Moselhöhenweg Eifelseite

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Der Moselhöhenweg auf der Eifelseite führt von der Mündung der Mosel in den Rhein, am Deutschen Eck in Koblenz, nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Von hier gibt es eine Verlängerung bis nach Wasserbillig an der Grenze zu Luxemburg.

Wie der Name dieses Weitwanderweges andeutet, führt die Route meist über die Moselhöhen und die südlichen Ausläufer der Eifel. Dabei werden einige der großen Moselschleifen abgekürzt. Weinbergwege wechseln sich mit Wald- und Feldwegen ab. Bedingt durch die vielen Seitentäler der Mosel, geht es immer wieder vom aussichtsreichen Höhenweg hinab ins Tal. Meist folgt dann wieder ein steiler Aufstieg. Auf einigen kurzen Strecken geht es über die im Tal verlaufende Bundesstraße oder über alte Uferwege.

Dieser Wanderweg kann auch in Etappen gegangen werden. Die Bahnlinie von Trier nach Koblenz der Deutschen Bahn AG, ermöglicht ein problemlose Unterteilung.

Der Weg auf der linken Moselseite ist ungefähr 160 km lang. Wird der Weg von Schweich nach Trier und weiter bis nach Wasserbillig gegangen, dann kommen noch 35 km dazu.

Neben schattigen Waldwegen führt der Moselhöhenweg durch viele bekannte Weinberglagen, die meist nach Westen oder Süden ausgerichtet sind. In den Sommermonaten heizen sich die Hänge oberhalb der Mosel stark auf. Zusätzlich wird die Hitze in den Schieferböden dieser Region über Nacht gespeichert.

Markierung

Weißes M an Baümen, Masten, Häusern oder direkt auf dem Straßenbelag (meist bei Feldwegen und kleinen Landstraßen). Gelegentlich Schild oder Aufkleber mit schwarzem M auf weißem Hintergrund.

Die Markierung MV weist auf die Zugangs- und Verbindungswege zu einigen Orten im Tal hin, die nicht am Weg liegen. Diese Markierung wurde meist schon seit Jahren nicht erneuert.

Auf einigen Abschnitten ist der Markierung wegen starker Verwitterung kaum zu erkennen; teils fehlt sie auch ganz. Im Zweifel kann man dem goldenen "M" der Mosel-Erlebnis-Route (siehe Weblinks) folgen. Deren Wegführung hält sich großteils an die des Moselhöhenwegs.

Im Zuge der in den letzten Jahren angelegten Themenwanderwege, die unter dem Begriff "Mosel.Erlebnis.Route" zusammengefasst sind, wurde auch die Markierung der Moselhöhenwege überarbeitet. Neben der altbekannten Kennzeichnung trifft man nun auf viele Wegweiser, auf denen neben der Markierung des Themenwanderwegs, die der Moselhöhewege zusehen ist.

Unterkunft

  • Hotels, Gasthäuser, Pensionen: In fast jedem Moselort vorhanden.
  • Jugendherbergen: Koblenz (Festung Ehrenbreitstein), Cochem, Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues und Trier. Die in alle Wanderkarten eingezeichnete Jugendherberge in Brodenbach ist geschlossen.
  • Campingplätze: Die Campingplatzdichte der Region, überwiegend direkt am Ufer der Mosel gelegen, zählt zu der höchsten in Rheinland-Pfalz. Die Plätze werden sofern sie am, oder dicht am Weg liegen, in der Etappenbeschreibung aufgelistet.

Verpflegung

Sowohl Trinkwasser wie auch Lebensmittel sind in fast allen der auf Touristen, Rad- und Fußwanderer eingestellten Moselorte, erhältlich.

Literatur und Wanderkarten

Empfehlenswert sind die Wanderkarten im Maßstab 1:25.000. Die Karten sind im Buchhandel, beim Eifelverein oder beim Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz in Koblenz (nur die Karte 1:50.000) erhältlich.

  • "Mosel.Erlebnis.Route" 1:50.000 ISBN 978-3-89637-386-1 Hersg. Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation für Rheinland-Pfalz.
    Diese Karte enthält den kompletten Moselhöhenweg zwischen der Moselmündung am Deutschen Eck und deren Ende im Dreiländereck bei Perl.
  • "Eifelführer 2006" Hrsg. Eifelverein. Kurzbeschreibung aller Hauptwanderwege (auch der Moselhöhenweg) des Eifelvereins. Erhältlich beim Eifelverein (siehe Linksammlung).

Beim Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz gibt es eine kostenlose GPS-Overlay-Datei und das Höhenprofil für den Moselhöhenweg (siehe Linksammlung).

Quelle: www.eifelverein.de

Etappen

In diesem Artikel werden die Etappen des Moselhöhenwegs auf der Eifelseite nur als Kurzinfo beschrieben.

Eine Wanderung nur mit dieser Beschreibung ist nicht möglich!

Detailierte Wegbeschreibungen, sowie eine Auflistung der Unterkünfte, bieten die in den unter "Literatur und Wanderkarten" aufgeführten Wanderführer und Wanderkarten.

Koblenz-Güls - Hatzenport

Es ist empfehlenswert die Wanderung am Bahnhof in Koblenz-Güls zu starten. Wer an der Moselmündung, am Deutschen Eck - dessen Name auf den Deutschen Ritterorden zurückgeführt wird - starten möchte, sollte über den Fußgänger- und Radweg dem Lauf der Mosel flussaufwärts folgen. Vorbei an der Moselschleuse, geht der Weg bis zur Eisenbahnbrücke in Koblenz-Moselweis. Neben den Gleisen führt ein Fußgängerweg über die Mosel nach Güls. Dann weiter durch den Ort zum Bahnhof.

Vom Bahnhof geht es zur Kapelle am Ortsausgang von Güls. In den Obstwiesen steigt der meist geteerte Wirtschaftsweg in die Weinberge hinauf. In der Weinberglage "Brückstück" sieht man erstmals wie steil die Weinberge hier sind. Bei fast jedem Rebstock sind im Laufe der Jahre kleine, kaum fußgroße Stellflächen entstanden. Der Moselhöhenweg trifft oberhalb von Winningen auf die Landstraße nach Rübenach. Dieser Straße kurz abwärts folgen. Hinter dem Orteingang geht es erneut in die Weinberge. Jetzt in Richtung der Autobahn. Über die beiden Rastplätze wird die A 61 überquert. Wer will, kann die Autobahn dicht unter der Fahrbahn unterqueren. Dieser Weg ist auch markiert. Im Anschluss geht es etwa 1 km durch den Wald hoch über dem Moseltal. Hinab ins Langental wird es dann steil. Dem Langenbach nun bis zur Bahnlinie folgen. Vor der Unterführung nach rechts bis zum Sportplatz in Kobern-Gondorf. In der Ortsmitte wechselt der Moselhöhnweg auf den alten Treidelpfad zwischen der Bundesstraße und der Mosel. Auf diesem Treidelpfad geht es bis nach Lehmen. Unterwegs wird die Oberburg, die sich unten an der Mosel befindet, passiert.

Hatzenport an der Mosel

Der Moselhöhenweg führt vom Lehmener Bahnhof nach Süden zu den Häusern am Hang. Von der Kapelle am Waldrand in großen Schleifen hinauf zur Würzlay. Nun immer am Waldrand vorbei, mit Aussicht über die Felder der Voreifel, nach Moselsürch. Im Ort links und weiter über einen befestigten Feldweg ins Katteneser Mühlental. Die Ortsstraße führt bergan zur Landstraße nach Kattenes. Diese wird überquert. Es folgt ein leichter Anstieg zur Kapelle an Feldrand.

Achtung: Neue Wegführung! Direkt unterhalb der Kehr-Kapelle nach rechts zu den Kergeshöfen. Im Weiler nach links und der Straße berab folgen. Am Waldrand nach rechts und über einen Wiesenweg bis zur Zufahrsstraße de Schäferhofs. Ab hier wieder alte Wegführung. Der Moselhöhenweg durchquert nicht mehr den Garten des Schäferhofs! Nu weiter in Richtung der Landstraße Mörz - Löf und zum Waldrand oberhalb von Hatzenport. Vor dem Abstieg kommt man am großen Alukreuz an der Kreuzlay vorbei. In Serpentinen erfolgt der Abstieg ins Tal. Der Straße nach links, in den Ort mit der markanten Kirche im Weinberg, folgen.

  • Länge: 30 km
  • Höhenangaben: Koblenz-Güls 75 m, Brückstück 180 m, A 61 205 m, Kobern-Gondorf 70 m, Lehmen 75 m, Würzlay 235 m, Moselsürch 251 m, Katteneser Mühlental 185 m, Kreuzlay 248 m, Hatzenport 80 m
  • Wanderkarte: "Maifeld Untermosel" 1:25.000, beim Start am Deutschen Eck: "Koblenz und Umgebung" 1:25.000 oder "Die Mosel von Bernkastel-Kues bis Koblenz" 1:50.000
  • Schutzhütten: Raststätte an der Autobahn 61, Kapelle oberhalb Kattenes
  • Campingplatz: Auf der Moselinsel in Winningen und in Hatzenport, ebenfalls auf der Insel.

Hatzenport - Cochem

In Hatzenport zunächst der Straße nach Münstermaifeld folgen. Hinter der Eisenbahnüberführung geht es nach links ins Neubaugebiet.

Routenänderung: Der alte Weg zur Hatzenporter Höhe (südlich Metternich) wurde aufgegeben. Die neue Strecke geht über die Straße im Neubaugebiet ohne Umweg in den nachfolgenden Weinberg und den Wald. Am Küppchen, bei der Startrampe für Gleitschirmflieger, kurz vor Lasserg, wird die alte Trasse wieder erreicht.

In Lasserg macht der Weitwanderweg einen Schlenker zur Eifel hin. Zuerst über die Felder, später durch den "Gräflich Eltzer Wald", kommt eine von Touristen belagerte Burg in Sicht. Oberhalb des Elzbachs thront die Burg Elz auf einem Sporn über dem Seitental der Mosel. Vor der Burgbrücke nach rechts zum Elzbach abbiegen. Diesen überqueren und in einem langgezogenen Aufstieg über eine schmalen Weg durch den Wald den Berg hinauf zur Straße nach Müden. Dieser Landstraße nach rechts folgen und wenig später nach links, in die neue Allee, zu den Windhäuserhöfen folgen. Bei der Kapelle wieder nach links und in dem ersten Weg hinter dem letzten Haus einbiegen. Es kommt nun ein schöner und aussichtsreicher Abstieg nach Treis-Karden. Der Moselhöhenweg führt an der ehemaligen Stiftskirche St. Castor vorbei in den Ort. Mitten im Ort steht der steile Aufstieg zum Pommerer Berg und zum Goldberg an.

Von da abwärts nach Pommern, dass nach Westen durch den Weinberg mit der Sonnenuhr, verlassen wird. Kurz nach der Sonnenuhr kommt die Strecke wieder zur Bahnlinie. Der nun folgende Streckenabschnitt ist eher reizlos. Vom Bahnübergang zur Mosel. Dieser über die Bundestraße 49 nach rechts folgen. Bei einem einzel stehenden Haus im Weinberg nach rechts und hinter der Bahnlinie in Richtung Klotten wenden. Nach 1,5 km erneut zur Bundesstraße. Dieser bis nach Klotten folgen.

In Klotten über den Kreuzweg, am alten jüdischen Friedhof vorbei, hinauf zum Friedenskreuz. Vom Kreuz geht es mal wieder durch einen Weinberg. Danach in den Wald oberhalb der Mosel und zur Schutzhütte an der Straße zum Wildpark. Der Moselhöhenweg führt jetzt in Richtung der Sesselbahn. In vielen Kehren, mit Aussicht auf die Stadt Cochem, geht es den Pinneberg hinunter zur Stadt Cochem.

  • Länge: 27 km
  • Höhenangaben: Hatzenport 80 m, Lasserg 269 m, Burg Elz 150 m, Windhäuserhöfe 281 m, Treis-Karden 90 m, Pommerer Berg 273 m, Pommern 85 m, Klotten 87 m, Wildpark 342 m, Cochem 90 m
  • Wanderkarte: "Maifeld und Untermosel" 1:25.000 (bis Treis-Karden). Anschlusskarte: "Ferienland Cochem" 1:25.000
  • Schutzhütten: Oberhalb Treis-Karden, am Hang und zwischen Klotten und Cochem, kurz vor dem Wildpark.
  • Campingplatz: Campingplatz in Treis-Karden, Pommern und in Cochem

Cochem - Alf

In Cochem überquert der Moselhöhenweg den Platz am Ende der Markstraße und biegt über die Herrenstraße nach rechts, zur Burg Cochem, ab. Immer der Ausschilderung zur Burg folgen. Ein steiler und befestigter Pfad führt zur Kapelle mit den drei Kreuzen hinauf. Vom Aussichtspunkt an der Kapelle macht die Strecke eine Schleife durch den Wald zur Bundestraße 259. Diese wird überquert. Immer durch den Wald aufwärts bis zum Rand des Gewerbegebietes, dass der Wanderweg nur streift. Ungefähr 50 m nach dem Überqueren der Straße Brauheck - Ediger-Eller, biegt der Moselhöhenweg nach links in den Wiesenweg ab. Parallel zur Landstraße weiter durch die Wiese bis der Grasweg an einer Einmündung wieder auf die Straße trifft. Hier scharf nach rechts, über den breiten Waldweg den Hang hinunter zum Ellerbach.

Dem Ellerbach bergauf ca. 1,5 folgen, bis von der linken Hangseite ein gut markierter Waldweg erreicht wird. Auf der andernen Bachseite steigt der breite Waldweg steigt weiten Kehren zum Kamm des Calmont (steilster Weinberg Europas) an. An der Hütte und am Kreuz tifft der Moselhöehenweg auf den Calmont-Klettersteig. Dieser ist nicht in die Steckenführung des Moselhöhenweges eingebunden.

Weiter über den Schneeberg zur Landstraße 106. Dieser aufwärts bis zur nächsten Kurve folgen. Am Parkplatz geradeaus in den Wald, zu den Wiesen auf dem Scherenberg. Nach einigen hundert Metern wird die Straße nach Beuren erreicht. Dieser nach links, in Richtung Südwesten, folgen. Vom Aussichtsturm auf dem Sollig geht es in vielen Schleifen zuerst durch den Wald, später durch die Weinberge hinunter nach Alf am Moselufer.

  • Länge: 25 km
  • Höhenangaben: Cochem 90 m, Brauheck 364 m, Ellerbachtal 135 m, Hütte am Calmont 360 m, Sollig 397 m, Alf 100 m
  • Wanderkarte: "Ferienland Cochem" 1:25.000
  • Schutzhütten: Oberhalb des Calmont-Klettersteig bei Bremm. Am Parkplatz an der L 106 (Beuren - Bremm). Auf der Kuppe des Hochheid, oberhalb St. Aldegund. Grillhütte auf dem Sollig.
  • Campingplatz: Campingplatz in Bullay (gegenüber Alf, Personenfähre)

Alf - Ürzig

Vom Kreisverkehr an der Alfbrücke geht es nur wenige Meter in Richtung Zell. Zwischen den Häusern nach rechts, steil den Berg hinauf zum Parkplatz "Waldfrieden". Weiter durch den Wald zu den Weinbergen. Der Moselhöhenweg verläuft bis zur Straße am Reiler Hals (Margaretenhof) immer zwischen dem Waldrand und der Weinbergen. Vom Reiler Hals der Verkehrsstraße den Berg hinauf folgen. In einer scharfen Rechtskurve geradeaus zu den Weinbergen von Reil. Unterhalb des Brachenberg immer nach Süden halten und über den Burgenbach zum Burgberg. Auf einem breiten parallel zum Hang verlaufenden Forstweg wird die Feriensiedlung auf dem Mont-Royal erreicht.

Der Straße 30 m nach rechts folgen und vor der Steigung nach links in einen ausssichtsreichen Weinbergweg abbiegen. Dieser Weg führt in mehreren Schleifen durch die oberen Weinberglagen von Kröv und Kinheim zu der Freifläche auf dem Kinheimer Berg. Am Waldrand nach rechts zur K 62 abbiegen. Der Straße links abwärts, bis zur Einmündung in die L 58, folgen und diese mit der K 62 überqueren. Nach 500 m trennt sich der Weitwanderweg von der Kreisstraße indem er nach links in einen breiten Waldweg abbiegt. Dieser Weg führt zur "Erdener Burg" (hist. Ringwall). Erneut wird die K 62 erreicht. Über einen neben der Straße verlaufenden Wanderweg geht es hinab ins Ürziger Oberdorf.

  • Länge: 22 km
  • Höhenangaben: Alf 100 m, Reiler Hals 200 m, Burgberg 285 m, K 62 (Abzwg. Mont-Royal) 275 m, Kreuzung L 58/K 62 341 m, Ürzig (Oberdorf) 205 m
  • Wanderkarte: "Mittelmosel Kondelwald" 1:25.000
  • Schutzhütten: Auf dem Burgberg. Am Ende des Kreuzwegs oberhalb von Kröv. "Erdener Burg" kurz vor Ürzig
  • Campingplatz: Auf dem Kröver Berg zwischen der Kapelle am Kreuzweg und dem Lanzenberg.

Ürzig - Klüsserath

Vom Oberdorf in Ürzig geht es nur kurz über die Landstraße in Richtung Wittlich-Bombogen. Nach wenigen Metern biegt der Moselhöhenweg nach links in das Wohngebiet ab. Hinter den letzten Häusern geht es durch den Wald zu den Weinbergen oberhalb der Mosel. Immer zwischen dem Waldsaum und dem Abhang mit den Weinstöcken, die gelegentlich durch längere Passagen durch den Laubwald unterbrochen werden, führt die Markierung zum Donnerkreuz und weiter zur B 50. Diese wird überquert. Nun erfolgt ein langsamer Anstieg über breite Waldwege bis zu Schutzhütte Dreifaltigkeit. Nach dem Überqueren des Hochplateaus an der Kueser Moselschleife geht es über Weinbergwege nach Lieser ans Moselufer.

Hinter der Lieserbrücke geht es in Kehren aufwärts in die Weinberge. Bis Monzel bleibt die Trasse in diesen Weinbergen. Immer durch die Rebstöcke folgt der Moselhöhenweg dem Moselbogen bis zum Piesporter Heiligenhäuschen. Im Bereich der "Verbotenen Hecke" macht die Strecke einen scharfen Knick nach rechts und verlässt damit fürs Erste die Mosel. Vorbei an der Waldkapelle, geht es über zwei lange Geraden am Waldrand entlang, in die Weinberge von Klüsserath.

  • Länge: 35 km
  • Höhenangaben: Ürzig (Oberdorf) 205 m, Donnerkreuz 260 m, Bernkastel-Kues (Kliniken) 275 m, Lieser 118 m, Monzel 200 m, Schutzhütte "In der Vogtei" 432 m, Waldkapelle 312 m, Klüsserath 123 m
  • Wanderkarte: "Bernkastel-Kues/Mosel" 1:25.000 bis Monzel. Anschlusskarte: "Der Meulenwald und die Mosel bei Schweich" 1:25.000
  • Schutzhütten: Dreifaltigkeit im Wald oberhalb Maring-Noviand. Zwischen den Kliniken und Lieser. Zwischen Lieser und Monzel im Weinberg/Wald. Oberhalb Piesport "In der Vogtei". Im Anschluss eine Grillhütte.
  • Campingplatz: Bernkastel-Kues am Hafen (durch die Weinbergwege zur Mosel). Mühlheim/Mosel an der Moselbrücke. Klüsserath am Moselufer.

Klüsserath - Schweich Empfohlenes Ende

Von Klüsserath geht es mit dem Stationenweg zur Kapelle im Weinberg hinauf. In eine weiten Rechtsbogen wieder hinab zum Kahlbach. Der Höhenweg folgt für ca. 400 m der Landstraße in Richtung der Mosel. Erneut steigt der Wanderweg in die Weinberge hinauf. Durch den Wald weiter zum Zitronenkrämerkreuz. Über Wiesen und mit Wachholder bestandenem Brachland kommt das Landwehrkreuz in Sicht. Hier geht es nach links zum Mehringer Berg, von dem ein breiter Wald- und Weinbergweg hinunter zur Autobahn A 1/A 48 führt. An einem einzelnen Bauernhof biegt der Moselhöhenweg nach links ab un kommt nach Schweich, dem empfohlenen Ende dieses Weitwanderweges.

  • Länge: 15 km
  • Höhenangaben: Klüsserath 123 m, Zitronenkrämerkreuz 300 m, Landwehrkreuz 408 m, Schweich 136 m
  • Wanderkarte: "Der Meulenwald und die Mosel bei Schweich" 1:25.000
  • Schutzhütten: Grillhütte kurz vor Schweich
  • Campingplatz: Schweich am Yachthafen

Schweich - Trier

Die Porta Nigra in Trier

Die Markierung der Etappe bis nach Trier ist auf einigen Abschnitten sehr lückenhaft.

Vom Bahnhof in Schweich folgt der Moselhöhenweg zunächst der Straße nach Föhren/Quint. An der Kreuzung geht es weiter in Richtung des Heiligenborn, bis an den Waldrand. Hier nach links, und immer dem Waldrand folgend - vorbei am Haardthof, geht es in parallel der Autostraße weiter nach Quint.

In Quint trifft der Moselhöhenweg auf den gut markierten Karl-Kaufmann-Weg (Weg Nr. 2, schwarzes Dreieck, die Spitze zeigt nach Trier). Diesem Weitwanderweg des Eifelvereins folgt der Moselhöhenweg bis nach Trier. Von Quint geht es zur Siedlung "Auf der Heide". Vom Ortsrand steigt der Weg gemählich an und führt über einen Hangweg hinab nach Trier-Ehrang. Hinter der Brücke über die Kyll steigt der Wanderweg in Serpentinen zur Ehranger Kanzel hinauf. Nach einen Kilometer wird die Autobahn nach Luxemburg unterquert. Der nächste Ort am Weg ist Biewer an der Mosel. Erneut geht es über einen Hangweg zum Fichtenberg und dem Weißhaus. Auf dem Weg zur Porta Nigra im Zentrum der Stadt, wird in Pallien die Mosel überquert. Hier endet der Karl-Kaufmann-Weg. Der Moselhöhenweg verliert sich in den Straßen der Stadt.

  • Länge: 15 km
  • Höhenangaben: Schweich 136 m, Quint 150 m, Ehranger Kanzel 163 m, Weißhaus , Trier 125 m
  • Wanderkarte: "Der Meulenwald und die Mosel bei Schweich" 1:25.000
  • Schutzhütten: Auf der Ehranger Kanzel. Kurz vor dem Weißhaus.
  • Campingplatz: Trier-Euren

Trier - Wasserbillig

Die letzte Etappe beginnt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an der Mosel. Wieder geht es nach Pallien. Es folgt der Aufstieg zur Mariensäule und auf den Markusberg. Über den Mohrenkopf im Trierer Hospitienwald, geht es weiter zur Hochebene bei Herresthal. Bis zu den Weinbergen von Wasserbillig bleibt der Moselhöhenweg nun auf der Hochebene. In einem Bogen zur Mosel geht es hinunter nach Wasserbilligerbrück und die Brücke über die Sauer - dem Grenzfluss zu Luxemburg.

Hier endet der Moselhöhenweg auf der Eifelseite.

  • Länge: 16 km
  • Höhenangaben: Trier 125 m, Markusberg 331 m, Herresthal 349 m, Wasserbilligerbrück 132 m
  • Wanderkarte: "Trier und Trier-Land" 1:25.000
  • Schutzhütten: Grillhütte bei Herresthal. Hütte in den Weinbergen oberhalb Wasserbilligerbrück.
  • Campingplatz: Wasserbillig (Luxemburg)

Siehe auch

Moselhöhenweg Hunsrückseite, Moselsteig, Karl-Kaufmann-Weg

Weblinks