Via Alpina

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Die Via Alpina ist ein grenzüberschreitender Fernwanderweg, der zwischen Triest und Monaco auf fünf Routen die acht Alpenstaaten Italien, Slowenien, Deutschland,Österreich, die Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Monaco durchquert.

Das Projekt

Die Via Alpina ist ein noch sehr ‚junger‘ Fernwanderweg. Erst Ende der 1990-er Jahre gab der französische Verein 'La Grande Traversée des Alpes', der bereits die französische GTA (heute: Sentier de Grande Randonnée GR5 zwischen Genfer See und Mittelmeer) touristisch entwickelte und dafür auch die Institution der Gîte d’Étape schuf, den Anstoß zu einem neuen internationalen Wanderweg, an dem alle Alpenanrainerstaaten Anteil haben sollten. Das Ergebnis einer vom französischen Staat finanzierten Machbarkeitsstudie stieß auf ein sehr positives Echo. Die entsprechenden Steuerungsausschüsse wurden gegründet, der Name ‚Via Alpina‘ kreiert und bei der Europäischen Union Fördermittel im Rahmen des Programms Interreg IIIB beantragt. Die Kosten des Projektes in Höhe von knapp 5 Millionen Euro (2001 bis 2007) tragen anteilig die beteiligten Staaten (2,8 Mio. Euro) und die EU (2,1 Mio. Euro). Im Internationalen Jahr der Berge 2002 wurde das Konzept im Fürstentum Monaco erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt – woran am Ende des roten Weges, der sich wie ein sprichwörtlicher ‚roter Faden‘ mit 161 Etappen und fast 2.500 Kilometer Länge durch alle acht beteiligten Staaten zieht, an der Place du Palais in Monaco mittlerweile eine Tafel erinnert.

Grundprinzipien der Via Alpina

Für die Via Alpina wurden keine neuen Wege geschaffen, sondern bestehende Weitwanderwege (Karnischer Höhenweg, Alpenpassroute, GR5, GTA, Alta Via dei Monti Liguri etc.etc.) untereinander und grenzüberschreitend vernetzt. Ganz bewusst wurde auf die Schaffung von neuen umweltbelastenden touristischen Infrastrukturen verzichtet und – der Idee der französischen GTA folgend – auf die Förderung von lokaler Entwicklung gesetzt. Die bereits vorhandenen Unterkünfte (also privat oder kommunal betriebene Gîtes d’Étape, Posti Tappa und Berghütten) entlang der Wege sollen genutzt, kleine regionale Betriebe erhalten und damit auch ein Beitrag geleistet werden, der galoppierenden Entvölkerung ganzer Alpenregionen entgegenzutreten. Die Umweltminister aller beteiligten Staaten erkannten 2003 die Via Alpina als einen Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention an.

Die Wege


Insgesamt besteht die Via Alpina aus knapp 5.000 Wanderkilometern – verteilt auf fünf Wege - auf denen 8 Staaten, 30 Regionen, Kantone oder Länder und über 200 Gemeinden, 9 Nationalparks, 17 Naturparks und 22 Naturschutzgebiete durchlaufen werden können.
Die Anzahl der Etappen soll dem prozentualen Anteil eines Staates an den Alpen entsprechen, sodass

  • 121 Etappen auf Italien entfallen,
  • 70 auf Österreich,
  • 54 auf die Schweiz,
  • 40 auf Frankreich,
  • 30 auf Deutschland,
  • 22 auf Slowenien,
  • 3 auf Liechtenstein und
  • eine Etappe auf Monaco (bzw. einige wenige Kilometer der letzten Etappe R161).


Roter Weg

Grüner Weg

Gelber Weg

Blauer Weg

Violetter Weg

Markierung

Als Zusatzmarkierung, oft an bereits existierenden Wegweisern entlang der Strecken, dient das Logo der Via Alpina: als Symbol für den Berg ein graues Dreieck auf weißem Grund, vor dem sich zwei ‚Flügel‘ ausbreiten, von denen der rechte stets blau ist und der linke jeweils die Farbe des Weges hat.
Form und Größe der Zusatzmarkierung variiert von Staat zu Staat, bzw. Region. Von 2x2 cm (in französischen Nationalparks und dem Département Alpes Alpes-Maritimes) bis zu 15x15cm in Österreich, Deutschland und Slowenien. Monaco besitzt die außergewöhnlichste Markierungsform: entlang der nur knapp 3 Kilometer langen Strecke durch das Fürstentum wurden 18 straßenschildartige Wegweiser angebracht.


Besonderheiten technischer Art


Schwierigkeitsgrad der Tour(en)und Länge

Anfahrt

Nahrungsversorgung

Karten

Notwendige Ausrüstung

Klimainformationen

Sonstige wichtige Besonderheiten

Literatur

Weblinks