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  1. Fuchs
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    [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #1
    Mitreisende: Libertist
    Dies ist der zweite Teil meines Berichts über meine diesjährige Alaska-Reise. Es ging für 17 Tage durch den Denali Nationalpark und darüber hinaus. Die Tour führte mich zunächst über und entlang der Alaska-Range, dann raftete ich den Teklanika River und besuchte abschließend den am Stampede Trail gelegenen „Magic Bus“.



    Verzeiht die langen Ladezeiten, ich hatte Schwierigkeiten mit der Auswahl der Bilder...

    Die Vorgeschichte dieser Reise ist schnell erzählt: nachdem ich aus den Talkeetna Mountains nach Palmer zurückgekehrt war, brannte mir der Aufbruch in den Denali schon unter den Nägeln. Die Farben des Indian Summers hatten nun, Anfang September, fast ihren Zenit erreicht: es war die beste Zeit zum Trekking in Alaska, auch wenn die Abende und Nächte schon recht kühl wurden. Die Route für meine Tour stand schon lange fest. Es war die gleiche, die ich im Sommer 2010 bereits mit meinem damaligen Reisepartner Christian in Angriff nehmen wollte, damals scheiterte dies jedoch aus Krankheitsgründen. Die Idee, dir wir damals entworfen hatten, gefiel mir aber immer noch: eine relativ lange Tour durch diesen wunderschönen Nationalpark, zwei Überquerungen der majestätischen Alaska-Range, Gletscher-Berührung und Moränen, ein Packrafting-Abschnitt auf dem Teklanika River und zum Abschluss eine Wanderung auf dem Stampede Trail, der zum berühmten „Magic Bus“ führt. 2010 rechneten wir noch mit 21 Tagen für die gesamte Strecke, da ich nun allein war, sollte mir Verpflegung für 19 Tage genügen.

    Am 4. September ging es los. Von Palmer bis zum Nationalpark sind es etwa 350 Kilometer, die ich problemlos in weniger als einem Tag hätte trampen können. Stattdessen machten wir – meine Gastgeberin Bev aus Palmer und Becky aus Colorado, mit der ich zuvor in den Talkeetnas unterwegs war – daraus einen kleinen Roadtrip, der uns zuerst nach Osten und dann entlang des Denali Highway zum Park führte. Das Wetter war wechselhaft, mal regnete es, dann schien wieder die Sonne zwischen den Wolken hindurch.























    Im Park angekommen kümmerte ich mich im Backcountry Office schnellstmöglich um die Organisation der Route. Ich erhielt meine Genehmigung sowie den obligatorischen „bear resistant food container“: eine schwere und sperrige Plastiktonne, in der alles, was in irgendeiner Weise nach Nahrung riecht, bärensicher aufbewahrt werden kann. Und dann ging es auch schon los. Zu meinem Ausgangspunkt im Park nutzte ich einen der grünen „Camper-Busse“, die alle Overnight Hiker an ihren Startorten rauslassen und andere, die ihren Trek beendet haben, unterwegs aufsammeln und wieder zurück zum Eingang des Parks fahren. Meistens handelt es sich dabei um kürzere Ausflüge mit maximal vier oder fünf Übernachtungen – als der Fahrer meinen Rucksack im hinteren Teil des Busses verlud, merkte er schon an dessen Gewicht, dass ich etwas länger bleiben wollte.
    Unterwegs hielten wir kurz am „Sanctuary River Campground“, wo ich schnell aus dem Bus sprang und Nahrung für fünf Tage sowie meine Packrafting-Ausrüstung in einem „food locker“ einschloss. Meine Route führte nach geschätzten 13 Tagen an diesem Ort vorbei und weiter zum Teklanika River. Da ich mein Packraft auf dem ersten Teil der Tour nicht brauchte, erleichterte ich meinen Rucksack etwas und konnte die gesamte Route nun in zwei Abschnitte aufteilen (13+6 Tage).
    Weiter ging es mit dem Bus bis zum „Grassy Pass“. Unterwegs hielten wir zwei mal für Grizzly-Bären, die sich abseits der Straße tummelten. Einen Bären von der Straße aus zu sehen ist zwar weniger „aufregend“, als ihm abseits aller Zivilisationsspuren zu begegnen; trotzdem ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, ein paar Fotos zu schießen.



    Denali Park Road.











    Mein Startpunkt „Grassy Pass“ liegt etwa zwei Kilometer hinter dem „Eielson Visitor Center“. Ein kleiner Trail führte mich von der Straße den Hang hinab in das riesige Flussbett des McKinley Rivers, der zu diesem Zeitpunkt nicht allzu viel Wasser führte und leicht zu überqueren war. Da es bereits recht spät am Tage war, folgte ich meiner Route nur noch für etwa fünf Kilometer nach Süden und errichtete mein Lager. Als die Sonne schon unter gegangen war, sah ich am Horizont drei Grizzlies (Mutter mit zwei Jungen) eine nicht weit von mir entfernte Kammlinie entlangrennen. Ich beendete meinen ersten Tag also in der festen Gewissheit, ein paar Grizzlies in unmittelbarer Nähe zu haben. Na das kann ja heiter werden, dachte ich und ging schlafen.




















    Am nächsten Morgen marschierte ich entlang des Glacier Creek weiter nach Süden, zur Rechten immer die breite Moräne des gigantischen Muldrow Glaciers. Das steinige Flussbett beanspruchte meine volle Konzentration und so war ich überrascht, als ich um eine Ecke bog und plötzlich zwei junge Grizzlies direkt neben mir die Böschung herab auf mich zukamen. Bevor ich in irgendeiner Weise reagierte, hielt ich nach der Mutter Ausschau: sie stand oberhalb der Böschung und beobachtete die Szene genau. Die Kleinen waren etwa acht Meter von mir entfernt, sie hatten mich gesehen, schienen sich aber nicht um mich zu kümmern. Meine größte Sorge war natürlich, dass sie mir noch näher kommen und die Mutter aus Sorge um ihre Jungen irgendwann „dazwischen gehen“ würde. Also hob ich meine Arme, sprach in lauter, aber ruhiger Stimme und ging langsam rückwärts an ihnen vorbei. In etwa 30 Metern Abstand stellte ich mich gut sichtbar auf einen Stein und schoss ein paar Fotos. Da die Tiere mir langsam immer näher kamen, verlagerte ich meinen Beobachtungsort ein weiteres mal. Immer auf der Suche nach Beeren und/oder Erdhörnchen (also Nahrung) folgten sie langsam der Böschung flussaufwärts, also in meine Richtung. Sie hatten offensichtlich kein Interesse an mir, weshalb ich mich ganz auf meine Fotos konzentrieren konnte. Andererseits wollte ich die Grizzlies auch nicht zu nahe kommen lassen und entschied mich nun nach dem zweiten Ausweichen dazu, diesen Ort ganz zu verlassen und weiter zu gehen. Natürlich befand ich mich in absoluter Hochstimmung: die Bären waren mir recht nah gewesen, trotzdem war die Szene absolut friedlich und ich konnte sie genießen, anstatt ängstlich flüchten zu müssen.











    Je näher ich dem Hauptkamm des Gebirges kam, desto schlechter wurde das Wetter. Zuerst nahm nur der Wind zu – immer wiederkehrende starke Böen bliesen mir den Sand ins Gesicht und manchmal hatte ich wirklich Mühe, dem Wind entgegenzustehen und meinem Weg zu folgen. Wenig später gesellte sich starker Regen dazu, der auch nicht mehr nachließ. Nach etwa vier Stunden in diesem Wetter war ich völlig nass. Am späten Nachmittag erreichte ich mein Tagesziel: da, wo der Muldrow Glacier weiter nach Westen führt und ich nach Osten zum Anderson Pass aufsteigen wollte, suchte ich nach einem Schlafplatz. Aufgrund des Sturmes fiel mir das nicht gerade leicht. Es gab kaum windgeschützte Stellen und die Böen kamen aus verschiedenen Richtungen die Berghänge herab gefegt. Außerdem war ich nur mit meinem kleinen leichtgewichtigen Terra Nova unterwegs – ein robusteres Geodät hätte mir hier wohl weniger Sorgen bereitet.
    Meine Wahl fiel auf eine ebene Stelle hinter einem großen Stein. Doch als ich mit dem Zeltaufbau begann – ich war gerade dabei, das Gestänge in den entsprechenden Kanal einzuführen – erwischte mich eine unerwartet starke Böe, welche die bereits im Boden steckenden Heringe problemlos heraus zog und mein Zelt wer weiß wohin geweht hätte, wenn ich es nicht hätte festhalten können. Inzwischen waren Innen- und Außenzelt natürlich vollkommen durchnässt. Deprimiert und ein wenig verzweifelt packte ich alles provisorisch wieder ein und hielt nach einem besseren Zeltplatz Ausschau. Etwa 20 Minuten später startete ich einen neuen Versuch, diesmal gelang mir der Aufbau. Nachdem mein Zelt einigermaßen sicher stand und ich alles bärensicher verstaut hatte, legte ich mich erschöpft auf meine Matte nieder. In meinem Kopf drehte sich alles um die Machbarkeit der nächsten Etappe: ich musste etwa 500 Höhenmeter zum Anderson Pass bewältigen und, was viel schwieriger war, auf der anderen Seite einen Gletscher überqueren und dann für einige Kilometer auf der zerklüfteten Moräne des West Fork Glaciers ins Tal absteigen. Unterwegs würde es wahrscheinlich keine Zeltmöglichkeit geben, ich rechnete also mit einer langen Etappe, die bei schlechter Sicht (besonders beim Gehen auf der eisigen, durchfurchten Moräne) in einer Katastrophe enden konnte! Ich entschied also, das Weitergehen am nächsten Morgen vom Wetter abhängig zu machen und im Zweifel lieber einen Tag abzuwarten.











    Die Nacht war grauenvoll. Ich fand kaum Schlaf, der Sturm hielt mich wach und aus Sorge um einen Gestängebruch richtete ich mich immer wieder auf, um bei den stärksten Böen dem Druck von Innen entgegenzuhalten. Als das Wetter bis 10.00 Uhr morgens nicht besser geworden war, war klar, dass ich den Tag hier verbringen würde. Glücklicherweise klarte es zum Mittag doch noch auf. Der Wind ließ etwas nach und die Sonne kam hin und wieder zum Vorschein. Also verteilte ich meine nassen Sachen zum Trocknen um das Zelt herum. Wie immer ließ ich meine Augen auch hier ständig umherschweifen, um nach Tieren Ausschau zu halten, als ich auf der anderen Seite des Flussbetts schon wieder Bären entdeckte. Und wieder waren es drei Grizzlies, eine Mutter mit zwei Jungen, allerdings waren es nicht die selben, denen ich am Vortag begegnet war. Ich beobachtete sie beim Ausgraben von Erdhörnchen-Höhlen, bis sie sich auf den Weg in meine Richtung machten. Anfangs war ich kaum beunruhigt, doch dann kamen sie mir erstaunlich nahe. Aus Sorge, sie könnten über mein Lager herfallen, blieb ich an Ort und Stelle – laut redend und mit den üblichen Gesten meine Position verteidigend. Letztendlich marschierten die Tiere direkt an mir vorbei bergauf in Richtung des Passes, den ich am nächsten Tag überqueren wollte. Ich stellte mich also schon darauf ein, den Bären noch einmal zu begegnen: entweder würden sie am gleichen Tag oder in der Nacht zurück ins Tal kommen und mein Zelt erneut passieren oder ich würde sie sehen, wenn ich am nächsten Morgen meinen Weg zum Anderson Pass antrete. Eine seltsame Kombination aus Unruhe und Vorfreude machte sich in mir breit, die dazu führte, dass ich den gesamten restlichen Tag sehr wachsam und aufmerksam blieb.


















    Als mein Zelt am Tag nach dem Sturm trocknete, war es natürlich enorm straff gespannt. Ich habe vergessen, die Abspannungen zu lockern und bin dann auch noch auf eine Leine getreten. Da ist dann eine Schlaufe gerissen. Das Bild zeigt meine provisorische Reparatur.





    Während meine Sachen trockneten, nutzte ich meine freie Zeit übrigens zum Fotografieren von Erdhörnchen. Es dauerte lange, bis ich ihnen nah genug war, letztendlich konnte ich aber einige großformatige Aufnahmen von den Tieren machen.














    Ohne die drei Bären wiedergesehen zu haben, ging ich früh am Abend schlafen. Über Nacht regnete es, dann klarte es auf und die Temperaturen rutschten in den Minusbereich, was sich am nächsten Morgen in Form von gefrorenen Regentropfen an meinem Zelt widerspiegelte. Zügig packte ich meinen Kram zusammen und begann recht schläfrig mit dem Aufstieg. Es dauerte kaum 20 Minuten, schon kamen mir die erwarteten Grizzlies entgegen. Wir nutzten scheinbar den selben „Pfad“ – ich musste ihnen förmlich aus dem Weg gehen, damit sie passieren konnten. Wahrscheinlich waren sie noch erstaunter als ich darüber, mich wiederzusehen, zumindest ließen dies ihre Gesichtsausdrücke vermuten. Jedenfalls gingen sie in unmittelbarer Nähe an mir vorbei. Noch nie zuvor war ich Grizzlies so nahe gewesen – nun war ich wach!


























    Ich folgte also meiner Route hinauf zum Anderson Pass. Oben angekommen genoss ich die Aussicht auf die umliegenden Gletscher, trat dann aufgrund der Kälte allerdings recht bald den Abstieg an. Die Überquerung des Gletschers lief problemlos, das Gehen auf der Moräne erwies sich jedoch wiedermal als ermüdend. Es geht ständig auf und ab, überall sind gefährliche Spalten und Furchen, loses Geröll und so weiter... Glücklicherweise hatte ich gute Sicht und kam nach acht Stunden Fußmarsch unbeschadet unten im Tal an. Allerdings änderte sich das Wetter mal wieder: ich konnte mein Zelt gerade noch rechtzeitig aufstellen, bevor ein schwacher, aber konstanter Dauerregen einsetzte, der mich auch in den nächsten beiden Tage begleiten sollte.






























    Schwer zu erkennen, aber hier entspringt sozusagen der West Fork Chulitna River. Das Wasser strömt aus dem Ende der Gletschermoräne hervor.


    Geändert von Libertist (06.06.2012 um 21:38 Uhr)

  2. Fuchs
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #2
    Ich folgte dem West Fork Chulitna River und überquerte ihn, bog nach Norden ein und wand mich dann nach Osten über den „Easy Pass“. Weiter ging es den Bull River herab und über zwei weitere unbenannte Pässe in östlicher Richtung zum Cantwell Creek. Schließlich bewältigte ich „Foggy Pass“, den man aufgrund seiner Sümpfe und Biberteiche wohl eher in „Swampy Pass“ umbenennen sollte. Entlang des „West Fork Windy Creek“ Flussbetts wandte ich mich nun nach Norden, um die Alaska Range ein zweites Mal zu überqueren.






























    Mein Lieblings-Caribou!


















































    In einem steinigen Flussbett wie diesem ist beim Gehen immer höchste Konzentration geboten, um Knöchelstauchungen etc. zu vermeiden. Als ich nebenbei einmal den Kopf zum Umschauen hob, sah ich in etwa 200 Meter Entfernung mal wieder eine Gritzzly-Familie vor mir (Mutter mit zwei Jungen, woran ich ja nun schon gewohnt war). Gleichzeitig sah ich einen weiteren Grizzly in circa der gleichen Entfernung rechts am Hang die Böschung herab in Richtung der auf mich zukommenden Bären rennen und im Gestrüpp verschwinden. Okay, zuerst wollte ich mich auf die Tiere im Flussbett konzentrieren, der vierte Grizzly würde sich schon noch zeigen, dachte ich. Ich blieb also stehen, nahm die Kamera zur Hand und machte einige Bilder. Als die drei schon relativ nahe waren, wurde ihnen meine Anwesenheit wahrscheinlich unangenehm und sie nahmen Reißaus. Ich ging weiter den Bach stromaufwärts und hielt zu meiner Rechten Ausschau nach dem vierten Bären, der zuvor dort in den Büschen verschwunden war. Den Bären sah ich nie wieder, stattdessen stand plötzlich ein Elchbulle an genau der Stelle, wo ich eigentlich den Grizzly erwartet hatte. Welcome to Denali...






    Und Abmarsch!





    Am nächsten Morgen, ich kam gerade erst aus dem Zelt gekrochen, schaute erstmal ein junger Elch um die Ecke und begrüßte mich freundlich, begab sich dann aber mit seinem Freund schon bald auf Weiterreise. Und auch ich packte meine Sachen, schließlich erwartete ich einen langen und anstrengenden Tag.











    Ich stieg immer weiter bergauf in Richtung eines Passes, über den ich mich zuvor bei den Rangern informiert hatte. Aufgrund des starken Gefälles und der auf der andren Seite fogende Vergletscherungen war ich etwas skeptisch. Man hatte mir zuvor allerdings gesagt, es wäre möglich, diesen Pass zu überqueren. Also kämpfte ich mich über Schnee- und Geröllfelder immer höher und höher, bis ich irgendwann auf besagtem Pass stand und einsehen musste, dass der Abstieg auf der anderen Seite hier ganz und gar unmöglich war. Alles war verschneit und unter diesen Umständen viel zu steil. Ich hatte keine Steigeisen dabei – hätte ich an diesem Hang einmal den Halt verloren, wäre ich wohl zweihundert Höhenmeter gerutscht und letztendlich vielleicht noch in eine Gletscherspalte gefallen. Ich stieg ein wenig ab und probierte es an einer anderen Stelle weiter westlich am selben Bergkamm noch einmal: auch dort sah es nicht besser aus, ein Abstieg war viel zu riskant.












    Abstieg unmöglich.


    Ich musste also einen Umweg über einen leichteren Pass wählen. Das war natürlich kein großes Problem, zumal ich gut im Zeitplan lag und es mit der Beendigung meiner Tour wirklich nicht eilig hatte. Es gab zwei Möglichkeiten: ein längerer Umweg hätte mich entlang des Seitenarmes „West Fork“ entlang zum Windy Creek gebracht, den ich dann hätte stromaufwärt gehen können um über einen weiteren Pass zum Sanctuary River abzusteigen. Eventuell gab es hierfür allerdings eine Abkürzung, die mich über einen Bergkamm direkt zum Oberlauf des Windy Creeks bringen würde. Ich näherte mich dem Gebirgszug und hielt es für möglich, dort hinauf zu kommen. Wie es auf der anderen Seite aussah, wusste ich nicht, aber ich rang mich dazu durch, es zu versuchen. Im Zweifel konnte ich ja wieder absteigen und den längeren Umweg wählen, der allerdings weite Abschnitte dichter Vegetation enthielt. Entlang eines kaum vorhandenen Ziegenpfades schlängelte ich mich also am späten Nachmittag in Serpentinen zum Kamm hinauf und hielt den Abstieg auf der anderen Seite für durchaus machbar. Es war glücklicherweise nur loses Geröll, in welchem ich relativ problemlos hinab rutschen konnte.

















    Der darauffolgende Morgen bescherte mir zunächst den Besuch einer Gruppe Dall-Schafe, dann folgte ich meinem Fluss für ein paar Stunden durch schwer zu begehende Sümpfe und Sträucher. Doch schon bald verließ ich dieses Tal und setzte meine Tour nach Norden in Richtung des letzten Passes fort, hinter dem der Oberlauf des Sanctuary Rivers lag. Auf meinem Abstieg zum Fluss konnte ich aus einiger Entfernung einer Bärin beim Stillen ihrer Jungen zuschauen und baute mein Zelt am späten Nachmittag in einer wunderschönen, vom Abendlicht beleuchteten Graslandschaft auf.





















    Mutter beim Stillen.











    Nun ging es entlang des Flusses wieder in Richtung Park Road. Die meiste Zeit konnte ich auf relativ gut sichtbaren Wildpfaden gehen, manchmal blieb mir auch nichts anderes übrig, als quer durchs Gestrüpp zu marschieren. Am nächsten Morgen erreichte ich den Sanctuary River Campgroud, an dem ich 12 Tage zuvor das übrige Essen und die Rafting-Ausrüstung deponiert hatte. Ich packte all dies in meinen Rucksack und ließ mich, bevor ich meine Tour in Richtung Mt. Wright fortsetzte, noch von einem Ranger am Campingplatz zum Kaffee einladen. Nach 13 Tagen war dies der erste Mensch, den ich sah – im Übrigen eine sehr interessante und empfehlenswerte Erfahrung, einmal fast zwei Wochen mit sich allein in der Wildnis zu sein und niemand anderes zu sehen, geschweige denn mit jemandem zu reden. Ich konnte diese Zeit jedenfalls sehr genießen und empfand es als eine Bereicherung, mich für diese Tage einmal nur mit mir selbst beschäftigen zu können.



    Bushwacking. Auch da muss man durch.











    Nachdem mir der Ranger also noch ein paar Tipps für die „Besteigung“ des Mt. Wright gegeben hatte (nicht, dass es ein hoher Berg wäre, aber die Vegetation im unteren Teil ist sehr dicht und schwer zu durchdringen) ging es voll beladen bergauf. Oben angekommen hatte ich einen tollen Ausblick über weite Teile des Parks, vor allem aber auch über den Verlauf des Flusses, den ich nun zu raften gedachte. Ich stieg in westlicher Richtung zum Teklanika River ab und errichtete mein Lage direkt im Flussbett, so dass ich am nächsten Tag direkt von dort ablegen konnte.



    Auf dem Mt. Wright.


















    Teklanika River.



    Ein Stachelschwein bei Dunkelheit mit Blitzlicht fotografiert.


    Und so geschah es auch. Das voll beladene Packraft brachte mich in nur 2 ½ Stunden zum Stampede Trail, dabei raftete ich eine Strecke von etwa 22 Kilometern. Trotz der Kälte hatte ich eine Menge Spaß auf dem Teklanika River, der zwar nicht außergewöhnlich groß, dafür aber sehr schnell war. Technische Probleme gab es bei Raften nicht: die Stromschnellen waren relativ ungefährlich und es lagen kaum Hindernisse (Bäume etc.) im Weg. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass dieser Fluss im Frühjahr oder Hochsommer einen deutlich höheren Wasserstand hat und dementsprechend schwer zu überqueren ist. Zur Information: der Teklanika River ist der Fluss, den Christopher McCandless vor seinem Tod im „Magic Bus“ 1992 aufgrund des Wasserstandes (und wohl auch aufgrund seiner Unerfahrenheit) nicht furten konnte. Die Geschichte um diesen jungen Mann wurde von Jon Krakauer im Roman „Into the Wild“ dokumentiert und später von Sean Penn unter dem gleichen Titel verfilmt.



    Mein Raft mit dem selbst angefertigten XXL-Drybag sowie dem selbst angefertigten Befestigungssystem. Beides habe ich fjellstorm zu verdanken – ausgezeichnete Arbeit!


    Am Stampede Trail angekommen verpackte ich meine Rafting-Ausrüstung wieder im Rucksack und legte zunächst erstmal eine längere Pause ein. Mein Plan war, heute noch ein kurzes Stück auf dem Stampede Trail zu gehen, um am nächsten Tag den „Magic Bus“ zu erreichen. Da ich auf dem Trail aber so gut voran kam – inzwischen war ich es ja gar nicht gewohnt, auf richtigen Pfaden unterwegs zu sein – ging ich die acht Meilen noch am gleichen Abend und erreichte den Bus vor Sonnenuntergang. Und ich war nicht allein! Vor mir waren ein Schweizer und ein Australier eingetroffen, die eine Nacht hier verbingen und am nächsten Morgen wieder zurückwandern wollten. Die beiden kennenzulernen war für mich eine interessante Erfahrung: anders als ich waren die Jungs keine „eingefleischten Trekker“, sondern kamen nur wegen der Berühmtheit dieses Ortes hierher. Wie dem auch sei, wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Als die Sonne gerade untergegangen war, färbte sich plötzlich der gesamte Himmel in ein tiefes Rot – eine solche Verfärbung hatte ich in Alaska zuvor noch nie gesehen.








    Während die beiden Jungs am nächsten Morgen den Rückweg antraten, blieb ich noch da und las in einem Buch, das irgendjemand mal hier gelassen hatte. Somit verbrachte ich eigentlich den ganzen Tag und schlief noch eine weitere Nacht allein im Bus, bevor ich schließlich auch den Rückweg und die letzte Etappe meiner Tour antrat. Der Stampede Trail ist äußerst einfach zu gehen, nur die vielen (von ATV’s ausgefahrenen) Schlammgruben nahmen mir manchmal den Spaß an der Sache. Ich ging die 26 Kilometer zurück zum Eightmile Lake in ein paar Stunden und errichtete das letztes Camp meiner diesjährigen Denali-Tour.



    Im Inneren des „Magic Bus.“









    Denali (Mt.McKinley) vom Stampede Trail fotografiert.








    Am nächsten Tag packte ich nur noch meinen Kram zusammen, ging weiter bis zum Highway und trampte von dort aus zurück nach Palmer, wo ich am Abend ankam und (besonders von Becky) bereits sehnsüchtig erwartet wurde.

    Ein langes Fazit möchte ich eigentlich gar nicht schreiben. Ich denke, diese Tour war – insofern man das überhaupt beurteilen kann - die „beste“, die ich bisher unternommen habe. Landschaftlich ist der Denali Nationalpark immer noch eine der schönsten Gegenden, in die ich je einen Fuß gesetzt habe, gekrönt wurde diese Erfahrung diesmal noch mit einer Vielzahl von Tierbegegnungen. Es gab unterwegs einige Herausforderungen zu bewältigen, aber ich fühlte mich fast immer gut dabei. Selbst das vergleichsweise lange Alleinsein (die ersten 12 Tage in absoluter Menschenferne) konnte ich genießen. Alles in allem blicke ich auf diesen Trek mit großer Zufriedenheit zurück.

    Okay, das war’s mal wieder. Mit dem letzten Bericht für diesen Sommer (einer mehrtägige Packraft-Tour im Osten Alaskas) melde ich mich schon bald.

    Kommentare und Kritik sind wie immer willkommen. Fragen versuche ich schnellstmöglich zu beantworten.

    Und hier gehts zur Fortsetzung.
    Geändert von Libertist (05.11.2011 um 13:22 Uhr)

  3. Erfahren

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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #3
    Da sag ich nur: Never stop Exploring!

    Vorallem die Bilder vom "Magic Bus" sind super.

    Daniel

  4. AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #4
    Danke für diesen sagenhaften Bericht: zum Niederknien schön! Da braucvht es keine Worte mehr ...
    Ich war ja schon immer sehr dankbar und habe mich für ausserordentlich privilegiert gehalten so viele schöne Orte und Tierbegegnungen erlebt zu haben - aber das ist nur schwer zu übertreffen.
    Freu mich riesig für dich, wenn ich alle diese wunderschönen Bilder sehe - und wann sagtest du noch kann ich dich als Guide buchen?
    Ich habe keine grossen Ambitionen. Still sitze ich und betrachte wohlgemut das Gewimmel der Welt.
    Ich benötige nur so viel, wie ich mir ohne Anstrengung und Demütigung beschaffen kann. (György Bálint)

  5. Erfahren

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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #5
    Sehr schöne Bilder und eine wirklich tolle, ambitionierte Tour. Lechz, ich will auch wieder.

    Du hattest da ja offensichtlich wirklich viel Wildleben vor der Linse. Deine Fotos können jedenfalls mit einigen Naturfotografen mithalten. Bin schon sehr, sehr gespannt auf den dritten Teil. Du wolltest doch vom Atigun Pass zum Hula-Hula und dann nach Kaktovik. Ist daraus was geworden? Ich muss offensichtlich die nächsten Tage öfter mal hier reinschauen um das rauszufinden.

    Happy trails
    hgr

  6. Fuchs
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #6
    Zitat Zitat von hgr Beitrag anzeigen
    SDu wolltest doch vom Atigun Pass zum Hula-Hula und dann nach Kaktovik. Ist daraus was geworden?
    Hallo hgr, dazu habe ich HIER was geschrieben.

  7. Dauerbesucher
    Avatar von MatthiasK
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #7
    sprachlos

  8. Dauerbesucher
    Avatar von mastersergeant
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #8
    Boah (neid, neid, neid) Hut ab, wahnsinnstour.

    (Mal unter uns wieviele Unterhosen hattest Du verbraucht? Ich hätte bei jeder Bärenbegegnung eine gestrichen voll gemacht )

  9. Erfahren
    Avatar von Wildniswanderer
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #9
    Ganz großes Kino! Ich kann es ja immer kaum erwarten einen neuen Bericht von dir zu lesen und vor allem die fantastischen Fotos anzuschauen. Der herbstliche Denali mit erstem Schnee und Herbstfarben haben mich nicht enttäuscht, aber auch die Tierbilder, egal ob Bären, Karibus oder Elche haben mich vom Hocker gehauen.
    Das Mitnehmen einer Spiegelreflex hat sich auf jeden Fall gelohnt!
    Was hattest du denn für ein Tele dabei?

    Der begeisterte Gerald

  10. -ph-
    Gast

    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #10
    Wow!

    Ich bin wirklich ganz sprachlos, vor allem die ganzen tollen Tierbilder!

  11. Erfahren

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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #11
    Wirklich schöne Bilder.

    Ich wusste grad nicht, dass es den "Magic Bus" da immernoch gibt

  12. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #12
    Zitat Zitat von Wildniswanderer Beitrag anzeigen
    Was hattest du denn für ein Tele dabei?
    Hallo Gerald, das Tele ist ein Tamron 70-300/f4-5,6. War recht zufrieden damit.

  13. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #13
    Zitat Zitat von heron Beitrag anzeigen
    und wann sagtest du noch kann ich dich als Guide buchen?

  14. winnetoux
    Gast

    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #14
    Wie groß ist der Bärenkanister, da passte alles rein und der Kanister dann in den Rucksack? Wiegt 5 kg?

  15. Erfahren

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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #15
    Tolle Tour, tolle Bilder!

    satch

  16. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #16
    Traumhafter Trek und phantastische Fotos!

  17. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #17
    Zitat Zitat von mastersergeant Beitrag anzeigen
    (Mal unter uns wieviele Unterhosen hattest Du verbraucht? Ich hätte bei jeder Bärenbegegnung eine gestrichen voll gemacht )
    Ich möchte mich gar nicht als den supermutigen Helden aufspielen, aber ich hatte bei den Bärenbegegnungen eigentlich überhaupt keine Angst. Mal von der einen abgesehen, als die Kleinen auf mich zukamen - das war schon kritisch. Deshalb entfernte ich mich auch erstmal, bevor ich zur Kamera griff (sonst war es immer andersrum ). Ich glaube mittlerweile auch ein gewisses Vertrauen in mein eigenes Verhalten und das der Bären gewonnen zu haben. Soll heißen: solange ich keinen groben Fehler mache, gibt es keine Schwierigkeit. Und ein klein wenig Routine habe ich in Bezug auf Bärenbegegnungen ja schon. Ich kann sowas wirklich genießen, anstatt in Panik zu verfallen. Zum Glück!

    Das ändert allerdings nichts daran, dass immer etwas passieren kann. Ich hoffe, ich werde nie unvorsichtig.


    Zitat Zitat von winnetoux Beitrag anzeigen
    Wie groß ist der Bärenkanister, da passte alles rein und der Kanister dann in den Rucksack? Wiegt 5 kg?
    Den Kanister gibt es in zwei verschiedenen Größen, die (wenn ich mich recht erinnere) 2 bzw. 3 Kilo wiegen. Da sollte alles rein passen, ja ... Nachts verstaute ich den Kanister zusätzlich in meinem Rucksack, genau wie auch alles andere, was ich im Zelt nicht brauchte. Der Rucksack wird dann in meinem XXL-Drybag wasserdicht verstaut. Und das Teil lagere ich über Nacht irgendwo abseits vom Zelt.

  18. winnetoux
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #18
    Ich nehme an, die "Kochklamotten" packst du zumindest für nachts nicht dazu? So ein Funktionspulli kann ziemlich Essensgeruch annehmen, ich hab sowas schon mal doch lieber weggepackt - in den stationären Schrank. Natürlich völlig übertrieben.

    Schwule Elche im Denali, na sowas

  19. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #19
    Zitat Zitat von winnetoux Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, die "Kochklamotten" packst du zumindest für nachts nicht dazu? So ein Funktionspulli kann ziemlich Essensgeruch annehmen, ich hab sowas schon mal doch lieber weggepackt - in den stationären Schrank. Natürlich völlig übertrieben.
    Der Essensgeruch meiner Klamotten wurde von einem viel stärkeren Rauch-Geruch vertrieben, denke ich. Ich hatte ja keinen "richtigen" Kocher dabei, sondern nur den kleinen Bushbuddy. Das heißt, ich habe immer auf offenem Feuer gekocht (was bestens funktionierte, solange es nicht regnete) und roch auch dementsprechend. Meine Klamotten bewahrte ich nachts (verpackt in einem Drybag, der mir als Kissen diente) im Zelt auf.

  20. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [US] Alaska 2011 (2/3): Denali Trekking & Packrafting

    #20
    Da sollte alles rein passen, ja
    hmm, sollte,.....aber ob wirklich alles reinpasst ist ja ne andere Frage Ich hab so´n Ding mal gesehen und mir schien dass diese Kanister eher für kürzere Treks konstruiert sind, die nicht länger als eine Woche dauern. Zudem würde ich es ziemlich lästig finden so einen Kanister mitzuschleppen. Wenn ich eine zwei bis dreiwöchige Tour machen würde, bin ich auch ziemlich sicher daß mein Proviant da niemals alles reinpassen würde. Oder hast du nur spezielle Dinge eingekauft, die auf diese Kanister zugeschnitten sind?

    Würdest du einen Bärenkanister für diese Tour auch mitnehmen wenn es keine gesetzliche Mitnahmepflicht geben würde?? Nach deinem Bericht und den Fotos zu urteilen scheint die Bärendichte im Denali ja besonders hoch zu sein. Aber auf deinen Treks durch die kanadischen Rockies hattest du ja glaube ich auch keinen dabei, genauso wie ich auf meinen zahlreichen Treks durch Alaska und Kanada nie einen mithatte.

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