Polytetrafluorethylen

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Polytetrafluorethylen, in der Kurzform PTFE ist ein aus Fluor und Kohlenstoff aufgebautes unverzweigtes Polymer. Handelsnamen sind Teflon bzw. Dyneon. Die bekanntesten Anwendungen im Outdoorbereich sind
Antihaftbeschichtungen: da PTFE eine sehr niedrige Oberflächenspannung hat, wird es kaum benetzt, Verunreinigungen perlen ab. Auf metallischen Oberflächen findet die Anbindung von Teflon nur mechanisch an einer aufgerauhten Oberfläche statt, so daß die Beschichtiungen sehr kratzempfindlich sind und leicht abplatzen
Membranen: als ePTFE findet PTFE Verwendung in atmungsaktiven Membranen.

PTFE ist chemisch sehr beständig und wird daher auch für Dichtungen eingesetzt. PTFE hat außerdem einen sehr niedrigen Reibkoeffizient, so daß es als Schmiermittel (z.B. für Fahrradketten) oder als Gleitlager (z.B. Ummantelung von Bowdenzügen, Beschichtungen von Schneiden) eingesetzt wird.

Bei starkem Erhitzen zersetzt sich Teflon bevor es zu brennen beginnt bei Temperaturen von ca. 400°C. Dabei entstehende Gase können hochtoxisch sein (u.a. Fluorphosgen, COF2), daher sollten teflonbeschichtete Pfannen nicht leer erhitzt werden. Abplatzende Teflonpartikel von beschädigten Beschichtungen werden gesundheitlich als unbedenklich angesehen, da sie vom menschlichen Körper wieder ausgeschieden werden

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/PTFE