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  • mariusgnoedel
    antwortet
    Ich war am Sontag auf der Brockenumgehungsetappe des Hexenstiegs unterwegs.

    In Torfhaus sah ich nichts; habe aber auch nicht explizit danach gesucht. In Oderbrück war die "Kaffeeklappe" auf (Umweg über Oderbrück wegen Wegsperrung laut Internet).

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  • bogus
    antwortet
    Hi,

    weiß jemand ob die "Gastronomie" (Tüte Pommes oder ne schnelle Bockwurst) in Torfhaus am Parkplatz geöffnet hat zur Zeit? Sollte das nicht der Fall sein könnte man sich Torfhaus auf dem Hexenstieg gleich ganz sparen.
    Grüße

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  • FlatEric
    antwortet
    Ist leider schade das viele Leute Ihren Dreck nicht einfach wieder mit nehmen können.
    Ich habe bei jeder Tour Mülltüten dabei um halt mein Zeug aus dem Harz wieder mit zu nehmen oder sammle bei Gelegenheit auch den Müll aus den Hütten ein und nehme das auch mit.

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  • Asleif
    antwortet
    Zitat von McCoy Beitrag anzeigen
    Ich hab zwar immer ein Zelt mit, aber das eher, falls ich mir in unwegsamen Gelände alla Magdeburger Weg bei Mistwetter und Dunkelheit den Fuß verknaxe , ich warm und sicher an Ort und Stelle lagern kann.
    Den Magdeburger Weg gibt es leider nicht mehr

    Letzten Sommer habe ich öfters im Harz in den Hütten übernachtet. Selbst im Bereich des Nationalparks bei der Schutzhütte "an der Spinne" beim Erdbeerkopf gab es keine Probleme. Ich bin an der Hütte auf zwei andere Wanderer getroffen und wir blieben zu dritt die Nacht da. Bezüglich Corona wurden halt Daten ausgetauscht und die Absprache das wenn auf einer Seite was ist das der andere dann informiert wird. Abends kam noch ein paar mal ein LKW vorbei weil noch Holz raus gefahren wurde (Der LKW-Fahrer fand es sehr interessant das wir da einfach übernachteten), aber selbst von den Forstarbeitern die gut 300 Meter entfernt bis einbruch der Dunkelheit noch gearbeitet hatten hat niemand was gesagt. In der Abenddämmerung kam dann noch der Jäger vorbei gefahren. Hielt kurz an, schaute nur kurz ob wir uns benehmen können (Stichwort Müll und Feuer) und wünschte uns dann eine angenehme Nachtruhe. Morgens irgendwann fuhr er in der Dämmerung wieder zurück, hat die Nacht zumindest versucht zu jagen, einen Schuss gab es aber nicht.

    Rund um den Brocken ist es zum Herbst hin deutlich voller geworden. Während des Schnees im Winter war es einfah nur katastrophal voll gewesen. Selbst jetzt im Frühling (Wenn man das so nennen kann) ist es voller als sonst. Zumindest Tagsüber. Allerdings gibt es deswegen auch einen negativen Nebeneffekt: Mehr Müll im Wald und in den Hütten. Die Leute können sich halt nicht benehmen. Merkt man auch daran das da Gruppen unterwegs sind die deutlich über die aktuellen Kontaktregeln hinaus gehen. 10-15 Leute in Gruppen an Wandern / Spazieren gehen oder in einer Hütte wo so viele Leute drinnen saßen das ich mich fragte wie die da alle rein gepasst haben...

    Unterm Strich würde ich sagen: In kleinen Grüppchen mit maximal 2 oder 3 Personen macht es keine Probleme in einer Hütte dort zu übernachten wenn man sich benimmt.

    Nächste Woche Freitag geht es wieder in den Harz, mal sehen wie es dann aussieht...

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  • McCoy
    antwortet
    Das kann ich dir nicht mal wirklich sagen. Nach meinen Infos, werden fast alle Biwaksäcke recht schnell schwitzig, da sie nicht ausreichend Wasserdampf ablassen. Damit werde ich selber nass und fange an zu frieren. Ausgenommen sind die Modelle mit PTFE Membrane, die aber entsprechend teuer sind und auch nicht viel weniger wiegen, wie mein JW Gossamer. Wenn ihr da Tips habt, immer gerne. Bis jetzt lasse ich gerne noch ein paar kg zu Hause .

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    Jetzt die pragmatische Sicht: Zu Vor-Corona-Zeiten war es gang und gäbe, im Harz in Schutzhütten zu übernachten - auch im Nationalpark - und das Aufsichtspersonal hat weggeguckt. Es war beim Aufsichtspersonal auch wohlbekannt, dass bei entsprechender Schneelage an den Zeterklippen gezeltet wurde. Die haben sich nur amüsiert, wenn ihnen morgens durchgefrorene Gestalten mit offensichtlichem Schlafmangel entgegengestolpert sind.
    Kann sein, dass das jetzt anders ist, weil der Besucherdruck höher ist. Wenn Dich ein Förster darauf aufmerksam macht, dass das Übernachten verboten ist, würde ich das ernst nehmen, anstatt mich in juristischen Haarspaltereien zu verlieren.

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  • Christian J.
    antwortet
    Wow, Du nimmst ein Zelt nur für den sehr unwahrscheinlichen Fall mit, dass Du
    - mit einer ernsten
    - aber nicht lebensbedrohlichen Verletzung
    - am Abend
    - in unwegsamen Gelände
    nicht weiter kannst. Also wenn 4 Zufälle gleichzeit eintreten.
    Ich will Dir ja nichts ausreden und es darf jede das durch's Mittelgebirge tragen, was er möchte. Aber täte es a nicht auch ein leichter Biwaksack?

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  • McCoy
    antwortet
    Zelten ist auch nicht die Frage, es geht ums Übernachten, also um Hütten oder Biwak oder ähnliches. Das die Beachtung des Wegegebots Bestand hat ist auch keine Frage. Es geht wirklich um das reine Schlafen auf Matte und im Schlafsack von abends bis morgens.

    Ich hab zwar immer ein Zelt mit, aber das eher, falls ich mir in unwegsamen Gelände alla Magdeburger Weg bei Mistwetter und Dunkelheit den Fuß verknaxe , ich warm und sicher an Ort und Stelle lagern kann. Es muss sich ja keiner von der Bergwacht unnötig in Gefahr begeben, die können mich dann auch am nächsten Morgen bei klarer Sicht und Sonnenschein holen. Zum Campieren ist das nicht gedacht.

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  • Pfad-Finder
    antwortet
    Westharz ist Niedersachsen, und da ist Zelten im Grundsatz verboten. Siehe niedersächsisches Waldgesetz:
    § 27
    Zelte, Wohnwagen, Wohnmobile

    In der freien Landschaft sind außerhalb von genehmigten Campingplätzen das Zelten, das Aufstellen
    von Wohnwagen und Wohnmobilen sowie der Aufenthalt in Zelten, Wohnmobilen und Wohnwagen nicht
    gestattet.

    § 28
    Weiter gehende Gestattungen

    Die Waldbesitzenden und sonstigen Grundbesitzenden können die Benutzung ihrer Grundstücke über
    die Regelungen der §§ 23 bis 25, 26 Abs. 1 und des § 27 hinaus gestatten.
    Eine Gestattung nach § 27
    darf nur begrenzt auf wenige Tage und nur in Einzelfällen erteilt werden.

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  • mariusgnoedel
    antwortet
    Naturparks sind etwas aus dem Naturschutz. Es muss aber nicht ein Schutzgebiete sein mit extra Verboten wie Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, ...
    Fast der ganze Harz, besteht aus Naturparks oder dem Nationalpark (oder beidem).

    Sachsen-Anhalt: man darf laut Waldgesetz nicht zelten im Wald (ohne Zustimmung des Nutzungsberechtigten), vom Übernachten steht meines Wissens nichts drin.
    Zuletzt geändert von mariusgnoedel; 03.03.2021, 22:09.

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  • ApoC
    antwortet
    Was genau im Naturpark gilt weis ich nicht. Ist aber zumindest bei anderen Schutzgebieten sehr verschieden. In NRW zum Beispiel ist zelten in der freien Landschaft nicht verboten. Die Verbote zum Zelten und teilweise sogar Lagern stehen in den "Ordnungsbehördlichen Verordnungen zum <Schutzgebiet XYZ>".

    Am besten mal beim bfn schauen was dort an Schutzgebieten gilt. Dann findet man bei Google mit "Ordnungsbehördliche Verordnung <schutzgebiet xyz> pdf" bei vielen Gemeinden das passende Dokument.

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  • McCoy
    antwortet
    So, ich bin auch wieder zurück aus dem Westharz. Also : Die Wege sind stellenweise auf den Nordhängen und in lichtfreien Tälern vereist, es liegen noch vereinzelte Schneefelder. Matsch geht, solange keine Holzernter oder deren kleine Verwandte , die Mountainbikes, die Strecke zuvor genommen haben. Quellen und Bäche sind reich gefüllt. Im Westharz scheint der Wald etwas gesünder zu sein, es stehen deutlich öfter junge Laubbäume in den Nadelwäldern. Trotzdem muss man gut auf Totholz aufpassen, nicht überall ist es gut beseitigt. In der Woche ist der Andrang fast normal, am Wochenende ist sehr viel los, besonders an den Stempelstellen drängen sich Tagesausflügler. Forst und Ranger sind wohl entsprechend aufgeschreckt, da sich in letzter Zeit immer mehr Partys in den Hütten entwickeln oder gezielt dort hin verlagert werden. Mir wollte wieder ein Forstbeamter erklären, daß das übernachten im Wald generell verboten wäre. Weis jemand etwas über die konkretere Rechtslage im Harz ? Was ist ein Naturpark ?

    Lieben Gruß
    Lutz

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  • mariusgnoedel
    antwortet
    Wochenende um Ilsenburg, Werningerode (20.2./21.2.):

    Schnee: hat es teilweise noch viel, je nach Lage/Schatten/Untergrund ab 400hm störend. In höheren Lagen (Zeterklippen, Höllenstieg, ...) noch relativ viel und man sank ohne Schneeschuhe teilweise ein (bis zum Knie).

    Vereiste Stellen: teilweise z.B. Ahrensklint und manche schneefreie Stellen abends.

    Matsch: nicht so viel, nur auf manchen Wegen (Heinrich Heine Weg).

    Bäume auf dem Weg: viele bei der Wolfsklippe und auf dem Hexenstieg unterhalb des Erdbeerkopfs, einige bei der Zeterklippe und auf dem Hohnekamm.

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  • Prachttaucher
    antwortet
    Elm (Vor-Vor-Harz ?) mit 200-300 Höhenmetern war o.K. Hatte noch genug Schnee aber ohne zu stören - in etwas so viel, wie man in manch anderen Jahren in höheren Harz-Lagen findet. Braunwald gibt´s da auch jede Menge, wenn es das ist was ich mir unter dem Begriff vorstelle.

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  • Prachttaucher
    antwortet
    Für ein Wochenende kenne ich da auch schöne Touren, die teilweise unter 300 m bleiben aber eher keine 3-Tages-Rundtouren.

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  • Homer
    antwortet
    naja, meine meinung zum braunwald ist ja bekannt - ich würde eigentlich immer das weserbergland vorziehen

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  • Prachttaucher
    antwortet
    Danke, hab ich mir schon fast gedacht. Mal überlegen wo ich sonst bei dem schönen Wetter und einem verlängerten Wochenende hin kann. Wird im Weserbergland ähnlich sein.

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  • Homer
    antwortet
    wenn ich aus meinen erfahrungen von heute, vorharz, 400m extrapoliere:
    ja
    zum schneematsch kommt matschmatsch und viiiel wasser auf dem gefrorenen boden, dafür fliegen die ersten mücken

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  • Prachttaucher
    antwortet
    Wie ist denn die Einschätzung für nächstes Wochenende ? Auf 500-600 Meter komme ich bestimmt mal. Vermutlich ist es ungünstig für eine größere Tour : Viel Schneematsch und Einsinken, was aufhält.

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  • codenascher
    antwortet
    Pionierweg war kein vernünftiger Weg mehr zu sehen. Viele Meter hoher Schnee, sind kreuz und quer gelaufen wo es eben gepasst hat und sich eine Schneise zweischen den Bäumen aufgetan hat. Dazu viele umgestürzte Bäume, über die wir drüber und drunter durch klettern mussten...

    Auf den Brocken sind wir über den Kolonnenweg hoch.

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