[SE][NO] Durch Skandinaviens Wildnis 2021

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  • berniehh
    Fuchs
    • 31.01.2011
    • 1931

    • Meine Reisen

    Eresfjord 10. und 11.Juli 2021

    Wie angekündigt ist es heute den ganzen Tag grau bewölkt, aber der Dauerregen fängt erst Mitte Nachmittag an.

    Ursprünglich hatte ich vorgesehen direkt von Eresfjord wieder hochzusteigen für eine Kammroute über das Kvitfjellet. Dafür ist jedoch gutes Wetter zwingend notwendig. Eigentlich sollte das Wetter morgen ja auch wieder schön werden, jedenfalls laut Yr.no, aber man weiss ja nie….

    Als Alternative habe ich nun auch eine Talroute im Visir. Das heisst von hier aus zum Eikesdalsvatnet und dann hoch zur Svartvassbu.

    Da ich heute eh den ganzen Tag im Camp bleibe und nichts zu tun habe kundschafte ich eine Route entlang des Eira Flusses aus, direkt am Ufer entlang bis zum Eikesdalsvatnet. Diese Route stellt sich teilweise als nicht so einfach heraus, ist aber machbar und landschaftlich auch schön.

    Dies ist allerdings auch die einzigste mögliche Tal-Trekkingroute, die ich sehe. Es gäbe zwar auch noch die Straße, das würde zwar schnell und einfach gehen, kommt aber überhaupt nicht in Frage und ist landschaftlich auch keine schöne Route.

    Am Nachmittag kaufe ich meinen Proviant für die nächsten 6 Tage ein.

    Vor fünf Tagen hat Norwegen seine Grenzen für Touristen wieder geöffnet und auf den Straßen sieht man auch schon die ersten paar Autos mit ausländischem Kennzeichen, überwiegend Deutsche.

    Am nächsten Morgen, den 11. Juli will ich eigentlich rechtzeitig aufbrechen, aber das angekündigte Schönwetter kommt deutlich später wie erwartet. Der leichte Dauerregen hört erst am späten Vormittag auf und erst gegen Mittag kommt die Sonne raus.

    Da noch alles klitschenass ist lasse ich mir Zeit und gehe nochmal zum Supermarkt. Bei der Gelegenheit mache ich noch einen Spaziergang nach Nauste zum Fjordufer, 1,3 Kilometer vom Coop-Markt.

    Nauste war früher das Tor zur Aussenwelt. Vor dem Bau der Straßen lief der gesamte Warenverkehr in und aus diesem Tal über die Bootsangelgestelle von Nauste. Damals gabs hier auch noch ein Postamt und kleine Läden. Heute ist es nur noch eine ruhige Wohngegend mit paar Häusern.

    Dann marschiere ich zurück zum Camp, packe meine Sachen und wander um 14:30 los. Für die Kammroute ist es heute schon zu spät. Es bleibt also nur die gestern ausgekundschaftete Flussuferroute……….

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    Kirche von Eresfjord

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    kleiner Coop-Markt - die einzigste Einkaufsmöglichkeit in diesem Tal

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    Spaziergang nach Nauste

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    Nauste

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    schöner Blick über den Eresfjord

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    Mündungsbereich des Eira Flusses bei Nauste

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    idyllische Wohngegend
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    • berniehh
      Fuchs
      • 31.01.2011
      • 1931

      • Meine Reisen



      3.Abschnitt

      Von Eresfjord nach Åndalsnes

      83 Kilometer

      6 Tage


      Verglichen mit den ersten beiden Abschnitten ist der dritte nur recht kurz. Er führt nur bis in die nächste Stadt, wo es mehrere Supermärkte gibt.
      Mit dem Auto sind es 77 Kilometer von Eresfjord nach Åndalsnes entlang der besiedelten Fjordküste. Meine Trekkingroute führt 83 Kilometer durch die Berge auf einer recht spektakulären und einsamen Route.


      36.Tag (1)

      Um 14:30 wander ich los.
      Vom Coop-Markt bis zum Eikesdalsvatnet sind es 7,5 Kilometer entlang des Eira Flusses.
      Die ersten 3 Kilometer bis zur nächsten Straßenbrücke sind problemlos. Man folgt orographisch links den Pfad immer am Flussufer entlang. Die ersten zwei Kilometer führen durch Wald und danach oft am Rande von Feldern entlang.
      Direkt am Flussufer kommt man nicht ganz bis zur Brücke und muss die letzten 300 Meter auf der Straße wandern.


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      attraktiver Pfad am Eira-Fluss

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      Sitzbank mit Unterstand für Angler

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      Eira-Fluss

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      die letzten 300 m bis zur Brücke müssen auf der Straße gewandert werden

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      Blick von der Straßenbrücke über den Eira-Fluss


      Bei der Straßenbrücke wechsel ich die Flussseite nach orographisch rechts. Die orographisch linke Seite sieht mir ab hier deutlich weniger attraktiv aus.

      Nun gibt es keinen durchgehenden Pfad mehr und das Vorwärtskommen wird deutlich langsamer. Abschnittsweise ist es sogar eine Plackerei durch Busch, Gestrüpp und über glitschige Flussufersteine. An einer oder zwei Stellen könnte man vielleicht denken hier geht´s gleich nicht mehr weiter, aber man sollte einfach weitergehen, es geht schon irgendwie.

      Die Landschaft ist zwar schön, aber es ist halt ein Zivilisationstal und das merkt man auch. Hier und da sieht man mal Strommasten und manchmal paarhundert Meter entfernt sogar die Straße. Zweimal geht es über Felder und am anderen Flussufer sieht man hin und wieder eine Hütte stehen.
      Der letzte Kilometer bis zur Straßenbrücke am Ausfluss des Eikesdalsvatnet dann wieder auf gut erkennbaren Pfad.

      Um von der Straßenbrücke zum Pfadeinstieg zu gelangen, der hoch zur Svartvassbu führt, lässt sich eine anderthalb Kilometer lange Fahrwegwanderung leider nicht vermeiden.

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      ab nun geht´s meistens weglos oder auf vage erkennbaren verwachsenen Pfad

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      weglose Plackerei

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      dann für anderthalb Kilometer auf Fahrpiste am Seeufer entlang bis zum Pfadeinstieg

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      Blick über den Eikesdalsvatnet

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      Dann geht´s auf markiertem Pfad nun endlich aus der Zivilisation raus, hoch zur Svartvassbu. Zunächst durch dichten schönen Wald und irgendwann dann ins offene alpine Gelände.

      Als ich auf 930 m die flache Passhöhe erreiche steht die Sonne schon sehr tief und ich schlage mein Zelt auf. Heute noch weiterzuwandern würde eh keinen Sinn mehr machen.

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      markierter Pfad durch sehr schönen Wald

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      vorne der Eikesdalsvatnet und hinten der Eresfjord

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      weiter oben alpiner Birken-Bergwald

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      die Baumgrenze ist gleich erreicht

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      Røndølskardvatnet (757 m)

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      Røndølskardvatnet

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      Svartvassbu (896 m), auf der anderen Passseite
      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von berniehh; 15.11.2021, 22:50.
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      • jeha
        Erfahren
        • 04.08.2005
        • 319

        • Meine Reisen

        Ein Traum!
        Vor allem diese Blicke auf den Eikesdalsvatnet runter: 
        Freu mich auf jeden neuen Tag und der Finger wandert eifrig auf ut.no mit

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        • berniehh
          Fuchs
          • 31.01.2011
          • 1931

          • Meine Reisen

          Zitat von jeha Beitrag anzeigen
          Ein Traum!
          Vor allem diese Blicke auf den Eikesdalsvatnet runter: 
          :
          Stimmt, die Blicke von den Aussichtsstellen runter auf den Eikesdalsvatnet sind ein Traum. Und wenn man nicht wissen würde daß dies ein See ist könnte man auch denken es sei ein spektakulärer Fjord.

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          • Highbeat
            Erfahren
            • 04.10.2020
            • 125

            • Meine Reisen

            Habe den ganzen Sonntag Nachmittag deinen Bericht gelesen - unglaublich beeindruckend. Was für eine Ausdauerleistung, spannende Routenwahl und tolle Bilder. Mir persönlich gefallen vor allem die Abschnitte in den Bergen. Einige Gipfel haben wir vor Jahren als Tagestouren gemacht und erleben sie nun in ganz anderem Zusammenhang. Ich freue mich auf weitere schöne "Mitwandertage". Herzlichen Dank für deine Schilderungen 😀

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            • berniehh
              Fuchs
              • 31.01.2011
              • 1931

              • Meine Reisen

              Zitat von Highbeat Beitrag anzeigen
              Habe den ganzen Sonntag Nachmittag deinen Bericht gelesen - unglaublich beeindruckend. Was für eine Ausdauerleistung, spannende Routenwahl und tolle Bilder. Mir persönlich gefallen vor allem die Abschnitte in den Bergen. Einige Gipfel haben wir vor Jahren als Tagestouren gemacht und erleben sie nun in ganz anderem Zusammenhang. Ich freue mich auf weitere schöne "Mitwandertage". Herzlichen Dank für deine Schilderungen 😀
              Vielen Dank
              Also dann willkommen an Bord
              Was die Abschnitte durch die Berge betrifft, geht mir genauso daß die mir am besten gefallen haben. Die Gebirgsregionen waren halt das Tophighlight der Tour, wobei ich die flacheren Abschnitte vor den Bergen auch nicht so schlecht fand.

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              • berniehh
                Fuchs
                • 31.01.2011
                • 1931

                • Meine Reisen



                37.Tag (2)

                Heute ist mal wieder das perfekte Traumwetter, blauer Himmel, sonnig und warm den ganzen Tag. Also das ideale Wetter für einen Abstecher auf den 1371 m hohen Styggeværshaugen.☀☀☀

                Ich lasse mein Camp stehen und wander um 7:30 los. Es sind nur 440 Höhenmeter. Zunächst geht es auf steinigem Pfad hoch zum Nordre Gråfjell. Von hier ist die Aussicht schon genial! Der Pfad führt Richtung Westen runter ins nächste Tal. Ich verlasse ihn und wander noch 500 m weglos über steiniges Gelände sanft hoch auf den Styggeværshaugen. Es ist ein flacher steiniger Plateaugipfel. Die Aussicht ist von hier oben sogar noch besser, einfach absolut atemberaubend!

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                unten der noch vereiste See 981

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                Blick nach Osten auf den Nebba (links)

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                Blick nach Westen

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                dahinten mein Pass für morgen

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                auf den Hügel dahinten steige ich morgen......

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                auf dem Styggeværshaugen (1371 m) - links der Nebba

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                dort unten der Eikesdalsvatnet, dahinter meine Route von vor drei Tagen

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                dort unten meine Route von gestern mit dem Nebba im Hintergrund

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                in der Ferne der Isfjord, man sieht dort Åndalsnes

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                dann geht´s wieder runter zum Camp

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                zurück beim Camp


                Nach drei Stunden bin ich zurück beim Camp, baue das Zelt ab, nehme noch ein kleines verspätetes Frühstück zu mir und breche gegen halb zwölf auf. Ich nehme den Pfad Richtung Südwesten runter ins obere Grøvdalen. Zwei Wanderer kommen mir entgegen.

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                hier geht´s runter

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                Svartevatnet vom Punkt 999

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                obere Grøvdalen, ganz hinten rechts der Isfjord und Åndalsnes.

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                der direkte und schnelle Weg nach Åndalsnes wäre hier runter ins Tal und dann die Straße folgen, was nur noch 20 Kilometer wären. Auf meiner Route durch die Berge sind es noch 62 Kilometer bis Åndalsnes. Es geht hier nach links hoch zum nächsten Pass

                Nach etwa zweieinhalb Kilometern verzweigt sich der Pfad auf etwa 600 m Höhe. Der rechte führt weiter talabwärts und der linke nach links hoch über den nächsten Pass, den 1305 m hohen Hoemskaret. Da will ich rüber.

                Zwei einheimische Mädels kommen mir in Trailrunningschuhen entgegen. Sie wollten nur mal kurz hoch auf den Hoemskaret, sind aber vorher wieder umgekehrt, weil dort oben noch zu viel Schnee liegt. Das sind die letzten Leute erstmal, für die nächsten drei Tage treffe ich keine mehr.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0132.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,27 MB ID: 3092581

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0134.JPG Ansichten: 0 Größe: 853,5 KB ID: 3092580

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                dort unten See 1097

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0147.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,11 MB ID: 3092585

                Hundert Meter unterhalb der Passhöhe kann ich den Pfad schon nicht mehr wiederfinden, weil er noch größtenteils unter Schnee liegt. Also geht’s quasi weglos über den Pass. Auch auf der anderen Passseite liegt der Pfad noch fast komplett unter Schnee.

                Von der Passhöhe führt der Pfad für 1300 Höhenmeter runter zur Hoemsbu-Hütte am Eikesdalsvatnet. Von dort führen keine Anschlusswege mehr weiter. Man müsste sich also von einem Boot abholen lassen oder den selben Weg über den Pass wieder zurückwandern.

                Direkt hinter dem Pass geht´s einen steileren Firnhang runter, wo ich das erste Mal auf dieser Reise meine Steigeisen anziehe. Im Nachhinein stellt sich heraus daß es auch ohne Steigeisen gegangen wäre, allerdings konnte ich von oben nicht abschätzen wie steil der Hang noch wird und habe sie deshalb vorsichtshalber angezogen.

                Als der Schnee nach 100 Höhenmetern zuende ist geht´s über graue Steinfelder weiter. Der Pfad ist immer noch nicht auffindbar, aber ich verlasse ihn hier eh, da ich nicht runter zum Eikesdalsvatnet will, sondern nach rechts über den nächsten vergletscherten Pass. Allerdings erst morgen.

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                Blick zurück von der Passhöhe (1305 m)

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                der Gjuratinden (1712 m)

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0153.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,18 MB ID: 3092593
                und hier geht´s auf der anderen Seite wieder runter - dort drüben mein Pass für morgen

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                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0158.JPG Ansichten: 0 Größe: 849,3 KB ID: 3092588

                Weglos steige ich runter zum kleinen Gletschersee 1036 am Fuße des Hoemsbreen-Gletschers. Auf einer kleinen Senke oberhalb des westlichen Seeendes finden sich auf flachem Geröllboden ganz passable Campstellen, wo ich Schluss für heute mache. Es sind die einzigsten Campstellen überhaupt, die ich finde.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0162.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,04 MB ID: 3092592
                See 1036 - mein morgiger Pass sieht steil aus......

                Der Passaufstieg sieht von hier aus zwar machbar aus, hundertprozentig sicher sein kann man sich da aber nicht. Es geht einen verdammt steilen Gletscherhang hoch. Schon bei der Routenplanung vor der Reise hatte ich diesen Pass als einer der beiden Hauptknackpunkte dieses Abschnittes gesehen……

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                See 1036 - von meinem Zeltplatz aus gesehen

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                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0172.JPG Ansichten: 0 Größe: 904,2 KB ID: 3092594
                Camp 37 (1115 m)

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0173.JPG Ansichten: 0 Größe: 941,5 KB ID: 3092595
                Zuletzt geändert von berniehh; 18.11.2021, 22:51.
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                • berniehh
                  Fuchs
                  • 31.01.2011
                  • 1931

                  • Meine Reisen



                  38.Tag (3)

                  Zunächst ist es noch sonnig und warm, es verspricht also wieder ein super Tag zu werden. Um 9:10 wander ich los. Es geht weglos über den Pass 1434.

                  Zunächst steige ich über Steine runter zum Gletschersee, dann folgt der steile Aufstieg für 400 Höhenmeter. Zunächst geht es den steinigen Moränenrücken hoch, dann muss ich nach links traversieren über Schneefelder und steile Granitplatten mit Steinen, eine etwas heikle Angelegenheit. Ich muss genau schauen wo ich hier langgehe.
                  Der anschließende Aufstieg über eine Granitzunge ist problemlos, bevor es für die restlichen 250 Höhenmeter den schneebedeckten Gletscher hochgeht, bis auf die Passhöhe.
                  Das letzte Stückchen ist ziemlich steil und zum zweiten Mal auf dieser Reise muss ich meine Steigeisen anziehen. Diesmal war es aber auch wirklich nötig und ohne die würde es über diesem Pass auch nicht gehen.

                  Die Aussicht vom Pass ist mal wieder hammermäßig und ich mache ich noch einen kurzen Abstecher zum Punkt 1589, vonwoaus die Aussicht noch spektakulärer ist.

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ID: 3092948
                  See 1036

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ID: 3092952

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ID: 3092954
                  Blick zurück zu meiner Campstelle und den Pass von gestern

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ID: 3092951
                  die letzten 250 Höhenmeter geht es den Hoemsbreen-Gletscher hoch

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ID: 3092955
                  Gjuratinden (1712 m)

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ID: 3092950
                  dort unten der Eikesdalsvatnet und auf der anderen Seite am Punkt 1148 meine Hammer-Aussichtsstelle vor 5 Tagen

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ID: 3092960
                  Blick zurück von der Passhöhe (1434 m)

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Name: DSC_0220.JPG
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ID: 3092959
                  vom Pass mache ich einen kurzen Abstecher zum Punkt 1589

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ID: 3092965
                  grandioser Blick nach Südwesten, meine Richtung

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Name: DSC_0207.JPG
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ID: 3092953
                  See 1036 und mein Pass von gestern

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ID: 3092949
                  Gjuratinden (1712 m)

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ID: 3092958
                  Tal im Süden, das Mardalsbotnen, dort steige ich runter

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ID: 3092956

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ID: 3092963
                  auf den Bjørnabotnhøgda steige ich heute noch


                  Auf der anderen Passseite geht es für 500 Höhenmeter runter in ein baumloses Tal mit mehreren Seen, dem Mardalsbotnen. Zunächst schnelles runterrennen auf Schneehang, dann mühsamer Stein- und Felsbrockenhang, bevores eine kleine Steilstufe runtergeht. Fast unten kommt nochmal eine Steilstufe, wo ich erstmal auskundschaften muss. Auf dem Talboden am See 900 mache ich erstmal Mittagspause.

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ID: 3092957
                  zunächst geht es den Schneehang runter

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ID: 3092962
                  Mardalsbotnen

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ID: 3092969
                  am See 900 mache ich Mittagspause
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                  Kommentar


                  • berniehh
                    Fuchs
                    • 31.01.2011
                    • 1931

                    • Meine Reisen


                    Fortsetzung 38.Tag........


                    Ich stoße auf einen Pfad, den ich für 1,8 Kilometer Richtung Süden folge an den Seen 900 und 918 vorbei. Der Pfad ist zwar gut markiert, aber nur vage erkennbar und teils sogar nicht erkennbar.


                    Dann verlasse ich den Pfad und wander weglos nach Westen sanft hoch auf 1100 m über einen sanften Pass.

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ID: 3092972

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ID: 3092982
                    Blick zurück zum Pass

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ID: 3092973
                    See 900

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ID: 3092975
                    markierter Pfad, aber kaum erkennbar. Trotzdem leichtes Gelände

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ID: 3092980

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ID: 3092974
                    See 918

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ID: 3092976
                    See 918

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ID: 3092979

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ID: 3092977
                    nun geht´s von den Seen weg, weglos auf einen sanften Pass

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ID: 3092978
                    auf der Passhöhe (1110 m)

                    Auf der Passhöhe lasse ich meinen Rucksack liegen für einen Abstecher auf den 1524 m hohen Bjørnabotnhøgda. Es ist zwar nur ein sanfter Steinhügel mit Schneefeldern, ich verspreche mir aber eine super Aussicht. Wegen Wolken sieht man leider nicht mehr so viel. Zurück Richtung Osten ist die Sicht zwar noch einigermaßen klar, aber Richtung Westen, wo die spektakulärere Gebirgskette liegt, sieht man fast nichts.

                    Es sind 5,8 Kilometer für den Hin- und Rückweg.


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ID: 3092981
                    dort unten See 1062, zu dem ich nachher runtersteige

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ID: 3092983
                    dahinten mein Pass von heute morgen

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ID: 3092985
                    Südwesten - meine Richtung für morgen

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ID: 3092987
                    am See 972 dort unten übernachte ich

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ID: 3092986
                    der noch vereiste See 1208 mit dem Storbreen-Gletscher

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Ansichten: 482
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ID: 3092984
                    Hammerblick nach Osten

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ID: 3092989
                    dort unten See 1208

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ID: 3092988

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Größe: 243,3 KB
ID: 3092990
                    nach Südwesten versperren zu viele Wolken die Sicht

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ID: 3092991
                    nach Osten ist es einigermaßen klar

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Ansichten: 485
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ID: 3092993
                    flacher Plateaugipfel des Bjørnabotnhøgda (1524 m)

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ID: 3092992

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ID: 3092994
                    See 1018 (links) und See 972 (rechts)

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ID: 3092998
                    der vereiste See 1208

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ID: 3092999

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ID: 3092995
                    See 972

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Ansichten: 475
Größe: 375,5 KB
ID: 3092996
                    See 1208 und Storbreen-Gletscher

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ID: 3092997
                    meine morgige Route

                    Nach 2h50 bin ich zurück beim Rucksack.

                    Weglos wander ich Richtung Westen ein Tal abwärts an den Seen 1062 und 1018 vorbei. Langsam wird es Zeit eine Campstelle zu finden. Vorher auf der Passhöhe wären noch super Stellen, aber hier an den Seen ist der Boden etwas uneben und steinig.

                    Hinter dem See 1018 fällt das Tal fast 50 m ab zum See 972. Hier steht eine winzige schnuckelige 1-Mann-Biwakhütte, die Grytilbua. Hier bleibe ich für die Nacht. Zur Abwechlung mal in einer Hütte zu pennen ist ganz angenehm.
                    Im Hüttenbuch liest man von Leuten, die hier auch schon zu zweit drinnen gepennt haben. Das ist aber mega eng und man hätte Probleme das Gepäck auch noch mit reinzubekommen.

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ID: 3093000
                    See 1062

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Ansichten: 482
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ID: 3093001
                    See 1018

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                    See 1018

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ID: 3093005
                    Übernachtungshütte auf 997 m

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC_0315.JPG
Ansichten: 485
Größe: 240,8 KB
ID: 3093003

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Name: DSC_0319.JPG
Ansichten: 484
Größe: 761,9 KB
ID: 3093004
                    Grytilbua am See 972
                    www.trekking.magix.net

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                    • TilmannG
                      Fuchs
                      • 29.10.2013
                      • 1007

                      • Meine Reisen

                      Hei Bernie - geniales Gelände, super Route, tolle Fotos - gerade auch die Wolken!
                      Da ja alles auf den nächsten Lockdown zusteuert, werde ich wohl leider bald Zeit für einen Revanche-Bericht bekommen...
                      Grüße von Tilmann
                      Zuletzt geändert von TilmannG; 20.11.2021, 17:03.
                      http://www.foto-tilmann-graner.de/

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                      • Fjellfex
                        Dauerbesucher
                        • 02.09.2016
                        • 675

                        • Meine Reisen

                        Die Gegend um den Eikesdalsvatnet ist grandios, und du hast sie mit deiner Umrundung wirklich maximal "gemolken", und das noch bei tollem Wetter!
                        Habe mir meine alten Dias von 1991 aus der Gegend noch mal angeschaut und dabei festgestellt, wie sehr der Gletscher hoch zum Pass 1434 seitdem zusammen geschmolzen ist:
                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC04323.JPG
Ansichten: 467
Größe: 243,6 KB
ID: 3093016
                        Zum Vergleich dein Bild:

                        Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: DSC_0153.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,18 MB ID: 3092593
                        und hier geht´s auf der anderen Seite wieder runter - dort drüben mein Pass für morgen

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                        • berniehh
                          Fuchs
                          • 31.01.2011
                          • 1931

                          • Meine Reisen

                          Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
                          Hei Bernie - geniales Gelände, super Route, tolle Fotos - gerade auch die Wolken!
                          Da ja alles auf den nächsten Lockdown zusteuert, werde ich wohl leider bald Zeit für einen Revanche-Bericht bekommen...
                          Grüße von Tilmann
                          Vielen Dank Tilmann.
                          Ich hoffe ja nicht daß nochmal ein Lockdown ausgerufen wird, aber auf Deinen Bericht bin ich natürlich trotzdem neugierig.

                          Zitat von Fjellfex Beitrag anzeigen
                          Habe mir meine alten Dias von 1991 aus der Gegend noch mal angeschaut und dabei festgestellt, wie sehr der Gletscher hoch zum Pass 1434 seitdem zusammen geschmolzen ist:
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC04323.JPG Ansichten: 0 Größe: 243,6 KB ID: 3093016
                          Zum Vergleich dein Bild:
                          Sehr interessant Dein Vergleichsfoto von 1991. Leider aber auch erschreckend zu sehen wie schnell die Gletscher wegschmelzen
                          Der See 1036 scheint zu der Zeit ja noch nicht existiert zu haben und lag anscheinend vergraben unter dem Gletscher. Oder lag er nur weiter links und ist auf dem Foto nicht zu sehen?

                          www.trekking.magix.net

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                          • Fjellfex
                            Dauerbesucher
                            • 02.09.2016
                            • 675

                            • Meine Reisen

                            Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
                            Der See 1036 scheint zu der Zeit ja noch nicht existiert zu haben und lag anscheinend vergraben unter dem Gletscher. Oder lag er nur weiter links und ist auf dem Foto nicht zu sehen?
                            Genau, der See war weiter links, und der Gletscher reichte bis dort hin.

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                            • berniehh
                              Fuchs
                              • 31.01.2011
                              • 1931

                              • Meine Reisen




                              39.Tag (4)

                              Das Wetter ist heute mal nicht so schön wie die Tage zuvor. Morgens kommt zeitweise noch ein leichter Regen runter und für den Rest des Tages ist es stark bewölkt mit einige Sonnendurchbrüche.

                              Erst um 10:20 wander ich los, weiter talabwärts zur Grøttavassbu, ca. 3 km entfernt. Laut Karte führt dort von meiner Übernachtungshütte ein Pfad hin. Der scheint nicht zu existieren, denn nur abschnittsweise finde ich einen vage erkennbaren Pfad. Meistens geht es jedoch weglos mit hin und wieder mal eine Steinmännchenmarkierung. Das Gelände ist aber einfach.
                              Nur das Südufer des Glutervatnet ist ein wenig nervig auf Schneehang und über große Felsbrocken, hier sind weder Pfadanzeichen noch Markierungen erkennbar.
                              Dann geht´s weglos hoch zur Grøttavassbu-Hütte bei einer kleinen künstlichen Staumauer am 4 Kilometer langen Grøttavatnet, leider ein angezapfter See.

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0001.JPG Ansichten: 0 Größe: 494,8 KB ID: 3093224
                              See 972 beim Start

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0004.JPG Ansichten: 0 Größe: 1.019,2 KB ID: 3093233
                              See 922

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0006.JPG Ansichten: 0 Größe: 889,0 KB ID: 3093228
                              dort unten der Glutervatnet (856 m)

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0010.JPG Ansichten: 0 Größe: 837,0 KB ID: 3093229
                              weglos am Glutervatnet vorbei und hoch zur Grøttavassbu

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0013.JPG Ansichten: 0 Größe: 650,6 KB ID: 3093226
                              Grøttavassbu (984 m)

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0014.JPG Ansichten: 0 Größe: 788,1 KB ID: 3093227
                              Blick zurück zum Glutervatnet

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0019.JPG Ansichten: 0 Größe: 360,7 KB ID: 3093225
                              Grøttavatnet, leider ein angezapfter See


                              Bei der Hütte mache ich nur eine kurze Pause. Von hier führen gut erkennbare Pfad in verschiedenen Richtungen weiter. Ich folge den nach Westen und zweige 700 m weiter auf eine markierte Route Richtung Süden zur Fleskevassbua.

                              Es geht durch offenes Granitfjellgelände und auch dieser Pfad ist größtenteils nicht erkennbar und es geht meistens weglos mit hier und da eine Steinmännchenmarkierung.

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0023.JPG Ansichten: 0 Größe: 601,1 KB ID: 3093231

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0025.JPG Ansichten: 0 Größe: 565,5 KB ID: 3093230

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0029.JPG Ansichten: 0 Größe: 248,8 KB ID: 3093234
                              Blick Richtung Erstaddalen

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0031.JPG Ansichten: 0 Größe: 450,6 KB ID: 3093232

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0033.JPG Ansichten: 0 Größe: 355,3 KB ID: 3093236

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0034.JPG Ansichten: 0 Größe: 332,2 KB ID: 3093235

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0035.JPG Ansichten: 0 Größe: 715,0 KB ID: 3093240
                              hin und wieder findet man mal ein Steinmännchen, die in dieser Granitlandschaft nur schwer zu erkennen sind

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0038.JPG Ansichten: 0 Größe: 712,0 KB ID: 3093237

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0039.JPG Ansichten: 0 Größe: 450,1 KB ID: 3093241

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0042.JPG Ansichten: 0 Größe: 718,7 KB ID: 3093239
                              Grøttavatnet

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0044.JPG Ansichten: 0 Größe: 519,1 KB ID: 3093238
                              Grøttavatnet

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0048.JPG Ansichten: 0 Größe: 991,8 KB ID: 3093243
                              nun geht´s weglos hoch zum 1308 m hohen Høgflya und weiter Richtung Pass....


                              Nach über drei Kilometern verlasse ich die Route und wander weglos nach Südwesten über den Høgflya. Es geht durch ein graues karges Granithügelgelände, dann über einen flachen steinigen Pass runter in ein grasiges Hochtal.

                              Am Nordufer des Fetjavatnet schlage ich mein Camp auf.

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0049.JPG Ansichten: 0 Größe: 705,2 KB ID: 3093244
                              Blick vom Høgflya runter zum See 1203

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0052.JPG Ansichten: 0 Größe: 809,0 KB ID: 3093242
                              auf der anderen Seite liegt der Fleskevatnet

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0057.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,06 MB ID: 3093250
                              es geht noch ein Stückchen weiter hoch zum flachen Pass

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0060.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,09 MB ID: 3093245
                              hinten am Horizont liegt der Pass 1434 von gestern

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0062.JPG Ansichten: 0 Größe: 711,9 KB ID: 3093247
                              See 1203

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0065.JPG Ansichten: 0 Größe: 751,7 KB ID: 3093249
                              beim Aufstieg zum Pass

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0072.JPG Ansichten: 0 Größe: 454,1 KB ID: 3093248
                              dort unten der Fleskevatnet (1111 m)

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0074.JPG Ansichten: 0 Größe: 410,5 KB ID: 3093246
                              dort unten der Fetjavatnet, mein Campziel für heute, überragt vom 1801 m hohen Kalskråtinden

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0079.JPG Ansichten: 0 Größe: 421,4 KB ID: 3093256
                              im Südwesten liegen die Berge im Reinheimen Nationalpark = meine Richtung

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0084.JPG Ansichten: 0 Größe: 362,1 KB ID: 3093251
                              von der Passhöhe (1385 m) geht es steil runter zum See 1131, den man dort unten sieht, dann weiter zum Fetjavatnet

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0085.JPG Ansichten: 0 Größe: 701,0 KB ID: 3093257
                              See 1131, weglos geht es über steiniges Gelände rechts vorbei

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0087.JPG Ansichten: 0 Größe: 661,1 KB ID: 3093254
                              dort drüben der Fetjavatnet, da will ich campen

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0090.JPG Ansichten: 0 Größe: 874,4 KB ID: 3093255
                              attraktives grünes Hochtal

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0093.JPG Ansichten: 0 Größe: 813,8 KB ID: 3093252
                              Camp 39 (985 m) am Fetjavatnet

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0096.JPG Ansichten: 0 Größe: 283,5 KB ID: 3093253
                              Angehängte Dateien
                              Zuletzt geändert von berniehh; 21.11.2021, 14:34.
                              www.trekking.magix.net

                              Kommentar


                              • berniehh
                                Fuchs
                                • 31.01.2011
                                • 1931

                                • Meine Reisen



                                40.Tag (5)

                                Spätestens morgen will ich in Åndalsnes ankommen.
                                Vom Camp wander ich weglos nach Nordwesten durch ein alpines Durchbruchstal, das auf beiden Seiten von steilen Felshängen beflankt wird.

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0099.JPG Ansichten: 0 Größe: 720,0 KB ID: 3094629
                                Blick zurück zum See 975

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0102.JPG Ansichten: 0 Größe: 771,4 KB ID: 3094627
                                ich wander durch ein steiniges alpines Tal

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0103.JPG Ansichten: 0 Größe: 643,6 KB ID: 3094631

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0106.JPG Ansichten: 0 Größe: 648,5 KB ID: 3094630
                                der Kalskråtinden, 1801 m hoch


                                Nach etwa zwei Kilometern erreiche ich den Svartevatnet, ein alpiner Bergsee an dem ich vorbeiwandern muss. Allerdings fallen auf beiden Seiten Steilhänge bis zum Ufer ab..

                                Schon bei der Routenplanung zuhause hatte ich gesehen daß das linke Ufer wegen steiler Felswände wohl unpassierbar ist. Das rechte Ufer sah auf Google Earth deutlich leichter aus, aber auch hier hatte ich bei der Tourenplanung zwei Stellen entdeckt, wo steile Felsrücken sein könnten, die eventuell unpassierbar sind. Das konnte ich von zuhause aus aber nicht sicher einschätzen.
                                Dieser See war daher ein weiterer Knackpunkt auf diesem Trekkingabschnitt.


                                Als ich nun life am Seeufer stehe muss ich leider feststellen daß sich meine Befürchtung bewahrheitet hat. Zwei unpassierbare Felsrücken machen auch eine Wanderung am rechten Seeufer schwierig.

                                Den ersten Felsrücken passiere ich noch ohne viel Tamtam 130 m oberhalb des Seeufers, an der einzigsten möglichen Querungsstelle. Dann traversiere ich den steilen Stein und Geröllhang 50 bis 100 Meter oberhalb des Seeufers bis zum Beginn des zweiten Rückens.

                                Der zweite Felsrücken ist dagegen komplizierter zu umwandern. Hier kundschafte ich erstmal aus und finde 320 m oberhalb des Seeufers eine gut passierbare steinige Hangstufe. Der Auf und Abstieg ist allerdings sehr steil.
                                Hier treffe ich die ersten Menschen seit fast drei Tagen, zwei einheimische Bergsteiger in voller Montur, die von Venjesdalen auf den 1744 m hohen Kvanndalstindan wollen. Sie bestätigen mir daß diese steinige Hangstufe auf der 1400 m Höhenlinie die einzigste ohne Seil passierbare Stelle ist um am Svartevatnet vorbeizukommen.


                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0108.JPG Ansichten: 0 Größe: 968,7 KB ID: 3094644
                                Svartevatnet (1078 m) und meine weglose Route am See vorbei

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0111.JPG Ansichten: 0 Größe: 693,5 KB ID: 3094628
                                Svartevatnet - das linke Ufer ist völlig unpassierbar

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0113.JPG Ansichten: 0 Größe: 703,1 KB ID: 3094633

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0116.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,38 MB ID: 3094636
                                320 m oberhalb des rechten Seeufers finde ich eine gangbare Route

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0123.JPG Ansichten: 0 Größe: 752,7 KB ID: 3094637
                                Blick zurück - dahinten der erste Felsrücken, der deutlich einfacher passierbar war

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0127.JPG Ansichten: 0 Größe: 607,5 KB ID: 3094638

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0129.JPG Ansichten: 0 Größe: 514,5 KB ID: 3094639

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0132.JPG Ansichten: 0 Größe: 698,6 KB ID: 3094642
                                der Kvanndalstindan (1744 m)

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0135.JPG Ansichten: 0 Größe: 581,3 KB ID: 3094641

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0137.JPG Ansichten: 0 Größe: 355,6 KB ID: 3094643

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0140.JPG Ansichten: 0 Größe: 525,9 KB ID: 3094640

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0122.JPG Ansichten: 0 Größe: 779,7 KB ID: 3094634

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0119.JPG Ansichten: 0 Größe: 383,3 KB ID: 3094632

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0115.JPG Ansichten: 0 Größe: 786,4 KB ID: 3094635

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0143.JPG Ansichten: 0 Größe: 523,2 KB ID: 3094648
                                Olaskarsvatnet (1128 m)

                                Dann geht´s steil runter zum Olaskarsvatnet, wo ich auf den Pfad stoße, der steil runter ins Venjesdalen führt. Leider wander ich hier teilweise im Nebel.

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0144.JPG Ansichten: 0 Größe: 667,7 KB ID: 3094645
                                Abstieg ins Venjesdalen

                                In das alpine Hochtal des Venjesdalen führt eine Fahrstraße, die ich für 700 m folge. Hier treffe ich wieder Leute und es ist sogar ganz schön was los. Dieses Tal scheint ein Touristenhotspot zu sein, am Fuße des Romsdalshornet. Deutlich über 10 Autos stehen hier und so einige Zelte sieht man nahe der Straße in der Landschaft rumstehen. Sogar die ersten Deutschen treffe ich hier. Das Romsdalshornet liegt allerdings den ganzen Tag versteckt in den Wolken.

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0147.JPG Ansichten: 0 Größe: 815,6 KB ID: 3094646
                                Hornvatnet, Venjesdalen

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0148.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,30 MB ID: 3094650
                                Abstiegsroute

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0150.JPG Ansichten: 0 Größe: 837,2 KB ID: 3094649
                                nach 700 Metern verlasse ich die Straße wieder - dahinten der Venjesdalsvatnet

                                Weiter geht´s weglos durch offenes Grasland talabwärts zum Venjesdalsvatnet, den ich einen Kilometer nach Verlassen der Straße erreiche. Die Straße führt das rechte Seeufer entlang, also probiere ich das linke. Schon von weitem sehe ich dort dichten Busch und auf der Karte ist kein Pfad am linken Ufer eingezeichnet. Auf Google Earth hatte ich aber Anzeichen eines erkennbaren Pfades entdeckt und tatsächlich finde ich dort auch einen etwas verwachsenen Pfad, der das komplette linke Ufer entlangführt.

                                Leider verläuft hier auch die Stromleitung. Aber auf verwachsenen Pfad unter einer Stromleitung zu wandern ist immer noch besser als auf einer populären Touristenstraße, wo ständig Autos vorbeikommen.

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0151.JPG Ansichten: 0 Größe: 414,6 KB ID: 3094651
                                da erscheint das Romsdalshornet mal kurz aus den Wolken

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0152.JPG Ansichten: 0 Größe: 452,6 KB ID: 3094647
                                Venjesdalsvatnet (528 m)

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0153.JPG Ansichten: 0 Größe: 899,6 KB ID: 3094655
                                ein etwas verwachsener Pfad führt das linke Ufer entlang

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0155.JPG Ansichten: 0 Größe: 910,0 KB ID: 3094657

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0158.JPG Ansichten: 0 Größe: 773,3 KB ID: 3094656

                                Hinter dem See bleibe ich orographisch links und folge Schafpfade zur Almhüttensiedlung Venjesdalsetra. Kurz vor den ersten Hütten stoße ich auf den Romsdalseggen, ein gut angelegter Pfad mit Steinstufen, der nach links hoch aufs Mjølvafjellet und auf der anderen Seite runter nach Åndalsnes führt.

                                Ein so gut ausgebauter Pfad kann doch nur eine mega populäre Touristenroute sein, aber jetzt am Abend ist keiner mehr da. Es wird unbedingt Zeit für eine Campstelle, allerdings finde ich hier in den kleinen Birkenwaldabschnitten nichts. Daher folge ich den Romsdalsegen noch bis kurz oberhalb der Buschgrenze, wo ich abseits des Pfades die erste gute Campstelle finde.


                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0159.JPG Ansichten: 0 Größe: 737,8 KB ID: 3094654
                                auf dem Romsdalsegen - dahinten die Almhüttensiedlung Venjesdalssetra (400 m)

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0161.JPG Ansichten: 0 Größe: 356,2 KB ID: 3094652

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0164.JPG Ansichten: 0 Größe: 597,1 KB ID: 3094653
                                Camp 40 (619 m), fotografiert am nächsten Morgen - hinten rechts das Romsdalshornet
                                Zuletzt geändert von berniehh; 24.11.2021, 23:08.
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                                • Bambus
                                  Fuchs
                                  • 31.10.2017
                                  • 1281

                                  • Meine Reisen

                                  Ein echt gei... Reisebericht mit wie immer tollen Bildern! Danke.
                                  Was ich mich schon die ganze Zeit frage, hast du so ein gutes Gedächtnis für die Einzelheiten von Tour und Landschaft oder schreibst du am Abend eine Art Tagebuch über das Erlebte?
                                  Für mich ist das immer wieder DAS Problem wenn ich eine Reise von mir anhand der Bilder nachvollziehen möchte.

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                                  • berniehh
                                    Fuchs
                                    • 31.01.2011
                                    • 1931

                                    • Meine Reisen

                                    Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
                                    Ein echt gei... Reisebericht mit wie immer tollen Bildern! Danke.
                                    Was ich mich schon die ganze Zeit frage, hast du so ein gutes Gedächtnis für die Einzelheiten von Tour und Landschaft oder schreibst du am Abend eine Art Tagebuch über das Erlebte?
                                    Vielen Dank.
                                    Früher habe ich auf meinen Reisen immer ausführlich Tagebuch geschrieben. Heute mache ich das nicht mehr. Einfach aus Faulheit, also ich kann mich nach einem langen Wandertag nicht mehr dazu überwinden. Das nahm ja auch immer ganz schön Zeit in Anspruch, ca. ne halbe bis dreiviertel Stunde pro Tag für den Schreibkram.
                                    Heute schreibe ich nur noch auf die Schnelle die wichtigsten Eckdaten auf, wie Startzeit, Kilometerangaben, Wegbeschaffenheit, Wetter, Leute getroffen und teilweise auch die Höhenangaben, aber die Höhenangaben kann man auch hinterher noch leicht und schnell über Google Earth nachrecherchieren.
                                    Den ganzen Rest schreibe ich aus dem Gedächtnis. Das ist aber kein Problem, denn die Reise liegt ja noch nicht weit zurück....
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                                    • Mortias
                                      Fuchs
                                      • 10.06.2004
                                      • 1055

                                      • Meine Reisen

                                      Alle Achtung Bernd, Du lieferst wirklich zuvelässig immer großartige Unterhaltung ab. Der einzige Nachteil bei Deinen Berichten ist nur der, dass, wenn ich mal längere Zeit nicht reingeguckt habe, ich wieder so ewig viel zu lesen habe. Aber landschaftlich ist es echt atemberaubend, auch wenn ich vieles davon, aufgrund des sehr anspruchsvollen hochlapinen Charakters, sicherlich so nicht nachmachen würde.

                                      Was mich mal interessieren würde, ist wie Du eigentlich die vielen Zivilisationsunterbrechungen empfunden hast. Du bist ja sonst häufig in sehr wilden und einsamen Gegenden unterwegs (Dein Alpentrek mal ausgenommen) aber hier kommt es ja doch regelmäßig vor, dass im Tal (beim Fjord) mal ne Straße zu sehen ist, ein See angezapt wird oder auch Stromleitungen durch die Wildnis führen. Und Deinem Text entnehmen ich, dass Du darüber meist auch nicht so begeistert bist. Inwieweit hat das dann den ganzen Charakter Deiner Tour gestört? Gerade wenn Du es mit Deinen anderen Wildnistreks vergleichst?

                                      Übrgiens, die Geschichte wo Du dreimal den gleichen Pass hochgelaufen bist, war ja wohl mega stumpf. Ich kann mir vorstellen, dass Du im Nachhinein auch ein wenig darüber schmunzeln musstest. Auch wenn sowas in dem Moment natürlich höchst nervig ist.

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                                      • berniehh
                                        Fuchs
                                        • 31.01.2011
                                        • 1931

                                        • Meine Reisen

                                        Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
                                        Alle Achtung Bernd, Du lieferst wirklich zuvelässig immer großartige Unterhaltung ab.
                                        Vielen Dank.

                                        Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
                                        Der einzige Nachteil bei Deinen Berichten ist nur der, dass, wenn ich mal längere Zeit nicht reingeguckt habe, ich wieder so ewig viel zu lesen habe.
                                        Naja, dagegen hilft nur öfter mal hier reinschauen

                                        Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
                                        Was mich mal interessieren würde, ist wie Du eigentlich die vielen Zivilisationsunterbrechungen empfunden hast. Du bist ja sonst häufig in sehr wilden und einsamen Gegenden unterwegs (Dein Alpentrek mal ausgenommen) aber hier kommt es ja doch regelmäßig vor, dass im Tal (beim Fjord) mal ne Straße zu sehen ist, ein See angezapt wird oder auch Stromleitungen durch die Wildnis führen. Und Deinem Text entnehmen ich, dass Du darüber meist auch nicht so begeistert bist. Inwieweit hat das dann den ganzen Charakter Deiner Tour gestört? Gerade wenn Du es mit Deinen anderen Wildnistreks vergleichst?
                                        .
                                        Natürlich wäre mir ein Trek durch absolute Wildnis lieber, aber Südnorwegen liegt nun mal in Europa, man könnte es auch fast schon zum dicht besiedelten Mitteleuropa zählen.
                                        Demzufolge waren die Zivilisationsunterbrechungen keine Überraschungen. Jeder angezapfte See, jede Stromleitung und jede Straßenquerung ist auf den Karten deutlich erkennbar und war mir schon vorher bekannt. Landschaftlich war die Tour allerding einmalig spektakulär. Diese Form von Landschaft findet man sonst kaum auf der Welt. Und die vielen Zivilisationsunterbrechungen hatten auch den Vorteil daß ich öfter mal einkaufen kann und nicht so viel Essen durch die Gegend schleppen muss.

                                        Skandinavien wird ja von vielen Leuten als das Land der endlosen unberührten Natur bezeichnet. Meiner Meinung nach ist dem leider nicht mehr so und das gilt übrigens auch für Lappland. Nur im Vergleich zu Mitteleuropa trifft es noch zu.

                                        Zitat von Mortias Beitrag anzeigen

                                        Übrgiens, die Geschichte wo Du dreimal den gleichen Pass hochgelaufen bist, war ja wohl mega stumpf. ​ Ich kann mir vorstellen, dass Du im Nachhinein auch ein wenig darüber schmunzeln musstest. ​ Auch wenn sowas in dem Moment natürlich höchst nervig ist.
                                        Stimmt, im Nachhinein ist es eine lustige Geschichte aber in dem Moment war es ziemlich nervig.
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                                        • berniehh
                                          Fuchs
                                          • 31.01.2011
                                          • 1931

                                          • Meine Reisen



                                          41.Tag (6)

                                          Am Morgen ist das Wetter zunächst noch sonnig und schön, dann ziehen aber immer mehr Wolken auf.
                                          Um 8 Uhr wander ich los. Für meine Verhältnisse ist das zwar noch relativ früh, aber der erste Wanderer für heute bin ich definitiv nicht. Als mein Zelt noch aufgebaut dasteht sehe ich schon Leute auf dem Trail langlaufen.

                                          Ich folge den Romsdalseggen nach Åndalsnes. Das ist eine Strecke von 12 Kilometern von meinem Camp, das meiste davon spektakuläre Gratwanderung über das Mjølvafjellet. Hinzu kommen dann noch drei Kilometer für einen Abstecher auf den Blånebba.

                                          Selbst so früh am Morgen ist schon einiges los hier........

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0166.JPG Ansichten: 0 Größe: 677,1 KB ID: 3095217
                                          das Romsdalshornet und meine Route von gestern

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0167.JPG Ansichten: 0 Größe: 604,1 KB ID: 3095223
                                          so früh am Vormittag sind schon etliche Leute auf dem Trail

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0168.JPG Ansichten: 0 Größe: 883,3 KB ID: 3095221

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0169.JPG Ansichten: 0 Größe: 809,6 KB ID: 3095220

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0171.JPG Ansichten: 0 Größe: 363,3 KB ID: 3095216

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0177.JPG Ansichten: 0 Größe: 541,9 KB ID: 3095218
                                          oben angekommen auf der Grathöhe beim Punkt 1178, mit Blick runter ins Romsdalen und Romsdalsfjord

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0181.JPG Ansichten: 0 Größe: 569,9 KB ID: 3095222
                                          Romsdalen

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0183.JPG Ansichten: 0 Größe: 685,9 KB ID: 3095219
                                          Trolltindan

                                          Ich lasse meinen Rucksack hier liegen und mache einen kurzen Abstecher auf den Blånebba (1320 m), 3 Kilometer für den Hin- und Rückweg. Die meisten Leute folgen weiter den Romsdalseggen und nur paar vereinzelte machen den Abstecher zum Blånebba. Hier ist es also einigermaßen ruhig.

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0190.JPG Ansichten: 0 Größe: 541,7 KB ID: 3095224
                                          dahinten am Fjordufer sieht man schon Åndalsnes

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0193.JPG Ansichten: 0 Größe: 844,3 KB ID: 3095230
                                          Blick vom Blånebba auf meine Route von gestern

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0196.JPG Ansichten: 0 Größe: 656,3 KB ID: 3095226
                                          Romsdalshornet & Romsdalen

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0206.JPG Ansichten: 0 Größe: 523,4 KB ID: 3095225

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0213.JPG Ansichten: 0 Größe: 843,1 KB ID: 3095233
                                          Romsdalshornet

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0217.JPG Ansichten: 0 Größe: 514,2 KB ID: 3095229
                                          nun wieder zurück am Hauptpfad

                                          Nach 1h45 bin ich zurück beim Rucksack und folge weiter den Romsdalseggen über den Grat des Mjølvafjellet.

                                          Jetzt um die Mittagszeit wird es richtig voll. Hier sind jetzt sogar wahre Menschenmassen unterwegs. Ich kann mich nicht erinnern jemals so viele Menschen auf einem Trail gesehen zu haben wie hier auf dem Romsdalseggen. Das ist mal eine ganz neue Erfahrung für mich. Vor den Kraxelstellen auf dem Grat bilden sich sogar lange Warteschlangen.

                                          Aus was für einen Grund auch immer, der Romsdalseggen wird mega gehypt und beworben. In Åndalsnes stehen sogar Straßenschilder, die auf den Romsdalseggen hinweisen.
                                          Einer hat mir erzählt der Romsdalseggen soll mal in einer norwegischen Fernsehserie gezeigt worden sein. Vielleicht ist das ja mit ein Grund warum so viele Menschen wie die Lemminge alle ein und denselben Trail folgen.

                                          Die meisten Leute hier scheinen Normaltouristen zu sein, die aussehen als ob sie das erste Mal eine Wanderung machen. Die müssen jetzt ja denken daß alle Trails in Norwegen so überfüllt sind.
                                          Und was soll nun der Reiz an dem ganzen Scheiß sein? OK, die Landschaft ist auch wirklich beeindruckend, aber beeindruckende Landschaften findet man auch überall sonst in Norwegen, fast alles sogar auch ohne Menschenauflauf.


                                          Einige werden sich jetzt vielleicht fragen ob dieser Trail für mich kein Kulturschock war.
                                          Naja, ich hatte vorher schon geahnt daß sowas irgendwann während der Reise mal vorkommen könnte. Daher auch kein Schock. Zur Abwechlung war es sogar mal ganz lustig, solange es nur ein oder zweimal in vier Monaten vorkommt. Dieser Trail nimmt ja auch nur einen winzigen Bruchteil meiner Gesamtstrecke ein.


                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0218.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,30 MB ID: 3095235
                                          der ausgetretene Pfad führt hoch aufs Mjølvafjellet

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0220.JPG Ansichten: 0 Größe: 379,2 KB ID: 3095228

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0222.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,01 MB ID: 3095231
                                          Völkerwanderung auf dem Grat

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0224.JPG Ansichten: 0 Größe: 761,3 KB ID: 3095232
                                          gut gesicherte Kraxelstellen

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0225.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,13 MB ID: 3095234
                                          Hammer Aussicht!

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0226.JPG Ansichten: 0 Größe: 847,7 KB ID: 3095238
                                          immer wieder Schlangestehen!

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                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0228.JPG Ansichten: 0 Größe: 482,2 KB ID: 3095236

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                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0234.JPG Ansichten: 0 Größe: 397,6 KB ID: 3095241

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0235.JPG Ansichten: 0 Größe: 415,1 KB ID: 3095239
                                          Romsdalsfjord

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0239.JPG Ansichten: 0 Größe: 411,3 KB ID: 3095240
                                          dort unten Åndalsnes am Isfjord, bzw. Romsdalsfjord

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0242.JPG Ansichten: 0 Größe: 805,9 KB ID: 3095250

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0246.JPG Ansichten: 0 Größe: 694,7 KB ID: 3095245

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0251.JPG Ansichten: 0 Größe: 530,3 KB ID: 3095242

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0254.JPG Ansichten: 0 Größe: 474,9 KB ID: 3095246
                                          dort hinten die Kleinstadt Isfjorden am Isfjord

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0256.JPG Ansichten: 0 Größe: 615,3 KB ID: 3095244
                                          Blick vom Punkt 715 runter nach Åndalsnes

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0266.JPG Ansichten: 0 Größe: 870,3 KB ID: 3095249
                                          mein nächster Trekkingabschnitt ab Åndalsnes wird mit einer Talwanderung starten


                                          Beim Punkt 715, direkt vor dem steilen Abstieg nach Åndalsnes, steht ein großer häßlicher Gebäudekomplex mit Restaurant und Seilbahnstation. Es ist ganz schön was los hier.

                                          Dann geht´s für 700 Höhenmeter steil nach unten. Auf 500 Meter passiere ich die Rampestreken. Das ist eine offensichtlich berühmte Aussichtsplattform, sonst würde sich vor ihr wohl keine endlos lange Menschenschlange bilden. Schlangestehen für ein Foto, so ein Irrsinn muss man sich mal reinziehen.

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0272.JPG Ansichten: 0 Größe: 669,9 KB ID: 3095247
                                          Innenstadt von Åndalsnes

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0273.JPG Ansichten: 0 Größe: 1,03 MB ID: 3095252
                                          Schlangestehen für ein Foto bei den Rampestreken

                                          Ich will zum Campingplatz, der sich am Ufer des Rauma-Flusses befindet, am östlichen Stadtrand von Åndalsnes.
                                          Auf 200 Meter biege ich nach links auf einen deutlich schmaleren Pfad, ohne Leute.
                                          Fast hätte ich die Abzweigung verpasst, aber sie ist auch sehr leicht zu übersehen wenn man nicht genau darauf achtet. Dieser Pfad führt für anderthalb Kilometer den bewaldeten Hang entlang und zweigt dann direkt am östlichen Stadtrand auf eine schmale Wohnstraße.
                                          Wenn ich den Hauptpfad bis ganz nach unten gefolgt wäre, müsste ich noch kilometerweit auf Straßen durch die Stadt latschen.

                                          So spare ich mir das und muss nur noch einen Kilometer auf Straßen bis zum Campingplatz laufen.

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                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0276.JPG Ansichten: 0 Größe: 597,9 KB ID: 3095248


                                          Der ziemlich große Campingplatz ist leider voll und es werden heute auch keine weiteren Leute mehr aufgenommen. Der Rezeptionist meint zu mir wenn ich will könne ich ja morgen wiederkommen. Für heute empfiehlt er mir mein Zelt 100 m weiter direkt am Fluss aufzuschlagen, wo man umsonst campen kann. Diese Stelle liegt mir aber zu präsentiertellermäßig neben der Straße, da will ich nicht bleiben. Also gehe ich direkt neben dem Campingplatz in den Wald, wo ich abseits des Weges eine sehr gut versteckte, aber auch etwas eingeengte Campstelle finde.

                                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0277.JPG Ansichten: 0 Größe: 425,5 KB ID: 3095251
                                          Camp 41
                                          Angehängte Dateien
                                          Zuletzt geändert von berniehh; Gestern, 00:18.
                                          www.trekking.magix.net

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