Wie verpackt ihr eure Verpflegung

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  • Polte
    Fuchs
    • 23.04.2012
    • 1522

    • Meine Reisen

    Wie verpackt ihr eure Verpflegung

    Ich hoffe ich bin hier mit meiner Frage richtig. Ein entsprechenden Thread habe ich über die Suchfunkion sowie selber suchen nicht gefunden. Obwohl ich mir sicher bin das es da schonmal was gab. Sei es drum, dann nochmal. Eventuell kann man es ja an einen entsprechenden Thread hinten dranhängen.

    So, nun zu meinem Anliegen.

    Auf meinem letzten Touren (10 Tage Schweden, 7 Tage Frankreich, 3 Tage Harz) hatte ich meine Verpflegung in Tagesportionen aufgeteilt und in ZipLock Beutel verpacket. Dennoch bin ich nie so richtig zufrieden mit dieser Lösung. Erstens verbraucht man übelst viele Beutel und zweitens kommt durch den Zipper doch immer mal wieder Pulver (Pudding,Milchreis) durch. Also müsste man einen Beutel in einen Beutel verpacken. Dies bedeutet aber nochmehr Beutel.

    Nun wollte ich mal fragen wie ihr so eure Rationen verpackt.Schweißt ihr eure Portionen ein? Portioniert ihr alles für einen Tag und das kommt in einen Ziplockbeutel der wiederum mit allen anderen in einem Behälter landet?

    Das Protionieren von Mahlzeiten werde ich definitiv beibehalten. Eine weitere Änderung wird das Einpacken sämtlicher Verpflegung in einen Packsack. Aber die Stelle mit den Ziplock - Beutel ist für mich noch nicht zufriedenstellend.

  • wildscan
    Dauerbesucher
    • 03.04.2009
    • 592

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

    Ich lasse das Essen (Knorr Nudel Gerichte, Milchreis etc) einfach in der original Verpackung und sortieren das einfach im 3 Einkaufstüten(Frühstück, zwischendurch und Abendessen) ein. Milchpulver kommt bei mir doppelt verpackt in 2 Ziplocks aber eben nicht portioniert.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."
    Albert Einstein

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    • Markus K.

      Lebt im Forum
      • 21.02.2005
      • 7452

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

      Da auch die Einweg-Aufreiss-Verpackung der Trekkingnahrung Verpackung im Rucksack gewissen Belastungen ausgesetzt sind und auch die Ziplocktüten mit Kaffee, Tee, gedörrter Nahrung schnell perforiert sind, stopfe ich alles in Seatosummit Lightweight Dry Sack. Da kann auch schon mal was auslaufen. Der Lightweight Sack ist schnell wieder sauber gemacht.

      Ein richtig gutes Vakumiergerät kostet ab 200 Euro, ob es das nur für Touren wert ist? Diese Tüten kann man dann seltenst wiederverwenden. Daher greife ich selbst gerne zu den Ziplock Beuteln.
      "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

      -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

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      • Polte
        Fuchs
        • 23.04.2012
        • 1522

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

        Da ich immer zu Hause schon das Milchpulver auf den Milchreis , Müsli oder den Pudding gebe, sind die Tüten dann schon offen und müssen umverpackt werden. Genauso bei Eipulver. Wird geöffnet und in 3 Portion unterteilt. Ziplockbeutel werden dann auf die Masse auch ziemlich teuer

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        • blitz-schlag-mann
          Alter Hase
          • 14.07.2008
          • 4852

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

          Ovp oder einschweissen.

          Viele Grüße
          Ingmar
          Viele Grüße
          Ingmar

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          • Katun
            Fuchs
            • 16.07.2013
            • 1543

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

            Rieselige Dinge wie vor allem das Milchpulver nehme ich inzwischen in der Weithalsdose mit, Schraubverschluss. Gibt verschiedene Größen, glaube, die bei ebay waren minimal "leichter" (so plusminus 5 g ) als die üblichen xy, allerdings kantig, rund spült sich besser und packt sich evtl. auch etwas besser. kantig wiederum ist praktisch für Snickers. Manchmal stopfe ich die in eine große Dose, je nach Menge und Ziel. Pudding ist nicht dabei, schmeckt mir nicht, unnötige Kochaktion und man muss spülen. Würde ich wohl auch in seiner Tüte belassen und allles zusammen in eine größere Tüte - oder gar Dose. Ziplocks funktionieren bei mir auch nicht, konnte ich mich nicht mit anfreunden. Die letzten, die noch rumliegen, werden teils mal als Zusatzschutztüte mitgenommen, schließen tun sie nie ordentlich oder nicht lange.

            Dose/Flasche: saubere Sache, 40 g wert. Ob ich allerdings jedes Portiönchen in ein Döschen ... Mir genügt da die grobe Richtung, gibt es mal Couscous, dann so ca. 3 Portionen eben in einer Dose. Ca. und an einem Tag gibt es versehentlich zu viel und am anderen etwas weniger. Müsli ebenfalls, aus der Originalpackung plus in ein Einkaufstütchen, dass man irgendwann mal bekommen hat, da die Tüte gerne reißt.
            Ich bin im Urlaub und wenn ich das kleine Käsetütchen doch gleich geleert habe, obwohl es für zwei Portionen vorgesehen war, gibt es am nächsten Tag eben keinen Käse

            Achso, das vorherige Mischen finde ich auch eher kontraproduktiv bzw. überflüssig. Vielleicht möchte ich heute mehr Milch im Müsli und noch eine Tasse Extramilch.
            Zuletzt geändert von Katun; 20.03.2014, 12:34.

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            • Homer
              Freak

              Moderator
              Liebt das Forum
              • 12.01.2009
              • 14593

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

              Zitat von blitz-schlag-mann Beitrag anzeigen
              Ovp oder einschweissen.
              Zitat von Markus K. Beitrag anzeigen
              Ein richtig gutes Vakumiergerät kostet ab 200 Euro, ob es das nur für Touren wert ist?
              ein einfaches macht zwar kein so schönes vacuum, aber auch dicht - und funzt auch mit gefrierbeuteln.
              selbstgedörrte hauptmahlzeiten vacke ich portionsweise, der rest (kaffee, milchpulver, müsli) kommt in ziplocs.
              #staythefuckhome

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              • Moosmann
                Dauerbesucher
                • 21.01.2009
                • 683

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                Nehme nur einzelne Grundzutaten mit, jeweils Gesamtmenge einer Sorte in Ziplock-Tüte, alle zusammen in einer großen Tüte, Kleinkram/Öl/Essig in Plastikfläschchen. Finde das aber auch noch nicht optimal. Habe meist noch eine längliche Plastikdose mit, die etwa der Rucksackgrundfläche entspricht, wo sich auslaufgefährdete Dinge (Essig/Öl) sowie Zucker drin befinden. Kochen ohne komplettes Rucksackausräumen ist damit allerdings unmöglich, was nicht immer günstig ist.
                Für Touren in südlichen Gefilden habe ich noch keine gute Lösung für die Aufbewahrung von Zucker/Käse/Wurst gefunden - alle Tüten wurden letztlich von Ameisen o.Ä. umzingelt und teilweise aufgenagt (glaube nicht das portionsweises Einschweißen da helfen würde - abgesehen davon, dass das beim Einkauf vor Ort sowieso meist nicht geht). Auch am Baum aufhängen hilft meist nix, die Viecher klettern an der Schnur runter. Und noch mehr Dosen bringen mehr Gewicht und Reduzieren die Flexibilität beim Packen. Es müsste so semiflexible Silikonbehälter mit Reißverschluss geben, dass wäre toll...

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                • Scrat79
                  Freak

                  Liebt das Forum
                  • 11.07.2008
                  • 11865

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                  Maggi-Fertig-Fraß kommt im Originalbeutel daher. Allerdings erlaube ich mir erst ein kleines Loch rein zu machen um die überschüssige Luft raus zu quetschen. Das dann mit Tesa zu.
                  So Dinge wie Salz, Öl und co. habe ich gerne in diesen praktischen Döschen, in denen Urinproben abgegeben werden.
                  ..natürlich in ihrer Ursprung-Zweckbestimmung noch unbenutzt.
                  Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.
                  Wenn viele Menschen wenige Menschen kontrollieren können, stirbt die Freiheit.

                  Kommentar


                  • Daddyoffive
                    Fuchs
                    • 24.08.2011
                    • 2434

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                    Müsli wird bei mir mit Milchpulver in Portionstüten verpackt (Gefrierbeutel), die ich zuknote. ZipLocs traue ich nämlich nicht. Ansonsten gerne Ovp, bzw. selbstgemischte Gerichte wieder in verknotete Gefrierbeutel. Auslaufgefährdete Dinge kommen in Nalgene Weithalsflaschen. ZipLocs nehme ich z.B. für Teebeutel, M&Ms, Brotchips, etc. und zum Sortieren verschiedener Dinge. Alles zusammen kommt i.d.R. in einen stabilen Beutel.
                    Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden müsste, sondern ein Abenteuer, das gelebt werden will.
                    John Eldredge
                    ><>

                    Kommentar


                    • blitz-schlag-mann
                      Alter Hase
                      • 14.07.2008
                      • 4852

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                      Ich hab ein gutes Vakuumiergerät für ca. 50 Eur geschossen, B-Ware oder so. Da wir einen Gefrierschrank haben nutze ich das auch oft zum vakuumieren von Gefriergut. Auch loses Zeug aus großen Packungen wie Müsli, Getreide etc. lässt sich gut und Schädlingssicher zwischenverpacken. Zum gelegentlichen Einschweissen sollte es auch das Billigteil für 25 EUR tun.

                      Viele Grüße
                      Ingmar
                      Viele Grüße
                      Ingmar

                      Kommentar


                      • Prachttaucher
                        Freak

                        Liebt das Forum
                        • 21.01.2008
                        • 11405

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                        Ich mache es für 14 Tage so :

                        Müsli, Nudeln : Tagesportion in einen Frühstücksbeutel, der zugeknotet wird und oberhalb des Knotens abgeschnitten. Sind nach Benutzung dann meine Müllbeutel für brennbaren Müll.

                        Milchpulver : Wochenportion kommt in Mini-Zip und zweiten Beutel drüber.

                        Teebeutel : Auch in Mini-Zip

                        Saucen, Kartoffelbrei : Wie bei Scrat, von ihm habe ich auch den Tip mit dem Loch, danke !

                        Ich nutze dann noch zwei 1 Liter und zwei 3 Liter Ziplocks, wo die ganzen Beutel reinkommen.

                        Hat sich für mich eigentlich immer bewährt. Die großen Ziplocks nutze ich meist danach noch eine Zeit auf heimischen Touren.

                        Bei kürzeren Aktionen habe ich i.d.R. eine Plastiktüte und eher wenige zusätzliche Beutel, die meist viele Touren lang halten.

                        Nachtrag : Ziplocks müssen bei mir die Orginalen sein - alles andere hält nicht. Einfache Verschlußbeutel gibt es auch schöne bei Trekkinglitestore.

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                        • Daddyoffive
                          Fuchs
                          • 24.08.2011
                          • 2434

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                          Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
                          Nachtrag : Ziplocks müssen bei mir die Orginalen sein - alles andere hält nicht. Einfache Verschlußbeutel gibt es auch schöne bei Trekkinglitestore.
                          Da stimme ich voll zu. Ich hatte auf meiner Wintertour auf Spitzbergen billige IKEA ZipLocbeutel dabei. Die sind alle bereits nach wenigen Benutzungen an der Zipnaht aufgerissen. Denen war einfach zu kalt.
                          Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden müsste, sondern ein Abenteuer, das gelebt werden will.
                          John Eldredge
                          ><>

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                          • Maxl
                            Neu im Forum
                            • 17.03.2014
                            • 9

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                            Ich hatte früher mal ne gute alte Alubox (recht klein, aber hat gepasst), die sehr sehr dicht war, wäre doch etwas ausgelaufen. Da ich aber ein kleiner Öko-Terrorist war und bin, waren in der Alubox nur Papiertüten drin.

                            Bin aber mittlerweile von den Zip-Dingern auch überzeugt :-)

                            Kommentar


                            • Stromfahrer
                              Dauerbesucher
                              • 16.02.2013
                              • 595

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                              Ich mach’s so:
                              • Müsli vorher komplett inkl. Milchpulver mischen und portionsweise in einen dünnen Gefrierbeutel einschweißen und abschneiden.
                              • Tütensuppe/Nudelgericht ist ja schon fertig verpackt, ggf. anstechen um Restluft zu entfernen.
                              • Riegel etc. sind eh immer dünn verpackt.
                              Alles (!) für einen Tag (je nach Jahreszeit sind das bei mir 2500 bis 3500 kcal) inkl. Tütenessen, evtl. Tabletten, Teebeuteln, Zuckerportionspackung oder -würfel, Instantkaffeeportionstüte (die kleinen länglichen) kommt zusammen in einen einzige 3-Liter-Vakuum-Beutel (die stabilen hier), den ich maximal absauge. Dadurch ist der Beutel zwar recht hart, aber alles gut geschützt.

                              10 Tage = 10 Beutel <= ca. 6 kg

                              Bei längeren Touren kommt 1 Ration (= ca. 580 Gramm) als sichere Reserve dazu oder BP10.

                              Das hat für mich folgende Vorteile:
                              • Ich hatte/habe damit nie Probleme mit austretendem Pulver oder so.
                              • Auch bei vollständigem Versenken des Rucksacks bleiben die Lebensmittel garantiert ok.
                              • Ich esse nie zuviel vom Rest zu früh weg. Ich weiß jeden Tag, dass genug da ist.
                              • Der erste Tages-Vakuumbeutel wird unterwegs zum Abfallbeutel (reicht bei mir für 14 Tage Abfall).
                              • Der zweite Tages-Vakuumbeutel wird unterwegs zum Restriegel-Sammelbeutel.
                              • Der dritte Tages-Vakuumbeutel wird unterwegs zum Vakuumbeutel-Sammelbeutel.
                              In meinen Beuteln herrscht nach der Tour weitestgehend trockene Sauberkeit, bis auf den einen Müllbeutel. Wiederverwendung war daher bisher kein Problem.
                              Zuletzt geändert von Stromfahrer; 20.03.2014, 17:48. Grund: Vielleicht doch nicht „wie die meisten“; Bild dazu; man sollte bis drei zählen können ;-)
                              Gygago.com | 09/2018 – Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen!

                              Kommentar


                              • Stromfahrer
                                Dauerbesucher
                                • 16.02.2013
                                • 595

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                                Anstechen mach ich auch immer.

                                Noch ein Tipp: Ich klebe immer noch einen 15 cm langen Tesastreifen mit Anfassecke auf Tütensuppen (auch bei Trekkingtüten), bevor ich die einpacke. Auf diese Weise kann ich die Tüte, in der ja Pulverreste oder halbfeuchte Essensreste hängen, nach Gebrauch eng zusammenfallten und mit dem Tesastreifen gefaltet fixieren.

                                So tritt nichts aus und weniger Platz im Müllbeutel nehmen die dann auch weg.
                                Gygago.com | 09/2018 – Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen!

                                Kommentar


                                • Ingwer
                                  Alter Hase
                                  • 28.09.2011
                                  • 3237

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                                  Jo, ich habe auch so einen Vakuumierer der etwas mehr gekostet hat. Wenn man den auch im Haushalt nutzen will, lohnt es sich etwas mehr Geld auszugeben. Gerade bei weichen Sachen, teils saftigen Sachen lohnt es sich das Vakuum stufenlos einstellen zu können damit das sensible Essen nicht zerdrückt wird (und dann Matsch ist, beispielsweise Erdbeeren).
                                  Bücher kann man auch einvakuumieren wenn man diese über längere Zeit im feuchten Keller lagern will. Da ist es auch ganz von Vorteil die Verschweißdauer einstellen zu können. Aber wie gesagt, das sind alles Extras die eher wichtig für den Haushalt sind.

                                  Zum Abpacken für Trekkingzwecke eignen sich aber einfache und günstige Geräte. Gibt es von Foodsaver und Solis. Die Modelle unterscheiden sich eigentlich dann nur in der Arbeitsbreite bzw welche Größe bei den Beuteln möglich ist. Je nach Saison kann man da in der Bucht auch ein günstiges Modell mal bekommen.

                                  Kostenmäßig kommt man bei einem Vakuumierer aber eher schlecht weg. Wenn man die spezielle Folie kauft, dann kostet die schon deutlich mehr als ein paar einfache Ziplocbeutel. Auch hat man relativ viel Verschnitt, so wahnsinnig wiederverwendbar sind die aufgeschnittenen Beutel dann auch nicht. Man kann diese zwar gekürzt nochmal verwenden, dann passt aber deutlich weniger Essen rein bzw die Portion wird dann kleiner. Da kommt dann schon eine Menge Müll bei rum.
                                  Ein weiterer Nachteil, das vakuumierte Essen ist bei mir meist steinhart, läßt sich kaum mehr verformen und hat dadurch im Rucksack ein deutlich größeres Packvolumen.

                                  Ansonsten, wer nur kleine Mengen zu vakuumieren hat und hin und wieder bei einem Metzger vorbeischaut... Für eine Aufwandsentschädigung kann man sich die Sachen dort auf Nachfrage auch einvakuumieren lassen. Natürlich nur wenn gerade kaum Kunden im Laden sind.

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                                  • Stromfahrer
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                                    • 16.02.2013
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                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                                    Zitat von Ingwer Beitrag anzeigen
                                    Kostenmäßig kommt man bei einem Vakuumierer aber eher schlecht weg. Wenn man die spezielle Folie kauft
                                    Ich verwende ganz normale dünne Gefrierbeutel für die losen Sachen, also vor allem die Müslimischung. Wenn man das Gerät richtig einstellt, bleiben die dicht. Falls nicht, ist bei mir auch kein Problem, weil ich die Gesamttagesration ja in einen dicken Vakuumbeutel packe und per Handpumpe absauge.

                                    Die Gefrierbeutel lassen sich kinderleicht in Streifen (für Vitamintabletten, kleinere Mengeneinheiten etc.) schweißen.
                                    Die teureren Folienrollen verwende ich gar nicht.

                                    Das mit der Härte versus Volumen stimmt, allerdings.
                                    Während die Portionspackungen in vakuumisierten Gefrierbeuteln klein und leicht zu formen sind, ist das bei den Gesamttagesrationen in den dicken 3-L-Absaugbeuteln fast unmöglich.

                                    Ich behelfe mir so, dass ich die Tagesbeutel alle nach dem gleichen L-förmigen Muster befülle, so dass diese zwei dickere und zwei dünnere Seiten haben. Da ich die Beutel von Hand abpumpe, kann ich leicht ein bisschen nachjustieren. Durch die unterschiedliche Dicke sind die Beutel dann wechselseitig leidlich stapelbar. Um jeweils 6 bis 12 Beutel mache ich dann zwei Packriemen drum (in Art einer Schlafsackkomprimierung), die ich sowieso immer als Reserve dabei habe.

                                    Auf diese Weise habe ich einen harten, aber kompakten Block, den ich also ganzes in den Rucksack legen kann, ohne das alles herumfliegt. Morgens hole ich dann jeweils einen Tagesbeutel aus dem Stapel und ziehe die Packriemen nach.
                                    Gygago.com | 09/2018 – Wo steckt Stromfahrer? Viel•leicht draußen!

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                                    • Ingwer
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                                      • 28.09.2011
                                      • 3237

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                                      Bezüglich günstiger Alternativen (wie Gefrierbeutel) habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht, da ich für lau mit meinen Gerät eine große Menge Vakuumfolie und Beutel bekommen habe. Nach zwei Jahren habe ich es immer noch nicht geschafft diesen Berg wirklich klein zu bekommen. Deswegen fehlt mir da definitiv Erfahrung bezüglich günstiger Alternativen und höre da aufmerksam zu welche Tipps du hast. Was für Gefrierbeutel benutzt du denn genau und vom welchen Hersteller kommen die?

                                      Die Idee mit dem Block hört sich gut an, verstehe aber noch nicht genau wie du die Portionen "eckig" hinbekommst. Vom Querschnitt habe ich eher Ellipsen und gerade deswegen geht bei mir auch gerne Packvolumen verloren. Du hast nicht zufällig ein Bild zur Hand so das ich deine Konstruktion besser nachvollziehen kann?

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                                      • Fjaellraev
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                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Wie verpackt ihr eure Verpflegung

                                        Macht einfach keine Tagesportionen, das reduziert den Beutelbedarf deutlich.
                                        Was umverpackt werden muss kommt bei mir in Gefrierbeutel, oder wenn es sich um Kleinmengen handelt in einen noch dünneren Beutel der dann mit weiteren entsprechenden Beuteln in einen Gefrierbeutel wandert, und die gesammelte Ladung in eine Einkaufsplastiktüte.
                                        Klar findet vielleicht mal eine Nudel den Weg in den Rucksack, aber grössere Ereignisse sind bisher ausgebleiben.

                                        Gruss
                                        Henning
                                        Es gibt kein schlechtes Wetter,
                                        nur unpassende Kleidung.

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