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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Testbericht] GoLite Quest 2009



quasinitro
19.06.2009, 00:01
Kaufdatum: 06.2009
Art des Einsatzes: Trekking
Hersteller: GoLite (http://www.golite.com/Product/proddetail.aspx?p=PA5261&s=1)
Modellbezeichnung: Quest Night/Grease (Schwarz/Grau) Gr.M
Unverbindliche Preisempfehlung: 169,95€
Rucksacktyp: Innengestell
Liter: 72
Gewicht: 1420g (digitale Küchenwaage)
Material-Packsack: 100% Nylon, PU-beschichtet und DWR behandelt
Verarbeitungsqualität: sehr gut
Passform: sehr gut
Komfort: gut
Bedienung: gut
Körpergrösse Testperson (in cm): 182cm/84kg/ehr kräftig
Geschlecht Testperson: männlich
Outdoorerfahrung Testperson (1-wenig bis 7-hoch): 4

Schon vor längerer Zeit ist mir der Quest aufgefallen,da er trotz seines großen Volumens und seines geringen Gewichtes ein Tragesystem besitzt!Auf dieses wollte ich auf keinen Fall verzichten.Als nun die endgültige Entscheidung für ihn gefallen war,habe ich ihn hier (http://www.ultralightoutdoorgear.co.uk/golite_2009_quest_72litre_framed_rucksack.html) geordert.
Innerhalb von fünf Tagen war er da und ich konnte ihn auch gleich auf einer Tour testen.

http://www.abload.de/img/p10405003htl.jpg (http://www.abload.de/img/p10405003htl.jpg

)

Auf der Vorderseite befindet sich eine große,sehr nützliche Tasche.

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An der Seite befinden sich die Lastkontrollriemen und jeweils eine Netztasche.Diese ist enorm dehnbar und gibt noch zusätzlich einiges an Volumen her.Hier kann man auch sehen,daß der Schultergurt an dem Hüftgurt befestigt ist.

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Der Rucksack muß in der richtigen Größe ausgewählt werden,da sich die Schultergurte nicht verstellen lassen.

http://www.abload.de/img/p10405056da7.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10405056da7.jpg)

Im Deckel gibt es ein Fach.

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Es ist ausreichend für die wichtigsten,schnell zu erreichenden Dinge.Allerdings bei restlos voll gestopften Rucksack wird es relativ flach.Das kann man aber über die Höhenverstellung des Deckels regeln.

http://www.abload.de/img/p1040508mg8r.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1040508mg8r.jpg)

Mit einer Kordel kann man das Hauptfach flexibel anpassen.

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Zusätzlich abspannen kann man das Hauptfach mit einem Überkopfzurrgurt.

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In das Hauptfach passt eine Eva-Matte,in dem Fall eine Thermarest Ridgerest/Large weit nach außen aufgerollt,perfekt hinein.
In die Mitte kommt dann,unter leichtem Druck,die Ausrüstung und gibt dem Rucksack noch zusätzlich Stabilität.

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Im Hauptfach befindet sich lediglich eine Tasche zur Aufnahme eines Trinksystemes sowie der obligatorische Haken für den Schlüßel.Das Trinksystemfach habe ich allerdings nicht genutzt,da ich in einer der äußeren Netztasche eine PET mit nem ConverTube hatte.

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Die Rückenpolsterung ist sehr weich aber nur bedingt atmungsaktiv.

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Die Alustreben des Tragesystems sind im Rückenpolster eingearbeitet,lassen sich herausnehmen und auf die eigenen Rückenform anpassen.Bei mir war das absolut notwendig,denn die Vorbiegung von GoLite ging bei meinem Rücken gar nicht.

http://www.abload.de/img/p1040514qh03.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1040514qh03.jpg)

Der Hüftgurt ist kontouriert,relativ weich aber noch ausreichend fest gepolstert.

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An ihnen ist jeweils eine Tasche mit etwas dehnbaren Netzmaterial angebracht.Praktisch für Snacks,Kamera,GPS oder Brille.

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In jeder Tasche ist noch eine kleine dehnbare Tasche.Darin habe ich meine Ersatz-SD's aufbewahrt.

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Die Netztaschen sind,wie schon erwähnt,sehr dehnbar und die Seitenkompressionsriemen dienen auch z.B. zur Befestigung von einem Zelt.

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Hier noch mal die Dehnbarkeit der Netztasche.Man sollte es allerdings nicht übertreiben :(

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Zur besseren Erkennung (...wer will das schon?) sind Reflexpaspeln auf der Vorderseite angebracht.

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Die Schultergurte sind ausreichend gepolstert.Allerdings merkt man sie nach mehreren Stunden mit 14 Kilo auf dem Rücken schon.

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Am Verschluß des Brustgurtes ist eine Pfeife angebracht.

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Sämtliche Schnallen sind ausreichend groß und stabil ausgelegt.

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Oberhalb der Rückseite ist der obligatorische Tragegurt.Sehr nützlich!

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An der Fronttasche sind zwei zusätzliche Halterungen.Bestehend aus Gummi und Haken.Habe sie noch nicht sinnvoll einsetzen können.Das Gummi wird innen durch die Fronttasche verdeckt durchgeschleift.

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An beiden Seiten befindet sich jeweils ein Auslass für das Trinksystem.

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Unten sind zwei Schlaufen,zur Befestigung einer EVA-Isomatte oder einem Zelt z.B.sowie Haken und Schlinge ("comPACKtor-System") um das Volumen zu verringern,angebracht.

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Im komprimierten Zustand.

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Zusätzlich können die Seitenkompressionsriemen per Quick-Release geöffnet,quer über die Rucksackfront gespannt und mit dem Gegenstück der anderen Seite verbunden werden.

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Somit verringert sich das Volumen nach Bedarf.Habe es selbst noch nicht gebraucht.


Was mir gut gefallen hat:

Der Rucksack ist recht leicht und hat eine gute Passform.Voraussetzung dafür ist natürlich die richtige Größenauswahl.Bei meinem kurzen Rücken mit 44cm ist Größe M perfekt.

Er trägt sich bis 14 Kilo noch angenehm,würde aber ehr weniger über längere Strecken tragen wollen.Ist aber in Arbeit :bg:

Das Rückenpolster ist angenehm weich,aber von einer hohen Atmungsaktivität habe ich nichts gemerkt.Wenn man beim Gehen schwitzt,saugt sich da Rückenpolster nun mal voll und trocken wird es erst wieder bei längerem Absetzen oder in der Sonne.Ist aber kein Manko und bei solch konstruierten Rückenpolstern normal.Somit kein Problem,da ich zu den "Wenigerschwitzern" gehöre.

Der Hüftgurt ist ausreichend weich gepolstert und die Taschen an ihm finde ich sehr nützlich.Hatte darin die Kamera und das GPS.

Das Hauptfach hat eine zylindrische Form und kann somit gut mit einer EVA "ausgekleidet" werden.

Die Fronttasche hat eine ausreichende Größe.Darin bekommt man noch einigen Kleinkram unter.

Das Deckelfach ist in der Höhe verstellbar und kann abgenommen werden.Entweder um das Gesamtgewicht zu verringern oder es als Hüfttasche zu nutzen.Habe ich nicht probiert,aber schön zu wissen.

Die Seitentaschen waren bei der Auswahl des Rucksacks mit entscheidend,da ich darin immer mein Zelt und die Flaschen mit den verschiedenen Flüssigkeiten aufbewahre.Zudem sind sie sehr dehnbar und man bekommt wirklich viel rein.Hätte ich nicht erwartet!

Das Material macht,trotz Leichtbauweise,einem robusten Eindruck und hat auch den Gang durch dichtes Gestrüpp,teilweise mit Dornen,ohne irgendwelche Blessuren überstanden.


Was mir nicht so gut gefiel:

Die Reißverschlüsse an Deckel und-Fronttasche haben sich ständig beim Öffnen mit der Patte verklemmt.Schnelles "Aufreißen" ist somit nur mit Glück möglich.Man sollte schon den Reißer mit etwas Gefühl behandeln,um ein Verklemmen zu verhindern.

http://www.abload.de/img/p1040532ud1x.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1040532ud1x.jpg)http://www.abload.de/img/p1040533cf5m.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1040533cf5m.jpg)

Ich frage mich,was an den bis zum Vorjahr verwendeten wasserfesten Reißverschlüssen schlechter war?
Sicherlich die schlechte Einhandbedienung,aber diese ist mit den neuen Reißern auch nur bedingt möglich.

Auf der Innenseite einer Hüftgurttasche ist eine Naht aufgegangen.

http://www.abload.de/img/p1040530liwm.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1040530liwm.jpg)

Das lag wohl an der häufigen Entnahme der Kamera und dem Reiben an dieser Naht.Ist kein großer Mangel,sollte aber nicht vorkommen und verwundert mich schon bei der doch sehr guten Verarbeitungsqualität von GoLite.

Bei der enormen Dehnbarkeit der Netzaußentaschen habe ich es wohl ein wenig übertrieben.Diese wurde mit einem "Knarz" und dem Riss einer Naht begrenzt.

http://www.abload.de/img/p10405311erx.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10405311erx.jpg)

Ist also kein wirklicher Mangel!!

Der Hüftgurt hat,egal wie stark ich ihn angezogen habe,die Last nur zum Teil auf meine Hüften übertragen.Somit war auch immer eine größere Last auf meinen Schultern.Ich habe ein nicht so stark ausgebildetes Becken mit den entsprechenden Hüftknochen.Somit finden Hüftgurte nie den richtigen Halt bei mir.Ehr ein rein subjektiver Mangel...


Unterm Strich:

Der Golite Quest ist ein leichter und bequemer,somit gut zu tragender Rucksack,wenn man es mit der Zuladung nicht übertreibt.
Sicher kann man 15 Kilo und mehr damit transportieren.Daß ist aber IMO weit weg von komfortablen Tragen.Ich habe ihn auch mit 14 Kilo Kilo beladen müssen (Wasser),aber eigentlich ist er IMO nur bis 12 Kilo absolut angenehm und komfortabel über längere Strecken zu tragen.
Die große Fronttasche und die dehnbaren Seitentaschen bieten viel Stauraum.
Er ist in meinen Augen auf das Nötigste reduziert,kann mit seiner guten Paßform und nicht zu letzt seinem niedrigen Gewicht punkten.
Zudem ist er bei dem momentan noch günstigen Englischen Pfund,recht preiswert!
Letztendlich bin ich,trotz der kleinen Mängel,mit dem Quest vorerst sehr zufrieden und kann ihn absolut empfehlen!!

Wenn ihr noch Fragen habt oder Bilder von Details braucht,na dann los :bg:


Hier einige Erfahrungen nach knapp einem halben Jahr und mehreren Touren:

Irgendwie werden meine Hüfte und der Quest nicht wirklich Freunde.Wie auch anfangs erwähnt,stellte sich die Obergrenze des bequemen Tragens für mich mit 14Kilo heraus.Habe die verschiedenen Einstellungen durchprobiert mit dem Ergebnis,daß ich den Hüftgurt immer noch sehr fest anziehen muß um den Großteil der Last auf die Hüften zu bringen.

Somit ist für mich,nach mehreren Touren,keine wirkliche Verbesserung der Lastübertragung spürbar.Ich würde mal schätzen: 60% Hüfte / 40%Schultern.Vielleicht muß das so sein...?Daran könnte ich mich nicht so recht gewöhnen und würde mir schon nen bisschen mehr Lastenübertragung auf die Hüfte wünschen.Das ist sicherlich Statur abhängig und andere User machen hoffentlich bessere Erfahrungen.

Der Verschleiß ist wirklich sehr gering.Nichts ist bisher wieder ein/abgerissen (Netzaußentasche) ,hat sich durchgescheuert oder ist zerbrochen.Das Material,auch im Bodenbereich ist sehr robust.Hätte ich anfangs auch nicht erwartet.Selbst das Gehen durch "Dornenalleen" auf Korsika zeigte keinerlei Verschleiß.Somit kann "leicht" auch haltbar und stabil sein,auch wenn man mal nicht sorgsam damit umgeht.

Die Netztaschen am "Sack" sowie an den Hüftflossen sind ungemein nützlich.Am "Sack" hat man zusätzlichen Stauraum.Verstaue jeweils das Zelt und die Trinkblase darin.Durch die enorme Dehnbarkeit der Taschen (geht auch mit Gefühl ohne Schaden),bekommt man auch noch andere kleine Dinge reingestopft.
Am Hüftgurt hat man immer die Kleinigkeiten griffbereit,für welche man sonst den Rucksack absetzen müßte.Gerade wenn es warm ist und man keine Jacke mit Taschen an hat.Ich liebe die Netztaschen!

Wenn die Lastübertragung auf meine Hüften besser wäre,hätte ich den perfekten Rucksack für längere Touren gefunden.Schade...

ausgeruestet
19.06.2009, 00:29
Ein schöner Testbericht mit sehr aussagekräftigen Detailbildern!

Aber das wichtigste: Was wiegt das gute Stück denn im Leerzustand genau? ;-)

hrXXL
19.06.2009, 01:08
danke für diesen super bericht.
hatte mir den rucksack unter anderem auch schon mal angeschaut aals ersatz für meinen deuter act 65+10

Jaerven
19.06.2009, 01:13
Wenn ich die Bilder so sehe würde ich da auf keinen Fall von "sehr guter" Verarbeitungsqualität reden.
Solche Sachen sollten bei einem sehr einfach gebauten Rucksack für 170 Euro nicht sein.

als ersatz für meinen deuter act 65+10
Der ist besser verarbeitet ;-)

hrXXL
19.06.2009, 01:17
wie gesagt ich hatte ihn mir nur angeschaut.
meine wahl wird eher auf den wildtrek 60 fallen.

werde nochmal die outdoor abwarten, ob es da noch was neues gibt

paddel
19.06.2009, 07:05
Klasse Bericht mit guten aussagekräftigen Bildern.

Bei mir würde das Teil allerdings zurückgehen. Das mit der aufgegangenen Naht geht meiner Meinung nach nicht.

barleybreeder
19.06.2009, 10:26
Ehrlich..auf diesen Bericht habe ich gewartet, da sich über den Sack bis jetzt nicht viel finden ließ.

Bin eigentlich noch auf der Suche nach einem leichetn Sack für nen Kumpel.

Das er so schlecht auf der Hüfte sitzt enttäuscht mich etwas, da hätte ich, gerade in Hinblick auf das Tragegestell, mehr erwartet.
15 Kilo tragbar sind dann doch etwas zu wenig. :roll:

Da freue ich mich doch über meinen Lightwave..

iceman
19.06.2009, 11:13
Die Verarbeitung ist wohl ein Witz oder ???Schau Dir mal Gregory an,da weisst du was Qualität ist.Genau wie die dünnen Schultergurte an Deinem GoLite.Die müssen irgendwann drücken.

Der Wanderer
19.06.2009, 11:31
Ein toller Bericht!

Und abermals bestätigt sich die oft minderwertige Verarbeitung der Firma GoLite...

Im Internet konnte ich schon des öfteren über kaputte Nähte bei Neuteilen (sowohl Rucksäcke als auch Zelte) lesen, scheint also nichts ungewöhnliches zu sein.

Allerdings sind Netztaschen eh mit Vorsicht zu genießen.

Das der Hüftgurt nicht richtig sitzt, finde ich enttäuschend.

Bei meinem Lightwave Wildtrek kann man den Hüftgurt optimal an das Becken durch seitlich angebrachte Riemen anpassen, so daß selbst ein Gewicht von 20kg auf die Hüften zu bringen ist ohne daß der Gurt verrutscht. Der sitzt bombenfest ohne zu drücken.

Roene
19.06.2009, 11:43
Mal eine Zwischenfrage:

Wozu braucht man eigentlich einen 72 L Rucksack der gerademal mit 12 kg bequem zu tragen ist? Bei dieser Gewichtsgrenze würden doch 40 - 50 L ausreichen, wenn man richtig packt. Schließlich bekomme ich in 90 L gut 30-35 kg verstaut.

Bei meinem Verständis bedeutet UL doch nicht nur leicht, sondern auch klein verpackbar?!

...und noch ein Vergleich:

GoLite Quest 72 L, Gewicht: 1.450 g (Gr. M), Komfortgrenze 12-15 kg, (170 €)

Osprey Aether 70 L, Gewicht: 2.070 g (Gr. M), Komfortgrenze 20-25 kg (selbst getestet), (200 €)

Also für mich währe die Wahl klar!



Grüße, Roene.

Jaerven
19.06.2009, 11:53
Wozu braucht man eigentlich einen 72 L Rucksack der gerademal mit 12 kg bequem zu tragen ist? Bei dieser Gewichtsgrenze würden doch 40 - 50 L ausreichen, wenn man richtig packt. Schließlich bekomme ich in 90 L gut 30-35 kg verstaut.

das frage ich mich auch.
Wenn ich UL gehe hab ich einen 45L- Rucksack (BD Jackal) und das reicht.
Wenn ich auf XXXL- Tour bin- für alles über 20 kg nehm ich meine Kraxe ;-)

Der Wanderer
19.06.2009, 12:00
[
Sicher kann man 15 Kilo und mehr damit transportieren,daß ist dann weit weg von komfortablen Tragen.Ich habe ihn auch mit 14 Kilo Kilo beladen müssen (Wasser),aber eigentlich ist er IMO nur bis 12 Kilo absolut angenehm und komfortabel über längere Strecken zu tragen.


Wenn ich mir die Fotos betrachte, kommt es mir so vor, als ob du die Lageverstellriemen der Schultergurte nicht benutzt hattest?
Viellicht kommt ja dadurch das schlechte Tragegefühl bei etwas höheren Belastungen.

Wenn du die Schultergurte lockerer macht und die Lageverstellriemen anziehst, sollte es möglich sein, daß das Gewicht nahezu komplett auf das Becken verteilt wird.

Carsten010
19.06.2009, 12:05
Also erst einmal vorweg...

Ein echt schöner Test durch den man sich schon online einen
sehr guten Eindruck von dem Rucksack verschaffen kann bevor
man dann zum Testen in das Outdoorgeschäft seiner Wahl geht.

Ein paar ABERS habe ich da was die Bewertung des Rucksacks im
Nachgang angeht.


Das der Hüftgurt nicht richtig sitzt, finde ich enttäuschend.

Kann ja durchaus bedingt durch die Statur des Trägers sein. Ein Rucksack
ist und bleibt ein Paßform-Produkt, das zwangsweise nicht jedem passen
wird. Ich hatte bis dato nur den kleineren (50L) Pursuit auf und kann die
Hüftgurtproblematik in meinem Fall nicht bestätigen.


Wozu braucht man eigentlich einen 72 L Rucksack der gerademal mit 12 kg bequem zu tragen ist?

Ich meinerseits zweifle die 12 kg stark an (denke, dass der mehr kann). Wir
haben hier ne Menge Leute, die den Pinnacle (einen gestellosen Sack)
haben und behaupten ihn mit 12-14kg bequem zu tragen. Einen Sack wie
der Odysee mit richtigem Hüftgurt und Innengestell soll hier schlechter
sein?


Wenn ich die Bilder so sehe würde ich da auf keinen Fall von "sehr guter" Verarbeitungsqualität reden.

Keine Gegenrede.

CU

Carsten010

skullmonkey
19.06.2009, 12:19
Ein schöner Testbericht mit sehr aussagekräftigen Detailbildern!

Aber das wichtigste: Was wiegt das gute Stück denn im Leerzustand genau? ;-)

Dem kann ich mich nur anschliessen, klasse Bericht quasinitro. Ist dass das Teil welches Du nicht verraten wolltest?

Gewicht ist übrigens laut Ultralight Outdoor Gear: Weight Medium: 1430g / 3lbs 2oz.

Der Rucksack ist interessant, keine Frage. Für mich persönlich kommt er aber wohl nicht in Frage, zum einen ist er riesig vom Volumen her, und da versuche ich mich zu beschränken, und auch vom Gewicht finde ich Ihn recht hoch. Nichtsdestotrotz ein klasse Bericht, und ich hoffe das Du viel und lange Spaß an dem Quest haben wirst!

Freak
19.06.2009, 14:02
Bei meinem Verständis bedeutet UL doch nicht nur leicht, sondern auch klein verpackbar?!


Nö, wieso? Ist zwar meist der Fall, aber nicht unbedingt. Es geht eben ums Gewicht und nicht ums Volumen. ;-)

Hawe
19.06.2009, 18:14
Nö, wieso? Ist zwar meist der Fall, aber nicht unbedingt. Es geht eben ums Gewicht und nicht ums Volumen. ;-)

Genau!
ein häufiger Verständnisfehler von UL-Gepäck.
Hochwertige Isolier-Ausrüstung, ob Schafsack oder Thermojacke, sollte möglichst nicht winzigwinzigklein gepackt werden, wenn sie denn lange halten soll und vorher optimal funktionieren soll.
Ein grosses Volumen zu haben muss ja nicht heissen schwer schleppen.
Schon eine aufgerollte ridgerest nimmt enormen Platz weg, ist aber im Packsystem z.B. eines Pinnacle und noch viel mehr des Ur-Vaters Gust für den Tragekomfort notwändig.
Einfach mal das entsprechende Kapitel beim Mentor der UL-Bewegung Ray Jardine nachlesen

Gruss Hawe

Jaerven
19.06.2009, 18:20
Schon klar, aber wie schlabbert so ein Sack dann herum?
Und UL- Literatur hab ich nicht :grins:

Andreas L
19.06.2009, 18:39
Ja, genau: ich steh auch auf dicke, gehaltvolle Bücher ... :bg:

Was ich nicht ganz verstanden habe: Wenn die Tragriemen tatsächlich am Hüftgurt befestigt sind - dann sind die beiden Systeme (Hüftgurt und Träger) ja nicht mehr richtig getrennt. Und damit gibt man doch die Option, das Gewicht mal mehr auf den Hüftgurt bzw auf die Schultern zu verlagern, auf. Vielleicht lag es daran, dass der Hüftgurt dich enttäuscht hat?

(Und vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast (mit den ganzen Bildern) auch von mir. Sehr informativ!)

Andreas

blitz-schlag-mann
19.06.2009, 18:45
Schon klar, aber wie schlabbert so ein Sack dann herum?


Na da wird nix schlabbern, wenn Du das Isorohr als "Rahmen" nimmst. Da bekommste auch nen blauen Müllsack mit steif. Aus meinem [UH]Karrimor kann man die Rückenplatte ausbauen, das werde ich mal versuchen mit dem Isorohrrahmen.

quasinitro
19.06.2009, 22:27
@all

Vielen Dank für das Feedback!Wie kann man nur das Gewicht vergessen :bang: ...war schon spät,sorry!Habs mal editiert.


Ein toller Bericht!

Und abermals bestätigt sich die oft minderwertige Verarbeitung der Firma GoLite...Tja,dazu kann ich nichts sagen,ist ja mein erster von denen.

Allerdings sind Netztaschen eh mit Vorsicht zu genießen.Das weiß ich jetzt auch ;-)


Ehrlich..auf diesen Bericht habe ich gewartet, da sich über den Sack bis jetzt nicht viel finden ließ.

Bin eigentlich noch auf der Suche nach einem leichetn Sack für nen Kumpel.Leipzig ist ja nicht so weit weg von Erfurt...könnt gern zum Probetragen rum kommen.Spart vielleicht die lästige Rückgabe...


Das er so schlecht auf der Hüfte sitzt enttäuscht mich etwas, da hätte ich, gerade in Hinblick auf das Tragegestell, mehr erwartet.
15 Kilo tragbar sind dann doch etwas zu wenig. :roll:

Da freue ich mich doch über meinen Lightwave..Bei mir sitzt er vorerst so "schlecht".Bei einem schmalerem Probanden eventuell besser...?
Ja der Lightwave ist schon nen feines Teil,sogar wasserdicht,aber leider ohne Außentaschen...irgendwas ist ja immer :(


Mal eine Zwischenfrage:
Wozu braucht man eigentlich einen 72 L Rucksack der gerademal mit 12 kg bequem zu tragen ist? Bei dieser Gewichtsgrenze würden doch 40 - 50 L ausreichen, wenn man richtig packt. Schließlich bekomme ich in 90 L gut 30-35 kg verstaut.

Bei meinem Verständis bedeutet UL doch nicht nur leicht, sondern auch klein verpackbar?!
Die Größe hat nichts mit dem zu tragenden Gewicht zu tun.Dafür gibt es entsprechend dimensionierte Tragegestelle,oder eben auch nicht ;-) Ich wollte nicht mehr als 12 Kilo mit ihm tragen wollen.In dem Bereich ist er komfortabel.


...und noch ein Vergleich:

GoLite Quest 72 L, Gewicht: 1.450 g (Gr. M), Komfortgrenze 12-15 kg, (170 €)
Osprey Aether 70 L, Gewicht: 2.070 g (Gr. M), Komfortgrenze 20-25 kg (selbst getestet), (200 €)

Also für mich währe die Wahl klar!
Grüße, Roene.Natürlich kannst du auch mit einem Bergans Alpinist Escape 40 Kilo und mehr tragen.Das war nicht mein Ziel.


Wenn ich mir die Fotos betrachte, kommt es mir so vor, als ob du die Lageverstellriemen der Schultergurte nicht benutzt hattest?
Viellicht kommt ja dadurch das schlechte Tragegefühl bei etwas höheren Belastungen.

Wenn du die Schultergurte lockerer macht und die Lageverstellriemen anziehst, sollte es möglich sein, daß das Gewicht nahezu komplett auf das Becken verteilt wird.Weiß jetzt nicht ,wie du darauf kommst...?Der Sack steht halt schlabberig und fast leer da.Es war ja erst meine erste Tour damit und auf den nächsten Trips werde ich noch mal alle Einstellungen durchspielen.Da gibt es sicher noch Potenzial.


Also erst einmal vorweg...

Ein echt schöner Test durch den man sich schon online einen
sehr guten Eindruck von dem Rucksack verschaffen kann bevor
man dann zum Testen in das Outdoorgeschäft seiner Wahl geht.Das dachte ich mir auch so,Danke!


Ein paar ABERS habe ich da was die Bewertung des Rucksacks im Nachgang angeht.

Kann ja durchaus bedingt durch die Statur des Trägers sein. Ein Rucksack
ist und bleibt ein Paßform-Produkt, das zwangsweise nicht jedem passen
wird. Ich hatte bis dato nur den kleineren (50L) Pursuit auf und kann die
Hüftgurtproblematik in meinem Fall nicht bestätigen.
CU

Carsten010Wie schon gesagt,ich werde noch nen bisschen rumprobieren...


Dem kann ich mich nur anschliessen, klasse Bericht quasinitro. Ist dass das Teil welches Du nicht verraten wolltest? Jepp...

Der Rucksack ist interessant, keine Frage. Für mich persönlich kommt er aber wohl nicht in Frage, zum einen ist er riesig vom Volumen her, und da versuche ich mich zu beschränken, und auch vom Gewicht finde ich Ihn recht hoch. Nichtsdestotrotz ein klasse Bericht, und ich hoffe das Du viel und lange Spaß an dem Quest haben wirst!Wenn du dich beim Bepacken zusammenreißen kannst,spielt die Größe nicht mehr die erste Geige :bg:Zudem esse ich gerne und viel,da brauch ich Notfallkapazitäten :grins:


Genau!
ein häufiger Verständnisfehler von UL-Gepäck.
Hochwertige Isolier-Ausrüstung, ob Schafsack oder Thermojacke, sollte möglichst nicht winzigwinzigklein gepackt werden, wenn sie denn lange halten soll und vorher optimal funktionieren soll.
Ein grosses Volumen zu haben muss ja nicht heissen schwer schleppen.
Schon eine aufgerollte ridgerest nimmt enormen Platz weg, ist aber im Packsystem z.B. eines Pinnacle und noch viel mehr des Ur-Vaters Gust für den Tragekomfort notwändig.
Einfach mal das entsprechende Kapitel beim Mentor der UL-Bewegung Ray Jardine nachlesen

Gruss HaweDem habe ich nichts hinzuzufügen!


Schon klar, aber wie schlabbert so ein Sack dann herum?
Und UL- Literatur hab ich nicht :grins:Gerade durch die TAR schlabbert da nix :baetsch: Ich habe auch ein bisschen Zeit gebaucht,mich von dem "Esmußallesultrastabilundhaltbarseingedanken" zu distanzieren.Es geht auch ohne extremen Materialeinsatz...soviel weiß ich jetzt auch.



Was ich nicht ganz verstanden habe: Wenn die Tragriemen tatsächlich am Hüftgurt befestigt sind - dann sind die beiden Systeme (Hüftgurt und Träger) ja nicht mehr richtig getrennt. Und damit gibt man doch die Option, das Gewicht mal mehr auf den Hüftgurt bzw auf die Schultern zu verlagern, auf. Vielleicht lag es daran, dass der Hüftgurt dich enttäuscht hat? Hatte ich ja,wie schon beschrieben,probiert.Der Erfolg war nur mäßig.Liegt wohl doch an meiner Statur...ich gebe nicht auf und werde weiter berichten.Ein Schuh kann beim Probieren prima sitzen und trotzdem auf Tour noch zwicken.Außer bei einem Geiger :ignore:
So sehe ich das genauso mit dem Quest.Ich gebe nicht auf und uns noch ein paar Touren Zeit...


(Und vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast (mit den ganzen Bildern) auch von mir. Sehr informativ!)

AndreasGerne!


Na da wird nix schlabbern, wenn Du das Isorohr als "Rahmen" nimmst. Da bekommste auch nen blauen Müllsack mit steif. Aus meinem [UH]Karrimor kann man die Rückenplatte ausbauen, das werde ich mal versuchen mit dem Isorohrrahmen.Das kann ich so unterschreiben!

quasinitro
24.06.2009, 14:26
Kleiner Nachtrag:

Beim Reperaturversuch an der vermeintlich aufgegangenen Naht (Augen auf beim Eierkauf... :o) in der Hüftgurttasche,stellte sich heraus,daß die Naht völlig unversehrt und "nur" der hinterlegte Stoff Fäden zog.
Habe den Stoff sorgsam abgeschnitten und die Schnittkante mit dem Feuerzeug versiegelt.Somit das Problem behoben.

Für mich kein wirklicher Mangel.Somit geht insgesamt IMO die gute Verarbeitungsqualität,auch wenn hier einige deswegen unken ;-),vom Quest voll in Ordnung :bg:

khyal
24.11.2009, 18:46
Habe ihn inzwischen auch, bei mir hat er allerdings die wasserdichten Reissverschluesse. Bin jetzt noch nicht soweit mit ihm gelaufen, nur beim Stammtisch-Overnightoutdoorgrilling eingesetzt...traegt sich fuer das Eigengewicht gut, auf dem Hinweg mit > 30 kg war er doch etwas ueberlastet, zurueck mit > 20 kg war es ok...gut finde ich auch die Option die seitlichen Kompressionsriemen ueber Kreuz hinten benutzen zu koennen, haben bei vollgepacktem Rucksack eine 0.9 und eine 0.5 Evazote nebeneinander gepasst...Der Rucksack muss halt von der Laenge her passen, mir passt mit 1,91 der long gut...Wenn das Hauptfach richtig vollgepackt ist, geht in das grosse Fach hinten nicht mehr besonders viel rein bzw man bekommt vorher reingepacktes Zeug nur schwer raus...

Gruss

Khyal

quasinitro
25.11.2009, 14:39
Prima,mehrere und verschiedene Erfahrungen sind immer gut.
Allerdings halte ich 20Kilo für maßlos überladen.

Irgendwie werden meine Hüfte und der Quest nicht wirklich Freunde.War gerade eine Woche auf Korsika mit 14 Kilo beladen unterwegs,was sich auch als die Obergrenze des bequemen Tragens für mich herausstellte.Wird ja jeden Tag leichter,schön!Habe die verschiedenen Einstellungen durchprobiert mit dem Ergebnis,daß ich den Hüftgurt sehr fest anziehen muß um den Großteil der Last auf die Hüften zu bringen.
Somit ist für mich,nach mehreren Touren,keine wirkliche Verbesserung der Lastübertragung spürbar.Ich würde mal schätzen: 60% Hüfte / 40%Schultern.Vielleicht muß das so sein...?Daran könnte ich mich nicht so recht gewöhnen und würde mir schon nen bisschen mehr Lastenübertragung auf die Hüfte wünschen.
Das ist sicherlich Statur abhängig und Khyal macht ja vielleicht und hoffentlich bessere Erfahrungen.Bin echt gespannt...

Der Verschleiß ist wirklich sehr gering.Nichts ist bisher wieder ein/abgerissen (Netzaußentasche) ,hat sich durchgescheuert oder ist zerbrochen.Das Material,auch im Bodenbereich ist sehr robust.Hätte ich anfangs auch nicht erwartet.Selbst das Gehen durch "Dornenalleen" zeigte keinerlei Verschleiß.
Somit kann "leicht" auch haltbar und stabil sein,auch wenn man mal nicht sorgsam damit umgeht.

Wenn die Lastübertragung auf meine Hüften besser wäre,hätte ich den perfekten Rucksack für längere Touren gefunden.Somit geht die Suche weiter,schade.

Habe es im Testbericht ergänzt.


Wenn du die Wasser festen Zipper hast,ist es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit noch ein 08'er Modell.Die gibt es hin und wieder noch für'n guten Kurs.
Wie funzen den die Zipper?Ich denke da immer an meine Regenjacke.Bei dieser laufen sie recht schwergängig.Mit einer Hand bedienen iss nich,was beim Rucksack wohl ehr eine untergeordnete Rolle spielt.

Exonym
03.08.2010, 12:14
hi leute,

bin vor 2 wochen aus island zurück gekommen und hatte dort den quest das erste mal mit auf tour.
also meine hüfte und der hüftgurt werden auch nicht freunde, hab mir ab und an einen nerv an der leiste durch den gurt gequetscht, sodass es mir im vorden oberschenkel zeitweise gekribbelt hatte und der bereich leicht taub wurde. aber das kann man hinnehmen, ich komme auch nach längeren touren fast immer (aufgrund meiner orthopädischen einlagen) mit tuaben grosszehen zurück. das ist aber nach ca. nem halben jahr auch wieder vorbei...
ich denke auch, dass 20kg möglich sind (selbst ein paar tage getragen), aber 15 sind dennoch äußerst komfortabel!
insgesamt merkt man, dass der quest von amerikanern für amerikaner gemacht ist: die hüftgurte könnte ich noch enger haben! hatte diese schon aufm maximum zu und sind dennoch geruchtscht...

thema verarbeitung: bei mir hat sich während der tour die verankerung des seitlichen riemenclips leicht aus der naht gelöst. denke bei wietere benutzung wird sich das irgendwann völlig verabschieden und dann kann ich den seitlich riemen nicht mehr nutzen können.
ebenso hat sich die schlinge am boden zur rucksackverkleinerung aufm rückflug komplett gelöst, aber ich denke das lag an dem netten flughafenpersonal, welches unsere tollen rucksäcke wohl immer behutsam verläd...?! ;)

alles im allem: sehr geiler rucksack, würd ich direkt wieder kaufen!!!4sterne

Rüdi