Laufen / Joggen in Bergschuhen

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  • latscher
    Dauerbesucher
    • 15.07.2006
    • 819

    • Meine Reisen

    Laufen / Joggen in Bergschuhen

    Hallo,

    seltsam finde ich, dass die Suche hierzu keine Treffer liefert. Wenn es schon mal behandelt wurde, reicht mir ein kurzer Hinweis.

    Zu meiner Frage / Idee. Ich laufe etwa 2 - 3 mal die Woche, jeweils etwa 12 km. Das geht gut und ist für mich nicht weiter anstrengend. Nun bin ich auf die Idee gekommen, zum Laufen einfach mal meine Bergschuhe (Hanwag Alaska Top GTX, Gewicht ca. 1 kg (wobei ich nicht weiss, ob das je Schuh oder für das Paar gilt) anzuziehen damit das ganze anstregender wird. Irgendwie glaube ich auch, dass es so das besser Training für Bergtouren ist.

    Was haltet Ihr davon?

  • Flachlandtiroler
    Freak
    Moderator
    Liebt das Forum
    • 14.03.2003
    • 23835

    • Meine Reisen

    #2
    Nix. Schade um die schönen (teuren) Bergschuhe, die Du dabei verschleißt. Und schade um Deine Füße+Gelenke, denn die Bedämpfung ist doch mit der eines Laufschuhs nicht zu vergleichen.

    Wenn Du härter trainieren willst nimm' Gewichte um die Knöchel (würde ich auch nicht machen, aber ich bin vielleicht auch ld oder such' Dir Steigungen.

    Gruß, Martin
    Meine Reisen (Karte)

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    • loard
      Erfahren
      • 04.01.2006
      • 341

      • Meine Reisen

      #3
      Also das ist sicher keine gute Idee. Wie Flachlandtirol schon gesagt hat, ist die Dämpfung der Bergschuhe nicht dafür ausgelegt, damit zu joggen.

      Wenn du dein Training/deine Ausdauer verbessern willst, dann versuch entweder deine Laufstrecke zu verlängern oder deine jetztige Strecke einfach schneller zu laufen. Oder natürlich diese beiden Varianten zu kombinieren. Einmal eine längere Strecke laufen, einmal deine Strecke so wie bisher und einmal deine normale Strecke, aber 5 Minuten schneller.
      nobody can stop the Muscheltiere...

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      • dike
        Dauerbesucher
        • 05.11.2003
        • 934

        • Meine Reisen

        #4
        Kann mich den vorhergehenden Meinungen nicht anschließen (außn.: Schade um die schönen Bergschuhe)

        Da weder etwas über den Untergrund gesagt wurde noch über Distanzen ist die Aussage über die schlechte Dämpfung eher Vermutung. Ferner streben die Laufschuh-Hersteller zur Zeit sowieso an, die Dämpfung in den Schuhen zu reduzieren.

        Die Träiningswirkung ist schätzungsweise verbessert, zum Ziele den Bewegungsablauf des Bergwanderns zu trainieren, da die Wadenarbeit vermieden und vermehrt die Oberschenkel beansprucht wird.

        Ich würde erstmal so weitertrainieren, solange sich keine Knie- oder Hüftprobleme einstellen. Dann ist natürlich Vorsicht geboten. Besser als flexible Gewichte an den Fesseln ist es allemale.

        dike
        take it, change it or leave it

        Kommentar


        • latscher
          Dauerbesucher
          • 15.07.2006
          • 819

          • Meine Reisen

          #5
          Zitat von dike
          Ich würde erstmal so weitertrainieren, solange sich keine Knie- oder Hüftprobleme einstellen. Dann ist natürlich Vorsicht geboten. Besser als flexible Gewichte an den Fesseln ist es allemale.

          dike
          Erstmal danke an alle für die Antworten. Dann sind wir ja ziemlich einer Meinung. Es ist warscheinlich für die Gelenke nicht gerade das Beste. Der Untergrund ist übrigens meistens Schotter- oder Waldwege. Also halb so wild.

          Ich denke ich werde vielleicht einmal die Woche eine kleiner Runde mit den Bergschuhen joggen. Wenn sich natürlich Schmerzen in den Gelenken etc. einstellen, werd ichs sofort wieder lassen.

          @dike da hast du wohl recht. Mit den Gewichten, dass hatte ich auch schon mal probiert. Meistens reibt es irgendwo, ausserdem sieht das irgenwie noch blöder aus, als mit den Bergschuhen.

          Übrigens fällt mir grad was ein. Ich hab diese Schuhe hier http://www.nike.com/freeeurope Anfangs wollt ichs auch nicht glauben, aber die sind wirklich erste Klasse. Trainiert den ganzen Fuss bis rauf in den Unterschenkel. Die Oberschenkel sind, wie üblich durch das weniger Radfahren im Winter, geschrumpft, die Waden überhaupt nicht, eher im Gegenteil.

          Danke.

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          • Stephan Kiste

            Lebt im Forum
            • 17.01.2006
            • 6723

            • Meine Reisen

            #6
            Hi Latscher,

            sieht irgenwie aus wie ne Kopie als Sport Version des schon lange erhältlichen
            Massai Barfuß Technologie

            Grüße Stephan

            Kommentar


            • stoenggi
              Erfahren
              • 13.11.2004
              • 303

              • Meine Reisen

              #7
              Ich antworte schnell einmal auf mehrere Beiträge hier.

              Die Laufschuhindustrie ist die Dämpfungen wieder langsam am reduzieren, das stimmt. Dabei werden aber nicht nur die Dämpfungen, sondern vor allem auch die Stützen wieder auf ein gesundes Niveau gebracht. Durch das konstante Stützen der Füsse erschlaft die Stütztmuskulatur immer mehr, bis die momentanen Stützen auch fast nicht mehr reichen und ersetzt werden -> Teufelskreis.
              Läuft man nun in einem Bergschuh, wird aber genau das gemacht. Der Fuss ist extremst gestützt, zudem ist eine sinnvolle Beweglichkeit des Fussgelenkes nicht mehr gegeben. Damit ist einerseits ein schlaues Mittel- bis Vorfusslaufen nicht mehr ohne weiteres möglich. Durch das Auftreffen der Fersen entstehen dann Schläge für den ganzen Körper, die nicht zu vernachlässigen sind.
              Wenn man also nicht gezielt für den Bund udgl. trainiert, würde ich Abstand davon nehmen. Zumal sich Schmerzen, gerade verbunden mit Knorpelproblemen nicht unmittelbar einstellen (müssen).

              Willst du nun das Training weite forcieren empfehle ich einerseits mehr als nur eine Strecke zu laufen (Adaption minimieren), das Training schneller laufen und /oder die Strecke verlängern.
              Will man mit mehr Gewichten trainieren (was beim Training für den Bund udgl durchaus sinnvoll sein kann!) ist das Laufen mit einem gut sitzenden Rucksackes oder einer Gewichtsweste sinnvoller als solch schwere Schuhe, schlicht im die gesamte Fussmuskulatur weiter zu trainieren. Gewichte an den Gelenken haben ja die hier schon erwähnten Nachteile. Sollte es dann langsam in Richtung eines Wettkampfes oder einer Selektion gehen, bei der mit Stiefeln gelaufen werden muss, kann dann noch immer 1 Training/Woche mit den Stiefel absolviert werden. Ausserdem lohnen sich dann dämpfende Schuheinlagen definitv.

              MBT und Nike Free würde ich nicht 1:1 vergleichen, da gibt es durchaus Unterschiede.
              Aus logischer, trainigstechnischer und vor allem Sicherheitsbedarften Sicht ziehe ich den Nike Free dem MTB klar vor. Der Free ist aber auch nicht gedacht jedes Training damit zu laufen, sondern vor allem während dem Einlaufen/Lauf ABC ist der Schuh sehr gut, ggf. auch im Alltag.

              Kommentar


              • dike
                Dauerbesucher
                • 05.11.2003
                • 934

                • Meine Reisen

                #8
                Zitat von stoenggi
                ... Dabei werden aber nicht nur die Dämpfungen, sondern vor allem auch die Stützen wieder auf ein gesundes Niveau gebracht. Durch das konstante Stützen der Füsse erschlaft die Stütztmuskulatur immer mehr, bis die momentanen Stützen auch fast nicht mehr reichen und ersetzt werden -> Teufelskreis. Läuft man nun in einem Bergschuh, wird aber genau das gemacht...
                Ich habe es so verstanden, dass er die Wanderschuhe nur zum Lauftraining einsetzen wollte und nicht ausschließlich mit gestützten Schuhen gehen will.
                Zitat von stoenggi
                ... sinnvolle Beweglichkeit des Fussgelenkes nicht mehr gegeben. Damit ist einerseits ein schlaues Mittel- bis Vorfusslaufen nicht mehr ohne weiteres möglich. Durch das Auftreffen der Fersen entstehen dann Schläge für den ganzen Körper, die nicht zu vernachlässigen sind.
                ...
                Was ja bedeuten würde, dass man beim tagelangen Wandern mit diesen Schuhen inklusive der Belastung des Gepäcks mit Schäden für den ganzen Körper rechnen müsste. Insbesondere da ja mehr oder weniger gar nicht per Forder oder Mittelfuß gelaufen wird. Sogar partiell ungefedert mit durchgestreckten Beinen gefußt wird.
                Zitat von stoenggi
                ... Willst du nun das Training weite forcieren empfehle ich einerseits mehr als nur eine Strecke zu laufen (Adaption minimieren), das Training schneller laufen und /oder die Strecke verlängern....
                Grundsätzlich kann ich dem folgen. Es wird ab einer gewissen Laufstrecke die Bewegungseffizients zur Beschränkung des gewünschten Effektes führen. Da, im Gegensatz zum Bergwandern, vermehrt über den Forderfuß und die Wadenmuskulatur gelaufen wird.
                Zitat von stoenggi
                ... Will man mit mehr Gewichten trainieren (was beim Training für den Bund udgl durchaus sinnvoll sein kann!) ist das Laufen mit einem gut sitzenden Rucksackes oder einer Gewichtsweste sinnvoller als solch schwere Schuhe, schlicht im die gesamte Fussmuskulatur weiter zu trainieren. ...
                Ich weiß nicht ob ein Rucksack bei einer springenden Bewegung unbedingt risikofreier ist, als Wanderschuhe? Bei eigenen Versuchen fand ich den Einfluß auf die untere Wirbelsäule für unangenehmer. Und wer hat schon eine passgenaue Gewichtsweste, die sicher eine Gute Altenative darstellt.
                Zitat von stoenggi
                kann dann noch immer 1 Training/Woche mit den Stiefel absolviert werden. Ausserdem lohnen sich dann dämpfende Schuheinlagen definitv....
                Ich denke wir sind gar nicht weit entfernt. Es soll sicher nicht um die Marathondistanz gehen. Das ist natürlich klar. Ich vermute es geht um 1 bis 2 Einheiten bis 8km im Wald und un Park.

                dike
                take it, change it or leave it

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                • stoenggi
                  Erfahren
                  • 13.11.2004
                  • 303

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Zitat von dike
                  Ich habe es so verstanden, dass er die Wanderschuhe nur zum Lauftraining einsetzen wollte und nicht ausschließlich mit gestützten Schuhen gehen will.
                  Habe ich auch so verstanden. Ich gehe davon aus, dass der Sinn und Zweck des Trainings eine Leistungssteigerung unter beibehaltung der Gesundheit angestrebt ist. Darum würde ich gerade beim Training, wo also sowohl Ausdauer wie auch Muskulatur (darum ja die schweren Schuhe) aus- bzw. aufbgebaut werden soll NICHT mit so stark führenden Systemen arbeiten.
                  Was ja bedeuten würde, dass man beim tagelangen Wandern mit diesen Schuhen inklusive der Belastung des Gepäcks mit Schäden für den ganzen Körper rechnen müsste. Insbesondere da ja mehr oder weniger gar nicht per Forder oder Mittelfuß gelaufen wird. Sogar partiell ungefedert mit durchgestreckten Beinen gefußt wird.
                  Schäden für den ganzen Körper sicher nicht, habe ich aber im Zusammenhang mit Wandern auch nie behauptet. Was allerdings auch da passieren wird ist eine Abnahme der Fussgelenksmuskulatur, da diese schlicht nicht mehr gleich benutzt wird wie beim laufen oder wandern mit einem tiefen Schuh. Dass dieser Effekt bei einer Tour gering ist, ist klar. Regelmässig im Training macht das aber sehr schnell etwas aus, sonst würde das Training mit dem schweren Schuh ja auch nichts bringen.
                  Beim normalen Wandern, raschen gehen sind die Belastungen für den Körper ganz anders als beim laufen/joggen. Darum kann man da auch locker mit der Ferse auftreten und den Fuss abrollen.
                  Mach einmal einen einfachen Selbstversuch: Gehe ("Wandere") Barfuss draussen auf der Strasse. Dabei ganz normal mit der Ferse auftreten. Ist eigentlich kein Problem und starke Stösse sollten so auch nicht vorkommen. Nun läufst/joggst du mit derselben Technik und trittst zuerst mit der Ferse auf. Die Stösse sind so deutlich zu spüren und ich wäre erstaunt, wenn dir nicht innerhalb kürzester Zeit die Fersen schmerzen.
                  Die Bewegungsformen gehen und laufen sind nunmal verschieden, auch wenn man mit beiden vorwärts kommt

                  Grundsätzlich kann ich dem folgen. Es wird ab einer gewissen Laufstrecke die Bewegungseffizients zur Beschränkung des gewünschten Effektes führen. Da, im Gegensatz zum Bergwandern, vermehrt über den Forderfuß und die Wadenmuskulatur gelaufen wird.
                  Stimmt, die Bewegungsabläufe ansich sind beim gehen und wandern verschieden. Damit wird auch die Effektivität von Lauftraining für das Wandern ein wenig geschmälert. Allerdings sind noch immer einige Muskelgruppen ähnlich belastet und nicht zuletzt ist das Ausdauertraining für das Herz- /Kreislaufsystem nicht von Nachteil. Da wir hier nicht von Leistungssport reden sind solch marginale Unterschiede wohl zu verkraften, bzw. meiner Meinung nach sogar von Vorteil, weil so Dysbalancen mitunter auch vorgebeugt werden kann.

                  Ich weiß nicht ob ein Rucksack bei einer springenden Bewegung unbedingt risikofreier ist, als Wanderschuhe? Bei eigenen Versuchen fand ich den Einfluß auf die untere Wirbelsäule für unangenehmer. Und wer hat schon eine passgenaue Gewichtsweste, die sicher eine Gute Altenative darstellt.
                  Im Zweifelsfall muss das halt jeder selbst entscheiden. Ich bin beim Training für einen Waffenlauf regelmässig mit Rucksack gelaufen, inkl. Waffe darin. Damit die Schläge auf die LWS reduziert werden können empfiehlt sich ein guter Beckengurt, ein möglichst flaches, langes Gewicht, das plan am Rücken anliegt, eine gute Kompression damit das Gewicht nicht umherrutscht und ggf. ein Wollpullover als Dämpfung dazwischen. Alternativ 2-3 Camelbag Trinkblasen rein. Die schlagen nicht hart auf.
                  Ist wohl mit ein Problem der richtigen Materialwahl. Ebenso mit den Gewichtswesten (ich favorisiere den Rucksack eh).
                  Gewichte an den Beinen: Geht auch, allerdings habe diese immer aneinander gescheuert, ging also deutlich schlechter. Ich denke, dass hier nur ausprobieren hilft.

                  Ich denke wir sind gar nicht weit entfernt. Es soll sicher nicht um die Marathondistanz gehen. Das ist natürlich klar. Ich vermute es geht um 1 bis 2 Einheiten bis 8km im Wald und un Park.
                  Klar kann man das machen. Wenn aber keine Notwendigkeit dazu besteht (die besteht IMO nur, wenn man einen Wettkampf oder eine Selektion mit solchen Schuhen zu bestreiten hat) gibt es viele andere und gesündere Methoden, vor allem im Hinblick auf ein mittel- bis längerfristiges Training. Wird das Training mit den Wanderschuhen unterbrochen, ist der Trainigseffekt ja schnell wieder abgebaut, also müsste das in Zukunft so beibehalten werden.

                  Nicht zuletzt kann man dann ja auch einmal die Pros beim Training anschauen. Da läuft, soweit mir bekannt, keiner mit Bergschuhen. Kraftausdauertrainig wird anders einfacher und vor allem gesünder gemacht.

                  stoenggi

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                  • latscher
                    Dauerbesucher
                    • 15.07.2006
                    • 819

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Zitat von stoenggi
                    MBT und Nike Free würde ich nicht 1:1 vergleichen, da gibt es durchaus Unterschiede.
                    Aus logischer, trainigstechnischer und vor allem Sicherheitsbedarften Sicht ziehe ich den Nike Free dem MTB klar vor. Der Free ist aber auch nicht gedacht jedes Training damit zu laufen, sondern vor allem während dem Einlaufen/Lauf ABC ist der Schuh sehr gut, ggf. auch im Alltag.
                    Sehe ich genauso. Übrigens hätte ich nicht gedacht, dass es so eine umfassende Diskusion gibt. Mach mir grad so meine Gedanken über das was ich da tue / bzw. weiterhin vorhabe...

                    Kommentar


                    • Stephan Kiste

                      Lebt im Forum
                      • 17.01.2006
                      • 6723

                      • Meine Reisen

                      #11
                      "...Aus logischer, trainigstechnischer und vor allem Sicherheitsbedarften Sicht ziehe ich den Nike Free dem MTB klar vor..."

                      Sorry, ich meinte von der Barfußtechnologie her, nicht vom Einsatzzweck.

                      Grüße Stephan

                      Kommentar


                      • stoenggi
                        Erfahren
                        • 13.11.2004
                        • 303

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Auch da nicht unbedingt.

                        Beim MBT ist vor allem das muskuläre Training im Vordergrund. Wer den MBT im Sport anzieht ist allerdings ziemlich sicher willens, sich die Fussgelenke kaputt zu machen; die Umknickgefahr ist aufgrund der sehr weichen Sohle und des hohen Schwerpunktes einfach zu gross.

                        Zudem fördert der MBT ein Abrollen des Fusses, ein Gangmuster, das beim normalen spazieren/gehen sicher richtig ist. Beim Barfstraining beim Laufen/joggen geht es aber um das Ziel, die Erschütterung auf den Körper zu minimieren/optimieren. Darum tritt man zuerst mit dem Ballen auf und (je nach Lauftechnik / Streckenlänge etc.) lässt sich dann auf die Ferse abfallen oder man lässt sogar das aus und geht gleich weiter. Dies ist beim MTB schlicht nicht möglich, aufgrund der Sohlenkonstruktion.
                        Der Nike Free hat einfach fast keine Dämpfung und durch die stark zerschnittene Sohle und dem weichen Deckleder ist der Fuss quasi Barfuss. Damit ist also ein ablaufen auf der Ferse zwar ohne weiteres möglich, aber sehr schmerzhaft. Man will also den Leuten quasi ermöglichen auch in der schmutzigen Stadt "barfuss" zu gehen und somit die Stütz- und Haltemuskulatur anregen. Im Sport wird dann gezielt (automatisch) auf dem Vorfuss gelaufen. Wobei man sagen muss, dass Barfuss nicht erreicht werden kann. Nike führt eine Skala von 1 bis 10. 1=barfuss, 10=stark gestützt. Der Free 4.0 ist also weicher und näher am barfuss laufen als der 5.0 etc.

                        Dies ist ja auch mit ein Grund, warum ich so explitzit vom Laufen mit Bergschuhen abrate: Da ist man sicher bei der 10+ (soweit mir bekannt werden von Nike nur Sportschuhe so bewertet), also das genaue Gegenteil von der Momentanen Entwicklung in der Sportindustrie (ok, das kann auch nur ein kommerzieller Gedanke sein) vor allem aber das genaue Gegenteil der Erkentnisse der Sportärzte, Physios etc wird hier gemacht!
                        Desswegen bleibe ich noch immer bei der Ansicht: Wenn das Training anstrengender werden soll: Mehr steigungen, schneller etc. Dieses Mehr an Belastung reicht vollkommen aus, man kann das sogar minimieren wenn es anfänglich zu viel wird UND es ist gesund!

                        Will man explizit KA trainieren: Fitnessstudio und/oder z.B. alten Autopneu an Seil binden und auf der Wiese rennen, das Seil um den Bauch geschlagen und den Pneu flach am Boden im Schlepptau. Damt werden aber keine 12km gerannt!

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                        • stoenggi
                          Erfahren
                          • 13.11.2004
                          • 303

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Zitat von latscher

                          Sehe ich genauso. Übrigens hätte ich nicht gedacht, dass es so eine umfassende Diskusion gibt. Mach mir grad so meine Gedanken über das was ich da tue / bzw. weiterhin vorhabe...
                          Ist doch gut, wenn eine Diskussion zum nachdenken anregt.

                          Bedenke auch: Wenn du Schäden davon trägst und desswegen zu Arzt musst, wirst du
                          a) u.U. einen längeren Trainingsausfall haben und die Leistung geht unter den momentanen Stand zurück
                          b) du musst die Arztkosten tragen
                          c) obwohl du nun weisst, dass es nicht gesund ist, gehst du das Risiko wissentlich ein. Wirst du dann noch die Kasse damit belasten, trägt dann sogar die Solidarität der Versicherung, also wir hier, einen Teil deiner Kosten. Ist in meinen Augen überhaupt nicht fair!

                          Warum also nicht im Internet nach Trainingsmethoden zum laufen suchen und sich an das halten. Wenn dein Vorhaben wirklich gut wäre und taugen würde, wären die Pros ja auch so am trainieren...

                          Kommentar


                          • opa
                            Lebt im Forum
                            • 21.07.2004
                            • 5407

                            • Meine Reisen

                            #14
                            einen kleinen aspekt hätte ich auch noch: also ich mache sport weil es spass macht. und das joggen mit bergschuhen spass macht kann ich mir nicht vorstellen - eher eine quälerei. und ein flüssiger, runder laufstil ist damit wahrscheinlich auch nicht möglich

                            Kommentar


                            • dike
                              Dauerbesucher
                              • 05.11.2003
                              • 934

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Zitat von stoenggi
                              ...Bedenke auch: Wenn du Schäden davon trägst und desswegen zu Arzt musst, wirst du
                              a) u.U. einen längeren Trainingsausfall haben und die Leistung geht unter den momentanen Stand zurück
                              b) du musst die Arztkosten tragen
                              c) obwohl du nun weisst, dass es nicht gesund ist, gehst du das Risiko wissentlich ein. Wirst du dann noch die Kasse damit belasten, trägt dann sogar die Solidarität der Versicherung, also wir hier, einen Teil deiner Kosten. Ist in meinen Augen überhaupt nicht fair!

                              Warum also nicht im Internet nach Trainingsmethoden zum laufen suchen und sich an das halten. Wenn dein Vorhaben wirklich gut wäre und taugen würde, wären die Pros ja auch so am trainieren...
                              Ich halte obige Auflistung für ziemlich weit hergeholt und theatralisch.
                              Ob ein "gepolsterter" Wanderschuh beim gemäßigten Joggingeinsatz auf weichem Parkboden zu tatsächlichen Schäden führt, muss vielleicht jeder für sich testen. Das bei Verletzungen eine Trainingspause erforderlich ist, steht bei jeder sportlichen Betätigung fest. Kann also nicht ausschließlich auf die Wanderstiefel bezogen werden. Wenn das Risiko ausgeschlossen werden soll, dann dürfte auch keiner mehr Fußball, Volleyball, Handball, ... spielen.
                              Ich hatte ausreichend viele Sportverletzungen ohne fahrlässig die Gefahr zu erhöhen. Vermeintlich hätten mir hohe Stiefel bei der einen oder anderen Aktivität sogar die Verletzungsgefahr gemindert. Nicht umsonst gehören im Volleyball und Basketball hohe Schuhe oder Aircasts zum Standard.
                              Ich kenne viele "Profis", die insbesondere im Winter duzende km die Woche auf Hardtrack mit ungepufferten Spikes arbeiten ohne Schäden davonzutragen. Die laufen auch nicht ausschließlich Forderfuß. Da ist die Isolation eines herkömmlich Wanderschuhs sicher besser.

                              Es geht ihm, so wie ich verstanden habe, ja nicht um eine Leistungssteigerung für's Laufen an sich, sondern um eine spezifischeres Muskeltraining im Hinblick Bergwandern. Eine Orientierung ausschließlich an Lauf-Profis verbessert sicher sein Herz-Kreislauf-System, ist es jedoch auch muskelspezifisch gut?

                              dike
                              take it, change it or leave it

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                              • stoenggi
                                Erfahren
                                • 13.11.2004
                                • 303

                                • Meine Reisen

                                #16
                                Zitat von dike
                                Ich halte obige Auflistung für ziemlich weit hergeholt und theatralisch.
                                Ob ein "gepolsterter" Wanderschuh beim gemäßigten Joggingeinsatz auf weichem Parkboden zu tatsächlichen Schäden führt, muss vielleicht jeder für sich testen.
                                Wirklich gesund kann es nicht sein, ich glaube da sind wir uns einig. Warum das ganze dann dennoch für gut befunden wird, verstehe ich einfach nicht. Bei einer einmaligen Anwendung ("einmal eben ausprobieren") mag das ja noch gehen. Aber aufgrund der Fragestellung verstehe ich das so, dass dies eine regelmässige Trainingsform werden soll. Davo rate ich ab, mögliche Folgen sind aufgezeigt. Das heisst nicht, dass die zwingend eintreten müssen...

                                Das bei Verletzungen eine Trainingspause erforderlich ist, steht bei jeder sportlichen Betätigung fest. Kann also nicht ausschließlich auf die Wanderstiefel bezogen werden. Wenn das Risiko ausgeschlossen werden soll, dann dürfte auch keiner mehr Fußball, Volleyball, Handball, ... spielen.
                                Ach ne. Aber man muss die Risiken nicht noch forcieren und darum geht es hier. Darum trainiert z.B. der Fussballer auch mit Stollenschuhen auf dem Rasen und nicht in Slippern, auch wenn das bequemer wäre.

                                Ich hatte ausreichend viele Sportverletzungen ohne fahrlässig die Gefahr zu erhöhen. Vermeintlich hätten mir hohe Stiefel bei der einen oder anderen Aktivität sogar die Verletzungsgefahr gemindert. Nicht umsonst gehören im Volleyball und Basketball hohe Schuhe oder Aircasts zum Standard.
                                Ich habe einige Jahre intensiv Basketball gespielt, dies auch auf durchaus hohem Niveau. Bei uns trugen ALLE Basketballschuhe. Diese sind halbhoch geschnitten, bieten aber in Laufrichtung viel Bewegungsfreiheit. Die Stabilität wird bei diesen Schuhen vor allem medial und lateral erzeugt.

                                Ich kenne viele "Profis", die insbesondere im Winter duzende km die Woche auf Hardtrack mit ungepufferten Spikes arbeiten ohne Schäden davonzutragen. Die laufen auch nicht ausschließlich Forderfuß. Da ist die Isolation eines herkömmlich Wanderschuhs sicher besser.
                                Isolation ist vor allem gegen die Wärme, Dämpfung gegen die Stösse.
                                Mach doch einfach einmal selbst den Versuch, wie schon 1-2x geschrieben und laufe über längere Strecken barfuss auf der Ferse.
                                Vorfusslaufen heisst nicht zwangsläufig, dass die Ferse nicht mehr aufgesetzt wird, allerdings berührt sie nicht als erstes den Boden.

                                Es geht ihm, so wie ich verstanden habe, ja nicht um eine Leistungssteigerung für's Laufen an sich, sondern um eine spezifischeres Muskeltraining im Hinblick Bergwandern. Eine Orientierung ausschließlich an Lauf-Profis verbessert sicher sein Herz-Kreislauf-System, ist es jedoch auch muskelspezifisch gut?

                                dike
                                Laut seiner Aussage:
                                Zitat von latscher
                                [...] Ich laufe etwa 2 - 3 mal die Woche, jeweils etwa 12 km. Das geht gut und ist für mich nicht weiter anstrengend. Nun bin ich auf die Idee gekommen, zum Laufen einfach mal meine Bergschuhe (Hanwag Alaska Top GTX, Gewicht ca. 1 kg [...] anzuziehen damit das ganze anstregender wird. Irgendwie glaube ich auch, dass es so das besser Training für Bergtouren ist.
                                [...]
                                geht es ihm IMO primär darum, den Trainingsreiz beim joggen zu fördern. Gleichzeitig erhofft er dann noch Vorteile für die Bergtouren. Da wäre halt sein Standpunkt nochmals interessant dazu. Latscher?

                                Laufprofis optimieren auch ihre muskulatur, dies sogar sehr muskelspezifisch. Je nach Strecken die gelaufen werden halt unterschiedlich, das ist klar. Aber jeder Profi trainiert nebst der Ausdauer auch die Kraft, Beweglichkeit und die Mobilistaion/Stabilisation.
                                Es geht ja nicht darum, dass er 1:1 das Training eines Leistungssportlers kopiert, aber wenigstens einen Eindruck erhält, wie die ihre Leistung und die Anforderungen an die Leistungssteigerung steigern.
                                Laufen mit besonders schweren Schuhen ist da schlicht nicht gegeben.

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                                • dike
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                                  • 05.11.2003
                                  • 934

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Zitat von stoenggi
                                  Ich kenne viele "Profis", die insbesondere im Winter duzende km die Woche auf Hardtrack mit ungepufferten Spikes arbeiten ohne Schäden davonzutragen. Die laufen auch nicht ausschließlich Forderfuß. Da ist die Isolation eines herkömmlich Wanderschuhs sicher besser.
                                  Isolation ist vor allem gegen die Wärme, Dämpfung gegen die Stösse.
                                  Mach doch einfach einmal selbst den Versuch, wie schon 1-2x geschrieben und laufe über längere Strecken barfuss auf der Ferse.
                                  Vorfusslaufen heisst nicht zwangsläufig, dass die Ferse nicht mehr aufgesetzt wird, allerdings berührt sie nicht als erstes den Boden.
                                  ...
                                  OK, hier habe ich fälschlich die Begrifflichkeit Isolation verwendet, wo Dämpfung gemeint war...
                                  Wie macht man es beim Laufen die Ferse aufzusetzen, aber nicht als Erstes? Stell ich mir kompliziert vor.
                                  Bei Mittel bis Langstrecke Cross, aus der ich komme, ist reines Ballenlaufen kaum noch vertreten. Das mit den barfuss auf weichem Untergrund habe ich zur Genüge hinter mir ...

                                  Ich würde auch keine Wanderschuhe beim Joggen anziehen, soweit ich
                                  brauchbare Laufschuhe bei mir habe. Wenn ich aus Gepäcksgründen auf Tour auf Laufschuhe verzichtet habe, bin ich des häufigeren mit den Wanderstiefeln gerannt. Geschadet hat's nie.

                                  dike
                                  take it, change it or leave it

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                                  • stoenggi
                                    Erfahren
                                    • 13.11.2004
                                    • 303

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    Zitat von dike
                                    OK, hier habe ich fälschlich die Begrifflichkeit Isolation verwendet, wo Dämpfung gemeint war...
                                    Wie macht man es beim Laufen die Ferse aufzusetzen, aber nicht als Erstes? Stell ich mir kompliziert vor.

                                    Bei Mittel bis Langstrecke Cross, aus der ich komme, ist reines Ballenlaufen kaum noch vertreten. Das mit den barfuss auf weichem Untergrund habe ich zur Genüge hinter mir ...
                                    Geht schon, ich behaupte jetzt einmal schlicht, dass du beim Barfusslaufen nicht mit den Fersen als allererstes aufgetreten bist, sondern mit den Ballen/Fussgewölbe (bzw. der Teil des Gewölbes, der den Boden berührt).
                                    Das reine Ballenlaufen habe ich hier auch nicht unbedingt propagiert, das sind eben die angesprochenen Unterschiede zwischen dem Leichtathleten auf der Tartanbahn und dem Mittel- bis Langstreckenläufer, der zwar ebenfalls zuerst mit dem Ballen/Gewölbe auftritt, dann aber auch die Ferse aufsetzt. Von mir aus kann man dem auch Mittelfusslaufen sagen.
                                    Das alleinige Ballenlaufen halte ich für Mittel- und Langstrecken übrigens auch nicht als das Mittel der Wahl.

                                    Ich würde auch keine Wanderschuhe beim Joggen anziehen, soweit ich
                                    brauchbare Laufschuhe bei mir habe. Wenn ich aus Gepäcksgründen auf Tour auf Laufschuhe verzichtet habe, bin ich des häufigeren mit den Wanderstiefeln gerannt. Geschadet hat's nie.
                                    dike
                                    Dann sind wir uns in dem Punkt doch einig, dass ein regelmässiges Training in Bergschuhen (auch wenn nur 1x/Woche), wie hier angedacht, nicht zu empfehlen ist sondern konventionelle Trainingsmethoden wohl mehr bringen, auf jeden Fall der Gesundheit. Eine gelegentliche Belastung wie bei dir genannt wird der Körper sicher verschmerzen können, ist ja nicht so, dass wir aus Zucker sind 8) (bin ja weissgott selbst oft genug in Stiefeln am rennen, dies aber weil das Schuhwerk vorgeschrieben ist. Im Training nur mit Laufschuhen).

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                                    • latscher
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                                      • 15.07.2006
                                      • 819

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      Zitat von stoenggi
                                      geht es ihm IMO primär darum, den Trainingsreiz beim joggen zu fördern. Gleichzeitig erhofft er dann noch Vorteile für die Bergtouren. Da wäre halt sein Standpunkt nochmals interessant dazu. Latscher?
                                      Die Frage worum es mir eigentlich geht, stell ich mir auch immer mal wieder. Ihr hab sicher recht, und das ist auch meine Meinung, Sport soll Spass machen und der Gesundheit dienlich sein. Leistungssport an sich wird sehr schnell ungesund. Soweit sind wir uns alle einig, denk ich mal.

                                      Manchmal dreh ich aber wirklich zu hoch und übertreibs mehrmals die Woche ganz ordentlich. Solange bis ich dann ein oder zwei Tage im Bett liege. Es ist nun einfach mal so, dass der (mein?) Körper über einer gewissen Belastungsgrenze anfäng die Imunabwehr herunterzufahren. Einfach weil es nicht mehr anderst geht. Spätestens dann merke ich, dass ich wieder einmal übertrieben habe.

                                      Und genau um dem vorzubeugen hab ich ja hier nachgefragt. Auslöser der Frage war, dass ich eigentlich laufe, schwimme und radfahre und (nebenbei) gerne noch in die Berge gehe. Im Winter ist Radfahren halt nicht so toll wie im Sommer und unser Schwimmbad ist wegen technischer Mängel gerade mal wieder geschlossen, die anderen ständig überfüllt und zum wirklichen Schwimmen absolut ungeeignet.

                                      Hat zur Folge: Seit 2 - 3 Wochen Laufe ich nur noch, weil mir nichts anderes übrigbleibt (Wenn ich nichts tue kann ich nicht schlafen). Sobald ich aber eines der Dinge ausschliesslich tue und die anderen weglasse wird mir mein Training ganz schnell zu langweilig. Leistungssteigerung merke ich dann von mal zu mal. Darum bin ich eben auf die Idee gekommen das ganze irgendwie so zu gestalten, dass es wieder anspruchsvoller wird und ich gleichzeitig auch in einer andern Sportart (in diesem Fall das Bergsteigen) fitter werde.

                                      Aus euren Antworten ziehe ich folgendes Fazit. Ich werde nicht mehr (oder zumindest nicht regelmässig) mit den Bergschuhen joggen. Im Besten Fall bringt es mir einen Trainigserfolg der nicht anhält und den ich aber auch anderst (und sicherlich auf gesündere Weise) erziehlen kann.

                                      Sicher gehen, dass es ungesund ist mit den Bergschuhen zu joggen kann man natürlich nicht. Aber darauf anlegen möchte ich es auch nicht unbedingt. Es muss ja nicht sein.

                                      Danke für eure Ratschläge.

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                                      • Jogi
                                        Fuchs
                                        • 11.02.2005
                                        • 1053

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        Moin latscher,

                                        das mit dem Übertreiben beim Training kenn ich. Vor ein paar Jahren war ich "alle Nase" lang erkältet, mein rauchender, saufender, fleischessender nicht-sporttreibende WG-Mitbewohner war kerngesund :x ...
                                        Aber als ich mir mal eine Pulsuhr umgeschnallt habe, wußte ich auch, warum ich so oft krank war: Ich bin immer zu schnell gelaufen. Wenn man Pulswerte über ca. 90% der maximalen Pulsfrequenz (Grober Richtwert: 220 - Lebensalter) hast, ist das Imunsupressiv. So zumindest die Aussagen der Trainer in meinem Sprotstudio. Seit ich mit Pulsuhr laufe und mich diszipliniere, nicht zu schnell zu laufen, bin ich deutlich weniger krank. Mit Pulsuhr zu traininieren kann Dein Training auch wieder interessanter machen, da Du eine detailliertere Rückmeldung über Deinen Trainigsstand erhälst und damit auch kleiner Fortschritte erkennenkannst. Bei uns Freizeitsprotlern kann es ja auch nicht immer "bergauf" gehen.
                                        Nochmal zur Ausgangsfrage: Ich bin früher mal (als meine Liebste mit dem Laufen angefangen hat) mit Fußgewichten gelaufen und fand das ganz ok, es hat nicht weiter gestört. Würde ich eher als Bergstiefel-Jogging machen. (Muss ich mir aber keine Gedanken mehr machen, mitlerweile ist meine Liebste fitter als ich )
                                        JAG HAR KOMPISAR I SKOGEN!

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