Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

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  • TeilzeitAbenteurer
    Fuchs
    • 31.10.2012
    • 1203

    • Meine Reisen

    Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung


    Editiert vom Moderator
    abgekoppelt aus dem "Aktuelle Pressemitteilungen"-Thread (s. Zitatverlinkung)

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der


    Zitat von Herbstnebel Beitrag anzeigen
    Schade, dass die Saubermänner von Greenpeace mal wieder vergessen haben, darauf hinzuweisen, dass die Outdoorfraktion nicht die einzigen sind, die das Zeug einsetzen und daher das Problem bei weitem nicht gelöst wäre, wenn nur die darauf verzichten würden
    Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 09.09.2015, 11:06.

  • Flachlandtiroler
    Freak
    Moderator
    Liebt das Forum
    • 14.03.2003
    • 23239

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

    Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Schade, dass die Saubermänner von Greenpeace mal wieder vergessen haben, darauf hinzuweisen, dass die Outdoorfraktion nicht die einzigen sind, die das Zeug einsetzen und daher das Problem bei weitem nicht gelöst wäre, wenn nur die darauf verzichten würden
    ACK. Ob die paar hundert Tonnen Outdoorjacken (welche ja sogar zwecks Recycling zurückgenommen würden...) nennenswert zur globalen Emission dieser Chemikalien beitragen, darf stark bezweifelt werden --> Anwendungen von PFT (wikpedia)
    Klarer Fall von Öko-Betroffenheits-Journalismus.
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    • Herbstnebel
      Anfänger im Forum
      • 28.07.2015
      • 22

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

      Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
      Schade, dass die Saubermänner von Greenpeace mal wieder vergessen haben, darauf hinzuweisen, dass die Outdoorfraktion nicht die einzigen sind, die das Zeug einsetzen und daher das Problem bei weitem nicht gelöst wäre, wenn nur die darauf verzichten würden
      Stimmt. Zumal der Eindruck ensteht, die Verbraucher selbst würden die Stoffe in die Umwelt tragen - zumindest, wenn man nicht ganz genau liest. Aber man kann ja trotzdem beim Einkaufen darauf achten, schaden wird's nicht.

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      • Flachlandtiroler
        Freak
        Moderator
        Liebt das Forum
        • 14.03.2003
        • 23239

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

        Zitat von Herbstnebel Beitrag anzeigen
        Stimmt. Zumal der Eindruck ensteht, die Verbraucher selbst würden die Stoffe in die Umwelt tragen - zumindest, wenn man nicht ganz genau liest. Aber man kann ja trotzdem beim Einkaufen darauf achten, schaden wird's nicht.
        Naja ... die Erfahrung lehrt: Sobald ein Stoff von den Ökos gebrandmarkt wird und folglich dem Konsumenten nicht mehr verkäuflich ist, wird ein neues Material gehypt, von dem man nur noch nicht weiss, was es für Nebenwirkungen hat

        edit:
        Das stört mich ein wenig an dem Artikel:
        Es wird ja gezielt in Wandergebieten "analysiert", als ob bereits das Tragen der PTFE-haltigen Kleidung diesen "Schadstoff" verbreiten würde.
        Tatsächlich wird ja wohl mangelnde Sorgfalt bei der chemischen Herstellung (und ggf. Verarbeitung) des Stoffes die wahre Quelle sein. Vielleicht kümmert man sich mal darum
        Hier dürften aber die Emissionen aufgrund industrieller Nutzung das bisschen textile Nutzung um Größenordnungen übersteigen -- sonst sollte man vielleicht auch über eine Katalysatorpflicht für Benzinkocher nachdenken
        Deponierung oder Entsorgung der Klamotten ist bei den einschlägigen Herstellern doch wohl gelöst.
        Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 09.09.2015, 13:05.
        Meine Reisen (Karte)

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        • Inkunabula
          Erfahren
          • 06.08.2014
          • 156

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

          Die Kleidung der Herren und Damen von Greenpeace sehen auch nicht gerade nach klassischem Ölzeug, Loden u.Ä. aus, sondern sind genauso "böse" Outdoorprodukte. Verlogener Haufen.

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          • TeilzeitAbenteurer
            Fuchs
            • 31.10.2012
            • 1203

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

            Zitat von Herbstnebel Beitrag anzeigen
            Stimmt. Zumal der Eindruck ensteht, die Verbraucher selbst würden die Stoffe in die Umwelt tragen - zumindest, wenn man nicht ganz genau liest. Aber man kann ja trotzdem beim Einkaufen darauf achten, schaden wird's nicht.
            Im Prinzip unterstütze ich das Anliegen absolut und finde es auch gut, dass auf den Widerspruch zwischen Öko-Tourismus und dem Großeinsatz von problematischen Chemikalien hingewiesen wird, aber diese gnadenlos in Wahrheitsverdrehung abdriftende selektive Darstellung finde ich reichlich daneben; zumal es eine Spezialität dieser Organistion ist.

            Zitat von Inkunabula Beitrag anzeigen
            Die Kleidung der Herren und Damen von Greenpeace sehen auch nicht gerade nach klassischem Ölzeug, Loden u.Ä. aus, sondern sind genauso "böse" Outdoorprodukte. Verlogener Haufen.
            Das sehe ich nicht so. Mit ihrer Ausrüstung wollen sie ja gerade darauf hinweisen, dass es auch anders geht, ohne große Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Zumindest, bis jemand auch da den Haken entdeckt

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            • Inkunabula
              Erfahren
              • 06.08.2014
              • 156

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

              Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
              Das sehe ich nicht so. Mit ihrer Ausrüstung wollen sie ja gerade darauf hinweisen, dass es auch anders geht, ohne große Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Zumindest, bis jemand auch da den Haken entdeckt
              Genau das ist ja NICHT der Fall. So wie ich die Klamottena uf den Fotos der "Forscher" sehe sind das ganz normale Outdoorprodukte. Selbst wenn das nicht TNF oder Patagonia ist bin ich mir sehr sicher, dass sie selbst zu der Verschmutzung beitragen mit ihren Klamotten.
              Loden, Ölzeug und co wären ein gutes Signal, das die Typen von Greenpeace aber versäumt haben zu senden.

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              • india
                Dauerbesucher
                • 10.04.2010
                • 806

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

                Zitat von Inkunabula Beitrag anzeigen
                Genau das ist ja NICHT der Fall. So wie ich die Klamottena uf den Fotos der "Forscher" sehe sind das ganz normale Outdoorprodukte. Selbst wenn das nicht TNF oder Patagonia ist bin ich mir sehr sicher, dass sie selbst zu der Verschmutzung beitragen mit ihren Klamotten.
                Loden, Ölzeug und co wären ein gutes Signal, das die Typen von Greenpeace aber versäumt haben zu senden.
                Nur des Verständnisses halber - machst Du das selbst besser, oder richtest Du hier lediglich über andere?

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                • TeilzeitAbenteurer
                  Fuchs
                  • 31.10.2012
                  • 1203

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

                  OT: Mit Ölzeug steigt kein Mensch freiwillig auf einen Berg und Loden kann auch nicht alles, was eine Membranjacke kann. Sympatex soll zum Beispiel eine funktionelle ohne die kritisierten ökologischen Nachteile sein. Wenn sie sich an das halten, was sie schreiben, dann sind sie mit derartigem Zeug unterwegs.

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                  • Herbstnebel
                    Anfänger im Forum
                    • 28.07.2015
                    • 22

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                    Es steht zumindest im Text der PDF-Datei über die Studie, dass sie mit PFT-freier Kleidung unterwegs waren.

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                    • Inkunabula
                      Erfahren
                      • 06.08.2014
                      • 156

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                      Nein, ich bin mit ganz "normaler" Outdoorkleidung unterwegs, prangere dafür aber auch nicht an, dass dadurch Verschmutzungen entstehen, das ist der Teil den ich kritisiere.
                      Was mich an derartigen Beiträgen von Greenpeace und Co so stört ist die Tatsache, dass Dinge angeprangert werden, die von denjenigen Personen selbst genutzt werden.
                      Selbst wenn in ihren Klamotten dieser konkrete Zusatz nicht enthalten ist, sind sicher andere Stoffe enthalten die Umweltschäden hervorrufen können. Nur sind diese unter Umständen noch nicht als solche bekannt.
                      NUR darauf bezog sich mein Kommentar des verlogenen Haufens.
                      Ähnliches Beispiel: die Personen, die im Gemeinderat meines Heiamtorts am meisten für Umweltschutz wettern fahren Audi A7, VW Touareg und Land Rover.

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                      • Bergzebra
                        Erfahren
                        • 18.02.2013
                        • 283

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                        Zitat aus der Greenpeace-PDF (Seite 6, unter Punkt 1.2 Die Greenpeace Expeditionen):
                        "Der Schnee durfte nicht von lokalen Quellen wie zum Beispiel Siedlungen, Skiaktivitäten, Wanderwegen, Tierhaltung, Industrie oder Verkehr beeinflusst worden sein.
                        Für die Wasserproben wurden Seen ausgewählt, die ebenfalls möglichst nicht von lokalen PFC-Quellen beeinflusst werden."


                        Als was ist dann Outdoor & Co. aufzufassen, als lokale Quelle?
                        Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

                        Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
                        (Autor unbekannt)

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                        • Flachlandtiroler
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                          Moderator
                          Liebt das Forum
                          • 14.03.2003
                          • 23239

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                          Zitat von Bergzebra Beitrag anzeigen
                          Als was ist dann Outdoor & Co. aufzufassen, als lokale Quelle?
                          Siehe meinen Nachsatz:
                          Suggestiv:
                          Es wird für mich plakativ der Eindruck erweckt, man trage seine verschmutzende Jacke in die Natur...

                          Besonders pharisäerhaft erscheint mir, wo die überall in der Weltgeschichte hingeflogen (...) sind, um ihrem Geschäft nachzugehen -- mit Spenden gesponsorter Übersee-Trekkingurlaub?

                          Sachlich:
                          Es wird nicht näher darauf eingegangen, warum der Gefahrstoff bei der Produktion oder Entsorgung von Outdoor-Kleidung in die Umwelt gelangen sollte.
                          Der Gefahrstoff wird ja wohl auch großtechnisch für industrielle Zwecke (nicht textil) eingesetzt, ich gehe davon aus die Menge liegt dabei in ganz anderen Größenordnungen, Stichwort Teflon. (In der Fußnote steht: Es wurde angenommen, dass etwa die Hälfte für die Textilausrüstung eingesetzt wird. Quelle bund.net... Kommentar überflüssig)
                          Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 09.09.2015, 13:51.
                          Meine Reisen (Karte)

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                          • TeilzeitAbenteurer
                            Fuchs
                            • 31.10.2012
                            • 1203

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                            Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                            Es wird nicht näher darauf eingegangen, warum der Gefahrstoff bei der Produktion oder Entsorgung von Outdoor-Kleidung in die Umwelt gelangen sollte.
                            Der Gefahrstoff wird ja wohl auch großtechnisch für industrielle Zwecke (nicht textil) eingesetzt, ich gehe davon aus die Menge liegt dabei in ganz anderen Größenordnungen, Stichwort Teflon. (In der Fußnote steht: Es wurde angenommen, dass etwa die Hälfte für die Textilausrüstung eingesetzt wird. Quelle bund.net... Kommentar überflüssig)
                            Das ist ja der nächste Kracher: Patagonia wird explizit als Negativbeispiel aufgeführt, arbeitet aber laut eigener Aussage seit 15 Jahren nach Bluesign-Standards, was beinhaltet, dass das Chemiezeug, das in der Produktion eingesetzt wird, zumindest von dort nicht ins Abwasser gelangt. Sowas wird natürlich mit keinem Wort erwähnt

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                            • Gast180628
                              GELÖSCHT
                              Dauerbesucher
                              • 08.10.2012
                              • 510

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                              find ich nun keinen "kracher".
                              ist grundsätzlich ganz richtig, auf die schadstoffproblematik hinzuweisen, man sollte tatsächlich über andere konzepte nachdenken.
                              ULer z.B. gehen ja gerne in regenzeug ohne membran, kostet unter 10.-- und ist halt schnell hin (beschichtung ist mir unklar).

                              die grosse lücke der broschüre seh ich auch da, wo die nahegelegte feststellung, outdoorer trügen die schadstoffe dort hin, in ausdrücklicher form eben fehlt. die erwähnung von vergleichbaren werten in der antarktis könnte für und gegen diese sprechen. es ist halt nicht feststellbar, wie viele leute so durch die "entlegenen gegenden" laufen und es fehlt an gegensamples für "nicht-entlegene gegenden" und empirischer feststellung, ob mehr outdoorer höhere werte verursachen oder luftströme und die nähe zu produktionsstätten, an denen mit den materialien hantiert wird.

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                              • ronaldo
                                Moderator
                                Lebt im Forum
                                • 24.01.2011
                                • 9151

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                                Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                                ...Besonders pharisäerhaft erscheint mir, wo die überall in der Weltgeschichte hingeflogen (...) sind, um ihrem Geschäft nachzugehen -- mit Spenden gesponsorter Übersee-Trekkingurlaub?...
                                Da ist nix pharisäerhaft. Wenn man im Umweltschutz was (Leute) erreichen will, muss man schon Staub aufwirbeln und PR machen.
                                Willst du konsequent sein, müsstest du fordern, dass sie die diversen Konferenzen usw. per Pferdefuhrwerk oder zu Fuß aufsuchen.

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                                • Flachlandtiroler
                                  Freak
                                  Moderator
                                  Liebt das Forum
                                  • 14.03.2003
                                  • 23239

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                                  Zitat von ronaldo Beitrag anzeigen
                                  Da ist nix pharisäerhaft. Wenn man im Umweltschutz was (Leute) erreichen will, muss man schon Staub aufwirbeln und PR machen.
                                  Auf gut deutsch: Jedes Mittel ist recht.
                                  Willst du konsequent sein, müsstest du fordern, dass sie die diversen Konferenzen usw. per Pferdefuhrwerk oder zu Fuß aufsuchen.
                                  Wegen mir soll jeder nach seiner facon glücklich werden. Von mir aus kann er sich auch seinen Übersee-Trekkingurlaub von naiven Spendern finanzieren lasssen.
                                  Wenn bei dem Artikel was zu fordern wäre, dann BEWEISE: Wo gelangt PFC aus oder für Outdoorkleidung in die Umwelt? Beim Hersteller? Während des Gebrauchs? Bei der Entsorgung?
                                  Der kausale Zusammenhang beschränkt sich auf die statistische Aussage "wir finden überall PFC" und "in Outdoorkleidung ist auch welches drin". Ohne näheren Beweis eine schlichte Verleumdung IMHO.
                                  Meine Reisen (Karte)

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                                  • ronaldo
                                    Moderator
                                    Lebt im Forum
                                    • 24.01.2011
                                    • 9151

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                                    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
                                    Auf gut deutsch: Jedes Mittel ist recht...
                                    Ganz bestimmt nicht.
                                    Aber es ist zu einfach, mit dem Finger zu zeigen, pfui die Greenpeaceler fliegen ja selbst usw. usf.
                                    Wir sollten schon die ganzen Zusammenhänge berücksichtigen. Wo wären wir heute, wenn der Verein nicht seit den 70ern ordentlich für Rabatz gesorgt hätte, ich verweise nur auf Walfang, Atomtests, Raubbau an den Urwäldern...
                                    Dass hin und wieder mal übers Ziel hinausgeschossen wird, liegt in der Natur der Sache und - wenn ich das sagen darf - das sind ja auch nur Menschen.

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                                    • JonasB
                                      Lebt im Forum
                                      • 22.08.2006
                                      • 5327

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Nachrichten und Pressemeldungen zum Thema Outdoor

                                      Greenpease hat mit der DETOX Kampagne sehr viel im Bereich der schädlichen Imprägnierungen geändert. Da waren eher Nike, Zara & Co die ersten Anlaufpunkte. Die Outdoorfirmen sind dann teilweise eher gezwungenermaßen nachgezogen.
                                      Selbst wenn bei den Firmen der ökologische Faktor stimmt, hapert es nach wie vor an der Sozialen Seite. Patagonia, Fjäll Räven und auch einige Andere haben z.B. in meinen Augen unmögliche Arbeitsbedingungen. Die im Übrigen bei jeder Firma im Verhaltenskodex festgehalten sind und im Netz nachzulesen sind. Da kann sich jeder (der english versteht und sich durch die teilweise mehrere Dutzend Seiten langen Texte liest) eine eigene Meinung bilden, die eben oft ein ganz andere ist als das Marketing verspricht.

                                      Zitat von Inkunabula Beitrag anzeigen
                                      Die Kleidung der Herren und Damen von Greenpeace sehen auch nicht gerade nach klassischem Ölzeug, Loden u.Ä. aus, sondern sind genauso "böse" Outdoorprodukte. Verlogener Haufen.
                                      Ist halt schwer wenn es schlicht keine Alternativen gibt. Selbst bei der Greenpeace Jacke, welche ohne FC- Imprägnierungen auskommt, sind FC Rückstände gefunden worden. Warum? Weil die Jacke im gleichen Werk hergestellt wird wie die Anderen.. und die Maschinen eben nicht 100%ig gereinigt werden (können)


                                      Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
                                      Das ist ja der nächste Kracher: Patagonia wird explizit als Negativbeispiel aufgeführt, arbeitet aber laut eigener Aussage seit 15 Jahren nach Bluesign-Standards, was beinhaltet, dass das Chemiezeug, das in der Produktion eingesetzt wird, zumindest von dort nicht ins Abwasser gelangt. Sowas wird natürlich mit keinem Wort erwähnt
                                      Damit schreibst du ja schon selber was das Problem ist. Selbst wenn die Chemie nicht vor Ort in das Abwasser gelangt wird sie trotzdem eingesetzt und findet sich eben auf dem Endprodukt, wo der Endkunde es fleißig mit der Haut aufnimmt oder in der heimischen Waschmaschine herauswäscht.
                                      Die Öko Label sind nicht alles: http://www.ci-romero.de/gruenemode-siegel/
                                      Zuletzt geändert von JonasB; 10.09.2015, 09:00.
                                      Nature-Base "Natürlich Draußen"

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                                        • 18.02.2013
                                        • 283

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Umweltverträglichkeit von Outdoorkleidung

                                        Interessant am GP Bericht und der Homepageseite dazu ist, dass zwar inhaltlich über die Erzeugung dieser Schadstoffe durch die (Outdoor-)Industrie geschrieben wird, die Überschrift und die Bilder aber eher den Umstand suggerieren, Outdoorausrüstung + Mensch + draußen = Schadstoff.

                                        Schlechtes Gewissen beim Kunden erzeugen um mehr Druck auf den Hersteller ausüben zu können?

                                        Es wäre durchaus einmal interessant zu erfahren, wieviel PFC eigentlich freigesetzt wird beim Braten eines Steaks in einer teflonbeschichteten Pfanne (Teflon = PTFE).
                                        Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

                                        Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
                                        (Autor unbekannt)

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