[FI] Hammastunturi per pedes + packraft/ Punktlandung zwischen Schnee und Mücken

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  • Fjellfex
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    • 02.09.2016
    • 801

    • Meine Reisen

    #21
    TAG 6

    Weiter ging es Richtung S, auf den Berg Kivipää zu, der schon seit geraumer Zeit die Landmarke in diese Richtung darstellte.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04628.JPG Ansichten: 0 Größe: 541,8 KB ID: 3135990
    Von der Ferne betrachtete baut der sich fast so auf wie der Denali, obwohl er sich keine 200m über die übrige Umgebung erhebt. Je näher ich mich heranarbeitete (meist auf gut gangbarem Gelände), desto mehr wurde man der tatsächlichen Dimension bewusst.
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    Goldregenpfeifer:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.png Ansichten: 0 Größe: 474,2 KB ID: 3135994
    Als ich gerade im steilsten Bereich des Anstieges war, fing es etwas stärker an zu regnen, so dass die Regenhülle hervorgekramt wurde:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04636.JPG Ansichten: 0 Größe: 727,1 KB ID: 3135995
    Droben am Gipfel; Blick Richtung NW mit Appistunturit:
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    Blick nach S zum Pietarlauttanen:
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    Eigentlich wollte ich noch etwas weiter in diese Richtung, aber direkt am Gipfel war eine perfekte Zeltstelle: groß genug für mein access 1, mit einer richtig satten Bodenkrume, in der sich Heringe perfekt verankern lassen. (Oft war in der Gegend die Erdschicht sehr dünn, was die Verankerung des Zeltes schwieriger gestaltete.)
    Hm, wie wäre es mit einem Gipfelcamp? Wetteraussichten wären brauchbar; es sollte meist bewölkt sein mit ein wenig Regen und Sonne bei mittlerem Wind. (Wieder wurde ich vom treuen Kumpel C. aus W. mit Wetternachrichten versorgt. Auf den Bergen hatte ich meist Telefonsignal. Zwar schwach, so dass Telefonieren nicht ging, aber Textnachrichten kamen durch.)
    So einen Zeltspot empfand ich dann doch als Einladung der Götter:
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    Der Wind kam von links, und da hatte ich Windschutz durch die kleine Felsstufe. Wasser holte ich mir an dem kleinen See im Hintergrund. Ein größerer See oder ein fließendes Gewässer wären wünschenswerter gewesen, aber auch das wird´s mal tun. Robtrek hat bei seinen Sibirientouren aus ganz anderen Löchern getrunken...
    Auf dem Weg zum Wasserholen stolperte ich fast über einen gefiederten Freund, der sich durch meine Gegenwart überhaupt nicht stören ließ:
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    So ein außergewöhnlicher Zeltplatz muss dann natürlich ausgiebig dokumentiert werden:
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    Richtung W endlose waldige Hügelketten:
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    Zimmer mit Aussicht:
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    Meine Begeisterung über den Zeltplatz wurde später am Abend vorübergehend getrübt: unerwarteterweise nahte sich nämlich ein Gewitter; da sind Bergesspitzen nicht unbedingt die ideale location. In einem Anflug von Fatalismus nahm ich aber das, was kam. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden war dann doch minimal, und wenn es doch passiert, dann sollte es halt so sein. Das Gewitter war dann doch relativ gemütlich: mäßiger Donner im 2-Minuten-Takt, und näher als 5km kam es auch nicht heran. (Zumindest lagen zwischen Blitz und Donner 5 Sekunden.) Es gab mal kurz heftigen Regen und Wind, und dann war der Spuk vorbei und ich verbrachte eine ruhige Nacht.
    Zuletzt geändert von Fjellfex; 18.06.2022, 11:42.

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    • Fjellfex
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      • 02.09.2016
      • 801

      • Meine Reisen

      #22
      TAG 7
      Ich erwachte in den Wolken; Sichtweite 20m. Abwarten und Kaffee trinken. Und siehe da: die Wolkendecke hob sich:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04681.JPG Ansichten: 0 Größe: 481,9 KB ID: 3136098
      Heute sollte es nach Ivalojoen Kultala gehen. Ich war mir noch nicht sicher, ob ich den Piertalauttanen mitnehmen sollte oder nicht. Panoramen sind heute ja eingeschränkt, und so viel neues verglichen mit dem Kivipää hatte der auch nicht zu bieten...
      Das folgende Bild zeigt eine Besonderheit:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04682.JPG Ansichten: 0 Größe: 452,7 KB ID: 3136099
      Das erste Schneefeld, in dem ich nicht eingebrochen bin. Noch ein paar Blicke in die Ferne, ehe es für den Rest der Tour hauptsächlich in niedere Gefilde ging:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04684.JPG Ansichten: 0 Größe: 232,1 KB ID: 3136100
      In der Senke vor dem Pietarlauttanen:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04685.JPG Ansichten: 0 Größe: 604,4 KB ID: 3136101
      Es siegte dann doch die Faulheit. Ich bin dann an der Westseite des Berges entlang mit moderatem Höhenverlust. Zunächst war es recht feucht:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04688.JPG Ansichten: 0 Größe: 875,7 KB ID: 3136102
      Hier gab es eine Schrecksekunde: auf einmal hüpfte ein Stück Boden, auf das ich im Begriff war zu treten, davon - ein perfekt getarnter Frosch. Kermit dürfte genau so erschrocken gewesen sein - wer rechnet auch damit, dass ein Fjellfex daher getrampelt kommt.
      Nach einer ersten steinig-feuchten Partie wurde der Wald immer leichtgängiger und schöner, ebenso wie das Wetter:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04692.JPG Ansichten: 0 Größe: 1.002,1 KB ID: 3136103
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04693.JPG Ansichten: 0 Größe: 779,1 KB ID: 3136104
      Von Ivalojoen Kultala führt ein Pfad ein kleines Stück den Hang hinauf - den visierte ich an; faulerweise mit dem GPS:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04694.JPG Ansichten: 0 Größe: 918,3 KB ID: 3136105
      Auf solchen Touren habe ich ja nichts dagegen, wenn ich ein paar Tage niemanden treffe. Mein diesbezüglicher Rekord lag bei 8 Tagen, und heute war schon der 6. Tag, dass ich niemanden sah. Vielleicht gibt es ja einen neuen Rekord? Das Ansteuern eines Ortes wie Ivalojoen Kultala stellt mit Blick darauf ein "Risiko" dar: Da gibt es ein paar nett restaurierte Gebäude, Zeugen aus der Zeit des Goldrausches, der hier vor rund 150 Jahren begann, es gab eine der seltenen Brücken über den Ivalojoki und der einzige markierte Wanderweg der Region endete hier. Ich lies es einfach darauf ankommen... und bin dort dann auch prompt Leuten in die Arme gelaufen: 4 junge Finnen. Ich fragte mich kurz, ob ich den Kerls jetzt sauer sein sollte, da sie mir meinen schönen Rekord vermasselt haben... aber die Burschen waren dann höchst sympathisch; denen konnte man nicht böse sein...
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04695.JPG Ansichten: 0 Größe: 840,3 KB ID: 3136106
      Innenansicht des Hauses im Bildhintergrund:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04700.JPG Ansichten: 0 Größe: 567,8 KB ID: 3136107
      Der Ort gefiel mir sehr gut: eine schöne Wiesenterasse oberhalb des Ivalojoki
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04708.JPG Ansichten: 0 Größe: 942,3 KB ID: 3136108
      eine Infrastruktur mit Bänken, Tischen, Feuerstelle, Klo und einer dieser offenen Wildnishütten... ich beschloss, hier zu bleiben.
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04723.JPG Ansichten: 0 Größe: 841,9 KB ID: 3136109
      Später ging ich noch hinab zur Hängebrücke. Das Ding war extrem solide: hat kaum gewackelt, hohe Fangnetzte auf beiden Seiten... da hätte sich wahrscheinlich sogar Sportsfreundin Blahake drauf wohl gefühlt...
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04718.JPG Ansichten: 0 Größe: 822,2 KB ID: 3136110
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04716.JPG Ansichten: 0 Größe: 598,6 KB ID: 3136111
      Zuletzt geändert von Fjellfex; 19.06.2022, 14:47.

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      • ks
        Erfahren
        • 16.03.2015
        • 284

        • Meine Reisen

        #23
        ... immer diesen Cliffhanger

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        • Blahake

          Fuchs
          • 18.06.2014
          • 1081

          • Meine Reisen

          #24
          Zitat von Fjellfex Beitrag anzeigen
          Das Ding war extrem solide: hat kaum gewackelt, hohe Fangnetzte auf beiden Seiten... da hätte sich wahrscheinlich sogar Sportsfreundin Blahake drauf wohl gefühlt...
          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: DSC04718.JPG Ansichten: 0 Größe: 822,2 KB ID: 3136110
          Na, ja, "wohl gefühlt" nicht gleich, aber ich wäre schon drüber geschlichen.
          Ich schulde ja noch eine Antwort: Ja, Pallas-Tunturi und Umgebung, zum Skilanglaufen ganz formidabel.
          Ich hab' mich oft gefragt, ob ich da nicht mal im Sommer zum Wandern hin will. Aber immer wegen der Mücken gekniffen. Jetzt kenn' ich ja den Trick!

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          • Fjellfex
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            • 02.09.2016
            • 801

            • Meine Reisen

            #25
            TAG 8:

            Ich hatte immer noch reichlichst Zeit. Da brauchte ich nicht auf dem kürzesten Weg Richtung Ivalo, sondern konnte noch ein paar Schlenker einbauen. Deshalb bin ich dann nach Querung der Hängebrücke auf dem südlichen Flussufer zunächst noch flussaufwärts bis zur Mündung des Appisjoki.
            Auch der markierte Wanderweg ging erst ein wenig flussaufwärts: die Treppe südlich der Hängebrücke war nämlich komplett demontiert; eine Umleitung war mit gelb-rotem Flatterband gekennzeichnet:
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ID: 3136308
            Ziemlich bald wurde man auf der Umleitungsstrecke recht wild den Hang hinauf geschickt:
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ID: 3136309
            Ich hielt mich weiterhin auf dem auf der Karte vermerkten unmarkierten Weg am Flussufer:
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ID: 3136310
            Der war recht schmal, führte manchmal durch Geröll, umgestürzte Bäume waren hinderlich, aber als sich das Tal etwas weitete, wurde auch der Weg besser:
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ID: 3136311
            Bald sah ich auf der gegenüberliegenden Seite den Lagerplatz Appisjokisuu:
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ID: 3136312
            Auf meiner Seite sollte der Weg einen Knick nach Süden (vom Ufer weg) machen. Das tat er dann auch, und war auf einmal ein guter, deutlicher Pfad. Genau an der Stelle waren zwei Zelte, deren Bewohner offenbar noch schliefen. (Es war 10 Uhr. In der Mitternachtssonne wandern manche gerne bis Mitternacht, legen sich erst gegen 2 in der Früh, und dann ratzt man um 10 halt noch...)
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ID: 3136313
            Meine Freude an dem schönen Weg
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ID: 3136314
            währte nur relativ kurz: bei einem Bach in steilerem Gelände war die Fortsetzung nicht mehr ersichtlich. Ich ging auf Verdacht eine kleine Schneise hinauf und stand dann auf einer schön-dezenten ATV-Spur, die von NW daher kam:
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ID: 3136315
            Diese führte mich, wie sie es laut Karte auch sollte, auf angenehme Weise zum westlichen Rand eines Feuchtgebietes:
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ID: 3136316
            Am dortigen Bach sah ich dann die erste Blume der Tour:
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ID: 3136317

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            • Fjellfex
              Dauerbesucher
              • 02.09.2016
              • 801

              • Meine Reisen

              #26
              .....
              Ich folgte der Spur für einen guten km weiter nach S. Die Spur verlief dann etwas westlicher/ tiefer, als in der Karte verzeichnet. Dann verließ ich die Piste für eine letzte weglose Strecke: ich peilte den rund 4km östlich gelegenen Aussichtspunkt Patatunturi am markierten Wanderweg an und hatte dann auch den Ehrgeiz, das nur per Kompass durchzuziehen. Der Wald war zunächst eher mühselig zu gehen; große Weitsicht gab es auch nicht, so dass alle 50m eine neue Richtungspeilung durchgeführt werden musste:
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Größe: 963,2 KB
ID: 3136320
              Ich bemerkte, dass ich ohne Kompass die Tendenz hatte, ständig in eine falsche Richtung zu gehen. Vorübergehend regnete es etwas stärker, so dass ich unter den großen Ast einer Tanne in Deckung ging:
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Ansichten: 227
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ID: 3136321
              Dann erreichte ich das nördliche Ende eines Moores, was mir zeigte, dass meine Navigation richtig war:
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Ansichten: 232
Größe: 695,9 KB
ID: 3136322
              Ab hier wurde es dann immer leichter; sowohl vom Gehgelände als auch von der Geländeübersicht. Wenn so ein blöder Baum quer zur Marschrichtung liegt, dann kann man ihn wenigstens auch zu einer weiteren Rast nutzen:
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Name: DSC04747.JPG
Ansichten: 232
Größe: 1.011,5 KB
ID: 3136323
              In diesen Stamm hat jemand einen Knoten gemacht:
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Ansichten: 232
Größe: 980,8 KB
ID: 3136324
              Der Wald war immer besser zu gehen:
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Ansichten: 231
Größe: 985,2 KB
ID: 3136325
              Letztlich kam ich exakt an der gewünschten Stelle aus:
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Ansichten: 227
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ID: 3136326
              Mit Pausen hatte ich für diese 4km Luftlinie dann doch rund 3 Stunden gebraucht.
              Der Aussichtspunkt bot dann tatsächlich nette Blicke:
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Ansichten: 228
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ID: 3136327
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Ansichten: 227
Größe: 619,1 KB
ID: 3136328
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Ansichten: 222
Größe: 626,6 KB
ID: 3136329
              Der Aussichtspunkt nannte sich zwar Patatunturi, aber der eigentliche Gipfel mit diesem Namen lag knapp 2km im SO, und den steuerte ich dann weglos an:
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Ansichten: 229
Größe: 881,6 KB
ID: 3136330
              Ziemlich genau zwischen den beiden Patatunturis baute ich mein Lager auf:
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Ansichten: 230
Größe: 767,8 KB
ID: 3136331
              Später stattete ich dann auch dem "echten" Patatunturi einen Besuch ab:
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Name: DSC04758.JPG
Ansichten: 228
Größe: 575,8 KB
ID: 3136332
              Dessen Panorama ist etwas besser, da man auch Aussicht Richtung SO/ Saariselkä hat:
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Ansichten: 223
Größe: 303,4 KB
ID: 3136333
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Name: DSC04760.JPG
Ansichten: 226
Größe: 624,0 KB
ID: 3136334
              Suchbild mit Zelt:
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Name: DSC04761.JPG
Ansichten: 224
Größe: 674,8 KB
ID: 3136335
              (Etwas rechts/ unterhalb der Bildmitte.)
              Wie häufig auf der Tour ließen sich die Heringe nur wenige cm tief verankern, da sie sehr bald auf steinigen Untergrund stießen:
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC04762.JPG
Ansichten: 230
Größe: 609,7 KB
ID: 3136336
              Ich habe von Zelten gelesen, die nur dann schön stehen, wenn jeder Hering sitzt wie eine 1. Da lobe ich mir meine selbsttragende Konstruktion: da braucht eigentlich nur der Hering der Apsis gut zu sitzen, damit das Zelt schön steht:
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC04763.JPG
Ansichten: 229
Größe: 745,4 KB
ID: 3136337

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              • blauloke

                Lebt im Forum
                • 22.08.2008
                • 6997

                • Meine Reisen

                #27
                Danke für den Bericht.
                Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

                Kommentar


                • Fjellfex
                  Dauerbesucher
                  • 02.09.2016
                  • 801

                  • Meine Reisen

                  #28
                  Zitat von blauloke Beitrag anzeigen
                  Danke für den Bericht.
                  Gerne. Das motiviert dann auch gleich weiter zu machen mit

                  TAG 9

                  Dieser Tag brachte dann ganz was neues: 7km wandern auf einem markierten Weg!
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC04766.JPG
Ansichten: 198
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ID: 3136507
                  Wie leicht und flott man da voran kommt. Aber vielleicht nimmt man die Gegend nicht mehr so bewusst wahr: da kann man ein wenig auf "Autopilot" schalten und an anderes denken, während man beim weglosen Gehen immer schaut: Stimmt die Richtung noch? Wo ist der Weg des geringsten Widerstandes?
                  Schwups, und schon kam der Sotajoki in den Blick:
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Ansichten: 202
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ID: 3136508
                  Und dann auch die Hütte am gegenüberliegenden Hang:
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC04771.JPG
Ansichten: 198
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ID: 3136509
                  Die schenkte ich mir aber, da ich gleich nach der Brücke auf den unmarkierten Pfad am östlichen Flussufer Richtung Nord abbog:
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ID: 3136510
                  Auch dieser Weg war zunächst richtig gut zu gehen an dem schönen Ufer:
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ID: 3136511
                  Auch der Sotajoki hatte und hat Goldgräberhistorie; man kam an einem Schuppen mit diversen Gerätschaften aus alten Tagen vorbei:
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ID: 3136512
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ID: 3136513
                  Auf einmal stand ich doch vor einem Hindernis: würde ich wohl gut an dem felsig-steilen Ufer vorankommen?
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ID: 3136514
                  Ging dann doch ganz gut auf einer schmalen Leiste, die man entlang kraxeln konnte.
                  Dann war eine Karte an einem Baum befestigt:
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ID: 3136515
                  So viel Finnisch konnte ich dann doch, um zu wissen, dass "kulta" Gold bedeutet - vielleicht die Grenze eines Claims. Denn auch heute sind hier manche hobbymäßig noch auf Goldsuche. Ich kam an mehreren Camps vorbei; die meisten noch im Winterschlaf, eines sah dann aber schon wieder in Benutzung befindlich aus:
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ID: 3136516
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ID: 3136517

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                  • Fjellfex
                    Dauerbesucher
                    • 02.09.2016
                    • 801

                    • Meine Reisen

                    #29
                    Laut Karte sollte der Weg immer am Ufer entlang bis zum Ivalojoki führen. Rund 2km nördlich der Brücke wurde das Tal dann aber immer enger und an der Biegung im Hintergrund verlief sich der Pfad.
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ID: 3136526
                    Steiles, felsdurchsetztes Ufer mit teils dichterem Bewuchs und einer bestenfalls zu erahnenden Spur.... ein Outdoor-Held wäre natürlich weiter gegangen, während ich nach einer Alternative Ausschau hielt... und die war dann auch nicht fern: parallel zum Fluss verläuft östlich, die Höhe entlang, ein anderer Weg. Man müsste bloß irgendwie dahin kommen. Ich befand mich wie gesagt 2km nördlich der Brücke wo von Osten ein markanter Bach in den Sotajoki mündet bei einem Goldgräbercamp. Vielleicht gab es ja vom Camp einen Weg hinauf? So war es dann auch. Der Weg war allerdings zunächst sehr dezent und sehr steil. Blick hinab:
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ID: 3136527
                    Auf halber Höhe wurde das Gelände dann flacher. Ich erreicht das Ende einer ATV-Spur mit Lagerplatz. Ein Schild informierte mich, dass ich am Golden Grouse Claim war:
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ID: 3136528
                    Die ATV-Spur führte mich dann zum Weg auf der Höhe: eine verdammt fette Piste, die aber sehr bald immer dezenter und somit schöner wurde. 1km vor der Sotajoki-Mündung in den Ivalojoki sollte die Spur hinab zum Fluss führen, und so war es denn auch. Sehr angenehmes Wandern durch hübschen Wald:
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ID: 3136529
                    Früher war das wohl mal ein markierter Wanderweg: insbesondere gegen Ende stieß man häufig auf sowas:
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ID: 3136530
                    Dann war ich wieder unten am schönen Sotajoki auf einem gut zu gehenden Weg:
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ID: 3136531
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ID: 3136532
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ID: 3136533
                    Eigentlich wollte ich noch zur Hütte Liljeqvistin kämppä oder ganz zum Ivalojoki, aber 400m vor der Hütte traf ich auf einen schönen Rastplatz, der wie für mich gemacht war:
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ID: 3136534
                    So langsam kam die Natur in Schuss:
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ID: 3136535
                    Fehlt nur noch heißes Wasser zum Kaffeestündchen:
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ID: 3136536
                    So kann man´s aushalten....

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                    • Fjellfex
                      Dauerbesucher
                      • 02.09.2016
                      • 801

                      • Meine Reisen

                      #30
                      TAG 10

                      Ein weiterer Tag unter dem Motto "Erholungsurlaub" statt "Wildnissurvival". Tagesordnungspunkt 1 war eine Extrarunde schlafen - die Wetteraussichten verhießen erst noch Regen, ehe es dann später schön werden sollte.
                      Irgendwann bin ich dann doch losgebummelt. Vor der Mündung in den Ivalojoki gab der Sotajoki nochmal Gas:
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ID: 3136695
                      Die 400m zu der kleinen Hütte (mehr als 2 Leute werden sich da nicht wohl fühlen) waren schnell zurückgelegt.
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ID: 3136696
                      Dies war wohl der Aufenthalt von einem Herrn Liljeqvist von dem noch die Rede sein wird.
                      Nicht weit entfernt dann der Lagerplatz Sotajokisuu:
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ID: 3136697
                      Mündung des Sotajoki in den Ivalojoki:
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ID: 3136698
                      Blick den Fluss hinab:
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ID: 3136699
                      Heute sollte es losgehen mit der finalen Paddeltour Richtung Ivalo. Zum Ivalo River Camping waren es rund 43 Flusskilometer, von denen ich etwa 35 gepaddelt bin. Mein Nano (und noch viel mehr derjenige, der drin sitzt) taugen ja nur für zahme Gewässer, und ich habe schön brav alle Stromschnellen umtragen, zum Beispiel dann auch diejenige im obigen Bild. Die finnische online-Karte bietet hier sehr nützliche Information: wenn man sich weit genug reinzoomt, findet man alle Stellen mit Strömung vermerkt. Da entdeckt man dann Stellen, die man anhand von lediglich Luftaufnahmen übersehen würde. Die Stellen hatte ich mir alle auf der Karte eingezeichnet - ich wollte da keine unbeabsichtigten stunts machen.
                      Das südliche Flussufer kam man schön entlang, und noch in ziemlicher Entfernung vom Rastplatz stieß man auf sowas:
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ID: 3136700
                      Nettes Flanieren mit Stromschnellenblick:
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ID: 3136701
                      Die Natur explodierte geradezu; der Frühling wird hier mehr oder weniger ausgelassen, und man geht vom Winter gleich in den Sommer:
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ID: 3136702
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ID: 3136703
                      ...

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                      • Fjellfex
                        Dauerbesucher
                        • 02.09.2016
                        • 801

                        • Meine Reisen

                        #31
                        Auch das hier wollte noch umtragen sein:
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ID: 3136707
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ID: 3136708
                        Aber jetzt!
                        Laut DKV-Auslandsführer "gehört der Ivalojoki zu den schönsten Flüssen Finnlands." Dann mal los...
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ID: 3136705
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ID: 3136709
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ID: 3136710
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ID: 3136711
                        Die rund 2km zur nächsten Stromschnelle bin ich fast gar nicht gepaddelt, sondern habe mich einfach nur treiben lassen, das schöne Wetter und die schöne Gegend genießend. Ein merkwürdiges Trum am Ufer zog dann meine Aufmerksamkeit auf sich:
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ID: 3136712
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ID: 3136713
                        Später in Ritakoski gab es auf einer Infotafel die Erklärung: das war ein schwimmender, wassergetriebener Bagger; Konstruktion eines Herrn Liljekvist, aus den 1950er Jahren.
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ID: 3136714
                        Das Teil konnte dann doch nicht die Erwartungen erfüllen. Außer Spesen nix gewesen. Wie für so viele Glücksritter auf Goldsuche. Manche fanden ihr Glück (oder zumindest Gold), viele andere gingen jämmerlich zugrunde, auch die Zeiten der Ausbeutung im großen Stil (man erwog sogar den Bau eines Dammes, um besser auf den Grund des Ivalojokis zu kommen) waren irgendwann vorbei. Dies alles erfuhr ich auf diversen Informationstafeln in Ivalojoen Kultala, Sotajokisuu und Ritakoski.
                        ...
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                        • Fjellfex
                          Dauerbesucher
                          • 02.09.2016
                          • 801

                          • Meine Reisen

                          #32
                          ...
                          Vor lauter Goldbagger hätte ich es fast versäumt, rechtzeitig vor der nächsten Stromschnelle an Land zu gehen.
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Ansichten: 164
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ID: 3136716
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Ansichten: 167
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ID: 3136717
                          Hier hat wohl jemand versäumt, rechtzeitig an Land zu gehen:
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Ansichten: 162
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ID: 3136718
                          Etwas flussaufwärts von Ritakoski gibt es eine Furt über den Ivalojoki. In einem youtube-Filmchen habe ich gesehen, wie im Spätsommer bei erster Herbstfärbung Leute dort knietief durchgewatet sind. Für den Frühsommer bei deutlich höherem Pegel ist die Furt aber nicht empfehlenswert, obwohl sie an den Ufern richtig schön gekennzeichnet ist:
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Ansichten: 163
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ID: 3136719
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Ansichten: 163
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ID: 3136720
                          Hier die Stromschnelle, wegen der ich an Land gegangen bin:
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Ansichten: 165
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ID: 3136721
                          Und da war es auch nicht mehr weit nach Ritakoski:
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Ansichten: 164
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ID: 3136722
                          Der Ort gefiel mir derart gut, dass ich beschloss dort zu bleiben, obwohl sich die Kilometerleistung des Tages überhaupt nicht sehen lassen konnte. Egal. Sportlich Ambitioniertere hätten meine Tour locker in der Hälfte der Zeit durchziehen können.
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Ansichten: 163
Größe: 967,7 KB
ID: 3136723
                          Bei dem Gebäude in der Mitte handelte es sich auch wieder um einen renovierten Zeugen der kulta-Vergangenheit; heute eine offene Wildnishütte. Da machte ich mal große Körperwäsche inklusive Haarewaschen: in der Hütte habe ich mir dazu auf dem Gaskocher eine großen Pott Wasser warm gemacht.
                          Um eine andere Vorrichtung zur Körperertüchtigung machte ich allerdings einen großen Bogen:
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Ansichten: 164
Größe: 1,01 MB
ID: 3136724
                          Hitze vertrage ich überhaupt nicht; eher nimmt der Teufel ein Vollbad in Weihwasser, als dass ich eine Sauna betrete; für mich purer Masochismus. Und wenn die Delinquenten auch noch anfangen sich selber genüsslich mit Birkenzweigen auszupeitschen, muss ich endgültig an mittelalterliche Flagellanten denken.
                          Aber jede Jeck is anders.... leben und leben lassen....
                          Blick von Ritakoski flussabwärts:
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Ansichten: 163
Größe: 726,4 KB
ID: 3136725
                          Außen an der Hütte befand sich eine Dartscheibe:
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Ansichten: 161
Größe: 678,1 KB
ID: 3136726
                          Die Pfeileinstiche an der Hüttenwand zeigten mir, dass ich nicht der erste war, der hier erst etwas Übung benötigte. Nachher sind sich dann doch noch ein paar 9er ausgegangen, aber die 10 wollte partout nicht fallen.

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                          • ks
                            Erfahren
                            • 16.03.2015
                            • 284

                            • Meine Reisen

                            #33
                            Na für den Bericht gibt es jedenfalls eine 10.

                            Kommentar


                            • Borgman
                              Dauerbesucher
                              • 22.05.2016
                              • 609

                              • Meine Reisen

                              #34
                              Donnerwetter, du bist ja wirklich fast fertig … schon bei der finalen Paddelstrecke auf dem Ivalojoki. Hast du wenigstens deinen Rucksack ausgepackt, bevor du den Bericht begonnen hast? Solltest mal gucken, bestimmt sind da noch dreckige Klamotten drin .

                              Eine schöne, abwechslungsreiche, entspanne Tour hast du da jedenfalls gemacht. Sehr interessant, wie es da bei dir jenseits des Inarisees aussah. Dann bin ich jetzt wohl ein bisschen unter Zugzwang, weil sie sich doch so gut ergänzen, mit meinem Bericht aus Pasvik anzufangen.

                              Bist du eigentlich tatsächlich ganz ohne Sitz gepaddelt? Also auch nicht auf Schlafsack oder Kleiderbeutel sitzend? Weil du vorher von nassem Hosenboden geschrieben hast … und 35 km ja ganz schön lang sind.

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                              • Ljungdalen
                                Fuchs
                                • 28.08.2017
                                • 2115

                                • Meine Reisen

                                #35
                                Zitat von ks Beitrag anzeigen
                                Na für den Bericht gibt es jedenfalls eine 10.
                                +1, cool. Vielen Dank.

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                                • Fjellfex
                                  Dauerbesucher
                                  • 02.09.2016
                                  • 801

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  @ks+Ljungdalen: Boah ey, gleich ne 10! Sehr nett, vielen Dank.

                                  @Borgman: Also der Rucksack war 1 Stunde nach Heimkehr komplett ausgepackt und die Waschmaschine am laufen. Wenn man seit rund 3 Jahrzehnten im bayerischen Handwerk arbeitet, ist man fixes Arbeiten gewohnt: "Da scheiß i ned lang umanand..."
                                  Dass du "jetzt wohl ein bisschen unter Zugzwang" bist, ist eine krasse Untertreibung! Reingehauen in die Tasten! (Die Keule schwing ich jetzt aber nicht mehr: habe davon schon einen Tennisarm...)
                                  Meine Boots-Reparaturen mit duct tape waren ja erfolgreich (weitestgehend): das allermeiste bin ich tatsächlich mit trockenem Hintern gepaddelt. Den nassen Hintern hatte ich ja nur am letzten Abschnitt auf dem Hammasjärvi. Und ich bin tatsächlich ohne Sitz gepaddelt: auf diese Art wurde meine persönliche Schwachstelle (der Lendenwirbelbereich) am besten gestützt, so dass ich dann auch längere Abschnitte im Boot gut bewältigen konnte, was bei Verwendung von Originalsitz oder Alternativen gar nicht der Fall war.
                                  Zuletzt geändert von Fjellfex; 23.06.2022, 02:23.

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                                  • Fjellfex
                                    Dauerbesucher
                                    • 02.09.2016
                                    • 801

                                    • Meine Reisen

                                    #37
                                    TAG 11
                                    Heute wollte ich mal etwas mehr Strecke machen. Es wurden dann etwa 16km, bis zur Stromschnelle Toloskoski. Ab Ritakoski war zunächst ein knapper km Stromschnellenumtragung fällig.
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ID: 3137019
                                    Auf geht´s!
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ID: 3137020
                                    Wieder ließ ich mich viel von der Strömung tragen ohne selber großartig zu paddeln.
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ID: 3137021
                                    Die Farben auf dem letzten Bild sind original: wie immer sind meine Bilder unbearbeitet (abgesehen von einer Dateireduzierung auf 30%), und die Farben waren tatsächlich so satt - fand ich eher ungewöhnlich für sommerliche Verhältnisse, wo es oft eher diffus und diesig ist.
                                    Es wird weiter genossen:
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ID: 3137023
                                    An dem Tag musste ich 3x aus dem Boot, um Stromschnellen zu umtragen. Die erste Paddelpassage konnte ich mit trockenem Hintern zurücklegen, aber beim Austeigen habe ich mir leider das rot markierte Loch eingehandelt:
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ID: 3137024
                                    Was man oben auch sieht: der "Teststreifen" in der Mitte hielt immer noch super, und der Flicken vom Hammasjärvi rechts auch noch gut.
                                    Ich ließ das Boot etwas abtrocknen, und habe dann auf das neue Loch von der Bootunterseite einen Streifen duct tape geklebt. Anscheinend war die Trocknungszeit nicht lange genug, denn der Streifen löste sich auf der nächsten Paddelpassage ab, so dass es zum 2. (und letzten) mal auf der Tour nen feuchten Bobbes gab.
                                    Vor der darauf folgenden Umtragung ließ ich das Boot noch länger trocknen, und habe auch noch innen im Boot einen Streifen aufgetragen, und damit war das feuchter-Hintern-Problem gebannt, zumindest provisorisch.
                                    Einfach ein paar Impressionen:
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ID: 3137029

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                                    • Fjellfex
                                      Dauerbesucher
                                      • 02.09.2016
                                      • 801

                                      • Meine Reisen

                                      #38
                                      Die Umtragungen gestalteten sich höchst unterschiedlich. Einerseits gab es den Idealfall: ein breites Ufer ohne Bewuchs. Hier musste man einfach aussteigen, den Rucksack inklusive Boot schultern, ein Stück weit gehen, dann Rucksack/ Boot wieder ins Wasser setzen, einsteigen, weiterfahren.
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ID: 3137037
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ID: 3137038
                                      Es gab aber auch das andere Extrem: recht steiles Ufer mit dichter Vegetation. Da habe ich sogar 2x gehen müssen: beim ersten Gang schauen das Boot ohne Beschädigung hindurch zu bekommen, und dann zurück um Paddel und Rucksack zu holen.
                                      Am Ufer sah ich mehrmals Rentiere: die waren (warum auch immer) viel weniger scheu als diejenigen, die ich zuvor traf; ich konnte mich recht nah vorbei treiben lassen, ohne panische Flucht auszulösen.
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ID: 3137039
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ID: 3137040
                                      Und weiter geht´s...
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ID: 3137041
                                      Nach 3 Tagen sah ich dann mal wieder jemanden: ein Einheimischer mit seinem Flussboot:
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ID: 3137042
                                      Zu meiner Verwunderung traf ich keinen einzigen Paddler auf der Tour, obwohl die Bedingungen am Ivalojoki perfekt waren: satter Pegel und noch keine Mücken. (Ab Juli soll der Pegel an manchen Stellen etwas mager werden.)
                                      Ich fuhr weiter bis zur Stromschnelle Toloskoski.
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ID: 3137043
                                      Das war schon eine ordentliche Stromschnelle
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ID: 3137044
                                      , aber selbst solche Sachen werden noch mit den Flussbooten hinauf gefahren, nämlich hier:
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ID: 3137045
                                      (Als ich Zeuge davon wurde, hatte ich die Kamera leider nicht zur Hand.)
                                      Bei der Stromschnelle wollte ich das Zelt aufbauen und habe erst recht lange rumsuchen müssen, um was befriedigendes zu finden, schon am Ende der Stromschnelle
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Größe: 600,0 KB
ID: 3137046
                                      ein wenig vom Fluss weg.
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Name: DSC04895.JPG
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Größe: 1,02 MB
ID: 3137047
                                      Die Flicken an der Unterseite des Bootes hatten sich wieder gelöst (aber nicht innen), und die Unterseite habe ich mir dann nach allen Regeln der Kunst zur Brust genommen. Erst ein paar Stunden trocknen lassen,
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Name: DSC04896.JPG
Ansichten: 116
Größe: 970,3 KB
ID: 3137048
                                      und dann die Flicken drauf, die dann über Nacht auch noch Zeit bis zur nächsten Wasserberührung hatten. Das sollte dann für den Rest der Tour halten.

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                                      • oesine63
                                        Erfahren
                                        • 27.11.2013
                                        • 417

                                        • Meine Reisen

                                        #39
                                        Lieber Fjellfex, da hast du ja wieder einen feinen Bericht (und das Video!) hingelegt! Auch von mir eine glatte 10 .

                                        Fast scheint es, als möchtest du keine Tour mehr ohne Packraft machen. Ich find's toll!

                                        Danke für deine Mühe und den flotten Bericht 😎

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                                        • Fjellfex
                                          Dauerbesucher
                                          • 02.09.2016
                                          • 801

                                          • Meine Reisen

                                          #40
                                          TAG 12
                                          Letzter Tourentag. Ich wollte es bis zum Ivalo River Camping schaffen, weit über 20 Flusskilometer. Ich hätte meine Tour auch vorher beenden können: der Ivalojoki fließt direkt am Flughafen vorbei - da hätte ich dann eine Tour gehabt mit Start und Ziel Flughafen, was auch cool gewesen wäre. Vor der Heimreise wollte ich mir aber doch eine Dusche gönnen und noch einen Abschnitt vom Fluss mitnehmen, der in Paddelkreisen als eher "langweilg" gilt, mithin genau meinen Fähigkeiten entsprechend.
                                          Es ging also gleich aufs Wasser bei meinem Camp unterhalb des Toloskoski:
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Ansichten: 84
Größe: 644,7 KB
ID: 3137161
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Name: DSC04905.JPG
Ansichten: 81
Größe: 315,0 KB
ID: 3137167
                                          Ab hier näherte ich mich dann doch unübersehbar der Zivilisation: zunächst einige Freizeithäuser (hauptsächlich in Fließrichtung links), dann auch immer mehr Wohnhäuser (eher auf der rechten Seite).
                                          Hier eines dieser Flussboote - aus Holz, sehr lang und schmal:
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Name: DSC04899.JPG
Ansichten: 84
Größe: 884,7 KB
ID: 3137162
                                          Solche Häuser gab es immer öfter:
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Name: DSC04900.JPG
Ansichten: 83
Größe: 656,3 KB
ID: 3137163
                                          Der erste Abschnitt Richtung Osten war wieder Plaisierpaddeln - eine vergnügliche Angelegenheit:
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Name: DSC04903.JPG
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ID: 3137164
                                          Sonnenbrille anno 1992, Hut anno 1993 ... völlig unverantwortlich; wie soll da die Wirtschaft in Schwung kommen?
                                          Mit meinem Paddelschwung war es nach der ersten großen Flussbiegung vorbei: ich musste Richtung Nordost bei ziemlichen Gegenwind (auch größere Äste der Bäume waren am Schwanken); wenn man das Paddeln einstellte, wurde man rückwärts getrieben.
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Name: DSC04907.JPG
Ansichten: 81
Größe: 331,5 KB
ID: 3137165
                                          Auf die Dauer für die Arme echt anstrengend; zwischendurch steuerte ich kleine Buchten an, um dort etwas zu rasten.
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Name: DSC04906.JPG
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ID: 3137166
                                          Nach 3km Gegenwindpaddeln erreichte ich die Stromschnelle bei Alttokangas und meine Arme hatten erst mal genug. Dies bewog mich zu einem Strategiewechsel: ich würde jetzt erst mal 5km nördlich des Flusses zu Fuß weiter gehen (die Füße waren ja noch frisch), bei der Gelegenheit dann 3 Stromschnellen auf einmal umgehen (nämlich außerdem noch Pajakoski und Alakoski) und dann bei hoffentlich günstigerem Wind und erholten Armen das letzte lange stromschnellenfreie Stück bis zum Ziel wieder auf dem Wasser zurücklegen.
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