Müden Punkt heraus oder nicht richtig müde sondern nur quengelig - dann wirds halt hässlich und langwierig - das ist wohl aber bei jedem Kind so - so war ich wohl auch

                                        Fahrt ruhig in den Radurlaub - ist doch ne Super Grundidee. Wenn Euer Kind halt nachts Terror macht - was solls, dann schlaft halt auch mittags mal n Stündchen mit Ihm - ist super so n kurzes Powernapping- man hat ja sonst im Urlaub nix zu tun. Er wird sich schon daran gewöhnen.
                                        Ich persönlich halte nix davon meine Tochter ausschließlich daheim in einer sicheren Umgebung auf zu ziehen und alles nach Ihr zu orientieren. Das kann nicht fürs Ego gesund sein Die Welt ist nicht mit Kissen und Plüsch gepflastert. Wichtig ist ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, aber das geht fast überall mit ein bissl Phantasie (ausser vielleicht 10m von der RockamRing-Bühne entfernt)
                                        - nur ab und zu hier -

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