Gambia

Aus Outdoor Wiki

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Fischer im Gambiafluss

Landschaft + Flora und Fauna

Da Gambia eigentlich nur aus 10km Land zu jeder Seite des Gambia-Flusses besteht kann man eigentlich nur den Gambiafluss als "besonders" bewerten. Ganz im Osten gibt es noch ein paar Hügel, aber die fallen nur deswegen auf, weil das Land sonst flach ist. Auf dem Fluss kann man aber sehr schöne Einbaumtouren unternehmen. Die Vogelwelt ist einfach grandios.

Interessante Zusatzinformationen

Mit Englisch kommt man problemlos zurecht. Besonders gut jedoch nur in den größeren Städten. Die Leute in den Dörfern sprechen fast nur ihre Stammessprachen wie Wolof, Mandinka, Fula, Djola, etc. Die Kinder lernen in der Schule zwar Englisch, aber da die Schulzeit nur 4 Jahre beträgt und keine Pflicht zum Erscheinen besteht, sind die Bildungslücken groß. Es fällt den Kindern teilweise schwer Englisch zu sprechen, da sie zu Hause mit ihren Bezugspersonen manchmal nur ihre Stammessprache sprechen. Trotzdem sind die Afrikaner sehr sprachbegabt und können meist mehrere Stammessprachen fließend. Wenn man mit manchen Personen kein Englisch reden kann, findet sich immer ein hilfsbereiter Dolmetscher und das auch in den kleineren Dörfern - so war es zumindest in meinem Jahr Aufenthalt im gambianischen Busch.

Outdooraktivitäten

Im Busch zelten, wenn einen Hitze nicht stört auch wandern oder Radfahren, obwohl es in Hinsicht Strecke kaum Auswahl gibt (2 Straßen im Land). Ansonsten Kanu bzw. Einbaumfahren, was sehr Spaß macht. Wer quer durch den Busch läuft, sollte beachten, dass die Seitenarme des Gambiaflusses (Bolongs) recht weit ins Landesinnere reichen können und einen zu größeren Umwegen zwingen können. Wer es jedoch wagt sich in den Matsch eines Bolongs freiwillig oder unfreiwillig zu begeben wird fast sicher vom Matsch besudelt den Rückzug antreten müssen...

Touren

Buschcampen

Sehr zu empfehlen ist ein Besuch des Gambia River NP um Georgetown herum. Nur mit dem Boot zu machen. Viele Wasserarme führen durch dichtesten Dschungel. Man sieht wahnsinnig viele Vögel, Affen und wenn man Glück hat auch Hippos. Riesige Baobabs, deren Stämme bis zu 1200 Liter Wasser speichern können, recken ihre Äste in den bizzarsten Formen gen Himmel. Am Eingang zum Park werden auf einer Station Schimpansen gezüchtet, die dann wieder ausgewildert werden sollen. Man kann dieser Station einen Besuch abstatten. Unter Umständen kann man in den Dörfern bei den Einheimischen wohnen. Es gibt aber auch Bushcamps die professionell betrieben werden. Man kann den Park recht einfach per Motorboot oder auch weniger einfach per Kanu/Einbaum erkunden. Preise sind wie immer Verhandlungssache.

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Die Steinkreise von Wassau sind auch einen Besuch wert. Das Rätsel um die Steinkreise ist bis heute ungelöst. Welcher Kultur und zu welchem Zweck diese Megalithen diente, darüber mutmaßen Gelehrte und Einheimische gleichermaßen. Man sieht darin ein Werk einer unbekannten früherern Zivilisation und es wird angenommen, dass diese frühe Kultur einem Sonnenkult huldigte. Stammeshäuptlinge erzählen von einem Fluch, der jeden trifft, der die heiliegfen Stätten stört.

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Trails

Gibt es nicht. Nicht in der Form wie wir sie gewöhnt sind und kennen. Es führen Wege durch den Busch, den die Einheimischen ständig benutzen wenn sie von Dorf zu Dorf gehen.

Siehe auch

Online Kartenmaterial im Outdoorwiki (Linksammlung)

Links für allgemeine Informationen

Länderinformation AA

Reisefieberseite -> Afrika -> Gambia