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    [CA] Hess River - Kanada 2008

    #1
    Mitreisende: Pielinen, SouthWest
    Auf unserer Kanutour auf dem Big Salmon River 1998 keimte bei mir und meinem Bruder der Gedanke auf, mal eine „richtige“ Wildnistour zu unternehmen.
    Wir waren damals im September unterwegs und begegneten 2 Wochen lang bis auf einen Jäger im Motorboot keiner Menschenseele. Aber man sah überall die Spuren der Sommertouristen. Wir hatten im Sinn uns mit einem Wasserflugzeug weit hinausfliegen zu lassen.
    2008 war es dann soweit. Das Grabner Outside (hatte ich mir schon 2001 zugeleg) wurde eingepackt, mit Condor Frankfurt – Whitehorse reisten wir Mitte Juni an. Wir hatten vor Ort über den örtlichen Veranstalter Yukon Wide Adventures die Abholung vom Flughafen, 1Nacht Hotel, Transfer zum Buschflieger, Flug von Whitehorse bis zum Porter Lake, nach 4 Wochen Tour Abholung in Majo, 1Übernachtung im Hotel, Transfer zum Flughafen vereinbart. Außerdem mieteten wir uns ein Iridium Satelittentelefon (gibt es nunmal und es wäre dumm in Anbetracht der Gesamtkosten der Tour keines mitzunehmen). Wir hatten uns entschieden direkt von Whitehorse zum Hess River zu fliegen. Zum einen sparte das einen ganzen Tag Autofahrt, zum anderen war es einfach ein absolut cooler, schön langer Flug durch eine tolle Landschaft und war auf jeden Fall sein Geld wert.



    Nach mehreren Stunden Flug um mehrere Nachmittagsgewitter herum schwenkten wir in das Hess River Tal ein, flogen am Keele Peak vorbei ins obere Hess Tal bis dann das Ziel, der Porter Lake in Sicht kam.
    (Koordinaten 63.996138,-130.8918)
    Eine Orientierungskurve und schon setze der Flieger auf, konnte sogar bis ans Ufer heranfahren. Sachen ausgeladen, dann tankte unser Pilot noch 3 Kanister auf, die wir während des Flugs zwischen unseren Knien plaziert hatten.
    Es war ein tolles Gefühl als das Brummen verstummte. Stille, leichter Nieselregen, recht frisch, Weidengestrüpp.







    Der Hess, hier noch ein Bach, ist nach einen Kilometer durch mannshohen Busch zu erreichen. Drei mal mussten wir hin und her. Das Boot wurde aufgepumpt und dann ging es spätabends noch 1Stunde bis zum ersten Seitenbach von rechts wo sich auch etwas Feuerholz fand. Einen Kocher hatten wir nicht dabei. Wir konnten sogar unser Plastiktarp an ein paar Ästen aufspannen. Danach lecker Essen, einem Whisky und ein Snickers, und ab in die edlen Daunen.





    Früh verpackten wir erstmal unsere Sachen ordentlich. Ein Grabner Outside und Proviant für 4 Wochen plus Gepäck, das geht nur wenn man in die Höhe packt.
    Wir hatten auch Rucksäcke, Wanderstöcke und Wanderschuhe eingepackt. Sonst waren wir eher leicht unterwegs. Kein Kocher, keine Regenjacke (die Paddeljacke ist ja auch wasserdicht) und meine Nikon F90 mit 20 Diafilmen , geschlafen wurde in einem Lightwave G2 Ultra und Western Mountaineering Apache Dryloft Schlafsack (der zu warm war). Zum Ende der Tour musste ich die letzten Tage in meiner Regenhose verbringen, da meine einzige Trekkinghose eines bekannten schwedischen Herstellers sich in Fetzen auflöste. Und die Angel durfte auch nicht fehlen, aber ein richtig guter Fang wollte sich nicht einstellen. Zumindest ein paar Äschen und ein Minihecht gingen an den Haken.
    Die nächsten Tage waren wir noch etwas unentspannt, wir ware ja noch nicht wirklich eingespielt. Wildwasser ist sonst nicht so unser Ding und mehr Mittel zum Zweck. Unsere Test Tour auf der Ammer war schon ein paar Jahre her. Damals hatten wir aber immerhin die Erkenntnis gewonnen, das Wildwasser ohne Neopren nicht geht.
    Der Hess River ist am Anfang noch ein sehr flacher Bach, des öfteren mussten wir austeigen und anschieben. Aber bald begannen die ersten flotteren Abschnitte. In "Paddling in The Yukon " hieß es so schön: "The Hess River is dotted with Whitewater all the way down". Nach mehreren ernsten Aussprachen klappte es auch langsam mit unserer bootsbezogenen Kommunikation.
    Im Bereich des Keele Peak Massivs beginnen die Keele Rapids, "Crescendo Rapids bis zum 4 Grad"!!!. Davor hatten wir schon mächtig Respekt. Die ersten Wellen fuhren wir noch tapfer bis ins erste sich bietende Kehrwasser. Nach dem zweiten Stück zogen wir es vor zu treideln. Das war teilweise sehr unerfreulich mit unserem Frachtkahn, da die mehrere Kilometer lange Strecke immer verblockter wurde. Zum Glück war das Wetter schön warm und sonnig.





    An unserem mittlerweile vierten Abend waren wir an der Keele Creek Mündung angelangt.



    Neben den donndernden Schnellen bauten wir unser kleines Zelt am Uferpfad auf (mangels eines offensichtlichen besseren Platzes!!!, der liegt 50m weiter auf einer weiten Lichtung) und spannten wie jeden Abend das Tarp auf.
    Morgens hatte uns kein Grizzly plattgelatscht, wir machten uns vormittags daran 40Kg Proviant zwischen zwei Bäumchen zu spannen. Mittags war es dann geschafft und wir machten uns auf den Weg zum Keele Lake. Es ist nicht weit dorthin, vier Stunden Buschwalking über Wild- und Portage Pfade, dieser Abstecher bietet sich an. Der See ist auch ein guter alternativer Einsetzpunkt, man kann dort locker mehrere Wandertage mit Erkundung der Umliegenden Berge verbringen. Die letzte Woche war doch anstrengend gewesen und so fehlte uns leider der Schwung für eine Gipfelbesteigung.
    Uns wurde bewusst, daß eine normale Tour jetzt schon wieder vorbei wäre.













    Als wir wieder zurück zum Hess River kamen war unser Proviant noch da!! Obwohl er nur noch halb so hoch hing wie beabsichtigt! Am 8. Tag starteten wir wieder mit der Gewissheit den unangenehmsten Teil des Flusses hinter uns zu haben. Ab hier sind die meisten Schnellen 2.-3. gradig. Just an diesem Tag passierten uns zwei Missgeschicke. Zum einen hatten wir als eigentlich noch Anfänger die Wucht einer Querströmung unterschätz und beim Verlassen eines Kehrwassers eine klassische Seitwärtsrolle hingelegt. Dann kam an einer scharfen Linkskurve ein ansteigender Felsriegel in die Quere, das Wasser floss über die tiefergelegene Innenkurve ab und wir fuhren in der Mitte auf den Felsen auf. Da saßen wir dann, beratschlagten und nach einer Weile erst kamen wir auf die Idee. Mein Bruder hüpfte die Stufe hinunter und schwamm mit dem Seil des Wurfsacks bis er Boden unter den Füßen hatte. Ich wuchtete unseren Frachter die Stufe herunter und sprang hinterher.
    Die Tage vergingen und wir durchquerten eine großartige Berglandschaft. Teilweise war der Fluß ruhiger aber meist ist der Hess "dotted with Whitewater all the way". Einmal zogen wir das Boot nochmal 100m flussauf um die Ideallinie in einer scharfen Rechtskurve am Prallfelsen zu erwischen. Es machte schon langsam richtig Spaß durch die mächtig gewaltigen Wellen zu fahren. Am 12. Tag machten wir dann wieder einen Urlaubsruhetag.



    Wider Erwarten legten wir am folgenden Zeltplatz wieder einen Tag Pause ein. Wir hatten den einzigen kompletten Regentag auf unserer Tour. Wir verbrachten den Tag unter unserem Tarp mit dem Unterhalt eines ordentlichen Feuers. Wir hatten eine Klappsäge dabei. Damit konnte man gut auch dickere Baumstämme zersägen und in unserem Leichtgepäck nahm sie fast keinen Platz weg. Der Sommer 2008 war, wie wir in anderen Berichten später lasen, ein sehr verregneter Sommer, wir hatten jeden Tag zumindest ein starkes Gewitter. Aber auch fast jeden Tag Sonnenschein.
    Das nächste Wildwasser kam dann im Emerald Canyon was dann aber auch nicht schwieriger als Grad 2-3 war. Danach wandelte sich die Landschaft grundlegend. Der Hess wurde breiter und die Landschaft hügeliger.



    Die ganzen Tage sahen wir kaum Spuren der Zivilisation: Am Keele Creek war ein sichtbar ausgetrampelter Pfad zu sehen von den am Keele Lake einfliegenden Kanuten. Am Keele Lake waren mehrere Jagdhütten, eine Pferdekoppel und ein Pferdefutter Silo. Entsprechende Pferdepfade waren zu sehen. Einmal fanden wir ein rostiges Faß im Busch. Hier und da waren verfallene Trapperhütten zu sehen. Weiter flußabwärts querten wir eine in der Karte eingezeichntete Seilbrücke?!? Gelegentlich sahen wir, vorallem später am Stewart River Spuren einzelner Lagerplätze. Sonst sahen wir 26 Tage keinen Menschen.



    Das nächste größere Wildwasser fand sich im Hess Canyon. Mitten im Doppel-canyon wollten wir wieder einen Badetag einlegen.





    Mein Bruder neigt dazu recht lange in der Frühe im Schlafsack zu verbringen. Ich bin immer schon früher auf, so auch an diesem Tag. Ich machte schon mal Frühstück und da kein Lebenszeichen aus dem Zelt zu hören war, aß ich noch die zweite Portion und legte mich zum Nickerchen in die Morgensonne. Wir wollten ja einen Mallorca Tag verbringen. Irgendwann setze ich mich auf, drehte mich um und sah unvermittelt einen Schwarzbären an unserm Proviantsack schnuppern, gut 10m von mir entfernt. Der arme Kerl war auf seinem Uferpfad mit Rückenwind unterwegs, so daß er uns nicht riechen konnte. Der Lärm der Rapids tat sein übriges. Der Bär erschrak genauso wie ich und war mit ein paar Sätzen im Busch verschwunden. Wir packten unsere Sachen, fuhren durch den zweiten Teil des Hess Canyons und machten unseren Badetag 5Km weiter auf einer netten Kiesinsel. Nicht daß man da nicht von Bären erreicht werden kann, aber man hat doch einen besseren Überblick .



    Das nächste größere richtige Wildwasser sind die sogenannte Medusa Rapids (Grad 4). Ein wuchtiges Prallwasser "lädt zum Umtragen ein". Prinzipiell sind die Schnellen befahrbar, aber in Anbetracht der Abgeschiedenheit war für uns Portagieren die bessere Wahl.



    An diesem Tag sahen wir 3 Bären vom Boot aus. Dementsprechend ungewohnt weit fuhren wir in den Abend. Leider gab es an diesem Tag keine schöne Insel.
    Kurz vor der Mündung in den Stewart River kommt der letzte Canyon, eigentlich der schönste von allen. Hier getraute ich mich ein paar Fotos mit meiner wertvollen Nikon Analogkamera vom Boot aus zu machen.



    Und dann hatten wir den Stewart River erreicht. Rechts zu sehen die Hess River Mündung, links der Stewart River.



    Von hieraus sind es noch drei Tage bis Majo die wir auf eine Wochen ausdehnten. Die Landschaft ist flach, der Fluß mäandert vor sich hin. Ein WW 5 Canyon, die Fraserfalls können autobahnmässig umtragen werden. Davor sind die Five Mile und die Three Mile Rapids welche gut zu befahren sind. Amsonsten paddelten wir teilweise bei heftigen Gegenwind. Der Wind kommt immer von vorne!!! Und der Wind kommt immer aus dem Feuer!!! Einen Paddeltag verlegten wir in die frühe windstille Nacht. Hier hörten wir in unserem Zelt auf einer Sandbank die Wölfe heulen. Es war ca 2Uhr morgends und wir hätten sie bestimmt gesehen, so nah klangen sie. Wir werden es nie erfahren, denn wir kamen aus unseren Edeldaunen nicht heraus.



    Wir erreichten dank der vielen vielen Puffer- und Ruhetage zeitplangerecht und entspannt Majo, wo wir erstmal ordenlich schön frühstückten. Von dort wurden wir nach Whitehorse abgeholt.
    Dort die üblichen Mensch-Werdung
    Schlafen im Bett im Riverview Motel, Duschen, frische Klamotten, abends Salat, Steak und Bier. Meine stinkenden Neoprensocken wanderten umgehend in die Mülltonne.
    Und am Tag darauf ging es nach Hause.


    Dieses Jahr (2013) geht es nach 5Jahren zum Mountain River in den NWT, auch von Whitehorse aus.
    Es kommen dann mit
    - dicke Taucherschuhe da wir immer eiskalte Füße hatten
    - ein dünnes Neopren Shirt ggf. unter der Paddeljacke, erscheint mir nach Schwimmern angenehmer
    - eine GoPro Kamera für die Bootsaufnahme
    - eine Nikon D700 mit 70-300 und eine Fuji XPro1 mit 18mm und 60mm plus Stativ

    Amsonsten hatte sich unser Boot und unser sonstiger Hausrat bewährt.
    Geändert von Pielinen (23.04.2018 um 18:03 Uhr)

  2. Bergtroll
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    AW: [CA] Hess River

    #2
    Danke für den Bericht. Klingt nach einer tollen Tour!

    Wieviele Flusskilometer waren das ungefähr?

    "Zum Ende der Tour musste ich die letzten Tage in meiner Regenhose verbringen, da meine Trekkinghose eines bekannten schwedischen Herstellers sich in Fetzen auflöste." War das eine G1000 Hose oder leichteres Material?

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [CA] Hess River

    #3
    Zitat Zitat von Bergtroll Beitrag anzeigen
    Danke für den Bericht. Klingt nach einer tollen Tour!

    Wieviele Flusskilometer waren das ungefähr?

    "Zum Ende der Tour musste ich die letzten Tage in meiner Regenhose verbringen, da meine Trekkinghose eines bekannten schwedischen Herstellers sich in Fetzen auflöste." War das eine G1000 Hose oder leichteres Material?
    -Es waren ca. 330Km Hess und 160km Stewart River
    -Die Hose war eine alte G1000 Hose die optisch OK war aber die Nähte waren schon morsch. Ist mir soauch schon mit Wanderhosen passiert. Tja, da die Hose nur für abends war dachte ich eine Hose reicht!

  4. Fuchs
    Avatar von fjellstorm
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    AW: [CA] Hess River

    #4
    Danke für den schönen Bericht!

    Zitat Zitat von Pielinnen Beitrag anzeigen
    Das nächste Mal kommen mit (2013 Mountain River):
    ...
    - eine Nikon D700
    ja, unbedingt!

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Spartaner
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    AW: [CA] Hess River

    #5
    Na, das klingt ja mal wirklich nach Wildnis-Tour, toll! Da seid ihr vom allerobersten Hess river abgefahren? Hier der Startpunkt?: http://goo.gl/maps/RMbQp

    In Skandinavien will sich mir solch ein Wildnisgefühl nicht einstellen.

    Wie seid ihr auf diese Tour gekommen? Gab es da was zu lesen? Oder habt ihr euch das nach Karte selbst ausgesucht?

    Gruß Michael

    PS: übrigens fände ich es sehr informativ, die genauen Preise, zB für den Flug von Whitehorse dahin, zu erfahren (auch wenn die wegen der Jahre dazwischen nicht mehr ganz aktuell sind).

  6. Dauerbesucher
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    AW: [CA] Hess River

    #6
    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Na, das klingt ja mal wirklich nach Wildnis-Tour, toll! Da seid ihr vom allerobersten Hess river abgefahren? Hier der Startpunkt?: http://goo.gl/maps/RMbQp

    In Skandinavien will sich mir solch ein Wildnisgefühl nicht einstellen.

    Wie seid ihr auf diese Tour gekommen? Gab es da was zu lesen? Oder habt ihr euch das nach Karte selbst ausgesucht?

    Gruß Michael

    PS: übrigens fände ich es sehr informativ, die genauen Preise, zB für den Flug von Whitehorse dahin, zu erfahren (auch wenn die wegen der Jahre dazwischen nicht mehr ganz aktuell sind).
    Ich hatte mir 1997 in Whitehorse "Paddling in the Yukon" von Ken Madsen gekauft. Bei der Studie der Flüsse kristallisierte sich recht schnell der Hess River als der perfekte Fluss heraus, durch die Länge, Abgelegenheit und durch das viele Wildwasser wenig befahren. Wie gesagt wir sind WW Anfänger und hatten deswegen lange Bedenken. Aber irgendwann gabs kein zurück mehr. Später habe ich mir dann die Yukon Kanuführer von Andreas Hutter gekauft, hier ist eine gute Flußbeschreibung. Und dann braucht man nur noch Hess River zu googeln und dort sind mittlerweile drei brauchbare Flußbeschreibungen. Amsonsten hatten wir ganz old school Papierkarten dabei!!
    Vier Wochen vor Start bekam ich noch eine DVD über zwei die den Fluß 2006 befahren hatten.

    Kosten, sowas unangenehmes vergesse ich immer gleich, NACH einer Tour interessiert das garnicht mehr, aber mein Bruder hat noch die alte Angebots Mail gefunden. Der Flug kostete 2223 CAN, etwa soviel wie der Hinflug mit Condor für zwei Personen ( wie gesagt 2008)

  7. AW: [CA] Hess River

    #7
    Klasse, da ist er ja, der angekündigte Bericht von der Kanutour auf dem Hess River.
    Danke für den unterhaltsamen Bericht und die tollen Bilder... habe ja schon an anderer Stelle erwähnt das ich die klasse finde.

    Besonders schmunzeln musste ich dann bei der Erläuterung bezüglich "Kommunikation beim Befahren von Stromschnellen". Ist bei uns, gerade zu Anfang der Touren, auch immer ein besonders Thema. Nicht alle Wörter und Sätze erhalten hier das Prädikat "Jugendfreigabe". Schön zu hören das dies bei den anderen Teams nicht besser läuft.

    Danke auch die Tipps und Hinweise zu Kosten und "was wird beim nächsten Mal besser gemacht wird". Sehr hilfreich.

    Hab ich das richtig gesehen das ihr beim Tarp auch auf die Baumarkt Variante setzt? Manchmal entdecke ich Tarps in den Outdoorläden und suche nach den Fäden aus Gold mit welchen diese offensichtlich genäht sein müssen.

    Noch eine kleine Bitte: Nicht wieder 6 Jahre warten bis du einen Bericht zu eurer Tour am Mountain River schreibst
    ------------------------------------------------
    http://www.canoeguide.net
    Only the early worm catches the fish
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  8. Dauerbesucher
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    Geändert von Pielinen (30.07.2014 um 17:18 Uhr)

  9. Dauerbesucher
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    AW: [CA] Hess River

    #9
    Zitat Zitat von earlyworm Beitrag anzeigen
    Hab ich das richtig gesehen das ihr beim Tarp auch auf die Baumarkt Variante setzt? Manchmal entdecke ich Tarps in den Outdoorläden und suche nach den Fäden aus Gold mit welchen diese offensichtlich genäht sein müssen.

    Noch eine kleine Bitte: Nicht wieder 6 Jahre warten bis du einen Bericht zu eurer Tour am Mountain River schreibst


    Diesen Sommer waren wir auf dem Mountain River in den NWT:
    http://www.outdoorseiten.net/forum/s...ackenzie-River

    Letztendlich haben wir die Plastikplane durch ein Tatonka TC 3x4m Tarp ersetzt.

    Vorteil
    1. Die Ösen reißen nicht aus
    2. In Anbetracht der Gesamtkosten so einer Reise kann man die Investition verschmerzen
    3. v.a. ist TC in der prallen Sonne viel angenehmer als Plastik

    Geändert von Pielinen (20.03.2016 um 21:33 Uhr)

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