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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [SE][NO] Grövelsjön, Femundsmarka, Rogen



NilsAc
07.11.2009, 21:50
Land: Schweden, Norwegen
Reisezeit: Juli/August 2009
Region/Kontinent: Nordeuropa


Grövelsjön – Svukuriset – Femundsmarka – Skedbrostugan – Rogenstugan – Storrödjärnstugan – Grövelsjön

Hallo zusammen!

Lese nun schon seit einigen Monaten im Forum mit und wollte mich nun mal mit einem eigenen Reisebericht einbringen.
Zu dieser Region gibt es zwar schon den ein oder anderen Bericht, aber ich denke es könnte trotzdem noch einmal interessant sein.

Vorbereitung:
Mein Vetter und ich entschlossen uns im Frühjahr zusammen ne Trekkingtour zu unternehmen. Gesucht war ein Gebiet mit abwechslungsreicher Landschaft, nicht „überlaufen“ und es sollte eine Rundtour werden, um das Auto wieder erreichen zu können.
So fiel die Wahl auf Grövelsjön als Ausgangspunkt, Wanderung durch Norwegens Femundsmarka, und auf schwedischer Seite um den Rogen herum wieder zurück.

Ausrüstung:
Wir benutzten mein Vaude Mark V, was für zwei Personen sehr komfortabel war, wenn man mal das Gewicht von 6kg außer Acht lässt. Für ein neues, leichteres Zelt reichte das Budget dann doch nicht mehr.
So kamen wir jeweils auf ca. 20kg Rucksackgewicht, was sich grade auf den zahlreichen Blockfeldern als zuviel erwies und das ein oder andere Mal auch die Knie etwas schmerzen lies. Mit eurer Hilfe lässt sich das Gewicht für die nächste Tour aber bestimmt noch reduzieren.
Auf die Trekkingstöcke würde ich auch nicht verzichten wollen, denn auf den steinigen Wegen war es wirklich sehr hilfreich sich abzustützen.
Zusätzlich hatten wir auch noch Moskitonetze für den Kopf dabei, welche ich zwar bei sonst niemandem auf der Tour gesehen habe, aber ich war sehr glücklich so was dabei gehabt zu haben.


Anreise:
Zwecks Flexibilität reisten wir mit dem Auto an. Mitten in der Nacht starteten wir mit Zwischenziel Fehmarn, von wo uns die Fähre von Puttgarden nach Rodby bringen sollte. So waren wir auch schon gegen 7:30Uhr am Fährhafen und konnten nach nur wenigen Minuten warten schon an Bord. Dort erstmal aufs Aussendeck und frische Luft schnappen. Nachdem die Dieselwolken des Schiffs uns dabei nen Strich durch die Rechnung gemacht haben geht’s erstmal nach drinnen die Bierangebote im Getränkeshop bewundern.;-)

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG08991.JPG

Nach der Fahrt durch Dänemark folgt für uns ein kleines Highlight der Anreise: Fahrt über die Öresundbrücke. Hatten sowohl die Fähre, als auch die Brückenüberfahrt im Voraus gebucht und für die Brücke einen Sender enthalten, um die automatischen (mit BroBizz gekennzeichneten) Fahrspuren benutzen zu können. Dies funktionierte auch tatsächlich.
Der Wagen hinter uns dachte sich nur wohl leider so was wie: „Ach, der kommt auch aus Deutschland. Der weiß schon, welche Spur wir hier benutzen müssen…“ und stand dann leider noch, bis er nicht mehr im Rückspiegel zu erkennen war vor der Schranke…


http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09211.JPG

Wir fuhren dann noch den Tag weiter und übernachteten schließlich in einer netten Pension auf Höhe des Vänern-Sees.
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Grövelsjön. Es wurde immer waldiger und andere Autos kamen uns schließlich nur noch gelegentlich entgegen. Die Vorfreude auf die bald beginnende Wanderung sollte eigentlich stetig steigen, doch leider wurde der Himmel immer grauer bis es schließlich stundenlang wie aus Kübeln regnete.
Bei Ankunft in der Fjällstation Grövelsjön hatte sich am Wetter noch nichts geändert und auch die Vorhersage für die nächsten Tage machten nicht gerade Hoffnung.


Egal! Erstmal gefragt, wo wir das Auto parken können (An der Strasse einige hundert Meter unterhalb der Fjällstation) und wo wir Angelkarten für meinen Vetter kaufen können (Für den See Grövelsjön in der Fjällstation; für die norwegischen Seen bei einem auch deutsch sprechendem Sven Eric an der Sjöstugan direkt am Ufer des Grövelsjöns; für die Seen Hävlingen und Rogen konnten wir in Grövelsjön keine Angelkarten kaufen, die gibt es wohl in Käringsjövallen nördlich vom Rogen zu kaufen, was wir allerdings nicht mehr gemacht haben.)

Nachdem wir das erledigt hatten und uns in der Fjällstation in die Trekkingklamotten geworfen haben ging es gegen 18Uhr schließlich los.
Es hatte aufgehört zu regnen und wir wollten nur einige Kilometer den Wanderweg östlich des Grövelsjöns entlang wandern und an der erstbesten Stelle unser Zelt aufschlagen. Wir wanderten vielleicht eine Stunde den Berg hinauf, vorbei an einem Norweger mit seinem Sohn, die wir in der Fjällstation getroffen haben und auch nur ihr Zelt für die erste Nacht aufbauen wollten.
Dies taten wir dann ebenfalls kurz hinter der norwegischen Grenze. Den, trotz dichter Bewölkung, tollen Ausblick auf Grövelsjön genossen wir dann auch noch beim Abendessen mit den dick belegten Broten vom Frühstücksbuffet. Nachträglich wäre es sicher ganz gut gewesen einen etwas bzw. überhaupt windgeschützten Platz auszusuchen…

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09381.JPG


Leider begann es dann auch wieder zu regnen und auch heftig zu winden, sodass wir uns ins Zelt zurückgezogen und uns dort erst einmal eingerichtet haben.

Der folgende Tag sollte ebenfalls noch sehr nass werden, aber zum Glück sollte es so nicht für die ganze Tour bleiben.

Tschüss

Ranger
07.11.2009, 22:05
Hallo und Willkommen hier im Forum!!!

Ein sehr schöner Einstand! Ich habe letzten September eine einwöchige Kanutour am Rogen und in den Seen im Hinterland gemacht und bin schon gespannt wie es weiter geht!

Gruß
Robert

Mika Hautamaeki
08.11.2009, 15:00
Moin, die Route, die ihr gemacht habt ist außerordentlich schön, auch wenn ich nicht nach Svukuriset gegangen wäre und stattdessen das Grötadalen als Weg genommen hätte. Wieso habt ihr euer Zelt nicht direkt am See hinter der Brücke über den Fluß aufgestellt? Dort ist es windgeschützt und man hat die Schutzhütte, in der man kochen kann.

Freu mich auf die Fortsetzung!

plasmoid
08.11.2009, 15:35
ich glaub wir sind exakt die gleiche strecke gegangen ;) bei uns war nur strahlender sonnenschein ;)

habt ihr auch den mount el gahogna bestiegen ;)=?

bis dann

Fjaellraev
08.11.2009, 16:15
Moin, die Route, die ihr gemacht habt ist außerordentlich schön, auch wenn ich nicht nach Svukuriset gegangen wäre und stattdessen das Grötadalen als Weg genommen hätte.
das ist doch gerade das Schöne in der Region, es gibt auf kleinem Raum viele verschiedene schöne Routen.

Wieso habt ihr euer Zelt nicht direkt am See hinter der Brücke über den Fluß aufgestellt? Dort ist es windgeschützt und man hat die Schutzhütte, in der man kochen kann.
Wieso sie es nicht gemacht haben weiss ich natürlich nicht, aber ich weiss wieso ich es nicht gemacht hätte ;-)
1. Doch wenigstens ein paar Kilometer machen bevor man das Zelt aufbaut.
2. Auf dem Kahlfjäll hat man in aller Regel deutlich weniger Mücken.
Mein Zeltplatz in der Ecke lag sogar noch ein bisschen weiter, aber wir kamen da auch von Valdalen her, gibt echt schöne Plätze da oben.
Bin schon gespannt wie es weiter geht. :p

Gruss
Henning

NilsAc
08.11.2009, 18:53
Wieso habt ihr euer Zelt nicht direkt am See hinter der Brücke über den Fluß aufgestellt? Dort ist es windgeschützt und man hat die Schutzhütte, in der man kochen kann.


Hallo!

Jep haben auch mal kurz drüber nachgedacht direkt in der Nähe der Schutzhütte am See zu campen, aber ich denke uns packte dann doch die Lust nach der langen Anreise endlich loszuwandern. Beim nächsten Mal mit ebenfalls schlechter Wettervorhersage würde ichs aber so machen, wie von dir vorgeschlagen.


Moin, die Route, die ihr gemacht habt ist außerordentlich schön, auch wenn ich nicht nach Svukuriset gegangen wäre und stattdessen das Grötadalen als Weg genommen hätte.


Durchs Grötadalen würde ich auch gerne mal! Warum wir uns für den anderen Weg entschieden haben schreib ich gleich mal;-)



Mein Zeltplatz in der Ecke lag sogar noch ein bisschen weiter, aber wir kamen da auch von Valdalen her, gibt echt schöne Plätze da oben.


Glaub ich gerne! Leider wars bei uns richtig verregnet. Hast du ein Foto, wie es da oben bei gutem Wetter ausschaut? Würd mich interessieren;-)

So jetzt schreib ich noch was!

Fjaellraev
08.11.2009, 19:10
Mein Zeltplatz in der Ecke lag sogar noch ein bisschen weiter, aber wir kamen da auch von Valdalen her, gibt echt schöne Plätze da oben.


Glaub ich gerne! Leider wars bei uns richtig verregnet. Hast du ein Foto, wie es da oben bei gutem Wetter ausschaut? Würd mich interessieren;-)

Komischerweise habe ich von da oben nur ganz wenige Bilder und keine Landschaftsaufnahme wie es um unseren Zeltplatz herum aussah (Und das obwohl wir das Zelt recht früh aufgebaut haben), das erste entsprechende Bild ist ein Blick auf Sylen im Abstieg...

Gruss
Henning

NilsAc
08.11.2009, 20:10
Komischerweise habe ich von da oben nur ganz wenige Bilder und keine Landschaftsaufnahme wie es um unseren Zeltplatz herum aussah (Und das obwohl wir das Zelt recht früh aufgebaut haben), das erste entsprechende Bild ist ein Blick auf Sylen im Abstieg...

Gruss
Henning

Schade Henning; dann muss ich wohl nochmal da hoch:D


Erster richtiger Tag: Oberhalb Grövelsjön nach Svukuriset (ca. 25km)

Hier gibt es leider nur wenig Fotos, da die Kameratasche doch nicht so wasserdicht war, wie gedacht und deshalb in den Rucksack musste.

Die Nacht war ziemlich windig und regnerisch, aber wozu hat man schließlich ein Geodät dabei! In der Nacht haben wir trotzdem noch ein paar Abspannleinen am Zelt angebracht.
Als es am nächsten Morgen dann immer noch nicht besser war überlegten wir, ob wir abwarten oder einfach durch den Regen weiterziehen. Die Entscheidung fiel auch schnell aufs Weitermarschieren.

Also nach dem Frühstück und dem interessanten morgendlichem „Toilettengang“ bei Regen und Sturm packten wir unseren Kram weg und uns selbst in unsere Regenklamotten ein.
Der Zeltabbau ging erstaunlich gut, was ich bei dem Wind nicht gedacht hätte und so konnten wir endlich aufbrechen!

Der Weg führte uns erst noch ein Stück bergauf, wobei uns zwei weitere, genau wie wir beide, in Gore-Tex vermummte Gestallten entgegenkamen. Nur die Beiden hatten den Wind und damit auch den Regen im Rücken. Wir wurden direkt frontal getroffen, sodass auch schon schnell das erste Wasser durch die Jacke drang.
Übrigens: Für die nächsten paar Stunden waren die Zwei auch die einzigen Lebewesen, die wir zu Gesicht bekommen haben!
Von der Landschaft dort oben war leider nicht viel zu erkennen; Alles war ziemlich in den Wolken. Der Weg war allerdings leicht zu gehen; nicht übermäßig steinig und breit ausgetreten.


http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09412.JPG

Nach kurzer Zeit ging es bergab nach Sylen mit Blick auf den sturmgepeitschten Grövelsjön.
Man ist dort oben wirklich schon recht hoch!
Der Abstieg führt uns auch durch Wald, wobei uns die ersten Steinansammlungen begegnen. Beim Überqueren über den nassen Fels ist Vorsicht geboten, doch es klappt ohne Probleme.


http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09431.JPG
(sorry, die Kamera war echt schon ziemlich feucht und beschlagen, weshalb die Fotos auch alles andere als scharf geworden sind)

In Sylen stehen wir dann schließlich vor der Frage, ob wir nordwärts durch das Grötadalen oder westwärts in Richtung Ronsjön wandern. Wir entscheiden uns für den westlichen Weg, in der Hoffnung am Ronsjön etwas vom Weg abweichen und am östlichen Teil unser Zelt aufstellen zu können. Im Westlichen Teil ist, wenn ich mich richtig erinnere, das Angeln nicht erlaubt und wir haben die Hoffnung für besseres Wetter am nächsten Tag noch nicht aufgegeben.

So geht es also erstmal wieder hoch. Es hat aufgehört zu regnen und auch die Sicht wird wieder besser! Das Gelände wird nun sehr steinig. Sieht wirklich beeindruckend aus!

Am Ronsjön angekommen wird uns klar, dass Zelten hier wohl nicht möglich ist. Viel zu viel Wind peitscht auch über diesen See und windschützende Bäume sind nur sehr wenige vorhanden.
So setzen wir uns erst einmal auf die Veranda eines der zahlreichen Privathütten und beratschlagen bei einem Nudelfertiggericht über unsere Möglichkeiten. Durchnässt, wie wir sind entscheiden wir doch bis nach Svukuriset zu wandern und dort in der Hütte zu übernachten. Eigentlich wollten wir heute zwar nicht so lange wandern, aber es wird wohl das Beste sein und außerdem sind wir noch recht fit. So brechen wir also nach ca. einer Stunde wieder auf und hinterlassen die Veranda der Hütte natürlich genau, wie wir sie vorgefunden haben!

Es geht nun einige Kilometer über sehr steinigen Untergrund leicht bergauf. Immer wieder halten wir an sich als Sitzgelegenheit anbietenden Steinen an und blicken zurück auf die „wilde“ Landschaft.
Hierbei schlägt das Wetter auch wieder um und es peitscht uns wieder Regen und Sturm ins Gesicht. Die Sicht fällt auf vielleicht 100 Meter, sodass man immer wieder größere Steinblöcke für Mensch oder Tier hält.

Schließlich geht es bergab Richtung Svukuriset, wobei man wieder in bewaldetes Gebiet kommt. Hier haben sich sämtliche Wege in Bäche verwandelt, was das Vorwärtskommen nicht unbedingt beschleunigt.
Nachdem wir nun seit dem Morgen niemanden mehr gesehen haben steht plötzlich ein deutsch sprechender Norweger mit seiner Tochter direkt hinter uns. Ob der uns durch die riesigen Rucksäcke als Deutsche erkannt hat???;-)
Nach dem Schreck erzählen wir noch kurz ein wenig mit ihnen.
Die beiden haben nen kleinen Spaziergang von Svukuriset aus gemacht und verschwinden auch schnell wieder dorthin mit Hinweis darauf, dass es gleich Abendessen gibt.
Wir erreichen die Hütte kurz nach ihnen und nehmen uns auch ein Zimmer. Auf das Dinner wird verzichtet und stattdessen viel Münzgeld für die warme Dusche umgetauscht.

Wir haben zu zweit ein 4-Bett-Zimmer bekommen und breiten so erst einmal unsere nasse Ausrüstung aus, bevor die Dusche begutachtet und dann auch bald geschlafen wird.


http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09612.JPG
(Haupthaus mit Rezeption und Speiseraum)

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG0955.JPG
(hier war unser Zimmer im 1. Stock links)


http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09501.JPG
(und so sahs drinnen aus;-))

So, am nächsten Tag wird das Wetter spitze und es gibt auch wieder Fotos!

Bis dann
Gruss
Nils

plasmoid
08.11.2009, 22:28
lol.. ist ja echt nett ;) genau da waren wir auch bei strahlendem wetter ;))))))))

da vorne steht ja noch so ein trampolin... wir hatten dort viel spaß --- war bei euch auch so ein hübsches mädel an der rezeption?

das arme :bg: hübsche mädel an der rezeption.. wir hatten sie ziemlich verwirrt.. naja ;)))) telefonnummer hatten wir nicht bekommen (falls sie uns überhaupt verstanden hat ;)

wenigstens hatten wir - obwohl es kein essen mehr gab - so nen komischen fischburger bekommen.. war preiswert und nach 7 tagen maggi eine willkommene abwechslung..
sind wohl die tour entgegengesetzt gegangen

NilsAc
09.11.2009, 07:52
da vorne steht ja noch so ein trampolin... wir hatten dort viel spaß --- war bei euch auch so ein hübsches mädel an der rezeption?


Hi!

Ne, bei uns war da so ein Kerl an der Rezeption. Der hat sich auch um das Frühstück gekümmert; sonst haben wir keine anderen Angestellten mehr wahrgenommen.
Ihr hattet dann wirklich die gleiche Tour, wie wir; nur in besser!;-)

Jetzt wo du es sagst kann ich mich auch wieder an das Trampolin erinnern. Das war allerdings von ner Horde Kinder in Beschlag genommen worden.

Gruss
Nils

Mika Hautamaeki
09.11.2009, 12:01
In dem Fall hätte ich wohl auch die Hütte in Svukuriset gewählt (hab ich auf der einen Tour sogar mal drüber nachgedacht, bin dann aber doch weiter bis über den Stor Svuku-Pass rüber, da waren die Wege auch Bäche).

Prachttaucher
09.11.2009, 12:32
Bin auch gespannt wie´s weitergeht, bei Bedarf könnte ich auch mal nach Schönwetterbildern suchen. Habe ein paar sehr schöne Zeltbilder nach Svukuriset. Bei mir war auch ein Jüngling dort. Es gab Kaffee und Kuchen.

Gruß Florian

P.S. :grins: Vielleicht könnte man ja Bilder vom Hüttenpersonal machen ? Im folgenden hatte ich eher ältere Herren.

NilsAc
09.11.2009, 19:35
22. Juli: Svukuriset bis zum ersten Zeltplatz in der Femundsmarka (ca. 11km)

Die Nacht hab ich geschlafen, wie ein Stein. Beim Aufstehen gibt es direkt Grund für gute Laune: Die Sonne strahlt und nur ein paar harmlose Wölkchen sind zu sehen. Außerdem sind alle Klamotten wieder gut getrocknet. Rüber ins Haupthaus geht’s zum Frühstück, wo wir uns zu dem Norweger und seiner Tochter von gestern setzen. Das Buffet lässt keine Wünsche offen und von diesem leckeren selbstgebackenen Brot träume ich jetzt noch.;-)
Es liegen auch extra Tüten für Brote zum mitnehmen bereit, was wir auch gerne ausnutzen. Beim „auschecken“ an der Rezeption zahlt man dann für die mitgenommenen Brote, aber zu wirklich mehr als fairen Preisen!
Nach dem Packen der Rucksäcke erzählen wir draußen noch mit einem anderen Norweger, der aufgrund der Wettervorhersage sein Zelt zuhause gelassen hat und nun eine reine Hüttentour unternimmt. Die meisten Gäste scheinen auch nicht Richtung Rogen durch die Femundsmarka zu wandern, sondern Richtung Haugen und Rovollen.

Der Weg führt nun erst durch ein wenig Wald, wobei man schon einen schönen Blick auf dem Femund hat. Zu unserer Rechten können wir nun auch den Stor Svuku sehen, der tags zuvor noch komplett in den Wolken verschwunden war.
Nach ein oder zwei Kilometern verlassen wir das bewaldete Gebiet und können so noch tollere Ausblicke genießen. Einige kleine Bäche laden zum trinken und rasten ein. Mücken sind heute trotz des nur geringen Windes kein Problem.



http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG0965.JPG

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG09731.JPG

Der Weg führt über kleinere Steinfelder und auch die ersten Renntiere lassen sich blicken!
Nachdem die Wege nach Haugen und Rovollen abgezweigt sind bietet sich ein schöner Ausblick: Zur linken sieht man noch den Femund und zur rechten kann man schon den Rogen in der Ferne erkennen. Direkt vor einem liegt die Femundsmarka. In der Ferne sieht man noch ein wenig Schnee auf höheren Bergen.



http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG0989.JPG


Nun geht es bergab und es gibt eine kleine Überraschung: Mitten im steinigen, baumlosen Gebiet gibt es eine Art Oase! Ein kleiner Bach fließt durch diese bewaldete Insel und auch gute Zeltplätze sind vorhanden. Wir ziehen allerdings weiter, denn die gekaufte Angelkarte soll ja auch genutzt werden.



http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG1019.JPG

Wir folgen dem hier gut ausgetretenen Weg, der allerdings auf einmal stark abknickt und man dadurch schon fast wieder auf den Stor Svuku schaut. Bevor wir die Karte konsultieren können kommt schon ein älterer Herr von seiner winzigen Hütte zu uns herüber und schickt uns zurück.
Wir ziehen an einer größeren privaten Hütte vorbei und kurz nach dieser rechts vom Weg ab. Dort sind schon einige Feuerstellen zu sehen und auch ein guter Zeltplatz nahe beim See ist schnell gefunden. Beim Angeln hatte mein Kollege heute kein Glück, dafür sind viele Rentiere zu beobachten!



http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG1047.JPG


http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/CIMG10901.JPG

Gegend Abend beginnt es doch wieder leicht zu regnen, sodass im Zelt nur noch etwas gequatscht, gelesen und die Strecke für den nächsten Tag auf der Karte bewundert wird.

Nils

Prachttaucher
10.11.2009, 16:06
:p Schön den Weg nochmals zu gehen...

"Mitten im steinigen, baumlosen Gebiet gibt es eine Art Oase! Ein kleiner Bach fließt durch diese bewaldete Insel und auch gute Zeltplätze sind vorhanden."

Auf der norwegischen Karte steht auch "Oasen" oder so. Ich hatte ein Stück weiter gezeltet. Mal sehn ob ich zu Hause ein Bild finde - für mich war das der erste Abend und traumhaft schön mit der Aussicht und Abendsonne.

Nordstroem
10.11.2009, 16:32
Hi,

schöner Bericht.

ich bin gespannt auf Euren nächsten Tag und fange schon einmal mit an zu leiden. ;-)

Die RogenRunde bin ich in 2007 anders herum gegangen und genau diese Etappe war echt grausam. Kein Wind, jede Menge Sonne und Moskitos gross wie Spatzen. Je schneller ich ging desto mehr schwitzen und desto mehr Moskitos.

Da war ich froh den Wald hinter mir zu lassen und gleich hinter der Baumgrenze mein Zelt aufzuschlagen.

Hälsingar
Nordstroem

Prachttaucher
10.11.2009, 18:35
Hi,
ich bin gespannt auf Euren nächsten Tag und fange schon einmal mit an zu leiden. ;-)


;-) Ich weiß was Du meinst...:ignore: Wenn die Steine dann auch noch naß sind

NilsAc
10.11.2009, 20:50
23.Juli: Weiter durch die Femundsmarka bis zur Brücke über den Röa (ca. 9km)

Hallo zusammen!

Wie Nordstroem und Prachttaucher schon geschrieben haben hat es dieser Teil der Strecke wirklich in sich. War trotz der wenigen Kilometer wirklich anstrengend und meine Knie schmerzten am Abend auch ein wenig.
Ich mach einfach mal weiter.

Heute war geplant nur ein wenig weiter zu wandern, um noch einmal die Angelkarte auszunutzen. Ab dem Röa wäre diese schon nicht mehr gültig gewesen.
Nach begutachten der Karte entschieden wir uns bis zum Storfisktjörnane zu wandern, wo zwischen zwei größeren Seen nur ein kleines Stück Land zu sein schien. Zu der Stelle dann später mehr…

Die Nacht gab es nur wenig Regen und am Morgen schien sich das Wetter noch nicht ganz entschieden zu haben, wie es denn nun heute werden würde. Vom Stor Svuku zogen dunkle Wolken auf und so entschlossen wir loszuwandern und soviel, wie möglich vom noch klaren Himmel auszunutzen.


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Der Weg geht nun parallel zum See (heißt der wie der Fluss, der ihn speist, Grotan?) durch dichten Wald, ein kurzes Stück auch über Planken über Sumpf. Bald ist der Abfluss des Sees erreicht, der sich in einige kleinere Arme aufteilt, wobei wir über den letzten davon noch selbst einen Stamm legen müssen.



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Von nun an verläuft der Weg immer abwechselnd hoch und wieder runter. Auf den „Gipfeln“ hat man schöne Blicke auf den Stor Svuku. In den „Tälern“ ist oft Sumpf und entsprechend viele Mücken umschwärmen uns auch auf einmal. Ich habe hierfür diese Fjällräven-Kappe mit angenähtem Moskitonetz, was dazu führt, dass ich alle paar Meter das Netz von den Ohren wegziehe; die Viecher stechen mir die sonst noch total kaputt! Nachdem ich an den Händen das erste Blut sehe, kommen auch noch die Handschuhe aus dem Rucksack – auch wenn es eigentlich viel zu warm dafür ist…
Mein Vetter hatte so ein Jack Wolfskin Hemd mit irgendeinem Anti-Mücken-Stoff an; was auch wirklich gut geholfen hat. Ich schwitzte dagegen in der Softshell Jacke.


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Ab und zu konnte man abseits des Weges einen der Hügel erklimmen und ganz oben bei ein wenig Wind den Mücken entkommen. Versuchte man jedoch an einem der Bäche etwas zu trinken wurde es unerträglich.
Viele dieser Bäche waren nur von verrotteten Stämmen oder Brettern überbrückt, wodurch wir oft nach einer anderen schmalen Stelle zum drüber springen suchen mussten. Auch war der Weg teils recht steinig, sogar einige Blockfelder waren dabei.


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(noch eine der besseren "Brücken")

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(noch eine der besseren "Brücken")

So kamen wir nur langsam voran, doch irgendwann erreichten wir das Südende des Storfisktjörnane (? auf der Fjällkarte direkt oberhalb des Schriftzuges Klotthatjornane). Hier ist der Boden zum ersten Mal seit heute Morgen eben und nur wenig steinig. Die vielen Feuerstellen sprechen auch dafür, dass hier oft gecampt wird. Wir machen aber nur Rast und gehen weiter zu der von uns ausgesuchten Stelle

Dort angekommen sieht es allerdings ganz anders aus, als gedacht:
Das Stück Land zwischen den Zwei Seen ist ein Hügel, der sich steil aus dem zur linken liegenden See erstreckt, sodass der Weg, nur vielleicht 30cm Breit, direkt am Hang und fast auf Wasserhöhe verläuft. Einige große Felsen liegen genau auf diesem Weg und das Klettern über diese sorgt für ein wenig Nervenkitzel und böse Gedanken, wie man mitsamt dem schweren Rucksack direkt auf den Grund des Sees rutscht.;-)
Außer einem nassen Fuß passierte aber nichts, nur zelten konnten wir hier definitiv nicht.


http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmZv3BT9PI/AAAAAAAABy4/p2WXwO-3uYY/s640/CIMG1122.JPG
(das ist das Ende der Hang-Passage; links über die Felsen geht der Pfad. Im Hintergrund wieder der Stor Svuku)

Also gingen wir noch weiter, bis wir kurz vor der Brücke über den Röa eine kleine Halbinsel sahen, auf der wir das Zelt wunderbar aufstellen konnten. Der Platz war wirklich klasse; durch die exponierte Lage praktisch im See gab’s ein wenig Wind und dadurch nur wenig Mücken und mein Vetter konnte auch noch wunderbar angeln.


http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmZ23-QE5I/AAAAAAAABzU/dppjG_x1wYY/s640/CIMG1129.JPG
(Heringe gingen hier zwar schlecht in den Boden, aber gibt ja genug Steine hier in der Gegend;-))

Dies tat er auch sofort nach dem Zeltaufbau, während ich ein wenig die Gegend erkundete und mir schon einmal die Brücke ansah. Auf der anderen Seite war einer der Pfosten umgeknickt, wodurch die Brücke ein wenig schief hing. Sah abenteuerlich aus.



http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaHkEEhRI/AAAAAAAAB0k/VehOXKH5axQ/s640/CIMG1150.JPG
(Die Brücke würde noch schräger hängen, wenn sie nicht auf der anderen Flussseite auf einem Stein im Wasser aufliegen würde)

Das Abendessen wurde dann auch erfreulicherweise durch einen fetten Fisch ergänzt; der war zwar nach unserem kläglichen Feuer noch ein wenig roh, aber ich denke frischeres Sushi hatte ich noch nie. War wirklich lecker und so hat sich die Investition mit der Angelkarte auf jeden Fall gelohnt.


http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaM9sPJ2I/AAAAAAAAB1E/tp8qC-w_e0Q/s640/CIMG1193.JPG

Also Fazit:
Anstrengende Strecke, aber auch wirklich schön!
Haben auch den ganzen Tag keine anderen Leute mehr getroffen und außer Moskitos leider auch keine Tiere mehr.

So das wars für heute!

Tschüss
Nils

Fjaellraev
10.11.2009, 21:33
Ja der Abschnitt ist wirklich teilweise recht nahrhaft, wir sind ihn in der Gegenrichtung gelaufen von der Hütte :p zu der ihr gleich nach der Brücke kommt bis Oasen.
Die Brücke sieht schon seit Jahren so aus und scheint einigen Leuten wirklich nicht geheuer zu sein, obwohl sie nur etwas schräg ist ohne dass ihre Stabilität beeinträchtigt wäre...

Gruss
Henning

Ehemaliger
10.11.2009, 21:51
IMHO ist die Oase einer der schönsten Zeltplätze, die es gibt. Ich bedauere es sehr, dass ich damals nicht dort geblieben, sondern weitergegangen bin. Zumal ich keine Angel dabei hatte.


http://www.abload.de/thumb/cp_p9272077-edit-editc4qa.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=cp_p9272077-edit-editc4qa.jpg)

Prachttaucher
10.11.2009, 23:09
@Nat Bergtroll : Schönes Bild von schönem Platz (seufz). Ich hatte in 3 Tagen nur 1 bis 2 mal Leute getroffen. Dummerweise auch da, obwohl ich gerne dort gezeltet hätte. Eigentlich war´s aber gut, da der alternative Zeltplatz für mich noch schöner war :
http://fotos.outdoorseiten.net/data/500/thumbs/DSC01620.JPG (http://fotos.outdoorseiten.net/showphoto.php/photo/8051).http://fotos.outdoorseiten.net/data/500/thumbs/DSC01589.JPG (http://fotos.outdoorseiten.net/showphoto.php/photo/8050).http://fotos.outdoorseiten.net/data/500/thumbs/DSC01579.JPG (http://fotos.outdoorseiten.net/showphoto.php/photo/8049)

@NilsAc : Schöner Platz vor der Brücke, dort hatte ich auch gezeltet. Ein bißchen auch aus Respekt, die schiefe Brücke wollte ich abends nicht mehr machen.

Mr.Sunrise
11.11.2009, 11:30
Ein sehr schöner Bericht. Eigentlich wollte ich dieses Jahr auch in der Femundsmarka unterwegs sein, bin dann aber doch wieder im Jotunheimen gelandet!
Aber aufgeschoben ist ja nicht gleich aufgehoben.:bg:

Bin gespannt auf die Fortsetzung!

Gruß,
Daniel

Mika Hautamaeki
11.11.2009, 13:05
Oha, bei der Schilderung des Weges zwischen den beiden Seen, da kam mir mal wieder ein totaler Erschöpfungsanfall in Erinnerung, den ich dort in der Gegend hatte. War damals im Grötadalen am Fuße des Stor Svuku gestartet, bin dann über Oasen bis zu der Hütte, die direkt nach der abgebildeten Brücke kommt, gelaufen. Aber dieser verfluchte Weg hatte ja eine Menge steiler Anstiege, die auf der Karte nicht eingezeichnet waren. War dadurch total erledigt...

Prachttaucher
11.11.2009, 14:15
;-) soll ja auch manchen passieren, daß sie sich dort ein bißchen verlaufen..

Mika Hautamaeki
11.11.2009, 16:33
;-) soll ja auch manchen passieren, daß sie sich dort ein bißchen verlaufen..
Hab ich auch gehört....:kapituliere:

Fjaellripan
12.11.2009, 10:35
Immer wieder schön die Gegend. Würd immer wieder gern dort trekken, aber man muss sich Zeit nehmen...

NilsAc
12.11.2009, 18:42
24. Juli Von der Brücke über den Röa zur Skedbrostugan (ca. 10km)

Heute Morgen stellt sich die entscheidende Frage: Spring ich in den See oder nicht?
Ne, war zu kalt, also nur ein wenig gewaschen. (jetzt ärgere ich mich natürlich, dass ich es nicht gemacht hab…;-))
Das Tagesziel ist die Skedbrostugan, wo wir unsere Lebensmittelvorräte aufstocken wollen. Zuerst geht es über die schiefe Brücke, was aber trotz regennassem Holz kein Problem ist
Direkt danach folgt eine norwegische Hütte, in der man, im Gegensatz zu den Schutzhütten auf schwedischer Seite, auch übernachten darf. Das haben wir allerdings erst am Ende der Tour in Grövelsjön gelesen.


http://lh3.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaPo-XeJI/AAAAAAAAB1U/9ZlUCD638EA/s640/CIMG1197.JPG

Danach führt der Weg schmal und dicht am See entlang, wo natürlich auch geschah, was passieren musste: Ich rutschte aus und direkt mit beiden Füssen in den See.
Kurz danach geschieht allerdings der viel schwerwiegender Fehler. Der Weg führt wohl eigentlich am Ende des kleinen Sees nach rechts auf den Hügel. Wir sehen aber leider eine alte Markierung links (Ich bin mir sicher eine gesehen zu haben) und folgen auch einem zuerst gut ausgetretenem Pfad. Dieser Pfad verschwindet allerdings immer mehr und Markierungen sind auch nicht mehr zu sehen. Dazu kommt noch, dass man hier die Wahl hat über das Geröllfeld zu klettern oder direkt rechts daneben im Sumpf zu stampfen. Beim Blick auf die Karte und das GPS (ja, wir verlaufen uns trotz Karte, Kompass und GPS) sehen wir, dass wir falsch sind (Fehler Nr. 1). Wir entscheiden uns aber dagegen wieder zurück zu gehen, sondern wollen am Ende vom Sumpf wieder nach rechts auf den Weg abbiegen, da wir schon mehr als die Hälfte hinter uns haben (Fehler Nr. 2).

rot: unser Weg, blau: richtiger Weg:

121668?t=1&ln=0&sn=1&zb=0&d=1&o=0&lat=62.339271118195065&lng=12.224693298339844&zl=15&mt=1

Nun wechseln wir ständig zwischen Sumpf und Blockfeld, wobei ich dann schließlich beim klettern über die Steine abrutsche, der Trekkingstock hängen bleibt und das untere Element abbricht.:( Naja, besser der Stock, als mein Bein.
Schließlich erreichen wir aber endlich das Ende des Sumpfes und können über den Hügel wieder auf den Weg zurück.

Wenig später sehen wir den laut Karte schon angekündigten Rentierzaun, den wir über eine Brücke überwinden.


http://lh6.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaTQdrdrI/AAAAAAAAB1w/rPrTM1Vk9Og/s640/CIMG1204.JPG
(Der Rentierzaun)

http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaY5D0gfI/AAAAAAAAB2E/RgdXVT0sPkw/s640/CIMG1210.JPG


Nun geht es durch ein sehr schönes Waldstück zur schwedischen Grenze, dicht dahinter gefolgt von einer Schutzhütte in der ein Zelt aufgeschlagen wurde.
Die Wegmarkierungen waren hier sehr spärlich und nach unserer Erfahrung von grade eben halten wir lieber etwas länger Ausschau, bis wir wissen wo es lang geht.
Hier stehen auch einige Informationstafeln über den Femundsmarka- und den Rogen-Nationalpark. Die Hütte Reva haben wir uns leider nicht angesehen.


http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaa41Md8I/AAAAAAAAB2Q/loZGwK0fprM/s640/CIMG1212.JPG

http://lh3.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmadblEQ_I/AAAAAAAAB2c/HhLgTeJw0bA/s640/CIMG1215.JPG[/CENTER]

Über eine Brücke geht es nun weiter zur Skedbrostugan, zu der es nur noch 6km sein sollen.
Der erste Teil der Strecke geht nun leicht bergauf durch waldiges Gebiet. Am höchsten Punkt lädt ein großer Stein zur Pause und Rückblick auf das bewanderte Gebiet ein


http://lh3.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaeLrtwrI/AAAAAAAAB2g/GVmPCFSPcxw/s640/CIMG1216.JPG
(Blick zurück in Richtung Femundsmarka)

Nun geht es bergab, dann über Planken und die letzten paar Kilometer wird der Weg noch einmal sehr steinig, sodass wir doch noch ein paar Mal kurz rasten und die Aussicht genießen.
Auch hier geht es immer wieder abwechselnd ein paar Meter hoch und dann wieder runter, sodass wir eigentlich hinter jedem Hügel schon die Hütte erwarten.

Bald sehen wir die Fahne der Skedbrostugan und nach Überqueren einer letzten Brücke sind wir da. An der Hütte lesen wir die Nachricht, dass die Hüttenwartin noch Angeln ist. So setzen wir uns erst einmal vor die Hütte in die Sonne und holen und Wasser aus dem See. Etwas gelblich, aber war vollkommen in Ordnung.


http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaiENiBlI/AAAAAAAAB20/upuDHplT4UE/s640/CIMG1225.JPG
(wir übernachteten im von hier aus gesehen rechtem Teil der Hütte)

Wir entscheiden uns die Nacht in der Hütte zu bleiben und richten uns nach Ankunft der Hüttenwartin und ihrem Mann erstmal ein und „shoppen“ ein wenig im Lebensmittelschrank.
Es ist unser erster Aufenthalt in einer Hütte des STF und so lassen wir uns erst einmal alles erklären.
Später kommen noch zwei Männer, die in der anderen Hälfte der Hütte untergebracht werden. Ansonsten ist die Hütte leer und wir haben unsere Hälfte für uns.
Nach dem Abendessen krönen wir den Tag noch mit jeweils 2 Dosen Pripps Blå-Bier.


http://www.alice-dsl.net/nilsreuther/CIMG1230k (http://www.alice-dsl.net/nilsreuther/CIMG1230m)


http://lh6.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmalzfRXPI/AAAAAAAAB3A/axezeghoUs0/s640/CIMG1228.JPG
("Feierabendbierchen":D, was es jetzt gleich für mich auch noch gibt;-))

Prachttaucher
12.11.2009, 22:14
Das Stück fand ich auch unangenehm - recht ordentliche Felskaliber und der Weg oft schwer zu finden. Bei mir war´s auch recht ungemütliches Wetter und so habe ich wieder mal Euren Übernachtungsplatz geteilt. War herrlich an der Skedbro erstmal eine Portion Schokolade zu verdrücken. Bei mir war´s ein einsamer alter Herr, der sich sehr über meine Gesellschaft freute. Die Kombination günstig bei der Hütte zelten und abends im Warmen sitzen fand ich auf der Tour sehr angenehm.

:p Schön die Hütte mal bei gutem Wetter zu sehen.

:bg: Freut mich, daß Ihr auch mal "vom Weg abgekommen" seid. Geteiltes Leid ist halbes Leid. :grins: Ist zwar völlig überflüssig, aber :roll: manchmal ist ein GPS dann doch nützlich.

Mika Hautamaeki
12.11.2009, 23:29
:bg: Freut mich, daß Ihr auch mal "vom Weg abgekommen" seid. Geteiltes Leid ist halbes Leid. :grins: Ist zwar völlig überflüssig, aber :roll: manchmal ist ein GPS dann doch nützlich.
Hm, aus meiner Verlauf-Erfahrung in der Gegend schließe ich mal, daß das GPS genauso unnütz ist wie die Karte, wenn man nicht draufschaut.(Könnte mich immer noch geißeln für den Fehler...)

Prachttaucher
13.11.2009, 07:42
Ich mache meins eh nur im Notfall an, sonst würden die 2 AA´s nie 14 Tage halten. Verlaufen habe ich mich dann zwar schon, aber um festzustellen wo man genau steckt und rauszufinden wie man am schnellsten zurückfindet hilft es sehr. Da reicht auch ein einfaches Uralt-Etrex.

;-) Zugegeben, wer regelmäßig auf seinen Kompaß schaut, der wird sich vielleicht auch weniger verlaufen und Strom braucht der ja nicht. Mir passiert es häufig, daß sich der Kopf beim Gehen irgendwie abschaltet. Ein angenehmes Gefühl, :ignore: aber auch gefährlich.

ich
13.11.2009, 08:12
Mir passiert es häufig, daß sich der Kopf beim Gehen irgendwie abschaltet.
Eigentlich doch der Sinn des Ganzen, oder?

;-)

NilsAc
13.11.2009, 08:18
Ich mache meins eh nur im Notfall an, sonst würden die 2 AA´s nie 14 Tage halten. Verlaufen habe ich mich dann zwar schon, aber um festzustellen wo man genau steckt und rauszufinden wie man am schnellsten zurückfindet hilft es sehr. Da reicht auch ein einfaches Uralt-Etrex.


Richtig, mein GPS steckt auch tagsüber im Rucksack. Wird normalerweise nur Abends mal rausgeholt, um die Koordinaten vom zeltplatz zu speichern, zu gucken wie weit man vom letzten Platz weg ist....also spielen eben;-)

fjellstorm
13.11.2009, 09:31
@Nils: Schöne Tour und schöne Fotos, gefallen mir wirklich.

Wie lange wart ihr unterwegs?

mfg

NilsAc
13.11.2009, 12:55
@Nils: Schöne Tour und schöne Fotos, gefallen mir wirklich.

Wie lange wart ihr unterwegs?

mfg

Hallo fjellstorm!

Danke erstmal!

Hier also mal eine kleine zeitliche Zusammenfassung:

19. Juli: Anreise Teil 1 bis zum Vänern See
20. Juli: Anreise Teil 2/erste paar km
21. Juli: Tour bis Svukuriset
22. Juli: Tour bis Beginn der Femundsmarka
23. Juli: Tour bis zur Brücke über den Röa
24. Juli: Tour bis zur Skedbrostugan
25. Juli: Tour bis zur Rogenstugan
26. Juli: Tour bis zur Storrödjärnstugan
27. Juli: Rückkehr nach Grövelsjön
28. Juli: Rückfahrt in einem durch bis...
29. Juli: ...morgens Ankunft zuhause.


Also 7 Tage reine Wanderung + knappe 4 Tage für An- und Abreise.
Immer wieder erstaunlich, wieviel man in so ein paar Tagen erleben bzw. sehen kann. Wieder zuhause kam es uns vor, als ob wir 3 Wochen weggewesen wären;-)

Schönen Tag noch!
Nils

NilsAc
13.11.2009, 19:05
25. Juli: Von der Skedbrostugan bis zur Rogenstugan (ca. 18km)

Nach dem Aufstehen decken wir erst einmal den Tisch mit unseren frisch gekauften Lebensmitteln. Darunter Renost, eine Art Schmelzkäse mit winzigen Rentierstücken aus der Tube und dazu Knäckebrot. Dieses hatten wir zwar eigentlich schon im Supermarkt in Idre gekauft, aber das liegt auch noch schön im Auto in Grövelsjön.;-) Also heute mal kein Müsli.:D
Nach dem Frühstück und dem Packen der Rucksäcke bringen wir das dreckige Wasser raus, holen neues auf dem See und fegen unsere Hälfte der Hütte.
Besonders begeistert sind wir von der Presse für die Konserven:


http://lh6.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmaurDeroI/AAAAAAAAB30/DKiRlnjc0MI/s512/CIMG1241.JPG

Das Ehepaar wird heute nach einem Monat von einem neuen Hüttenwart abgelöst und ist dementsprechend auch am packen und aufräumen. Ihr Problem ist, dass sie mit dem Hubschrauber zur Hütte gekommen sind, nun aber zu Fuß nach Käringsjövallen zurück gehen, also jetzt richtig volle Rucksäcke haben werden. Das führt dazu, dass sie mir ein Rentiergeweih schenken, was sie gefunden haben. Sehr nett, hab ich mich gefreut!:D



http://lh6.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKma7AtU6tI/AAAAAAAAB40/EB0K9Nb922k/s640/CIMG1256.JPG [/url]


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(wie auch auf den folgenden Hütten wird hier auf die Moschusochsen aufmerksam gemacht, die wir aber leider nicht gesehen haben)

Heute stehen uns zwei Möglichkeiten zur Auswahl, wie wir zur Rogenstugan kommen können. Entweder nördlich über Käringsjön, oder südlich näher am Rogen entlang.
Wir entscheiden uns für den südlichen Weg, erstens in der Hoffnung mehr vom Rogen zu sehen und zweitens eventuell an dem auf der Karte eingezeichnetem Rastplatz zu zelten.
Für die ersten paar Kilometer gehen wir die gleiche Strecke wie gestern wieder zurück, bis der Weg zur Rogenstugan abzweigt.


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Hier geht es leicht bergauf am Fusse des Bustvalen entlang, der teilweise sehr steil nahe am Weg aufsteigt. Wir wandern hier durch oft lichten Wald und über ziemlich schlammigen Untergrund, wobei Mücken heute kein Problem sind.

Nach Passieren des Bustvalens biegt der Weg leicht links ab und bergab zum Rogen, wo wir auch bald den Rastplatz erreichen. Hier findet sich auch eine kleine Schutzhütte mit Feuerstelle. Da nicht wirklich viel Fläche für den Zeltaufbau zur Verfügung steht und es zudem hier doch viele Mücken gibt machen wir uns nur schnell eine Tütensuppe und wandern weiter Richtung Rogenstugan.


http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbDkdBwbI/AAAAAAAAB5c/tLAJcpizdhc/s640/CIMG1268.JPG
(Die Schutzhütte ist wohl erst vor kurzer Zeit gebaut worden)

http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbGqh0gZI/AAAAAAAAB5s/BiO2ZLHq4WA/s640/CIMG1272.JPG

Der Weg führt weiter über teils schlammigen Boden und mal durch dichten, mal durch lichteren Wald. Oft hat man auch schöne Ausblicke auf den Rogen und einige der Seen, die links vom Weg im Wald liegen werden sichtbar. Wir kommen gut voran, sodass die Abzweigung zur Rogenstugan bald erreicht ist. In der Nähe der Hütte gibt es viele gute Zeltplätze. Der Wind bläst ziemlich stark, sodass es auf dem Rogen richtige Wellen gibt, die direkt hier bei der Hütte an Land geworfen werden.


http://picasaweb.google.com/NilsAc1711/SchwedenNorwegen2009#5524117055030478690

Wir bauen unser Zelt auf, zahlen in der Hütte den Beitrag für Zelter und kaufen unser Abendessen. Im Gegensatz zur Skedbrostugan gibt es hier nicht nur einen Schrank mit Lebensmitteln, sondern einen ganzen Raum, wobei die Auswahl hierdurch nicht erheblich größer ist. Das ist nicht negativ zu verstehen, denn auch im Lebensmittelschrank der Skedbrostugan gab es eigentlich alles was man so braucht. Wir kaufen zwei Dosen Köttbullar und eine Packung Instant-Kartoffelpüree, dazu noch das Super-Angebot der Hütte: Eine Dose Bier und dazu wahlweise Erdnüsse oder Chips.

Später nach dem Essen wird die Sauna eröffnet. Erst die Damen und danach die Herren. In der Hütte schlafen heute eine Gruppe von drei Frauen und einem Mann, sowie zwei Norweger, die mit dem Kanu unterwegs sind. Die drei Frauen und der Mann gehen zusammen während der Damen-Session und die beiden Norweger lassen sich nicht blicken, sodass wir danach alleine in der Sauna sind.
Das ist wirklich der krönende Abschluss für einen Wandertag. Es gibt viel warmes Wasser zum waschen und mal wieder richtig in der Hitze zu sitzen tut sehr gut. Nach dem ersten Saunagang wollen wir uns natürlich im See abkühlen gehen, allerdings ist man schon unmittelbar nach Öffnen der Tür vom kalten Wind heruntergekühlt. Egal, in den See springen muss einfach sein. Also mit den schon leicht geschädigten Füssen über den Kies runter zum See rennen und zumindest einmal kurz in die Wellen springen.

Danach folgen noch zwei weitere Saunagänge mit anschließender Abkühlung und bis 22uhr sitzen wir noch in der Hütte mit unserem Bier und jordnötter-Angebot.


http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbPHTT9pI/AAAAAAAAB6c/UvdZIq30Q6Q/s640/CIMG1290.JPG

(Dies ist die Sauna. Tür auf und schnell runter zum See rennen:D)

http://lh6.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbLiRCHhI/AAAAAAAAB6M/Jao38tFdQ4w/s640/CIMG1286.JPG

Prachttaucher
13.11.2009, 19:45
"Im Gegensatz zur Skedbrostugan gibt es hier nicht nur einen Schrank mit Lebensmitteln, sondern einen ganzen Raum, wobei die Auswahl hierdurch nicht erheblich größer ist. Das ist nicht negativ zu verstehen, denn auch im Lebensmittelschrank der Skedbrostugan gab es eigentlich alles was man so braucht."

Kann sein, daß es hier auch mal die Marmeladen-Variante der Göteborg-Kekse gab. War für mich eine willkommene Abwechslung.

Wie war denn der südliche Weg ? Nicht schlimm, weil er im Text wenig erwähnt wird ? Ein Deutscher klagte über die vielen Steine. Der war aber auch schon über 60 und mit über 20 kg unterwegs. :D Wenn ich in dem Alter da noch rumstapfe...Der nördliche Weg ging sich eigentlich recht angenehm, auf beiden Wegen sieht man wohl eher wenig vom Rogen. Da muß man schon wasserwandern.

Auch wenn die Tour noch weitergeht, wird´s mal Zeit hierfür : 5sterne

NilsAc
13.11.2009, 20:50
"

Wie war denn der südliche Weg ? Nicht schlimm, weil er im Text wenig erwähnt wird ? Ein Deutscher klagte über die vielen Steine. Der war aber auch schon über 60 und mit über 20 kg unterwegs. :D Wenn ich in dem Alter da noch rumstapfe...Der nördliche Weg ging sich eigentlich recht angenehm, auf beiden Wegen sieht man wohl eher wenig vom Rogen.

An viele Steine kann ich mich jetzt nicht erinnern (außer die paar km vor der Skedbrostugan), aber ein bißchen abgestumpft war ich in Sachen Steine ja durch die Femundsmarka doch schon.;-)
Ich fand den Weg danach recht einfach, wenig Steine, kein Sumpf, nur wenig Steigungen und auch keine Bäche über die man mangels stamm/brücke o.ä. balancieren musste; nur ab zu durch schlamm ein wenig rutschig der Weg.

Mika Hautamaeki
14.11.2009, 07:16
Kann mich auch nicht an viele Steine Erinnern, ging da meist durch Wald mit Wegen, die durch Nadelstreu recht angenehm zu gehen waren. War vorher viel schlimmer.
Der Rastplatz am Rödviken (nach dem Bustvalen) kann ich nur empfehlen, da ist zwar wenig Platz, aber für ein Zelt hat es gereicht, (an der Stelle wo der kleine Bach in den See mündet, neben dem Holzschuppen) und man hat nen coolen Sandstrand zum Baden. Der Windschutz ist auf jeden Fall nach 2007 gebaut, wir hatten damals nur die Feuerstelle.
Zum Ausblick auf den Rogen: Den besten Überblck hat man doch vom Tändsjövalen, aber der kommt ja auch noch.
Von mir geibts auch die schon lange verdienten 5sterne!

plasmoid
14.11.2009, 13:44
hey mann loool ;)
naja.. sind genauso gelaufen wie du .. klar gibt wohl nicht soviele möglichkeiten ;)
aber bei sonnenschein machts mehr spaß ;) dafür hatten wir an der hütte ne mückenplage ;)

sag mal.. wann biste die tour eigentlich gegangen???
lag bei der hütte auch ein kanu irgendwo rum???

wieso waren bei uns alle hütten geschlossen??? hätte auch so gerne die sauna genossen..weisste wie schlimm es ist, wenn du durch dsa fenster guckst und nicht reinkannst.. und du wünscht dir jetzt eigentlich nur ne sauna :)?
was hatte denn das gekostet?

naja.. wir hatten im vorraum der hütte geschlafen.. ;)

NilsAc
14.11.2009, 18:50
hey mann loool ;)
sag mal.. wann biste die tour eigentlich gegangen???
lag bei der hütte auch ein kanu irgendwo rum???


Hi plasmoid!

Wir sind am 20. Juli dieses Jahr spätnachmittags in Grövelsjön gestartet und am 27.7. wieder dort angekommen. Hab ein paar Beiträge vorher mal gepostet, wann wir wo genau waren. An der Hütte hab ich nur die zwei gelben Kanus von den Norwegern gesehen, die an dem Tag in der Hütte übernachtet haben.


wieso waren bei uns alle hütten geschlossen??? hätte auch so gerne die sauna genossen..weisste wie schlimm es ist, wenn du durch dsa fenster guckst und nicht reinkannst.. und du wünscht dir jetzt eigentlich nur ne sauna :)?
was hatte denn das gekostet?

naja.. wir hatten im vorraum der hütte geschlafen.. ;)

WIr haben nur den Beiträg für Zelter bezahlt, das waren sowas wie 70 bis 100 Kronen pro Person (das ist der preis für Nicht-Mitglieder) und da war die Saunabenutzung und alles andere schon mit drin. Du musst nur bis 22uhr aus der Hütte raus sein, darfst aber dann am nächsten morgen fürs Frühstück wieder rein.

Wann ward ihr denn da unterwegs, dass alle Hütten zu waren? Auf der Internetseite vom STF kann man die Öffnungszeiten für die Hütten einsehen und danach müsstet ihr dann zwischen dem 19.4 und dem 27.6. dort gewesen sein.
Hier:
http://www.svenskaturistforeningen.se/Templates/Pages/FacilityPage.aspx?id=7675&epslanguage=en


Gruß
Nils

Fjaellraev
14.11.2009, 20:39
Wann ward ihr denn da unterwegs, dass alle Hütten zu waren? Auf der Internetseite vom STF kann man die Öffnungszeiten für die Hütten einsehen und danach müsstet ihr dann zwischen dem 19.4 und dem 27.6. dort gewesen sein.
Ich vermute mal eher dass sie nach dem 20.9. unterwegs waren, dann machen die Hütten nämlich wieder dicht ;-)
Gibt aber in der Region genügend schöne Zeltplätze so dass man die Hütten nicht wirklich braucht. Mein Favorit ist dabei der Platz beim Windschutz am Südende des Rogen :p

Gruss
Henning

Fjaellripan
15.11.2009, 11:21
Der Rastplatz am Rödviken (nach dem Bustvalen) kann ich nur empfehlen, da ist zwar wenig Platz, aber für ein Zelt hat es gereicht, (an der Stelle wo der kleine Bach in den See mündet, neben dem Holzschuppen) und man hat nen coolen Sandstrand zum Baden. Der Windschutz ist auf jeden Fall nach 2007 gebaut, wir hatten damals nur die Feuerstelle.
Also letztes Jahr war auch noch kein Windschutz da. Hab mittlerweile schon drei mal dort gezeltet. :D

Zum Ausblick auf den Rogen: Den besten Überblck hat man doch vom Tändsjövalen, aber der kommt ja auch noch.

Der Blick vom Bustvalen ist auch nicht zu verachten, muss man sich halt nur selbst einen Weg suchen. Dafür hat man einen schönen Rundumblick.
Beim Blick vom Tandsjövalen vor vier Jahren bei Sonnenuntergang hab ich mich in den Rogen verliebt :D.

NilsAc
15.11.2009, 15:53
26. Juli: Von der Rogenstugan zur Storrödjärnstugan (ca. 16km)

Diese Nacht war es wohl sehr stümig, denn als wir zum Frühstück wieder in die Hütte gehen, werden wir von den anderen Gästen gefragt, ob wir die Nacht gut überstanden haben und überhaupt schlafen konnten… Haben wir nichts von mitbekommen. Anscheinend haben die paar Bäume um unseren Zeltplatz viel Wind abgehalten oder wir waren noch abgestumpft von unserer ersten Nacht oberhalb von Grövelsjön.;-)



http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbQWjB4cI/AAAAAAAAB6k/xMFFxXiUF54/s640/CIMG1292.JPG

Wir packen also unsere Sachen und wandern erst einmal den Kilometer von der Rogenstugan zum eigentlichen Weg zurück. Hier müssen wir erst einmal eine Wasserstelle überqueren, die uns ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, denn es gibt zwar zwei dünnere Stämme, diese liegen jedoch schon unter der Wasseroberfläche und sind entsprechend rutschig. Zum Glück rutscht aber niemand aus und die Schuhe verkraften ein kurzes Untertauchen auch ganz gut.

Nach kurzer Zeit überqueren wir eine Brücke. Danach beginnt auch schon gemächlich der Anstieg Richtung Tandsjövalen durch schönen Wald. Immer wieder tauchen hinter kleineren Hügeln direkt um uns herum Rentierherden auf. Der Weg ist hier gut zu erkennen, nicht sonderlich steinig und auch nicht schlammig oder sumpfig, sodass wir gut vorankommen. Immer wieder kann man zwischen den Bäumen auch den Rogen sowie einige private Hütten erkennen.

Schließlich kommen wir aus dem Wald heraus, wobei der Weg nun zuerst über ein recht sumpfiges Gebiet führt. Nach diesem ist der Weg allerdings wieder gut zu erkennen und geht nun recht steil auf den Tandsjövalen hinauf. Schon hier kann hat man einen tollen Ausblick auf den Rogen und auf das Gebiet Richtung Karingsjövallen.



http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmdRJsmPGI/AAAAAAAACAE/4pRqDSQxv_I/s912/PanoramaRogentief.jpg
(Blick auf den Rogen und den Stor-Tandsjön)

Je höher wir kommen desto stärker bläst uns auch der Wind direkt vom Rogen kommend in den Rücken. Zudem beginnt es leicht zu regnen. Wir holen also wieder Regenjacke, Mütze und Handschuhe aus den Rucksäcken und genehmigen uns noch einen Müsliriegel.
Trotz der schweren Rucksäcke kommen wir leichter voran als gedacht und der höchste Punkt ist auch bald erreicht. Der Blick ist wirklich toll, nur leider lässt es sich hier wegen dem starken Wind nicht lange aushalten.



http://lh3.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmdQsSPhKI/AAAAAAAACAA/VY3JTu21lJE/s912/PanoramaRogen.jpg
(BLick auf den Rogen vom Tandsjövalen)

Nach diesem Punkt führt uns der Weg auf die andere Seite des Berges, sodass man dem Wind nicht mehr ausgesetzt ist, aber auch der Blick auf den Rogen verloren geht.



http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbbZJmLUI/AAAAAAAAB74/twj-SSeWrpE/s640/CIMG1314.JPG
(abwärts)

Nun geht es wieder bergab, wobei der Weg die ersten Kilometer leicht zu gehen ist und man das südliche Ende des Rogens sehen kann, das wir heute noch passieren werden.
Einige Kilometer weiter wird der Weg wieder besonders steinig. Große Felsklötze müssen umwandert werden und oft muss man stehen bleiben und nach der nächsten Wegmarkierung Ausschau halten, um zu wissen, wo es lang geht. Dieses Teilstück ist zieht sich ziemlich und ist auch dementsprechend anstrengend, aber auch wirklich ein schöner Anblick.

Wir sind froh, als wir das Südende des Rogens erreichen und folgen dem Hinweisschild am Rentierzaun zum Windschutz. Hier hätte man wirklich gut zelten können; wenn ich noch einmal dorthin komme, werde ich das auch tun.

Nach der Pause wandern wir allerdings weiter. Zuerst geht es über eine Brücke und dann durch Wald wieder bergauf, wobei es hier nicht mehr so steinig ist, wie die Strecke vor unserer Pause. Hier treffen wir auch kurz nacheinander die ersten anderen Wanderer, die als Ziel für heute die Rogenhütte haben. Hinter einer weiteren Brücke wird das Gebiet wieder flacher und wir wandern über Planken an einem sumpfigen Gebiet vorbei, wo wir auch die Grenze zwischen Jämtland und Dalarna überqueren.

Kurz danach kommen wir wieder in waldloses Gebiet und bald darauf ist die Storrödjärnstugan erreicht. Mit Zelten sieht es hier erst einmal schlecht aus und da wir nicht wissen, wie es die nächsten Kilometer werden wird beschließen wir auch hier in der Hütte zu schlafen.



http://lh3.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbhDyd1yI/AAAAAAAAB8U/xvoJcIZZ6aM/s640/CIMG1319.JPG

http://lh4.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbmtwoxjI/AAAAAAAAB8w/SrdLLL-zvkc/s640/CIMG1328.JPG
(Störrödjärnstugan)

http://lh6.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbkII0euI/AAAAAAAAB8k/FH_1YozQzwY/s640/CIMG1325.JPG
(Störrödjärnstugan)

Wir sind die ersten Gäste für heute und auch der junge Hüttenwart mit seiner Freundin ist heute erst eingetroffen und hat seinen Vorgänger abgelöst. Die Hütte ist dank dieser Freundin schon gut geheizt und so hängen wir unsere Klamotten zum trocknen auf, lesen ein wenig und schauen uns die vielen Informationen über die Moschusochsen an. Es gibt auch ein Foto, auf dem eines dieser Tiere direkt neben dem Klohäuschen der Hütte steht. Na, das wäre aber eine Überraschung morgen früh.;-)

Gegend abend machen wir uns ein wenig Sorgen, um die Gruppe von drei Frauen und einem Mann, die nur kurz nach uns von der Rogenstugan aus gestartet sind und auch bis zur Störrödjärnstugan wandern wollten. Wir sind nun schon 3 Stunden in der Hütte und haben zudem mehr Gepäck dabei. Schließlich tauchen sie aber doch auf und der Mann prustet nur ein „many rocks…“ heraus.;-)

Die Hütte wird heute doch noch richtig voll und zwei Hölländer sind ebenfalls erschöpft. Sie sind heute in Grövelsjön gestartet, haben aber mit viel weniger Zeit für diese Strecke gerechnet. Sie haben eine norwegische Karte dabei, auf der die Streckenzeiten für den Winterweg und nicht für den Sommer eingetragen sind.



http://lh5.googleusercontent.com/_8ihrpWIMb14/TKmbo_Nsc7I/AAAAAAAAB88/zAkUUttWyCo/s512/CIMG1331.JPG
(Lebensmittelpreise)

So, das war unser vorletzter Wander-Tag!

Gruß
Nils

Mika Hautamaeki
16.11.2009, 13:05
Wir sind froh, als wir das Südende des Rogens erreichen und folgen dem Hinweisschild am Rentierzaun zum Windschutz. Hier hätte man wirklich gut zelten können; wenn ich noch einmal dorthin komme, werde ich das auch tun.


Hm, da wäre ich vorsichtig. Wenn es leer ist, dann findet man auf jeden Fall einen guten Platz, aber diese Stelle wird gerne von Kanuten und Anglern angelaufen. Als wir dort waren, war es rel. voll, so daß wir etwas suchem mußten, bis wir einen ordentlichen Platz fanden. Überall lagen Fischreste (mit ordentlich Ameisen drauf), humane Verdauungsendprodukte (hinterer Teil Richtung Wald) und sonstiger Müll rum.
Ist eigentlich eine schöne Ecke, aber leider etwas überlaufen.

Prachttaucher
16.11.2009, 13:14
"Kurz danach kommen wir wieder in waldloses Gebiet und bald darauf ist die Storrödjärnstugan erreicht. Mit Zelten sieht es hier erst einmal schlecht aus und da wir nicht wissen, wie es die nächsten Kilometer werden wird beschließen wir auch hier in der Hütte zu schlafen."

Bei mir war´s die einzige Übernachtung in einer Hütte. Eisiger, kräftiger Wind machte mir die Entscheidung einfach. Zur Not würde es aber zwischen See und Hütte wohl gehen. Den Platz fand ich sehr schön, fast schon ein bißchen wie weiter oben im Norden. Und was für ein Gegensatz zu den Tagen am Anfang ! Ohne diese Etappe hätte mir irgendwie etwas gefehlt. ;-) Habe das andere auch genossen aber mein Herz gehört dem Hochfjäll.

NilsAc
16.11.2009, 22:32
27.Juli: Von der Storrödjärnstugan zurück nach Grövelsjön (ca. 21km)

Heute ist also unser letzter Wandertag. Wir sind früher wach, als die anderen Gäste in der Hütte, also mache ich mich möglichst leise erstmal in Richtung Toilette auf. Im Gegensatz zu gestern ist es komplett windstill und absolut ruhig. Eine Herde Rentiere trinkt aus dem kleineren See direkt vor der Hütte und es ist wirklich schön in der kalten, frischen Luft die Aussicht zu genießen. So fängt der Tag gut an!

Kilometermäßig ist die Tour heute eher lang, aber nach Aussagen des Hüttenwarts und der anderen Gäste ist die Strecke zwischen Hävlingen und Grövelsjön absolut kein Problem mehr und schnell durchzuziehen.


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Nach dem Frühstück brechen wir also auf. Der Weg führt direkt ab der Hütte erst einmal bergauf auf Höhe des Sees Slagusjön. Ab und zu muss hier über mittelgroße Steine balanciert werden, aber nichts Neues mehr. Früh kann man auf der anderen Seite des Sees eine Hütte erkennen; ein Blick auf die Karte verrät allerdings, dass es sich hierbei nicht um die nach dem See benannte Rasthütte Slagusjön handelt. Diese sieht man eine kurze Weile später.
Um die Hütte herum grast eine Rentierfamilie, die sich von uns nicht stören lässt und die wir eine Weile beobachten.


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(Beim See Slagusjön)

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(Rasthütte Slagusjön mit Rentierfamilie)


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Nach größerer Pause ist uns noch nicht, also lassen wir die Rasthütte unbesucht und wandern weiter. Der Weg führt nun nach links leicht bergab, wobei die Rentierfamilie für einige hundert Meter auf der anderen Seite des Bachs neben uns her läuft.
Doch nicht nur die Rentiere sind schön zu beobachten, auch die Aussicht geradeaus ist herrlich.

Der Weg führt nun bestimmt 400 Meter lang über Planken, alternativ kann man auch gut neben diesen wandern. Anscheinend ist der Untergrund nach viel Regen hier wesentlich nasser als jetzt…


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Nach den Planken geht es wieder in waldiges Gebiet, zuerst noch leicht abwärts und dann aufwärts über den Olasen, bis der Abstieg zum See Hävlingen beginnen kann.
Hier ist es nochmals sehr steinig und anstrengend und der Weg bis zum höchsten Punkt zieht sich. Dies war nun aber der letzte wirklich anstrengende Part der Wanderung.
Bergab zum Hävlingen ist der Weg wieder breiter und weniger steinig, sodass wir auch bald am Ufer stehen.



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(See Hävlingen)

Die Brücke über die Verbindung zwischen den Seen Hävlingen und Särsjön ist schnell erreicht und die vielen Angler in ihrem Boot schauen interessiert zu uns herüber.
Nun geht es noch ein Stück durch dichten Wald, wobei wir auch noch einmal von Mücken gequält werden und versuchen möglichst schnell wieder in baumloses Gebiet zu kommen.

Es geht nun für etwa 2km recht steil berauf, wobei sich noch einmal ein schöner Blick auf den Hävlingen ergibt. Auch kann man von hier die Rasthütte Särsjöbäcken sehen, an der wir aber auch nicht rasten.


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(Rückblick auf den Hävlingen)

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(Rasthütte Särsjöbäcken)

Der Weg ist hier schon sicherlich 2 Meter breit und wirklich nicht zu verfehlen. Der Begriff „Wanderautobahn“ passt hier ganz gut. Trotzdem ist es steinig und es geht noch bis kurz vor Grövelsjön ständig bergauf, was mich ein wenig bekloppt macht. Dieser Weg nimmt und nimmt einfach kein Ende; die Jakobshöjden, auf die wir zuwandern kommen einfach nicht näher. Dazu kommt, dass nun auch noch dunkle Wolken aufziehen und wir doch noch einmal die Regenklamotten aus den Rucksäcken fischen müssen.
Apropos fischen: Es kommen uns hier viele Wanderer entgegen, von denen auch fast jeder eine Angel dabei hat.

Als der Weg schließlich vor den Jakobshöjden nach links abbiegt geben wir noch mal richtig Gas um diese nicht enden wollende Steigung hinter uns zu kriegen. Mitlerweile wandern wir nicht mehr unter dunklen Wolken, sondern mitten in ihnen, aber mehr als ein leichter Nieselregen ist es zum Glück noch nicht.

Wir sind heilfroh, als wir den höchsten Punkt endlich hinter uns haben und der Abstieg beginnt. Nun ist es nicht mehr weit, bis zur warmen Dusche und dem Koffer mit sauberen Zivilklamotten im Auto.

Der Abstieg geht nun auch sehr schnell, wobei man die Fjällstation erst sehr spät sehen kann. Im Waldstück vorher läuft noch einmal eine Herde Rentiere direkt vor uns über den Weg, kurz bevor wir aus dem Wald direkt auf den Parkplatz der Fjällstation springen.


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Nun schnell hinein und ein Zimmer oder zumindest ein Bett klarmachen. Angeblich bekommen wir das letzte Zweibettzimmer und damit auch die letzten freien Betten. Der Preis von 1300 Kronen für uns beide ist zwar recht hoch, aber wir haben unser eigenes Badezimmer! Das Frühstück zahlen wir allerdings nicht. Wir haben ja noch das bei Beginn der Tour im Auto vergessene Knäckebrot.;-)


28/29.Juli: Von Grövelsjön nach Hause (ca. 1700km;-))

Gegen 10uhr fahren wir los. Wir wollen eigentlich soweit fahren, wie wir halt kommen und dann noch eine Nacht in Südschweden übernachten. Wir kommen allerdings gut durch und fahren die komplette Strecke durch. Die Öresundbrücke erreichen wir bei Sonnenuntergang, was ein schönes Abschlussbild für diesen Skandinavienurlaub ist.


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Danke fürs lesen und ich hoffe, dass der Bereicht den ein oder anderen motiviert einmal in dieser Gegend wandern zu gehen! Ich habe dies auf jeden Fall noch einmal vor!

Gruss
Nils

Nordstroem
17.11.2009, 10:46
Vielen Dank für Euren Bericht.
Echt schön geschrieben. 5sterne

Da möchte ich doch direkt wieder los.

Als ich in 2007 am Storrödjärnstugan angekommen bin war es echt ein Sauwetter mit Temperaturen nicht würdig für den Sommer. Eisig kalt und Regen aus allen Richtungen. Die Hüttenwirtin hat mir dann aber sofort einen heissen Kakao zum aufwärmen angeboten.

Das ist Gastfreundschaft wie ich sie mir lobe. :p

Happy Hiking
Nordstroem

Mika Hautamaeki
17.11.2009, 12:34
Kann mich auch nur nochmal wiederholen:
Sehr schön geschriebener Bericht über eine tolle Tour!
Vielen Dank

NilsAc
21.12.2009, 00:16
Die Fotos gibts nun auch hier:

http://picasaweb.google.com/NilsAc1711/SchwedenNorwegen2009#

Bis dann
Nils

woodpecker.21
29.12.2009, 14:32
Vielen Dank für Euren Bericht.
Echt schön geschrieben. 5sterne

Da möchte ich doch direkt wieder los.

Als ich in 2007 am Storrödjärnstugan angekommen bin war es echt ein Sauwetter mit Temperaturen nicht würdig für den Sommer. Eisig kalt und Regen aus allen Richtungen. Die Hüttenwirtin hat mir dann aber sofort einen heissen Kakao zum aufwärmen angeboten.

Das ist Gastfreundschaft wie ich sie mir lobe. :p

Happy Hiking
Nordstroem

Genau so ging es uns im September 2008 auch, wobei der Hüttenwart in diesem Fall ein älterer Herr mit Hund war. Wir haben dann auch gegen die ursprüngliche Plannung in der Hütte übernachtet.

Bei schlechtem Wetter sah die Hütte auch aus wie ne Station auf m Mond...

Prachttaucher
29.12.2009, 15:34
Bei dem war ich auch (erste Septemberwoche 08), der Hund sah aus wie ein lebendiges Wollknäuel. Ich bekam als Willkommensgruß ein Glas Limonade. :bg: Später war ich der "Hahn im Korb" - 4 Schwedinnen kamen noch. Die haben erstmal gekocht, daß der Rauchmelder auf Daueralarm ging

borealis40
28.10.2010, 16:27
Hallo Naturfreunde
ich plane für das nächste Jahr (Mai oder Juni) eine einwöchige Tour Grövelsjön/Rogen oder so. Für 5 Männer. Wenn man nur so wenig Zeit hat, was muss man gesehen haben? Würde auch gerne Angeln.
Also: Wer kennt den schönsten Weg ...

Vielen Dank schon mal vorweg

Prachttaucher
28.10.2010, 16:57
...was muss man gesehen haben? ....


;-) Ihr macht doch keine Stadtbesichtigung, oder ? Anregungen gibt der Reisebericht. Ansonsten mag man´s im Fjäll, oder manche vielleicht nicht. Eher noch könntest Du sagen, welches Gelände (Wald, Sumpf, Hochfjäll) Dir am liebsten ist, ob Dir Fernsicht wichtig ist etc. Bei einem Blick auf die Karte würde sich aber auch das klären. Sorry, wenn´s etwas streng rüber kommt, aber bei so einer Frage...

borealis40
28.10.2010, 17:06
;-) Ihr macht doch keine Stadtbesichtigung, oder ? Anregungen gibt der Reisebericht. Ansonsten mag man´s im Fjäll, oder manche vielleicht nicht. Eher noch könntest Du sagen, welches Gelände (Wald, Sumpf, Hochfjäll) Dir am liebsten ist, ob Dir Fernsicht wichtig ist etc. Bei einem Blick auf die Karte würde sich aber auch das klären. Sorry, wenn´s etwas streng rüber kommt, aber bei so einer Frage...

Kein Problem, bin ja noch neu und bezahle gerne Lehrgeld.
Ich kenne die Gegend nur flüchtig vom Radfahren im Sommer aber das ist ja nur schwer zu vergleichen. Wald würde ich vorziehen, und viele Flüsse und Seen (...kann mich dem Wasser nicht entziehen...")
Es stellt sich mir auch die Frage, ob die Reisezeit für das Fjäll evtl. noch zu früh sein könnte.

Prachttaucher
28.10.2010, 17:35
Stimmt, eher schlechte Zeit dort. Vermute mal so : Im Mai noch keine Mücken, aber extrem naß von der Schneeschmelze, im Juni in dem sumpfigen Gelände dann sehr viel Mücken. Wie es dann auf den höhergelegenen Stücken mit Schnee aussieht weiß ich nicht. Ich meine - wf - ist Spezialist für diese Jahreszeit dort, vielleicht sieht er ja das hier.

Prachttaucher
28.10.2010, 21:51
Dies hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?36456-s%FCdlicher-Kungsleden-Mitte-Mai&highlight=s%FCdlicher+Kungsleden) habe ich gemeint...

Oder hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?32657-s%FCdl.-Kungsleden-Zeit-Literatur-Anreise&highlight=s%FCdlicher+Kungsleden)...einfach mal die Suche bemühen

borealis40
29.10.2010, 09:52
Na da werde ich mir eine Reisezeit ab mitte Juni vornehmen. Nachtfrost oder Schneematsch fänd ich unangenehmer als Mücken. Denke, meine Reisebegleiter sehen das ähnlich. Die Möglichkeit, sich mal einen Fisch zu holen, ist im Juni sowieso besser...
Kennt Ihr sonst vielleicht weiter südlich in Schweden oder Norwegen einen Weg, der auch zu empfehlen wäre?

Mika Hautamaeki
29.10.2010, 10:01
Na, da melde ich mich auch nochmal zu Wort.
Wie von Prachttaucher schon angemerkt hast du in der von Dir angestrebten Zeit mit viel Schneeresten, Matsch und Mücken zu rechnen. Wir hatten 2007 sogar Mitte Juli noch Schneereste auf den höheren Bergen (geschützte Lagen), aber das kann auch dem sehr kühlen Sommer damals zu verdanken sein. Im Mai kannst du sicher noch mit Schnee rechnen.
Wenn du die Zeit nach Mittsommer legst, kommst du m.E. besser voran. Am besten hierzu mal die Reiseberichte lesen (auch die etwas älteren, um einen Überblick über die Reisezeiten zu bekommen).

borealis40
25.01.2011, 09:59
Hallo
nach erfolgreicher Werbung (auch dank Euren vielen Bildern und Berichten) habe ich meine "Truppe" von fünf Mänern nun zusammen und wir werden mitte Juni um den Rogen wandern.
Geplant ist in Grövelsön zu beginnen und eine Rundtour um den Rogen zu machen.
In ungefähr den Etappen: Grövelsjön-Storrödstjärnstugan-Rogenstua-Reva-Grötadalen-Grövelsjön.
Kann man das an sechs Tagen wandern, ohne in Hektik zu verfallen? Und wo kann man im Grötadalen gut campieren?
Oh man bin ich aufgeregt...

Prachttaucher
25.01.2011, 10:50
Hier (http://www.svenskaturistforeningen.se/sv/upptack/Omraden/Harjedalen/Fjallstugor/STF-Fjallstuga-Rogen/Hitta-hit/) gibt´s eine kleine Übersicht zu den Entfernungen - bei dem teilweise schwierigen Gelände würde ich nicht mehr als 15-17 km pro Tag planen. Wenn Ihr sehr fit seid geht natürlich auch mehr.

Ich bin damals jeweils Skedbro-Rogenstugan und am nächsten Tag dann zur Storrödstjärnstugan - fand ich passabel, weiter hätte es für mich aber nicht sein müssen.
War so etwa 9 Uhr Start und 16-17 Uhr ankommen.

Mika Hautamaeki
25.01.2011, 11:10
Prachttaucher hat es eigentlic schon gesagt, aber ich will meinn Senf auch mal dazu geben. Also ich halte 6 Tage für die Strecke machbar, aber ob das ganze noch als "ohne Hektik" zu laufen ist, bezweifel ich etwas. Wenn ihr insgesamt 5 Leute sit, dann mü0t ihr immer damit rechnen, daß bei einem ein Leistungseinbruch kommt und schon ist die Planung hinfällig. Ich hatte auf der Tour das Problem schon bei ingesamt drei Leuten. Wenn man allein unterwegs ist, ist das meist einfacher, da man sich nur selbst motivieren muß, wenn man aaber ne ganze Truppe immer wieder anstacheln muß, dann wirkt sich das schnell negativ auf die Gesamtstimmung aus. Es ist natürlich besonders von eurer Fitness abhängig. Gerade das Stück Reva-Grötadalen unterschätzt man ja sehr gerne, da keine Höhenunterschiede eingezeichnet sind, aber die sind vorhanden. Und das ganze nicht zu knapp (10x15 m sind auch 150 Höhenmeter) Ich weiß nicht mehr wieviel dieser Felsrücken zu überklettern waren, aber es waren gefühlt mindestens 20. Außerdem solltet ihr noch mindestens einen Reservetag einplanen, den man auch gut an einem Ort verbringen kann wo es einem besonders gefällt, falls das Wetter doch mal schlechter ist. Also mein Vorschlag wären daher 7-8 Tage einzuplanen, dann aber auch entspannte Tgestouren zu machen oder halt nen Tag Pause einzulegen.
Im Grötadalen findet ihr einen sehr guten Zeltplatz, den ihr wegen des "Hausfelsens" und des Steintisches eigentlich nicht verpassen könnt. Aber neben diesem finden sich auch jede Menge weiterer gute Plätze dort.

lortholstyggen
25.01.2011, 11:34
Grövelsjön-Storrödstjärnstugan-Rogenstua-Reva-Grötadalen-Grövelsjön.

Das sind ca. 90 Km Wanderstrecke, also pro Tag 15 Km, das bedeutet ca. 6 Stunden pro Tag wandern. Sollte also gut machbar sein. Und im Juni habt ihr jede Menge Tageslicht und die Landschaft ist absolut traumhaft.



Kann man das an sechs Tagen wandern, ohne in Hektik zu verfallen?

Das hängt stark von Motivation, Kondition und Rucksackgewicht ab. Es gibt einige/viele Wegabschnitte auf der Strecke, die von manchen Menschen als sehr felsig und schwierig empfunden werden, besonders mit schwerem Gepäck. ;-)


Und wo kann man im Grötadalen gut campieren?

Wenn ihr das Grötådalen hinaufwandert, sollten kurz vor dem Grötådalsseter und direkt am Weg/Bach genug ebene Plätze sein, um Lager zu machen. Wir haben immer nur abseits, irgendwo zwischen den Gletschermoränen campiert, da wären aber nicht genug Zeltplätze für 5 Personen gewesen.

borealis40
25.01.2011, 11:36
Finde ich super, daß Ihr so schnell geantwortet habt.

Wir Herren sind zwar für 40 ziemlich sportlich aber unerfahrene Wanderer im Fjell (bei uns in NF ist es flach...).
Da wir aber die Fähre Kiel-Oslo-Kiel für Sa/Sa gebucht haben sind wir leider unflexibel was die Dauer der Tour angeht. Kann man am Rogen irgendwo übersetzen und somit die Tour vielleicht abkürzen?
Danke schon mal

Prachttaucher
25.01.2011, 11:51
..Kann man am Rogen irgendwo übersetzen und somit die Tour vielleicht abkürzen?..

Der Hüttenwart an der Rogenstugan hat ein (Motor)-Boot. Vielleicht ist er ja zu einem Transport bereit. Die Hütten stehen untereinander in Telefonverbindung, man könnte das vielleicht auch von anderswo erfragen.

Mika Hautamaeki
25.01.2011, 12:21
Außerdem besteht die Möglichkeit von Grövelsjön nach Sylen mit dem Boot zu fahren, da spart am am Anfang und am Ende der Tour locker je 9 km. Von Sylen kommt man auch gut nach Hävlingen (ins Grötadalen sowieso)

borealis40
26.01.2011, 12:02
Moin! Das hört sich alles vielversprechend an, Ihr seid ne echte Hilfe. Die Abkürzung Sylen/ Grötadalen oder Hävlingen (je nach Richtung) werden wir dann nehmen.

Über Ausrüstungstips von Insidern würde ich mich freuen, aber es ist ja so weit ich gesehen habe, in diesem Forum auch möglich das nachzulesen.

Vielen Dank

bananenpalme
30.01.2011, 16:43
Im Grötadalen befinden sich mehrere Zeltplätze, auch mit Feuerstelle. Westlich von Grötadalsaetra gibt es einige in kurzem Abstand, auch ist das Gelände dort recht flach. Jedoch ist das Feuermachen, wenn ich das folgende Schild richtig verstehe, im Sommer nicht gestattet.

http://img19.imageshack.us/img19/166/p1070857.th.jpg (http://img19.imageshack.us/i/p1070857.jpg/)

Im Grötadalen empfiehlt es sich, ein genaues Auge auf Karte und Kompass zu haben, da der Weg sich an manchen Stellen aufteilt und nicht markiert ist. Wir sind aber von Sylen aus gelaufen, vielleicht ist es von Westen her einfacher, den Weg zu finden. Landschaftlich lohnt sich der Weg auf jeden Fall!
Wie Mika Hautamaeki schon gesagt hat, ist der Weg zwischen Grötadalen und Reva ziemlich anstrengend, es empfiehlt sich, rechtzeitig loszulaufen, um genug Zeit für Pausen zu haben. Im September 2010 war die Hängebrücke am Abluss des Rogen frisch in Stand gesetzt worden, aber andere Brücken an kleineren Bächen auf der Strecke waren nicht mehr vorhanden. Mit mehr Glück als Verstand haben wir es geschafft, keine nassen Füße zu bekommen.:bg:
Wenn das Wetter schlecht ist, sind (wasserdichte) Gamaschen ganz nützlich (die wir leider nicht dabei hatten).

andrea2
01.02.2011, 16:32
Die Abkürzung Sylen/ Grötadalen oder Hävlingen (je nach Richtung) werden wir dann nehmen.

Vielen Dank

Erkundigt euch vorher wann die Boote über den Grövelsjön fahren, der regelmäßige Betrieb beginnt erst Anfang Juli. Sonntags fahren die Boote nicht, können aber evtl. vorher telefonisch gebucht werden.

Fahrplan fürs letzte Jahr (http://www.sylora.se/)

Wir haben dann in der Sjöstugan nachgefragt und eine Überfahrt bekommen. War am Ende noch günstiger als der offizielle Transfer.

Ansonsten kann ich mich nur anschließen, das Gebiet ist wunderschön und hat uns sehr gut gefallen. Allerdings waren wir schon manches mal entsetzt, wie wenig weit wir täglich gekommen sind. Die Weg sind abschnittsweise doch etwas anspruchsvoller zu gehen. Zu knapp sollte man nicht planen, damit die Tour noch Spaß macht.

borealis40
18.05.2011, 11:53
Hallo
nach längerer Planungsphase melde ich mich nun wieder zu Wort und bitte um Euren Rat: Wir sind nunmehr 5 schlanke Männer und haben bisher nur zwei 2-Mann zelte (VaudeMark irgendwas) zur Verfügung. Allerdings auch noch ein sehr gutes VaudeGeodome für 5 Personen. Frage: Ist das ratsam, denn das Zelt ist sehr groß (lässt sich aber gewichtsmäßig gut aufteilen) beansprucht also viel Aufstellfläche.

Jetzt müßte es dort nur noch etwas wärmer werden (hatte gerade geschneit), denn in 4 Wochen geht es los. Freue mich auf Eure Post...

bananenpalme
04.06.2011, 16:40
Zu dritt in einem Zweimannzelt mit Gepäck für 1-2 Wochen zu schlafen, kann sehr eng und unbequem werden, das würde ich euch nicht empfehlen. Da man auf so einer Tour sowieso kaum Privatsphäre hat, ist es ganz angenehm, wenn man wenigstens nicht gestapelt schlafen muss. Jedoch in der Gegend mit einem großen Zelt für fünf Personen unterwegs zu sein, halte ich auch nicht für ratsam. An den Lagerplätzen gibt es nicht überall genug (unbewachsenen, ebenen und felsfreien) Platz, um ein Zelt dieser Größe aufzustellen. Für kleine Zelte findet man an allen Lagerplätzen ausgetretene Stellen, an denen relativ wenig Vegetation und Steine sind. Versucht lieber, noch ein Dreimannzelt aufzutreiben, damit seid ihr flexibler, müsst euch weniger um die bequemsten Plätze streiten und schlaft besser.

borealis40
07.06.2011, 14:23
also wir werden nun zu dritt in dem großen und zu zweit in dem kleinen Zelt nächtigen. Platzprobleme werden wir zu fünft ja sowieso bekommen....
und Samstag geht es ja auch schon los :-) bin schon ganz aufgeregt

kann mir vielleicht noch jemand sagen, wo es die Angelerlaubnis für das ganze Rogengebiet zu kaufen gibt? In Grövelsjön wäre natürlich perfect....

ckanadier
07.06.2011, 14:47
Moin
Ihr kommt auf dem Weg zum Grövelsjön durch Idre, dort beim Touribüro, ihr könnt auch mal googeln ob es ihn auch noch beim Hotel am Grövelsjön gibt.
Jürgen

andrea2
07.06.2011, 15:56
Hallo,

schau mal hier:

Planung Tour Grövelsjön - Rogen - Femundsmarka (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?51364-Planung-Tour-Gr%F6velsj%F6n-Rogen-Femundsmarka)

da hatten wir das Thema mit den Angelkarten gerade erst.

In Grövelsjön bekommst du sie nur für Darlana und einen Teil des norwegischen Gebietes. Der Rogen liegt ja nun mehr oder weniger komplett in Härjedalen/Jämtland.

Andrea

borealis40
09.06.2011, 15:57
Moin
Wird alles so gemacht. Vielen Dank. Übermorgen sind wir schon auf der Fähre... Berichte dann mal, wenn ich wiederkomme.
Schönen Gruß an alle

ba0295
09.06.2011, 17:18
Übermorgen sind wir schon auf der Fähre... ...
Samstag Kiel -> Oslo ?
Da bin ich auch ... und dann nach Grövelsjön .. wir auch... Strandurlaub mit der Familie machen. Wie erkenne ich euch? Mist, die ODS-Aufnäher sind noch nicht da!

wuschl25
09.06.2011, 17:39
schöner bericht, tolle fotos! war letztes jahr auch dort und erkenne einiges wieder :D

das mit der brücke ist echt blöd.. bei mir war sie noch ganz.. da hat wohl einer von euch vorher bisschen zuviel gefuttert, mhm? ;-):bg: heheh :bg:

ich muss irgendwann meinen reisebericht hier reinstellen.. wollt das schon vor monaten erledigt haben ::cool::

borealis40
22.06.2011, 08:15
Hallo!
Da wäre ich dann wieder. Hat fast alles gut geklappt... Infos und Bilder folgen hoffentlich bald.

War ja witzig, daß wir uns an der Fähre noch getroffen haben.