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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Praktisches Auto für "outdoors" mit Kind(ern)



Bergbaumi
08.01.2011, 15:42
Hallo zusammen,

nachdem bei uns Mitte März das freudige Ereignis ins Haus steht, waren meine Frau und ich gestern Nachmittag auf "Kinderwagenbesichtigungstour". Wir wollten uns einen ersten Eindruck verschaffen.
Als Volumen- und Gewichtsoptimierungs-gewöhnter Rucksackträger war ich von den angebotenen Faltmaßen der Kinderwägen geradezu erschrocken. Nach dem Zusammenklappen sind die Wägen ja fast so groß wie vorher. Selbst zerlegt und gefaltet kommt mein Kofferraum da massiv an seine Grenzen.
Schlagartig wurde mir bewusst, warum Minivans bei Familien so beliebt sind (habe ich bisher nur bedingt verstanden - ok, man bekommt halt die Mountainbikes oder Pulkas besser rein ;-) ).

Nun halten wir uns für eine sehr realistische Familie - wir haben uns vorgenommen, den Kleinen ohne viele Schnickschnack-Anschaffungen "durchzubringen" und stattdessen auf Erlebnisse zu setzen. Wir hoffen also, möglichst viel potentiell überflüssiges Gepäck gar nicht erst anzuschaffen.

Nun zu meiner Frage: für welche Klasse von Autos habt Ihr Euch aus welchen Gründen entschieden, wenn Ihr mit der Familie und eventuellem Outdoor- bzw Sport-Gepäck (z.B.Kajak, Kanu, MTBs, Kinderanhänger, Zeltgepäck, etc.) unterwegs seid? Kombi, Van, Minivan, Hochdachkombi oder etwas ganz anderes?

Bin gespannt auf Eure Antworten. Danke schon mal.
Bergbaumi

blitz-schlag-mann
08.01.2011, 15:55
Hochdachkombi war und ist praktisch. Würde allerdings keinen Franzosen mehr kaufen.

Bergbaumi
08.01.2011, 16:33
Kein Franzose heißt dann: entweder einen Italiener (ob das soviel besser ist) :o, oder einen VW Caddy. Oder gibt es da noch andere?

Warum eigentlich konkret kein Franzose mehr ;-)? Welcher war es denn?

Warum hast Du einem Hochdachkombi den Vorzug gegeben vor einem Minivan?

Merkt man einem Hochdachkombi die Lieferwagen-Gene an, oder sind sie im Komfort mit einem normalen PKW vergleichbar (insbesondere Innenraumgeräusch, etc.)?

derSammy
08.01.2011, 16:55
:cool:

Ich darf dazu nix sagen....hab Frei und bin parteiisch

:ignore:


Aber falls ich eine PN mit ner email Adresse bekomm` könnt ich ja am Montag mal ein bissi basteln ;-)

volx-wolf
08.01.2011, 21:53
Tragetuch und/oder Manduca (o.ä. Tragehilfe) und so bald das Kind dann halbwegs vernünftig sitzen kann und zu schwer geworden ist, einen kleinen leichten Buggy.
Bei unserem ersten Kind hatten wir noch einen Kinderwagen, den wir allerdings kaum benutzten, da es mit dem Tragetuch ales schneller & leichter ging.
Beim zweiten haben wir dann von vornhein auf einen Kinderwagen verzichtet.

Waren zu diesem Zeitpunkt dann aber auch schon im Besitz eine Kinderfahrradanhängers, der auch als Doppelbuggy- genutzt wurde, worin der Kleine in der Weber-Babyschale auch gut aufgehoben war, bis er groß genug war und jetzt gut im Anhänger sitzen kann.

Kurz & gut: Verzichtet auf einen Kinderwagen! Für unterwegs reichen Tragetuch/Manduca und später ein kleiner leichter Buggy. Dann reicht auch ein kleineres Auto (wenn man überhaupt eines benötigt).

Fernwanderer
08.01.2011, 23:33
Tragetuch und/oder Manduca (o.ä. Tragehilfe) und so bald das Kind dann halbwegs vernünftig sitzen kann und zu schwer geworden ist, einen kleinen leichten Buggy.
Bei unserem ersten Kind hatten wir noch einen Kinderwagen, den wir allerdings kaum benutzten, da es mit dem Tragetuch ales schneller & leichter ging.
Beim zweiten haben wir dann von vornhein auf einen Kinderwagen verzichtet.

Waren zu diesem Zeitpunkt dann aber auch schon im Besitz eine Kinderfahrradanhängers, der auch als Doppelbuggy- genutzt wurde, worin der Kleine in der Weber-Babyschale auch gut aufgehoben war, bis er groß genug war und jetzt gut im Anhänger sitzen kann.

Kurz & gut: Verzichtet auf einen Kinderwagen! Für unterwegs reichen Tragetuch/Manduca und später ein kleiner leichter Buggy. Dann reicht auch ein kleineres Auto (wenn man überhaupt eines benötigt).

Kann ich alles unterschreiben.

casper
08.01.2011, 23:38
Da nach einem praktischen PKW gefragt wurde:

Wir haben uns, noch bevor unser erstes Kind kam, für einen Passat Variant entschieden.
Und sind dabei (nun schon fast 20 Jahre) dabei geblieben.
Viel Erfolg bei eurer!

Chouchen
08.01.2011, 23:51
Das mit dem Tragetuch kommt auch ein wenig auf den Zwerg an: Mein Neffe fand es klasse, meine Nichte hat Zeter und Mordio geschrieen, da musste es ein Kinderwagen sein.

Bergbaumi
09.01.2011, 00:00
@volx-wolf und Fernwanderer:

Wir fragen uns eigentlich auch die ganze Zeit, wozu man den Kinderwagen eigentlich braucht. Irgendwie stelle ich es mir auch schöner vor, den Kleinen so nahe bei sich zu tragen, anstatt ihn im Wagen zu schieben. Mal sehen, wir werden es einfach ausprobieren.

@Chouchen:

Klar, wie der Kleine auf das eine oder andere reagiert wird sich rausstellen (müssen). Da bin ich erst mal ganz entspannt.

lapete
09.01.2011, 11:41
Hallo,
wir haben uns für einen VW Caddy entschieden. Man kann auf der hinteren Sitzbank drei Kindersitze nebeneinander stellen! Das geht bei den meisten Autos nicht. Auch ist der Kofferraum sehr groß mit einer stabilen Ablage, wo man zur Not auch noch mal ein Fahrrad drauf legen kann.

Grüße, lapete

berni71
09.01.2011, 11:56
Bei Dachtransporten von schwerem Gerät (Kajak, Kanadier etc.) ist auch die Dachhöhe zu berücksichtigen und das, was man noch "stemmen" kann.

Unter dem Gesichtspunkt kann ein "normaler" Kombi die bessere Wahl sein, als ein höherer Van oder womöglich ein Bus.

chrischian
09.01.2011, 13:42
Da nach einem praktischen PKW gefragt wurde:

Wir haben uns, noch bevor unser erstes Kind kam, für einen Passat Variant entschieden.


Ein Passat Variant hat sich auch in meiner Familie bestens bewährt. Ein Skoda Oktavia Combi (etwas günstiger) durfte auch seinen Dienst verrichten. Inzwischen sind diese Autos aber für meine Familie viel zu klein. Die reichen nur bis 3 Kinder. :(

Canadian
09.01.2011, 15:02
Kein Franzose heißt dann: entweder einen Italiener (ob das soviel besser ist) :o, oder einen VW Caddy. Oder gibt es da noch andere?


Franzose oder Italiener wär mir als "Outdoor"-Auto beides zu unzuverlässig, zumindest was den großen Italiener und die zwei großen Franzosen angeht.
Wenn man Leute aus der Branche kennt, weiß man über welche am meisten geschimpft wird.

Hochdachkombis find ich gar nicht praktisch. Mit denen wirds in manchem Parkhaus so schon knapp und wenn du was aufs Dach packen willst, dann ist es ein Riese. Ich hätte bei den Kisten auch immer Angst dass er umfällt. ;-) Da würd ich mal ne ausgiebige Probefahrt empfehlen, nicht jeder mag das Fahrgefühl.

Ich mag den guten alten Kombi, damit mein ich leider aber auch den alten. Die modernen Kombis legen irgendwie mehr Wert auf modische Kurven, als auf grade Linien. Das macht das Ladevolumen teilweise zu nem echten Witz, da man zu viele tote Ecken hat.
Da ist mir der Dacia Logan echt sympatisch.

Wenns ein Bus oder Van wird, muss man sich einfach bewusst, sein, dass die Abmessungen im Alltag einfach ne Menge Nachteile haben. Plötzlich wirds in der Garage zu eng, die Parklücken passen nicht mehr alle...

Goettergatte
09.01.2011, 15:47
Also, ich bin immernoch von meinem Mondeo-Kombi begeistert, 12 Jahre treu, akzeptabel im Verbrauch, bequemer Schlafplatz bei umgeklappter Rückbank, 5m Kanu geht locker aufs Dach usw. usw.

Jocki
09.01.2011, 16:24
Wenn man ein auto selten, aber wenn nen Lastesel braucht. Land Rover Discovery 3 oder Nissan pathfinder. Ja ich weiss die Karren, sind uncool, schlucken fürchterlich viel Sprit, verpesten die umwelt und sind was für männer mit minderwertigkeitskomplexen. Objektiv betrachtet bekommt man über 2000l laderaumvolumen, bis zu sieben vollwertigen Sitzplätzen, bei bedarf nen absolut ebenen ladeboden und die Möglichkeit bis zu 3,5 Tonnen zu ziehen. Die vorteile des allrads gibt's gratis dazu, ebenso die robuste Bauweise, die bodenfreiheit, die erhöhte sitzposition und den langstreckenkomfort.

Spritverbrauch und CO2 Ausstoß sind bei wenigfahrern eh vernachlässigbar.

ThomasA
09.01.2011, 16:26
Ich kann nicht nur aus der Erfahrung als Kind berichten (mit 2 Geschwistern) sondern auch aus der Erfahrung als Fahrer:
Van: für größere Familien Klasse, das Parkproblem ist bei unserem Alhambra minimal, ein Octavia Kombi hat ziemlich genau die gleiche Länge und Breite
Kombi: Innenraum ist meist kleiner und schlechter aufteilbar (vs. Van mit Einzelsitzen)
Andere Familienautotypen kann ich nicht richtig beurteilen, weil ich sie noch nicht gefahren bin.

Fazit: Ich würde wenn die Familie noch größer werden soll (oder ihr noch Sportgerätemäßige Expansion plant) nen Van nehmen, an die Größe gewöhnt man sich sehr schnell (auch die Laderaumgröße [mein Vater hat nen Yaris:hahaa:])

blitz-schlag-mann
09.01.2011, 17:16
Warum eigentlich konkret kein Franzose mehr ;-)? Welcher war es denn?

Warum hast Du einem Hochdachkombi den Vorzug gegeben vor einem Minivan?

Merkt man einem Hochdachkombi die Lieferwagen-Gene an, oder sind sie im Komfort mit einem normalen PKW vergleichbar (insbesondere Innenraumgeräusch, etc.)?

Es ist (noch) ein Kango 1.9 DTi mit ausgeprägten Lieferwagen-Genen. Warum nicht mehr? Naja, Ersatzteilkosten, bei vielen Dingen angewiesen auf Renault-Werkstatt etc.
Der Wagen ist nicht für hohe Laufleistung etc. gebaut (fängt schon beim Fahrwerk an...) ud deshalb schon ziemlich runtergeritten.

Das Ding ist superpraktisch und das Hochdach haben wir schon sehr oft ausgenutzt, also den Stauraum voll unter das Dach genutzt. Hundebox, darauf Taschen, Koffer, Kinderräder etc. Oder einfach mal zwei Mountainbikes komplett zusammengebaut einfach hinten rein gestellt. Kühlschränke, Herde und Kommoden. Das schafft kein Minivan oder normaler Kombi.

Wir haben seit einem Jahr noch einen geerbten Opel Zafira, der kommt in Sachen Stauraum nicht mit, ist dafür aber ein richtiges Auto.

Wenn der erste große Schaden am Kangoo kommt, dann kommt er weg, ein Auto ist Luxus genug....

volx-wolf
09.01.2011, 17:33
@volx-wolf und Fernwanderer:

Wir fragen uns eigentlich auch die ganze Zeit, wozu man den Kinderwagen eigentlich braucht. Irgendwie stelle ich es mir auch schöner vor, den Kleinen so nahe bei sich zu tragen, anstatt ihn im Wagen zu schieben. Mal sehen, wir werden es einfach ausprobieren.

@Chouchen:

Klar, wie der Kleine auf das eine oder andere reagiert wird sich rausstellen (müssen). Da bin ich erst mal ganz entspannt.

Einen normalen Kinderwagen kann man eh nur bis etwa im 1. Lebensjahr benutzen.
Dafür ist es eine ganz schön hohe Geldausgabe, wenn man nicht gerade einen geschenkt bekommt.

In einem Buggy sitzen die Kinder wenn sie mal nicht laufen wollen, noch im 3. Lebensjahr.
Und unsere Große möchte auch ein/zweimal in der Woche in die Manduca für eine Kuschel-Viertelstunde, wenn man eigentlich gerade etwas anderes zu tun hätte, und das mit ihren fast vier Jahren.
Allerdings ist sie mit ihren 12,5 kg auch ein Fliegengewicht für ihr Alter.

Jurilaris
09.01.2011, 17:37
VW Bus, bei uns ein T4 Multivan. Als TDI günstig im Verbrauch, komme mit 7 l klar.

Selber zu schrauben und Platz in Hülle und Fülle! Ersatzteile gibts seeehr günstig.

Hinten kein Teppich, da können die lieben Kleinen auch mal sehr dreckig / schnee-ig rein.

Bergbaumi
09.01.2011, 17:41
Ich fasse mal das bisherige zusammen. Natürlich stark vereinfacht, im Einzelfall kommt es sicher auf das konkrete Fahrzeugmodell, Hersteller, Motor, etc. an.

Hochdachkombis:
+ Raumangebot
+ Anschaffungspreis
- Fahrzeughöhe bei Dachbeladungen
- Fahrverhalten/-komfort im Vergleich zum PKW

Kombis:
+ niedrige Dachhöhe beim Beladen
+ Fahrverhalten/-komfort
- häufig unpraktische Abmaße/Formengebung bei modernen Kombis

(Mini-)Vans/Busse:
+ Gutes Raumangebot im Vergleich zum Kombi
+ Hohe Variabilität durch Einzelsitze
- Hohes Dach
- mögliches Parkplatz- / Garagen- / Stellplatzproblem vor allem bei VW-Bus & Co.

Geländewagen:
+ Allrad
+ Platzangebot
- Spritverbrauch
- Preis

Hm, die wenigsten "Minusse" sind bisher beim Kombi...

Bergbaumi
09.01.2011, 17:46
@ volx-wolf:
Du hast recht: da man den Kinderwagen nur kurz nutzt (wenn überhaupt, wie ich heute gelernt habe ;-)), sollte man beim Auto eigentlich keinen großen Wert auf die Unterbringung von so einem sperrigen Teil nehmen. Irgendwie bringt man das knappe Jahr schon gut rum.

Canadian
09.01.2011, 17:51
Hm, die wenigsten "Minusse" sind bisher beim Kombi...

Und das kann man mit der richtigen Modellwahl auch noch eliminieren...

volx-wolf
09.01.2011, 17:51
Es gibt auch Kinderwagen-Buggy-Mischungen, bei denen sich der Rücken ganz flach legen lässt und die dann noch eine Trage-Liegetasche besitzen, wo die Babys anfangs drinne liegen können.
Sind nicht ganz so bequem wie ein richtiger Kinderwagen und etwas größer & sperriger als ein reiner Buggy, aber als Kompromiß auch ganz brauchbar.

RuhrRadler
09.01.2011, 17:55
Also, ich bin immernoch von meinem Mondeo-Kombi begeistert, 12 Jahre treu, akzeptabel im Verbrauch, bequemer Schlafplatz bei umgeklappter Rückbank, 5m Kanu geht locker aufs Dach usw. usw.

Hi,

wir sind auch Mondeo Turnier Fahrer, auch 12 Jahre alt, vor vier Jahren mit 25.000 km auf der Uhr für 5.000 € geschnappt. Die "Rote Renter Rakete" säuft in der Stadt, erfreut aber mit viel Platz, Komfort und echt harmlosen Reparatur-Kosten.
(< 1000.- für 100.000 km)
Auf dem Dach waren bisher max. 4 Fahrräder oder ein Skisarg + 1 Fahrrad. Die sehr eleganten Ford-Querstreben sind dafür zu schmal, wir haben die vom vorher gefahrenen Astra draufgewürgt.
Der Kofferraum ist reichlich, viel größer als z.B. bei mittleren Volvos, Audis oder Minivans.

Grüße
Christian

motion
09.01.2011, 19:08
(Mini-)Vans/Busse:
+ Gutes Raumangebot im Vergleich zum Kombi
+ Hohe Variabilität durch Einzelsitze
- Hohes Dach
- mögliches Parkplatz- / Garagen- / Stellplatzproblem vor allem bei VW-Bus & Co.



Servus,

also dem Punkt mit dem VW Bus muss ich Dir wiedersprechen. Er ist ja genau deshalb so beliebt, weil man mit ihm überall hin kommt. Höhe unter 2 Meter, das heißt Du kommst in jedes Parkhaus und er ist auch nicht länger als ein Kombi. Ich würde mal behaupten, das einparken etc mit meinem Mondeo schwieriger ist als mit meinem T4 Bus. Der Bus hat halt den klaren Vorteil, das man sich frei bewegen kann. Wenn das Kind mal schreit geht man halt hinter, was bei allen anderen Fahrzeugen mit anhalten verbunden ist. Wir haben uns jetzt als Zweitwagen anstatt dem Bus einen TOuran gekauft. Ich persönlich finde ihn viel besser als der Caddy. War Caddy Fan und wollte mir den holen nach Probefahrten mit beiden AUtos bin ich auf den TOuran umgeschwänkt. Ist im gesamten viel durchdachter, schöner und vor Allem leiser. Der Caddy ist halt dann doch "nur" ein Lieferwagen.

Übrigens wir haben auch keinen Kinderwagen. Statt dessen nutzen wir den Chariot Fahrradanhänger. Der passt auch zusammengelegt zwischen Vorder und Rücksitze wenn DU die Räder abnimmst. Eigentlich der einzig wirklich platzsparende Kinderanhänger. Nur finde Ich das Bett nicht wirklich sinnvoll was man dazu kaufen kann. Ich würde beim nächsten Mal die Hängematte nehmen.

Gruß
Sven

derSammy
09.01.2011, 19:27
Servus,

also dem Punkt mit dem VW Bus muss ich Dir wiedersprechen.

;-)

Ich auch ....

Nur mal so für alle die Schwierigkeiten mit der Abschätzung von Größen haben:

Passat 2007
Länge/Breite/Höhe 4774/ 1820/ 1517 mm

Mondeo 2007
Länge/Breite/Höhe 4830/1886/1548 mm

T5 (normaler Radstand)
Länge/Breite/Höhe 4890/1904/1964 mm

Wer nun ein Parkproblem wegen 10cm länger und 10cm breiter hat .... naja ;-)

:bg:

aber da wo vorher ein 7er BMW gestanden ist, sollte es klappen

Länge/Breite/Höhe 5027/2134/1479

;-)

Jurilaris
09.01.2011, 19:34
Selbst mit Aufstelldach bleibt der T4 unter 2m Höhe und ist 4,79 lang, also PKW Größe.

Lotta
09.01.2011, 19:49
Ich habe als Kind/Jugendliche in vielen Autos gesessen: Passat, Golf Variant, T4, Sharan, Alhambra, Touran, A6 Variant, Polo, Roomster...

Am T4 gefiel der Platz, aber die Eltern müssen immer nach hinten "brüllen", wenn man bei Autobahntempo auf der Dreierbank noch etwas verstehen will.
Schiebetür ist praktisch, die schlägt man auch als kleines Kind nicht aus Versehen gegen das Nachbarauto.
Man sitzt als Fahrer echt hoch, das muss man mögen.

Passat/A6:
Hat das dynamischste Fahrverhalten.
Als Kind sitzt man recht tief, keine Klapptische.
Dach leicht zu beladen.

Sharan/Alhambra:
Mein liebstes Familienauto ;-)
Man sitzt förmlich in Sesseln und hat Klapptische. Die Sitze lassen sich in verschiedenen Abständen zueinander einstecken. Wenn der Mittelsitz ausgebaut ist, passt ganz wunderbar der Hund dazwischen, ist bei seiner Familie. Der ganze Kofferaum ist frei für Urlaubsgepäck, Einkäufe usw.
Ich habe gerade gesehen, der ganz neue hat jetzt sogar Schiebetüren ;-)

Touran:
Sitze sind nicht so sesselartig wie im Sharan, dafür aber leichter auszubauen/umzuklappen --> flexibler
Allerdings ergibt sich bei ausgebautem Mittelsitz keine ebene Fläche wie im Sharan (so weit ich mich erinnere).
Klapptische hat Kind auch.
Fahren tut er sich gut (kräftigen Motor vorausgesetzt), lässt sich sehr leicht einparken.

Roomster:
Kleiner als der Touran, aber trotzdem ein sehr großer Kofferraum. Kinder sitzen hoch, Klapptische, die Fenster sind sehr tief geschnitten, so dass auch kleine Kinder schon rausgucken können.
Das Sitzsystem ist sehr flexibel.
Qualitativ definitiv kein VW-Niveau, aber solide und zuverlässig.
Fährt sich richtig gut, Einparken ist auch kein Problem.

Zum Thema Fahrrad: Auto mit Anhängekupplung nehmen und darauf einen Träger montieren. Da spart man sich das "auf's Dach wuchten" und kann den Träger auch an anderen Autos benutzen.

So viel zu meiner kindlichen, jugendlichen und fahrerischen Einschätzung :grins:

Enja
09.01.2011, 20:59
gelöscht. Thema verfehlt.

casper
09.01.2011, 21:06
bei (einigen) Kombis (z.B. Passat Variant :cool:) ist auch die Allradvariante möglich :oldman:
Seeeehhhhrrrrr nützlich bei Winter wie diesem oder dem davor!

derSammy
09.01.2011, 21:14
bei (einigen) Kombis (z.B. Passat Variant :cool:) ist auch die Allradvariante möglich :oldman:
Seeeehhhhrrrrr nützlich bei Winter wie diesem oder dem davor!

:bg:

komisch jetzt fahr ich seit 21 Jahren unfallfrei durch den bayerischen Winter immer nur mit 2WD

Dass müssen ja schier Sibirische Verhältnisse sein bei Euch in Wolfsburg


:hahaa:

casper
09.01.2011, 21:19
:bg:

komisch jetzt fahr ich seit 21 Jahren unfallfrei durch den bayerischen Winter immer nur mit 2WD

Dass müssen ja schier Sibirische Verhältnisse sein bei Euch in Wolfsburg


:hahaa:

Ja, waren es auch, bis vor 5 Tage :motz:. nu liegt hier nur noch Matsch rum :(. Aber mal im ernst: Ich war bislang auch nur mit 2WD unterwegs und hatte die letzten 1 1/2 Jahre nen Allrad-Variant. Hat mir sehr gut gefallen, sowohl im Winter als auch im Sommer/Herbst in Norwegen. Ist ein UNterschied, den ich selbst nicht glauben wollte. UNd der Spritverbrauch lag bei mir nicht höher, als ohne 4Motion!

weisseruebe
09.01.2011, 21:36
Seitdem ich Bus fahre (bei mir VW T3) will ich gerade in der Stadt nix anderes mehr. Die Sitzposition ist toll. Wendekreis, Übersicht und Größe eher besser als bei manchem Kombi. Verbrauch ist beim Diesel mit 7-9 Litern auch nicht schlimm.
Schiebetür und Durchgang nach hinten sind bei engen Parklücken einfach ein Segen.

Vorher bin ich viel Nissan Micra, Ford Scorpio, Nissan Sunny gefahren, also von allem etwas, aber der Bulli ist in der Stadt einfach top.

Nur mal, um für die "Busse" ein gutes Wort einzulegen.

Jogi
09.01.2011, 21:58
Erstmals herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! Auch mit Baby geht "outdoors" noch einiges, ich hab meinen Kleinen mit gut 7 Montan schon durchs Skandinavischen Fjäll geschleppt, war ein Spaß für die ganze Familie.

Zum Thema:
Im Alltag fahr ich einen alten VW Caddy. Und ich liebe ihn, bzw. den Kofferraum. Tür auf, Kinderwagen rein, fertig is. Und dass er nur ein Zweitürer ist, empfinde ich nicht als Nachteil, das Gefummel mit dem Kindersitz ist auch bei Viertüreren nervig...
Wovon ich nur abraten kann: Kombi (fährt meine Liebste) mit einer Dachbox. Man hat zwar viel Platz, aber unsere Box hat bei der ersten (und letzten) Fahrt die ganze Zeit Pfeif-Geräusche produziert, dass es ein Graus war. So stell ich mir einen Tinnitus vor.

Wir haben übrigens bisher unseren Kinderwagen sehr viel genutzt (mein Kleiner ist heute 2 geworden :D). Tragetücher sind schön, aber wenn man das Kind und einen Einkauf transportieren will, kommt man schnell an seine Grenzen. Womit ich sehr zufrieden bin, ist ein chariot cx2 (Jogger, Fahrradanhänger, Buggy etc. in einem). Für den gibt es zwar eine Art Baby-Hängematte, wir haben aber mit dem Einsatz gewartet, bis der Süße selber sitzen konnte. In der Manduca hat er auch viel Zeit verbracht, die fand ich auch praktikabler als die Tragetücher, obwohl die so schön alternativ sind (was mir gefällt). Wenn er alleine Sitzen kann, kann ich nur die Kindertragen von Deuter empfehlen (dazu gibt's hier aber auch einen Faden).
Der ganze Krempel lohnt sich aber eigentlich nur, wenn man in Serie geht: Nr. 2 kommt Ende Mai:bg:

underwater
09.01.2011, 22:26
paß vor allem auch vorne auf: Die Kindersitze sind derart voluminös gebaut, das kostet gigantisch Platz

chrischian
09.01.2011, 22:32
paß vor allem auch vorne auf: Die Kindersitze sind derart voluminös gebaut, das kostet gigantisch Platz

Also wir haben in die 2.Sitzreihe 3 Kindersitze in einen Skoda Fabia bekommen. Und das ist ein Kleinwagen! ;-)

Hebi19
09.01.2011, 23:13
Wir haben unsere drei Kinder sowohl ohne Kinderwagen, als auch ohne Kombi oder noch umfangreicheres groß gekriegt. Ist einfach praktischer.

Ach neee - hat das was mit dem Thema zu tun oder ist das ein Faktum, worauf man "stolz" sein kann ???

Es gibt unterschiedliche Lebensumstände !! Der eine wohnt in der Stadt mit Straßenbahn vor der Haustür, der andere auf dem Land mit mehr als 10 km Weg zum nächsten Supermarkt......braucht dann dringend mindestens einen Kombi um Getränkekästen/Einkaufskisten/Kühlboxen/Buggy und Kindersitz unter zu bringen!!

Ausserdem gibt es unterschiedliche "Geschmäcker" !! Der eine will hoch sitzen, der andere findet das gräußlich.

Wir haben uns auch einen T4 gekauft, nachdem sich das vierte Kind angesagt hatte und hatten 10 Jahre lang keinerlei Urlaubs-/Platz-/Park- oder sonstige Probleme.
Die "schnittige Kurvenführung" meines aktuell neuen Superb kann ich nicht in einem verringertem Ladevolumen wiederfinden.

Wir hatten auch Kinderwägen - damals (> 20 Jahre) haben die (als Kombi Kinder-/Sportwagen) 3 Kinder mechanisch nicht ganz überstanden.
Ein ganztägiger Zoobesuch mit Fläschchen-Gläschen/Wickeltasche/Windelzeugs/sonstigem ist mit Kinderwagen eine feine Sache, auch wenn man dabei das Kindlein mal ein/zwei Stunden im Tragetuch rumträgt !! In solchen (und etlichen) anderen Fällen ist ein Kinderwagen "einfach praktischer" als eine Lösung ohne Kinderwagen.
Dass moderne "Fahrradanhänger" ein vollständiger Kinderwagenersatz sein können, steht bei alldem ausser Zweifel.

FÜR WAS BRAUCHT MAN EINEN KINDERWAGEN ??? Na zumindest für Oma und Opa :bg::ignore: - sollen die ihre Enkel im Tragetuch rumtragen ?? /: Ironiemodus off :/

chrischian
09.01.2011, 23:23
Wenn man ein riesiges Auto kaufen muss, um da einen Kinderwagen, den man nicht braucht und der ein Heidengeld kostet, drin unterbringen

Ein Kinderwagen ist doch kein "Spezial-Equipment". Die gibt es schon seit 800 Jahren (http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderwagen). :grins:
Ich fand einen Kinderwagen ganz praktisch. Da kann das Baby beim Spazieren oder im Garten in Ruhe schlafen. Auch beim Einkaufen ist das praktisch. Und einen Kinderwagen konnten wir uns sogar als Studenten leisten. Aber heute ist ja alles viel teurer :(

blitz-schlag-mann
10.01.2011, 00:16
Wir haben unsere drei Kinder sowohl ohne Kinderwagen, als auch ohne Kombi oder noch umfangreicheres groß gekriegt. Ist einfach praktischer. Wenn man ein riesiges Auto kaufen muss, um da einen Kinderwagen, den man nicht braucht und der ein Heidengeld kostet, drin unterbringen zu wollen, würde ich noch mal nachdenken.

Kinder brauchen sehr viel weniger an Spezial-Equipment, als uns die Industrie gerne einreden möchte.

Beim letzten Satz gebe ich Dir vollkommen recht. Aber:

Wir haben 2 Bengels in einem Tchibo Kinderwagen für nen schmalen Euro großbekommen. Das Ding war echt praktisch, sei es zum Wickeln eines vollgeschissenen Kleinen mitten in einer Menschenmenge, oder zum durch den Garten schuckeln durch die stolze Oma.

Und den Kinderwagen konnte man ohne zusammenklappen, wenn der Unterbau mal wieder voll mit Einkauf war, einfach hinten in den Kangoo wuppen.

Sternenstaub
10.01.2011, 00:42
Da muss ich doch enja mal wirklich beipflichten. Es geht mühelos ohne all das Geraffel.

Den (natütrlich) von mir angeschafften Kinder/Sportwagen habe ich vielleicht 4 Monate für meinen Sohn genutzt. Kurz nach unserem Umzug nach Australien habe ich aber einen Buggy (oder australsich pusher) gekauft, weil das Teil viel zu unhandlich war, nicht wirklich in den Firmenwagen (Mazda xyz) passte und beim Straßenbahnfahren mehr als unbequem war. Buggy war platzsparend, leicht, den konnte ich allein Treppe rauf oder runter wuchten. Bei der Tochter, die 1 3/4 Jahr später kam, hatte ich weder Kinderwagen noch Buggy, der letzere ging auf dem Rückflug von Melbourne nach Deutschland zu Bruch. Habe den 1 1/4 alten Sohn entweder auf den SChultern geschleppt, weil der entweder laufen oder getragen werden wollte, da hatte ich auch trotz Schwangerschaftsbauch keine Probleme mit. Tochter wurde von Anfang an in einem Tragegestell (weiß gar nicht mehr, ob es sowas noch gibt) direkt vor dem Bauch getragen - aber kein Tuch oder aber in Autobabyschale mit passendem Rollgestell durch die Gegend gefahren. Die war glücklich und happy damit und ist mit 10 Monaten schon alleine gelaufen.
Man braucht ne Menge nicht, habe ich dadurch gelernt, was man braucht ist Zeit und Geduld. ;-)

chrischian
10.01.2011, 00:53
sowas noch gibt) direkt vor dem Bauch getragen - aber kein Tuch oder aber in Autobabyschale mit passendem Rollgestell durch die Gegend gefahren. Die war glücklich und happy damit und ist mit 10 Monaten schon alleine

Autobabyschale? Da war doch was. Sollte nur zum sicheren Transport des Babys im Auto verwendet werden. (HINWEISE ZUR BENUTZUNG EINER AUTO-BABYSCHALE) (http://www.yourbabysneeds.de/index.php?option=com_content&view=article&id=109)

Sternenstaub
10.01.2011, 00:59
vielleicht habe ich mich ja nicht ausführlich genug diesem Thema gewidmet ;)
Das Gestell war explizit für diese Babyschale hergestellt, also von der Firma und wurde überwiegend als Stubenwagen benutzt. Um draußen herum zu stromern, waren die Räder nicht wirklich geeignet. Ich hoffe, du bist nun beruhigt, dass ich meiner heute 22jährigen Tochter nix unzumutbares zugemutet habe. :-p
Kinderwagen wurden/werden ja oft auch als Stubenwagen verwendet, deswegen meine Erwähnung. ;)

chrischian
10.01.2011, 01:07
vielleicht habe ich mich ja nicht ausführlich genug diesem Thema gewidmet ;)
Das Gestell war explizit für diese Babyschale hergestellt, also von der Firma und wurde überwiegend als Stubenwagen benutzt. Um draußen herum zu stromern, waren die Räder nicht wirklich geeignet. Ich hoffe, du bist nun beruhigt, dass ich meiner heute 22jährigen Tochter nix unzumutbares zugemutet habe. :-p
Kinderwagen wurden/werden ja oft auch als Stubenwagen verwendet, deswegen meine Erwähnung. ;)

Sollte nur ein kleiner Hinweis sein. Muss am Ende jeder selber wissen.

Noch mal zum Babysitz (Quelle (http://www.yourbabysneeds.de/index.php?option=com_content&view=article&id=109)):

"Für Babys sind Babyschalen nur im Auto von Vorteil, ...
... da sie die einzige Möglichkeit bieten, sie darin sicher zu transportieren.
Babyschalen fordern den Kindern eine sitzende Haltung ab. Da sie aber noch nicht selbstständig sitzen können, ist der Rücken zu schwach dieser Belastung standzuhalten. Werden die Babys müde, sinken sie in sich zusammen. Der Reflex, den Kopf aufrecht zu halten, ist noch nicht ausgebildet. Dabei drückt der Brustkorb auf den Bauch, was zu Atmungsschwierigkeiten und Verdauungsstörungen führen, sowie die Wirbelsäule und die Nackenmuskulatur erheblich belasten kann."

Sternenstaub
10.01.2011, 01:12
klar, das ist alles zu bedenken. wenn man weder in die eine noch die andere Richtung übertreibt, sehe ich keine Gefahren. Erinnert mich an die verschiedenen Diskussionen wegen Bauch- oder Rückenlage, ein zu viel ist meist schädlich, egal, worum es geht, nech? Als sitzend würde ich das auch aus meinem Erfahrungsschatz nicht bezeichnen, kommt auch ein wenig auf die Schale an. aber 100 Erfahrungen = 100 Theorien.
;-)

bergzwerg61
10.01.2011, 08:34
Hallo zusammen,

nachdem bei uns Mitte März das freudige Ereignis ins Haus steht, ...


Herzlichen Glückwunsch!


....

Nun zu meiner Frage: für welche Klasse von Autos habt Ihr Euch aus welchen Gründen entschieden, wenn Ihr mit der Familie und eventuellem Outdoor- bzw Sport-Gepäck (z.B.Kajak, Kanu, MTBs, Kinderanhänger, Zeltgepäck, etc.) unterwegs seid? Kombi, Van, Minivan, Hochdachkombi oder etwas ganz anderes?

Bin gespannt auf Eure Antworten. Danke schon mal.
Bergbaumi

Kann aus eigener Erfahrung einen normalen PKW-Kombi empfehlen.
Es ist ja nicht nur der (evtl. vorhandene) Kinderwagen, auch Schlitten, Ski, Snowboard usw. lassen sich darin gut transportieren.
Und ab und zu auch Kletter-Freunde, die selbst kein Auto haben (und auch aus Überzeugung nie eins kaufen würden, aber trotzdem gern den "Service" in Anspruch nehmen ;-)).

hyrek
10.01.2011, 08:50
kinderwagen: emmaljunge (der passt auch in einen alten corsa) und die kleine liebt den noch immer, obwohl sie jetzt drei ist. (und wir manchmal einfach keine kraft haben (physisch / psychisch)). der ist auch "outdoortauglich".
auto: mittlerweile ein vw caddy. der ist top (auch wenn wir zusaetzlich manchmal eine dachbox brauchen) ;-)

chrischian
10.01.2011, 08:53
Als sitzend würde ich das auch aus meinem Erfahrungsschatz nicht bezeichnen, kommt auch ein wenig auf die Schale an. aber 100 Erfahrungen = 100 Theorien.
;-)

Die Erkenntnis von Fachleuten (auch Ärzte genannt) ist, das Babys außerhalb des Autos nicht in die Babyschale gehören. Es steht jedem frei, dass zu ignorieren. :(

volx-wolf
10.01.2011, 09:20
FÜR WAS BRAUCHT MAN EINEN KINDERWAGEN ??? Na zumindest für Oma und Opa :bg::ignore: - sollen die ihre Enkel im Tragetuch rumtragen ?? /: Ironiemodus off :/

JA!
Bei uns tragen die Großeltern die Enkel im Tragetuch/Manduca. Dass einzige, was sie stört, ist, dass sie zu Zeiten als wir klein waren, noch nicht auf die Idee kamen, so etwas wie ein Tragetuch zu nutzen (auch wenn es damals "in gewissen Kreisen" schon getan wurde).

Sternenstaub
10.01.2011, 10:48
Die Erkenntnis von Fachleuten (auch Ärzte genannt) ist, das Babys außerhalb des Autos nicht in die Babyschale gehören. Es steht jedem frei, dass zu ignorieren. :(
nunja, was hat das mit Ignorieren zu tun? Ich denke doch mal, dass es auf die Gesamtdauer ankommt, wie lange ein Baby dort "geparkt" - um es mal böse zu formulieren - ist. Wenn ich 4 Stunden täglich oder gar länger mit dem Baby im Auto unterwegs bin, ist das mit Sicherheit schädlicher, als wenn ich gar nicht oder mal eine halbe Stunde mit ihm unterwegs bin und es vielleicht mal maximal eine geringe Zeitdauer dort untergebracht ist. Meine Kinder haben sich überwiegend übrigens auf dem Fußboden auf ner dicken Decke/Matte aufgehalten, jedenfalls so lange, wie sie nicht krabbeln konnten. ;) . Aber wir wollen das ja hier nicht zu einer Glaubensfrage machen, ich wollte nur darauf hinweisen, dass men dies vielleicht differenzierter sehen kann.

chrischian
10.01.2011, 11:07
doch mal, dass es auf die Gesamtdauer ankommt, wie lange ein Baby dort "geparkt"

Wenn Du ein Kurzbabyabparker gewesen bist, dann bin ich beruhigt. ;-)

Bergbaumi
10.01.2011, 12:17
Jetzt hat sich der Faden ein bißchen vom Auto weg, hin zur Babyschale bzw. dem -tuch entwickelt.
Wofür ich aber nicht undankbar bin - schließlich wird auch das Neuland für mich sein. Die große Fürsprache für Manduca & Co. lässt auf einen hohen Praxis- und Alltagswert schließen. Außerdem gefällt mir die Vorstellung, unseren Kleinen so nah bei mir haben zu können. Das klingt doch super :p! Außerdem habe ich an anderer Stelle im Forum auch etwas über die Wandertauglichkeit der Tragesysteme gelesen, das lässt hoffen.

Zurück zum Auto:
Meine Zusammenfassung von oben ist mittlerweile um ein paar Vor- und Nachteile reicher geworden. Allerdings zweifle ich daran, ob ich allein mit Plus und Minus weiterkomme, da das ausschlaggebende Entscheidungskriterium bei Euch am Ende doch sehr individuell war.
Z.B.: Wieviel Wert lege ich auf viel oder extra viel Raum (Argument für VW-Bus)?
Oder: Wie sehr fällt ein hohes Dach negativ ins Gewicht?
Wie viel Wert lege ich auf PKW-Feeling, oder reichen mir auch Transportermerkmale?
Es ist also irgendwie auch eine Glaubensfrage.
Und am Ende wird auch der Wille oder Unwille zur kleineren oder größeren Investition eine nicht unerhebliche Rolle spielen ;-).

casper
10.01.2011, 12:31
Warst du schonmal los und hast dir selbst ein paar Fahrzeuge angeschaut/probegefahren?
Falls nicht, nimm deine Beiden und macht mal mit den unterschiedlichen Typen Probefahrten!
Da werdet ihr selbst sehen, was für euch am besten in Frage kommt.
Hier kannst du nur persönliche Vorlieben mitgeteilt bekommen, wie du schon selbst festgestellt hast.
Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

Sam
10.01.2011, 13:22
Erstens: Glückwunsch!

Zweitens: Auto. Es wurde schon genug + und - aufgezählt. Kann man einiges zu diesem Thema schreiben, aber letztendlich kommt es auf die eigenen Bedürfnisse, Umstände und Erfahrungen an. Wir haben im Bekanntenkreis so ziemlich alle Kinder im gleichen Alter (nun 3 Jahre alt) und es wird über Kombis (Volvo), T4 (mit Umbauten), T3, Hochdachkombis (Berlingo, Kangoo) alles gefahren. Natürlich hat auch jeder sein Lieblingsauto (-lösung) gefunden und alles andere ist Schrott :bg: Einig sind wir uns allerdings alle in dem Punkt, dass eine Schiebetür mit Kindern der Hit ist, Kombis doch wenig Platz bieten und eine Anhängerkupplung für allerlei Aktivitäten sehr praktisch ist.

Ich empfehle sich möglichst viele Autos anzuschauen und zu fahren.

Jogi
10.01.2011, 14:13
Jetzt hat sich der Faden ein bißchen vom Auto weg, hin zur Babyschale bzw. dem -tuch entwickelt.
Wofür ich aber nicht undankbar bin - schließlich wird auch das Neuland für mich sein. Die große Fürsprache für Manduca & Co. lässt auf einen hohen Praxis- und Alltagswert schließen. Außerdem gefällt mir die Vorstellung, unseren Kleinen so nah bei mir haben zu können. Das klingt doch super :p! Außerdem habe ich an anderer Stelle im Forum auch etwas über die Wandertauglichkeit der Tragesysteme gelesen, das lässt hoffen.


Unsere Hebamme wusste von Studeien zu berichten, dass Kinder, die viel herumgetragen werden, signifikant weniger schreien :D, und das deckt sich mit meinem persöhnlichen Eindruck.

Noch was zu der Auto-Baby-Schale mit entsprechendem Fahrgestell: Ein absolutes No-Go. Unsere Kinderärztin spricht Eltern, die mit so Teilen in ihre Praxis kommen direkt drauf an, dass dies sehr unphysiologisch ist. Und meine Liebste (Physiotherapeutin) wird immer ganz blass vor Wut, wenn sie so was sieht. Die Dinger sind einzig und allein für den Transport im Auto gedacht, und auch hier muss man auf entsprechende Pausenzeiten achten, bei denen der Säugling waagerecht liegen kann.

sisusisu
10.01.2011, 14:18
Hallo,
wir(drei Kinder) sind überzeugte Bullifahrer, wir haben einen T4 mit festem Hochdach und langem Radstand für Campingtouren und zur Zeit einen T3 ohne Schnickschnick, der auch in ein Parkhaus passt. Seit wir Bulli fahren, kann ich gar nicht mehr verstehen, wie man andere Autos fahren kann, außer so ganz kleine Stadtflitzer, die sich in jede Lücke quetschen, aber natürlich nicht familientauglich sind.
Einen Kinderwagen kann man, muss man aber nicht haben. Unverzichtbar dagegen war für uns ein gutes Tragetuch. Anstatt Tragegestell würde ich einen Ergo oder Manduca kaufen, die sind leichter und handlicher und man hat sein Baby immer direkt bei sich.
Ein Fahrradanhänger hat uns auch gute Dienste geleistet.
LG
Susanne

chrischian
10.01.2011, 14:30
Schnickschnick, der auch in ein Parkhaus passt. Seit wir Bulli fahren, kann ich gar nicht mehr verstehen, wie man andere Autos fahren kann,


Niedrigerer Spritverbrauch? Unser T5 verbraucht in der Stadt doppelt soviel wie unser Passat.

casper
10.01.2011, 14:33
Unser T5 verbraucht in der Stadt doppelt soviel wie unser Passat.

Dann würd ich mal dringend zur Änderung der Fahrweise raten :baetsch:

winnetoux
10.01.2011, 14:39
Unsere Hebamme wusste von Studeien zu berichten, dass Kinder, die viel herumgetragen werden, signifikant weniger schreien :D, und das deckt sich mit meinem persöhnlichen Eindruck.[/OT]
Da braucht man wohl keine Studie, wenn jemand da ist, muss man auch nicht schreien.

Nur so am Rande: mein Neffe hatte sicher viel Gerödel dabei bei seinen Kurzreisen mit ca. 1-2 Jahren, 25 Kuscheltiere und so, aber hier ist doch erstmal von einem Kind die Rede und nicht von dreien, das anfangs wohl nicht sofort Schlitten und Snowboard etc. tranportiert haben möchte. Opa und Oma haben dann den günstig besorgten Zweitbuggy im Haus, da muss man keinen Kinderwagen rumkutschieren.

Kürzlich sah ich im Möbelhaus ein Pärchen mit zweien, jeder schob so ein Wägelchen, das total minimalistisch war, quasi wie ein Einkaufswagen (aber natürlich totschick mit sicher Superdämpfung und so, es war einfach drumrum nix dran) kleiner (aber angenehm hoch) mit Baby wie auch immer liegend. Ich war völlig beeindruckt und wollte sofort ein Baby ;-) Kann dir aber leider nicht sagen, was das für Dinger waren, zumindest: die passten auch in einen Polo - der einen sehr praktischen Kofferraum hat, wenn man etwas zusammenlegen kann - dann stellt man das quasi einfach hinten rein und kann es leicht wieder rausholen. Bei diesen Riesenkofferräumen geht das mehr ins Kreuz, ich kenne das von Rollstühlen. Polo forever ;-) - und sich vielleicht wirklich erstmal in die Kinderwagenmaterie einarbeiten, wird ja schon knapp, dafür braucht man sicher eigentlich eine mehrmonatige Fortbildung.

chrischian
10.01.2011, 14:54
völlig beeindruckt und wollte sofort ein Baby ;-) Kann dir aber leider nicht sagen, was das für Dinger waren, zumindest: die passten auch in einen Polo - der einen sehr praktischen Kofferraum hat, wenn man etwas zusammenlegen kann - dann stellt man das quasi einfach hinten rein und kann es leicht wieder rausholen. Bei diesen Riesenkofferräumen geht das mehr ins Kreuz, ich kenne das von Rollstühlen. Polo forever ;-)

Wenn Du mal Kinder hast, wirst Du merken, das ein Polo keine Familienkutsche ist. :grins:

chrischian
10.01.2011, 14:58
Dann würd ich mal dringend zur Änderung der Fahrweise raten :baetsch:

Warum sollte ich den Verbrauch des Passats an den T5 angleichen? :baetsch:

guido66de
10.01.2011, 14:58
Wir fahren seit Simons Geburt Berlingo .... Als Transportmittel hatten wir Kinderwagen und Tuch, später Jogger und Kraxe.
Das Auto ist auf jeden Fall unschlagbar zumal wir auch noch Camper sind.

winnetoux
10.01.2011, 14:59
Wenn Du mal Kinder hast, wirst Du merken, das ein Polo keine Familienkutsche ist. :grins:

Ja, falls es jemals dazu kommen sollte, werde ich den Test antreten und berichten, kann noch dauern, aber so ein Polo hält ja ne Weile :D

Es ist doch wie mit dem Rucksack: wenn nicht mehr reingeht, kann man eben nicht alles mitnehmen, was man mitnehmen wollte. Im letzten Urlaub hatte ein Pärchen zwei Wanderkajaks auf dem Dach ihres - Polos von ca. 1985.:lol: Laut Kennzeichen müssen sie mindestens 1200 km gefahren sein, one way.
Eine fünfköpfige Familie erzählt mir alle Jubeljahre, wie sie mit ihrem Golf in die Bretagne gefahren sind, Kinder so 5, 8 und 9 - das ging dann mit Anhänger :grins: ich gebe zu, das finde ich unnötig risikobehaftet, es waren wohl andere Zeiten. Wir hatten für vier früher einen Variant oder großen Mercedes. Sparte den Anhänger, Platz war nicht mehr im Auto, aber Mama ist auch keine minimalistische Outdoorerin. Fahrräder würd ich vor Ort leihen, aber der Kinderroller passt schon noch irgendwie rein, in den Polo. :grins:

ranunkelruebe
10.01.2011, 15:05
Hallo bergbaumi,

ich hab nicht alles gelesen, da ich von Autos eh keinen Plan habe, aber ich möchte trotzdem meinen Senf abgeben ;-)
Von mir noch eine Stimme für Tragehilfen. Spart euch das Geld für einen Kinderwagen und kauft stattdessen ein gutes Tuch.
Evtl. später noch einen RingSling dazu, irgendwann evtl. eine Komforttrage oder einen MaiTai.

Grüße,
Rana

(Falls ihr doch einen KiWa wollt: Kauft einen mit Federung, mir wird immer ganz anders, wenn ich diese ungefederten Sportwagen mit Neugeborenen drin durch die Schlaglöcher brettern sehe.)

chrischian
10.01.2011, 15:18
Ja, falls es jemals dazu kommen sollte, werde ich den Test antreten und berichten, kann noch dauern, aber so ein Polo hält ja ne Weile :D


Wenn der Polo bereits das ist, wird man sicherlich auch zu dritt gut auskommen. Aber hier ging es um eine Neuanschaffung. Ab zwei Kindern wird es dann schon etwas eng. Der Rucksackvergleich ist gar nicht mal so schlecht. :) Aber wer will sich schon immer einschränken. :bg:

winnetoux
10.01.2011, 15:23
Naja, der Rucksackvergleich ist vom Threadsteller - insofern gehe ich davon aus, da wird das Zusatzhandtuch wieder ausgepackt im Gegensatz zu meiner Mama auf Urlaub ;-)

Und er hat doch anscheinend ein Auto, vermutlich komfortabler als ein -
Ansonsten seh ich das schon auch, dieses ganze Zeugs, das für Kinder so mitgeschleppt wird, vermutlich kann man sich dem nicht entziehen - keinen Platz zu haben, verkürzt das Geheule evtl. und ich bin vorerst froh, nur einen Polo zu haben ;-)

chrischian
10.01.2011, 15:35
... ich bin vorerst froh, nur einen Polo zu haben ;-)

Wir haben im T5 noch 2 Plätze frei und haben den Fehler gemacht, den Freund eines meiner Kinder mitzunehmen bzw. haben wir auch schon Cousin und Cousine mit auf Tour genommen.

Jetzt will jeder meiner 4 Kinder einen Freund mitnehmen! :bang:

winnetoux
10.01.2011, 15:37
:hahaa: ich glaub, du brauchst ein neues Auto. Gerecht muss es schon zugehen! Wenn der kleine Eisbär nicht mitkann, darf Papa auch seine Lieblingssocken nicht einpacken.
Zusatzpolo?

casper
10.01.2011, 15:46
Verbrauchst du wirklich mehr als 12 Liter mit deinem T5 :o?

chrischian
10.01.2011, 15:52
Verbrauchst du wirklich mehr als 12 Liter mit deinem T5 :o?

Der Passat ist so ein Blue-Motion-Dings mit Start-Stop-Automatik und verbraucht in der Stadt ca 6l. Beim T5 (mit Dieselpartikelfilter) sind es dann 11l-12l. :( Im Nachtverkehr natürlich weniger.

Sam
10.01.2011, 17:03
Wir fahren seit Simons Geburt Berlingo .... Als Transportmittel hatten wir Kinderwagen und Tuch, später Jogger und Kraxe.
Das Auto ist auf jeden Fall unschlagbar zumal wir auch noch Camper sind.


In allen Punkten Zustimmung :bg:

casper
10.01.2011, 17:41
Der Passat ist so ein Blue-Motion-Dings mit Start-Stop-Automatik und verbraucht in der Stadt ca 6l. Beim T5 (mit Dieselpartikelfilter) sind es dann 11l-12l. :( Im Nachtverkehr natürlich weniger.


Für einen Verbrauch von 6l mit nem Passat (Variant) brauch ich kein Blue Motion :bg:. Das schaff ich auch so (und drunter :baetsch:)

Sam
10.01.2011, 17:51
Für einen Verbrauch von 6l mit nem Passat (Variant) brauch ich kein Blue Motion :bg:. Das schaff ich auch so (und drunter :baetsch:)

Mit einem Benziner?

casper
10.01.2011, 17:56
Mit einem Benziner?

Nö. 2.0 TDI DPF . Hat sogar mit nem 4Motion geklappt.
Lag da bei ca. 5,8 l im Schnitt

chrischian
10.01.2011, 17:58
Für einen Verbrauch von 6l mit nem Passat (Variant) brauch ich kein Blue Motion :bg:. Das schaff ich auch so (und drunter :baetsch:)

Schön für Dich. Ich sprach vom Stadtverkehr. Bei Dir auf dem Dorf gibt es wahrscheinlich kaum Verkehr. Da würde ich mit 4l auskommen. :gaehn:

sisusisu
10.01.2011, 20:10
Also unsere Bullis kommen beide mit 8 l Diesel aus, auf Langstrecken auch weniger.
Im Stadtverkehr, da braucht unser Fahrrad mit Anhänger vielleicht 10l auf 100km - Apfelschorle :-)
In der Mischkalkulation liegen wir da glaube ich ganz gut.
Unsere Kombination aus bis zu 9-Sitzer und Campingschlafmobil für bis zu 5 Leute, im Notfall auch 6, das ist schon unschlagbar. Man kann halt auch mal ne Nacht irgendwo auf nem Parkplatz pennen, als Zwischenübernachtung oder um ausgedehnte Tageswanderungen morgens früh direkt zu starten. Wir hatten schon Fahrräder für bis zu sechs Personen mit im Urlaub, einmal bin ich mit drei Freundinnen und insgesamt 5 Kleinkindern und einem Hund gefahren und Campingausrüstung für 3 Familien.

atlinblau
11.01.2011, 10:14
Seit 6 jahren Sharan "family". Vorteile:
* integrierte Kindersitze
* Platz für die Kids
* man muss sich beim rein und raus der Kinder nicht bücken
* es passen zwei Faltboote, die ganze Ausrüstung und Proviant für drei Wochen rein
* Platz für Einkauf und Kinderwagen
* hintere Sitzreihe raus und man hat 2mx1m eine ebene Liegefläche


Als Kinderwagen hatten wir den Teutonia Joe, mit dem ich scaten konnte.

Thomas

crunchly
11.01.2011, 10:45
Sorry aber ich verstehe den ganzen Aufwand hier nicht. Bin mit meinem Bruder(beide mittlerweile knappe 30 Jahre) und meinen Eltern mit Gepäck, teilweise Skier oder Fahrräder auf dem Dach in einer Audi Limousine überall hin verreist. Einen Kombi oder gar Minivan gab es nie, was nicht an den finanziellen mitteln lag, sondern weils einfach nicht nötig war. Sicher es wäre etwas komfortabler gewesen, mehr aber auch nicht. Überlegt mal ob das in eurer Kindheit nicht ähnlich war? Oder seit ihr alle im Minivan oder VW Bus mit 3 Sitzreihen durch die Gegegend gefahren worden? Wir fahren 2x pro Jahr mit 6 Personen und Gepäck im VW Bus für 2 Wochen nach Schweden, da sollte ein normal großes Auto von mir aus auch ein Kombi wohl für 2 Erwachsene mit Kind reichen oder? Was macht den eine Familie die 3 Kinder oder mehr hat? Einen VW Bus mit Anhänger kaufen oder einen LKW? :bg:

guido66de
11.01.2011, 11:09
Wir fahren mit Faltcaravan und zwar in der Regel alle zwei Tage weiter. Der Belingo ist mit jeweils einer großen Kunststoffbox pro Person plu 1 für die Schuhe und 1 für die Jacken ausgestattet. Ist halt praktisch man braucht nicht groß zu kramen und die Sachen sind wetterfest verpackt. Dazu kommen noch Rücksäcke und Ausrüstung für Touren, kleines Zelt, Paddelklamotten für drei Personen ... also ich möchte damit nicht mit einem PKW unerwegs sein. ausserdem ist der Berlingo auch nicht so groß und ich fahre den im Stadtverkehr mit ca. 6,5 l und auf Langstrecke (sogar mit Hänger) unter 6 l.

derSammy
11.01.2011, 11:11
Sorry aber ich verstehe den ganzen Aufwand hier nicht. Bin mit meinem Bruder(beide mittlerweile knappe 30 Jahre) und meinen Eltern mit Gepäck, teilweise Skier oder Fahrräder auf dem Dach in einer Audi Limousine überall hin verreist. Einen Kombi oder gar Minivan gab es nie, was nicht an den finanziellen mitteln lag, sondern weils einfach nicht nötig war. Sicher es wäre etwas komfortabler gewesen, mehr aber auch nicht. Überlegt mal ob das in eurer Kindheit nicht ähnlich war?


;-)

Doch bei uns wars genauso!!


Aber nicht weil wir dass alle so Prima gefunden haben mit dem Gepäck auf den Knien 8 Std. nach Bibione zu Fahren, sondern weils es Ende der 70er, Anfang der 80er schlichtweg noch gar keine "Minivans" gab und der "einzige" Kombi damals der Passat (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vw_passat_b2.jpg&filetimestamp=20100913172446)war. ( Ab. 1980)

crunchly
11.01.2011, 11:57
Siehste ;-) sicher gehts bequemer aber ich kann mich nicht erinnern zwischen Skischuhen und Surfbrett eingeklemmt gewesen zu sein... Vielleicht brauchen die Kinder heute einfach mehr Platz als wir früher :bg:

chrischian
11.01.2011, 12:00
Vielleicht brauchen die Kinder heute einfach mehr Platz als wir früher :bg:

Früher konnte man hinten beliebig viele Kinder stapeln. Heute brauchen die Sitzgurt oder sogar einen Kindersitz. Was kommt als nächstes?

crunchly
11.01.2011, 12:05
So alt bin ich noch nicht, auch bei uns gabs schon Kindersitze, zu der Zeit bekamen die Autos dann sogar nen 2ten Aussenspiegel. :baetsch:

derSammy
11.01.2011, 12:56
Siehste ;-) sicher gehts bequemer aber ich kann mich nicht erinnern zwischen Skischuhen und Surfbrett eingeklemmt gewesen zu sein... Vielleicht brauchen die Kinder heute einfach mehr Platz als wir früher :bg:

;-)

Oder aber...

Wir sind nur ganz selten mal mit Skischuhen&Surfbrett nach Bibione gefahren :bg:

und...

bei uns gabs auch noch keine Kindersitze geschweige denn Sicherheitsgurte :roll:

(im Nachhinein ists mir eh ein Rätsel wie wir da jemals angekommen sind ohne Navi :cool: )

winnetoux
11.01.2011, 13:17
;-)
Wir sind nur ganz selten mal mit Skischuhen&Surfbrett nach Bibione gefahren :bg:


Eben, irgendwas muss man dann schweren Herzens wieder auspacken und zu Hause lassen und dann stellt man fest: ging auch ohne Skischuhe.

Becks
11.01.2011, 14:31
Kombi, k.a. ob nun hochdachig oder nicht. Meiner (Volvo V40) ist kein hochdachiges fahrzeug, aber dafür recht lang. Es passt ziemlich viel rein, sogar für meine Verhältnisse. Mir wird vorgeworfen, ich würde immer mit dem halben Haushalt herumfahren, was nicht stimmt. :bg:
Und dank Dieselmotor frisst das Auto auch nicht so viel Sprit wie ein benziner.

Alex

Bergbaumi
11.01.2011, 16:48
Mit der Limousine zu viert in den Camingurlaub nach Jugoslawien habe ich auch noch gut in Erinnerung. 1000km einfach ohne Klimaanlage im August bei 30° mit Null Bewegungsfreiheit und Biene Maja aus dem Walkman der kleinen Schwester. Die pure Folter. Und meine Eltern hat der Stress wohl auch ein paar graue Haare gekostet. Erholsam geht anders :bg:!

Na klar ging das auch. Mit einem riesigen Steilwandzelt und gesteppten Baumwollschlafsäcken. Schnorchelsachen und Monopoli waren sogar auch immer dabei ;-).
Aber: wir hatten immer einen randvollen Dachgepäckträger, das Auto war völlig überladen und wir Kinder waren in Gepäckstücken geradezu eingebaut.

Die Gründe, warum ich persönlich mir Gedanken über ein ausreichend großes Auto mache liegen vor allem in der Sicherheit. Vielleicht spreche ich da nicht für jeden, aber zumindest für mich und die STVO ;-).

Die vollbeladenen Rückbänke mit hochgestapelten Taschen, Rucksäcken und Proviantboxen sind eine böse Falle. Wenn man apruppt bremsen muss oder gar einen Unfall hat werden die herumfligenden Teile zu wahren Geschossen. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern ist das gefährlich. Darum gehören Gepäckstücke in den Kofferraum und beim Kombi oder Van hinter ein Gepäcknetz. Zwingend. Alles andere ist grob fahrlässig. (Dass der Lieblingsteddy mit nach vorne darf und gegen Bananen, Gummibärchen und andere Klein- und Weichteile nichts einzuwenden ist, versteht sich von selbst ;-)). Das ist ein Grund warum ich persönlich über ein größeres Fahrzeug nachdenke.

Der zweite Grund liegt in der maximalen Zuladung. Mit Kind und Kegel hat man die schnell mal überschritten, was sich negativ auf das Fahrverhalten auswirkt. Es gibt eine ganze Reihe von anschaulichen Filmen, die zeigen, was passiert, wenn man mit einem überladenen PKW ein Ausweichmanöver fahren muss (à la Elchtest).
Natürlich haben größere Autos nicht automatisch eine höhere Zuladung, aber man findet sie dort eher als bei Kleinwagen.

Fazit: Ich will auch nicht mehr Gepäck mitnehmen als damals mit meinen eigenen Eltern, aber ich will es verantwortungsvoll (und) sicher verstauen können.

derSammy
11.01.2011, 18:16
:o


Die Gründe, warum ich persönlich mir Gedanken über ein ausreichend großes Auto mache liegen vor allem in der Sicherheit. Vielleicht spreche ich da nicht für jeden, aber zumindest für mich und die STVO ;-).

Die vollbeladenen Rückbänke mit hochgestapelten Taschen, Rucksäcken und Proviantboxen sind eine böse Falle. Wenn man apruppt bremsen muss oder gar einen Unfall hat werden die herumfligenden Teile zu wahren Geschossen. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern ist das gefährlich. Darum gehören Gepäckstücke in den Kofferraum und beim Kombi oder Van hinter ein Gepäcknetz. Zwingend. Alles andere ist grob fahrlässig. (Dass der Lieblingsteddy mit nach vorne darf und gegen Bananen, Gummibärchen und andere Klein- und Weichteile nichts einzuwenden ist, versteht sich von selbst ;-)). Das ist ein Grund warum ich persönlich über ein größeres Fahrzeug nachdenke.

Der zweite Grund liegt in der maximalen Zuladung. Mit Kind und Kegel hat man die schnell mal überschritten, was sich negativ auf das Fahrverhalten auswirkt. Es gibt eine ganze Reihe von anschaulichen Filmen, die zeigen, was passiert, wenn man mit einem überladenen PKW ein Ausweichmanöver fahren muss (à la Elchtest).
Natürlich haben größere Autos nicht automatisch eine höhere Zuladung, aber man findet sie dort eher als bei Kleinwagen.

Fazit: Ich will auch nicht mehr Gepäck mitnehmen als damals mit meinen eigenen Eltern, aber ich will es verantwortungsvoll (und) sicher verstauen können.

:o

Dass alles willst DU ?!?!

GROß
am besten knapp 2m³ Kofferraum als 5 Sitzer :hahaa:
oder gar rd. 3,5m³ bei umgeklappen Rücksitzen :hahaa:
Ein Stabiles Trenngitter (net son pro forma Platiknetz ) hinter Deinen Kids:roll:
Ein Fahrwerk mit "Transportergenen" (so von wegen Zuladung und Stabilität) :(
Am Ende noch 5 Personen + 450KG :o
Und dass am besten noch EURO 5 :grins:

Sowas gibts net!!

Auf der ganzen Welt nicht !!!

Nur so Ähnlich :bg:

*klick* (http://lh4.ggpht.com/_ZsVsz_OdUn8/TSx_d6AI9aI/AAAAAAAACG8/MF5wHg0lUO0/s512/doblomaxi.JPG) *klack* (http://lh5.ggpht.com/_ZsVsz_OdUn8/TSx_6DgAwqI/AAAAAAAACHA/5LsOpUNFZMw/s512/DOBLO.JPG)

nosports
11.01.2011, 19:02
Auto kann mit Kindern nicht groß genug sein.
Momentan hab ich nen Skoda Octavia Scout Kombi.
Mit einem Kind vollkommen ausreichend, ich fürchte nur mit nen zweiten wirds schnell eng. Geplant ist bei mir dann nen T5 - kein Bock mehr auf Kompromisse.
Wenns da nicht alles reinpasst ist es def. zu viel.
Ein befreundetes Ehepaar hat ist von nen 5er Kombi auf nen Skoda Yeti umgestiegen.
Die sind sehr zufrieden. Durch das Hochdach bekommst einfach mehr rein!

fcelch
11.01.2011, 19:06
Hei,
ich habe den Kinderwagen auch gehaßt. Als die Kids 2 waren sind die gelaufen. Als Motivationshilfe habe ich sie gelegentlich auf die Schulter genommen. Da kamen aber schon früh sehr weit zu Fuss.
D.h. aber nicht das der Autoplatz dann unkritischer wird. Ab dem Zeitpunkt haben wir dann Fahrradkindersitze mitgenommen. Und mehr Spielzeug. Später Kinderrad + Kindersitz + Helme....

Zum Auto:
Kann den Kongoo sehr empfehlen. Folgende Argumente:
- Da passt viel rein
- Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt
- Verbrauch OK
- Schiebetüren optimal
- Platzangebot prima
- Frau benutzt den als "Einkaufswagen"

Ich sehe nicht ein 20% des Preise eines Einfamilienhauses für z.B. einen Passat auszugeben. Und wenn der Passat 2 Jahre alt ist kostet er noch mehr wie ein Kangoo. Nee, danke. Aber das ist sicher Ansichtssache, ICH gebe das Geld lieber für 2 oder 3 Urlaube aus.
Der Kangoo ist sicher nicht optimal für tägliche lange Autobahnfahrten. Für gelegentliche Urlaubsfahrten und als Mamikutsche isser aber prima. Und man kann halt nur so um 140 auf der Piste fahren, darüber wird er laut.

Gruß,
FCElch

chrischian
11.01.2011, 19:08
Mit einem Kind vollkommen ausreichend, ich fürchte nur mit nen zweiten wirds schnell eng. Geplant ist bei mir dann nen T5 - kein Bock mehr auf Kompromisse.


Dann nimm aber die Langversion! ;-)

Ditschi
11.01.2011, 19:18
Hallo,
meine Kids sind groß, aber als hinten noch drei saßen, war`s auch ein Bus.
Erst ein Toyota F- Model ( Kennt den noch jemand?), dann ein VW-Bus.
Beiden trauer ich noch etwas nach, denn Platz ohne Ende ist was Feines, verführt jedoch dazu, auch alles mitzunehmen.
Heute würde ich in der Sitution zum Caddy Maxi tendieren, also zu der Langversion.
Platz wie ein Bus, aber halb so teuer.
Gruß Ditschi

winnetoux
11.01.2011, 19:28
EIN Kind vorerst, München anscheinend. Was soll man da mit einem "Yeti"? Oder wird im Alltag das meiste zu Fuß erledigt? Einkauf, Kinderarzt, Babyschwimmen, Mozartunterricht, Tagesmutter, bei Oma abgeben ...

Nachbars, Abenteuerfamilie, drei Kinder jetzt langsam größer, Fiat Panda, halbländl. Gegend, für die Urlaube haben sie so einen Abenteuer-LKW - den haben sie, weil sie ne Weile irgendwo Richtung Russland gelebt haben und anscheinend können sie nicht loslassen. Nur mit dem Panda wäre zu fünft im Urlaub wohl kaum ausreichend, aber dieser LKW in Mitteleuropa ... zumindest: sie haben einen Alltagswagen, der ziemlich praktisch aussieht und der anscheinend ab und an mit in den Urlaub kommt, aber nicht immer - wenn der Polo versagt, fahr ich den mal Probe, mit einem Kind kann ich mir auch den gut vorstellen, ohne gleich von bayr. Beamten rausgewunken zu werden. ;-)

Enja
11.01.2011, 19:37
gelöscht. Thema verfehlt.

chrischian
11.01.2011, 19:42
Die Frage hier war ja ursprünglich, wie man auch mit Kind mobil bleibt. Braucht man tonnengeweise Geraffel und einen Fast-LKW, um das alles zu transportieren, ist man eben nicht mehr mobil.

Das stimmt ja so nicht.


Nun zu meiner Frage: für welche Klasse von Autos habt Ihr Euch aus welchen Gründen entschieden, wenn Ihr mit der Familie und eventuellem Outdoor- bzw Sport-Gepäck (z.B.Kajak, Kanu, MTBs, Kinderanhänger, Zeltgepäck, etc.) unterwegs seid?

Und da hat er jede Menge Antworten bekommen. :wohoo:

atlinblau
11.01.2011, 20:19
Chrischian
"Früher konnte man hinten beliebig viele Kinder stapeln. Heute brauchen die Sitzgurt oder sogar einen Kindersitz. Was kommt als nächstes?"
Was früher ging, ging aber nicht immer gut.
Die Zahl der Verkehrstoten hat von 19193 (1970, nur alte Bundesländer)
auf 4152 (2009 Gesamtdeutschland) abgenommen.
Die Autos sind nicht nur größer sondern auch sicherer geworden.
Ich bin dankbar dafür, dass eine kinderreiche Familie ihre Zwillinge nicht mehr auf
der Hutablage ihres Kombis transportieren dürfen/müssen.

Thomas

Bergbaumi
11.01.2011, 21:37
@Sammy:
Jaja, is ja gut ;-).

@winnetoux:
Stimmt. Erst mal ist es nur ein Kind und wird am Münchner Stadtrand wohnen. Für den Alltag reicht also ein Kleinwagen allemal. Egal ob nun Panda, Polo oder was auch immer. Wahrscheinlich ausreichend für 70% aller Fahrten, die man so macht. Zum Supermarkt, zum Mülltrenncontainer, etc.

Sobald man sich aber auf den Weg zu entfernteren Zielen macht (die leider nicht immer gut und/oder schnell mit der Bahn zu erreichen sind), muss man auf die Autobahn :o. Mit einem voll beladenen Kleinwagen zwischen all den rasenden PS-Monstern herum zu fahren, muss ich mir nicht mehr geben. Das ist einfach nicht entspannt. Da braucht man ein schon bißchen Radstand für die Laufruhe und ein bißchen Blech für die Knautschzone. Die Golf-Klasse ist das Minimum in dem ich mich auf der Autobahn wohlfühle.

Bergbaumi
11.01.2011, 21:39
Mittlerweile habe ich noch einige gute Denkanstöße bekommen.
Zum Beispiel, dass Schiebetüren hinten sehr praktisch sind. Das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.
Letztlich werde ich mich also mal mit meiner besseren Hälfte beraten müssen, wie viel Transportvolumen es so sein soll/muss ;-).

Lotta
11.01.2011, 21:49
Wollt ihr denn einen Neuwagen oder einen (jungen) Gebrauchtwagen?

Ich denke das Beste ist es, erstmal verschiedene Konzepte Probe zu fahren (Kombi, Bus, Van etc.). Da sieht man am ehesten, wo man sich wohlfühlt. Vielleicht ist euer Empfinden dann auch ganz anders als in der Theorie...

Anregungen habt ihr jetzt ja eine ganze Menge :bg:

Randonneur
11.01.2011, 22:00
Erstens: Glueckwunsch.

Zweitens: Fuer die Statistik:

Nach meiner Erfahrung ist ein Kinderwagen nicht nuetzlich. Ein Buggy muss schmal genug sein um durch Tueren zu passen. Sonst ist vor dem Bauch und dann auf dem Ruecken tragen am besten.

Mit nun vier Kindern reicht uns ein Touran knapp. Der Vorteil ist, dass er als Alltagsauto taugt und trotzdem auch fuer alle sechs im Urlaub (knapp).

Vor allem: locker bleiben.

Nina Graupner
12.01.2011, 10:52
Ich fahre seit knapp einem Jahr einen Dacia Logan MCV und bin sehr zufrieden. Fahre das Auto als 5 Sitzer und habe auf die zusätzliche Rückbank (=7 Sitzer) verzichtet. Somit einen super großen Kofferraum (=700 Liter). Zudem finde ich super, dass du die hinteren Türen zur Seite aufkappen kannst zur Beladung des Kofferraums.

Die Ausstattung ist zweckmäßig und nichts für Leute die Wert auf Leder, Navi, super Radio etc. legen. Für mich muss ein Auto lediglich zweckmäßig sein, um ggf. mit viel Ausrüstung von A nach B zu kommen, sodass mich die spatanische Ausstattung nicht stört (obwohl ich schon die Luxusversion fahre :p).

Der Logen hat eine Gesamtlänge von 4450mm-5573mm und eine Höhe von 1636mm-1662mm. Du sitzt im Logen etwas höher als in einem "normalen PkW" was ich auch sehr angenehm finde. Das Dach kann ich, trotz Höhe, noch gut beladen.

Klappst du die Rückbank um, so kannst du gut in Wagen übernachten (+Gepäck). Ich bin so um die 1,73cm groß und habe noch gut Platz an Kopf und Füßen! Aber auch ohne Umklappen der Rückbank müsste eine Kinderkarre und Gepäck seinen Platz im Kofferraum finden.

Was also den Transport von Outdoorgepäck angeht, kann ich den Logen nur empfehlen.

Erfahrungen mit dem Transport von Kindern ;-) habe ich allerdings nicht.

Gruß Nina

Corton
12.01.2011, 11:26
Der Logen hat eine Gesamtlänge von 4450mm-5573mm
Die Länge ist Temperatur-abhängig? Stell ich mir im Alltag (Stichwort: Parklücke) ganz schön anstrengend vor!

Fritsche
12.01.2011, 11:29
Ich bin als Single die meiste Zeit Lada Samara gefahren: das geländetauglichste 2WD Auto, ebenes Doppelbett für 2 Personen im Handumdrehen machbar (bei Außen- und Innenabmessungen wie Golf 3), wenig Spritkosten, geringste Unterhaltskosten, gute Fahreigenschaften, hervorragende Zuverlässigkeit.

Kurze Exkursionen zu Deutschen und Japanern habe ich mit exzessiven Reparaturkosten und stark eingeschränkter Alltagstauglichkeit gebüßt.

Dann, als Paar, war mein Samara immer das Urlaubsauto. Warum? Siehe oben. (Unter Urlaubsauto verstehe ich alles zwischen Skiurlaub in Österreich bis zu 3 Monaten quer durch Island mit dem Samara als „Wohnmobil“).

Jetzt, mit 2 Kindern, ist der Samara immer noch das Urlaubsauto in unserem Fuhrpark, allerdings inzwischen mit Dachbox. Der Hartan Racer Kinderwagen passt problemlos in den Kofferraum, der Kindersitz passt besser auf den Beifahrersitz als im Audi 80….
Zwischenzeitlich gabs noch einen Ausrutscher zu einem VW Bus, der aber außer mit Reparaturen nur mit extremen Kosten und vergleichbar mickriger Alltagstauglichkeit glänzen konnte. Und zum Schlafen ist im Dehler T3 auch nicht mehr Platz als im Samara.

Kurz: von meinen bisherigen 18 Autos waren nur 3 richtig gut – alle 3 Samaras. Nach insgesamt 900 000 gefahrenen km und davon 600 000 auf Samara ist das auch statistisch gesichert ;-).

Leider wird der Samara nicht mehr gebaut…

Anja2
12.01.2011, 14:41
Ich finde Schiebetüren für Kinder sehr praktisch, wie beim Ford Conect.

Fritsche
12.01.2011, 15:47
Mal ganz davon abgesehen – was macht ein Auto reisetauglich? Von Allgemeinplätzen wie Zuverlässigkeit und Betriebskosten bzw. Reparierbarkeit vor Ort abgesehen: Wichtig werden dann viele Kleinigkeiten, die bei den meisten modernen Autos katastrophal nerven:

wenn die Türen von selber abschließen, während man am Kocher sitzt und eine Suppe kocht, und der Schlüssel im Auto liegt.

Wenn bei häufigem Ein-und Aussteigen (zwecks Sightseeing, Fotoshooting etc) die Fußmatte verrutscht, unter das Kupplungspedal kommt und dann der Wagen nicht mehr startet, weil der Kupplungsschalter nicht öffnet, wenn die Kupplung nicht vollständigst bis durch das Bodenblech gedrückt wird.

Wenn der Wagen katastrophale Traktion hat und man bei jeder nassen Wiese auf einem Zeltplatz liegen bleibt.

Wenn die Vordersitze nicht in eine waagrechte Pausenposition verstellt werden können.

Wenn der Zündschlüssel ein elektronischer ist und nass wurde und die Karre nicht mehr anspringt.

Wenn der Motor Spezialöl braucht, welches nicht im Ausland verfügbar ist (manche VW Diesel).

Wenn man im Auto schlafend immer die Zündung anmachen muss, um die Fenster zu- oder aufmachen zu können, weil die Karre leider elektrische Fensterheber hat.

Usw. Da fallen die meisten modernen Autos durch.

derSammy
12.01.2011, 16:37
Mal ganz davon abgesehen – was macht ein Auto reisetauglich? Von Allgemeinplätzen wie Zuverlässigkeit und Betriebskosten bzw. Reparierbarkeit vor Ort abgesehen: Wichtig werden dann viele Kleinigkeiten, die bei den meisten modernen Autos katastrophal nerven:

wenn die Türen von selber abschließen, während man am Kocher sitzt und eine Suppe kocht, und der Schlüssel im Auto liegt.


Selber schuld , dass macht man nicht (zweimal)

Wenn bei häufigem Ein-und Aussteigen (zwecks Sightseeing, Fotoshooting etc) die Fußmatte verrutscht, unter das Kupplungspedal kommt und dann der Wagen nicht mehr startet, weil der Kupplungsschalter nicht öffnet, wenn die Kupplung nicht vollständigst bis durch das Bodenblech gedrückt wird.

Bei uns in Bayern heissts "Wenn der Hund net g´schissen hätt, hätt er den Hasn dawischt"

Eine passgenaue Fußmatte, bzw. ne vernünftige Befestigungsmöglichkeit wirken da Wunder... vor allem seh ich da keinen Unterschied zwischen Fußmatten in einem "alten" oder "neuen" Auto

Wenn der Wagen katastrophale Traktion hat und man bei jeder nassen Wiese auf einem Zeltplatz liegen bleibt.

:D

AUTO = Straße oder dafür ausgewiesene Stell- oder Fahrflächen
AUTO = NIX Auf der Wiese!!



Wenn die Vordersitze nicht in eine waagrechte Pausenposition verstellt werden können.

;-) Manch einer mag vielleicht seine Pausen net in der waagrechten verbringen, sondern sich tatsächlich erholen

Wenn der Zündschlüssel ein elektronischer ist und nass wurde und die Karre nicht mehr anspringt.


Blöderweise verlangen alle Versicherungen eine Wegfahrsprerre und da gibts
a.) ne Parkkralle (eher unkommod)
b.) ne elektrische Wegfahrsperre (dann muss man halt den nassen Schlüssel trocken halten)

Wenn der Motor Spezialöl braucht, welches nicht im Ausland verfügbar ist (manche VW Diesel).

gibt ja auch andere Marken und ein 5W40 sollte es dann doch "überall geben" bzw. 5l Davon im Kofferraum sollten auch noch sein Platzerl finden können

Wenn man im Auto schlafend immer die Zündung anmachen muss, um die Fenster zu- oder aufmachen zu können, weil die Karre leider elektrische Fensterheber hat.

Wenn ich schlaf kann ich eh nix machen ... ausser schlafen
Bin ich wach kann ich alles machen (sogar Zündung an, Fenster rauf/runter) Zündung aus

Usw. Da fallen die meisten modernen Autos durch.


Fritsche, ich glaub ich verstehe schon was Du sagen willst

> Ein Älteres Fahrzueg hat den einen oder anderen Vorteil gegenüber einem modernem Plastikbomber mit einem Haufen elektronischen zumeist überflüssigen "Schnick Schnack"
Deine Beispielsammlung ist aber, bei aller Freundschaft, ziemlich abstrus"

bergzwerg61
12.01.2011, 19:46
@sammy:
Von Autos hast Du sicher mehr Ahnung als ich, aber das Beispiel "Auto auf nasser Wiese" dürfte für einige hier Anwesende nichts unbekanntes sein.
Hab es selbst erlebt: tschechischer Zeltplatz in einem Dorf hinter dem Riesengebirge, einzig reguläre Zufahrt über eine Brücke, die aufgrund von Dauerregen nicht mehr befahrbar war. Wer da weg wollte/ mußte, fuhr über die Wiese zum nächsten Feldweg. ;-)

derSammy
12.01.2011, 19:58
@sammy:
Von Autos hast Du sicher mehr Ahnung als ich, aber das Beispiel "Auto auf nasser Wiese" dürfte für einige hier Anwesende nichts unbekanntes sein.
Hab es selbst erlebt: tschechischer Zeltplatz in einem Dorf hinter dem Riesengebirge, einzig reguläre Zufahrt über eine Brücke, die aufgrund von Dauerregen nicht mehr befahrbar war. Wer da weg wollte/ mußte, fuhr über die Wiese zum nächsten Feldweg. ;-)

;-) OK Zwergerl...

aber auch neue Autos kommen da wieder aus der Wiese (in der sie nix verloren haben);-)

bergzwerg61
12.01.2011, 20:10
o.k., hast ja recht ..... da waren vermutlich noch alte Traktorspuren auf der Wiese, in denen man gut fahren konnte ;-)

Im übrigen denk ich, ist es jedem selbst überlassen, was er fährt (oder nicht).
Kommt ja immer auf die speziellen Gegebenheiten an.
Also bergbaumi: viel Erfolg bei der Suche nach dem für euch richtigen Gefährt!

Ina II
26.01.2011, 13:45
wir hatten seinerzeit nen Vaneo:
Nachteile: nicht schön, bedingt wintergeeignet und außerdem teuer, (war aber ein Firmenwagen;-)), das Boot aufs Dach zu hieven war jedesmal ein Kraftakt, weil es doch ziemlich hoch war
Vorteile: da paßte der Kinderwagen im NICHT zusammengeklappten Zustand hinten rein, und noch jede Menge Extragepäck.

In Punkto Kinderwagen würd ich, wenn Ihr viel radfahrt, auf die klassische Karre komplett verzichten und statt dessen einen guten Fahrradhänger kaufen. Wir hatten den Chariot Cougar. Der ist im Nu mit einem 3. Rad zum geländetauglichen Kinderwagen umgerüstet, schiebt sich deutlich besser als ein normaler Kinderwagen und die Kinder liegen wirklich gut drin (anfangs mit Babyschale bzw. Hängematte). Außerdem läßt er sich - allerdings mit etwas mehr Aufwand - zum längeren Transport auch flach zusammenlegen.

Pan Tau
14.02.2011, 00:34
bei uns C8:
Viel Platz, man kann von vorne nach hinten durchgehen, Platz für drei Kindersitze bzw. einen Kindersitz und zwei Babyschalen, den Zwillingskinderwagen, den Buggy und das Gepäck (unsere drei Kinder haben wir im Zeitraum von Mai 2005-Februar 2007 bekommen...)
wenig Verbrauch - beim 2.0er Diesel mit unter sechs Litern außerorts und mit 7l innerorts
SCHIEBETÜREN - nie wieder ohne
Qualität OK
Preis: da gab es gerade ein Angebot und man konnte preislich den Fiat Ulysse 2, den Peugeot 807, den Lancia Phedra und den Citroen mehr oder weniger gegeneinander ausspielen (alles das gleiche Auto) - was zu einem Preis von ca. 9000 Euro unter Listenpreis minus Inzahlungnahme des "Alten" geführt hat.
Aktuell in Sitzkonfiguration 2-2-1, dann können die kinder auch vom Kofferraum aus einsteigen (wegen der Schneeberge am Straßenrand)
Erhöhte Sitzposition, Extra Kinderrückspiegel
Wenn man die drei bis fünf Sitze von hinten vorne auf Fahrer- und Beifahrersitz stapelt, können hinten alle drei Kinder mit zwei Gästekindern quer oder zwei Erwachsene längs schlafen... - alles flach und eben

Pan Tau