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  1. Fuchs
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    [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #1
    Mitreisende: Libertist
    Land: Kanada & USA (Alaska)
    Reisezeit: Juni/Juli 2019
    Dauer: 4 Wochen

    Zusammenfassung: Zu dritt mit Packrafts im Ivvavik National Park (Kanada) und im Arctic National Wildlife Refuge (ANWR, Alaska). Mit dem Buschflugzeug ging’s in den Nordosten von Alaska, dort paddelten wir auf dem Joe Creek nach Kanada, dann weiter durch den Canyon des Firth Rivers (WW III-IV) bis kurz vor die Mündung in der Beaufortsee. Dann weiter zu Fuss nach Westen, zurück nach Alaska, über einige Flüsse und Pässe bis zum Jago River. Dieser Fluss brachte uns dann zum Arktischen Meer, Endstation war das Inuit-Dorf Kaktovik (Barter Island). Insgesamt ca. 450 km absolute Wildnis, da oben hat man wirklich seine Ruhe.

    Ungefähre Route: Firth River - Kaktovik

    Ich werde den Reisebericht sehr kurz halten, dafür hab ich diesmal ein Video geschnitten. Ich hoffe, es gefällt euch.


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Die Idee dieser Reise kam von Andi Hutter, meinem Chef. Er fährt seit über 30 Jahren Kajak im Wildwasser, seit einigen Jahren auch Packraft. Andi hat mich gefragt, ob ich Lust auf diese Tour hätte. Da ich seit 5 Jahren nicht mehr in Alaska war und manchmal schon etwas „Heimweh“ hatte (wie ihr wisst hab ich von 2010 bis 2014 jeden Sommer dort oben verbracht), hab ich zugesagt. Ein anderer Freund von mir (ebenfalls Packrafter) kam auch noch mit: Elias Vetter, der zu der Zeit sowieso in Alaska war. Grundsätzlich ist es nicht so leicht, eine geeignete Crew für diese Tour zu finden, weil der Firth River mit seinem 60 km langen Canyon (WW III-IV) nicht so leicht zu paddeln ist, definitiv nichts für Anfänger.

    Für die kanadische Seite holten wir eine Genehmigung vom Ivvavik National Park ein. Die kostete uns knapp 300 Euro und ein wenig bürokratischen Aufwand, letztendlich war’s aber kein Problem. Da man auf dieser Tour zweimal über die „grüne Grenze“ geht bzw. paddelt, ist es wichtig, auf die Formalitäten zu achten. Roman Dial (Weltklasse-Packrafter aus Alaska) hat mir ein wenig bei der Planung geholfen, er hat dieselbe Route vor zwei Jahren gemacht.

    Mit Ausrüstung wurden wir unterstützt von Nikon Schweiz (ich durfte die neue Z7 mit dem 14-30/4 S, 24-70/4 S und 300/4E PF testen: Ein Traum!), vom Packrafting Store und von Lowa Schweiz.

    Andi hat mich am 9. Juni in Whitehorse vom Flughafen abgeholt, zusammen fuhren wir mit seinem Auto nach Fairbanks, wo wir Elias trafen. Wir verbrachten die Nacht bei einem Freund von mir, Ed Plumb, ebenfalls ein Weltklasse-Abenteurer. Am nächsten Morgen ging’s erst mit einem Linienflug nach Fort Yukon, dann mit Kirk Sweetsir (Yukon Air Service) und seinem Buschflugzeug zum Joe Creek im ANWR. Kirk brachte uns nicht nur zu unserem Ausgangspunkt, sondern brachte auch noch Verpflegung zu einem Landestreifen namens „Whale Mountain“, der etwa auf der Hälfte unserer Strecke lag. Wir starteten also mit Verpflegung für 16 Tage und planten, später noch mal Verpflegung für weitere 12 Tage am „Food Cache“ zu finden.

    Nach einer Stunde Gehen hatte der Joe Creek schon genug Wasser zum Paddeln. Also setzten wir ein. Fünf Tage lang waren wir dann auf dem Wasser, erst am Joe Creek, dann auf dem Firth River. Der Firth war wirklich genial. Nicht zu schwer, nicht zu leicht. Niemand ist geschwommen. Eine absolute Empfehlung für alle Wildwasser-Fans, die mal was wirklich Abgelegenes und Wildes unternehmen wollen.

    Hier ein paar Bilder, im Video sieht man natürlich mehr…


    Los ging’s am Joe Creek…








    Aufeis am Joe Creek


    Fuchs


    Dall Sheep





    Auf dem Firth River


    Genaues Inspizieren der Stromschnelle


    Die einzige Stelle, die wir umtragen haben.


























    Karibus waren unsere ständigen Begleiter…


    Action am Firth River











    Die weissen Flecken da hinten sind Dall Sheep.



















    Dann kam eine lange Überland-Etappe bis zum Jago River. Eigentlich hatten wir vor, zwischendurch noch zwei weitere Flüsse zu paddeln, leider hatten die zu wenig Wasser. Es war teilweise wirklich sehr warm und trocken, Aufeis gab es wenig, von Gletschern ganz zu schweigen. Das war etwas frustrierend für uns, aber was soll‘s. Wir kamen trotzdem gut voran – viel zu schnell, um genau zu sein. Das lag wohl an den guten Bedingungen, aber auch daran, dass alle sehr fit und erfahren waren. Alles lief reibungslos, es gab praktisch keine Probleme. Fast schon etwas ungewohnt für mich


    Letzter Blick auf den Canyon: Da sind wir hergekommen.


    Kleiner Wetterumschwung


    Orientierungslos auf dem Grat…


    Den Malcolm River mussten wir flussaufwärts gehen. Ich wäre ihn lieber runtergepaddelt…


    Überall Karibus…

















    So heiss war’s…


    Überreste eines abgestürzten Buschflugzeugs.








    Elias bei der Flussquerung. Im Video sieht man Andi an derselben Stelle, nur dass dem das Wasser bis zum Bauchnabel reichte.











    Da hab ich nicht mitgemacht…

















    Bären sahen wir einige, aber dieser kam sehr nah…


    …zu nah!


    Als er auf unser Rufen und Armewedeln nicht reagiert hat, schossen wir mit der „Flare Gun“ in seine Richtung. Ein Treffer hätte ihn nicht umgebracht, aber weh getan. Nun, wir haben nicht getroffen, aber es hat gereicht, um ihn zu verscheuchen. Nachts kam er dann nochmal, aber zum Glück nicht so nah. Offensichtlich ein junger männlicher Grizzly, der einfach neugierig war. Keine Anzeichen von Aggression, einfach jugendlicher Leichtsinn, sozusagen.





    “Tussocks“ nennt man diese Grasbüschel, die einem das Vorankommen ziemlich erschweren können. Hatte ich in Grönland nicht vermisst…


    Das Ziel vor Augen!








    Es beginnt zu regnen…





    Teletubby?






    Am 30. Juni erreichten wir den Jago River. Zu Beginn hat der Fluss ein starkes Gefälle, mit dem Regen der vergangenen Tage waren die ersten 30 km Paddeln eine echte Herausforderung für uns. Zumal wir unsere Helme im Nahrungs-Depot zurückgelassen hatten (wurde später vom Piloten abgeholt)… eigentlich ein No-Go. Naja, es ging glimpflich aus. Und wir kamen schnell voran, insgesamt waren wir fünf Tage eher in Kaktovik, als geplant.

    Am Meer angekommen, sah Andi in unmittelbarer Nähe einen Eisbär, was uns einen ziemlichen Schrecken einjagte. Normalerweise kommen die Eisbären erst im August nach Barter Island. Immer Anfang September fangen die Dorfbewohner drei Wale, das lockt dutzende Eisbären an, die sich monatelang an den Überresten sattessen. Aber weil das Eis an den Polkappen schrumpft, findet man nun auch im Hochsommer immer mehr Eisbären in der Küstengegend. Wir haben jedenfalls einen Bogen um das Tier gemacht und sind heil im Dorf angekommen. Unsere Flüge konnten umgebucht werden, so dass wir schlussendlich nur zwei Nächte in Kaktovik zubringen mussten. Das Dorf ist nicht gerade sehenswert… 2012 hatte ich schon mal ein paar Nächte dort verbracht, am Ende meiner langen Solotour, als ich vom Dalton Highway kam, also von Western. Es hat sich nicht viel verändert.


    Jago River in Sicht


    Auf geht’s Richtung Küste!


    Hochwasser am Jago


    Damit hatten wir nicht gerechnet…


    Nach 30 km Wildwasser wurde es dann flach, der Rest war ein Kinderspiel.











    55 Jahre alt und topfit!














    An der Küste angekommen


    Zivilisationsspuren


    Kaktovik liegt auf einer Insel, wir mussten also eine kurze Etappe über’s Meer zurücklegen.


    Direkt vor Kaktovik: Die Überreste vom Walfang der letzten Jahrzehnte








    Und das sind die Überreste eines Eisbären. Die Klauen wurden abgeschnitten, sowas verkauft sich gut als Souvenir.


    Ankunft im wenig beschaulichen Kaktovik

    Das war’s schon wieder, ich hoffe, euch hat der kleine Ausflug nach Nordost-Alaska gefallen. Ich fand die Tour super, die richtige Mischung aus Herausforderung und Genuss. Im Anschluss hab ich noch knapp drei weitere Wochen in Alaska verbracht, davon kommt demnächst auch ein Mini-Bilderbericht.


    Die Crew: Andreas Hutter, ich, Elias Vetter. Wahrscheinlich hatte Elias hier keinen guten Stand erwischt – in Wirklichkeit ist er fast einen Kopf grösser als ich.
    Geändert von Libertist (26.08.2019 um 22:26 Uhr)
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  2. Dauerbesucher
    Avatar von geige284
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #2
    Ich hab auch gerade das Video auf Youtube gesehen und hier jetzt noch ein paar Bilder... Super!
    Chapeau, wirklich klasse!
    Um in einer solch abgelegenen Gegend solche Flüsse zu paddeln... Da braucht man schon Eier. Uuund Genuß Erfahrung schadet bestimmt auch nicht

  3. Erfahren
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #3
    Ja, cool, vielen Dank.

    Nur ein Hinweis. Das:
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Dann weiter zu Fuss nach Osten, zurück nach Alaska...
    ...muss wohl heißen "nach Westen"? Hat mich erst verwirrt.

    Und eine Frage, rein interessehalber, ich werde sowas wohl nicht mehr machen (Paddler bin ich auch nicht): wie sind da so größenordnungsmäßig die Kosten, sich "mit dem Buschflugzeug" 300+ km ins "Nirgendwo" fliegen zu lassen? Wenn ich so bedenke (kürzlich vor Ort gelesen), dass man in Schweden Ritsem-Hukejaure - das sind Luftlinie wenig mehr als 30 km - mit Hubschrauber für 4000 SEK (= 370 €) anbietet (okay, für bis zu 4 Personen, aber...)

  4. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #4
    Danke euch!

    Zitat Zitat von geige284 Beitrag anzeigen
    Um in einer solch abgelegenen Gegend solche Flüsse zu paddeln... Da braucht man schon Eier. Uuund Genuß Erfahrung schadet bestimmt auch nicht
    Das stimmt schon, andererseits: Elias hatte vor'm letzten Frühjahr null Paddel-Erfahrung. Wir sind zusammen ein paar Flüsse in der Schweiz und Slowenien gepaddelt, dann war er noch zwei oder dreimal alleine unterwegs, das war's dann schon mit der Vorbereitung. Wenn jemand sportlich begabt und nicht so ängstlich ist, hat man das schnell drauf. Aber ja, für komplette Anfänger wäre der Firth River wohl lebensgefährlich.


    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Nur ein Hinweis. Das:

    ...muss wohl heißen "nach Westen"? Hat mich erst verwirrt.
    Danke dir, ist korrigiert! In der Tat verwirrend!


    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Und eine Frage, rein interessehalber, ich werde sowas wohl nicht mehr machen (Paddler bin ich auch nicht): wie sind da so größenordnungsmäßig die Kosten, sich "mit dem Buschflugzeug" 300+ km ins "Nirgendwo" fliegen zu lassen? Wenn ich so bedenke (kürzlich vor Ort gelesen), dass man in Schweden Ritsem-Hukejaure - das sind Luftlinie wenig mehr als 30 km - mit Hubschrauber für 4000 SEK (= 370 €) anbietet (okay, für bis zu 4 Personen, aber...)
    Das Rausfliegen von Fort Yukon zum Joe Creek, und das Errichten (und Abholen) des Nahrungs-Depots bei Whale Mountain hat 3'000 USD gekostet. Ich kenne die Preise von anderen Anbietern im arktischen Alaska, hab ja selbst für "70North" (Flight Service in Deadhorse) gearbeitet... diese 3'000 USD waren extrem günstig! Ich war total erstaunt, als Kirk Sweetsir mir den Preis genannt hat. Eine absolute Empfehlung für Logistik in der östlichen Brooks Range!
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  5. AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #5
    Tolle Tour so fernab der Zivilisation!

    Was ist eigentlich der Grund dafür, dass die Packrafts in den Lagern immer ohne Luft daliegen? Damit sie nicht so leicht wegwehen?

    Und seid ihr sicher, dass der junge Grizzly ein reinblütiger Grizzly war? Sind die da alle so hell? Oder war das vielleicht schon einer dieser Eisbären-Mischlinge?

    Und noch eine Frage: im Film sieht es nach gar keinen Mücken aus? Wirklich?
    Geändert von Spartaner (27.08.2019 um 07:52 Uhr)

  6. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #6
    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Tolle Tour so fernab der Zivilisation!

    Was ist eigentlich der Grund dafür, dass die Packrafts in den Lagern immer ohne Luft daliegen? Damit sie nicht so leicht wegwehen?

    Und seid ihr sicher, dass der junge Grizzly ein reinblütiger Grizzly war? Sind die da alle so hell? Oder war das vielleicht schon einer dieser Eisbären-Mischlinge?

    Und noch eine Frage: im Film sieht es nach gar keinen Mücken aus? Wirklich?
    Danke dir! Die Packrafts haben hinten am Heck einen wasser- und luftdichten Reissverschluss, der es uns erlaubt, in das Innere des Schlauchs zu kommen. Dort verstauen wir jegliche Ausrüstung. Früher gab's das nicht, da musste man den prallen Rucksack vorn drauf binden. Mit dem neuen System ist die Ausrüstung sicherer, der Schwerpunkt des Boots liegt tiefer und fährt sich dadurch viel besser, ausserdem hat man immer freie Sicht. Allerdings lässt man logischerweise immer die Luft ab, wenn man an die Ausrüstung will. Ich hab deshalb alles, was ich tagsüber brauche, in dem kleinen DeckPack von Anfibio, das vorn drauf geschnallt ist. Vor allem Verpflegung, Kamera, Bärenspray und Notfall-Sender.

    Das ist war ein ganz normaler junger Grizzly, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Farbe ist typisch.

    Die Moskito-Hauptsaison nördlich des Hauptkamms der Brooks Range ist von der zweiten Juli-Woche bis Mitte August. Im Juni gibt es kaum Mücken, ab Juli nimmt das dann langsam zu. Wir haben die Tour absichtlich in den Juni gelegt, nur am Ende gab's dann ein paar Mücken. War aber echt nicht tragisch. Meine Lieblings-Reisezeit für Alaska bleibt der September, aber Juni ist auch klasse!
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  7. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #7
    Das ist ja mal wieder ein sehr inspirierender Bericht !
    Vielen Dank!

    Von Herrn Hutter habe ich noch die beiden Yukon Kanuführer im Regal und den tollen Bericht von seiner Hundeschlittentour mit Franz Six, alles leider nur noch antiquariatisch erhältlich.
    Wer nichts weiß muss alles glauben...

  8. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #8
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Das ist ja mal wieder ein sehr inspirierender Bericht !
    Vielen Dank!

    Von Herrn Hutter habe ich noch die beiden Yukon Kanuführer im Regal und den tollen Bericht von seiner Hundeschlittentour mit Franz Six, alles leider nur noch antiquariatisch erhältlich.
    Gern geschehen. Ach, Andis Bücher liegen hier noch zuhauf im Büro, also falls du mal Nachschub brauchen solltest ...



    Aber ja, krasser Typ auf jeden Fall!
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  9. Anfänger im Forum

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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #9
    Vielen Dank für den Bericht!
    Beeindruckend.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von blackteah
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #10
    Danke für den Kurzbericht und die wunderbaren Fotos.

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #11
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Gern geschehen. Ach, Andis Bücher liegen hier noch zuhauf im Büro, also falls du mal Nachschub brauchen solltest...
    Also falls jemand die fantastischen Yukon Kanuführer Band1 und Band2 braucht!!!

    Sehr empfehlenswert.
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  12. Gerne im Forum

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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #12
    Das Rausfliegen von Fort Yukon zum Joe Creek, und das Errichten (und Abholen) des Nahrungs-Depots bei Whale Mountain hat 3'000 USD gekostet. Ich kenne die Preise von anderen Anbietern im arktischen Alaska, hab ja selbst für "70North" (Flight Service in Deadhorse) gearbeitet... diese 3'000 USD waren extrem günstig! Ich war total erstaunt, als Kirk Sweetsir mir den Preis genannt hat. Eine absolute Empfehlung für Logistik in der östlichen Brooks Range![/QUOTE]


    Das kann ich bestätigen, obwohl Kirk einer der wenigen dort oben ist, sind ( oder waren) seine Preise fair, zudem ist Verlass auf ihn. Die Anbieter im Peel Watershed/Yukon kassieren da ganz anders ab.

    TOLLE Tour und super Bilder, da bin ich echt neidisch. Vielen Dank für den Bericht, ich lese Deine Tourenbeiträge immer sehr gerne!

    Stefan

  13. Gerne im Forum

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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #13
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Das ist ja mal wieder ein sehr inspirierender Bericht !
    Vielen Dank!

    Von Herrn Hutter habe ich noch die beiden Yukon Kanuführer im Regal und den tollen Bericht von seiner Hundeschlittentour mit Franz Six, alles leider nur noch antiquariatisch erhältlich.
    Seine beiden Tourenbücher Yukon I und II hatten mich vor vielen Jahren angefixt und liegen immer auf dem Nachttisch, meine Frau lächelt jedesmal wenn ich darin schmöckere und meint, dass ich die eh schon auswendig kann. Insofern ist Andi schuld daran, dass meinerseits schon x-tausend CHF für Kanadatouren ausgegeben wurden und die Familie auf mich verzichten musste...und weil die beiden Bände ziemlich zerfleddert sind würde ich sie gerne ersetzen - wo kann ich bestellen, auf explora und andreashutter wurde ich nicht fündig,

    Stefan
    Geändert von Grizzly (28.08.2019 um 08:53 Uhr)

  14. Alter Hase

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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #14
    Einen gewissen Neid kann ich nicht verhehlen Gleichsam mal hier die Frage. Wie oft gab es unsichere/gefährliche Situationen und falls ja, wie konntet ihr die lösen?

    Zum Beispiel wäre mein größter Horror ein Syphon oder ein Strudel. Wie bereitet man sich darauf vor, auch mental, wenn man so etwas zu Umpaddeln hat?

    Ein Paddellehrer sagte mir mal, er würde nie draußen WW paddeln, weil es einfach zu gefährlich und unkontrollierbar ist. Ein wenig ist da schon was dran, wenn ich so lese, dass es ab und an erfahrene Paddler erwischt.

    Habe ich es überlesen, oder was hattet ihr für Packrafts? Die Alligators oder die normalen MRS?

    Die Soca kenne ich, wo in der Schweiz kann man gut üben, ohne sich gleich umzubringen?

  15. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #15
    Danke euch!

    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Seine beiden Tourenbücher Yukon I und II hatten mich vor vielen Jahren angefixt und liegen immer auf dem Nachttisch, meine Frau lächelt jedesmal wenn ich darin schmöckere und meint, dass ich die eh schon auswendig kann. Insofern ist Andi schuld daran, dass meinerseits schon x-tausend CHF für Kanadatouren ausgegeben wurden und die Familie auf mich verzichten musste...und weil die beiden Bände ziemlich zerfleddert sind würde ich sie gerne ersetzen - wo kann ich bestellen, auf explora und andreashutter wurde ich nicht fündig,

    Stefan
    Stefan, schick mir mal eine Email an gersch@explora.ch, ich kümmere mich darum.


    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Wie oft gab es unsichere/gefährliche Situationen und falls ja, wie konntet ihr die lösen?

    Zum Beispiel wäre mein größter Horror ein Syphon oder ein Strudel. Wie bereitet man sich darauf vor, auch mental, wenn man so etwas zu Umpaddeln hat?

    Ein Paddellehrer sagte mir mal, er würde nie draußen WW paddeln, weil es einfach zu gefährlich und unkontrollierbar ist. Ein wenig ist da schon was dran, wenn ich so lese, dass es ab und an erfahrene Paddler erwischt.
    Am Firth River haben wir recht viel gescoutet, also die schwierigen Stellen angeschaut. Sind dann meistens die sicherste Linie gefahren. Strudel gab es einige, aber keine so grossen, dass sie einen Paddler verschlingen würden. Sieht man ja im Video... bei höherem Wasserstand geht es da wahrscheinlich ganz anders zu! Syphone gab es ein paar, aber den konnte man leicht ausweichen. Insgesamt waren wir am Firth stets etwas angespannt, aber richtige Probleme gab es nicht. Wie gesagt, nicht mal einen Schwimmer...

    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Habe ich es überlesen, oder was hattet ihr für Packrafts? Die Alligators oder die normalen MRS?

    Die Soca kenne ich, wo in der Schweiz kann man gut üben, ohne sich gleich umzubringen?
    Wir hatten die MRS Alligator 2S. Schau mal auf www.rivermap.ch, dort siehst du die allermeisten Alpenflüssen mit Angaben zu Schwierigkeitsgraden, Wasserstand und weitere Hinweise. Klassiker in der Schweiz sind der Vorderrhein, Simme, Muota... Schau mal auf meinen Youtube-Kanal, da findest du allerhand Packrafting Videos aus der Schweiz, die den Charakter der Flüsse meistens gut zeigen.
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  16. AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #16
    Mal wieder sehr coole Bilder einer genialen Tour.
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

  17. Alter Hase

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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #17
    Herzlichen Dank @Libertist.

  18. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #18
    Super Tour und toller Bericht samt Video!

    Ich muss auch mal wieder nach Alaska ...


    Vielen Dank!
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    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  19. Erfahren

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    AW: [CA/US] Alaska 2019 (1/2): 450 km Packrafting im ANWR

    #19
    Vielen Dank! Zuschauen und Lesen haben viel Spaß gemacht!
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