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  1. Dauerbesucher
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    [RO] Muntii Vrancei

    #1
    Mitreisende: Intihuitana
    Diese Jahr bin ich eher spontan in die Heimat gefahren und musste so einiges an Haus und Hof regeln. Es blieb dennoch Zeit für ein paar Touren.
    Die längste und anspruchsvollste Tour ging in die Muntii Vrancei.
    Diese liegen am nördlichen Ende des Karpatenbogens. Dies war im Prinzip nur Plan B, weil was wir eigentlich vorhatten nicht mehr in Frage kam, da just in der Zeit wo wir aufbrechen wollten im Fagaras schwere Unwetter angekündigt waren.
    Vom Wetter sind wir hier auch nicht verschont geblieben, doch dieses Gebirge ist bei weitem nicht so gefährlich, darum haben wir uns ganz kurzfristig für diesen Plan B entschieden.
    Zusammen mit mir reiste Tony. Wir stammen beide aus Brasov aber leben in der Diaspora. Ich in Schland er in England. Unsere Familien kennen sich schon ewig und mit ihm hab ich schon mal ne Tour im Fagaras gemacht. Ich wusste also was er in etwa kann.
    Mit einem völlig fremden, bzw. mit jemandem mit dem ich noch nie gegangen bin hätte ich diese Tour so nicht gemacht.

    Von Brasov aus nahmen wir den einzigen täglichen Bus nach Lepsa von wo ich auch letztes Jahr gestartet bin.
    Die Tour beginnt am Eingang der "Cheile Tisitei" der Tisita Schlucht. Dort haben sie auf den ersten km einen Themenpfad über Wildtiere eingerichtet für Touristen. Dorthin kommen vor allem Lokaltouristen aus der Moldau. Das sieht man dann auch an den Nummernschildern, dass die meisten aus Galati, Braila oder Iasi sind.
    Der Rumäne an sich und der Moldauer noch viel mehr, pflegt es im Urlaub sich nicht allzu viel zu bewegen. Typischerweise geht man "La Iarba Verde" (wörtlich Ins grüne Gras) also raus ins grüne, fährt mit dem Auto bis an nen Bach, macht Feuer, trinkt Bier, und grillt unmengen an Mititei, die sind ähnlich wie Cevapcici (schmecken aber besser ) ) und lässt dabei ganz laut rumänische Volkloremusik laufen. Wenn dabei eine touristische Sehenswürdigkeit in der Nähe ist wie die Tisitaschlucht, dann geht man mal schnell (natürlich in Adiletten oder Türkenschläppchen) dahin um Fotos zu machen um danach schnell wieder zu grillen.
    Wichtig ist es als rumänischer Mann einen riesigen Bauch zu haben und den auch bei jeder Gelegenheit zu präsentieren. Dann weiß jeder, man hat es geschafft.

    Nach diesem kleinen Exkurs zu meinen Landsleuten weiter zur Wanderung.
    Von den Cheile Tisitei bis zum großen Tunnel hab ich diesesmal kaum Fotos gemacht weil ich schon letztes Jahr hier war.

    Nach dem Tunnel muss man einige male die Tisita überqueren








    Witzigerweise hab ich auch diesesmal wieder Marius getroffen, den ich letztes Jahr hier kennen gelernt hatte. Der war aber gerade auf dem Rückweg, wir konnten uns also nur kurz sprechen. Immerhin hatte er für ordentlich Holz an der Feuerstelle gesorgt. Allerdings hat es gegen Ende des Tales auch schon ordentlich gescheppert und Gewitterwolken zogen heran.

    Wir mussten zwar noch ein paar mal die Tisita überqueren aber so schnell würde der Fluss nicht anschwellen. Der Regen hielt sich dann auch irgendwo in den Bergen und wir blieben trocken. Und zwar wirklich genau bis wir die Zelte am Lagerplatz am "Gura Cristianu" aufgebaut hatten. Kaum waren wir in unseren Zelten kam schon der ganze Himmel runter.
    Der Wolkenbruch hielt jedoch nicht so lange.
    Nachher konnten wir uns aus unseren Zelten schälen und das hier entdecken.



    Ich habe das schon bei meinen früheren Besuchen hier bemerkt. Das Vranceagebirge ist wirklich ein Garten der Natur. Ich war noch nie an einem Ort mit mitteleuropäischer Vegetation wo das Artenspektrum so groß ist, vor allem was Insekten und Blütenpflanzen angeht.

    Es war zwar alles nass aber ich hab dennoch n Feuer anbekommen, da macht sich das zahllose zündeln bezahlt. Gerade als wir dabei waren unseren Bulgur über dem Feuer zu köcheln kam auch schon die nächste Wolkenfront angerauscht, also ab ins Zelt und dort weitergeköchelt. Vorher hab ich noch ordentlich Holz aufs Feuer gelegt.
    Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen dass bei dem Wolkenbruch das Feuer überleben würde, aber ich hab da so nen Haufen drauf gemacht dass es überstanden hat, da konnte ich stolz drauf sein.


    Gewitter rast ran


    Düstere Stimmung

    Da hier Bärenland ist musste das Essen an den Baum.

    Der nächste Morgen begrüßte uns mit bestem Sonnenschein.


    Jetzt waren wir so schön trocken geblieben in unseren Zelten. Aber wo wir jetzt durchmussten, würde uns unweigerlich komplett durchnässen.
    Der nächste Teil führt einen guten Teil durch einen wilden Bergbach der voll mit brusthohem Pestwurz zugewachsen ist. Natürlich alles komplett nass von der Nacht.









    Tony war ziemlich begeistert. Er war selbst noch nie in so einer Wildnis gewesen und es hat ihm sichtlich gefallen hier im "Dschungel"





    Es gibt hier zwar noch eine Markierung aber die ist wirklich schwer zu finden. Einen wirklichen Pfad gibt es längst nicht mehr.
    Nach einer Weile verlässt man das Bachtal und folgt dem Hang nach oben.





    auch hier an der Baumgrenze wo Grasland auf Bäume trifft ist der Artenreichtum extrem hoch. Wir konnten hier auch etliche "Iutarii", Pfeffermilchling (Lactarius Piperatus) aufsammeln


    Silberdistel


    Auch Walderbeeren waren hier noch häufig zu finden wo sie im Tal schon längst vorbei waren.



    Hier oben trafen wir auch die einzigen Touristen auf unserer ganzen Tour. 4 Mädels die eine Tagestour hier machten und durch die Cheile Tisitei zurückwollten.
    Touris kommen wirklich sehr selten hier hin. Entsprechend sind auch die Wege. Nur selten markiert und die Pfade teilen sich oft auf und sind nix anderes als Trampelpfade. Zumindest auf dem Cristianu-Dealul Negru Kamm.
    Auf diesem Kamm ging es auch weiter. Spuren von Bären und Hirschen wurden hier häufiger. Wolfspuren hatte ich noch keine gesehen.


    Ganz unten im Tal liegt unsere Lagerstelle von heut morgen.

    Weiter gehts also auf dem Kamm durch dichten Bergfichtenwald bis wir die Saua Geamana erreichen, den Geamana Sattel.





    Ab hier gehts erstmal durch Grasland weiter. Ganz weiter unten gibt es eine Hirtenhütte und ein paar Schafe. Die einzige in der ganzen Umgebung. Sehr wenig verglichen mit anderen Gebirgsmassiven.





    Hier fanden wir eine leerstehend Hütte, die wohl Waldarbeiter benutzten. Nach allen Indizien war aber seit längerer Zeit keiner hier gewesen, warum also nicht die Nacht hier verbringen?
    Das beste war, in einer Kiste konnten wir auch Salz und Öl finden. Perfekt um unsere Iutarii zu braten.



    Der Geschmack dieser Pilze ist schon speziell. Man kann sie glaub ich nur hassen oder lieben.

    Tony ruhte sich aus während ich noch ein paar Fotos schoss.





    Ich liebe diese ganz spezielle Atmosphäre in den Hochlagen der Karpaten, man kann sie unmöglich beschreiben. Ist etwas ganz anderes als in allen anderen Gebirgen.
    Den weiteren Abend verbrachten wir mit Kartenspielen, Kochen und Geschwätz.
    Irgendwann in der Nacht wurde ich wach und ich wollte mal rausgucken. Nun wurde mir auch schnell klar warum diese Region die sauberste Luft in ganz Rumänien hat, dazu kam noch Neumond und absolut null Lichtverschmutzung:





    Die Kühe hier hab ich den gestrigen Abend beobachtet, die haben echt Mumm. Laufen bis weit nach Dämmerung allein im Wald rum und kommen dann irgendwann von selbst zum Verschlag. Und das bei all den Wölfen und Bären hier.

    Direkt nah an der Hütte haben wir einen kleinen Wasserlauf gefunden. Klar erstmal das Wasser aufgefüllt. Dann beim probieren gekostet, schmeckt übelst nach Kuh bzw. nach Kuhscheisse. Nein das Wasser konnte nicht mal ich trinken. Wir Idioten haben also nicht nur schlechtes Wasser gefunden sondern auch noch unser restliches Wasser kontaminiert.
    Geil. Also erstmal völlig ohne Wasser auf dem Kamm weiterlaufen und die Sonne brannte immer mehr.



    Zum Glück fanden wir am Wegesrand bald eine riesige ansammlung fruchtigster Himbeeren, die konnten den Durst wenigstens etwas stillen




    In der Nähe dieser aufgegebenen Hirtenhütte konnten wir ein winziges Rinnsal finden und unser Wasser auffüllen. Drei weitere Quellen die auf der Karte eingezeichnet waren, waren komplett ausgetrocknet.


    Riesenmegahorn



    Der weitere Weg führte durch einen recht gruseligen Wald. Extrem still, eine seltsame Atmosphäre, besonders an den Geröllfeldern am Gipfel, welche wir überqueren mussten









    Ich sagte ja schon die Muntii Vrancei sind ein Garten der Natur, auch was essen angeht.
    Hier oben war es irgendwann so voll mit "Merisoare" Preiselbeeren, dass wir uns ne ganze Tüte voll damit sammelten um uns nachher ne Suppe damit zu kochen.



    Weiter zeigte sich hier auf dem Kamm der Blick in den Kernbereich der Vranceawildniss





    Wir befanden uns zurzeit auf dem Dealu Negru dem schwarzen Hügel. Von hier ging es dann wieder runter in die Saua Tisitei, wo wir einen Lagerplatz finden wollten. Dort unten befinden sich auch ein paar Hirtenhütten.
    Nach einigem verlaufen kamen wieder wieder an einer verlassenen Hütte an wo wir gedachten zu übernachten.
    Hier kochten wir auch unsere Preiselbeersuppe:



    Ziemlich lecker kombiniert mit ein paar Minzblättern, nur der Zucker hat gefehlt.

    Plötzlich kam hier ein Kerl des Weges gelaufen. Er stellte sich als Vasile vor und ist hier Kuhhirte. Wir haben ne ganze Weile gequatscht und er bot uns an in seiner Hütte zu übernachten die nicht weit von hier war. Bis er zurück war und die Kühe aus dem Wald alle eigesammelt und zum Verschlag gebracht hatte, hatten wir uns auch entschieden bei ihm einzukehren, würde bestimmt lustig werden.
    Auf dem Weg hat er uns noch ebenso mal die Stelle gezeigt wo ein Luchs heute in der früh ein Kalb gerissen hatte. Ein Bär hatte den Luchs dann vertrieben und weiter von der Karkasse gefressen. Da der Bär hier wohl öfter mal zu den Kühen kommt hat sich Nea Vasile gedacht, dass er das Problem einfach mal selber in die Hand nimmt. Denn hier oben löst man seine Probleme noch selber. Also hat er dort an dem Kadaver einer Falle hingebaut, wie er sagte aus Ästen um den Bären zu fangen. Keine Ahnung was das für eine Falle war, das hatte er alles mit Ästen und Blättern getarnt.
    Ich frag mich ob seine Falle erfolgreich gewesen ist.


    Nea Vasile. Das Foto hat Tony gemacht darum der komische Rahmen.


    Blick aus meinem Bett.
    Vasile hat uns dann an der Hütte gelassen und ging weiter nach den Kühen sehen.
    Nächsten Morgen ging ich ganz früh raus um zu pissen, und was sehen meine Müden Augen da am Waldrand? Ein riesiges schwarzes Bärenmännchen zwischen den Bäumen. Ich renn zuück um meine Spiegelreflex zu holen, aber bis ich wieder zurück war hatte er sich auch wieder verkrümelt. Dieses Jahr hatte ich echt kein Glück mit Bären...
    Vasile meinte nachher auch dass das genau der Bär ist der hier zu den Kühen kommt.



    Der Kuhverschlag am frühen Morgen.

    Vasile gab uns noch frischgemolkene Milch zum Frühstück. 2 Liter davon nahmen wir dann auch nachher mit. Unser weiterer Weg war nun das Tisita Mare Tal, welches in seinem größten Teil komplett wegelose Wildnis ist und der anspruchvollste Teil dieser Tour werden sollte.
    Nea Vasile begleitete uns noch eine Weile auf dem Forstweg und erklärte uns wo wir ins Tal einsteigen müssten und verabschiedete sich dann.

    Am Anfang läuft man im Bachlauf noch recht einfach, da ist auch vor kurzem ein Traktor oder so durchgefahren.
    Nach kurzer Zeit wird der Bach aber komplett wild. Die Hänge sind Steil und felsig und der beste Weg ist wirklich das Bachbett selbst wo man immer wieder den Bach überqueren muss.
    So schleppten wir also unsere 2 Liter Frischmilch durch diese Wildnis







    Das Tal ist wieder mal komplette Wildnis und lässt sich gut mit dem Laita Tal, wo ich letztes Jahr gewesen bin, verlgeichen. Es ist allerdings nicht so gefährlich weil der Bach weit weniger wild ist und die Hänge auch nicht derart Steil. Bei höherem Wasserstand bekommt man allerdings ein Problem da man etliche male den Fluss durchqueren muss oder gar in ihm laufen muss.
    Auch wenn einem hier etwas passiert wird es höcht brenzlig da es keinerlei Netz gibt und niemals jemand hier vorbeikommt. Die Wölfe und Bären die bestimmt keinen Bogen um einen Verletzen Bewegungsunfähigen machen, geben der Sache den letzten Kick. Man sollte also vermeiden zu stolpern. ;)




    Hier kommen wir nach einiger Zeit an den ersten Wasserfall, der ist etwas knifflig und man muss am glitschigen Fels links klettern. Fällt man allerdings wird man im schlimmsten Fall komplett nass. Also nicht allzu gefährlich


    Der Wasserfall von unten, hier wurde erstmal ein ausgiebiges Bad genommen in dem Becken.




    Und einmal Angeberstyle mit langer Belichtungszeit

    Buchstäblich über Stock und Stein geht es immer weiter den Bachlauf entlang.







    Täler wie diese muss man einfach gernhaben. Das ist reines Abenteuer. Tony war begeistert und zu keinem Zeitraum überfordert. Ihm hat das genauso viel Spaß gemacht wie mir. Ich errinere mich vage an ein ähnliches Tal wo es etwas anders zuging.












    Hier kam der zweite Wasserfall, wobei dies eher ein Abfolge von Kaskaden war. Da musste man teilweise auf dne Hang ausweichen und klettern.



    Jede Menge Becken wo man planschen könnte.



    Gegen Ende des Tales in zogen sich wieder dunkle Wolken hinter uns zu. Ich wollte auf jeden Fall vermeiden vom Gewitter hier überrascht zu werden, das könnte übel enden. Das Tempo wurde jetzt also etwas angezogen. Uns kam aber zugute dass das Gelände jetzt etwas leichter wurde und teils kleine Pfade den Weg erleichterten.





    Mein letztes Foto. Ab hier sind wir marschiert.
    Das Gewitter brach tatsächlich genau über uns los als wir aus dem Tal herauskamen. Wir waren jetzt wieder am Platz unserer ersten Übernachtungsstelle und musste wieder durch die Cheile Tisitei.
    Der Starkregen hat uns komplett durchnässt. Irgendwann waren wir auch so nass dass uns alles egal war.
    Völlig nass kamen wir also gegen 6 Uhr in Lepsa an. Hier fuhr absolut nix mehr und dicke schwere Wolken hingen über den Bergen, der nächste Regen war nur eine Frage der Zeit.
    Ursprünglich war ja geplant das wir irgendwo an einer Wiese am Ortausgang zelteten um dann morgen den Bus zu nehmen.
    Wir wollten aber vorher noch was ordentliches essen, so kamen wir erstmal ins Restaurant wo ich auch letztes Jahr war. Da haben wir uns den Magen mit Mititei und allem möglichen anderen vollgeschlagen. Just als wir dort ankamen fing auch der Dauerregen an der die ganze Nacht anhalten sollte.
    So war unsere Entscheidung schnell klar dass wir ganz bestimmt nicht jetzt noch unsere Zelte in der Dunkelheit im Dauerregen aufbauen und wir nahmen ein Zimmer, denn das Restaurant war auch ein Hotel. So viel Dekadenz muss schon sein

    Nächsten Morgen wollten wir dann den einzigen Bus der am Tag nach Brasov fährt nehmen, haben uns auch schon an der Haltestelle aufgestellt und dann der Schock. Der Bus war derartig voll dass niemand mehr hereinpasste, geschweige denn zwei Typen mit fetten Wanderrucksäcken.
    Da standen wir also und mussten gucken wie wir hier wegkommen. Da hilft nur noch Hitchhiking. Ca. 2 Stunden haben wir da verbracht bis uns tatsächlich jemand mitnahm.
    In der Zeit des wartens entdeckte ich allerdings das:





    Der große Schrecken der Menschheit. Man kann gar nicht wegsehen so schrecklich ist es... Only in Romania

    Tatsächlich haben wir auch eine Mitfahrgelegenheitbekommen die auch gewissermaßen deutlich bequemer war als im vollüberfüllten Bus stehen zu müssen. In Sf. Gheorghe wurden wir dann rausgeschmissen, aber konnten locker einen Zug nach Brasov nehmen.


    Für alle die irgendwas mit Wald zu tun haben und denen Täler und Schluchten gefallen müssten die Vranceaberge das Paradies sein. Ich werde dort jedenfalls noch einige male hinkommen. Interessant wäre dort auch mal zwei Wochen vor Ort zu sein und Tiere zu beobachten, Fische zu fangen und so weiter. Womöglich auch mal im Winter. So viele Täler die ich noch nicht erkundet habe.

  2. Fuchs
    Avatar von Rattus
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #2
    Klasse geschriebener Bericht mit Fotos einer faszinierenden europäischen Wildnis
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  3. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #3
    Vielen Dank für deinen sehr interessanten Bericht und die Bilder von einer Gegend, über die ich so gut wie gar nichts weiß, die aber wunderschön aussieht.

    Ich muss gleich mal meinen Atlas konsultieren ...


    Viele Grüße,
    Sylvia
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    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  4. Dauerbesucher
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #4
    Und noch mal RO. Oh ja Ostkarpaten. Toll, da juckt's in den Wanderbeinen. Ich muss da auch noch mal hin.
    SARS-CoV-2 kann meinen Körper töten, der so genannte "Lockdown" tötet meine Seele!

  5. Liebt das Forum
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #5
    Schön, danke für den Bericht .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  6. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #6
    Danke zunächst für deinen Bericht in diese für mich bisher noch unbekannte Ecke Rumäniens. Die Wege sehen nicht sehr oft begangen aus.Und mit Rucksack in dem Gelände... Puh

    Da kommt noch mal Reiselust auf. Denn in der näheren und weiteren Umgebung sind m.Wissens noch einmalige geologische Objekte zu erkunden. Ich nenne mal Marienburg, Tartlau, Kreuzburg, Schlammvulkane, Lebendiges Feuer, Salzkarst, Macingebirge,Krähenstein (Ciucas) usw. Das Problem ist bloss, wie da überall schnell hinkommen? ich glaub Ebsels war da mal mit dem Rad.

    Kannst du bitte auch mal so etwas wie eine karte hier hereinstellen?

  7. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #7
    OT:
    Zitat Zitat von Abt Beitrag anzeigen

    Kannst du bitte auch mal so etwas wie eine karte hier hereinstellen?
    Das dürfte urheberrechtlich etwas schwierig sein, aber über ein Link in dem Rumäniensammelthread würden wir uns freuen.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #8
    Nein die Wege sind praktisch kaum begangen, auf großen Stücken exisistiert auch kein Pfad sondern man muss immer mal wieder auf die Markierungen achten. Kompass ist auch nie verkehrt. Vor allem am Dealu Negru ist die Wegführung nicht so einfach.

    Und das ist die geologisch aktivste Region in Rumänien. Alle Erdbeben in Rumänien haben ihr Epizentrum hier.
    Eines Tages hörten wir Steine von einer Felswand fallen und dachten uns nix dabei könnte ja auch so ausgelöst worden sein.
    Aber als ich wieder in Brasov war meinte meine Großmutter dass wohl genau zu der Zeit als wir weg waren ein Erbeben der Stärke 3 komma nochwas dort war. Kann gut sein, das die Steine deshalb gefallen sind.

    Was auch interessant ist. Dies ist die Region mit der größten Großraubtierdichte in den ganzen Karpaten. Wenn man die mal beobachten will, wäre das eigentlich der perfekte Ort dafür.

    Es gibt keine Wanderkarten zum kaufen von der Region nur ganz alte aus den 70ern oder 80ern zum ausdrucken aus dem Internet aber seitdem hat sich viel verändert.
    Ich hab aber die Karte in Lepsa fotografiert. Die ist aktuell und ziemlich akurat. Man kann sie als Grundlage für Wanderungen benutzen


  9. Dauerbesucher
    Avatar von Baciu
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #9
    Von welchem Busbahnhof fährt denn der Bus nach Lepsa in Brasov ab und welche Linie ist das?
    SARS-CoV-2 kann meinen Körper töten, der so genannte "Lockdown" tötet meine Seele!

  10. AW: [RO] Muntii Vrancei

    #10
    Zitat Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    Was auch interessant ist. Dies ist die Region mit der größten Großraubtierdichte in den ganzen Karpaten. Wenn man die mal beobachten will, wäre das eigentlich der perfekte Ort dafür.
    Das dachte ich mir auch damals, in den späten 70er Jahren. Zu der Zeit hieß es, Ceaușescu habe hier seinen größten Bären geschossen und überhaupt wäre die Gegend sein Bärenschon- oder sogar -zuchtgebiet (um ordentlich was vor die Flinte zu bekommen). Ich bin da streckenweise ähnlich wegelos durch die Gegend gestreift, immer mit der Kamera mit Tele im Anschlag, auf der Jagd nach dem Bären, aber das einzige Großtier, was mir im Wald vor die Linse lief, war eine verirrte Kuh. (Kamera ständig auslösebereit ging damals noch, weil Batteriestrom brauchte man nur in dem Moment, in dem man die Belichtung messen wollte).

    Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, wo genau ich da unterwegs war. Auch deine Karte hilft da nicht weiter. Die einzige Karte, die ich damals hatte, das war eine ungarische Straßenkarte von Bulgarien-Rumänien 1:1000000. Da waren die Straßen drauf und die höchsten Berggipfel. Und von den Mt. Vrancei war glaube ich nur Vf. Lăcăuţi eingezeichnet. Mit 1776müNN war der im Vergleich zu anderen Karpatenzügen so niedrig, dass ich davon ausging, hier keinen Touristen zu begegnen. Und so war es dann auch. Null Touristen. Eine einsame Holzfällerfamilie lebte wie im Mittelalter in seiner Holzhütte im Wald (großer Lehmofen in der Mitte des Raumes). Später gelangten wir an eine kleine Wassermühle, zu der die Bauern der Umgebung ihren Sack Mais auf Esels Rücken herbrachten, der Mais wurde gemahlen und der Maisschrot ging zurück für die tägliche Mămăligă. Das hölzerne Mühlrad war so klein, wie es bei uns in Deutschland wohl im frühen Mittelalter die Regel war. Ich war begeistert, so etwas urzeitliches noch in Aktion sehen zu können.

    Wir überquerten die Munții Vrancei von West nach Ost, hielten uns dabei an einen Bach, der später ein sehr breites Schotterbett hatte, und gelangten ein paar Tage später nach ~40 km zur ersten Ortschaft. Dort wurden wir zum "Deutschen" gelotst, einen Wehrmachts-Landser, Berliner, der nach dem Krieg dort hängengeblieben war, heiratete, als Postbote (Beamter) gearbeitet hatte und zu der Zeit Rentner war. Er erzählte uns viel von den Begegnungen mit Bären und Wölfen. Vor allem nach dem Krieg war es wohl ziemlich gefährlich, im Winter von einem Dorf zum nächsten zu reisen, wegen der Wolfsrudel, die sich auf die Pferde stürzten. Aber auch Begegnungen mit Bären gab es genügend in den 30 Jahren, die er hier verbracht hatte. Und nicht alle gingen glimpflich aus.

    Schön, mal was zu lesen aus diesem Gebiet. Du bist möglicherweise der erste Tourist nach mir, der dort entlangwanderte

  11. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #11
    ....Du bist möglicherweise der erste Tourist nach mir, der dort entlangwanderte....
    Soviel ich weiß kam Karpatenwilli auch da lang. Er entdeckte dabei sogar noch die alten Aufzeichnungen über Bärenbeobachtungen eines Försters. Aber diese Biotope in denen Wölfe und Bären vorkommen kann man einfach nicht auf Deutschland übertragen. Man sieht es hier aber weitaus unproblematischer, den Wolf als natürlichen Nachbarn zu wissen.
    Mich würde nur mal die Strecke intressieren, wohin der Bus von Kronstadt aus fährt.
    Vegareve kann ihre Empfehlung am besten selbst realisieren.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #12
    Zitat Zitat von Baciu Beitrag anzeigen
    Von welchem Busbahnhof fährt denn der Bus nach Lepsa in Brasov ab und welche Linie ist das?
    Vom Busbahnhof am Haupbahnhof nach Focsani. Fährt nur einmal täglich um 9.30

    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Das dachte ich mir auch damals, in den späten 70er Jahren. Zu der Zeit hieß es, Ceaușescu habe hier seinen größten Bären geschossen und überhaupt wäre die Gegend sein Bärenschon- oder sogar -zuchtgebiet (um ordentlich was vor die Flinte zu bekommen). Ich bin da streckenweise ähnlich wegelos durch die Gegend gestreift, immer mit der Kamera mit Tele im Anschlag, auf der Jagd nach dem Bären, aber das einzige Großtier, was mir im Wald vor die Linse lief, war eine verirrte Kuh. (Kamera ständig auslösebereit ging damals noch, weil Batteriestrom brauchte man nur in dem Moment, in dem man die Belichtung messen wollte).

    Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, wo genau ich da unterwegs war. Auch deine Karte hilft da nicht weiter. Die einzige Karte, die ich damals hatte, das war eine ungarische Straßenkarte von Bulgarien-Rumänien 1:1000000. Da waren die Straßen drauf und die höchsten Berggipfel. Und von den Mt. Vrancei war glaube ich nur Vf. Lăcăuţi eingezeichnet. Mit 1776müNN war der im Vergleich zu anderen Karpatenzügen so niedrig, dass ich davon ausging, hier keinen Touristen zu begegnen. Und so war es dann auch. Null Touristen. Eine einsame Holzfällerfamilie lebte wie im Mittelalter in seiner Holzhütte im Wald (großer Lehmofen in der Mitte des Raumes). Später gelangten wir an eine kleine Wassermühle, zu der die Bauern der Umgebung ihren Sack Mais auf Esels Rücken herbrachten, der Mais wurde gemahlen und der Maisschrot ging zurück für die tägliche Mămăligă. Das hölzerne Mühlrad war so klein, wie es bei uns in Deutschland wohl im frühen Mittelalter die Regel war. Ich war begeistert, so etwas urzeitliches noch in Aktion sehen zu können.

    Wir überquerten die Munții Vrancei von West nach Ost, hielten uns dabei an einen Bach, der später ein sehr breites Schotterbett hatte, und gelangten ein paar Tage später nach ~40 km zur ersten Ortschaft. Dort wurden wir zum "Deutschen" gelotst, einen Wehrmachts-Landser, Berliner, der nach dem Krieg dort hängengeblieben war, heiratete, als Postbote (Beamter) gearbeitet hatte und zu der Zeit Rentner war. Er erzählte uns viel von den Begegnungen mit Bären und Wölfen. Vor allem nach dem Krieg war es wohl ziemlich gefährlich, im Winter von einem Dorf zum nächsten zu reisen, wegen der Wolfsrudel, die sich auf die Pferde stürzten. Aber auch Begegnungen mit Bären gab es genügend in den 30 Jahren, die er hier verbracht hatte. Und nicht alle gingen glimpflich aus.

    Schön, mal was zu lesen aus diesem Gebiet. Du bist möglicherweise der erste Tourist nach mir, der dort entlangwanderte
    Das sind interessante Schilderungen. Da hat sich jetzt wohl auch einiges in den letzten Jahrzehnten getan

    Schön, mal was zu lesen aus diesem Gebiet. Du bist möglicherweise der erste Tourist nach mir, der dort entlangwanderte
    So schlimm ists auch wieder wieder nicht. Gibt immer mal wieder Leute die auch eine Ost West Überquerung von Covasna nach Nereju machen. Es wurd auch vor einigen Jahren dort neu markiert. aber wo man sonst von Touristen pro Tag spricht sind es hier wohl eher Touristen pro Monat und in mittleren Tisitei Maretal sind wohl wirklich seit Ewigkeiten keine Menschen mehr gewesen.

  13. Alter Hase
    Avatar von volx-wolf
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #13
    Sehr schöner Bericht.
    Ganz herzlichen Dank!
    Die Ecke reizt mich auch schon länger.
    Aber man muss sich ja noch ein paar Ziele lassen :-)

    Eine alte und eine (schlechte) neue Karte sind übrigens hier verlinkt:
    http://www.carpati.org/harti_harta/h...ii/vrancei-53/
    Beider aber nur bedingt brauchbar.

    Moralische Kultur hat ihren höchsten Stand erreicht, wenn wir erkennen,
    daß wir unsere Gedanken kontrollieren können. (C.R. Darwin)

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Sternenstaub
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    da wo es zu viel Menschen und zu wenig Natur gibt
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #14
    Danke dir für den wirklich gut geschriebenen Bericht, sind ein paar richtig klasse Fotos dabei.
    Two roads diverged in a wood, and I—
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference (Robert Frost)

  15. Erfahren
    Avatar von OutofSaigon
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    Saigon
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #15
    Da hast du einen sehr ansprechenden Bericht geschrieben. Anerkennung!

    Drei Punkte dazu:

    1. Du sagst, die Atmosphäre in den Hochlagen der Karpaten könne man unmöglich beschreiben. Das läßt wohl die allermeisten Leser, mich eingeschlossen, etwas ratlos zurück. Kannst du nicht doch versuchen, die Atmosphäre zu schildern?

    2. Du sagst, du erinnerst dich vage an ein Tal, in dem es etwas anders zuging. Heißt was? Inwiefern anders?

    3. Karten hier zu reproduzieren, mag in der Tat urheberrechtliche Implikationen haben. Ich zeige mitunter Screenshots von Google Earth mit eingezeichneter Route, was meines Wissens unbedenklicher ist.

    LG

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #16
    Hallo Outofsaigon. zu deinen Fragen:

    1. Nun ich war jetzt in mehreren Gebirgsmassiven in Europa und Nordafrika und jedes hat seine eigene Art. Mit Worten beschreiben kann ich das wirklich nicht. Versuch mal zu beschreiben wie sich ein Eichen-Hainbuchenwald an einem Südhang an einem sonnigen Septembernachmittag anfühlt. Kann man auch nicht in Worte fassen und doch kennt man das Gefühl.
    Sagen wir eher so. Ich würde das "feeling" in den Karpaten sofort wiedererkennen.

    2.Das hat etwas mit dem anderen Bericht aus dem Laitatal zu tun. Wie ich dort schrieb muss ich mal die ganze Geschichte beschreiben

    3. Die Karte ist öffentlich aufgestellt in Lepsa und jeder kann sie fotografieren. Warum sollte es Probleme geben? Es ist keine Karte die ich privat gekauft habe.

  17. Erfahren
    Avatar von OutofSaigon
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #17
    Danke für deine Erläuterungen!

    Vegareve hatte oben auf die urheberrechtlichen Aspekte hingewiesen, und das bestimmt nicht ohne Grund. Daß eine Karte irgendwo öffentlich zugänglich aufgestellt ist, bedeutet nicht, daß urheberrechtliche Aspekte automatisch hinfällig sind. Siehe dazu auch https://www.outdoorseiten.net/forum/...Texte-beachten

  18. Erfahren
    Avatar von aachenbenne
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #18

  19. Fuchs
    Avatar von blauloke
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    AW: [RO] Muntii Vrancei

    #19
    Danke für den Bericht. Es ist immer wieder erstaunlich, dass es in Europa doch noch viele Wildnisgebiete gibt wo selten Menschen hin kommen.

    OT: Zu der oben angesprochenen Kartenproblematik:
    Ich finde es auch immer gut wenn mit einer Karte am Anfang eines Reiseberichts die Gegend gezeigt wird wo man unterwegs war. Nur weil ich selber dort war, wissen andere Leute noch lange nicht wo ich mich rum getrieben habe. Bei meinen Reiseberichten habe ich Anfangs in der Regel eine Übersichtskarte mit eingezeichneter Route.

    Um keine Probleme wegen Lizenzen zu bekommen eignen sich die OSM Karten. Da muss nur darauf hingewiesen werden, das die Karten von OSM sind.
    z. B. so:OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC BY-SA

    Link zu freien Verfügung, es muss nur am Anfang und Ende jeweils eine eckige Klammer eingefügt werden:
    url=http://www.openstreetmap.de]OpenStreetMap[/url] - Veröffentlicht unter [url=http://opendatacommons.org/licenses/odbl/]CC BY-SA[/url

    Für diesen Bericht habe ich mal einige Beispiele gemacht:
    Übersichtskarte


    Link zur OSM-Karte:
    http://www.openstreetmap.org/?mlat=4...5.9517/26.5757

    Als kleine Spielerei noch ein Vergleich verschiedener Karten:
    http://tools.geofabrik.de/mc/#13/45....p&mt3=cyclemap

    Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

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