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  1. Fallen für Radfahrer

    #1
    Es ist doch kaum zu glauben was sich manche Leute einfallen lassen
    https://swrmediathek.de/player.htm?s...4-005056a12b4c

  2. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #2
    Ja, es ist wirklich nicht zu fassen, was sich manche Leute einfallen lassen!

    Ich bin auch zunehmend genervt von immer mehr Mountainbikern, die hier durch den Wald rasen, dass man als Fußgänger zeitweise kaum noch entspannt die Wege benutzen kann. Immer wieder kommen von vorne und hinten MTbiker um die Ecke gerast, ungebremst bergab, ich kann nur noch schnell in die Büsche springen.

    Die kleineren Waldwege sind in feuchter Witterung zu Fuß kaum noch passierbar, weil sie von Stollenreifen völlig zermatscht sind.
    Aus hübschen Pfaden sind tief ausgefahrene Rinnen geworden ...
    Manche Strecke mögen die Mountainbiker schon selbst nicht mehr nutzen, weil sie so zerfahren sind. Dann suchen sie sich den nächsten Pfad und ruinieren den.

    Schön finde ich das als Wanderer wirklich nicht.

    Aber die Lösung muss doch anders aussehen! Dann muss man eben getrennte Wege für Rad und Wanderer auszeichnen, an die sich dann aber auch gehalten werden muss. Wie bei Reitern auch.



    Meine Mutter hat sich letztens in der Eifel mit Freunden zum Wandern getroffen. Kurz vor dem Parkplatz ist sie mit ihrem Auto voll ins Rutschen und Schleudern geraten. Außer einer zerdepperten Radkappe ist glücklicherweise nichts passiert. Dasselbe passierte einigen ihrer Mitwanderer kurz danach auch.
    Eine Betrachtung der Stelle zeigte, dass großflächig Öl über die Straße gekippt wurde.
    Ein Anruf bei der Polizei ergab, dass das wohl häufiger passiert. Unbekannte kippen in Kurven Öl aus, um Motorradfahrer zu Fall zu bringen!

    Ja, ich finde es auch extrem nervig, wenn die mit Vollgas und Höllenlärm die Serpentinen immer wieder rauf und runter brettern. Aber diese Selbstjustiz geht einfach gar nicht! Völlig verrückt!
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  3. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #3
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Die kleineren Waldwege sind in feuchter Witterung zu Fuß kaum noch passierbar, weil sie von Stollenreifen völlig zermatscht sind.
    Aus hübschen Pfaden sind tief ausgefahrene Rinnen geworden ...
    Manche Strecke mögen die Mountainbiker schon selbst nicht mehr nutzen, weil sie so zerfahren sind. Dann suchen sie sich den nächsten Pfad und ruinieren den.
    !
    Ich bin da generell ganz bei Dir...

    Ein Teil ist allerdings nicht ganz richtig...bzw. man muss hier unterscheiden

    Grad im Frühjahr sind es die Biker die aus den zermatschten, tiefen und rutschigen Wegen, wieder begehbare Pfade machen.
    (Klingt erst mal komisch, is aber so...meine frühere Hausstrecke (tendenziell flach und winklig im Wald) war so bis Mitte Ende März unbegehbar, bis wir sie mühsam trocken und flach gewalzt haben....Ab April wurden wir dann von Spaziergängern angepöbelt was wir auf "deren" Weg machen )

    Andersrum stimmts auch... jetzt hier, wos Bergig ist, sind die Wege solang OK solange die "Locals" an Feierabend die Trails benutzen. Am Frühsommer wenn die GPS-ler aus München kommen werden dank blockiertem Hinterreifen die Furchen tiefer, und nach einem satten Gewitter aus Wegen .......naja...müssen die Einheimischen dann wieder "planieren)

    Was ich nicht ganz verstehe ist tatsächlich warum Fußgänger klassische MTB Wege in 4er Reihen nebeneinander gehen müssen .. und warum Biker unbedingt am Sonntag Mittag auf klassischen Wanderwegen diletantieren müssen.


    (Erinnert mich dann wieder an der Winter wenn Schneeschuhgeher die Skispur verschönern, oder Skitourengeher aus Bequemlichkeit auf/über der Langlaufspur rutschen..)

    unterm Strich sinds halt jeweils ignorante Deppen.

  4. Fuchs
    Avatar von HaegarHH
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #4
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Ich bin auch zunehmend genervt von immer mehr Mountainbikern, die hier durch den Wald rasen, dass man als Fußgänger zeitweise kaum noch entspannt die Wege benutzen kann. Immer wieder kommen von vorne und hinten MTbiker um die Ecke gerast, ungebremst bergab, ich kann nur noch schnell in die Büsche springen.
    Ich bin zunehmend von den Fussgängern genervt, die meinen in 4-6er Reihen auf Wegen rumzulaufen, bei freundlichem Klingeln oder entschudligenden Bitten anfangen zu pöbeln …man kann gar nicht mehr entspannt durch den Wald rollen


    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Die kleineren Waldwege sind in feuchter Witterung zu Fuß kaum noch passierbar, weil sie von Stollenreifen völlig zermatscht sind.
    Es gibt da eine interessante und seriöse Dokumentation aus dem umkämpften Harzgebiet und interessanterweise konnte ich es auf einem unbefestigten Weg keine 200m von hier live und in Echtzeit sehen …

    Gerade bei "feuchter Witterung" ruinieren Fussgänger die Natur deutlich stärker ... da ist eine Pfütze, also geht man mal kurz auf den Wiesenstreifen nach links und rechts und wenn das das Wasser drin steht, na egal, noch 1m mehr in die Wiese / in den Wald. Sah nach kürzester Zeit wie in Island aus. Erst als die neuen Pfade trockneten und beim nächsten Regen erst die Pfütze in der Mitte entstand, wurden die neuen Pfade auch von den Radfahrern entdeckt.


    Aber natürlich ist es im gewissen Sinne "Thema verfehlt!", weil es hier ja nicht um Naturzerstörung ging, sondern um die Erhaltung von Prädikatswanderwegen und da mag es je nach Situation, Witterung, Topologie tatsächlich so sein, dass die Wege "matschiger" wirken, weil stollenbereifte MTBs vorbeigefahren sind.

    Ob die Fussgänger, die das ärgert, dann die Autofahrer sind, die sich über die Frechheit der Radfahrer ärgern, wenn sie auf der Landstraße nicht überholt werden können?


    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Aus hübschen Pfaden sind tief ausgefahrene Rinnen geworden ...
    DAS schaffen Wanderer, oder Schafe auch ganz alleine, das hat NIX mit "ausgefahren" zu tun.


    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Dann muss man eben getrennte Wege für Rad und Wanderer auszeichnen, an die sich dann aber auch gehalten werden muss. Wie bei Reitern auch.
    Super Idee ... es gibt z. B. im Harz um Molkenhaus div. Wege mit MTB-Fahrverbot, dann gibt es freie Wege UND es gibt ausgewiesene MTB-Routen, an denen entsprechende Beschilderung steht und analog zu den Fahrverboten, sogar Hinweise, dass das eine ausgewiesene Prädikats-MTB Route ist.

    DAS interessiert Opa & Oma mit dem Kinderwagen aber leider genau GAR NICHT ... wenn ich dann herzhaft in die Bremsen langen muss, ist wieder Natur zerstört Und weil bekannt und sehr populär ist, dass Strecken für MTB gesperrt ist, wird einfach jeder auf einem MTB beschimpft, auch wenn er gerade auf einer von Harvestern zerwühlten Forststraße unterwegs ist, könnte ja u. U. auch für MTB gesperrt sein.



    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Am Frühsommer wenn die GPS-ler aus München kommen werden dank blockiertem Hinterreifen die Furchen tiefer
    Das "shredden" ist ja immer noch in fast jeder Werbung zu sehen und sei das Baumarkt-MTB noch so lächerlich, viele, viele Videos von Promis zeigen spritzende Erde usw. ... da will der 34-jährige Spätpubertierende natürlich nicht nachstehenden

    Gerne vergessen wird auch, dass für solche Fahrstile in Bikeparks satt hingelangt wird und auf von Clubs etc. gepflegten Strecken gibt es für sowas richtig Ärger.


    Noch schlimmer als "GPS-ler" finde ich die E-Bikes …damit erschliesst sich für Massen ein Wegenetz, was rein biologisch geschützt war


    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Was ich nicht ganz verstehe ist tatsächlich warum Fußgänger klassische MTB Wege in 4er Reihen nebeneinander gehen müssen .. und warum Biker unbedingt am Sonntag Mittag auf klassischen Wanderwegen diletantieren müssen.
    Mir auch nicht, aber ich kann auch Sonntags arbeiten und Montags biken und Dienstags wandern, viele andere nicht


    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    unterm Strich sinds halt jeweils ignorante Deppen.
    Was ein herrliches Schlusswort!
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  5. Vorstand
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #5
    Ich finde MTB-Spuren im Frühling ganz praktisch, weil man damit die Matschtiefe auf den Wegen besser einschätzen kann

    Ansonsten hatte ich "im Grünen" noch keine ärgerlichen Begegnungen mit der jeweils anderen Gruppe, das lief bisher immer freundlich. Nur auf dem Leine-Heide-Fernradweg um den Wilseder Berg herum gab es mal out of the blue eine Anmerkung eines Kutschfahrten-Anbieters, die Pferde würden keine Radfahrer mögen und hin und wieder austreten. Ich verbuchte das dann eben unter speziell nördliche Tourismusförderung ...

    Zitat Zitat von HaegarHH
    Gerade bei "feuchter Witterung" ruinieren Fussgänger die Natur deutlich stärker ... da ist eine Pfütze, also geht man mal kurz auf den Wiesenstreifen nach links und rechts und wenn das das Wasser drin steht, na egal, noch 1m mehr in die Wiese / in den Wald. Sah nach kürzester Zeit wie in Island aus. Erst als die neuen Pfade trockneten und beim nächsten Regen erst die Pfütze in der Mitte entstand, wurden die neuen Pfade auch von den Radfahrern entdeckt.
    Kannst Du auch haben bei Grobschotterung von Wirtschaftswegen. Da treffen sich Radler und Fußgänger auf neu sich bildenden wegbegleitenden Trampelspuren, weil keiner von beiden sich entweder Fußpieksen noch Schüttelei durch Schlaglöcher (die natürlich noch immer da sind, nur aufgefüllt) antun will.

    Beispiele (beides sind extra ausgewiesene Rad- und Fußwege):



    Geändert von lina (09.06.2018 um 18:40 Uhr)

  6. Erfahren
    Avatar von Eggefreund
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #6
    Zitat Zitat von HaegarHH Beitrag anzeigen
    Ich bin zunehmend von den Fussgängern genervt, die meinen in 4-6er Reihen auf Wegen rumzulaufen, bei freundlichem Klingeln oder entschudligenden Bitten anfangen zu pöbeln …man kann gar nicht mehr entspannt durch den Wald rollen
    ...
    Ein freundliches Klingeln würde ich mir wirklich wünschen, zudem man im Alter meist schlechter hört.
    Aber ich habe hier noch nie ein MTB mit Klingel gesehen oder gehört.
    Scheinbar ein Gewichtsproblem
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  7. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #7
    Pfeifen hilft auch, man braucht dazu keine Klingel, hat die freie Auswahl an Melodien, und die Leute, scheint mir, erschrecken nicht so sehr

  8. Fuchs
    Avatar von HaegarHH
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #8
    Zitat Zitat von Eggefreund Beitrag anzeigen
    Ein freundliches Klingeln würde ich mir wirklich wünschen, zudem man im Alter meist schlechter hört.
    Die gut gestimmten Klingeln sind mir zu schwer und klobig …

    Zitat Zitat von Eggefreund Beitrag anzeigen
    Aber ich habe hier noch nie ein MTB mit Klingel gesehen oder gehört.
    … aber die von mir und vielen anderen, die ich kenne, auch am MTB gefahrene Knog OI ist kaum sichtbar, sprich kein Spott von den Kumpels und trotzdem StVZO konform, nicht super laut, aber für ein freundliches Hallo ausreichend

    Btw. meine Syntace Hinterradenabe im Leerlauf ist lauter, aber auch nicht so freundlich.

    Zitat Zitat von Eggefreund Beitrag anzeigen
    Scheinbar ein Gewichtsproblem
    Eigentlich entspricht sie auch nicht den erlaubten Montagemöglichkeiten für meinen Carbonlenker
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  9. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #9
    Ich sach mal so:

    „Früher“ fuhr man mit nem rostigen Dreigangrad durch den Wald, meist mit Grund (Futter holen, kein Auto, kein Geld). Gehört wurde man aus weiter Entfernung.

    „Heute“ fährt „man“ lautlos mit 30 Sachen und Tunnelblick den geschlängelten Waldpfad entlang und stoppt die Zeit.

    „Früher“ ging man nach der Kirche (11.00 bis 12.00 Uhr) oder nach den Kaffeetrinken (16.00 bis 17.00 Uhr) spazieren. Schweigsam.

    „Heute“ latscht man morgens, mittags, abends durch den Wald. Joggen, Walken, Gehen, Labern, Kreischen, Sammeln, Musikhören, Telefonieren.

    „Früher“ freute man sich, wenn man mal jemandem traf. Man grüßte.

    „Heute“ ist man genervt über Wanderautobahnen und all die anderen, die nix im Wald verloren haben, wie Wanderer, Spaziergänger, Radfahrer, Reiter, Jäger und Land- und Forstwirte mit ihren jeweiligen Attributen (Schuhe, Reifen, Hufe, fette Räder), von denen schon die sichtbare Spur reicht, um den Puls ansteigen zu lassen. Nervig ist natürlich jede der jeweils anderen Gruppen.

    Hinzukommt ein ansteigendes Denken in den Kategorien Rangordnung und Macht. Wer langsam ist, ist rangnieder, weg damit. Überholen, schneiden, stöhnen, schimpfen (gilt zu Rad und zu Fuß).
    Und ein gefühlter Kontrollverlust: Wer von einem Radfahrer erschreckt wird (und kaum Radfahrer scheinen zu wissen, wie man sich erschrecken kann bei völliger Lautlosigkeit und mal schnell durch die Menge dirigieren), ist unterlegen. Seine Angst interessiert das Gegenüber nicht. Also Rache: Euch lass ich nicht mehr durch (ja, auch ich bin manchmal auch schon in dem Stadium, weil es langsam reicht, auf Fußgängerwegen angefahren zu werden, obwohl es Radwege direkt daneben gibt.)
    Die Machtspiele verselbständigen sich dann: Zum Beispiel unter Fußgängern: Zu fünft nebeneinandergehen. Wer ausweicht, verliert. Also weicht keiner aus. Wer dann (von vorne kommend) rammt, wird beschimpft (Unverschämtheit, pass doch auf). Beliebte „Waffe“ in dem Spiel auch nebeneinander fahrende Kinderwagen. Unter Radfahrern: Langsame, meist ältere Radler im Slalom, damit niemand überholen kann.

    Folgt: Gegenrache. Ich ramme Dich, wenn Du nicht Platz machst. Wegdrängeln. Regeln außer Kraft setzen. Hemmschwelle runtersetzen. Einsicht? Nein. Ich lass mir von Euch doch nichts sagen, jetzt fahre ich extra hier. Wenn ihr auf unseren Wegen latscht, fahr ich eben auch auf Euren. Wenn Du nicht fahren kannst, Opa, bleib zu Hause.
    Jetzt blockiere ich Euch erst recht. Wenn ihr auf Wanderwegen radelt, kann ich auch auf Singletrails laufen.

    Machtkampf. Narzistische Kränkung. Gewalt.

    Und irgendwann rastet dann ein zutiefst gekränkter Mensch (und davon gibt es immer mehr) aus. Die Polizei tut eh nix (was stimmt), also nehme ich das in meine Hand (was katastrophal ist).

    Und dann trifft es einen völlig Unschuldigen, wie den Familienvater, der mit dem Motorrad auf einer aus Mordabsicht gelegten Ölspur ausgerutscht ist und am Unfallort verstorben ist. Der Täter wurde nie gefunden.

    Ich denke mal, diese Tendenzen werden noch zunehmen (gerade in der Nähe der Städte, wo es immer voller wird) und „Schuld“ sind wir alle, weil die Toleranz mit steigendem Druck abnimmt. Insofern mal überlegen, ob es unbedingt der Trainingsmodus sein muss, Regeln nicht vielleicht einen Sinn haben, auch wenn sie einschränken, und ob man nicht auch mal langsam und rücksichtsvoll unterwegs sein kann.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  10. Erfahren
    Avatar von Franky66
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #10
    Man kann es nicht besser in Worte fassen - vielen Dank, Torres

    Kurz gesagt: Leuts, lebt miteinander statt gegeneinander


    Liebe Grüße

    Franky
    Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel.

  11. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #11
    Ich bin echt viel im Wald unterwegs: zu Fuß meist mit wild zickzackrennenden Kindern, auf dem Rad meist auf breiteren Waldwegen. Und bisher hatte ich noch NIE Konflikte mit Vertretern der anderen Fortbewegungsgattung. Eine Begegnung mit mir als Fußgänger und einer MTBlerin läuft in der Regel so ab.

    Ich rufe "F***, M****, Fahrrad!!
    Kinder gehen mehr oder minder schnell an die Seite (mehr oder minder auf die schlauste Seite....manchmal überqueren sie den Weg und entscheiden sich dann doch für die andere Version)
    MTB bremst ab
    freundliches Grüßen
    Weiterfahren
    keine Verletze, keine Tote!

    Und das ganze spielt sich jede Woche mehrfach im hochfrequentierten Göttinger Wald ab.
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen

  12. Erfahren
    Avatar von Taunuswanderer
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #12
    Es ist doch ganz einfach...


  13. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #13
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen

    „Heute“ fährt „man“ lautlos mit 30 Sachen und Tunnelblick den geschlängelten Waldpfad entlang und stoppt die Zeit.
    Wie kann man nur so langsam den Berg runter fahren? Das macht ja überhaupt keinen Spaß.

  14. Erfahren
    Avatar von Eggefreund
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #14
    Zitat Zitat von Taunuswanderer Beitrag anzeigen
    Es ist doch ganz einfach...

    Das ist das ganze "Geheimnis", mehr braucht's nicht
    LG aus Lippe
    Norbert

  15. Erfahren

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    AW: Fallen für Radfahrer

    #15
    Solche Geschichten sind leider auch mir nur allzu geläufig. Gerade im Land der 2-Meter-Regel ist ja Mountainbiken generell ein seit Jahren hoch umstrittenes Thema.
    Selbstjustiz ist nie gut, diese Form schon gar nicht, zumal sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht denjenigen treffen wird, über den sich der Täter mal geärgert haben mag, sondern irgendeinen unschuldigen aus der schweigenden Mehrheit, die Rücksicht nimmt und andere Menschen unabhängig von deren Fortbewegungsart im Wald freundlich grüßt.
    Aber wehe der andere hat es besser als man selbst, soll er doch lieber bei seinem Freizeitvergnügen den Kopf verlieren. Eine widerliche Denke.

    Insofern auch von mir volle Zustimmung an Torres. Perfekt auf den Punkt gebracht.
    Jos ei viina, terva tai sauna auttaa, tauti on kuolemaksi (Finnisches Sprichwort)


  16. Userbeauftragte
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    Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #16
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Ich bin echt viel im Wald unterwegs: zu Fuß meist mit wild zickzackrennenden Kindern, auf dem Rad meist auf breiteren Waldwegen. Und bisher hatte ich noch NIE Konflikte mit Vertretern der anderen Fortbewegungsgattung. Eine Begegnung mit mir als Fußgänger und einer MTBlerin läuft in der Regel so ab.

    Ich rufe "F***, M****, Fahrrad!!
    Kinder gehen mehr oder minder schnell an die Seite (mehr oder minder auf die schlauste Seite....manchmal überqueren sie den Weg und entscheiden sich dann doch für die andere Version)
    MTB bremst ab
    freundliches Grüßen
    Weiterfahren
    keine Verletze, keine Tote!
    Das kenne ich so auch.
    Die Jungspunde, die z.T. sehr flott auf MTB oder Rennrad (Radweg) unterwegs sind bereiten mir dabei kaum Kopfzerbrechen, da sie sich mit einer bemerkenswerten Artistik an den Kindern vorbeischlängeln. Probleme bereiten neuerdings nur betragtere Elektroradler, die offensichtlich für ihre Reaktionszeit und Körperbeherrschung viel zu schnell unterwegs sind.

    OT:
    mehr oder minder auf die schlauste Seite....manchmal überqueren sie den Weg und entscheiden sich dann doch für die andere Version
    Ich versuche von klein auf mal mehr, mal weniger erfolgreich gegen dieses Phänomen anzuarbeiten mit dem dämlichen aber um so einprägsameren Spruch: Wie die Hennen schnell noch über die Straße rennen, kann's das bei uns geben? - Nie im Leben!

  17. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #17
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen

    OT: mit dem dämlichen aber um so einprägsameren Spruch: Wie die Hennen schnell noch über die Straße rennen, kann's das bei uns geben? - Nie im Leben!
    OT: Schön fortzusetzen mit: "Sind die Hühner platt wie Teller, war der *insert means of transport here* wieder schneller."
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  18. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #18
    ICH!!! (und alle die ihr mich kenn dürft Euch in meinem Ruhm sonnen!!) komme nämlich ganz sicher in den Outdoor-Himmel

    Weil ICH!!! nämlich heut 2X angehalten hab und abgestiegen bin sind weil mir Reiter (samt) Pferd entgegen kamen.
    Einmal wars sogar auf einer echt flowigen Abfahrt.. OK beim ersten Mal gings grad granatensteil bergauf und die Reiterin sah so fesch aus dass ich das Nützlich (um nicht zu sagen notwendige) mit dem Angenehmen verbunden hab ...

    Aber keine Abfahrt der Welt is es wert nicht die Bremsen zu ziehen bevors knallt...

  19. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: Fallen für Radfahrer

    #19
    Hmmm, auf so Wegen in der Umgebung von Städten versteh' ich die Sache ja noch. Aber "richtig" draußen kann man sich doch aus dem Wege gehen. Ich paddele da, wo keine Motorboote fahren können und wandere dort, wo nur die harten Biker hinkommen, weil die ihr Velo schultern müssen. So what.

    Zumindest hier im Harz lässt sich aus meiner Sicht die Aufschotterung schöner huppeliger Waldwege in 4m breite Kiesautobahnen als Ursache des schwierigen Miteinanders ausmachen: Der Wanderer ärgert sich, so einen langweiligen breiten Hatscher laufen zu müssen und die Biker ärgern sich über die blöden Wanderer, die ihnen auf der Highspeed-Piste vorm Reifen rumlatschen...

    Alle paar Meter drei Stufen und die Sache beruhigt sich. Im Straßenverkehr gibt es ja auch verkehrsberuhigende Maßnahmen.

    OT: Über Drahtfallen meckern hilft nicht, wenn es keinerlei Justiz mehr gibt.
    Geändert von Tie_Fish (10.06.2018 um 18:04 Uhr)
    Grüße, Tie »

  20. Erfahren

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    AW: Fallen für Radfahrer

    #20
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Weil ICH!!! nämlich heut 2X angehalten hab und abgestiegen bin sind weil mir Reiter (samt) Pferd entgegen kamen.
    Mit Reitern hatte ich noch nie Probleme wenn ich mit dem MTB unterwegs bin.
    Komischerweis auch nie mit deren Hunden, obwohl die ja fast immer unangeleint nebenher laufen.

    Probleme habe ich meist nur mit Leuten die aus jeder Begegnung ein Problem machen wollen.

    Einen, über einen Pfad gespannten, Stacheldraht haben wir im Raum Leichlingen auch schon vorgefunden.
    Zu Glück noch rechtzeitig gesehen.
    Im Raum Altenberg (bei Köln) wurden in einen Weg Baumstämme eingegraben die man im Zickzack umschieben muss. Das Ganze in einer sehr steilen Abfahrt an einem viel befahrenen und bewanderten Weg. Die Sperre ist nicht gut zu sehen.
    Diese Sperre liegt da nun schon ne Weile. Ich frage mich ob der Urheber dieser Sperre sich bewusst ist was man unter Wegsicherung versteht. Eventuell wird ihm das bewusst wenn dort mal Jemand über die Sperre stürtzt.
    Geändert von sigggi (10.06.2018 um 18:06 Uhr)

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