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  1. Vorstand
    Fuchs
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    Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #1
    Anlässlich eines anstehenden Trips im September brauche ich einen neuen größeren Rucksack

    * Größe so um 75l … ich habe den Exped BackCountry 55, der wohl demnächst hier im Marktplatz landet, und der ist einfach zu klein. Bitte KEINE Diskussion und Ratschläge, wie ich meinen Krempel verkleinern kann, das ist schon recht ausgefeilt und ausserdem wird wohl zu zweit ein wenig die Ausrüstung umverteilt werden … aber umgekehrt auch keine 95l Monster, denn bei dem BackCountry 55 habe ich halt auch gelernt, dass ein zu leerer Rucksack durchaus nerven kann

    * Sollte schon seine 20kg sicher und halbwegs bequem meistern können.

    * auf Grund meiner Proportionen brauche ich wohl Rückenlänge "L" (zumindest bei Gregory, Osprey, Bach)


    Nachdem ich im letzten Jahr den "alten" Baltoro für mich als unpassend erlebt habe, finde ich den neuen durchaus angenehm. Nachdem im ersten Moment der Rückenbereich des Hüftgurtes wie so ein Tritt ins Kreuz wirkt, verschmilzt gerade der Hüftgurt irgendwann nahe zu mit mir. Einziges Problemchen(?) dass ich die Enden der Gurte in den Rippen etwas spüre, spüre halt, aber (noch) nicht schmerzhaft drückt. Aufteilung, Ausstattung etc. finde ich sehr nett und den Preis gerade eben noch verkraftbar.


    Diesmal hatte ich auch noch auf …

    * Osprey Xenith 75 und Aether 70 … den Aether finde ich deutlich angenehmer, nach dem ersten Test hatte ich festgestellt, dass der Aether mit 18kg bei mir besser wirkte als der Xenith mit 12 …Bin auch mit dem Aehter mit 18kg ca. 30 Min. durch den Globi gelaufen und fand ihn gut. Allerdings dieses "verschmelzen" zu einer Einheit wie mit dem Baltoro habe ich dabei so nicht erlebt. Ausserdem habe ich ein wenig Sorge, dass der Aether halt doch nicht so ganz für meine Anforderungen geeignet sein wird. Andererseits liebe ich meine beiden Talons und habe an vielen der Ospreytypischen Details Gefallen gefunden.


    * meine letztjährigen "Lieblinge" von Bach finde ich immer noch vom Material her klasse. Aber erstmal wirken viele Details doch eher sehr … ähm …altbacken. Damit meine ich NICHT dass klassich-aber-gut schlecht ist, sondern z. B. die Art des Hüftgurtverschlusses und den Sitz der Schnallen. Oder auch die Lösungen, die ganzen Gurtenden bei den Konkurrenten unter die Taschen auf den Hüftgurten zu stopfen, die es bei Bach nicht gibt.

    Diesmal habe ich den Slim Mac probiert und den fand ich irgendwie schwammig. Nicht weich-komfortabel, sondern undefiniert. Auch den Hüftgurt bekam ich nirgends wirklich SO fest, dass er bequem sass.

    * die Tragesysteme von Deuter sind einfach nicht für mich gemacht und bei Tatonka sind es die Hüftgurte, die da gegen sprechen.

    * der Kajka 75 ist mir einfach zu teuer



    Wenn man davon ausgeht, dass die meiste Lastübertragung über den Hüftgurt erfolgt, dann würde ich wohl zum neuen Baltoro 75 greifen wollen.

  2. Anfänger im Forum

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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #2
    Bei den Alternativen suche ich mal mit.
    Haegar, welche Modelle sind weiterhin in deinem Interessenkreis und was sind Deine Kriterien?

    ich persönlich halte ja das tacgear combat pack für durchdacht, es wäre letztlich die sinnvolle Verbesserung zu meinem alten Berghaus Atlas II. Die abnehmbaren Seitentaschen machen das System sehr kompakt und flexibel und er ist ein bisschen unkaputtbar, mit dem Frontzugang und einem hochwertigen Deuter-Tragesystem wäre er fast perfekt für mich...
    aber wenn ich mit nem Flecktarn-Dings daherkomme, fährt meine Frau nicht mehr mit mir in den Urlaub

    Ich grübele aktuell über den aircontact pro 70 + 15 nach;
    Beim Airkontakt scheinen jedoch die Seitentaschen eher Attrappe zu sein, viel Stoff und nix dahinter (Erfahrungsbericht irgendwo aus dem Netz).
    Aber Deuter fällt für Dich ja eh aus. Allerdings glaube ich schon, dass man sich an die einen oder anderen Eigenheiten des Tragesystems gewöhnt und sich auch rein körperlich anpasst.

    Die großen Gregorys fallen für mich wegen der staksigen, schwer verstaubaren Hüftflossen aus dem Rennen . Ich weiss nicht, wie lange das die Kunststoffplatten aushalten, wenn du sie überdehnst, um den Rucksack z.B. kompakt im Flugzeug zu transportieren. Man liest auch oft genug von gebrochenen Flossen. Ich hab schon bei Gregory angeregt, den Gurt mit einem Griff um 180° klappbar zu machen, so dass er sich dann um den Rucksack legt während des Transportes.
    Ich hatte nen Gregory Whitney zum Testen, aber mit seinen 95ltr ist der wirklich gigantisch. Den Tragekomfort empfand ich jedoch als prima.

    Den Lundhags V12 75 hatte ich auch im Visier, Du hast ihn aus gut nachvollziehbaren Gründen zurückgegeben.
    Ich suche also mit, habe aber aktuell auch keine weiteren Anregungen.
    Geändert von dehan (25.07.2015 um 08:53 Uhr)

  3. Fuchs
    Avatar von dominiksavj
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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #3
    Versuch mal den Palisade
    Dann nochmal den Baltoro
    bei gleicher Rückenlänge liegen da doch irgendwie Welten dazwischen.
    Falls Dir der Palisade zusagen sollte, Pn me, bei mir rollt noch einer rum....
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  4. Vorstand
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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #4
    Zitat Zitat von dehan Beitrag anzeigen
    Bei den Alternativen suche ich mal mit.
    Prima

    Zitat Zitat von dehan Beitrag anzeigen
    Haegar, welche Modelle sind weiterhin in deinem Interessenkreis und was sind Deine Kriterien?
    Also eindeutig noch mit drin ist / wäre der Exped Thunder 70.

    Ich habe ja den BackCountry in 55 und finde den durchaus angenehm zu tragen, wenn es bisher auch viel zu wenig Tage waren Leider habe ich mit 55 eine eher dämliche Zwischengröße gekauft, der 45er wäre deutlich besser für mich alleine oder Mehrtagestouren durch Hütten, da nicht so leer, der 65er würde wohl auch zu zweit reichen, aber der 55er ist weder Fisch noch Fleisch …also für mich(!).

    Der Thunder hat letztendlich all das, was der BackCountry nicht hat. Noch letztes Jahr auf der Messe habe ich von Schweizern auf dem Expedstand zu hören bekommen: "Wir sind halt Genussmenschen und eher langsam, da brauchen wir kein Trinksystem, wir machen eine richtige Pause, setzen den Rucksack ab und trinken aus einer Flasche!" … nicht mal ein Jahr später dann der Thunder Der dann auch all die anderen für mich wichtigen Taschen hat, wie ich mittlerweile an den Osprey Tallons lernen durfte. Hüftgurttaschen für GPS und iPhone, Seitentaschen für den schnellen Snack, die Flasche mit Iosgetränk etc., das Netzvorfach für die noch nasse Regenjacke etc.

    Zwei Kritikpunkte, so nett das Frontloading für touristische Aktivitäten mit Hotelzimmer oder sogar für das Packen im Zelt im Regen auch ist, so sehr stört mich der Monsterklett. Irgendwie habe ich zunehmend gelernt, Klett und teuere, dünne Outdoor- und Sportkleidung zu trennen

    Bei dem Thunder bin ich mir auch nicht sicher, wie stabil der Rücken gegen Durchdrücken ist, ok, eine Frage des Packens, und ob das verstellbare Tragesystem nicht störende Kanten hat.


    Ansonsten wirklich derzeit eher leere, bereinigte Liste, s. o. …entgegen den Beteuerungen des Verkäufers ist jetzt beim Globi der Baltoro 75 praktisch ausverkauft und das Lieferdatum verschiebt sich derzeit fast täglich nach hinten, derzeit 10.08.


    Zitat Zitat von dehan Beitrag anzeigen
    Allerdings glaube ich schon, dass man sich an die einen oder anderen Eigenheiten des Tragesystems gewöhnt und sich auch rein körperlich anpasst.
    Klar, ist es eine Frage von Gewöhnung und Gewohnheit und ich denke auch, dass sich bestimmte Polster im Laufe der ersten Touren noch Anpassen werden, z. B. sich Falten bilden. Auch habe ich gelernt, dass tlw. zu bequem und zu kuschelig und "unspürbar" schnell nach hinten los gehen kann, weil das auf Dauer und unter echter Last einfach zu schnell aufgibt / aufgebraucht ist, auch wenn das nicht mit Rucksäcken war. Andererseits sollte ein Tragesystem auch grundlegend passen.


    Zitat Zitat von dehan Beitrag anzeigen
    Die großen Gregorys fallen für mich wegen der staksigen, schwer verstaubaren Hüftflossen aus dem Rennen . Ich weiss nicht, wie lange das die Kunststoffplatten aushalten, wenn du sie überdehnst, um den Rucksack z.B. kompakt im Flugzeug zu transportieren.
    Hm, muss ich noch mal drauf achten. Vor sowas habe ich auch immer Angst, wenn ich so "Hightech" (Kunststoffelemente) sehe

    Ich habe beim Lundhags eine nette Idee gesehen, wie der verpackt war. Da wurden die Schulterträger von "außen" um den Hüftgurt gelegt und der dann wiederum 2x darum gewickelt. Das hat beim V12 recht gut gepasst und der Hüftgurt wurde nicht verkehrt herum verbogen, alles wirkte recht geschützt, auch wenn es nicht ganz so platzsparend war.


    Sowohl von Material, als auch von Lösungen und Konzepten her, z. B. halt den entfernbaren Hüftgurt, fand ich den Bach Specialist eigentlich recht gut, auch wenn da die Hüftgurttaschen fehlen. Ich hatte diesmal nur den Slim Mac auf und den fand ich dieses Jahr vom Tragesystem deutlich unangenehmer, als z. B. den Gregory.


    Zitat Zitat von dominiksavj Beitrag anzeigen
    Versuch mal den Palisade
    Dann nochmal den Baltoro
    bei gleicher Rückenlänge liegen da doch irgendwie Welten dazwischen.
    Falls Dir der Palisade zusagen sollte, Pn me, bei mir rollt noch einer rum....
    Eigentlich liegt meine maximale Obergrenze bei nominellen 75l …ich bin zwar durchaus "serviceorientiert", aber ich weiss, wo die 5l mehr enden werden …

    Ausserdem wird das Problem sein, den irgendwo zum Probieren zu finden. Derzeit ist ca. ein halbes Monatsgehalt durch Deutschland unterwegs, bzw. wartet auf Bearbeitung der Rücksendung / Rückerstattung. Aber ich behalte das Angebot im Hinterkopf ;)

  5. Anfänger im Forum

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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #5
    den Palisade
    wie lassen sich dessen Flossen verstauen / verbiegen / stauchen?
    Ich glaube, der hat die gleichen Plasteteile verbaut wie der Whitney...

  6. Vorstand
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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #6
    Ich bin gerade per PN gefragt worden, was denn nun das Resultat meiner Rucksacksuche ist. Ich denke, das könnte u. U. noch mehr interessieren, also schreibe ich mal hier.


    Das Problem war weniger die geeigneten Rucksäcke zu finden, sondern eher deren Verfügbarkeiten - z. B. konnte Globetrotter nicht einen "Liefertermin" für Gregory Rucksäcke einhalten und das in einem Zeitraum von ca. Juli - September …bei jedem Probieren stellte ich zunehmend fast, dass leichtere oder andere Rucksäcke zwar durchaus sehr nett sind, aber alle so Ihre Nachteile hatten. Z. B. der Aether 70 von der Höhe her schon extrem stören im Kopf, kein Bach auf der Hüfte richtig saß, …

    Also Gregory Baltoro …erste Frage 65 oder 65? Hatte mich schon fast für den 65er (ich später eher alleine werde wohl kaum 75 brauch *hoff*) entschieden, als ich mitbekam, dass der die ausgesprochen netten Seitentaschen NICHT hat. Angebot für den 75er gesehen und zu geschlagen, auch in der ermittelten Größe L. Probe gepackt, alles nett. Auf die Idee gekommen, den mal nur mit 15kg zu packen … nicht mehr nett, durch das fehlende Gewicht, sackte er nicht so tief runter und war damit eindeutig zu lang, wenn auch nur wenig, aber doch zu lang Wieder Telefon, wieder Suchen und wie durch ein Wunder hat dann Walk on the Wildside es doch noch geschafft einen 75 in M zu bekommen, mir kulanterweise keinen Cent mehr dafür abzunehmen und den auch noch rechtzeitig vor dem Urlaub zu zu schicken.

    Proberunde im Siegerland mit 21kg …alles schick, auch wenn es wohl eines der heissesten Wochenende des Jahres war.


    Gut eine Woche später in Norwegen und es kam, wie es kommen musste … der Rucksack voll bis Oberkante und fragt nicht, WAS da alles rein musste und mit einem Startgewicht von ca. 27kg


    Zu all den Problemen , z. B. dass Hanwag Tatra selbst "nur" bei dem Gelände mit dem Gewicht komplett überfordert sind, kippenden Sommerbrücken, … schreibe ich hier mal nix

    Der Rucksack selber hat sich absolut tadellos geschlagen, am ersten Tag war ich damit ca. 8h unterwegs, am zweiten Tag ohne Schmerzen oder Beschwerden gestartet und noch mal ca. 8h auf dem Rücken, allerdings dann mit einem Einlaufgewicht von ca. 22kg. Sollte ich mal Zeit finden, schreibe ich wohl mal einen Testbericht.


    Btw. Rucksack …nachdem mein Osprey Talon 33 nach einem Jahr einige Mängel aufwies, hat den Globetrotter getauscht und ich dabei auf einen Gregory Stout gewechselt. Der zuerst mitgenommen 35L war mir aber zu schlank, nun habe ich den 45er hier und so richtig glücklich bin ich mit den diversen Details nicht und frage mich, ob der Osprey Kestrel 48 nicht vielleicht doch praktischer sein könnte. Einer von den beiden wird auf jeden Fall dann die Ergänzung zu dem Baltoro 75 werden.
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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #7
    Zitat Zitat von HaegarHH Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade per PN gefragt worden, was denn nun das Resultat meiner Rucksacksuche ist. Ich denke, das könnte u. U. noch mehr interessieren, also schreibe ich mal hier.
    Manche sind hier schon unerträglich neugierig...


    Zitat Zitat von HaegarHH Beitrag anzeigen
    Der Rucksack selber hat sich absolut tadellos geschlagen, am ersten Tag war ich damit ca. 8h unterwegs, am zweiten Tag ohne Schmerzen oder Beschwerden gestartet und noch mal ca. 8h auf dem Rücken, allerdings dann mit einem Einlaufgewicht von ca. 22kg. Sollte ich mal Zeit finden, schreibe ich wohl mal einen Testbericht.
    Ich bin gespannt auf den Testbericht...bei mir ist die Rucksacksuche in dem Segment noch in Arbeit.
    Mal vorab gefragt...wie bist Du mit dem Verstauen der Hüftflossen zurecht gekommen?
    Dehan hatte erwähnt, dass die ziemlich renitent sein sollen.

    Zitat Zitat von HaegarHH Beitrag anzeigen

    Btw. Rucksack …nachdem mein Osprey Talon 33 nach einem Jahr einige Mängel aufwies, hat den Globetrotter getauscht und ich dabei auf einen Gregory Stout gewechselt. Der zuerst mitgenommen 35L war mir aber zu schlank, nun habe ich den 45er hier und so richtig glücklich bin ich mit den diversen Details nicht und frage mich, ob der Osprey Kestrel 48 nicht vielleicht doch praktischer sein könnte. Einer von den beiden wird auf jeden Fall dann die Ergänzung zu dem Baltoro 75 werden.
    Der Kestrel 48 ist sicherlich keine schlechte Wahl für mittleres Gepäck.
    Ich nutze das Ding in M/L bei 1,96 Größe.
    Den Kestrel habe ich gerade erst für 9 Tage durch die Berge geschleppt und war doch sehr zufrieden damit.
    Beladen war er mit 10-13 kg und hat ein gutes Trageverhalten gezeigt. Trotz belüftetem Rückenpanel ("nicht-alpiner" Sitz) gab es kein Herumschlenkern oder Nachschwingen bei Klettereinlagen.

    Die Seitentaschen mit dem senkrechten RV sind nicht so optimal...da sind mir "Toploader"lieber.
    Auch das Wasserblasenfach ist verbesserungswürdig, weil eine volle 2-Liter Blase das Rückenpanel ausbeult.
    Gepäckzugriff von unten und oben, getrenntes Hauptfach, aber kein Front- oder Seitenzugriff.
    Letzteres wäre nett, ist aber verzichtbar.

    Bei Teilbeladung lässt sich das Teil auch gut zusammenschnüren. Allerdings werde ich mir dennoch einen kleineren für Kurztrips zulegen, weil es einfach zuviel Rucksack dafür ist. Vorausgesetzt, ich finde noch einen Rucksack >30 Liter, dessen Bauchgurt mir nicht die Nippel wundscheuert.
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  8. Vorstand
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    AW: Erfahrungen / Meinungen / Alternativen zum neuen(!) Gregory Baltoro 75

    #8
    Zitat Zitat von MaxD Beitrag anzeigen
    Mal vorab gefragt...wie bist Du mit dem Verstauen der Hüftflossen zurecht gekommen?
    Dehan hatte erwähnt, dass die ziemlich renitent sein sollen.
    So, bin jetzt extra noch mal zum Rucksack gelaufen, also vom Sofa aufgestanden

    Der Hüftgurt ist mehrteilig, weil der eigentlich Gurt / das Polster ja gegen andere Größen austauschbar ist. Das Ganze wird an einer recht massiven Kunststoffplatte befestigt. Wenn man das Polster etc. löst, dann kann man die noch einen Tick weiter klappen, aber leider trotzdem nicht "einklappen" (DAS wäre IMHO ein echter Featurerequest bei Gregory).

    Wenn man den Gurt eng macht, dann steht es trotzdem noch entsprechend ab, ich hatte den Rucksack im Auto immer mit offenem Gurt auf einer Ortlieb Duffle liegen, das hat super gepasst. Ich denke, sonst u. U. so packen, dass noch ein paar Sachen auf dem Rücken befestigt werden und dass dann so in einen Schutzsack packen, z. B. für Flieger.

    Auch Lagern macht es so nicht einfacher, aber in dem schmucken Rot hängt er nun als Kunst an meinem Schlafzimmerschrank.

    Auch der Stout wäre da nicht besser, der Hüftgurt ist recht deutlich verstellbar, aber sitzt wiederum auf Grundträger, die dann noch vorstehen. Bei z. B. dem Bach Specialist wäre der Hüftgurt (mit Aufwand) komplett entnehmbar.


    Zitat Zitat von MaxD Beitrag anzeigen
    Der Kestrel 48 ist sicherlich keine schlechte Wahl für mittleres Gepäck.
    Ich nutze das Ding in M/L bei 1,96 Größe.
    Den Kestrel habe ich gerade erst für 9 Tage durch die Berge geschleppt und war doch sehr zufrieden damit.
    Beladen war er mit 10-13 kg und hat ein gutes Trageverhalten gezeigt. Trotz belüftetem Rückenpanel ("nicht-alpiner" Sitz) gab es kein Herumschlenkern oder Nachschwingen bei Klettereinlagen.

    Die Seitentaschen mit dem senkrechten RV sind nicht so optimal...da sind mir "Toploader"lieber.
    Auch das Wasserblasenfach ist verbesserungswürdig, weil eine volle 2-Liter Blase das Rückenpanel ausbeult.
    Gepäckzugriff von unten und oben, getrenntes Hauptfach, aber kein Front- oder Seitenzugriff.
    Letzteres wäre nett, ist aber verzichtbar.
    Eine DER Gründe vom Talon auf den Stout zu wechseln, war halt genau das Problem mit der Trinkblase bzw. dem Durchdrücken am Rücken. Wenn ich jetzt lese, dass da der Kestrel nicht wesentlich besser ist …

    Probleme am Sout:
    * Die Seitentaschen sind riesig, aber ich bekomme es da fast nie hin, z. B. eine Wasserflasche wieder rein zu stecken, weil sie einfach zu weit nach oben gehen bzw. der Öffnungswinkel da einfach doof ist. Ich kann nicht ganz verstehen, warum Gregory für die eine Seite nicht eine ähnliche Konstruktion wie am Baltoro verwendet hat, zumindest einen entsprechenden Winkel.

    * Die Kompressionsriemen laufen noch über die Seitentaschen, dass ist ja nach Anwendung genau richtig (z. B. Zeltgestänge) oder komplett nervig (Wasserflasche)

    * Der Deckel ist total klein im Verhältnis zur Größe des Packsack, wenn der nur ansatzweise voll wird, dann hat man immer irgendwo die Öffnung rausschauen -> DAS möchte ich mir im Winter nicht vorstellen …da ist z. B. Bach mit seinem Deckeln sehr, sehr viel großzügiger. Dafür der Vorteil, dass beim 45er Stout der Deckel (schon) verstellbar ist, auch im Gegensatz zum Kestrel.

    * Das Vorfach ist nur ein einfache Vorfach und nicht zusätzlich noch eine Tasche, wie ab 55L, aber halt aus dickem Material, ich fande das bei den Ospreys immer sehr nett, da ein feuchtes Handtuch rein und 2h später war es trocken.


    Zitat Zitat von MaxD Beitrag anzeigen
    Allerdings werde ich mir dennoch einen kleineren für Kurztrips zulegen, weil es einfach zuviel Rucksack dafür ist. Vorausgesetzt, ich finde noch einen Rucksack >30 Liter, dessen Bauchgurt mir nicht die Nippel wundscheuert.
    Also den Talon 33 kann ich aus mehreren Gründen nicht empfehlen, vor allem wenn er nur halbvoll gepackt wird, ich werde mir wohl bei Gelegenheit für die Lücken zwischen dem Talon 11 und dem 45er einen Talon 22 kaufen, oder ggf. auf einen der Radrucksäcke aus dem Bereich 20-30L zurück greifen.

    Den Stout gibt es auch in 35L und in Länge L und die ist LANG. Wenn Du damit leben kannst, dass er sehr flach ist und mit den von mir oben genannten Punkten ebenfalls, solltest Du ihn Dir mal anschauen.
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