[NP] Helambu - Gosaikunda - Langtang

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  • Johannes2801
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    • 16.06.2004
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    • Meine Reisen

    [NP] Helambu - Gosaikunda - Langtang

    Liebes Forum,

    Ende Oktober will ich ohne Porter und ohne Guide die Helambu-, Gosaikunda- und Langtang-Treks laufen. Ich finde einige Reiseberichte aus dem vergangenem Jahr, die darauf schließen lassen, dass an vielen Orten die Lodges nach dem Erdbeben wieder aufgebaut und die Treks wieder als Teahouse-Trek machbar sind. Hat jemand von Euch eigene Erfahrungen und war 2017 in der Region unterwegs? Vor allem die Situation in Phedi unterhalb des Laurebina La interessiert mich.

    Und in welche Richtung seid Ihr die Tour gelaufen?

    Es scheint mir weitaus reizvoller zu sein, in Sundarijal mit dem Helambu-Trek zu starten und Langtang als Finale aufzuheben. Einige Tourenanbieter (u.a. Hauser) haben die Tour in dieser Richtung im Angebot. Allerdings wird an einigen Stellen (u.a. im Trekking-Guide von Lonely Planet) deutlich davon abgeraten, wegen der Gefahr der Höhenkrankheit bei der Überschreitung des Laurebina La. Von Phedi auf 3630m sind es tatsächlich 1000m Aufstieg. Läuft man aber bis Laurebina Yak auf 3900m, liegt die nächste Übernachtung nur 300m höher und somit im Rahmen der üblichen Empfehlungen. Ich bin vor zwei Jahren den Annapurna Circuit gelaufen. Von Thorong Phedi zum Thorong La sind es ja ebenbfalls 1000m Aufstieg.

    Vielen Dank für Eure Tipps und Erfahrungen.
    Johannes
    Meine Touren auf: www.per-pedes-online.de

  • Nepalflo
    Gerne im Forum
    • 22.01.2018
    • 71

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [NP] Helambu - Gosaikunda - Langtang

    Hallo Johannes.

    Ich bin die Strecke Anfang November 2017 von Sundarijal gelaufen. Es war der Auftakt meiner 49 taegigen und ca 800km langen Trekkingtour von ktm nach phokara.

    Du hast es genau richtig analysiert.
    Die Hoehenkrankheit ist nicht die grosse Gefahr, denn du musst ja nicht bei den Seen auf 4400m uebernachten.
    Ich hab es auch nicht gemacht, da es mir da oben zu kalt war und warum auch. Es soll dort auch recht teuer sein .
    Ueberhaupt erschien mir das Helambu unverhaeltnismaessig teuer zu sein. Aber der Trek ist ja nicht so lang.
    Bin um 5 uhr morgens in Phedi gestartet und war um 9 uhr oben. Ich war ziemlich langsam, ich hab einfaxh einen zu chweren Rucksack gehabt und einen Infekt aus Deutschland noch dazu.
    Ich hatte Angst dass ich das ueberhaupt schaffe und haette mir fast nen porter fuer den pass organisiert, aber mein Stolz obsiegte.

    Also nimm so wenig wie moeglich mit, dann solltest du es packen.

    Ich bin dann sogar noch bis Tullo Syabru runtergelaufen, was natuerlich des guten zuviel war.

    Insgesamt hat mir das Helambu am wenigsten gefallen von der ganzen Tour, was auch an der Sicht lag, nachmittags immer Nebel! Und es war vor Phedi ein anstrengendes auf und ab. Die schlechte Akklimatisation kam hinzu. Positiv war, dass wenige Trekker unterwegs waren. Die Gosainkunda seen sind auch schoen und wenn du mehr glueck mit dem wetter hast als ich....
    Es gibt genuegend lodges allerdings hat das erdbeben die gegend ganz schoen mitgenommen.

    Ueberigens wurde weder meine tims noch meine permit je kontrolliert. Schoen . Jetzt darf ich das naechste mal gratis rein, wenn ich ueber Dunche ins Langtang komme

    Bei anderen wurde die permit kontrolliert kurz nach Kutumsang. Aber ich bin einen kleineren pfad gegangen und erst am ende des armycamps wieder auf den Hauptweg gekommen. Und unbeabsivhtigt so vorbeigeschluepft.

    Erspare dir auf jedenfall die unnoetige tims. Wenn sie kontrolliert wuerde koennte man sie dort auch kaufen.

    Ob man die permit in Kutumsang kaufen kann entzieht sich meiner Kenntnis aber im Tourism Board haben sie das bejaht.


    Ich kann dir ansonsten auch den Ganesh trek empfehlen, der war eigentlich das beste bei meiner ganzen Tour.

    Sehr unrouristisch, fantastische landschaft ,urig und extrem billige homestays. Z.b hab ich einmal fuer Uebernachtung mit dal bhat ein paar tees und rakhsis und Fruehstueck 650 rupien insgesamt bezahlt. Ein Chapati kostet in dem homestay in Lapagaun 10 rupien. Im manasku zahlst du locker 300 rupien fuer 2 trockene fladen also das 15fache....

    Dafuer wird dort kaum englisch gesprochen , aber immer noch fast mehr als hier gerade in Vietnam..

    Mfg aus Hanoi

    Ps:super war auch Tilicho Lake und Kopra ridge, dort haben mich zwei Leoparden fast ueber den haufen gerannt.
    Manaslu und Tsum wuerde ich mit dem Annapurna Circuit auf eine Stufe stellen. Beides hat sein fuer und wieder. Der groesste pluspunkt im manaslu ist die fehlende strasse und eben der Manaslu. Ein fantastischer berg. Dafuer hat die runde ein paar etwas recht lange langweilige etappen. Und natuerlich der guidezwang und der gesamtpreis. Ich habe es noch recht guenstig gemachr. Fuer 650 dollar allinklusive fuer 14 tage im restricted area selbst.an und abreise brauchte ich ja nicht.Toll is ueberigens der Abschnitt larkye la ueber bimtang nach Darapani. Dieser abschnitt ist auch von der annapurnarunde machbar und zwar ohne permit . Ganz tolle waelder und gletscherlandschaften. Bimtang tilche war fast die beste etappe von ganz manaslu-tsum


    Sorry fuer den exkurs

    Aber fuer mich gehoert das eben zusammen...

    Bin gerade am ueberlegen vietnam abzubrechen und ieber nochmal in nepal trekken zu gehen...

    Fals du noch mehr detaillfragen hast zu helambu oder auch ganesh. Immer her damit.falls du langtang valley schon kennst oder noch zusaetzluch zeit hast solltest du den ganrsh trek machen. Geht auch problemlos ohne camping

    Im ganesh hab ich auch nen super guide kennengelernt. Falls du einen brauchst. Er ist aber nicht zwingend erforderlich. Aber fuer mich war er dort beteichernd .Ich habe mich aus spass einer kleinen gruppe dort angeschlossen
    Zuletzt geändert von Nepalflo; 22.01.2018, 13:10.

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