Spanien

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Die wenigsten bringen Spanien mit Outdoor in Verbindung. Eher mit Begriffen wie Sandstrand, Sonne, Hitze, Ballermann, verbaute Küsten und ähnliches. Das Draußensein abseits bekannter Trampelpfade wird eher mit den nördlichen Regionen Europas in Verbindung gebracht.Doch nicht erst seit dem erneuten Aufleben der Pilgerbewegung und der damit einhergehenden Instandsetzung alter Pilgerrouten, bietet das Land auf der Iberischen Halbinsel über mehr als nur das. Bekannter sind auch noch die Pyrenäen als lohnenswertes Kletter- und Wandergebiet, sowie die Inselgruppe der Balearen für Wassersportler.

Doch in den letzten Jahren sind viele Kilometer Wanderrouten eingerichtet worden. Dabei handelt es sich nicht nur um Kurzstrecken für Tageswanderungen, einige Strecken durchqueren ganze Provinzen oder Regionen.

Wanderkarten

Für Wanderungen in den Pyrenäen eignen sich die Karte der RANDO EDITION im Maßstab 1:50T ganz gut. Rando bei mapfox.de

Die EDITORIAL ALPINA - Karten (Maßstab 1:25T) gibts von allen wichtigen Wandergebieten Spaniens. Editorial alpina bei mapfox.de

Literatur

Der HRP (Haute Route Pyrenean) wird im Buch "Pyrenean Haute Route" von Ton Joosten beschrieben. (Cicerone Verlag, ISBN 1-85284-426-4, in englisch und niederländisch erhältlich)

Pilgern


Unterkunft

Jugendherbergen

Für die Übernachtung in den Häusern des spanischen Jugendherbergsverbands REAJ - Red española de Albergues Juveniles ist der Internationale Jugendherbergsausweis erforderlich. Er wird von den jeweiligen Landesverbänden ausgestellt.

Sonderregelung für Pilger

In den Jugendherbergen die der REAJ - Red española de Albergues Juveniles (span. Jugendherbergsverband) angeschlossen sind und an einem der bekannten Pilgerwege liegen, werden Pilger/Wanderer, die im Besitz eines offiziellen Pilgerausweises sind für eine Nacht aufgenommen. Vorausgesetzt es ist genug Platz vorhanden und der reguläre Übernachtungspreis kann gezahlt werden.

Pilgerherbergen

Überall an den vielen Caminos de Santiago, den spanischen Jakobswegen, sind in den letzten Jahren kostenlose oder sehr preiswerte Unterkünfte für Pilger und Wanderer entstanden. Hauptsächlich jedoch am sehr häufig begangenen Camino Francés, dem Hauptweg von den Pyrenaäen nach Santiago de Compostela. Hier reiht sich eine Albergue de Peregrinos an die nächste. Auf den weniger begangenen Pilgerstrecken ist das Netz mit den einfachen Unterkünften bei weitem nicht so engmaschig. So kann es auf der Via de la Plata durchaus erforderlich sein, längere Etappen einzuplanen oder gelegentlich auf Hotels oder Hostals auszuweichen. Auf den noch weniger frequentierten Strecken, die teils weniger als 100 Wanderer im Jahr sehen, kann von einem Herbergsnetz noch lange nicht gesprochen werden. Hier gehört das Improvisieren zur täglichen Herausforderung.

Allen Wegen gemeinsam ist die stark schwankende Qualität und die Art der Unterkünfte. Neben den hervoragenden kostenlosen staatlichen Herbergen in Galicien (die Häuser werden von der Regionalregierung betreut und finanziert), finden sich Häuser die von Jakobusgesellschaften die teils über die halbe Welt verstreut sind, neben Unterkünften der Gemeinden, sowie private und damit kostenpflichtige Herbergen.

In Zeiten mit geringem Pilgeraufkommen, sind die Haüser teils geschlossen, teils werden sie nicht betreut.

Bis auf die privaten Herbergen ist für alle Unterkünfte ein Pilgerausweis erforderlich. Der Ausweis wird von den Jakobusgesellschaften gegen eine geringe Gebühr ausgestellt.

Campingplätze

Wildzelten

Das Wildzelten ist in Spanien grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind auf extra ausgewiesen Plätzen möglich. In den einsamen Bergen der Pyrenäen oder im menschenleeren Binnenland wird es meist geduldet. Beachtet werden sollte auch, dass sich der Großteil des Bodens in privatem Besitz befindet. Hier bestimmt nur einer was erlaubt und nicht erlaubt ist: Der Eigentümer! Wildzelten in den Natur- und Nationalparks wird mit empfindlichen Geldstrafen geahndet.

Im Bereich der Küsten kann es vorkommen, dass ein Zelt welches neben einer wild am Strand stehenden Wohnmobilkolonie steht, unverzüglich abgebaut werden muss. An einsamen Stellen wird ein Zelt meist geduldet. Sollte der Lagerplatz einer Müllkippe gleichen, kann man sofort einpacken. Sofern sich Campingplätze oder touristische Einrichtungen in der Nähe befinden, schreitet in der Regel die lokale Polzei ein und wird zum unverzüglichen Abbau aufforden.

Sonderregelungen fürs Zelten

Teneriffa

Auf der Atlantikinsel gibt es eine Reihe Rast- und Grillplätze, die nach schriftlicher Anmeldung für einige Nächte als Zeltplatz genutzt werden dürfen. Dabei handelt es sich um ganz normale Plätze mit Feuer- oder Grillstellen die an Wochenenden oft von den Einheimischen besucht werden. Die Plätze auf denen das Zelten gestattet ist, haben immer ein Sanitärgebäude. Für die Übernachtung auf diesen Plätzen benötigt man eine schriftliche Erlaubnis, die meist vor Ort durch den Platzwart kontrolliert wird. Fast alle diese Plätze sind unbewacht, nicht eingezäunt und nachts ohne jede Aufsicht.

Im Naturpark rund um den Teide ist das Zelten nicht möglich. Nachts müssen sogar die wenigen Betreiber der Lokale, usw. das Gebiet verlassen. Es gibt nur zwei Ausnahmen: Der staatliche Parador am Fuß des Teide darf zu gepfefferten Preisen Gäste beherbergen und die Berghütte hoch oben auf dem Teide ebenfalls. Für die Übernachtung in der Berghütte wird eine Anmeldung verlangt.

Siehe auch

Cami de ronda, Sender de Pals, Jakobsweg, Via de la Plata, Camoni Francés

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