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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit Benzinkocher im Zelt Essen vorbereiten.



Topic
13.03.2011, 08:42
Hallo zusammen,

wir sind uns nicht ganz sicher ob das kochen mit dem Optimus Nova Multifuelkocher in unserem Zelt Jack Wolfskin Yellowstone III 3 Personen Kuppelzelt gefährdet von Leib und Leben möglich ist. Einigen Dokumentationen im TV ist ein solches Vorgehen immer wieder zu entnehmen, z.B bei Berg-Exkursionen.
Hier Angaben zu unserem Zelt, spielt sicherlich eine Rolle bei der Entscheidung.

Jack Wolfskin Yellowstone III 3 Personen Kuppelzelt (Campingzelt)
- Zeltform: Kuppelzelt, Leichtzelt
- Außenmaterial: POLYESTER RIPSTOP 75 D, 4.000mm Wassersäule
- Innenzeltmaterial: POLYESTER RIPSTOP 75 D breathable
- Bodenmaterial: HYDROFILM 150 D, 5.000mm Wassersäule
- REAL DOME-Technologie mit DAC REVERSE COMBINATION-Gestängebögen
- verbesserte Standfestigkeit, Raumausnutzung und einfacher und schneller Aufbau
- 2 an den Längsseiten liegende Apsiden mit Eingängen und Sichtfenstern
- 2 verschließbare Dachlüfter
- 2 Ventilationsöffnungen
- 4 Innentaschen
- reflektierende Abspannpunkte

Schlafplätze: 3
Gewicht: ca. 4500 g
Packmaß: ca. 65 x 18 cm
Grösse (LxBxH): ca. 225 x 180 x 120 cm

Neben der Gefahr, dass das Zelt Feuer fängt kann es auch nach unserem Wissen zu einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung kommen, jedoch finden wir hierzu nichts eindeutges bezüglich Verhalten beim kochen im Zelt.

Sind gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps!

Grüße

Martin & Daniela

Baerli
13.03.2011, 09:00
Benzin ist nicht harmlos und wird es auch nie sein. Man weiß nie genau was alles passieren kann. Falls einmal eine Dichtung versagt oder eine Schraube nicht ganz fest angezogen ist und dir irgendwo unbemerkt Benzin austritt, hast du ganz schnell ein Problem. Benzindämpfe kriechen am Boden entlang, bis er auf eine Zündquelle(ein aktiver Optimus Nova ist eine solche Zündquelle) trifft und sich entzündet.
MAchs einfach nicht!

Jaerven
13.03.2011, 09:03
Man sollte zumindest nicht im Innenzelt kochen.
Wenn dann so dass Flammen (auch beim "Aufflackern" des Kochers wenn er z.B. nicht gut voergeheizt war) möglichst nicht an das Überzelt kömmen.
Geht im Sommer nur wenn man ihn vor dem Zelt vorheizt.
Im Winter geht das indem man ihn in einer Grube in der Apsis aufstellt so dass genug Platz nach oben ist.
Aber generell wenn möglich mit Benzin nicht im Zelt kochen.
In grossen Tunneln mit GT- Apsis ist das eher möglich, in der angegebenen JW- Kuppel eher riskant. Würde ich nicht machen.

crunchly
13.03.2011, 09:16
Wann immer es das Wetter zulässt, draußen Kochen! Egal mit welchem Kochsystem aber speziell bei Benzin. Die Gefahr -und die Folgen die bei einer Undichtigkeit, die zu spät bemerkt wird entstehen können sind meiner Meinung nach zu groß. Nicht umsonst nutzen viele im Winter Petroleum als Brennstoff.

miufoto
13.03.2011, 09:55
Nach Möglichkeit das Anheizen = Rußbildung draussen vornehmen, ansonsten auf etwas Zulüftung achten. Haben dies übr viele Jahre (wenn es wg. Sturm, Schnee, Wetter nicht anders ging) praktiziert, haben (scheinbar) keine Langzeitschäden abbekommen :-)
Alles weitere ist oben schon erörtert worden.

Grüße von Miufoto

Waldhexe
13.03.2011, 11:45
Ich koche nie, nie mit Benzin im Zelt, selbst in unserem 3,50m hohen Tentipi nicht! Benzin ist meiner Erfahrung nach einfach zu unberechenbar. Ich koche mit Benzin auch immer nur auf dem Boden sitzend bzw. immer so, dass ich mich nicht über den Kocher beugen muss!

Vorschläge:
- Nimm einen Multifuel-Kocher, bei Regenwetter kochst Du mit Gas (z.B. kleine Stechkartusche mit Markill-Adapter)
- Kauf oder näh Dir ein kleines Tarp als Vordach vor dem Zelt, den Kocher würde ich aber trotzdem vor das Tarp stellen, so dass man selbst gerade noch im Trockenen sitzt
falls Gewichtsparen im Vordergrund steht:
- koche mit Petroleum (Multifuel-Kocher)
- kauf Dir einen Trangia und koche mit Spiritus
- je nach Reiseregion: baue Dir einen Holz/Spiritus-Hobo (http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenger/401_Hobo_6/hobo_6_01.html), bei schönem Wetter koche mit Holz, bei Regen mit dem Trangia-Brenner oder einem Dosenkocher im Zelt

Claudia

miufoto
13.03.2011, 12:00
... manchmal gehts aber nicht anders ...

-irgendwo in den Bergen bei Pissregen und Sturm - dazu irgendwo in Kasachstan oder Südamerika ist Autobenzin (oft mit Schlauch direkt aus dem Tank eines Autofahres) die einzige Möglichkeit, an Brennstoff zu gelangen. Provokantes Gedankenexperiment: Was bzw. wo ist der Unterschied, im Stau auf der Autobahn oder im Berufsverkehr die (volumenmäßig viel höheren) Abgase von zig Autos einzuatmen -oder im gelüfteten Vorzelt von dem eignen Kocher?
Vorsicht aber bei der Benutzung von Flugzeugbenzin (Aviation Gas), bekommt man in einsamen Wüstengegenden (u.a. Australien) - da sind Unmengen Blei als Antiklopfmittel drinnen, dort hört der Kochspaß dann wirklich auf...

Grüße von miufoto

Waldhexe
13.03.2011, 12:09
Es mag Situationen geben, wo man um Benzin nicht drumrum kommt. Dann würde ich allerdings lieber im Regen kochen oder wenn möglich im Vorzelt sitzend den Kocher vor dem Zelt lassen. Und das nicht wegen der Abgase (auch wenn es nicht so arg gut riecht, das ist bei guter Lüftung eher kein Problem, wenn der Kocher mal richtig brennt), sondern wegen der Gefahr von plötzlichen Stichflammen!!

Claudia

Macintechno
13.03.2011, 12:15
Es geht ja nicht unbedingt um irgendwelche Dämpfe, Abgase etc. natürlich sollten die entsprechend ablüften können ,... aber IMO geht die größere Gefahr beim Kochen mit Benzin eben vom Benzin selbst aus... sprich dir fackelt in nullkommanix das ganze Zelt mit Schlafsäcken Klamotten etc. ab - Nylon brennt sich unglaublich eklig in die Haut - Auch wenn man ein brennendes Zelt sicher überlebt - aber schwer verletzt.... da betrachte ich die "Gefahr" durch Abgase als vernachlässigbar wenn man ordentlich lüftet.

Ich hab auch schon mit Benzin im Zelt gekocht - aber nur in der Apsis (große GT-Apsis vom Keron 4) aber der Kocher wurde vor dem Zelt vorgeheizt - im Zelt ist das nicht so gut - auch wenn die Apsis riesig ist - die Stichflammen können das bei Fehlbedienung (Regler voll auf statt zugedreht etc.) auch werden....

Im Zelt hab ich lieber ne Gaspulle dabei.... Benzin bleibt so gut es geht draußen.

Liebe Grüße
Daniel

hotte1111
13.03.2011, 12:20
Provokantes Gedankenexperiment: Was bzw. wo ist der Unterschied, im Stau auf der Autobahn oder im Berufsverkehr die (volumenmäßig viel höheren) Abgase von zig Autos einzuatmen -oder im gelüfteten Vorzelt von dem eignen Kocher?

Grüße von miufoto

Die Kuppel des Zeltes! Konzentrationen von Abgasen im Zelt können sicher
höher sein als auf der extrem gut durchlüfteten und nach oben OFFENEN Autobahn.

Die Gase sind leichter als Luft und ziehen nach oben.

Aus Wikipedia:
Kohlenstoffmonoxid ist ein gefährliches Atemgift. Wenn es über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt ist, koordiniert es an das zentrale Eisenatom des Hämoglobins und behindert so den Sauerstofftransport im Blut, was zum Tod durch Erstickung führen kann. Symptome einer leichten Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und Grippe-ähnliche Symptome. Höhere Dosen wirken signifikant toxisch auf das zentrale Nervensystem und das Herz. Neben der akuten Vergiftung zeigen sich Folgeschäden. Kohlenstoffmonoxid hat schwerwiegende negative Effekte auf die Fötenentwicklung(Daniela!!!). Chronische Exposition niedriger Kohlenstoffmonoxid-Konzentrationen kann zu Depressionen führen. Kohlenstoffmonoxid wird leicht über die Lunge aufgenommen. Da Kohlenstoffmonoxid farb-, geruch- und geschmacklos und nicht reizend ist, wird es kaum wahrgenommen. Das individuelle Toleranzlevel variiert.[17] Im Mittel gelten Belastungen von mehr als 100 ppm als gesundheitsgefährdend.... Kohlenstoffmonoxid kann zu reduzierter Lebenserwartung durch Herzschädigung führen....[19]


...bei 150 bis 300 ppm entstehen Schwindelgefühle, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen.


________________________

"1 ppm = 1 Millionstel = 0,0001% = 1 mg/kg gewichtsbezogen
= 1 ml/m³ volumenbezogen; "

Übrigens entsteht bei verbrennen CO2, welches den Sauerstoff verdrängt. Wenige ml Benzin verursachen mehrere hundert Liter CO2. Wenn ich mich nicht irre, dann sind es genau (EDIT-nachgerechnet: ) 1082 Liter CO2 bei 1000 Gramm Benzin. Aber das müsste ich nochmal genau nachrechen.
Da bleibt neben CO und CO2 nicht mehr viel Platz zum atmen im Zelt welches 1500-2500 Liter fasst.


Ich würde es nicht ausprobieren, es sei denn man hat für eine gute Durchlüftung gesorgt.


(Abgesehen von der Brandgefahr)

barleybreeder
13.03.2011, 13:25
Wir habn schon mit Gas und Benzin im Zelt gekocht. Mit Vorsicht geht auch Vorheizen im Zelt, mit entsprechend großer Apsis wie beim Keron GT. Wenn das Zelt gut beüftet ist sehe ich kein Problem beim Im-Zelt Kochen.
Beim Yellowstone würde ich mir das nicht trauen wegen der winzigen Apsis.

Jaerven
13.03.2011, 13:31
Mir ist Benzin im Zelt zu riskant.
Verdampft zu schnell, bei einer Undichtigkeit gibt es unschöne "Entflammungen".

christianss
13.03.2011, 15:24
... Einigen Dokumentationen im TV ist ein solches Vorgehen immer wieder zu entnehmen, z.B bei Berg-Exkursionen...

Neben der Gefahr, dass das Zelt Feuer fängt kann es auch nach unserem Wissen zu einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung kommen, jedoch finden wir hierzu nichts eindeutges bezüglich Verhalten beim kochen im Zelt.


Ja, es ist gefährlich und sollte - wenn überhaupt - mit größter Umsicht und ausreichend Erfahrung gemacht werden. Brand- und Kohlenmonoxydgefahr solltet ihr beides nicht unterschätzen. Im Zweifel: kocht lieber draussen.

LihofDirk
13.03.2011, 16:43
Ja, es ist gefährlich und sollte - wenn überhaupt - mit größter Umsicht und ausreichend Erfahrung gemacht werden. Brand- und Kohlenmonoxydgefahr solltet ihr beides nicht unterschätzen. Im Zweifel: kocht lieber draussen.
Kohlenmonoxidgefahr gilt immer beim Betreiben von offenen Flammen in geschlossenen Räumen.
Wenn im Zelt gekocht wird, auf jeden Fall für ausreichende Lüftung sorgen, unabhängig vom Brennstoff.
Ansonsten mit offenenm Feuer im Zelt immer nur so selten wie nötig und so vorsichtig wie möglich umgehen. Wobei ich einen vernünftig gewarteten und betriebenen Benzinkocher nicht als unkaklkulierbares Risiko einschätze, die vorheizphase aber auch immer nach außen verlege.
Petroleum scheidet bei uns wegen Allergie aus, auch solche Randbedingungen muß man berücksichtigen

Topic
13.03.2011, 20:26
Vielen Dank für eure Anmerkungen, wir kochen vor dem Zelt!

Wünschen euch einen guten Wochenstart.

Grüße Martin & Daniela

flamberger
16.03.2011, 10:52
Sehr weise!

Ich musste auch schon in der Apsis kochen sowohl mit Gas als auch mit Benzin.
Aber ich kenne meinen Dragonfly sowie meinen Omnifuel wie meine Westentasche. Ich weis wie schnell es mal eine Stichflamme geben kann. Daher mache ich es nur noch mit Gas. Daher auch der Omnifuel. Der Dragonfly kommt nur noch im Winter ins Iglu mit. Dort kocht man eh immer draussen.

Wenn man muss: Kocher drussen Vorheitzen und dafür sorgen das immer genug Druck in der Flasche ist. Lüften schadet auch nicht

DocBrown
16.03.2011, 13:42
so leuts,

jetz hab ich hier mal ne frage zum "erstickungstod" im zelt.

wie brisant is denn diese gefahr, ich mein ein zelt is ja nie luftdicht. die problematik
mit dem CO versteh ich, kann man aber damit umgehen, indem man dem CO
ermöglicht "unten rauszukriechen", kanns ja eh bei den meisten zelten, da ein grossteil
der aussenhaut ja nich bündig mit dem boden abschliesst.
meine frage bezieht sich darauf ob man in nem geschlossenen hb staika evtl. ne coleman black cat benutzen kann, oder is das schon selbstmordverdächtig? wenn man in der apsis kocht (da eh nur mit gas) sollten sich ja keine grossartigen
probleme ergeben,
oder doch?

kajakster
16.03.2011, 16:11
Ich habe von dem Thema CO vor allem in Kombination mit Bergsteigen und Schneesturm gehört. Da ist das Zelt dann unten vom Schnee dicht verschlossen/zugeweht. Vor dem Zelt kochen geht dann gar nicht, Belüftungen des Zeltes wegen Sturm auch verschlossen.

Dazu habe ich auch irgendwo im Netz einen Bericht eines Bergsteigers gelesen, der fast draufgegangen wäre...

DocBrown
16.03.2011, 19:05
ah, ok... ich bin hauptsächlich in den tieferen regionen unterwegs.
sehr gut, dann mach ich mich da mal schlaumachen.
danke, für weitere praxisinfo bin ich dankbar

ps.: hab dann doch was gefunden

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?39970-Mal-eine-ganz-bl%F6de-Frage-Kann-man-in-einem-Zelt-ersticken

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?11483-KOchen-im-Zelt-Vergiftungsgefahr-etc.

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?14576-Kochen-im-Zelt-Und-wieso-manchmal-nicht

Baerli
10.06.2011, 21:56
Servus,

hab ich gerade im Netz gefunden, ist also nicht mir passiert:

http://www.youtube.com/watch?v=SnKGHy4aqjQ&feature=related

Für all die, die wie ich immer noch und immer wieder gerne Benzin zum Kochen verwenden, immer schön vorsichtig sein!

gnubat
10.06.2011, 22:02
Servus,

hab ich gerade im Netz gefunden, ist also nicht mir passiert:

http://www.youtube.com/watch?v=SnKGHy4aqjQ&feature=related

Für all die, die wie ich immer noch und immer wieder gerne Benzin zum Kochen verwenden, immer schön vorsichtig sein!

Die Anzahl der Leute die 5 Liter Benzin über ihr Zelt kippen und dann darin kochen dürfte aber doch eher gering sein...

Baerli
10.06.2011, 22:05
klar, aber man super die bösen Eigenschaft von Benzin sehen.
1. Benzindämpfe kriechen am Boden entlang bis sie eine Zündquelle erreichen.
2. Zuviel Benzin verpufft gerne sehr böse

gnubat
10.06.2011, 22:41
Is schon klar. Auf Benzin muss man etwas mehr aufpassen als auf andere Brennstoffe. Und sich den Konsequenzen bewusst machen was passiert wenn man "mal" nicht aufpasst.

Aber zu deinem Video, leider gibts es gerade auch im Grillbereich immer noch genug Helden die meinen Benzin zum Anzünden benutzen zu müssen - ich sag dann immer nur nehmt doch wenigsten Spiritus wenn euch Grillanzünder zu uncool sind. Das ist wenigsten etwas ungefährlicher.

Aber das sind auch meist Leute die niemanden kennen dessen Gesicht wegen so einem Leichtsinn verbrannt wurde.

--edit:
Also ich meinte jetzt NICHT Benutzer von Benzinkochern mit dem obigen Text, wo ichs grad nochmal lese könnte man es eventuell so verstehen.

Raphsen
11.06.2011, 07:24
Ich koche auch sehr oft im Nallo2 mit meinem Benzinkocher in der Apsis. Ich habe mit dem Whisperlite sicher schon 300-400 mal gekocht und noch nie eine unerwartete Stichflamme oder sonst eine gefährliche Situation erlebt.

Ich schaue aber schon jedesmal auf die Pumpe ob da irgendwo Benzin austritt, das ist meiner Meinung nach die grösste Gefahr. Vorallem die Dichtung wo der Bezinschlauch in die Pumpe kommt ist kritisch. Auf meiner letzten 9 monatige Fahrradtour durch Südamerika (oft staubig, sandig) hatte ich die ganze Zeit den Kocher+Pumpe+Benzinflasche zusammengelassen. Das spart Zeit beim Kochen da schon alles parat und vorallem wird so diese eine kritische Dichtung geschont.

Mit einem neuen Kocher würde ich aber auch erst warten bis ich ihn in-und auswendig kenne und Vertrauen aufgebaut habe. Ich habe schon viele Leute gesehen, denen sollte man den Benzinkocher schlicht wegnehmen da sie keine Ahnung davon haben,

Grüsse
Raphi

www.gegenwind.ch.vu

tpo
19.06.2012, 20:39
Moin,

mal davon abgesehen, dass ich bei kurzen Touren den bequemen Gaskocher (kleiner Campingaz 206) mitnehme und im wesentlichen nur Kaffee und Tee koche... Wenn es länger oder etwas weiter ab ist darf der Benzinkocher mit. Den heize ich (MSR Whisperlite von 1991) mit einer halben Esbittablette vor. Das mit dem Benzin/Petroleum auf dem Strumpf gibt mir zu grosse Flammen und macht zuviel Dreck (Russ). Wenn das Esbit runtergebrannt ist läuft der Kocher direkt mit sauberer blauer Flamme. Der Vergaser ist ausreichend heiss. Wenn ich im Vorzelt koche ist der zweite Ausgang frei von Gepäck und das Innenzelt auf der Seite auch schon offen. Wenn es soweit sein sollte das was schief geht muss es halt schnell gehen, sehr schnell. Bisher aber nur einmal draussen Sauerei mit "Flammeninferno" gehabt. Eigentlich koche ich aber sowieso immer draussen, zur Not wird ein Stück Tarp oder Plane aufgespannt.

schönen Gruss

Thomas