Skibindungen

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Bindungen

Hier kommt eine kleine Zusammenfassung der verschiedenen Bindungssysteme für die verschiedenen Einsatzzwecke. Ich bitte um Ergänzungen, insbesondere im Bereich Alpin- und Tourenbindungen, das ist nicht so meine Stärke

Langlaufbindungen

LL-Bindungen werden, wie der Name schon sagt, auf Langlaufski draufgeschraubt. Je nach Einsatzzweck gibt es auch hier verschiedenste Systeme, die sich auch in der Anwendung überschneiden und auch sehr ähnlich sind.

Als klassiche Variante gibt es die Nordic-Norm-Bindung (NN, oder auch 3-Pin-Bindung genannt). Dies ist eigentlich eine Telemarkbindung und wird deshalb auch dort behandelt.

Von Salomon (Achtung Flash-plugin nötig) wurde bereits vor längerer Zeit die sogenannte SNS-Bindung eingeführt. Der passende Skischuh hat eine steife Sohle mit einem oder zwei Längsstegen über den gesamten Fuß und im Zehenbereich einem Querstift. Dieser Stift wird in die Bindung eingeklickt und bildet das Drehgelenk für den Fuß. Als Variation dazu wurde für den BackCountry-Bereich die SNS-BC-Bindung entwickelt, die stärkere Stifte hat und allgemein etwas robuster gebaut ist.

Von Rottefella (Achtung Flash-plugin nötig) wurde die sogenannte NNN-Bindung als Konkurrenz etabliert, die auf demselben Prinzip basiert. Auch hier wird der Fuß über einen Querstift im Zehenbereich abgerollt und über 2 Längschienen seitlich geführt. Und auch Rottefella hat als NNN-BC ein robustes Modell für den anspruchsvolleren BackCountry-Bereich im Angebot.

Beide Systeme (SNS und NNN) sind meines Erachtens prinzipiell gleichwertig sowohl für den klassischen als auch den Skatingstil einsetzbar. Allerdings bevorzugt man beim Skatingstil härtere Flexoren, das sind Dämpfungselemente in der Aufnahme des Querstiftes. Weitergehende Beratung wie immer im Forum oder beim Händler ihres Vertrauens

--Robiwahn 22:42, 27. Jun 2005 (CEST)

Alpinbindungen

Tourenbindungen

Telemarkbindungen

Telemarkbindungen sind die Urväter aller Skibindungen. Früher wurden die Schuhe mit Leder- oder Bastriemen am Ski befestigt und herausragendes Merkmal war die durch einen Riemen gehaltene, am herausrutschen gehinderte freie Ferse und der fixierte Vorderfuß. Dieses Merkmal hat sich bis heute erhalten, nur die Materialien der Bindungen haben sich geändert. Also wie gesagt, der Zehenbereich wird in einem Metallkäfig seitlich und nach oben fixiert und der Fersenbereich ist durch ein mit Federelementen auf Zug gehaltenes Stahlseil/Draht fixiert. Letzteres fällt bei der klassischen Nordic-Norm (oder auch 3-Pin-Bindung) weg, da wird der Schuh nur durch 3 Dornen in der Platte der Bindung am Herausrutschen gehindert. Auch hier gibt es die verschiedensten Modelle für eher Langlauf- bzw. BackCountry-Touren, Telemarkrennen, Skisprung oder auch alpine Touren im Telemarkstil. Auch hier ist ein namhafter und traditionsreicher Hersteller Rottefella, allerdings gibt es gerade in neuerer Zeit und aus Amerika wieder mehr Hersteller, die sich damit befassen, z.B. Voile, Black Diamond, G3, um nur einige zu nennen.

Alles in allem ein sehr vielseitiges Bindungssystem, und mehr Infos zum Telemarken im allgemeinen und besonderen und zum süchtig machen findet man z.B. auf den Seiten von:

Telemarkfriends

Descender

Telemarktips

Telemark-Kurse und

Telemark-Sachsen

--Robiwahn 22:42, 27. Jun 2005 (CEST)

Sonstiges