Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

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  • Dominik
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Sauber!

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  • Chouchen
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

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  • ApoC
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von Martin1978 Beitrag anzeigen
    Ich glaube dieses und vermutlich auch noch nächstes Jahr ist kein guter Zeitpunkt um Initiativen zum Ausbau der „Wanderinfrastruktur“ zu starten. [...]
    Bei uns ist die Sache genau anders herum. Die Tourismusverbände wollen Wandern ohne Ende pushen. Das mag natürlich auch an der Region liegen. Konkret geht es da um das Weserbergland. Ich habe die Einrichtung von Wohnmobilplätzen übrigens genutzt einem der Bürgermeister (nicht im Weserbergland) hier eine Mail zu schreiben und ihm das Einrichten von Trekkinglagerplätzen vorgeschlagen. Das ganze war schon im Augst. Ich bekam dann ein paar Tage später einen Anruf wo er mich eingeladen hat. "Da müssen wir unbedingt drüber sprechen". Ich komme gerade von dem Termin zurück. Wenn es nach ihm geht gibt es hier bald Trekkinglagerplätze. Er möchte das Ganze jedoch mit anderen Kommunen zusammen machen damit man ordentliche Routen zusammen bekommt. Zumindest in Gegenden die nicht gerade von Touristen überrannt werden sehe ich die Chancen also aktuell sehr gut. Ich werde meine Mail hier nicht veröffentlichen. Wenn jemand so etwas vor hat kann ich ihm die aber gerne zukommen lassen. Grob ging es eben um das Konzept Trekkinglagerplatz, die Vorteile für die Region usw... Vielleicht hat ja noch jemand Lust so etwas anzuzetteln.
    Zuletzt geändert von ApoC; 12.10.2020, 16:49.

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  • Martin1978
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Ich glaube dieses und vermutlich auch noch nächstes Jahr ist kein guter Zeitpunkt um Initiativen zum Ausbau der „Wanderinfrastruktur“ zu starten. Egal ob Rastplatz oder Übernachtungsmöglichkeit.
    Die Resonanz bei den lokalen Entscheidern und in der lokalen Bevölkerung dürfte eher verhalten bis sehr eisig sein. Unterstützung oder Befürwortung wird man momentan in vielen Orten deutlich schwerer finden, als noch im letzten Jahr. Ich kann konkret nur für meine Gegend hier sprechen (Mittelgebirge, Einzugsbereich Rhein-Main und Rhein-Neckar Gebiet). Die Dörfer hier im Umkreis wurden in den letzten Monaten förmlich erschlagen mit Ausflüglern, Wanderern, Tagestouristen und Campern (motorisiert und zu Fuß). Jeder gerade Zentimeter war zugeparkt. Teilweise waren Verbindungsstraßen auf Kilometern beidseitig so zugeparkt, dass kein Krankenwagen mehr durchkam. An schönen Stellen standen die Leute Schlange, um Rastplätze wurde sich fast geprügelt und die Müllberge in den Wäldern und an den Rastplätzen türmen sich teilweise immer noch. Die Freiwillige Feuerwehr 3 Ortschaften weiter (5000 Einwohner Dorf) hatte innerhalb von 4 Monaten an den Wochenenden knapp 30 Einsätze, die in Verbindung mit Wanderern und Ausflüglern standen. Inzwischen wurde viel Geld in Security, bauliche Maßnahmen und die Sperrung ganzer Ortsteile für „nicht Anwohner“ gesteckt um das Ganze irgendwie in den Griff zu bekommen. Ich bezweifle, dass der „Benefit“ durch den Tourismus allzu groß war / ist. Der Aufwand und die Belastung für die Bevölkerung dürfte ein Vielfaches höher sein. Als „Fremder“ oder mit fremdem Kennzeichen wird man hier Inzwischen deutlich unfreundlicher empfangen als vor einem Jahr.
    Ich denke die Stimmung ist Vielerorts alles andere als positiv um über neue Übernachtungsplätze, Bänke, Hütten oder Ähnliches zu sprechen. Offene Türen rennt man vermutlich nicht ein. Es wäre sicher keine schlechte Idee, mit entsprechenden Initiativen und Plänen zu warten bis etwas Gras über die Schandtaten einiger „Naturhungriger“ gewachsen ist.

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  • Bulli53
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    In einer anderen Welt, der Welt der Bullifahrer gibt es zum Avatar und Namen des Teilnehmers die Rubrik „stellt Stellplatz“.Vielleicht wäre vergleichbares hier möglich. Für Rad-, Fuß, oder Bootswanderer, nicht für Bullifahrer natürlich.

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  • WanderElly
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Mega! Die kannte ich noch nicht die Seite! Hast du Erfahrung damit? Läuft das gut oder sind da viele tote Inserate dabei?

    Na dann gibts die Plattform ja schon, dann melden sich da jetzt alle ODSler mit Garten an und zack, Zeltplatzdichte vervielfacht!

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  • codenascher
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    guckst du:

    https://1nitetent.com/en/home/

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  • WanderElly
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Als weitere Säule neben
    - Ausbau der Trekkingplätze
    - Erlaubnis von Zelten neben Schutzhütten
    - Zeltplätze auf (Sport-)Vereinsgelände
    könnte ich mir noch "Camp-Surfing" vorstellen. Also analog zum Couchsurfing in Städten eine Plattform - vielleicht ja sogar hier im Forum? - in die sich Gartenbesitzer eintragen können, bei denen Wanderer eine Nacht ihr Zelt aufschlagen dürfen und Toilette und fließend Wassser nutzen dürfen.

    Das ist natürlich nicht absolut spontan, da man vorher anfragen muss, dafür weiß man dann aber auch, dass man ein Plätzchen sicher hat (was mir persönlich z.B. wichtiger ist als absolute Spontanität). Vorteil wäre außerdem, dass das Angebot keine großen Partytrupps anlocken kann, Nachteil natürlich das fehlende Allein-in-der-Natur-Gefühl. Deshalb ja auch verschiedene Säulen für verschiedene Bedürfnisse.

    Zwei Gegenargumente, die bestimmt kommen:

    1. "Besitzer von Wiesen können das Zelten nicht erlauben, wenn es naturschutzrechtlich verboten ist." Richtig, deshalb auch explizit nur Gärten, also im Siedlungsbereich. Schrebergärten gingen dann aufgrund der Satzungen auch nicht.

    2. "Auf so ner Plattform meldet sich doch keiner an." Muss man dann halt aber machen, wenn man selbst outdoorbegeistert ist und so ein Angebot gut fände! Die trail culture in Amerika ist auch nur durch Privatinitiative möglich. Hier gibt es ja auch viel Engagement, insbesondere im Vereinsbereich, und das Bsp. Couchsurfing hat gezeigt, dass viele auch bereit sind, unentgeltlich ihr Zuhause für Gäste zu öffnen.

    Hier wurde auch schon über das Projekt MyCabin diskutiert, ist natürlich nicht ganz das gleiche, da sowohl Unterkunfts-Anbieter als auch Plattform daran (zumindest etwas) verdienen sollen. Aber Ansätze gibt es!

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    ...Es würde sich doch kaum etwas ändern, wenn man hier die Bank wegräumen würde und die Fläche zum Zelten freigibt. Gern auch zeitlich eingeschränkt (also nur in bestimmten Monaten und nur von 19:00 bis 7:00)
    Wobei: Wer den Ort erkennt, sieht auch, dass es sich bei der Schutzhütte um einen "problematischen" Ort (Eckertalsperre im Harz) handelt, weil er schnell erreichbar und sehr stark begangen ist. Aber das Foto habe ich eben am schnellsten gefunden.
    Genau an dieser Stelle wird seit Jahren regelmäßig wild gecampt, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Aufsichtspersonal nichts davon weiß. Es gibt sogar einen Reisebericht in diesem Forum von einer Gruppe, die dort übernachtet hat.

    In der Praxis gibt es oft viel weniger Probleme, als man sie bei juristischer Herangehensweise konstruieren kann.

    Übrigens gibt es an dieser Stelle auch kein Müllproblem, jedenfalls keines, das über den an Schutzhütten im Harz üblichen Rahmen hinausgeht.

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  • Taunuswanderer
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Ich grabe das hier mal nochmal aus vor dem Hintergrund wie ein Trekkinglagerplatz wie in der Eifel, der Pfalz usw. gestaltet werden könnte der jedoch nicht versteckt werden kann und mit dem Rad erreichbar wäre. Mit dem Rad bedeutet natürlich auch, dass dort Knalltüten mit dem Auto hinfahren könnten. Einfach mal die Gedanken dazu. Mir geht es vor allem darum was man gegen Missbrauch tun könnte.
    Bei einigen der Trekkingplätze in der Pfalz und im Spessart ist der Platz vom nächsten Parkplatz in weniger als 2 km erreichbar. Entsprechend waren dort auch gerne Partypeople mit Bollerwagen und Co. über Nacht da... solange das in erträglichem Rahmen war und man seinen Müll wieder mitnimmt habe ich da auch kein Problem mit.

    Aber aus genau deiner Befürchtung heraus würde ich Trekkingplätze im Vorder- und Hochtaunus als wenig erstrebenswert erachten. Dafür könnte man im Hintertaunus zusätzlich Touristen anlocken, welche eher Ruhe und Abgeschiedenheit lieben...

    Was könnte man gegen Missbrauch machen? Weniger attraktive Waldstücke wählen (ist auch nicht so dolle) und Plätze, wo man mindestens 5 km zu Fuß unterwegs sein muss. Besonders wachsame Camp-Betreuer helfen wohl eher weniger. Das führt eher in Richtung Eskalation. Und wer will sich das schon (ehrenamtlich) antun?

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  • lina
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Es gibt ja inzwischen auch viel mehr davon, und ich freue mich immer, wenn ich einen finde :-)

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  • Taunuswanderer
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Wir sind auf unseren Wanderungen mit den Kids in quasi jeden Dorfladen am Weg eingefallen. Mindestens ein Apfelsaftschorle und ein Brötchen für jeden mussten es sein. Oft deutlich mehr.
    Bei meiner ersten Pfälzerwaldkurztrekkingtour habe ich auch kaum was an Euros da gelassen. Mittlerweile plane ich die Dorfläden (wo verfügbar und zeitlich machbar) mit ein. Finde das unterstützenswert...

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  • Mus
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Welches Interesse haben denn Tourismusverbände an Wanderern, die in Schutzhütten pennen und ihr Essen zuhause im Supermarkt gekauft haben? Ich habe auf meiner Rennsteig-Radtour in 3 Tagen vielleicht 20 bis 30€ in der Region gelassen (mal ein Kaffee und Kuchen, mal paar Sachen im Supermarkt nachkaufen). Das ist nichts im Vergleich zu Hotelübernachtungen, bei denen man abends natürlich essen geht. Wirtschaftlich kann man, glaube ich, nicht argumentieren.
    Wir sind auf unseren Wanderungen mit den Kids in quasi jeden Dorfladen am Weg eingefallen. Mindestens ein Apfelsaftschorle und ein Brötchen für jeden mussten es sein. Oft deutlich mehr.

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  • ApoC
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Ich grabe das hier mal nochmal aus vor dem Hintergrund wie ein Trekkinglagerplatz wie in der Eifel, der Pfalz usw. gestaltet werden könnte der jedoch nicht versteckt werden kann und mit dem Rad erreichbar wäre. Mit dem Rad bedeutet natürlich auch, dass dort Knalltüten mit dem Auto hinfahren könnten. Einfach mal die Gedanken dazu. Mir geht es vor allem darum was man gegen Missbrauch tun könnte.

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  • Enja
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Ich habe hier schon gelernt, dass Unternehmungen auf Landesebene verpuffen. Und man stattdessen alle Bürgermeister ansprechen muss.

    Einmal habe ich mich dafür eingesetzt, dass bei Bauarbeiten freundlicherweise auch für Radler und Wanderer Umleitungen markiert werden sollten. Und nach den Bauarbeiten der ursprüngliche Weg und seine Ausschilderung wieder hergestellt werden. Dazu habe ich mich an die Träger diese Wege gewendet. Und natürlich die Kommunalpolitiker. Es hat eigentlich nicht lange gedauert. Meine Aktion war dabei stark regional begrenzt. Das geht dann natürlich schneller, als wenn es gleich um das Bundesland gehen soll. Das ist schon so.

    Wenn es aber um grundsätzliche Veränderungen gehen soll, ist die Landesebene nicht schlecht. Viele Politiker sind froh, Themen zu finden, für die sich publikumswirksam einsetzen können. Man muss dazu natürlich die finden, in deren Arbeitsgebiete das passt. Das dauert dann länger als das Gespräch mit dem Bürgermeister. Wirkt aber durchaus.

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  • herrNick
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Welches Ausland meinst Du?
    Südamerika. Sowas wie ein Inka-Trail oder das W im Torres del Paine.

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  • ApoC
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Hier sieht man ein Bild des XW. Der / des X ist der Tisch. Der Rest Bank. Im Endeffekt kommen maximal zwei Leute von der Bank an den knapp 30 cm breiten Tisch.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...ebirgsweg-2013

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  • ApoC
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Dass sich damit Designer beschäftigen, ist ziemlich stark auszuschließen. Die würden sich nämlich als allererstes schlau machen über die Bedürfnisse der Nutzer dieser Rastplätze. [...]
    Ich meinte damit so Tisch-Bank Kombinationen wie am Wesergebirgsweg. Die haben diese XW Form. Ich schaue mal ob ich gleich ein Bild finde. Sehen toll aus (daher "Designerrastplatz") aber man kann nicht brauchbar dran essen.

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  • lina
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Im Endeffekt ging es mir aber darum und, dass "Designerrastplätze" wo man 1 m vom Tisch entfernt sitzt und Wetterpilze einfach scheiße sind. Nicht nur zum Pennen.
    Dass sich damit Designer beschäftigen, ist ziemlich stark auszuschließen. Die würden sich nämlich als allererstes schlau machen über die Bedürfnisse der Nutzer dieser Rastplätze.

    Wahrscheinlicher scheint mir, dass diese Plätze extra übernachtungsunfreundlich gemacht werden bzw. nur als kurzfristiger Wetterunterstand konzipiert sind (sehr klein, Bänke sehr schmal, Typ Buswartehäuschen, etc.).

    Dass sich jemand für die Bedürfnisse Nutzer der Rastplätze interessiert, finde ich aber sehr positiv :-)
    Zuletzt geändert von lina; 22.07.2020, 14:09.

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  • Christian J.
    antwortet
    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    Welches Interesse haben denn Tourismusverbände an Wanderern, die in Schutzhütten pennen und ihr Essen zuhause im Supermarkt gekauft haben? Ich habe auf meiner Rennsteig-Radtour in 3 Tagen vielleicht 20 bis 30€ in der Region gelassen (mal ein Kaffee und Kuchen, mal paar Sachen im Supermarkt nachkaufen). Das ist nichts im Vergleich zu Hotelübernachtungen, bei denen man abends natürlich essen geht. Wirtschaftlich kann man, glaube ich, nicht argumentieren.

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