Limeswanderweg

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ALLGEMEINE TOURENBESCHREIBUNG

Miltenberg/Main

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(Freizeitkarte 512)

Osterburken

Kastell in Osterburken

In Osterburken gibt es ein Limeskastell zu besichtigen, dessen Grundmauern noch teilweise 2m hoch sind. Vom Bahnhof führt der Limesweg direkt hierher. Noch ein gutes Stück nach dem Kastell muss man auf Teerwegen laufen, bis man auf Schotterwege und endlich auf Trampelpfade kommt. Zwischendurch kann man noch die Grundmauern eines Wachturmes und den recht gut erkennbaren Limeswall sehen, auf dem noch ein paar Steine liegen. Bald unterquert man die Autobahn und bleibt leider für etwa eine Stunde lang in Hörweite. Der weitere Weg geht durch winzige Dörfchen mit alten Häusern, bis man dann endlich Jagsthausen nach 20 km Wanderung erreicht. Leider findet man auf diesem Teil des Weges wegen der landwirtschaftlichen Nutzung keine römischen Hinterlassenschaften mehr.

Wenn man nur in Hohenlohe unterwegs sein will, ist folgende Karte nützlich: ISBN 3-89021-728-1 , ansonsten sind die Freizeitkarten (Freizeitkarte 514) empfehlenswert.

Jagsthausen

Götzenburg in Jagsthausen

Jagsthausen ist ein schöner kleiner Ort, mit einem kleinen Schloss, in dem der Götz von Berlichingen geboren wurde. Das Schloss macht einen recht gemütlichen Eindruck. Ausserdem gibt es in Jagsthausen eine kleine Ausgrabung von einem Römerbad, wo man noch die Grundmauern sehen kann. Danach überquert man die Jagst und erklimmt die Anhöhe von wo man eine schöne Aussicht hat. Der weitere Weg bis fast nach Sindringen, das im nächsten Tal liegt, besteht leider fast nur aus asfaltierten Feldwegen. Die Landschaft ist aber recht schön. Sindringen ist ein kleiner Ort am Kocher ohne größere Besonderheiten. Das Kocherwasser schmeckt gefiltern übrigens sogar recht gut... Nach Sindringen führt der Pfad kurze Zeit in Serpentinen recht steil den Berg hinauf und führt an einem Wanderheim vorbei. Weiter geht der Weg bis nach Pfahlbach. Etwa ein Kilometer nach Pfahlbach bekommt man dann wieder eine recht gut erhaltene Strecke des Limes zu sehen. Man vermutet, dass dieser Teil mal als Musterbeispiel des Limes fungierte. Der folgende Weg ist ohne große Besonderheiten und führt über Feldwege unter der Autobahn durch und schließlich genau zum Bahnhof nach Öhringen. Diese Strecke ist auch wieder etwa 20 km lang.

Wenn man nur in Hohenlohe unterwegs sein will, ist folgende Karte nützlich: ISBN 3-89021-728-1, ansonsten sind die Freizeitkarten (Freizeitkarte 514 + 518) empfehlenswert.

Öhringen

Öhringen ist eine größere Stadt mit einem Schloss. Sonst gibt es eigentlich keine größeren Besonderheiten. Weiter geht es auf Asphaltwegen über Pfedelbach nach Harsberg. Hier wird der Weg bedeutend schöner und geht steil bergauf. Allerdings ist der Aufstieg nur 200m hoch. Oben sieht man dann das Fundament eines sechseckigen Wachturms. Weiter geht der schmale Weg quer durch den Wald und dann wieder euf einen breiteren befahrbaren Waldweg. Etwas abseits findet man einen See mit einer Grillstelle, doch diese ist leider kommerziell und man muss für den selbstgeangelten Fisch und alles sonstige Essbare schön Geld bezahlen... Nach einer kurzen Wegstrecke durch den Wald geht es auf eine befahrene Straße, die aber bald wieder verlassen wird. Von Weitem sieht man schon den wiederaufgebauten römischen Wachturm, den man besteigen kann. Daraufhin kommt man wieder durch den Wald in dem man die Spuren des Limeswalls sehr schön sehen kann. Über Geilsbach kommt man dann schnell durch den Wald nach Mainhardt, wo es ein paar kleine Läden gibt. Die Wegmarkierung lässt manchmal zu wünschen übrig, besonders, wenn man so wie ich in der Gegenrichtung läuft. Die Strecke ist knapp 20 km lang.

Eine brauchbare Karte ist diese: ISBN 3-89021-611-0 (Freizeitkarte 518)

Mainhardt

Herbstwald am Limesweg

Wenn man von Mainhardt aus in den Wald läuft sollte man zwar eigentlich wieder Spuren vom Limes sehen können, ich war mir bei dem schlecht erhaltenen Teil aber nicht so sicher. Der Weg ist auf jeden Fall sehr schön. Bald trifft man dann danach auf eine Grillstelle wo man in Mainhardt gekauftes "vernichten" kann. Weiter geht es an einer gut erkennbaren Limesstrecke durch den Wald bis Grab. Von hier aus kann man schon einen weiteren wieder aufgebauten Wachturm sehen, der aber leider abgeschlossen ist. Hier hat man sogar einen Teil des Grabens und Palisadenzaunes rekonstruiert. Da man sehr nahre hinfahren kann ist der Fleck gut besucht. Noch etwa eine halbe Stunde läuft man durch den Wald und hat dann einen längeren Weg auf Asphalt vor sich, der durch Steinberg führt. Nach einem kurzen Stück schmalem Waldweg kommt man dann nach Siegelsberg und somit an den Rand von Murrhardt. Der Weg führt seitlich über den Berg an Murrhardt vorbei. Der Weg ist etwa 17 km lang.

Eine brauchbare Karte ist diese: ISBN 3-89021-611-0 (Freizeitkarte 518)

Murrhardt

Aussicht auf das nächste Tal nach Murrhardt

Nach Murrhardt geht der Weg erstmal auf einer Straße und später auf einem Waldweg den Berg hinauf. Auf der Karte ist zwar ein Wachturm eingetragen, man konnte jedoch (wie so manches andere mal) nichts ausfindig machen. Der Weg führt dann alsbald wieder hinunter in ein schönes Tal, um an der anderen Seite wieder die vorherige Höhe zu erklimmen. Auch die folgenden Wachtürme existieren nur auf der Karte. Die Natur lohnt die "Mühen" jedoch allemal. Der erste Wachturm (nur Grundmauern) der wirklich existiert, befindest sich mitsam einem Stück Limes an der Landstraße L1120. Weiter führt der Weg über schmale und schöne Waldwege an den kleinen Aichstrut Stausee, wo sich einige Grillstellen befinden, die zum Grillen einladen. Der Stausee ist gleichzeitig auch ein Freibad. Von hier ist es dann nicht mehr weit bis nach Welzheim. Auf dem Weg befinden sich noch die Grundmauern eins Kleinkastells. In Welzheim selbst befindet sich dann noch ein größeres Kastell. Die Strecke insgesamt ist etwa 15 km lang.

Eine brauchbare Karte ist diese: ISBN 3-89021-611-0 (Freizeitkarte 518)

Welzheim

Ostkastell in Welzheim

In Welzheim ist ein sehr schönes Kastell (Ostkastell) mit komplettem Eingangstor. Der Besuch ist schon lohnend. Sofort nach dem Kastell wird ein Bach überquert und der Wanderweg geht wieder durch den Wald. Von jetzt an sind die in der Karte eingetragenen Wachtürme wirklich auch in der Landschaft zu finden. Leider führt der Weg dann für 2 km neben einer Landstraße entlang, was wirklich keine Freude ist. Von Pfahlbronn an ist die Strecke einfach toll! Es gibt einige Wachtürme und eine wirklich lange Strecke auf dem gut sichtbaren Limes. Dazu findet man auch auf einem Stein Wagenspuren von Fuhrwerken. Am Rand von Lorch befindet sich dann noch ein rekonstruierter römischer Wachturm, der hier als Aussichtsturm fungiert. Leider ist der Turm nicht wirklich originalgetreu nachgebaut... Gegenüber befindet sich dann noch das Kloster von Lorch. Von hier aus ist es dann nicht einmal mehr ein Kilometer zum Bahnhof. Insgesamt ist die Strecke etwa 15 km lang.

Eine brauchbare Karte ist diese: ISBN 3-89021-611-0 (Freizeitkarte 518)

Lorch

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(Freizeitkarte 521 + 522)

Rainau

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(Freizeitkarte 522 + noch eine Karte)

Wilburgstetten

Besonderheiten technischer Art

  • Schwierigkeitsgrad der Tour und Länge: recht einfach, 240 km
  • Anfahrt: kein Problem, meinstens Bahn, aber zumindes Busanschluss.
  • Nahrungsversorgung: in größeren Orten gibt es Läden.
  • Karten: man findes alles hier.
  • Notwendige Ausrüstung: nichts besonderes, Filter ist ganz nützlich.
  • Klimainformationen: deutsch eben.
  • Sonstige wichtige Besonderheiten: Passabel ausgeschildert, allerdings nicht gut genug, um auf eine Karte zu verzichten. Etwa ein Drittel des Wegs ist asphaltiert, und führt durch sehr ländliches Gebiet.

Wichtige GPS-Koordinaten der Tour

nicht nötig.

Weitere Informationen

  • Autor(en): Simeon Lange (Buschtrommler)

Bilder zu dieser Tour

Bilder vom Limeswanderweg

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