Österreichischer Weitwanderweg 01

Aus Outdoor Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der österreichische Weitwanderweg 01 (Nordalpenweg) wurde 1975 als erster österreichischer Ost-West-Weitwanderweg eröffnet. Er erstreckt sich vom Neusiedler See und Wien über die nördlichen Kalkalpen bis nach Bregenz am Bodensee und ist rund 1200 km lang[1]. Er führt durch sieben österreichische Bundesländer (Burgenland, Niederösterreich, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg) und bis in knapp 3000 m Höhe, wobei man auf einigen alternativen Etappen zum Hauptweg auch die 3000-m-Grenze überschreiten kann (Dachstein, Lechtaler Alpen).

Allgemeines

Der Weg ist im zugehörigen Führer[1] in 50 Tagestouren eingeteilt, wobei die Teilung manchmal mit Vorsicht zu genießen ist (sie legt z.B. Wert auf Übernachtung in Alpenvereinshütten, auch wenn die Etappen dadurch sehr ungleich lang sind). Bei 92 Kontrollstellen sind Stempel einzuholen, wobei man bei Durchschreitung eines von drei Abschnitten ein Wanderabzeichen in Bronze, bei zwei Abschnitten eines in Silber, und bei Durchschreitung des Gesamtweges das Wanderabzeichen in Gold erhält. Der Nordalpenweg 01 ist Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 4 alpin, von Admont bis zum Riemann-Haus sowie zwischen Lamsenjochhütte und Wolfratshauser Hütte begleitet ihn die Via-Alpina und durch Tirol auch der Adlerweg.

Die zum Teil ausgesetzten Wege erfordern im gesamten Wegverlauf zwischen Raxalpe (Niederösterreich) und Freschenstock (Vorarlberg) immer wieder Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und sind teilweise nur bei sicheren Wetterbedingungen zu empfehlen. Bei Vereisung können Steigeisen, Pickel und Bergseil notwendig sein, obwohl die Wegführung an sich keine technischen Hilfsmittel erfordert. Alpine Ausrüstung wie festes Schuhwerk, warme Kleidung inklusive Mütze und Handschuhe, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Biwaksack und ausreichend Wasservorräte (in den Kalkalpen sind Quellen oft rar) sind unbedingt anzuraten. Außerdem ist zu empfehlen, zumindest die Schlüsseletappen in Begleitung anzutreten. Auf weiten Strecken darf man auch nicht mit funktionierendem Handyempfang rechnen. Der Großteil der Etappen ist am besten zwischen Juni und Oktober zu begehen, wobei viele Hütten im hochalpinen Bereich nur Juli, August und September geöffnet sind (rechtzeitig nachfragen).

Die Einteilung der folgenden Teilstrecken, deren Kilometerangaben und Gehzeiten sind dem Führer von Wurst, Rachoy, Messeritsch, 1978, entnommen.[1]

Vom Neusiedlersee oder vom Wienerwald zur Rax

Von Ostösterreich ausgehend gibt es zwei Alternativrouten, die auf der Raxalpe zusammenführen. Die Burgenlandroute beginnt in Rust am Neusiedler See (123 m) und führt über Rosaliengebirge (748 m), Semmering (985 m) bis zur Raxalpe (2007 m). Es handelt sich hierbei durchgehend um einfache Flachland- und Mittelgebirgswanderungen.

Die Wiener Route beginnt in Perchtoldsdorf bei Wien (265 m) und führt durch den Wienerwald über Peilstein (718 m), Hohen Mandling (969 m), die Dürre Wand (1155 m) und über den steilen Fadensteig und die Fischerhütte (2049 m) auf den Schneeberg (2075 m), den höchsten Berg Niederösterreichs. Im Abstieg vom Schneeberg lohnt es sich, die Alternativroute über die romantische Weichtalklamm zu gehen (nicht bei Vereisung - einige Versicherungen). Im hochalpinen Schneeberg/Rax-Massiv sind bereits Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von Vorteil, insbesondere beim Aufstieg über den sogenannten Wachthüttelkamm auf die Rax, der nach dem Abstieg vom Schneeberg im sogenannten Höllental anschließt. Beide Routen ca. 140 km, 4-5 Tage Gehzeit.

Über das steirische Hochplateau zum Erzberg

Am Karl-Ludwig-Haus (1804 m) auf der Rax vereinigen sich die Wege sodann und führen über den versicherten Gamsecksteig auf den Schneealpenstock (1903 m) mit dem Schneealpenhaus (1.788). Der Normalweg führt weiter in einem weiten Bogen weiter über das Hinteralmhaus (1446 m), doch da dieses derzeit geschlossen ist, macht es Sinn, direkt vom Schneealpenhaus nach Neuberg/Mürztal (756 m) abzusteigen. Auf der anderen Talseite besteigt man nun wieder einfacher die Hohe Veitsch (1981 m) und gelangt über den Seebergsattel (1254 m) ins mächtige Hochschwabmassiv (2277 m). Dieses hat bereits äußerst hochalpinen Charakter, die Führung der Hauptroute birgt zwar kaum technische Herausforderungen, bei schlechten Bedingungen kann man allerdings trotzdem in Schwierigkeiten geraten. Insbesondere die landschaftliche empfehlenswerte Nebenroute über die Aflenzer Staritzen erfordert gute Wetterbedingungen. Vom Hochschwabgipfel steigt man über ausgedehnte Almen nach Eisenerz (769 m) ab. Ca. 140 km, 6 Tage Gehzeit.

Durch die Gesäuseberge nach Spital am Pyhrn

Von hier geht es wieder über flacheres Gelände nach Radmer an der Stube (729 m). Beim Aufsteig in die Gesäuseberge ist wiederum Trittsicherheit gefragt, da eine sehr steile Schuttrinne auf den Lugauer (2206 m) bewältigt werden muss. Danach geht es wieder gemütlicher über einmalige Alm- und Felslandschaften zur Hesshütte (1699 m). Der folgende Abstieg nach Johnsbach (763 m) ermöglicht Unerschrockenen einen Besuch des dortigen Bergsteigerfriedhofes. Die weitere Route über Mödlinger Hütte (1521 m) und Oberst-Klinke-Hütte (1486 m) führt nach Admont im Gesäuse (641 m), wo sich im dortigen Barockstift die größte Klosterbibliothek der Welt befindet. Von der Oberst-Klinke-Hütte nach Admont kann auch eine empfehlenswerte Nebenroute über die sogenannte Riffel (2106 m) gewählt werden, wobei hier unbedingt Schwindelfreiheit erforderlich ist. Der Abstieg nach Admont ist hier allerdings sehr steil und lange. Über einen nun wieder flacheren Sattel beim Pyhrgasgatterl (1308 m) gelangt man einfach nach Spital am Pyhrn (647 m). Ca. 100 km, 4 Tage Gehzeit.

Durch das Tote Gebirge zum Hallstätter See

Weiter geht es zur Talstation der Warscheneckbahn (807 m). Der folgende Aufstieg durch das Schigebiet auf das Warscheneck (2389 m) ist durch die menschlichen Eingriffe leider erst im obersten Bereich wirklich schön, weshalb eine Auffahrt mit der Seilbahn oder auch eine Alternativroute durchaus empfohlen werden kann. Vom Warscheck steigt man über die Zellerhütte (1575 m) nach Vorder- und dann Hinterstoder (585 m) ab. Es folgt der Aufstieg auf den Hauptstock des sogenannten Toten Gebirges (nomen ist wirklich omen). Über das Prielschutzhaus (1420 m) gibt es die Möglichkeit, eine Alternativroute über den Großen Priel (2515 m) zu unternehmen, den höchsten Gipfel der Gegend. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, insbesondere bei einem zu querenden, ganzjährigen Schneefeld, das eigentlich der kümmerliche Rest eines Gletschers ist[2]. Ansonsten geht man einfacher über den Temelbergsattel (2082 m) über das Karstplateau, das an eine Mondlandschaft erinnert, zur Pühringerhütte (1638 m) am Elmsee, ein Ort von ungewöhnlicher landschaftlicher Schönheit, wahrscheinlich der beeindruckendste Ort des bisherigen Weges. ‚Einfach‘ bedeutet im Toten Gebirge, dass die Wegführung zwar keine technischen Schwierigkeiten aufweist, jedoch sind die Wege sehr lange und bei Nebel riskant (Gefahr, in eine der zahlreichen Dolinen zu stürzen). Außerdem herrscht Wassermangel, weshalb man bereits in Hinterstoder Wasservorräte mitnehmen sollte. Weiter geht es wieder sehr schön über das Albert-Appel-Haus (1638 m) zur Loserhütte (1497 m). Übe die Blaa-Alm (894 m) besteigt man die Hänge des Sandling (1717 m) und gelangt schließlich nach Bad Goisern am Hallstätter See (500 m). Ca. 120 km, 5 Tage Gehzeit.

Durch Dachstein- und Tennengebirge ins Salzachtal

Hier teilt sich der Weg in eine hochalpine Route über das Dachsteinplateau (schwierig, nur bei guten Bedingungen und Trittsicherheit) und eine einfachere Almenwanderung am Fuß des Tennengebirges, die mittlerweile als Hauptroute geführt wird. Auf letzterer geht man über die Theodor-Körner-Hütte (1466 m) und die Hofpürgelhütte (1705 m) nach Lungötz im Lammertal (1828 m). Von dort geht es über die Dr.-Heinrich-Hackl-Hütte (1526 m) nach Werfen (548 m) im Salzachtal. Die hochalpine Variante führt von Bad Goisern am Ufer des Hallstätter Sees nach Hallstatt (511 m), einem berühmten Fundort von Fundstücken der älteren Eisenzeit und idyllischem Ort. Hier beginnt der Aufstieg ins Dachstein massiv, wobei es bis zur Simonyhütte (2206 m) noch einfach dahin geht. Der Weiterweg über Hoßwandscharte (2197 m) und Adamekhütte (2196 m) zur Hofpürgelhütte (1705 m) ist allerdings nur geübten Bergsteigern vorbehalten und setzt gute Bedingungen voraus. Alternativ kann man von der Simonyhütte auch über den Hallstätter Gletscher den Hohen Dachstein (2995 m) besteigen, wobei hierfür Gletscherausrüstung und ebensolche Erfahrung notwendig sind. Von der Hofpürgelhütte führt der Weiterweg nach Lungötz, wo sich die beiden Varianten vereinen. Ca. 100 km, 4-5 Tage Gehzeit.

Zum Hochkönig und über das Steinerne Meer zur Saalach

Ab Werfen gibt es wieder ein Normalvariante, die jedermann zuzutrauen ist, und eine hochalpine Variante über den Hochkönigstock. Dieser ist bei Nebel äußerst gefährlich und sollte nur bei guten Bedingungen bestiegen werden. Von Werfen (548 m) erreicht man in 2400 Höhenmeter über die Ostpreußenhütte (1628 m, empfehlenswerte Möglichkeit, den anstrengenden Aufstieg zu teilen) das Franz-Eduard-Matras-Haus auf dem Gipfel des Hochkönigs (2941 m). Der folgende Übergang ins Steinerne Meer zum Riemann-Haus (2177 m) ist mit kurzen Gletscherquerungen (keine Spaltengefahr), unversicherten leichten Kletterstellen und 10-12 Stunden Gehzeit (Wildalmkirchl-Biwak, 2457 m, bei ca. 2/3 des Weges) ohne Hütte am Weg eine der Schlüsseletappen des gesamten 01ers. Die Hauptvariante führt hingegen von Werfen über die Erich Hütte (1546 m) nach Maria Alm (802 m), von wo wiederum zum Riemann-Haus (2177 m) aufgesteigen werden muss. Weiter geht es auf einfacheren Wegen über das Ingolstädter Haus (2119 m) nach Lofer (626 m) im Saalachtal. Ca. 90 km, 4 Tage Gehzeit.

Durch Loferer Berge und Kaisergebirge nach Kufstein

Die folgenden Etappen bis Steinberg am Rofan bereiten keinerlei technische Schwierigkeiten und sind auch bei mäßigen Bedingungen problemlos zu gehen. Von Lofer erreicht man über die Loferer Alm (1348 m) das Schigebiet Steinplatte (1360 m) und geht weiter zum Straubinger Haus (1598 m). Von Lofer zur Steinplatte gibt es auch eine schwierige Variante durch die Loferer Steinberge über die Schmidt-Zabierov-Hütte (1966 m) und das Waidringer Nieder (2372 m) (ausgesetzt, ungesicherte Kletterstellen). Diese ist durchaus empfehlenswert, aber auch ein großer Umweg. Nach dem Abstieg vom Straubinger Haus nach Erpfendorf (634 m) sei der schöne Weiterweg über die Prostalm (1180 m) ans Herz gelegt, wiewohl der offizielle Führer eine Straßenwanderung über Kirchdorf in Tirol (641 m) nach Griesenau (719 m) empfiehlt. Hier steigt man ins Kaisergebirge ein und erreicht nach einiger Zeit das Stripsenjoch Haus (1580 m), wobei die Gipfel des Wilden Kaisers ausgelassen werden. Durch das idyllische Kaisertal gelangt man alsbald nach Kufstein am Inn (504 m). Ca. 100 km, ca. 4 Tage Gehzeit.

Durch Rofan und Karwendel zur Zugspitze

Von Kufstein steigt man ins idyllische Thiersee (617 m) auf und wandert von dort auf endlosen Forststraßen über das Kaiserhaus (706 m) nach Steinberg am Rofan (1010 m). Hier steigt man wieder ins Hochgebirge ein, der Schafssteig über die Rofanspitze (2260 m) ist zwar versichert, aber durch die Exponiertheit bei Gewitter sehr riskant. Die im Führer vorgeschlagene Schlechtwetter-Alternative über die Bayreuther Hütte ist allerdings sehr viel länger und anstrengender. Über die Erfurter Hütte (1834 m) erreicht man schließlich Maurach am Achensee (958 m) und dann Pertisau am Achensee (952 m), von wo man ins Karwendelgebirge einsteigt. Dieses Gebiet ist zwar wunderschön, aber doch teilweise intensiv touristisch genutzt und überlaufen. Man durchquert das gesamte Gebirge von Ost nach West über Lamsenjochhütte (1953 m), Falkenhütte (1848 m) und Karwendelhaus (1765 m) und gelangt schließlich nach Scharnitz (964 m) nahe Mittenwald. Von Scharnitz wandert man weiter nach Leutschach-Obern (1166 m), wo man sich entscheiden muss, ob man nach über die anspruchsvollere Zugspitze gehen möchte, oder die einfachere Alternativvariante nimmt. Letztere führt über die Ehrwalder Alm (1640 m) nach Ehrwald (994 m). Die Route mitten durch das berüchtigte Wettersteingebirge führt über die Meiler-Hütte (2366 m) und das Reintal zur Knorrhütte (2051 m) und weiter zum Münchner Haus auf den Zuspitzgipfel (2962 m), der höchsten Erhebung Deutschlands. Von hier steigt man auf mühsamen Weg nach Ehrwald ab. Ca. 180 km, 6-8 Tage Gehzeit.

Auf dem Lechtaler Höhenweg zum Flexenpass

In seiner Gesamtheit ist der Lechtaler Höhenweg wahrscheinlich der schwierigste Abschnitt des 01ers, mehrere technisch schwierige, wenn auch versicherte Schartenübergänge, die anstrengenden Tagesetappen und die eher spärliche Hütteninfrastruktur tragen dazu bei. Gleichzeitig ist der Abschnitt wegen der urtümlichen landschaftlichen Schönheit und der Abgeschiedenheit der vielleicht beeindruckendste Wegabschnitt des 01ers. Von Ehrwald geht es über den Fernpass (1209 m) und die Loreascharte (2324 m) zur Anhalterhütte (2040 m) und weiter über Pfafflar (1619 m) zur Hanauer Hütte (1922 m), wobei eine empfehlenswerte, wenn auch schwerere und längere Variante über die Muttekopfhütte (1934 m) und den Muttekopf (2774 m) führt. Weiter über die nicht unschwierige Dremelscharte (2434 m) zur Steinseehütte (2061 m). Die für den reinen Wanderer ebenfalls anspruchsvolle Roßkarscharte (2408 m) führt weiter zum entzückenden Württemberger Haus (2220 m). Über den teilweise ausgesetzten Höhenweg über den Großbergkopf (2612 m) erreicht man die Seescharte, wo sich der Weg mit dem Europäischen Fernwanderweg E5 vereint und gemeinsam mit diesem zur Memmingerhütte (2242 m) in wiederum einmalig schöner Landschaft führt.

Es folgt ein weiter Abstieg von ca. 600 hm in das Parseiertal und darauf ein sehr anstrengender und am Ende auch schwieriger Anstieg zur Grießlscharte (2632 m). Von hier ist es nicht mehr weit zur Ansbacherhütte (2376 m). Alternativ kann man von der Memminger Hütte auch unter Auslasung der Grießlscharte und durch Einschieben eines zusätzlichen Tages die Parseierspitze (3036 m, Klettererfahrung erforderlich, Bergseil empfehlenswert) besteigen, in der Augsburger Hütte (2289 m) nächtigen und am Folgetag den Augsburger Höhenweg (schwer und ausgesetzt) zur Ansbacher Hütte gehen. Ansonsten Von dort weiter über den ausgesetzten Thomas-Haas-Weg zum Kaiserjochhaus (2310 m) und zur Leutkircher Hütte (2251 m). Hier kann man sich entscheiden, ob man weiter die Hauptroute über die Ulmer Hütte (2285 m) und den Flexenpass (1773 m) geht, oder die Alternative über die Stuttgarter Hütte (2310 m). Ca. 180 km, 6-8 Tage Gehzeit.

Vom Arlberg durch den Bregenzer Wald zum Bodensee

Beide Routen vereinigen sich wieder in Zürs am Arlberg (1717 m), einem reinen Wintersportort, wo sich im Sommer Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Von hier steigt man auf das Madlochjoch (2438 m) auf und weiter zur Ravensburger Hütte (1948 m) ab. Über den Spulersee erreicht man über den Gehrengrat (schwer, Umgehungsmöglichkeit) die Freiburger Hütte (1931 m) und sodann die Göppinger Hütte (2245 m) unterhalb der Hochlichtspitze (2600 m). Weiter durch das Bregenzerwaldgebirge zur Biberacher Hütte (1846 m) und über Faschina ins Dorf Damüls (1428 m). Über die Alpe Portla (1710 m) geht es sodann auf den Hohen Freschen (2004 m) mit dem Freschenhaus (1840 m). Nach dem Binnelgrat endet endgültig der hochalpine Charakter des 01ers, und es geht über Almen (einige Alternativwege) nach Dornbirn (440 m), der größten Stadt Vorarlbergs. Von hier aus nimmt man entweder den Fußweg durch das Rheintal oder aber Bus oder Bahn nach Bregenz (400 m) am Bodensee, dem Endpunkt des Nordalpenweges 01. Ca. 140 km, 6-7 Tage Gehzeit.

Literatur

  1. 1,0 1,1 1,2 Wurst, Robert; Rachoy, Werner; Messeritsch, Alois: Vom Neusiedlersee zum Bodensee: Der Nordalpine Weitwanderweg 01 (Taschenbuch). Auflage 2001, Styria (Erstauflage 1978). Derzeit vergriffen.
  2. http://gipfeltreffen.at/showthread.php?t=59007

Weblinks

Nordalpenweg bei der Sektion Weitwanderer des österreichischen Alpenvereins: Mit zwar spärlichen, aber doch vorhandenen Aktualisierungen des mittlerweile auch neu aufgelegten Führers (Eigenverlag, zu beziehen unter dem Link).

Axel N. Halbhuber wandert durch Österreich: Mit Unterstützung der österreichischen Tourismuswerbung beging der Journalist Axel N. Halbhuber 2009 den gesamten Weitwanderweg und bloggte täglich seine Erlebnisse. Sehr unterhaltsam. Die schwierigsten Etappen ließ er allerdings aus. Auch als Buch erhältlich (ISBN: 978-3-85002-708-3)