Fulufjäll Nationalpark

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Blick auf den Njupeskär Wasserfall
(c) Heiko Will

Mit 385 km² ist der Fulufjäll Nationalpark der größte Nationalpark Schwedens außerhalb Norbottens. und wurde 1992 eingerichtet. In ihm liegen die größten Teile des Fulufjället Gebirges welches sich bis nach Norwegen hinein erstreckt und dessen Gipfel bis knapp über 1000 m Höhe aufweisen. Größte Attraktion des Parks ist der Wasserfall Njupeskär, der mit 93 m Höhe der höchste Wasserfall Schwedens ist. Der Nationalpark eignet sich hervorragend für Tages- und Mehrtagesausflüge und wird im Süden durch den Südlichen Kungsleden durchkreuzt.

An- und Abreise

Am einfachsten ist der Nationalpark mit dem Auto zu erreichen. Dazu die Straße 70 Karte bis nach Särna fahren und von dort nach Westen bis nach Mökret. Hier befindet sich der hauptzugang zum Park mit ausreichend Parkplätzen und Toiletten sowie einem Cafe.

Mit dem Bus gestaltet sich die Anreise schwieriger. Ausserhalb der Hauptsaison ( bis 15.6. und ab ca. Mitte August) gibt es eine Busverbindung von Mora nach Mökret über die Linien 170 und 126 (Dalatrafik. In der Hauptsaison kann man mit der Linie 170 bis nach Sörsjön fahren und von dort aus die ca. 10 km bis zur Parkgrenze zu Fuss bewältigen.

Eine gute Möglichkeit ist es auch am Campingplatz Särna nach einer Mitfahrgelegenheit zu fragen, da fast alle Gäste dort einen Tagesausflug zum Nationalpark unternehmen. Ebenso ist die Rückfahrt vom Park vom Parkplatz bei Mökret kein großes Problem.

Wanderwege

Blick auf die Rörjön Stugan
(c) Heiko Will

Der Park ist von einem Wegenetz mit ca. 140 km Länge durchzogen die gut Markiert und auf Karten verzeichnet sind. Die Wanderwege sind teils Rundwege mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Der kurze Weg vom Parkeingang in Mökret bis zum Wasserfall Njupeskär ist für Rollstuhlfahrer ausgebaut und führt bis direkt unter den Wasserfall. Dieser weg ist sehr stark frequentiert und auch von größeren Touristengruppen bevölkert die mit Reisebussen in den Park fahren.

Außerhalb dieser Hauptattraktion sind die Wege fast gänzlich verlassen und man trifft nur selten auf Wanderer. Dies leigt vor allem daran, daß die anderen Wege direkt nach dem Abzweig zum Wasserfall steil hinauf ins Fjäll führen und eine gewisse Kondition bzw. festes Schuhwerk voraussetzen.

Das gesamte Wegenetz verfügt über eine recht ordentliche Infrastruktur aus Schutzhütten, Windschutzen und Übernachtungshütten (siehe Broschüre).

Übernachten

Blick über das Fjäll
(c) Heiko Will

Neben den Hütten kann fast im gesamten Park außer in der speziell ausgewiesenen Schutzzone IV und an den Straßen gezeltet und Feuer gemacht werden, sofern dies nicht speziell untersagt ist. Für die Hütte am Kungsleden bedarf es eines Schlüssels, der über die Bezirksregierung zu beziehen ist.

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