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  1. Fuchs
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    [DE, CH, IT] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Pforzheim nach Süden

    #1
    Mitreisende: Wafer
    Auf dem Europäischen Fernwanderweg E1 von Pforzheim nach Süden

    Reiseart: Weitwanderungen
    Region: Deutschland – Schweiz - Italien
    Reisezeit: Fortlaufend

    Prolog zum E1 nach Süden

    In der Vergangenheit war ich schon recht viel auf dem E1 unterwegs. Der größte Teil davon dürfte wohl meine Weitwanderung von Reutlingen über Pforzheim auf dem E1 nach Norden sein. Bisher bin ich da in 46 Tagen bis nach Eckernförde gekommen. Ich will dort aber eigentlich noch weiter wandern. Nur ist die An- und Abreise zwischenzeitlich so zeitaufwendig geworden, dass ich begonnen habe den E1 von Pforzheim in Richtung Süden zu wandern. Ich wohne schließlich hier unten im Süden.
    Der E1 von Pforzheim nach Süden ist zunächst auf dem Westweg geführt. Diesen bin ich in den letzten Jahren auch etappenweise gewandert. Da die Wegführung ab Titisee mit dem Westweg nicht exakt identisch ist und weil ich hier den E1 möglichst vollständig vorstellen will, werde ich auf bereits gewanderte und beschriebene Etappen von hieraus verweisen. Das wird auch im späteren Verlauf noch so werden, da ich den E1 von Konstanz bis Schwyz im Rahmen meines Jakobsweges auch schon gewandert bin. Die Lücken dazwischen und die Etappen dahinter werden hier detailliert auftauchen sobald ich sie gewandert bin.
    Geändert von Wafer (05.02.2020 um 11:57 Uhr)

  2. Fuchs
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    #2
    1. Tag: Pforzheim – Dobel
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    Samstag, 12. September 2015
    Strecke: 27 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 900 m, ↓ 500 m
    Gehzeit: 6 h

    Gesamtstrecke: 27 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 900 m, ↓ 500 m
    Gesamtgehzeit: 6 h

    Viertel vor 9 bin ich am Bahnhof in Horb und fahre über Nagold, Calw und Bad Liebenzell mit der Nagoldtalbahn nach Pforzheim. So bin ich kurz nach 10 Uhr am Bahnhof in Pforzheim. In der Bahn ist es richtig voll! Der Großteil sind Wanderer. Na, das sieht ja ganz anders aus als am Albnordrandweg. Das Wetter soll aber auch richtig gut werden! Das lockt!


    Am Westweg zwischen Pforzheim und Dobel

    Erstmal Geld holen – wer weiß was da alles kommt!
    Ein Wanderer fällt mir gleich auf: Großer Rucksack, gute Ausrüstung. Sieht auch zäh aus. Wir kommen ins
    Gespräch und es stellt sich raus: Auch er will den Westweg machen. Allerdings die ... weiter lesen

  3. Fuchs
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    #3
    2. Tag: Dobel - Forbach
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    Sonntag, 13. September 2015
    Strecke: 25 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 450 m, ↓ 850 m
    Gehzeit: 6 h

    Gesamtstrecke: 52 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 1.350 m, ↓ 1.350 m
    Gesamtgehzeit: 12 h

    Während der Nacht hat es leicht geregnet. Das Wetter hält sich aber auch nicht wirklich an das Vorausgesagt! Aber es hat wieder aufgehört. Und was heute Nacht schon runter kam, kann heute nicht mehr kommen.


    Aussicht mit Forbach

    Beim Frühstück treffe ich den Wanderer von gestern wieder. Ich habe überhaupt viele Outdooraktivisten
    getroffen: 21 Wanderer, 20 Biker und ein paar Reiter. Das ist schon deutlich mehr als auf dem Albnordrandweg in den 17 Tagen! Der Westweg ist eben deutlich bekannter. ... weiter lesen
    Geändert von Wafer (05.02.2020 um 12:10 Uhr)

  4. Fuchs
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    #4
    3. Tag: Forbach – Unterstmatt (Ochsenstall)
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    Freitag, 26. Mai 2017
    Strecke: 24 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 1.275 m, ↓ 525 m
    Gehzeit: 7 h

    Gesamtstrecke: 76 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 2.625 m, ↓ 1.875 m
    Gesamtgehzeit: 19 h

    Aber dadurch komme ich mal wieder reichlich spät los. Es ist schon halb 2 am Nachmittag als das Auto endlich am Bahnhof steht. Jetzt aber los!
    Es dauert etwas bis ich mich soweit sortiert habe, dass ich mich erinnere wo ich das letzte Wanderzeichen gesehen hatte. Das führt mich dann hinunter zur Murg (290 m) um über die alte Holzbrücke zu weisen.


    Die alte Holzbrücke über die Murg

    Durch den Ort geht es aufwärts. Eigentlich hatte ich an der St. Johanneskirche vorbei gehen wollen. Als
    ich merke, dass der Weg dort gar nicht vorbeiführt bin ich schon am Ortsausgang. Dort steht dafür die
    Marienkapelle vor der eine Wandergruppe lagert. Und die wissen warum sie das dort tun! ... weiter lesen

  5. Fuchs
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    #5
    4. Tag: Unterstmatt (Ochsenstall) - Kniebis
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    Samstag, 27. Mai 2017
    Strecke: 29 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 700 m, ↓ 775 m
    Gehzeit: 8 h

    Gesamtstrecke: 105 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 3.325 m, ↓ 2.650 m
    Gesamtgehzeit: 19 h

    Kurz vor 2 Uhr werde ich nochmal wach. Draußen ist am Feuer noch einiges los. Kein Lärm aber da sitzen noch recht viele. Es gibt einen sternklaren Himmel. Ich greife zur Kamera und versuche das ein zu fangen. Ohne den Dreck unserer Städte sieht man selbst hier schon einiges mehr.


    Am Mummelsee

    Je mehr Aufnahmen ich mache umso wacher werde ich. Irgendwann beschließe ich, die Fotosession oben
    an der Hornisgrinde fort zu setzen. Leider habe ich nur meine kleine Kamera dabei, die mit den
    Lichtverhältnissen beim Autofokus nicht so gut zu Recht kommt. ... weiter lesen

  6. Fuchs
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    #6
    5. Tag: Kniebis - Brandenkopf
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    Sonntag, 28. Mai 2017
    Strecke: 24 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 625 m, ↓ 650 m
    Gehzeit: 7 h

    Gesamtstrecke: 129 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 3.950 m, ↓ 3.300 m
    Gesamtgehzeit: 26 h

    Nach dem Frühstück werde ich zurück zur Alexanderschanze gebracht, wo der E1 / Westweg vorbei führt. Guter Service!
    Wie es aussieht verläuft der Weg heute deutlich mehr im Wald als gestern und es gibt mehr Schatten. Das verspricht angenehm zu werden.


    Toller Ausblick vom Hahnenkopf nach Süden

    Durch das Wandern im Wald reduzieren sich dann aber leider auch die Aussichten. Trotzdem gibt es
    natürlich genug zu sehen. Langweilig wird es nicht!
    Der Weg hält ungefähr die Höhe und führt dicht an den Bergkuppen entlang. In der ... weiter lesen

  7. Fuchs
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    #7
    6. Tag: Brandenkopf – Hausach
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    Montag, 29. Mai 2017
    Strecke: 14 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 250 m, ↓ 950 m
    Gehzeit: 3 h

    Gesamtstrecke: 119 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 3.575 m, ↓ 3.600 m
    Gesamtgehzeit: 22 h

    Leider geht meine verfügbare Zeit für diese Wanderung schon wieder zu Ende. Heute muss ich wieder heim. Kein Grund mich hetzen zu lassen. Erstmal wird in Ruhe gefrühstückt.


    Am Osterbachsattel

    Dann ziehe ich los. Was mir hier an der Variante gut gefällt: Die Wege sind etwas kleiner und gleichen
    eher dem, was ich mir unter Wanderwegen vorstelle.
    Am Hirzwasen (735 m) treffe ich wieder auf den Hauptweg des Westweges. Ich finde der ... weiter lesen

  8. Fuchs
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    #8
    7. Tag: Hausach – Silberberg (Schonach)
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    Freitag, 15. Juni 2018
    Strecke: 22 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 1.300 m, ↓ 550 m
    Gehzeit: 6 h 30

    Gesamtstrecke: 141 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 4.875 m, ↓ 4.150 m
    Gesamtgehzeit: 28 h 30

    Das Auto steht in Hausach hinter dem Bahnhof. Davor gab es zwar Parkplätze aber kostenpflichtig und mit eine Zeitbeschränkung. Der Blick geht zuerst zum Spitzfelsen hinauf – dem letzten Gipfel auf der letzten Etappe. Hier im Tal ist es gut warm. Ich hoffe das legt sich, es soll schließlich erstmal stramm aufwärts gehen.


    Sonnenuntergang am Silberberg

    Durch das Städtle geht es gen Westen. Hausach hat erstaunlich viel Shoppingmeile. Scheint ein zentraler
    Ort hier im Mittleren Schwarzwald zu sein. Hinter den letzten Häusern der „Innenstadt“ geht es dann
    links weg und im Zick-Zack hinauf zur Burg Husen. ... weiter lesen

  9. Fuchs
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    #9
    8. Tag: Silberberg (Schonach) – Kalte Herberge
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    Samstag, 16. Juni 2018
    Strecke: 25 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 600 m, ↓ 500 m
    Gehzeit: 6 h

    Gesamtstrecke: 166 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 5.475 m, ↓ 4.650 m
    Gesamtgehzeit: 34 h 30

    Mit einem guten Frühstück starten wir in den Tag. Ich ziehe mit dem Weitwanderer gegen viertel vor 9 los. Es ist noch recht still auf dem Weg. Am nächsten Bauernhof werden wir vom Gockel vom Brunnen vertrieben.


    Bohlenwege führen durch Hochmoore zum Blindensee

    Wir halten auf die Wilhelmshöhe zu. Der Weg ist gut markiert. Die Wegwarte scheinen hier bei kalten
    Wintern viel Zeit zu haben. Sie schnitzen ihre Wegzeichen teilweise selber.
    Die Wilhelmshöhe ist nach 2 Km schnell erreicht. Hier warte ich auf meinen Mitwanderer. ... weiter lesen

  10. Fuchs
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    #10
    9. Tag: Kalte Herberge - Titisee
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    Sonntag, 17. Juni 2018
    Strecke: 22 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 400 m, ↓ 550 m
    Gehzeit: 5 h

    Gesamtstrecke: 188 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 5.875 m, ↓ 5.200 m
    Gesamtgehzeit: 39 h 30

    Nach gutem Frühstück brechen wir auf. Trödeln ist heute nicht angesagt. Ich muss heute noch bei Zeiten zuhause sein. Und die Rückreise verspricht langwierig zu werden. Die Bahnlinie von Titisee nach Donaueschingen läuft mit Schienenersatzverkehr. Auch hier steht eine Renovierung an. Und das soll noch bis ca. Oktober nächsten Jahren gehen. Also starten wir gegen 8 Uhr.


    So geht Genusswandern im Schwarzwald

    Und wieder sehen wir die Wegzeichen, die für den Fernskiwanderweg entworfen wurden. Das ist eine
    Langlaufloipe mit 100 Km Länge durch den Hochschwarzwald von Schonach zum Belchen. Schon gestern
    waren wir ab ca. der Martinskapelle auf diesem Weg unterwegs. Das geht einmal als ... weiter lesen

  11. Fuchs
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    #11
    10. Tag: Titisee – Naturfreundehaus Feldberg
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    Dienstag, 28. August 2018
    Strecke: 21 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 800 m, ↓ 325 m
    Gehzeit: 4 h

    Gesamtstrecke: 209 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 6.675 m, ↓ 5.575 m
    Gesamtgehzeit: 43 h 30

    Das Parken am bzw. in Titisee ist nicht ganz so einfach, wie sich das hier liest. Mein Auto steht etwas außerhalb. So muss ich nochmal einen Schlenker durch den Ort machen. Und der ist wieder gut voll. Ich wühle mich durch die Massen und sehe zu, dass ich hier schnell wieder weg komme. Auf dem Weg dorthin komme ich an einer Kirche vorbei.


    Kirche Christkönig

    Wer war der König der Christen? Man lernt nie aus ...
    Irgendwann habe ich es entgegen der Massen, die zum Kaffeetrinken streben, bis zum See geschafft.
    Aber auch hier ist richtig was los! Zum Glück wird es immer leerer je weiter ich mich ... weiter lesen
    Geändert von Wafer (06.02.2020 um 15:40 Uhr)

  12. Fuchs
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    #12
    11. Tag: Naturfreundehaus Feldberg – Feldberg - Feldbergpass
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    Mittwoch, 29. August 2018 und im Jahr 2012
    Strecke: 7 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 175 m, ↓ 275 m
    Gehzeit: 3 h

    Gesamtstrecke: 216 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 6.850 m, ↓ 5.850 m
    Gesamtgehzeit: 46 h 30

    Die Strecke des E1 ist ab diesem Tag abweichend zu der von der Wegführung des Westweges! Da ich damals hier auf dem Westweg unterwegs war passt nur der erst Teil des Tages zum E1.

    Der Tag begrüßt mich so, wie man sich das vorstellt: Mit Sonnenschein und einem wirklich großartigen Bio-Frühstück. So beginnt der Tag schon mal richtig gut! Hoffentlich geht das heute auch so weiter!
    Um halb 9 stehe ich vor dem Haus und bin startbereit.


    Das Naturfreundehaus am Feldberg

    Gleich hinter dem Haus geht es über Wiesen aufwärts. In den Tälern hängt noch leichter Nebel. Die bewaldeten Bergkuppen ziehen sich nach Norden dahin. Ein schöner Blick.
    Der Feldberg ist nun nicht der alpinste unter den Bergen in Deutschland. Und so ist auch der Weg: sanft und gleichmäßig ansteigende Wiesenwege. Der Wald bleibt zurück und der Blick geht weit über das Land.


    Aufstiegsimpressionen auf einen Grashügel - den Feldberg

    Oben auf dem Bergrücken treffe ich den Westweg wieder, der von der Talstation der Bahn oder oberhalb des Feldsees herauf kommt. Der Weitblick ist grandios! So ist die Überraschung über die Aussicht nicht besonders groß, als ich oben am Gipfel des Feldberges (1.493 m) ankomme. 2 Türme und 2 Häuser stehen da oben. Aber alles ist geschlossen.


    Der Feldberg - Höchster Punkt von Baden-Württemberg

    Es ist gerade mal kurz nach 9 als ich oben stehe. Mal wieder mutterseelenallein.
    Richtung Süd-West mache ich mich auf den Weg. Der Belchen, mein nächstes Ziel ist gut am Horizont zu sehen.
    Kurz unter dem Gipfel steht die St. Wilhelmer Hütte. Leider mal wieder ... Westweg weiterlesen


    Ausblick in Richtung Süden mit dem Belchen

    Ab dem Feldberggipfel wird der E1 auf einer Strecke geführt, die ich mal mit den Kindern im Jahr 2012 gewandert bin. Damals lag der Fokus mehr auf Spaß und Familie. Daher habe ich nur den E1-relevanten Teil der Tour hier übernommen.
    Immer auf dem Höhenrücken geht es in Richtung Süd-Ost zum Feldbergturm. Die Aussicht ist großartig weil dieser Höhenrücken waldfrei ist. Der Feldbergturm steht eigentlich auf dem Seebuck und nicht auf dem Feldberg. Daher sollte dieser Turm eigentlich eher Seebuckturm heißen. Zudem stehen auf dem Feldberg oben ja auch Türme.
    Es geht hinüber zu der Bahn, die im Winter eine Sesselbahn und im Sommer eine Kabinenbahn ist. Am Waldrand geht ein kleiner Steig abwärts. Von diesem Weg gehen 2 Wege hinuter zum Feldsee, den ich auf meiner Tour von Titisee zum Feldberg besucht habe. Das sind nur wenige 100 Meter. Der E1 zieht nun durch den Ort. Wir sind seinerzeit von dort zum Feldbergpass gegangen. Der E1 zieht entlang dem Köpfleweg zum Caritashaus.

    Der E1 führt vom Caritashaus ein Stück um den Hochkopf herum. Von dort führt er, abweichend zu meiner Tour auf dem Westweg, hinunter zum Schluchsee und über Lenzkirch hinauf auf den Höhenrücken vom Hochfirst zum Vogelsfelsen.
    Ich bin damals aber dem Westweg bis Titisee gefolgt und von dort aus auf den Hochfist (1.190 m) aufgestiegen. Denn der Hochfirst ist ein Aussichtsberg erster Güteklasse, den der E1 auslässt. Ein paar Meter weiter stößt mein Weg beim Vogelfelsen wieder auf den E1.
    Geändert von Wafer (07.02.2020 um 15:11 Uhr)

  13. Erfahren
    Avatar von vergissminet
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    #13
    Au ja, das habe ich unlängst auch alles gemacht, große Vorfreude! Supersupersuper!

  14. Fuchs
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    #14
    12. Tag: Feldbergpass – Titisee (Vormittag)
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    Montag, 16. September 2019
    Strecke: 16 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 225 m, ↓ 575 m
    Gehzeit: 4 h

    Gesamtstrecke: 232 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 7.075 m, ↓ 6.425 m
    Gesamtgehzeit: 50 h 30

    OT: Der erste Teil dieses Tages ist wieder deckungsgleich mit meinem Weg auf der Ostvariante des Westweges. Daher hier wieder nur die Kurzform. Zumal das ja eigentlich nicht genau der E1 ist. Aber eben mein Weg!

    Heute bin ich recht früh wach. Frühstück gibt es erst ab 7 Uhr. So kann ich auf der Terrasse in Ruhe den Sonnenaufgang über dem Hochschwarzwald verfolgen.


    Das Menzenschwander Tal liegt mir zu Füßen

    Und so kommt es auch, dass ich recht früh unterwegs bin. Der Weg ist zunächst nicht wirklich prickelnd:
    Es geht hinunter zur Strasse (B317) und dann knapp unterhalb von ihr entlang zum Caritashaus. Einzig
    lohnend ist der Blick auf das Tal in dem Menzenschwand liegt. ...weiter lesen
    Geändert von Wafer (10.02.2020 um 19:27 Uhr)

  15. Fuchs
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    #15
    12. Tag: Titisee – Schattenmühle (Nachmittag)
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    Montag, 16. September 2019
    Strecke: 23 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 600 m, ↓ 800 m
    Gehzeit: 6 h 30

    Gesamtstrecke: 255 Km
    Gesamthöhenunterschied: ↑ 7.675 m, ↓ 7.225 m
    Gesamtgehzeit: 58 h

    Nachdem ich mich entschieden habe noch nicht heim zu fahren schlage ich den Weg in Richtung Konstanz ein. Hier ist es zwar noch nicht der E1 aber der kommt kurz hinter dem Hochfirst ja zum Querweg, dem ich ab hier folgen will. Der Schwarzwald-Querweg Freiburg–Bodensee führt durch das Höllental von Freiburg hinauf zum Titisee und dann von dort zum Bodensee. Diesem Weg werde ich nun ein paar Tage folgen. Soweit meine Lust oder eben die Zeit noch reicht.

    Nachdem ich mich entschieden habe, weiter zu wandern drehe ich um und gehe zum Nord-Ost-Ende des Sees zurück. Hätte ich einfacher haben können!
    Der Querweg führt am Hang im Wald aufwärts nach Saig. Ich komme an den letzten Häusern des Ortes vorbei und verschwinde wieder im Wald. Auf einer Lichtung habe ich das erste Mal freien Blick.


    Rückblick auf Titisee am Titisee

    Jetzt ist es nicht mehr weit bis auf den Hochfirst! Aber irgendwie wird der Weg hier etwas dubios geführt. Ich nehme einen kleinen Pfad, der zu dem Turm führt. Dabei komme ich an dem Startplatz der Gleitschirmflieger vorbei. Die haben da ein tolles Panorama am Start!


    Großartiger Aussichtsberg Hochfirst

    Die 340 Höhenmeter über dem See auf dem Hochfirst (1.190 m) machen sich da positiv bemerkbar. Und ich bin wieder klatschnass. Also mache ich erstmal Mittagspause. Dazu steht hier oben die Hochfirsthütte. Ich erkundige mich auch, ob man den Turm besteigen kann. Kann man, aber da muss man den Schlüssel mieten und der ist gerade mit einer anderen Gruppe unterwegs. Komischer Modus!


    Hochfirsthütte nebst Turm - Beides keine Schönheiten

    Hier herrscht ganz schön Betrieb! Auch von Radlern ist die Hütte gut besucht. Auf einem etwas breiteren Wanderweg mache ich mich wieder auf die Socken. Nicht ohne ab und zu von Fahrrädern überholt zu werden.


    Beliebte Radlstrecke zum Hochfirst

    So ganz alleine bin ich hier eh nicht unterwegs: Für meinen Geschmack gibt es hier zu wenig Wanderer und zu viele andere!


    Viel Betrieb auf den Wegen rund um den Hochfirst

    Ab dem Hierabbrunnen am Voegelefelsen bin ich dann wieder auf dem E1 unterwegs. Er kommt ziemlich gerade von Lenzkirch herauf. Ab hier geht es aber eh abwärts mit dem E1: Zunächst aus dem Wald heraus und dann über Wiesen hinunter nach Kappel.


    Hochschwarzwaldpanorama oberhalb von Kappel

    Der Wanderweg zieht durch den ganz Ort hindurch. Ein Ort, dem man ansieht, dass es ihn schon eine Weile gibt!


    Ursprüngliches Kappel

    Eigentlich hatte ich auf das Gasthaus Blume als Übernachtungsquartier für heute spekuliert. Aber das hat leider zu. Und die nächste Übernachtungsmöglichkeit ist erst wieder die Schattenmühle, die ich schon recht gut kenne. Aber wenigstens haben die ein Bett für mich. Also mache ich mich mal auf die Socken.
    Durch eine Neubausiedlung geht es aus Kappel hinaus. Dann wird der Weg aber wieder besser.


    Der Weg zur und die Antonius-Kapelle bei Kappel

    Es geht zwar auch nochmal kurz einen geteerten Feldweg entlang aber das dauert nicht lange. So bin ich wieder auf schönen Wanderwegen unterwegs. Es gibt auch einen etwas breiteren Weg, dem man ansieht, dass es wohl mal eine Bahnlinie gewesen sein wird.


    Künstliches am Weg in die Wutachschlucht

    Der Weg biegt ab und führt zu einem Aussichtspunkt. Man sieht nur nicht viel – außer einer Schlucht. Da hinunter führt der Weg.


    Abstieg in die Haslachschlucht

    Dass dieser kleine Bach, die Haslach, diese Schlucht gegraben hat ist kaum zu glauben. Die muss wohl auch schon mal größer gewesen sein.


    Die Haslach

    Auf kleinen Pfaden geht es meist am Wasser entlang. Nicht immer! Ab und zu muss man ein paar Felsen umgehen, die einen Durchgang direkt am Wasser verhindern.


    Die Haslachklamm am Rechenfelsen - kurz vor dem Zusammenfluss der Haslach mit der Gutach

    Und da, wo die Haslach und die Gutach zusammenfließen entsteht die Wutach. Und die ist ja überregional bekannt. Der Steig durch die Wutachschlucht wird einer der Highlights der Tour!


    Wilde Wege durch die Wutachschlucht

    Der Weg ist gut ausgebaut. Der Beschilderung mit Rettungssektoren nach scheint er auch gut begangen zu sein. Aber ich treffe mal wieder keinen Menschen. Ich bin aber auch schon etwas später dran, heute!
    Und diese tollen Wege und diese Schlucht wäre im letzten Jahrhundert fast mit einer Staumauer zugebaut worden. Zum Glück blieb es bei Probebohrungen!
    Mal direkt am Wasser aber auch öfter mal etwas oberhalb führt ein schöner Wanderweg die Schlucht hinunter.


    Wutachwanderwege

    Der Rötenbach stößt an der Rötenbachschlucht zu uns. Hier bin ich schon mit Familie und Hund unterwegs gewesen. Ab hier kenne ich den Weg gut.


    Einer der kleineren Bäche stößt zur Wutach

    Die Unmengen kleiner Steinmännchen, die hier vor ein paar Jahren standen, gibt es alle nicht mehr. Schade!
    Ein paar Meter weiter wird die wilde Wutach durch ein Stauwehr gezähmt. Es lebe die Zivilisation und ihr Stromhunger! Viel kann das kleine Flusskraftwerk Stallegg aber sicher nicht dazu beitragen. Es ist übrigens das älteste Drehstromflusskraftwerk Deutschlands!
    Der Weg hält sich jetzt leider etwas dauerhafter von der Wutach fern. Aber so komme ich wenigstens zügig voran.
    Am Räuberschlössle mache ich meine letzte Pause. Hier stand mal eine Burg: die Burg Neu-Blumberg. Viel ist davon aber nicht mehr zu sehen.


    Es ist schon recht spät am Räuberschlössle

    Seit Kappel habe ich keinen Menschen mehr gesehen. So ungewöhnlich ist die Wanderzeit hier doch nicht, oder? Mir soll es recht sein!
    Hinter der Burg muss ich die Wutachschlucht kurzzeitig verlassen. Der Weg führt hinauf zu einem stillgelegten Schwimmbad. Scheint keine florierende Gegend zu sein: Ein uraltes Kraftwerk, eine zerfallene Burg, ein stillgelegtes Schwimmbad, ...
    Durch den Wald geht es wieder abwärts. Diesmal auf etwas breiteren Waldwegen. Höhenmeter kommen jetzt kaum noch. So lasse ich es vollends hinunterlaufen bis zur Schattenmühle.


    Waldpilze

    An der Mühle ist recht wenig los. Die kenne ich anders! Auf der oberen Terrasse lasse ich mich nieder und habe für heute genug: Mit in Summe 39 Km und über 800 Höhenmetern im Aufstieg und über 1.300 im Abstieg reicht es aber auch! Die Mühle läuft auf Sparflamme: Nur eine recht kleine Karte und wenig Bedienungen. Personalmangel! Aber dafür hat sie 7 Tage die Woche offen. Das halte ich für wichtiger! Ziemlich erschossen falle ich ins Bett. Hoffentlich gibt das keinen Muskelkater!

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