[SE] Ein Südländer im Norden - Zu Fuß durch Sapmi

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  • Taffinaff
    Dauerbesucher
    • 03.01.2014
    • 952

    • Meine Reisen

    #21
    Wunderbare Bilder aus einer unterrepräsentierten Gegend. Danke fuer den Berict!

    Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    machte mir am Lagerfeuer Kaiserschmarrn
    Den wuerde ich wohl auch nicht ablehnen. Wie macht man?

    Taff

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    • Ljungdalen
      Fuchs
      • 28.08.2017
      • 1953

      • Meine Reisen

      #22
      Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
      Oh ja hast recht, da hab ich mich doch tatsächlich geirrt. Na gut dass die Beeren auch gut waren. Andersrum hätte ich es aber bestimmt bald gemerkt.. 😅
      Ja, ist ja nicht Alaska ("Into the Wild" omg... und das waren ja auch keine Beeren)

      So richtig giftige Beeren gibt es in Skandinavien nicht wirklich viele und in Mengen, erst recht nicht im hohen Norden bzw. über der Wald-/Baumgrenze. Vielleicht Einbeere (schwedisch ''ormbär'') und Zweiblättrige Schattenblume ("ekorrbär")... aber die sehen schon so giftig aus und sind auch eher schwach giftig. Sonst noch welche...?

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      • Flachlandtiroler
        Freak
        Moderator
        Liebt das Forum
        • 14.03.2003
        • 25515

        • Meine Reisen

        #23
        OT:
        Zitat von Taffinaff Beitrag anzeigen
        Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
        machte mir am Lagerfeuer Kaiserschmarrn
        Den wuerde ich wohl auch nicht ablehnen. Wie macht man?
        Das ist einfach:
        Man versucht, einen Pfannkuchen in der Pfanne (Topfdeckel) zu braten. Der Rest ergibt sich dann von selber
        Hauptproblem besteht darin, dass man idR kein (Brat-) Fett oder Öl mit sich rumschleppt.
        Meine Reisen (Karte)

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        • Intihuitana
          Fuchs
          • 19.06.2014
          • 1802

          • Meine Reisen

          #24
          Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
          OT:
          Das ist einfach:
          Man versucht, einen Pfannkuchen in der Pfanne (Topfdeckel) zu braten. Der Rest ergibt sich dann von selber
          Hauptproblem besteht darin, dass man idR kein (Brat-) Fett oder Öl mit sich rumschleppt.
          Ich hab tatsächlich immer Öl dabei. Da ich aber aus früheren Versuchen, Pfannkuchen in ner Alupfanne zu machen gelernt habe, versuche ich es nicht mal mehr.

          Rezept ist simpel. Wasser, Mehl etwas Salz und in meinem Fall das Whey-Protein Pulver, welches ich eigentlich für das Frühstück dabei hatte als Zuckerersatz und dann in der Pfanne mit Öl braten. Wenn man hat, paar Wildbeeren drauf und fertig.
          Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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          • Intihuitana
            Fuchs
            • 19.06.2014
            • 1802

            • Meine Reisen

            #25
            Die Berge rücken näher

            Drei Dinge kann man sich bei einer Sommertour in Lappland echt sparen. Eine Kopflampe, Klopapier und Sonnencreme. Die Kopflampe hatte ich auch in erster Linie dabei falls ich mal interessante Stollen oder Höhlen entdecken sollte und da kriech ich gerne mal rein.
            Und wo so tolles Moos wächst oder fast immer Wasser in der Nähe ist braucht man auch kein Toilettenpapier mehr. Ist sowieso ökologischer.
            Es ging also nach der Morgenhygiene erst mal wieder durch Tieflandtaiga mit wenig Anstieg. Immer wieder mal sumpfige Abschnitte oder kleine nicht eingezeichnete Moore.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0261_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 572,2 KB ID: 3080159
            Hier hörte ich es plötzlich im Wald links von mir holtern und poltern und irgendetwas großes stürmte durch Unterholz. Nachdem es sich verzogen hatte wollte ich mal nach Spuren sehen.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0263_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 657,3 KB ID: 3080160
            Elchspur

            Ich habe meinen ersten Elch also knapp verpasst.
            Weiter ging es entlang einer alten Quadspur, die aber wohl lange nicht mehr benutzt wurde. Ich folgte dieser aber nur wenige hundert Meter als ich fest stellte dass sie in die falsche Richtung verlief. Ich wollte weiter nach Norden. Mein nächstes Ziel war der Hügel Lulep Rouvdasj, dessen Gipfel auch über der Baumgrenze liegt. Dazwischen immer mal wieder Bäche, Sümpfe und Wald ohne Ende.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0267_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 674,4 KB ID: 3080161
            Solche Bachquerungen sind immer eine schöne Abwechslung

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0268_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 625,7 KB ID: 3080162
            Eutrophierter Teich

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0272_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 474,6 KB ID: 3080164
            Der Lulep Rouvdasj guckt schon hinter den Bäumen hervor

            Was mich wirklich erstaunt hier oben ist, wie feucht es doch ist. Wo man es nicht erwartet taucht auf einmal wieder ein Moor, Bruchwald oder ein Wasserlauf auf. Und das in einem verhältnismäßig trockenem Jahr. Ich war schon gespannt welche Wassermassen mich erst im Sarek erwarten würden.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0282_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 572,0 KB ID: 3080168
            Wo man ihn nicht erwartet...ein Sumpf

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0277_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 432,0 KB ID: 3080165
            Waldlandschaften

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0270_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 270,7 KB ID: 3080163
            Altes Trollweib

            Am Hang des Lulep Rouvdasj konnte ich ein Stück einem Rentierpfad weiter gehen, was das vorankommen etwas erleichterte, aber diese Wege verlaufen sich häufig schnell.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0279_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 629,5 KB ID: 3080166

            Wieder konnte ich mir auf Gipfel des Berges ein Bild der Landschaft machen und auch meinen Fortschritt Richtung Westen bewundern. Das Gebirge kam schon deutlich näher.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0289_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 383,8 KB ID: 3080167
            Stour Dalbut auf dem ich gestern stand

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0285_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 440,6 KB ID: 3080169
            Regenschauer

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0291_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 273,0 KB ID: 3080171
            Im Vordergrund, der kleinere Alep Ruovdasj

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0292_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 377,1 KB ID: 3080172
            Das Ultevis Duottar Hochplateau

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0296_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 404,5 KB ID: 3080173
            Stora Lulevatten

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0283_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 446,1 KB ID: 3080170
            Weiteres Moor am Abstieg zwischen beiden Bergen

            Rrelativ kurz danach wurde ich ordentlich eingeregnet und machte erstmal Pause unter einem Baum, daher kam ich heute nicht mehr so weit.

            Am nächsten Tag sollte ich an meinen ersten Angelbach kommen. Dies war das bisher breiteste Gewässer, welches es zu überqueren galt. Dieses Becken sah mir sehr gut aus um mal einzuwerfen. Nach kurzer Zeit hatte ich bereits eine Forelle am Haken.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0311_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 620,1 KB ID: 3080176
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0310_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 518,7 KB ID: 3080174
            Gutes Angelgewässer

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0322_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 504,4 KB ID: 3080177

            Es stellte sich schnell heraus dass es zwar kein Problem ist mit leichten nassen Wanderschuhen den ganzen Tag zu wandern, aber bei so einer statischen Tätigkeit wie dem angeln kühlt man (ich) relativ schnell aus und es wurde recht schnell ungemütlich, vor allem in diesem sumpfigen und nassen Ufergehölz. Als dann auch noch der Regen anfing hatte ich keine Lust mehr und packte ein. Hier wären mir Gummistiefel deutlich lieber gewesen.
            Am Hang direkt nach dem Bach fand ich auch noch diesen prächtigen Birkenröhrling.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0321_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 573,9 KB ID: 3080178

            Großartig weit wollte ich mit all dem Zeug jetzt nicht mehr wandern und entschloss mich dazu das Lager direkt hier aufzuschlagen. Nach dem abwettern machte ich mich erstmal daran den Fisch und den Pilz zuzubereiten. Mit etwas Reis ergab das ein köstliches Mahl.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0324_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 401,3 KB ID: 3080175
            Forelle mit Wacholder gewürzt.

            Ich hatte nicht lange Zeit mein Mahl zu genießen, da es bald wieder zu regnen anfing. Am frühen Abend machte ich mich noch mal auf zum Bach nur mit Daypack und Angel und fing noch zwei Forellen fürs Abendessen.
            Dies war von der Distanz her ein recht kurzer Tag, aber hat Spaß gemacht

            Ich musste mir hier jetzt überlegen wie es weiter gehen sollte. Wollte ich lieber an den Fluss Navdasjahka im Westen gehen, wo es sicher noch kapitalere Fische zu fangen gab, aber der von großen Mooren und Fjällbirkendickicht umgeben war, oder sollte ich nach Norden über die Hügelketten und mich von dort auf das Douttar Plateau wagen?
            Der zweite Weg wäre länger aber vermutlich einfacher, da es lange Strecken über Kahlfjäll geht.
            Hätte ich jetzt nix gefangen in diesem Bach, wäre ich ganz sicher die Route am Navdasjahka gegangen um noch zu fischen. Da das aber eigentlich ganz ok so war, entschied ich mich für die Nordroute über die Hügel.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0319_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 545,6 KB ID: 3080188
            Erstmal über den Rentierzaun klettern

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0320_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 604,3 KB ID: 3080179
            Und dem Tod ins Auge blicken

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0331_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 477,2 KB ID: 3080185
            Schöner kleiner Waldsee

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0339_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 308,8 KB ID: 3080180
            Zwerg Kornelkirsche

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0336_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 267,6 KB ID: 3080181
            Wie heißt diese Pflanze, ich habe sie oft in Mooren gesehen ?

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0334_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 447,4 KB ID: 3080184
            So langsam hieß es dem Nadelwald lebewohl zu sagen. Ich näherte mich jetzt immer mehr den Bergen. Fjällbirkenwaldgürtel würden wohl immer wieder mal auftauchen aber mit der Taiga war es das erst mal gewesen. Das waren schöne 5 Tage in der Taiga.
            Ich bewegte mich also von einem Hügelmassiv zu dem anderen um von Osten kommend die großen Moore zu umgehen und halbwegs trockenen Fußes auf das Duottar-Plateau zu gelangen.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0341_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 295,3 KB ID: 3080189
            Na wer findet einen sehr bekannten Berg auf dem Bild?

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0346_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 339,1 KB ID: 3080186
            Auf dem Lulemus Ahpagis mit Blick auf den Gasska und Alep Ahpagis.

            Hier auf den Fjällhügeln konnte man natürlich ordentlich Strecke machen und wurde immer wieder vom Pfeifen der Goldregenpfeifer begleitet.
            Zwischen den beiden Bergen erstreckt sich ein kleiner Fjällbirkenwald. Genau als ich den kleinen Bach durchqueren wollte machte ich meine beindruckendste Tierbegegnung auf dieser Tour.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0349_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 718,4 KB ID: 3080187

            Der große Elch beobachtete mich eine ganze Weile und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. So konnte ich ihn sowohl fotografieren als auch filmen. Als der junge Bulle genug von mir hatte, ging er seines Weges und machte auch den Weg für mich frei. Denn genau da musste ich hoch.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0353_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 625,2 KB ID: 3080194
            Blütenreicher Unterwuchs

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0354_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 661,2 KB ID: 3080195
            Spur des Elches

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_35265.jpg
Ansichten: 800
Größe: 246,5 KB
ID: 3080190 Weite Moore
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_35266.jpg
Ansichten: 798
Größe: 285,1 KB
ID: 3080192 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_35267.jpg
Ansichten: 797
Größe: 319,0 KB
ID: 3080191



            Weiter ging es entlang der Hügel und in weiter Ferne entdeckte ich etwas gelbes am Hang. Das schien mir doch ein Zelt zu sein. Hatte es noch einen anderen Wanderer in diese entlegene Gegend verschlagen ?
            Ich bewegte mich also zielstrebig auf das vermeintliche Zelt zu. Durch den Zoom meiner Kamera konnte ich allerdings bald erkennen, dass es sich dabei wohl doch nicht um ein Zelt handelte, sondern um irgendeine Plane und es waren bald auch andere Dinge zu erkennen.
            Es handelte sich hier offenbar um ein samisches Lager. Die gelbe Plane bedeckte einen Stapel Brennholz. Es waren auch Stangen für ein Lavvu aufgestellt. Wann und warum man diesen Ort aufsucht weiß ich nicht. Bestimmt hat es mit der Rentierwanderung zu tun.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0360_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 400,8 KB ID: 3080193
            Samisches Camp

            Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter am Alep Ahpagis und dem dahinter liegenden Fjällplateau.
            Das Kahlfjäll geht hier langsam in ein Birkendickicht über.
            Ich wanderte also weiter entlang des Randes eine Moores und des Birkenwaldes. Hier konnte man am besten vorankommen, vor allem da das Moor zu einem guten Teil ausgetrocknet war und man in den Randbereichen trockenen Fußes entlang gehen konnte.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0368_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 399,7 KB ID: 3080200
            Einfaches vorankommen. Meditative Hügellandschaft
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0373_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 504,2 KB ID: 3080197
            Große Wollgrasfelder

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0371_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 402,8 KB ID: 3080198
            Einsame Birke. Das Hochplateau zum greifen nah.

            Weiter musste ich wieder in den Birkenhain, wo ich dann mein entgültiges Nachtlager aufbaute.
            Am nächsten Tag sollte ich dann also das Ultevis-Duottar Hochplateau erreichen.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0376_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 596,8 KB ID: 3080199
            Angehängte Dateien
            Zuletzt geändert von Intihuitana; 02.10.2021, 15:01.
            Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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            • Ljungdalen
              Fuchs
              • 28.08.2017
              • 1953

              • Meine Reisen

              #26
              Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
              Drei Dinge kann man sich bei einer Sommertour in Lappland echt sparen. Eine Kopflampe, Klopapier und Sonnencreme.
              Kopflampe OK, selbst Ende August noch brauche ich sie eher selten.

              Klopapier naja, jeder kann/mag die Alternativen nicht... Moos und Wasser stimmt, wobei es in höheren Lagen mit ersterem eher knapp werden kann... aber dafür hat man da ja dann Schnee(felder) Aber grundsätzlich +1. War das nicht schon mal ein laaaanges Thema irgendwo in ODS, meine mich zu erinnern?

              Sonnencreme, hm... seitdem ich mal ziemlichen Sonnenbrand hatte (gerade bei windigem Wetter auf kahlen Gipfeln, mit womöglich noch reflektierendem Schnee merkt man das lange nicht) nehme ich immer eine kleine Tube mit. Habe sie sogar in diesem Jahr gebraucht, mit eher durchwachsenem Wetter, aber halt nicht immer.

              Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: DSC_0336_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 267,6 KB ID: 3080181
              Wie heißt diese Pflanze, ich habe sie oft in Mooren gesehen ?
              Zwerg- oder Polarbirke (Betula nana)

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              • chri1
                Dauerbesucher
                • 08.11.2005
                • 512

                • Meine Reisen

                #27
                Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
                Rezept ist simpel. Wasser, Mehl etwas Salz und in meinem Fall das Whey-Protein Pulver, welches ich eigentlich für das Frühstück dabei hatte als Zuckerersatz und dann in der Pfanne mit Öl braten. Wenn man hat, paar Wildbeeren drauf und fertig.
                Noch besser geht es mit Eipulver und Butter, was wir diesmal dabei hatten. Auf dem Titandeckel musste man aber gut mit der Flamme spielen, nächstes Mal versuchen wir wohl einen Stahldeckel zu nehmen, in der Hoffnung, dass die Hitze besser verteilt wird. Der Kaiserschmarrn war auf jeden Fall jeweils ein kulinarischer Hochgenuss, insbesondere mit Blaubeeren drinnen.
                PS zum Braten nehmen wir Kokosfett (die Butter kommt am Schluss nur drüber)
                Zuletzt geändert von chri1; 02.10.2021, 17:27.

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                • berniehh
                  Fuchs
                  • 31.01.2011
                  • 1976

                  • Meine Reisen

                  #28
                  ich hab das mal mit Pfannkuchenmix-Pulver aus dem Supermarkt gemacht, geht auch. Mit Butter braten, viel Blaubeeren rein und mit ner Zucker-Zimt Mischung essen, lecker. Weil die Pfannkuchen aber meistens beim braten am Topf festkleben sind die fast immer automatisch Kaiserschmarren geworden.

                  Super Gegend und schöne Fotos
                  www.trekking.magix.net

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                  • blauloke

                    Lebt im Forum
                    • 22.08.2008
                    • 6713

                    • Meine Reisen

                    #29
                    Interessante Tour, danke dass du uns mit nimmst.
                    Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

                    Kommentar


                    • lina
                      Freak

                      Vorstand
                      Liebt das Forum
                      • 12.07.2008
                      • 39537

                      • Meine Reisen

                      #30
                      Zitat von blauloke Beitrag anzeigen
                      Interessante Tour, danke dass du uns mit nimmst.
                      Dem schließe ich mich an – spannender Ansatz! :-) Ich freu mich auf die Fortsetzung.

                      Kommentar


                      • Taffinaff
                        Dauerbesucher
                        • 03.01.2014
                        • 952

                        • Meine Reisen

                        #31
                        Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
                        Drei Dinge kann man sich bei einer Sommertour in Lappland echt sparen. Eine Kopflampe, Klopapier und Sonnencreme.
                        Aber nicht bei ner Herbsttour Ich war neulich Ende September da unterwegs und kam mit Sonnebrand nach Hause. Nicht dass mich das gestört hätte...

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                        • Intihuitana
                          Fuchs
                          • 19.06.2014
                          • 1802

                          • Meine Reisen

                          #32
                          Also gut also gut. Hätte ich noch schreiben müssen bei meinem Hauttyp.
                          Hier geht leider erst Ende Oktober weiter. Bin ne Weile im Warmen.
                          Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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                          • Mortias
                            Fuchs
                            • 10.06.2004
                            • 1063

                            • Meine Reisen

                            #33
                            Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: DSC_0341_edited.jpg Ansichten: 2 Größe: 295,3 KB ID: 3080189
                            Na wer findet einen sehr bekannten Berg auf dem Bild?
                            Interessant, aus dieser Perspektive habe ich den Skierffe noch nie gesehen. Wirklich spannend, wie Du Dich langsam dem Hochgebirge näherst indem Du Dich durch die Taiga-Wälder kämpfst. Das zeigt mal eine ganz andere Perspektive auf, eben wie Du selbst so schön schreibst "Der ferne Berg am Horizont". Wobei ich nicht weiß, ob ich bei sowas sonderlich viel Spaß hätte. Ich gehöre da eher zur Fraktion der faulen Leute, die nicht schnell genug das Kalfjäll erreichen können, um dort gemütlich zu wandern. Aber das heißt nicht, dass ich Deinen Bericht nicht genießen würde.

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                            • Lhor
                              Gerne im Forum
                              • 01.10.2020
                              • 81

                              • Meine Reisen

                              #34
                              Hallo Intihuitana

                              Habe immer gerne deine Südamerika Touren gelesen. Deine Begeisterung für den Urwald, konnte ich allerdings erst nach einem Besuch im botanischen Garten einigermassen nachvollziehen. Nun bin ich gespannt wie dein Fazit über deine Tour im Norden ausfällt und was du da alles erlebt hast.

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                              • Intihuitana
                                Fuchs
                                • 19.06.2014
                                • 1802

                                • Meine Reisen

                                #35
                                So etwas später als erwartet bin ich aus Marokko zurück, da kann ich hier mal wieder in die Tasten hauen.

                                Das Hochplateau

                                Das Ultevis Duottar Hochplateau war jetzt fast zum greifen nah. Ich musste nur noch einen Teil des trockenen Moores und einen Hang mit Fjällbirkendickicht durchqueren, bis ich auf hoffentlich leicht zu gehendes Terrain stoßen würde. Dieser kleine Gürtel an Dickicht hatte es aber sowas von in sich. Da ich jetzt am hügeligen Hang wanderte, waren die Blöcke entsprechend groß und locker, die Birken wuchsen krüppelig und wild durcheinander und wo man es nicht erwartete tauchte wieder ein Moor auf, dass es zu umgehen oder durchqueren galt.

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: DSC_0377_edited.jpg
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ID: 3088718
                                Noch einmal durchackern bis zur Baumgrenze

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ID: 3088716
                                Ausgetrockneter See

                                Dieser kurze Abschnitt von gerade mal etwas mehr als einem Kilometer zog sich wirklich zu und ich war kurz davor das Skrama raus zu holen um es als Machete zu nutzen.
                                Da dies aber kein tropischer Regenwald ist wo Vegetation innerhalb von ein paar Wochen zurück wuchert, überlegte ich es mir zwei mal und zwängte mich halt durch das Gebüsch.

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ID: 3088721
                                Blick zurück auf viele kleine Seen


                                Relativ geschafft erreicht ich bald die Baumgrenze und kurz danach auch einfaches Terrain des Kahlfjälls. Ich wanderte jetzt in Nordwestlicher Richtung entlang des Hanges des Duolbuk.

                                Ich wollte weiterhin in das Tal einer der Quellbäche der Navdasjahka absteigen um dann zwischen den beiden Bergen Stuor und Gasska Svalak, gen Westen weiter zu marschieren.

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ID: 3088722
                                Hier musste ich absteigen um zwischen den beiden Bergen wieder aufzusteigen

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ID: 3088715

                                Das Vorankommen ist hier um so vieles einfacher als im Waldland und so konnte ich ordentlich km. machen. So einige Quadspuren und Rentiergeweihe zeigen auch, dass hier wieder Rentierweideland ist und weiter westlich wo ich absteigen wollte befinde sich auch eine große Rentierweideanlage.
                                Laut dem Grundsten, handelt es sich beim Duottar Hochplateau geologisch nicht mehr um die Skanden, also dem alten kaledonischen Gebirge, welches für sich ja schon uralt ist, sondern um noch ältere Schichten des Grundgesteins.

                                Man läuft hier also auf den ältesten Gesteinen Europas herum und so fühlt sich die Landschaft auch an. In hunderten von Millionen von Jahren zu einer sanften meditativen Hügellandschaft ohne scharfe Kanten und dramatische Felsabbrüche erodiert, wandert man hier in einer gefühlt zeitlosen Landschaft.

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ID: 3088714

                                Ganz gerade Linien kann man aber selbst hier oben nicht laufen. Auch hier gibt es immer wieder die Gürtel von arktischer Weide, die Feuchtgebiete anzeigen und mühselig zu durchqueren sind. Auch Moore tauchen immer wieder auf, die es zu umgehen gilt.

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ID: 3088719
                                Arktische Weide

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ID: 3088723
                                Nahe dem Pass zwischen den beiden Hügeln

                                Die schneebedeckten Höhenzüge der Skanden kamen immer näher und der Skierffe nahm immer schärfere Konturen an. Morgen würde ich wohl den Sarek erreichen und den zweiten Teil meiner Wanderung begehen.

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ID: 3088724
                                Karlsszepter

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ID: 3088727
                                Nicht mehr weit bis zum Hochgebirge

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ID: 3088725
                                Im Sarek war die Wetterküche am brodeln samt Neuschnee

                                Ich habe nur die Ausläufer der Schlechtwetterphase im Sarek mitbekommen in dene letzten Tagen und war froh noch nicht dort zu sein.

                                Allerdings stellte sich mir erstmal ein neues Hindernis in den Weg. Auf der Karte sah das Plateau bis hin zu den Rentierzäunen relativ flach aus. Was nicht eingezeichnet ist, ist, dass alle Bäche die das Plateau durchqueren, tiefe Schluchten in das Land gegraben haben und wo man denkt die Hochebene und komplett plan, taucht nächste wieder der nächste Graben auf, den es entweder mühselig zu umgehen oder zu durchqueren galt.

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ID: 3088729
                                Es gab etliche dieser Gräben

                                Ich glaube auch dass dies der Tag mit den meisten Flussquerungen überhaupt gewesen ist. Zwar war keiner davon auch nur irgendwie anspruchsvoll und einige konnte ich auch trockenen Fußes übnerschreiten, aber der Prozess immer wieder aufs neue Furtstellen zu finden, gegebenenfalls die Schuhe auszuziehen etc. kostet dann doch einiges an Zeit, wenn man es dauernd machen muss.

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ID: 3088726
                                Schöner See

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ID: 3088730
                                Steppe

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ID: 3088731
                                Am Rentierzaun

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Größe: 449,5 KB
ID: 3088732
                                Einsames Klohäuschen

                                Daher reichte es mir, das Lager nahe an dem Rentierzaun aufzuschlagen, den ich am frühen Abend erreichte. Weder von Menschen noch von Rentieren war hier auch nur die leiseste Spur. Vermutlich alle irgendwo im Sarek/ Padjelanta und kommen dann erst im Herbst wieder.

                                Morgen würde ich dann also das Hochplateau verlassen und in den Sarek hereinspazieren.
                                Angehängte Dateien
                                Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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                                • Freedom33333
                                  Dauerbesucher
                                  • 09.09.2017
                                  • 711

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  Freut mich, dass es hier auch weitergeht.

                                  Ich habe damals in meinem ersten Sarek Urlaub ja auch einen Abstecher auf die Duottar Hochebene gemacht, als ich für den Exit grundsätzlich auf dem Kungsleden laufen musste für den letzten Tag, es aber dort einfach nicht ausgehalten habe und daher einen Exkurs nach Osten gemacht habe dank verbleibendem Reservetag. Mich hatte damals - nach den ganzen Tälern im Sarek und der ständigen links und rechts Begrenztheit - die Weite dieser Hochebene sehr fasziniert. Und die Stille bei einem dort genossenen Sonnenaufgang - so einprägsam, dass ich daraus sogar den Aufhänger meines Berichts gemacht habe. Eigentlich rückwirkend fast erstaunlich, dass ich nach all den tollen Erfahrungen im Sarek ausgerechnet diese Ebene so sehr in Erinnerung hatte. Wäre der Urlaub zu dem Zeitpunkt nicht schon vorbei gewesen, hätte ich damals Lust gehabt, direkt in diese Weite hineinzulaufen.

                                  Daher super mal einen Bericht darüber zu lesen und zu sehen, wie es dort ausgesehen hätte.

                                  Der Blick auf den Skierffe von dort ist auch mal eine tolle Perspektive.

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                                  • Intihuitana
                                    Fuchs
                                    • 19.06.2014
                                    • 1802

                                    • Meine Reisen

                                    #37
                                    Teil II - Ab in den Sarek
                                    Nach 7 Tagen mehr oder weniger wegelos unterwegs, folgte ich nun zum ersten mal wieder einem richtigen Pfad. Die Quadspur verlief parallel mit dem Rentierzaun bis unterhalb der Baumgrenze, wo sich auch eine kleine Sommersiedlung der Sami befindet.

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0418_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 358,1 KB ID: 3107167

                                    An einer alten Kota vorbei ging ich zu den im Wald verstreuten Hütten. Es standen einige Autos herum aber kein Mensch weit und breit. Auf der rechten Seite war ein riesiges, fast schon industrielles Gelände mit Rentiergattern, Rampen und sogar Flutlichtern. Hier muss richtiges big Business sein, wenn im Winter die Tiere zusammengetrieben werden und der ganze Handel, Aufteilung und Schlachtung stattfindet.

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0419_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 463,0 KB ID: 3107168
                                    Hier wohnt niemand mehr

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0421_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 419,5 KB ID: 3107169
                                    Sommersiedlung der Samen

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0422_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 221,9 KB ID: 3107164
                                    Hier wird im Winter Big Business gemacht

                                    Jetzt musste ich ca. die nächsten 5 km. Auf einer breiten Forststraße laufen. Auf der Karte sah das tatsächich nicht so breit aus. Hätte ich das gewusst, wäre ich wohl von Anfang an querfeldein in Richtung Sitoätno gegangen und dann am Ufer wieder zur Brücke. Aber jetzt war es halt so und diese paar km. Würde ich auch noch rumkriegen.


                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0425_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 209,7 KB ID: 3107170

                                    Mir ist das zwar schon öfter aufgefallen, aber hier trat es zum ersten Mal als richtiger Kontrast zum Vorschein. So sehr ich Wälder liebe und auch wochenlang durch sie auf kleinen Pfaden oder ganz weglos wandern könnte, so langweilig wird derselbe Wald, wenn man auf einer Forstautobahn an ihm vorbei geht, denn durch ihn kann man das kaum noch nennen. Es ist eher so als ob man an einer Fototapete vorbei läuft.
                                    Jetzt nach diesen 7 Tagen im Urwald ist mir das erst recht aufgefallen. Vielleicht sind deshalb so viele Wanderwege in Deutschland auch so langweilig, weil man halt auch so viel auf diesen Forststraßen herumläuft.

                                    Die Forststraße trifft hier genau auf den Parkplatz vor der Brücke am Sitoätno. Hier begegnete ich den ersten Menschen seit meinem Aufbruch in Porjus. Es war so einiges los. Leute gingen in den Park oder kamen heraus, einige Camper waren auch dort.
                                    Vielleicht kam es mir auch nur so betriebsam vor, weil ich jetzt so lange alleine war.
                                    Nach einer kleinen Pause ging es nun also über die Brücke über den mächtigen Sitoätno auf dem Waldweg in Richtung Aktse, welches mein heutiges Ziel werden sollte.


                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0427_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 292,3 KB ID: 3107166
                                    Sitoätno

                                    Die Wanderung dorthin verlief relativ ereignislos. An der Bootsanlegestelle habe ich eine kleine Pause gemacht und mich mit einem schwedischen Vater und seiner Tochter unterhalten und von ihnen noch ein paar Tipps erhalten, da er schon oft im Sarek unterwegs war.
                                    Hier könnte man sich mit dem Boot bis nach Aktse bringen lassen um sich die nächsten 6 km. Durch den Wald zu sparen.


                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0431_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 235,6 KB ID: 3107171
                                    Der Skierffe rückt immer näher

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                                    An der Anlegestelle

                                    Für 350 Kronen wäre mir das aber erstens viel zu teuer und zweitens bringt man sich dann ja um den schönen letzten Abschnitt bis nach Aktse. Der Wald wirkt hier schon alpiner. Auf der rechten Seite kommt immer wieder die Bergwand des Njunjes, zwischen den Bergen zum Vorschein und man überquert das eine oder andere schnell fließenden Bergbächlein.
                                    Hier fand ich auch die Reste eines Rentieres. Ob es wohl von einem Bären oder Vielfraß erlegt wurde und das auch noch so nah am Weg?


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                                    Sehr unterholzreicher Bergwald

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                                    Das Waldstückchen um Aktse erwies sich als schlimmste Mückenhölle bisher als sputete ich mich zu den Hütten zu kommen.
                                    Am frühen Nachmittag erreichte ich also den Bergbauernhof Aktse, welches malerisch zu Füßen der großen Berge liegt.
                                    Etwas weiter Hangaufwärts liegen die Hütten für Wanderer, ein kleiner Shop und eine Küche.


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                                    Richtig Betrieb herrscht hier durch den Kungsleden, welcher genau hier vorbei geht und auch dem Skierffe, welchen viele als alleinige Attraktion besuchen, eine Nacht bleiben und dann wieder abziehen.
                                    Nach all der Zeit alleine, war es hier auch mal wieder schön unter Leuten zu sein und sich mit anderen Wanderern die aus aller Welt kamen. Es waren einige interessante Leute dabei, eine süße moldawisch-Norwegerin, die mich noch nach Umea eingeladen hatte, ein russischer Archäologe, mit dem ich interessante Gespräche führte und eine lustige Gruppe von Göteborg-Citykids, die zum ersten Mal in der Wildnis waren und mehr Party im Kopf
                                    Ich war etwas in Redelaune und beschloss die Nacht hier zu verbringen und ließ direkt 50 Euro für Bier da.


                                    Der nächste Morgen begann direkt mit einem Aufstieg. Das Wetter hatte gewechselt und es war schwül warm. Die Mücken kamen aus allen Löchern gekrochen. Man konnte also wählen in langer Kleidung eingepackt sich einen abzuschwitzen oder in kurzer Kleidung zur Mückenmahlzeit zu werden. Ich trug ne Ladung NoBite auf und wählte zweiteres Schicksal. Das trieb mich auch dazu an, möglichst rasch hier hochzukommen und über die Baumgrenze zu gelangen.

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                                    Mückenparadies


                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_43633.jpg Ansichten: 3 Größe: 366,7 KB ID: 3107177 Arznei-Engelwurz

                                    Auf dem Weg zum Skierffe ergaben sich einige tolle Fotomotive mit beindruckenden Felsen und den Bergen im Hintergrund.

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                                    Endlich oben

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                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0454_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 281,1 KB ID: 3107186
                                    Wenn dies mal kein heiliger Samifelsen ist...

                                    Unterhalb des Skierffe ließ ich mein Gepäck und wanderte nur in leichter Kluft nach oben, um mir das vermutlich beeindruckendste Panorama in Schweden anzusehen.
                                    Der Blick auf das Rapadelta ist wirklich atemberaubend. So eine schöne Flusslandschaft habe ich glaube ich noch nie gesehen Zumindest nicht so aus der Vogelperspektive.
                                    Ich verbrachte eine gute Stunde damit mit meinem Kamerazoom die Sümpfe und Flüsse nach Bären und Elchen abzusuchen, die man hier angeblich gut beobachten kann. Leider war ich jedoch erfolglos.


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                                    "The view"

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                                    Blick in den Park

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                                    Blick von der Abbruchkante direkt nach unten

                                    Es ging also auf der Hochroute in den Sarek weiter. Heute sollte es nicht mehr all zu weit gehen. Das Hochplateau, welches direkt nordwestlich hinter dem Skierffe liegt, war ein guter Ort zum Zelten. Etwas bucklig, aber letztendlich fand ich dann einen sehr schönen Spot, mit auch großartiger Aussicht, direkt auf das vergletscherte Barddemassiv.

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                                    Entlang der Hochroute

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                                    Goldregenenpfeifer. Ihr typischer Ton begleitet einen oft auf den Hochebenen

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                                    Barddemassiv

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                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0498_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 395,1 KB ID: 3107198
                                    Solarpanel tat seinen Dienst erstaunlich gut auch so weit im Norden

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0496_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 129,6 KB ID: 3107193

                                    Besonders der Blick auf den nun vergoldeten Rapa im Abendlicht mit dem Inselberg Namasj erschuf eine ganz besondere und spezifische Stimmung.

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                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0502_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 135,9 KB ID: 3107200

                                    Nicht ins Tal abzusteigen, sondern auf der Hochroute zu bleiben heißt es im Grundsten. Man soll dort am westlichen Hang des Gierdogistjahkka bleiben, aber nicht zu tief absteigen, da man sonst in zu steiles Gelände kommt. Wie tief, tief ist wurde nicht wirklich erwähnt, ich ließ mich hier aber von einem recht gut ausgetrampelten Pfad täuschen. So viele Pfade gibt es ja nicht im Sarek,also wird dies schon der Hauptweg nach Norden sein dachte ich mir. Allerdings wunderte ich mich, dass es immer tiefer wurde und die Felswand zu meiner rechten immer höher und steiler wurde. Gar nicht mehr weiter ging es dann, als ich um die Ecke bog und an einer Steilstufe ankam, wo ich schon den Wasserfall, des Bergbaches sehen konnte.

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                                    Dieser Pfad hat mich getäuscht

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                                    Hier ging es nicht mehr weiter


                                    Das war schon alles arg steil und ein Vorwärtskommen gab es mit dem Riesenrucksack hier beim besten Willen nicht. Ich musste wohl oder übel den langen Weg zurück antreten.
                                    Es schien mir aber so dass man hier mit ein wenig kraxelei zumindest nach oben kommen könne, probierte zuerst ohne Rucksack aus und fand eine halbwegs machbare Stelle mit guten Griffen und Trittmöglichkeiten. Es war nicht ganz ungefährlich hier mit dem Gepäck hochzuklettern, aber zumindest war das Gestein trocken und fest. Bei Regen hätte ich das sicherlich nicht gewagt.


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                                    Hier musste ich hoch klettern

                                    Der Wetterwechsel just als ich in den Sarek kam, kam mir nicht nur deshalb sehr gelegen, sondern auch wegen der wunderbaren Aussicht, die ich hier auch die noch teilweise Schneebedeckten Berge und das tiefe Rapadalen werfen konnte. (Andere Wanderer, die ich später traf, waren genau in der Schlechtwetterwoche unterwegs und waren erstaunt, dass es im Sarek sogar auch Berge gibt).
                                    Die Kletterei hinter mich gebracht ging es nun in das steil eingeschnittene Bachtal, welches es zu überqueren galt.

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                                    Einfache Querung

                                    Von nun an wollte ich nicht mehr so nah an den Hang gehen, um das nächste Klettererlebnis herauszukitzeln. Auf dem Hochplateau war das weitere vorankommen recht einfach. Immer wieder hieß es kleine Bäche zu überqueren, die aber nicht der Rede wert waren. Geradezu ging es auf das Skarki Massiv, wo oberhalb der Schlucht des Alep Vassjajagasi einige Plateaus zum Zelten waren.

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                                    Unterwegs auf der Hochroute

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                                    Eine Gruppe von Schneehühnern versteckte sich unter dem Stein

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                                    Gletscherhahnenfuß, Das letzte Bollwerk der Blütenpflanzen gegen das ewige Eis

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                                    Ich würde sagen, dies war wohl der schönste Zeltplatz der ganzen Tour. Zwischen Bieloriehppe und Skarki schlängelt sich der glietzernde Rapa in seinem tiefen Tal, während im Hintergrund geheimnisvoll die fernen Berge des Alkatjmassives thronen. Alles noch garniert mit den Sonnenstrahlen der Nachmittagssonne. Ja hier konnte man es aushalten.
                                    Ich hatte mir überlegt am späten Abend noch hoch zum Gletscher des Skarki zu gehen, hab es mir dann aber anders überlegt, da sich die Schlucht des Alep Vassjajagasi doch tiefer in die Landschaft gräbt als ich erwartet hatte.


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                                    Was für eine Szenerie

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0544_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 239,6 KB ID: 3107214
                                    Skarki-Gletscher

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                                    Sonnenaufgang um drei Uhr Morgens

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0557_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 141,5 KB ID: 3107216
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC_0561_edited (Copy).jpg Ansichten: 0 Größe: 345,1 KB ID: 3107217
                                    Wolkenfreier Hochsommertag
                                    Angehängte Dateien
                                    Zuletzt geändert von Intihuitana; 15.01.2022, 11:16.
                                    Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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                                    • berniehh
                                      Fuchs
                                      • 31.01.2011
                                      • 1976

                                      • Meine Reisen

                                      #38
                                      Super Gegend und Hammer Fotos, insbesondere die Hochroute übers Rapadalen. Ich war damals ja vom Skierfe runter ins Rapadalen gestiegen und am Fluss entlang talaufwärts gewandert.


                                      Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
                                      [SIZE=16px]

                                      [FONT=Calibri]Mir ist das zwar schon öfter aufgefallen, aber hier trat es zum ersten Mal als richtiger Kontrast zum Vorschein. So sehr ich Wälder liebe und auch wochenlang durch sie auf kleinen Pfaden oder ganz weglos wandern könnte, so langweilig wird derselbe Wald, wenn man auf einer Forstautobahn an ihm vorbei geht,
                                      da würde ich mal sagen hundertprozentige Zustimmung Das würde ich genauso sehen.

                                      Könntest Du vielleicht mal paar Sätze zu Deinem Solarpanel sagen, z.B. Marke, Gewicht oder wie lange es braucht ein Fotoakku zu laden etc.... Du scheinst ja ganz zufrieden damit zu sein, jedenfalls laut dem Text unter dem Foto.
                                      Nach meinem Fehlkauf beim letzten Mal hatte ich ja erstmal die Schnauze voll von Solarpanels. Aber nun bin ich wieder am überlegen mir für die nächste Reise wieder eins zuzulegen.
                                      www.trekking.magix.net

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                                        • 02.08.2005
                                        • 407

                                        • Meine Reisen

                                        #39
                                        Schöner Bericht und tolle Fotos - und der abgebildete Vogel ist ein Goldregenpfeifer.
                                        Kuckuck

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                                        • Intihuitana
                                          Fuchs
                                          • 19.06.2014
                                          • 1802

                                          • Meine Reisen

                                          #40
                                          Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
                                          Super Gegend und Hammer Fotos, insbesondere die Hochroute übers Rapadalen. Ich war damals ja vom Skierfe runter ins Rapadalen gestiegen und am Fluss entlang talaufwärts gewandert.
                                          War ich auch zwischenzeitlich am überlegen, aber da ich jetzt in der letzten Woche fast durchgehend Wald hatte, wollte ich diesmal lieber die Höhen erkunden. Für nächstes mal wäre die Route sicherlich interessant, oder gar die Südseite des Rapadalen, die sehr schwer sein soll.


                                          Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
                                          Könntest Du vielleicht mal paar Sätze zu Deinem Solarpanel sagen, z.B. Marke, Gewicht oder wie lange es braucht ein Fotoakku zu laden etc.... Du scheinst ja ganz zufrieden damit zu sein, jedenfalls laut dem Text unter dem Foto.
                                          Nach meinem Fehlkauf beim letzten Mal hatte ich ja erstmal die Schnauze voll von Solarpanels. Aber nun bin ich wieder am überlegen mir für die nächste Reise wieder eins zuzulegen.
                                          Ich habe das Anker Power Port Solar 21W 2Port Ladegerät. Ich war auch etwas skeptisch ob es bei der schwachen Sonne im Norden überhaupt funktioniert, aber es hat imho eine sehr gute Leistung gebracht für den Breitengrad. Ein zwei Drittel entladenes Handy war in unter einer Stunde wieder voll. Kamera oder GoPro Akkus ließen sich auch gut laden. Hab aber keine Stoppuhr angehalten um da konkrete Daten zu erheben.
                                          Hatte es dann noch mal im Oktober in Marokko und in der Wüste konnte ich zwei Geräte gleichzeitig wie an der Steckdose laden.

                                          Schöner Bericht und tolle Fotos - und der abgebildete Vogel ist ein Goldregenpfeifer.
                                          Kuckuck
                                          Ich weiß jetzt ehrlichgesagt gar nicht warum ich da jetzt Flussregenpfeifer geschrieben habe. Aut0matismus beim schreiben, wer weiß.
                                          Aber danke für den Hinweis, habs geändert.
                                          Russian Roulette is not the same without a gun. - Lady Gaga

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