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  1. Fuchs
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    Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #1
    Seit längerem treibt mich schon der Gedanke der Anschaffung eines Packrafts um. Auf diversen Touren kam mir in den letzten Jahren öfters der Gedanke 'wie schön wäre es, jetzt ein Boot ins Wasser zu setzen und die Strecke zu paddeln'.

    Da die ganze Sache nicht ganz billig wird, bräuchte ich ein bisschen Unterstützung, damit es nicht in einer großen Fehlinvestition endet.

    Vorab: Das Boot soll definitiv (auch) im Rucksack transportiert werden. Demnach kommt nach meinem Kenntnisstand keine andere Bootsform in Frage.

    Was will ich damit machen:
    Später soll es hoffentlich mit auf Trekkingtouren. Einsatzgebiete, die mir da durch den Kopf gehen sind Fluss- und Seequerungen, aber vor allem auch einzelne Abschnitte auf Flüssen und Seen mit dem Boot statt zu Fuß zurückzulegen. Schweden, Norwegen, Kanada etc. Deswegen so leicht wie möglich, so schwer wie nötig.

    Daneben soll es auch auf Tagestouren (hier und auf Reisen) eingesetzt werden. Bei längeren Reisen mit dem Auto am besten immer in Kofferraum liegen (bald steht z.B. eine längere Tour in Richtung Süd-Ost-Europa an).
    Wildwasserfahrten sind vielleicht später mal interessant, aber da wir Paddeleinsteiger sind, hat das noch Zeit.

    Bei der Wahl des Bootes gibt es schon die erste Schwierigkeit: Einer- oder Zweipackraft? Die meiste Zeit sind wir auf jeden Fall zu zweit unterwegs (168 und 183cm groß). Insgesamt wäre ein Zweier wohl auch leichter (und günstiger), aber wie sieht es aus mit zwei Rucksäcken darin? Wie gut lässt sich der Zweier noch fahren, wenn ich mal alleine damit unterwegs bin (dann wäre ein schweres Modell natürlich gleich auch noch unpraktischer)? Also vielleicht besser zwei Einer?

    Was braucht es sonst noch für den Einstieg:
    Paddel (dann ja wahrscheinlich unterschiedliche für zweier und einer-Einsatz) und Schwimmwesten?

    Im Packrafting-Store habe ich mir mal die große Übersichtstabelle zu Gemüte geführt. Die Alpackas scheint es hier (bzw. in ganz Deutschland) nicht mehr zu geben.
    Vom Preis-Leistungs-Gewichts/Packmaß-Verhältnis erschienen die beiden Anfibio (Eigenmarke?) Modelle recht interessant. Sollte irgendwann mal ein bisschen Wildwasser dazukommen (noch nicht absehbar), dann müsste wohl etwas anderes her. Die MRS Microrafts sehen etwas universeller aus, liegen aber auch über dem ursprünglich engepeilten Budget. Das Nortik Trekraft gäbe es auch schon gleich mit Spritzdecke, wird dann aber deutlich schwerer und diese ist nicht abnehmbar (?).

    Zum Budget: Ich hatte angepeilt, dass wir pro Person inkl. des Zubehörs (Schwimmwesten, Paddel) noch dreistellig bleiben - ich hoffe das lässt sich vernünftig realisieren.

    Zu den Gewässern: Beim Deutschen Kanuverband habe ich eine umfassende Tabelle mit Befahrungsverboten gefunden. Auf dem Homepage eines lokalen Kanuvereins stand dann allerdings: Das Befahren mit mit Schlauchbooten (das dürfte sich wohl an die Billig-Badesse-Boote richten, aber wohl auch auf Packrafts zutreffen) ist nicht erlaubt. Über den Sinn lässt sich sicherlich streiten, aber wo finde ich zuverlässig (und bestenfalls spontan) heraus, ob ein Gewässer (mit dem Packraft) befahren werden darf?

    Schöne Pfingsttage!

  2. Alter Hase

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #2
    Tagchen,

    ich packrafte erst seit September. Ich würde allen voran einen Kurs überlegen. Einfach um auch ein wenig Flüsse und Seen zu begreifen.

    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen

    Bei der Wahl des Bootes gibt es schon die erste Schwierigkeit: Einer- oder Zweipackraft? Die meiste Zeit sind wir auf jeden Fall zu zweit unterwegs (168 und 183cm groß). Insgesamt wäre ein Zweier wohl auch leichter (und günstiger), aber wie sieht es aus mit zwei Rucksäcken darin? Wie gut lässt sich der Zweier noch fahren, wenn ich mal alleine damit unterwegs bin (dann wäre ein schweres Modell natürlich gleich auch noch unpraktischer)? Also vielleicht besser zwei Einer?
    Ihr spart mit dem 2er deutlich Platz im Rucksack. Ein Zweier Solo im Wildwasser verlangt einiges an Geschick. Zwei ausgewachsene Rucksäcke im 2er halte ich für zuviel. Daher würde ich persönlich zwei Einer bevorzugen, kostet natürlich wieder mehr Kohle. Ein 2er würde ich vermutlich mit Stechpaddeln nutzen, sonst haut man sich die Doppelpaddel nur auf die Rübe. Ist halt weniger Platz.


    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Was braucht es sonst noch für den Einstieg:
    Paddel (dann ja wahrscheinlich unterschiedliche für zweier und einer-Einsatz) und Schwimmwesten?
    Also. Bisher packrafte ich ohne Trekkineinlagen. Du brauchst je nach Gegend und Gewässer entweder Trockenkleidung (mit Isolierung drunter), oder eben Neopren etc. Ich nutze ein Neoflex Oberteil und eine Neoprenhose. Dazu Neoprenschuhe, anderen mögen Neoprensocken lieber und dazu Schuhe mit mehr Grip. Auftriebswesten, Wurfsack, Helm sind selbstversändlich, dazu Karabiner, Packgurte und einen wasserdichten Sack. Paddel. Golite Jam 50l. Das ist meine Grundausrüstung. Es fehlt noch das Erste Hilfe Set und ein stumpfes Notmesser.

    Edit. Klebeband nicht vergessen. Hilft im Notfall immer.

    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    ...Die Alpackas scheint es hier (bzw. in ganz Deutschland) nicht mehr zu geben....
    Vom Preis-Leistungs-Gewichts/Packmaß-Verhältnis erschienen die beiden Anfibio (Eigenmarke?) Modelle recht interessant. Sollte irgendwann mal ein bisschen Wildwasser dazukommen (noch nicht absehbar), dann müsste wohl etwas anderes her. Die MRS Microrafts sehen etwas universeller aus, liegen aber auch über dem ursprünglich engepeilten Budget. Das Nortik Trekraft gäbe es auch schon gleich mit Spritzdecke, wird dann aber deutlich schwerer und diese ist nicht abnehmbar. Das Nortik hat auch keine Rückenlehne und einen simpleren Sitz. Zudem ist es nur veschweißt, nicht zusätzlich genäht. Robust ist es aber.
    Alpacka hat wohl unverschämte Forderungen, daher führt der Packraft Store die nicht mehr. Die MRS sind der Hammer und ein guter Ersatz. Vor allem das Topboot ist so verdammt hart, kein Festboot, aber toll paddelbar. Die Spritzdecke beim Trekraft ist in dem Sinne keine, es ist ein vorgezogener Bootsschutz. Es gibt noch eine Spritzdecke zusätzlich für 29 Euro. Dann erst ist das Boot dicht, wenn man mit dem Süllrand klar kommt.

    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Zum Budget: Ich hatte angepeilt, dass wir pro Person inkl. des Zubehörs (Schwimmwesten, Paddel) noch dreistellig bleiben - ich hoffe das lässt sich vernünftig realisieren.
    Vergiss das mit dem dreistellig. Entweder kriegst Du lauter Schnäppchen oder gebraucht, oder es wird teuer. Packraften ist kein billiges Hobby. Beim 2er würdet ihr natürlich deutlich Kohle einsparen. Auch zu sagen man paddelt Wildwasser später und kauft dann neue Boote ist nicht zielführend. Für die Anfibios (Eigenmarke) gibt es keine Spritzdecken und sie sind meiner Meinung nach weniger robust, als die anderen Kandidaten. Ich fahre (noch) ein Nortik Trekraft, will aber auf MRS umsteigen. Das Trekraft ist aber ein einem gut. Durch die breite Basis haut es einen nicht so schnell um. Ist ganz hilfreich, wenn man das Packraftgen nicht so inne hat.

    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Zu den Gewässern: Beim Deutschen Kanuverband habe ich eine umfassende Tabelle mit Befahrungsverboten gefunden. Auf dem Homepage eines lokalen Kanuvereins stand dann allerdings: Das Befahren mit mit Schlauchbooten (das dürfte sich wohl an die Billig-Badesse-Boote richten, aber wohl auch auf Packrafts zutreffen) ist nicht erlaubt. Über den Sinn lässt sich sicherlich streiten, aber wo finde ich zuverlässig (und bestenfalls spontan) heraus, ob ein Gewässer (mit dem Packraft) befahren werden darf?
    Keine Ahnung.

  3. Erfahren

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #3
    "Seequerungen"

    Vorsicht. Packrafts sind winduntauglich.

    Schlage erstmal einen Kurs in Markleeberg vor.

  4. Alter Hase

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #4
    Zitat Zitat von Shades Beitrag anzeigen
    "Seequerungen"

    Vorsicht. Packrafts sind winduntauglich.

    Schlage erstmal einen Kurs in Markleeberg vor.
    Definitiv. Zu den Seen. Bodensee nein. Kleine Seen sollten mit etwas Sachverstand gehen. Gibt auch Segel für Packrafts.

  5. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #5
    Eigentlich darfst du überall mit einem Packraft fahren, wo paddeln nicht verboten ist.
    Einzige mir bekannte Ausnahme (du wohnst in NRW) ist die mittlere Rur (auf der Wupper spinnen sie seit einiger Zeit auch, da könnte ich mir das ebenfalls vorstellen). Wobei die das nicht so eng sehen, da fahren auch Semperit Forelle und Grabner Outside. aber halt kein Badeboot.
    Ob das mit dem packrafting für dich wirklich sinnvoll ist? ich halte das für eine extreme Nische. Dann doch eher ein stabiles Schlauboot a la Grabner&Gummotex, mit dem man auch "richtige" Touren machen kann. Finde ich. Und ich besitze roundabout anderthalb Dutzend Boote jedweder Couleur, aber ein Packraft habe ich noch nie vermisst- wo in Mittel/West/Südeuropa ist da denn da ein sinnvoller Einsatzgebiet?

  6. Fuchs
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #6
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Bisher packrafte ich ohne Trekkineinlagen. Du brauchst je nach Gegend und Gewässer entweder Trockenkleidung (mit Isolierung drunter), oder eben Neopren etc. Ich nutze ein Neoflex Oberteil und eine Neoprenhose. Dazu Neoprenschuhe, anderen mögen Neoprensocken lieber und dazu Schuhe mit mehr Grip. Auftriebswesten, Wurfsack, Helm sind selbstversändlich, dazu Karabiner, Packgurte und einen wasserdichten Sack. Paddel. Golite Jam 50l. Das ist meine Grundausrüstung. Es fehlt noch das Erste Hilfe Set und ein stumpfes Notmesser.
    Markiertes hätte ich jetzt für die ersten Versuche auf ruhigen Flüsschen und Seen im Sommer als eher weniger notwendig erachtet?! Klar, bei Stromschnellen würde ich auf einen Helm nicht benutzen wollen, aber bei den paar Kanu und Kajak-Ausflügen, die ich bis jetzt gemacht habe, hätte ich auch nie an einen Helm gedacht.

    Zitat Zitat von Shades Beitrag anzeigen
    "Seequerungen"

    Vorsicht. Packrafts sind winduntauglich.

    Schlage erstmal einen Kurs in Markleeberg vor.
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Definitiv. Zu den Seen. Bodensee nein. Kleine Seen sollten mit etwas Sachverstand gehen. Gibt auch Segel für Packrafts.
    ... genau das hab ich vor. Für große Seen gibt es bestimmt passenderes.

    Zitat Zitat von raftinthomas Beitrag anzeigen
    Eigentlich darfst du überall mit einem Packraft fahren, wo paddeln nicht verboten ist.
    Einzige mir bekannte Ausnahme (du wohnst in NRW) ist die mittlere Rur (auf der Wupper spinnen sie seit einiger Zeit auch, da könnte ich mir das ebenfalls vorstellen). Wobei die das nicht so eng sehen, da fahren auch Semperit Forelle und Grabner Outside. aber halt kein Badeboot.
    Zwei Flüsse, die ich ganz gut kenne. Zur Rur war es auch, wo ich etwas vom Schlauchbootverbot las, keine Ahnung, ob sich das auf den ganzen Fluss bezieht.

    Zitat Zitat von raftinthomas Beitrag anzeigen
    Ob das mit dem packrafting für dich wirklich sinnvoll ist? ich halte das für eine extreme Nische. Dann doch eher ein stabiles Schlauboot a la Grabner&Gummotex, mit dem man auch "richtige" Touren machen kann. Finde ich. Und ich besitze roundabout anderthalb Dutzend Boote jedweder Couleur, aber ein Packraft habe ich noch nie vermisst- wo in Mittel/West/Südeuropa ist da denn da ein sinnvoller Einsatzgebiet?
    Die meiste Zeit bin ich eher in Nordeuropa.

    Wenn wir über die gleichen Grabner und Gumotex Boote sprechen, dann schleppe ich zwischen 10 und 20 Kilo. Das passt für mich nicht so ganz zu kombinierten Rucksacktouren. Dabei will ich nicht ausschließen, dass irgendwann noch eine weitere Bootsklasse dazukommt...

  7. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #7
    Das Schlachbootverboot gilt auf der Rur nur von Heimbach bis Zerkall bzw Stausee. Mir ist auch sonst international kein Schlauchbootverbot bekannt, Rfts mal aussen vor gelassen, die zählen allgemein aber erst ab 4 Plätzen als solche.

  8. Alter Hase

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #8
    Ansonsten. Hier wurde doch mal eine estisch/lettische (??) "Gummiboot" Firma genannt. Preiswerter als Packrafts, etwas schwerer in der kleinsten Größe. Packmaß ist mir unbekannt.

  9. Dauerbesucher

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #9
    Falls Selbermachen in Frage kommt: https://www.diypackraft.com
    Dürfte eine der günstigsten Varianten sein.

  10. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #10
    Zitat Zitat von raftinthomas Beitrag anzeigen
    Das Schlachbootverboot gilt auf der Rur nur von Heimbach bis Zerkall bzw Stausee. Mir ist auch sonst international kein Schlauchbootverbot bekannt, Rfts mal aussen vor gelassen, die zählen allgemein aber erst ab 4 Plätzen als solche.
    Danke für die Info!

    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Ansonsten. Hier wurde doch mal eine estisch/lettische (??) "Gummiboot" Firma genannt. Preiswerter als Packrafts, etwas schwerer in der kleinsten Größe. Packmaß ist mir unbekannt.
    Schwerer bringt mich nicht so richtig weiter. Ich plane ja schon das Teil (nach ersten Testläufen) mit auf Trekkingtour zu nehmen.

    Zitat Zitat von morit.z Beitrag anzeigen
    Falls Selbermachen in Frage kommt: https://www.diypackraft.com
    Dürfte eine der günstigsten Varianten sein.
    Danke für den Tipp, aber ich glaube da bin ich der Falsche für.

  11. Gerne im Forum

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #11
    Gilt die Kennzeichnungspflicht für Boote eigentlich auch für Packrafts?

    OT: @Canadian: Ich hoffe, es ist ok, wenn ich diese Frage hier dazwischen werfe. Es passt m.E. zum Thema, sonst hätte ich es auch nicht gemacht.

  12. Gerne im Forum

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #12
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Ansonsten. Hier wurde doch mal eine estisch/lettische (??) "Gummiboot" Firma genannt. Preiswerter als Packrafts, etwas schwerer in der kleinsten Größe. Packmaß ist mir unbekannt.
    Drakar.lt

    Für den gewünschten Einsatz halte ich aber ein Packraft für die bessere Wahl.
    Gewicht tötet beim Wandern, da ist es leichter dann auf dem Wasser eine geringere "Reisegeschwindigkeit" in kauf zu nehmen.
    Wenn kein WW geplant ist würde ich in Richtung 2xAnfibio Alpha XC tendieren. Mit leichter aufblasbarer Weste und leichtem Paddel sollte das Rucksackgewicht um maximal 3kg ansteigen. Mit jedem Luftboot müsst ihr mit 10kg+ rechnen.

  13. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #13
    Zitat Zitat von Roiber Beitrag anzeigen
    Gilt die Kennzeichnungspflicht für Boote eigentlich auch für Packrafts?
    Kennzeichnungspflicht gibt es eh nicht mehr.
    Auf Bundeswasserstrassen (und da würd ich mit nem Packraft gewiss nicht paddeln) muss aber ein anrufbarer Name 10cm hoch drauf stehen. Und Name und Adresse des Eigners innen.

  14. Erfahren

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #14
    Hallo,
    ich habe keinen Vergleich, kann Dir nur was zum MRS Adventure X2 erzählen.
    Mit 250 Kilo Zuladung kann man theoretisch mit 2 Personen und 2 Rucksäcken drin fahren. Auch könnte man vom Platz her vorne und hinten je einen Rucksack aufschnallen. Aber das ist die Theorie. In der Praxis wäre es dann sehr eng im Boot.
    Das Boot ist sehr langsam, verglichen mit einem Kayak. Das liegt an der Bauart. Eigentlich liegt es ja platt auf und schneidet nicht ins Wasser ein. Ich finde es alleine einfacher zu paddeln als zu zweit, aber das kommt vielleicht auch drauf an, wie gut man paddelnd aufeinander eingespielt ist.
    Wenn man regelmäßig zu 2. fahren will, besser ein anderes Modell oder zwei Einer.
    Es gibt viele teilbare Paddel, die sowohl als 2 Stechpaddel wie als 1 Doppelpaddel funktionieren.
    Genial finde ich das leichte Gewicht.
    Grüße
    Waldläuferin
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben.

  15. Alter Hase

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #15
    Zitat Zitat von Gaumada Beitrag anzeigen
    Drakar.lt
    Ich habe es nur des Budgets wegen erwähnt.

  16. Vorstand
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #16
    Zitat Zitat von raftinthomas Beitrag anzeigen
    Kennzeichnungspflicht gibt es eh nicht mehr.
    Auf Bundeswasserstrassen (und da würd ich mit nem Packraft gewiss nicht paddeln) muss aber ein anrufbarer Name 10cm hoch drauf stehen. Und Name und Adresse des Eigners innen.
    Klar, kann man mit dem Packraft die Elbe runter. Solange man Weste anhat und die Augen offen hält, ist das kein Problem. Und ja, braucht einen Namen. Davon abgesehen gilt die Bundeswasserstraßenverordnung zumindest in Sachsen auf jedem Gewässer. Die haben es sich einfach gemacht und übernehmen alle Regeln einfach überall.

    Und du magst ein Packraft nie vermisst haben, raftinthomas, aber hast du schonmal eine Tour gemacht, wo du wirklich mal Kilometer weit läufst und dann wieder eine Strecke zu Wasser zurücklegen willst? Mein Scubi ist eines der leichtesten Falt-/Luftboote und ich will damit nicht länger als 2km vom Bahnhof zum Wasser, sonst beginnt der Rückenselbstmord.

  17. Fuchs
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #17
    Zitat Zitat von Roiber Beitrag anzeigen
    Gilt die Kennzeichnungspflicht für Boote eigentlich auch für Packrafts?

    OT: @Canadian: Ich hoffe, es ist ok, wenn ich diese Frage hier dazwischen werfe. Es passt m.E. zum Thema, sonst hätte ich es auch nicht gemacht.
    Zitat Zitat von raftinthomas Beitrag anzeigen
    Kennzeichnungspflicht gibt es eh nicht mehr.
    Auf Bundeswasserstrassen (und da würd ich mit nem Packraft gewiss nicht paddeln) muss aber ein anrufbarer Name 10cm hoch drauf stehen. Und Name und Adresse des Eigners innen.
    Die Frage geht voll in Ordnung. Ich hatte die Antwort schon vermutet, aber so ist es noch besser.

    Zitat Zitat von Gaumada Beitrag anzeigen
    Drakar.lt

    Für den gewünschten Einsatz halte ich aber ein Packraft für die bessere Wahl.
    Gewicht tötet beim Wandern, da ist es leichter dann auf dem Wasser eine geringere "Reisegeschwindigkeit" in kauf zu nehmen.
    Wenn kein WW geplant ist würde ich in Richtung 2xAnfibio Alpha XC tendieren. Mit leichter aufblasbarer Weste und leichtem Paddel sollte das Rucksackgewicht um maximal 3kg ansteigen. Mit jedem Luftboot müsst ihr mit 10kg+ rechnen.
    Nee, 10 kg ist nicht drin.

    2x Alpha XC ist im Moment die favorisierte günstige Lösung, weil die Teile im Gegensatz z.B. zum ähnliche teuren Trekraft, noch einen echten Gewichtsvorteil haben.

    Alternativ eben direkt zwei Microrafts.

    Oder die Zweier-Lösung Namens MRS Adventure X2...

    Zitat Zitat von Waldlaeuferin Beitrag anzeigen
    Mit 250 Kilo Zuladung kann man theoretisch mit 2 Personen und 2 Rucksäcken drin fahren. Auch könnte man vom Platz her vorne und hinten je einen Rucksack aufschnallen. Aber das ist die Theorie. In der Praxis wäre es dann sehr eng im Boot.
    Das Boot ist sehr langsam, verglichen mit einem Kayak. Das liegt an der Bauart. Eigentlich liegt es ja platt auf und schneidet nicht ins Wasser ein. Ich finde es alleine einfacher zu paddeln als zu zweit, aber das kommt vielleicht auch drauf an, wie gut man paddelnd aufeinander eingespielt ist.
    Wenn man regelmäßig zu 2. fahren will, besser ein anderes Modell oder zwei Einer.
    Es gibt viele teilbare Paddel, die sowohl als 2 Stechpaddel wie als 1 Doppelpaddel funktionieren.
    Genial finde ich das leichte Gewicht.
    ... die nach diesem Beitrag wieder etwas weniger favorisiert wird (ein Multi-Paddel wäre dann allerdings gesetzt).

    Da die Alpacka Rafts noch teurer und umständlicher zu bekommen sind, alles andere zu schwer oder instabil erscheint, werde ich mich (sofern niemand mit einer Alternative um die Ecke kommt) zwischen den drei genannten entscheiden müssen.

  18. Alter Hase

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #18
    Wieso 10kg. Drakar hat dich da ein 5kg Boot für unter 400 Euro. Kommt hslt drauf an, was man macht.

  19. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #19
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Klar, kann man mit dem Packraft die Elbe runter. Solange man Weste anhat und die Augen offen hält, ist das kein Problem. Und ja, braucht einen Namen. Davon abgesehen gilt die Bundeswasserstraßenverordnung zumindest in Sachsen auf jedem Gewässer. Die haben es sich einfach gemacht und übernehmen alle Regeln einfach überall.

    Und du magst ein Packraft nie vermisst haben, raftinthomas, aber hast du schonmal eine Tour gemacht, wo du wirklich mal Kilometer weit läufst und dann wieder eine Strecke zu Wasser zurücklegen willst? Mein Scubi ist eines der leichtesten Falt-/Luftboote und ich will damit nicht länger als 2km vom Bahnhof zum Wasser, sonst beginnt der Rückenselbstmord.
    Nee, so eine Tour hab ich noch nie gemacht. Wie geschrieben, wüsste ich auch nicht wo, ausser Skandinavien. Hier auf der Rur jedenfalls nicht
    Aber letztlich ist auch genau das eine Frage von mir- wo genau soll solch ein Boot sinnvoll sein? Und zwar konkret. Aber ich will nicht den Thread hijacken.
    Zu Sachsen- mag sein, nicht mein Beritt und mir neu. Aber auf irgendeinem Bach wird's auch niemanden interessieren, weil da gibts auch keine Waschpo.

  20. Vorstand
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    Avatar von Ziz
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #20
    @raftinthomas: Um nur ein Beispiel zu nennen: Mecklenburgische Seenplatte. Die ist auch zu Fuß hübsch. Der Kai Sackmann hat da eine interessante Tour gemacht und auch oft das Medium gewechselt. Versteh mich nicht falsch, ich saß letztens bei Globi zum ersten mal im Leben in einem Trekraft (Nortik) und fands grausam (auch wenn die Dinge echt wendig sind). Aber wenn es wirklich nur um das Vorrankommen auf einem Fließgewässer oder kleinem See geht, sind die schon in Ordnung. Halt lahm , aber wenn das billigend in Kauf genommen wird, sind die halt auch unglaublich leicht und klein verpackt.

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