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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Lampen und Leuchten?



adam
28.02.2012, 16:35
Hallo,

welche Lampen und Leuchten nehmt ihr so auf eure Reisen mit? Reicht eine Stirnlampe oder nehmt ihr noch Beleuchtungen für das Zelt mit. Oder vielleicht so noch eine richtige Taschenlampe? Ich meine zu den großen schweren Maglites gibt es ja auch kleine leichte Alternativen mit teilweise sehr heller und auch weiter Leuchtkraft.
Da ich noch nichts in dieser Art besitze, werde ich mir in naher Zukunft eine Strinlampe kaufen und auf alles andere dann wahrscheinlich verzichten.

Viele Grüße.

hotte1111
28.02.2012, 17:40
Nachdem ich anfänglich immer zwischen 500-900 Gesamtlumen über 2 Taschenlampen verteilt dabei hatte (über 350 gr. + zu viele Ersatzakkus -18650er), ist es nun nur noch eine Stirnlampe: Zebralight H51w mit 180 Lumen (85 gr. inkl allem) mit wenigen Ersatzakkus und zum Backup die Trustfire Z1 ohne Ersatzakku (55gr).

Auf meiner letzten Dreitagestour brauchte ich grade mal 1/2 AA Akku mit der H51w. Durch die niedrigen Stufen ist die ewig haltbar und macht selbst Abends beim lesen über den Kopf gestülpt eine Topfigur! Falls ich mal ein Thrower brauche oder die H51w kaputt geht, habe ich noch ca. 5 Stunden Leuchtkraft in der dunkleren Stufe der Z1.
Dadurch das ich immer so gut wie vor dem dunklen mein Lagerplatz errichte, benötigte ich kaum Energie.

Weniger ist auch hier mal wieder mehr.

Prachttaucher
28.02.2012, 17:50
Noch eine Stufe älter : ZL 501w. Ich benutze da aber schon gerne auch die mittlere Stufe zum Lesen. Im Winter muß dann an einem WE schonmal auch der AA gewechselt werden. Leider öfters Kontaktprobleme.

Serienchiller
28.02.2012, 18:47
Bisher waren es meistens eine Quark Mini CR2 mit ein paar Ersatzakkus und je nach Tour noch meine alte iTP C8, die etwas weiter kommt und vor allem länger als 15 Minuten auf höchster Stufe durchhält.

Eine Stirnlampe habe ich immer vermisst, leider habe ich aber nie eine gefunden, die mir gefiel. Vor kurzem bin ich dann auf die Ultrafire H1 gestoßen, die mir gut gefallen hat und jetzt zu mir unterwegs ist. Die wird wohl in Zukunft mitkommen. Je nach Tour kommt dann als Ergänzung noch die Eagletac G25C2 mit, die deutlich mehr Leistung und Reichweite hat.

Als Zeltbeleuchtung hat mir immer eine ganz normale Taschenlampe mit Aufsteckdiffusor gedient. LED-Laternen sind in meinen Augen so ziemlich das überflüssigste was es gibt, eine gute Taschenlampe hat deutlich mehr Leistung, ist besser verarbeitet, bietet mehr Möglichkeiten und kostet trotzdem nicht unbedingt mehr.

StaySafeOutThere
28.02.2012, 20:04
Guten Abend.

Jetzt beteilige ich mich auch mal bei diesem Thema ;-)

Auf meinen Wanderungen/Trekkingtouren benutze ich hauptsächlich eine Black Diamond Storm.
Sie liefert mir ausreichen Hellichkeit, um auch in finsterer Nacht mein Zelt aufzuschlagen oder Feuerholz zu sammeln.
Zum Kochen schaltet man einfach vom gelungenen Sport auf die zwei LEDs für den Nahbereich und um nachts niemanden zu stören, kann man auch noch zwei rote LEDs aktivieren.

Für den Hammer-Preis von 60€ liefert mir die Lampe hervorragende Arbeit und kann locker mit anderen, wesentlich teureren Modellen, mithalten.

Außerdem lässt sie sich ziemlich gut tragen, verrutscht nicht und stört auch nach mehreren Stunden nicht.
Desweiteren ist die Betriebszeit dank den sparsamen LEDs ziemlich genial.
Und falls Sie mal währen einer Kanu-tour ins Wasser fallen sollte, macht das auch nichts.

Mehr braucht mal eigentlich nicht auf einer Trekkingtour.
Zumindest nicht Solo!

Natürlich kommt auch immer noch eine kleine LedLenser als Ersatz mit, nur zur Sicherheit.

khyal
28.02.2012, 21:21
Noch eine Stufe älter : ZL 501w. Ich benutze da aber schon gerne auch die mittlere Stufe zum Lesen. Im Winter muß dann an einem WE schonmal auch der AA gewechselt werden. Leider öfters Kontaktprobleme.

Auch ZL501, dazu LD10.

Wenn ne ZL501 Kontaktprobleme bekommt, ist das meist zwischen Deckel und Rohr, da hilft meist die hintere Rohrquerschnittsflaeche z.B. mit Schleifpapier, Messerschaerfer. Multitool-Feile blank machen und den entsprechenden Kontaktring im Deckel ebenso (mache ich mit kleiner Kupferbuerste auf Dremel).

blumenkohl
28.02.2012, 21:30
Habe ne Petzl TIKKA2, mit 60 Lumen und einem Rotfilter, die leuchtet nachts auch ganz gut im Wald.

Grüße

Brokoli

Prachttaucher
29.02.2012, 06:35
Auch ZL501, dazu LD10.

Wenn ne ZL501 Kontaktprobleme bekommt, ist das meist zwischen Deckel und Rohr, da hilft meist die hintere Rohrquerschnittsflaeche z.B. mit Schleifpapier, Messerschaerfer. Multitool-Feile blank machen und den entsprechenden Kontaktring im Deckel ebenso (mache ich mit kleiner Kupferbuerste auf Dremel).

Hab ich ja alles gemacht, vielleicht aber noch nicht ausreichend ? Zumindest bei Minusgraden gab´s trotzdem wieder Probleme. War plötzlich mit relativ vollem Akku aus. Klopfen an den Schalter hat etwas geholfen. Zur Not habe ich immer einen Ersatzakku griffbereit. Bei Plusgraden ist es ja vielleicht besser, am letzten WE war alles o.K.

;-)Stimmt eine LD10 habe ich auch, die wird aber im Vergleich zur 501 wenig genutzt.

khyal
29.02.2012, 07:00
Hab ich ja alles gemacht, vielleicht aber noch nicht ausreichend ? Zumindest bei Minusgraden gab´s trotzdem wieder Probleme. War plötzlich mit relativ vollem Akku aus. Klopfen an den Schalter hat etwas geholfen. Zur Not habe ich immer einen Ersatzakku griffbereit. Bei Plusgraden ist es ja vielleicht besser, am letzten WE war alles o.K.

;-)Stimmt eine LD10 habe ich auch, die wird aber im Vergleich zur 501 wenig genutzt.

Wirklich auch den Kontaktring im Deckel ?

Sind die Akkus vollgeladene Eneloop ?

Normale Akkus liefern bei niedrigen Temps weniger Strom, da koennte sie sich schon abschalten, aber Kontaktprobleme sind sozusagen Widerstaende, die in Reihenschaltung zur Led und Innenwiderstand Akku liegen, daran faellt Spannung ab, kann den selben Effekt haben.

khyal
29.02.2012, 07:05
...Für den Hammer-Preis von 60€ liefert mir die Lampe hervorragende Arbeit und kann locker mit anderen, wesentlich teureren Modellen, mithalten....Desweiteren ist die Betriebszeit dank den sparsamen LEDs ziemlich genial...
Natürlich kommt auch immer noch eine kleine LedLenser als Ersatz mit, nur zur Sicherheit.

Die meisten BD-Lampen schalten rel frueh ab, was sich bei Bat nicht so bemerkbar macht, aber Akkus nicht gut ausnutzt.
Die LL-Teile haben meist keine Stabilisierung / Regelung und haben somit eine schlechte Lichtstaerke.

khyal
29.02.2012, 07:17
...Als Zeltbeleuchtung hat mir immer eine ganz normale Taschenlampe mit Aufsteckdiffusor gedient. LED-Laternen sind in meinen Augen so ziemlich das überflüssigste was es gibt, eine gute Taschenlampe hat deutlich mehr Leistung, ist besser verarbeitet, bietet mehr Möglichkeiten und kostet trotzdem nicht unbedingt mehr.

Seh ich anders, natuerlich gibt es Zeltlaternen, die genauso viel Leistung, wie eine Taschenlampe mit aufgestecktem Difusor haben und recht preisguenstig sind. Ich finde auch nicht, dass eine Taschenlampe als Laterne mehr Moeglichkeiten bietet, eher umgekehrt z.B. lassen sich Laternen meist besser stellen. Aber Led-Laternen habe ich auch nur in Camps oder wenn wir laenger an einem Platz sind bei, soviel Kram habe ich on tour nicht bei, mal davon abgesehen, dass ja eine Laterne erst Sinn macht, wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist . Es ist aber auch beeindruckend, wie gut ein aufgesteckter Diffusor funktioniert.

ticalion
29.02.2012, 10:58
Ich habe mir die Black Diamond Storm zugelegt.
Hauptargrumente waren die starke Leuchtkraft (100 Lumen) und Wasserdichtigkeit (IPX 7 -> 1 Meter während 30 Minuten).

Die Leuchtdauer ist trotz der 4x AAA nicht gerade die längste, habe ich aber noch nicht nachgemessen.
Für mich auf jeden Fall ausreichend und Ersatzbatterien habe ich immer dabei.
Durch die 4 Batterien natürlich nicht die leichteste, aber dafür wasserdicht ;-)


Zusätzlich habe ich noch die Black Diamond Apollo.
Die Leuchtkraft und Leuchtdauer ist wirklich klasse. Das Packmaß und Gewicht finde ich der Leistung entsprechend eher gering.

Kann beides empfehlen.

Gattonero
29.02.2012, 11:23
servus,

ich habe den tikka xp .

mit 4 versch. modi´s und eine klappe damit das licht gestreut werden kann bei bedarf. z.b um lesen oder eine größere fläche zu beleuchten...

mir genügt das ding. wer ein lumenstärkere lampe benötigt muss was anderes kaufen...
ich weiß nur nicht ob man abends am lager festbeleuchtung benötigt:o

gruß

strauch
29.02.2012, 12:04
Wenn das Gewicht eine Rolle spielt, habe ich eine Black Diamond Ion dabei. Spielt das Gewicht keine Rolle eine Zebralight H501.

Simse
29.02.2012, 12:11
Ich nutze eine Petzl Tikka plus 2 oder eine Petzl Tikkina, hat mir bislang immer genügend Licht gespendet, im Zelt hänge ich sie dann mit dem Stirnband an einen Haken an der Zeltdecke und habe immer meine "Nachttischlampe" über/hinter dem Kopf.

Prachttaucher
02.03.2012, 08:10
Wirklich auch den Kontaktring im Deckel ?
....
Sind die Akkus vollgeladene Eneloop ?
...

:o Oh, äh,.....nein. Das wird ja schwierig da dran zu kommen. Vielleicht mit der Minidrill, mal sehen. Habe immer relativ frisch geladenen Eneloops, allerdings schon einige Jahre alt. Woran würde man denn merken, wenn die mal ausgetauscht werden sollten ? Anzeige am Ladegerät (BC700), oder eben einfach nur daran, daß sie zu schnell leer sind ?

khyal
02.03.2012, 10:31
:o Oh, äh,.....nein. Das wird ja schwierig da dran zu kommen. Vielleicht mit der Minidrill, mal sehen. Habe immer relativ frisch geladenen Eneloops, allerdings schon einige Jahre alt. Woran würde man denn merken, wenn die mal ausgetauscht werden sollten ? Anzeige am Ladegerät (BC700), oder eben einfach nur daran, daß sie zu schnell leer sind ?

War bei meiner H501 genauso, dachte auch zuerst, dass Akkus schwaecheln, kurze Leuchtdauer, manche Akkus funkten beim Einlegen gar nicht. In der LD10 liefen sie dann aber, habe dann einerseits die Testfunktion beim Ladegeraet (weisst schon rechte Taste dutrchschalten :bg:) genutzt und saemtlich Akkus ueberprueft und andererseits mit der Dremel und Mini-Kupferdrahtbuerste den Kontaktring blank gemacht. Akkus waren alle ok (fast alle 100%, 10% 90% Kapazitaet) und seitdem (was aber erst ca 20 Betriebsstunden / ca 15 Akkuwechsel her ist) ist Ruhe.

Nochmal zu Minustemps, einerseits kann es natuerlich sein, dass durch Materialveraenderungen sich auch der Kontakt veraendert, normale NimH-Akkus knicken dann aber auch stark ein (ohne es jetzt extra nachschauen zu wollen, vermute ich mal, dass der Innenwiderstand steigt), da kann es schon sein, dass sie nur noch kurz genuegend Strom liefern, wenn dann etwas Uebergangswiderstand am Kontakt dazu kommt, kann es schon mal sein, dass nix mehr geht. Eneloop sind zwar wesentlich besser bei tiefen Temps, wenn aber ein staerkerer Uebergangswiderstand am Kontakt ist, helfen die auch nicht unbedingt.

BTW koennen solche Kontaktwiderstaende dazu fuehren, dass auch mal Kontakte oder Geraete komplett abrauchen, ist ja dann eine Reihenschaltung zwischen Kontaktwiderstand und Verbraucher, entsprechend faellt am Kontakt eine Spannung ab, die Klemmenspannung des Akkus wird sogar noch etwas ansteigen, wenn nun durch einen entsprechenden Verbraucher ordentlich Strom fliesst, faellt am Kotakt entsprechend Leistung ab, der in Waerme umgesetzt wird und das kann schon mal, je nach Bauweise, den Kontakt "massiv umgestalten" :bg:

PerregrinTuk
02.03.2012, 10:42
Bei mir ist die eierlegende Wollmilchsau für alles eine ganz alte Zebralight H50, also die gaaanz alte. Macht seit Jahren alles mit und funktioniert wie am ersten Tag. AA Batterie rein und go.

Für Spotlight manchmal (am Berg) eine alte Stirnlampe der schweizer Armee mit flexiblem Batteriefach, dass kann man dann unter die Jacke an den Pullover klippen oder in die Innentasche tun, dann versagen die Batterien nicht. Ist umgerüstet auf eine 110Lumen LED Birne als Ersatz für die alte E10 Birne.

GandalftheGrey
02.03.2012, 10:54
Für normale Touren nehm ich ein DesignGo Dynamolampe mit. Die ist zwar nicht besonders hell, aber zum lesen, Zelt aufbauen und den Weg beleuchten völlig ausreichend. Und vor allem hat man keine Probleme mit leeren Batterien/Akkus.
Eine Stirnlampe hab ich auf Tour noch nie vermisst.

Corton
02.03.2012, 14:36
Wenns aufs Gewicht ankommt: Zebralight H600 + Fenix P3D Premium Q5 als Backup (oder Zeltbeleuchtung)

Wenn Gewicht keine große Rolle spielt (kurze Ausflüge) und es richtig hell sein soll: Magicshine MJ-872 + Fenix TK35

Die beiden letztgenannten Lampen ergänzen sich aufgrund ihrer völlig unterschiedlichen Abstrahlcharakteristiken ausgezeichnet und mit einer Gesamtlichtleistung von etwa 2.000 Lumen ist man in nahezu jeder denkbaren Outdoor Situation komfortabel ausgestattet.

Im Grunde bräuchte man aber nur die H600 und sonst nix. H600 ist die eierlegende Wollmilchsau, die (von 0,3 bis 750 Lumen) alles kann, fast nix wiegt (ca. 100g inkl. Akku), kompakt, ausdauernd (170 Lumen für 7 Stunden oder 65 Lumen für 18 Stunden) und gemessen an der Performance auch noch sehr günstig ist.

Man sollte bei der H600 allerdings berücksichtigen, dass sie mit erstklassigen Markenakkus deutlich mehr anfangen kann als mit Ultrafire oder Trustfire Gedöns. :) Beispielhaft seien hier die Sanyo UR18650FM und die Panasonic NCR18650a erwähnt.

Günstig zu erwerben u.a. hier (http://www.kaidomain.com/product/details.S009747)

DrDownhill
02.03.2012, 17:20
Hi,

inzwischen lümmeln bei mir so gut und gerne 30 Lämpchen rum. Das ganze kann ganz schnell zur Sucht werden :bg:

Auf Touren verwendete ich bisher eine Mammut S-Lite. Für kurze Wochenendtouren habe ich inzwischen auf die Inova Microlight umgeschwenkt. Satte 6 Lumen und ein Gewicht von 9g reichen für den Gang in die Büsche. :grins: Beide Lampen habe ich hier (http://tontbloggt.blogspot.com/2011/12/review-ul-inova-microlight-mammut-s.html) schon vorgestellt.
Auf kommenden Touren werde ich mal meine TrustFire Z1 testen, die sich per Clip wunderbar an Rucksack oder Kleidung befestigen lässt oder nachgerüstet mit Stirnband als Stirnlampe:

https://lh5.googleusercontent.com/-w3NgyLImM2g/Tz_fm7oaknI/AAAAAAAAA8E/RsKtmANKXg0/s800/120218_40D_4142.jpg

https://lh4.googleusercontent.com/-lXa7X6tg-84/Tz_feXcf7ZI/AAAAAAAAA7s/842NxLMAb6Y/s800/120218_40D_4137.jpg

Mein momentanes Faible, liegt aber bei Solarforce Lampen:

https://lh6.googleusercontent.com/-YT3FUGjDIc4/T1DvNgRHUlI/AAAAAAAABJM/d05i_SwWPQU/s800/120302_40D_4256.jpg

Hier z.B. eine Solarforce L2m mit Ultrafire XM-L T6 Dropin, A001 Kopf und S6 Switch

Ich liebe das Baukasten-System! :cool:

Wenn's richtig hell sein soll, greif ich auf die hier (http://www.taschenlampen-forum.de/tl-erfahrungen/5127-sky-ray-3xt6-3800-lumen-3-led-5-mode-memory-flashlight-11.html#post103746) zurück :bg: :bg: :bg: Eine SkyRay 3800 und ein absolutes Unikat. Gemoddet von Vinz aus dem TaLa Forum mit komplett neuem Innenaufbau, neuem Treiber und neuen LEDs.

Grüße
Timo

Falkus
05.03.2012, 11:09
Ich will bald meine erste Tour machen (mehrtägige Alpenwanderung durch Südbayern) und ein Freund hat mir als kleine Taschenlampe so eine Cree geschenkt (klick hier (http://www.eurotops.de/led-taschenlampe/)). Jetzt habe ich natürlich gesucht und mir ist klar, dass das kein richtiges Ding ist. Bin auch bissl sauer auf ihn. Jetzt will ich nur wissen, was ihr mir empfehlt als kleine Minitaschenlampe? Diese SkyRay sieht sehr gut aus, aber ich weiß nicht ob sie in meinem Budgetrahmen liegt. Was wären die Alternativen dazu?

Serienchiller
05.03.2012, 11:20
Vielleicht wäre ein eigener Thread dazu besser, aber als kleine Lampe für unterwegs habe ich ein paar Empfehlungen, die nicht so teuer und trotzdem gut sind.

Ganz klein und leicht (10g): http://eledron.de/iTP-Olight-A3-EOS-Upgraded-Cree-XP-G-R5-LED-Taschenlampe-max-96-Lumen-in-verschiedenen-Farben
Trotz ihrer geringen Größe immer noch heller als eine Maglite 4D.

Etwas größer und heller:
http://eledron.de/iTP-Olight-SA2-Eluma-Cree-XP-G-R5-LED-Taschenlampe-max-230-Lumen

Und dann noch eine vergleichbare mit einer ganz aktuellen LED, dafür 10€ teurer:
https://www.flashlightshop.de/product_info.php?products_id=8191

Rosi
05.03.2012, 11:29
Hab meine H51 immer dabei. Steckt zusammen mitm Folder in der Messertasche.

Ansonsten eine Petzl Tactikka XP (mit Rotfilter) und meine M20S-X Warrior von Olight (ebenfalls mit Rotfilter)

Die Stirnlampe nehme ich eigtl immer mit zum Angeln, ebenso die Warrior. Nehmen im Auto und Boot eigtl keinen Platz weg. Die finden aber auch im Rucksack platz. Bin da nicht so der Grammjäger und ich mag einfach rotes Licht. Die H51 ist für alles andere! Die steckt beim Paddeln zB immer in der Tasche, zusammen mit der Signalpfeife. Man weiß ja nie! :cool:

Die Warrior ist sehr nützlich, wenn man mal in der Dämmerung paddelt. Dann kommt ein Diffusor vorne drauf und die Lampe kommt nach vorn gerichtet ans Boot. Stirnlampe dann eher fürs umschauen.

Batterien sind halt Eneloops AA sind immer dabei für GPS/Kameras, AAA für die Stirnlampe und/oder 18650 (2x) für die Warrior.

Homer
05.03.2012, 11:33
Jetzt will ich nur wissen, was ihr mir empfehlt als kleine Minitaschenlampe?


Vielleicht wäre ein eigener Thread dazu besser,...

super idee, ne lampe hat hier noch keiner gesucht, da macht ein neuer thread sinn:ignore:

neee, im ernst: hier ist ein ganzes unterforum voll mit lampen, tests, besprechungen und usermeinungen, da sollte doch eine für falkus dabei sein. beim lesen der threads bekommt man dann auch gleich einen überblick, welche kriterien beim lampenkauf beachtet werden sollten - das erleichtert die kaufentscheidung.
denkt bitte daran, daß wir hier schwerpunktmäßig ein forum zum erfahrungsaustausch sind, nicht zur kaufberatung;-)

khyal
05.03.2012, 11:43
Ich will bald meine erste Tour machen (mehrtägige Alpenwanderung durch Südbayern) und ein Freund hat mir als kleine Taschenlampe so eine Cree geschenkt (klick hier (http://www.eurotops.de/led-taschenlampe/)). Jetzt habe ich natürlich gesucht und mir ist klar, dass das kein richtiges Ding ist. Bin auch bissl sauer auf ihn. Jetzt will ich nur wissen, was ihr mir empfehlt als kleine Minitaschenlampe? Diese SkyRay sieht sehr gut aus, aber ich weiß nicht ob sie in meinem Budgetrahmen liegt. Was wären die Alternativen dazu?

Also wenn Freunde Geld ausgeben, sich Gedanken machen und mir was Schenken, was mich bei dem unterstuetzt, was ich gerne machen moechte, freu ich mich und bin nicht sauer auf sie :bg:

Die Gefahr in so einem Forum wie diesem ist, dass es in jedem Bereich sozusagen Transporter, kleine Stadtwagen, grosse Reiseautos und Rennwagen gibt. Auch wenn beim Rennwagen sich Werte wie die Leistung toll anhoeren und deswegen viele glauben, sie brauchten deswegen den Rennwagen, wuerdest Du damit fuerchterlich scheitern, wenn Du versuchst, damit Einkaufen zu fahren oder gar mit Gepaeck in Urlaub :bg:

Und fuer eine Alpenwanderung in Suedbayern braucht es keine Mt Everest-Ausruestung und man sollte sich damit auch nicht belasten, weder finanziell noch gewichtsmaessig, sondern lieber Spass haben.

Wenn die verlinkte Taschenlampe, die ist, die Du hast, ist die fuer den Anfang ganz ok. 120 Lumen, dazu noch mit fokussierbaren Reflektor sind mehr als genug, R3 Batterien, also AAA sind zwar von der Energieausbeute schlechter als AA, oder gar teurere andere Batterien, aber Du bekommst sie billig an jeder Strassenecke z.B. bei Aldi 8 st fuer 1,80...
3 Batterien deutet erstmal darauf hin, dass die Lampe keine Regelung / Stabilisierung hat, was zwar die Lichtleistung nach kurzer Zeit im Gegensatz zu einer stabilisierten stark absinken laesst, aber dich auch nicht auf einmal im Dunkeln stehen laesst und deswwegen gerade fuer Newbies gut geeignet ist.

Was bei der Lampe halt unguenstig ist, ist dass sie sich nicht runterschalten laesst, also immer volles Licht, was die Batterien schnell leersaugt und manchmal blendet und dass man doch haeufiger z.B. bei Zeltaufbau usw die Haende frei braucht und dann eine Stirnlampe praktischer ist.

So fette Strahler wie die erwaehnte SkyRay sind zwar ganz nett und haben in manchen Bereichen wie Segeln auch ihre Notwendigkeit, aber bem Wandern wuerde ich mich mit so etwas nicht belasten.

Kauf Dir eine einfache Stirnlampe zu Deiner Taschenlampe dazu, dann geh erstmal los, machen ein paar Touren und dann merkst Du am Ehesten, ob Du etwas Anderes brauchst.
Da Du wegen der Taschenlampe dann eh AAA bei hast, koenntest Du bei Stirnlampen auch eine mit AAA nehmen, wenn man sie mit Bat betreibt, haben die Black Diamond ein gutes Preis / Leistungs-Verhaeltnis z.B. die Gizmo (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=130342&k_id=1307&hot=0) fuer 20 €.

Wenn Du gerne lieber fuer unterwegs die perfekte Kombi willst, ok dann bist Du mit deutlich > 100 € dabei, das waere die Fenix LD10/20 mit der Zebralight H501 oder der H51F.

Fritsche
05.03.2012, 17:27
Sehe ich alles genauso, aber zu dem letzten Satz:


Wenn Du gerne lieber fuer unterwegs die perfekte Kombi willst, ok dann bist Du mit deutlich > 100 € dabei, das waere die Fenix LD10/20 mit der Zebralight H501 oder der H51F.

möchte ich etwas zufügen. Ich finde Handlampen, die nur über einen Endkappenschalter ein- und ausgeschaltet werden können, zum Wandern und zum Joggen sehr unhandlich, weil man damit in eine Handhaltung neben dem Ohr gezwungen wird, die eher was für Sicherheitsdienste ist, beim Wandern sehr unergomisch aber ist. Davon ausgehend natürlich, dass die Stirnlampe eher die ganze Zeit leuchtet, und die Handlampe in der Hand verbleibt und als Thrower bei Bedarf zugeschaltet wird. Falls die Handlampe dagegen aus welchen Gründen auch immer dauernd leuchtet, oder du die Lampe immer wieder in die Tasche steckst und wieder herausholst ist das auch wieder egal.

Ich kenne nicht viele Handlampen, die einen seitlichen Schalter haben, bei Spark gibt es Modelle, ich selbst habe eine Zebra SC51, die ich hier empfehlen kann, sofern es 1*AA und nicht ganz so throwig sein darf.

khyal
05.03.2012, 18:08
...Ich finde Handlampen, die nur über einen Endkappenschalter ein- und ausgeschaltet werden können, zum Wandern und zum Joggen sehr unhandlich, weil man damit in eine Handhaltung neben dem Ohr gezwungen wird...,

Hmm verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was Du sagen willst, was mir dazu einfaellt :
- ich muss nicht die ganze Leuchtdauer eine Taschenlampe so halten, wie im Moment des Schaltens, wenn ich also der Meinung bin, ich muss unbedingt den Endschalter mit dem Daumen oder Zeigefinger betaetigen, habe ich sie doch in einem Sekundenbruchteil in der Hand rotiert.
- ein seitlicher Schalter wird, wenn man sie als Backup mal als Kopflampe nutzt, evtl von der Halterung verdeckt
- ein Schalter in der Endkappe ist leichter auszutauschen
- ein seitlicher Schalter muesste bei groesseren Reflektoren wie bei der LD10/20 sehr weit hinten plaziert werden, dass im Moment des Schaltens man die Lampe nur rel unsicher halten koennte
- wenn man jemand anders die angeschaltete (damit er sie auch im Dunkeln findet) Lampe im Dunkeln zuwirft, koennte sie leichter ausgeschaltet werden durch den Aufprall
- sie koennte sich leichter in der Tasche anschalten

Ich habe auch schon einige Lampen mit Seitenschalter gehabt, muss sagen, habe da noch nie einen Vor oder Nachteil wahrgenommen, allerdings schalte ich die Taschenlampe aber auch meist gleich fuer 15 oder 20 sec und nicht einen Sekundenbruchteil an, nutze sie z.B., um aus der Entfernung zu sehen, ob ein geignetter Platz zum Zelten da ist, nach Wegmarkierungen zu suchen, Uferboeschungen von Wasserseite her abzuleuchten usw

Ja wenn sie bei der Spark 220CW mal ne vernuenftige UI hinkriegten und dass auch die max Helligkeit mit AA funkt, dann koennte sie evtl noch eine interessante Alternative zur LD10 werden...wobei bei 2 Schaltern natuerlich die Wahrscheinlichkeit noch weiter ansteigt, dass sie sich in der Tasche anschaltet...

madmax
05.03.2012, 19:50
standard-mäßig hab ich ne uralte Petzl-Stirnlampe mit - eine mit Batteriebeutel für unter die Jacke und wasserdicht und robust wie sonst nix... die hängt auch immer mal im Zelthimmel
auf längere Strecken hab ich noch ne Northern-Lights dabei - einfach schöner das Licht

Fritsche
05.03.2012, 20:36
Hmm verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was Du sagen willst,

Hab mich auch nicht gut ausgedrückt. Will sagen:

ich verwende eine Handlampe beim Joggen oder Nachtwandern so, dass ich sie ständig in der Hand halte und alle paar Minuten für ein paar Sekunden einschalte. Dabei möchte ich unbedingt die Hand bequem unten in Hüfthöhe halten. Um eine Lampe mit Endkappenschalter zu bedienen, muss ich entweder meine Finger irgendwie verwursten, dass ich das schaffe, oder ich halte die Hand eben in Ohrenhöhe. Beides passt mir nicht. Dagegen passt mir eine Lampe mit Seitenschalter ganz perfekt dafür. Hätte ja sein können, dass es auch andere so sehen.

Davon abgesehen sehe ich auch, dass ein Endkappenschalter auch Vorteile hat (Solarforce Lego als Stichwort...)

McCoy
05.03.2012, 21:46
Moin,

so, jetzt schocke ich mal alle:

Ich habe eine Stirnlampe von Lidl und bin mit ihr so glücklich, daß ich nichts anders haben muss. Kosten ca. 5 € meine ich.

Soweit zum Wandern. Für Sucheinsätze bei der Feuerwehr wünsche ich mir sowas nettes mit 150m Leuchtweite. Ich meine, daß u.A. Fenix sowas herstellt.

Gruß aus dem Rheiderland

Lutz

Serienchiller
05.03.2012, 22:33
Um eine Lampe mit Endkappenschalter zu bedienen, muss ich entweder meine Finger irgendwie verwursten, dass ich das schaffe, oder ich halte die Hand eben in Ohrenhöhe. Beides passt mir nicht. Dagegen passt mir eine Lampe mit Seitenschalter ganz perfekt dafür. Hätte ja sein können, dass es auch andere so sehen.

Doch, ich sehe das auch so. Den Griff neben dem Ohr finde ich auch auf Dauer anstrengend sodass ich letztendlich ständig umgreife um die Lampe ein- und auszuschalten. Ich bin schon ganz froh, wenn man wenigstens die Modi am Kopf mit einer Hand schalten kann.