[DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark

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  • Psychovm

    Erfahren
    • 06.07.2013
    • 237

    • Meine Reisen

    [DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Moin moin,

    endlich war es soweit. Die Zeit bis zum Start der Tour kam mir ewig lange vor. Geplant war eine knappe 500km lange Tour durch Dänemark.
    Für diese Tour habe ich mir noch extra einen Fahrradanhänger besorgt( Qeridoo QX ) und noch neue Schuhe ( The North Face - Ultra Hike GTX ).



    Nachdem zu Hause alles gepackt war fuhr ich mit dem Fahrrad zum Bahnhof denn Treffpunkt war der Heider Bahnhof wo ich auf Alex wartete.



    Pünktlich kam dieser mit dem Zug und wir luden unsere Fahrräder in den Zug ein und fuhren Richtung Norden.


    In Husum mussten wir das erste mal umsteigen. Leider hatte unser Zug schon ein paar Minuten verspätung sodass wir unseren Anschluss leider verpassten.

    Somit hatten wir eine Sunde Zeit und tranken Kaffee und schnacken über unsere weiteren Pläne.

    Dann ging es endlich weiter und wir gegen frühen Nachmittag in Flensburg an.

    Hier sollte unsere Tour auch schon starten. Die Fahrräder haben wir im Zug mit unseren GPS-Geräten ( Alex: Falk Lux32 & Garmin GPSMAP®64st ) ( Tim: Falk Ibex & GarminOregon® 650)bestückt und waren somit sofort Einsatzbereit.

    Kurz vor dem losfahren gab es noch ein kleines Startfoto und wir radelten auch schon los durch die Flensburger Innenstadt.


    Leider machten meine GPS-Geräte noch keine gute Figur und taten sich mit dem Routing bzw. mit dem GPS-Empfang ein wenig schwer.
    Nach ca. 2-3 Kilometer waren dann aber auch sie voll im Gange und die Tour nahm ihren lauft Richtung dänische Grenze.

    Bei eintreffen an der Grenze machten wir noch ein "Abschiedsfoto" und stellten unsere Smartphones aus weil wir auf unserer Tour nicht "gestört" werden wollten.

    Nachdem ich mich mit meinen neuen Anhänger arragiert habe, da es doch ein wenig umständlich bzw. ungewohnt war damit zu fahren, kamen wir gut voran und näherten uns unseren Ziel unaufhaltsam.

    Auf dem weg zum Basislager machten wir diverse Dosen. Einige anspruchsvoll die anderen weniger Interessant daher gehe ich nun nicht weiter auf die Dosen ein.

    Gegen Abend erreichten wir dann nach ca. 36,4km und ein paar Stunden Fahrt unser Basislager welches sich ca. 1,5km östlich von Aabenraa am Aabenraa Fjord befand.




    Hier schlug Alex sein Zelt auf während ich mich ums Feuer kümmerte.

    Da wir schon in unseren Rollen aus vergangenden Expeditionen sind, kennen wir beide die Abläufe und machen uns jeweils an die Arbeit.


    Zum Abendbrot gab es vegane Würstchen mit Brot und als Nachtisch noch Hot°CanCremiger Reisbrei.





    Nachdem wir gegessen hatten, machte ich uns noch einen Tee und danach ging es dann auch schon in die Schlafsäcke.





    Mein Schlafplatz musste ich noch kurz vorher umplatzierenweil direkt über mir ein abgeknickter Ast nur noch so im Wind baumelte und ich ihn Nachts nicht auf den Kopf bekommen wollte.


    Nachdem nun alles fertig war und die Fahrräder sicher verschlossen am Baum standen ging auch ich in den Sack.

    Der nächste morgen begrüßte uns mit der aufgehenden Sonne und wir machten uns ans Frühstück.

    Auf der Speisekarte stand Kokosmüsli mit Milch + Biokaffee den Alex noch kurz vor der Tour besorgt hat.







    Nachdem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen, luden alles auf die Fahrräder, reinigten den Platz und fuhren gegen kurz nach 08:00Uhr weiter Richtung Norden zu unserem nächsten Ziel.

    Fortsetzung folgt...

    Hier ist noch unsere Route: Google Maps
    Hier findet ihr noch weitere Bilder: OneDrive
    Hier ein Artikel von Alex: GC500DK Dänemark-Tour Etappe 1.

    Greetz
    Zuletzt geändert von Psychovm; 08.05.2014, 10:23.
    [ Photographie - Expedition - Geocaching - Blog ]

  • Psychovm

    Erfahren
    • 06.07.2013
    • 237

    • Meine Reisen

    #2
    [DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark - Etappe 2

    Moin moin,

    Nachdem ich eine herrliche Nacht unter freiem Himmel verbracht habe weckten mich schon sehr früh am Tage die vielen Vögel in den Bäumen. Es wurde sich noch ein zwei mal umgedreht bis mich letztendlich Alex aus den Schlafsack schmiss und sagte das wird bald aufbrechen müssten.




    Noch sehr müde krabbelte ich aus meinen Schlafsack. Die versteckte Sonne noch hinter dem Horizont während wir anfingen uns frisch zu machen.
    Nun muss erst mal Kaffee her.

    Gesagt getan. Alex hatte noch extra vor der Tour Biokaffee von Globetrotter besorgt den man direkt in der Verpackung zubereiten kann.

    Dazu öffnet man diese an der oberen Markierung und kippt das heiße / kochende Wasser in die Tüte, ein wenig ziehen lassen und man kann den fertigen Kaffee aus einer kleinen Öffnung an der Seiten ausschenken.
    Sicherlich nicht schlecht aber für mich war der Kaffee ein wenig zu "dünn" was aber eher an der Zubereitung liegt als am Kaffee selber.


    Ich trinke lieber starken Kaffee der mich so richtig wach machen muss, der Löffel muss im Kaffee stehen bleiben
    Zum Frühstück gab es heute "Knusper Kokos Müsli" und ein wenig Brot mit veganen Aufstrich.

    Langsam kam die Sonne hinter dem Horizont hervor uns wir konnten einen schönen Sonnenaufgang über dem Aabrena Fjord beobachten.


    Währenddessen fingen wir allmählich an unsere Nachtlager abzubauen und packen sie auf unsere Fahrräder.
    Viel hatte ich nicht einzupacken denn ich schlief einfach nur in meinem Biwaksack. Diese Methode bevorzuge ich immer noch am liebsten.
    Isomatte aufpumpen, Schlafsack in den Biwaksack und fertig ist das Nachtlager.

    Nachdem nun alles eingepackt war, das Lager geräumt und entmüllt wurden ist ging es los Richtung Norden.
    Grobes Ziel lag westlich von Vjele in ca. 90km Entfernung.
    Dieses sollte unsere erste Große Etappe werden. Keiner von uns vor zuvor so viele Kilometer auf dem Fahrrad. Vor allem nicht an einem einzigen Tag.
    In meiner Jugendzeit bin ich mal 150km gefahren welches sich aber auch auf öffentliche Verkehrsmittel beschränkte.

    Langsam kamen wir aus dem Quark und fuhren mit ca. 20km/h Durchschnittsgeschwindigkeit gen Norden.
    Die Sonne strahlte uns dabei vom Osten aus an und der Wind blies mit lauen Lüftchen aus dem Westen.
    Besser kann es gar nicht laufen. Die Fahrräder liefen gut, das Wetter lud nur so zum radeln ein und die Stimmung war hervorragend.

    Wir lachten, schnackten und genossen einfach nur den Tag.
    Zwischendurch wurde immer mal wieder angehalten um hier und da eine kleine Dose einzusammeln um dann wieder Richtung Norden zu radeln.
    In Haderslev wurde dann gegen ca. 10:30Uhr die erste größer Pause eingelegt.

    Wir fühlten unsere Trinkflaschen mit frischen Leitungswasser auf und aßen eine Kleinigkeit von unserem Proviant.

    Lange verweilten wir nicht denn es lagen noch zirka 2/3 der Strecke vor uns.


    Immer weiter, immer weiter Richtung Norden führte uns unsere Route.
    Über Wiesen und kleineren Orten bis nach Kolding welches wir ca. gegen frühen Nachmittag erreichten.

    Zeit für eine nächste größere Pause.
    Wir schuben unsere Fahrräder gemütlich durch die Innenstadt und genossen weiterhin die gute Stimmung sowie das Wetter.
    Auch hier wurden wieder ein ganz paar Dosen von uns inspiziert und wir verewigten uns in das Logbuch.
    Lange konnten wir auch hier nicht bleiben denn das letzte Stück sollte auch noch abgefahren werden.

    Also ging es wieder raus auf die Fahrräder, weiter gen Norden Richtung Vjele.

    Wann wir letztendlich ankamen kann ich gar nicht mehr sagen.
    Ich vermute es muss zirka 18-20 Uhr gewesen sein denn die Sonne war noch nicht hinterm dem Horizont verschwunden.
    Unser heutiges Lager war vom Platz her nicht das schönste, wir mussten quasi auf einen kleinen Waldweg nächtigen der zum zelten freigegeben wurde.
    Keine Bänke geschweige denn Tische standen hier zur Verfügung. Dieses störte uns recht wenig da wir doch sehr erschöpft von der zweiten Etappe waren.

    Schnell wurden die Zelte aufgeschlagen, das Abendessen zubereitet und danach wurde sich noch mit speziellem Kühlgel eingeschmiert bevor es ins Bett ging.

    Aufgrund das ich am frühen morgen meine Kamera in den tiefen meines Hängers verstaut hatte gibt es leider von dieser Etappe nur sehr wenig Bilder daher empfehle ich es euch bei Alex in die Galerie zu schauen.

    Fortsetzung folgt...

    Hier ist noch unsere Route: Google Maps
    Position vom Lager: Google Maps
    Hier ein Artikel von Alex: GC500DK Dänemark-Tour Etappe 2.


    Greetz
    Zuletzt geändert von Psychovm; 09.05.2014, 14:35.
    [ Photographie - Expedition - Geocaching - Blog ]

    Kommentar


    • Psychovm

      Erfahren
      • 06.07.2013
      • 237

      • Meine Reisen

      #3
      [DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark - Etappe 3

      Moin moin,

      Früh morgens und nach gefühlten 3std in meinem Zelt wurde ich sanft von Alex geweckt. Die Nacht ist vorbei und es ist Zeit um aufzustehen.
      Die gestrigen ~90km von der zweiten Etappe haben mir doch mehr zugesetzt als ich es am Abend vermutet habe denn ich schlief so fest das ich in der Nacht gar nicht mehr wach wurde.

      Der erste Blick mit halb offenen Augen aus meinem Zelt ließ mich darauf schließen das wir scheinbar eine sehr kalte und feuchte Nacht hatten.

      In der Luft konnte man gut den morgendlichen Tau sehen und ich wusste das es gleich draußen dezent unangenehm wird.

      Aber all das nützt nichts, raus aus den Schlafsack, hinein in die kalte Kleidung und raus aus dem Zelt.

      Kaum war ich aus meinem Zelt musste ich erst mal ein kleines bisschen "Joggen" gehen um in Fahrt zu kommen.
      100m hin und 100m Meter zurück und mein Körper hatte sich an die Kälte gewöhnt und durch meinem Körper floss das dadurcherwärmte Blut.

      Alex, der diese Prozedur schon längst hinter sich hatte . hatte zum Glück schon das Wasser auf dem Herd und es gab kurze Zeit später den ersten Kaffee.


      Frühstück viel wie gewohnt aus. Müsli mit Milch und dazu ein, zwei Scheiben Schwarzbrot mit Aufstrich.

      Viel Zeit hatten wir uns nicht genommen denn heute Stand die große Ost-West Passage auf dem Zettel.

      Die großen Ost-West Passage bedeutet nichts anderes als von der Ostküste zur Westküste zu fahren.
      Nachdem wir unser Camp abgebaut haben und wieder alles auf unserem Fahrrädern verstaut hatte ging es auch schon zügig zu.
      Grobes Ziel für heute war Skjern welches am süd-östlichen Zipfel vom großen Ringkøbingfjord liegt.
      Unsere Strecke verlief über Billund wo wir in geringer Entfernung vom Legoland vorbei kamen sowie durch die herrliche Landschaft zwischen Grindstedt und Sønder-Omme.
      Diesen Tagesabschnitt empfand ich als besonders herrlich denn er führte über eine Schotterpiste die Kilometerlang über Feld, Flur sowie durch dichte Nadelwälder führte.

      Nach einen kleinen Cache in Sønder-Omme und der damit verbundenen kleinen Pause radelten wir auch schon wieder weiter Richtung Tarm.
      In Tarm angekommen fühlten wir uns auf dem örtlichen Friedhof unsere Wasservorräte auf sowie unseren 5l Kanister um im Lager ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben.
      Auch wenn es sich etwas komisch anhört, Friedhöfe sind aber auch solchen Touren die besten Wassertankstellen die es gibt, denn es gibtFriedhöfe schon in den kleinsten Ortschaften und Verfügung meistens über Toiletten oder aber über Wasserhähne um die Blumen für die verstorbenen zu gießen.

      Weiter ging es nun Richtung Lager welches sich inunmittelbarer Nähe vom Flussdelta des Skjern-A befindet.

      Der Fluss Skjern Å ist in vieler Hinsicht einzigartig in Dänemark:
      • Er ist der wasserreichste Fluss des Landes.
      • An der Mündung in den Ringkøbing Fjord finden Sie das einzige Flussdelta des Landes, das durch Nordeuropas größtes Renaturierungsprojekt wieder erschaffen wurde.
      • Im Skjern Å lebt Nordeuropas einziger ursprünglicher, wildlebender Lachsstamm. Der Skjern Å-Lachs kann über 20 kg wiegen und jeder Angler träumt davon ihn an den Haken zu bekommen. Kürzlich hat sich herausgestellt, dass der Skjern Å-Lachs auch der Lachs ist, der am längsten wandert - bis nach Spitzbergen.

      Als wir dort bei besten Wetter angekommen sind waren wir erstaun wie schön es hier ist.
      Ich befinde mich nun ja schon eine ganze Menge in der Natur aber dieser Platz ist wirklich besondern. Nicht nur wegen der zwei Hütten die zum Übernachten eingerichtet worden sind sowie den Lagerfeuerplatz vor diesen Hütten.
      Ein es ist die Lage dieses Platzes.

      Das Flussdelta bietet sehr vielen Vögeln eine Heimat und lädt somit zum beobachten ein.
      Ebenso überwältigend ist die Lage und die damit verbundene Ruhe die dieses Delta ausstrahlt.
      Ich kann nur jedem empfehlen der hier vorbeikommt eine längere Pause einzulegen und sich Zeit für die atemberaubende Natur zu nehmen.

      Am Lager selber ging wieder alles von Hand und jeder bereitete seinen Schlafplatz vor, Isomatten wurden aufgepumpt, Schlafsäcke wurden ausgerollt und die Zelte wurden zum trocknen aufgehängt da sie noch ordentlich nass vom morgen waren.




      Während des trocknen der Zelte vertrieb ich mir die Zeit mit Holz hacken sowie den Vorbereitungen für den Hobo.
      Zwischenzeitlich nutze ich / wir das schöne Wetter um Produktfotos von unseren Geräten zur Verfügung gestellten Geräten zu machen.














      Froh war ich über den gepflegten Rasen den wir im Lager hatten. Somit konnte ich aus meine Schuhen raus und Barfuß laufen, denn Barfuß finde ich persönlich immer noch am schönsten.
      Einfach herrlich.



      Langsam aber sicher kam die Nacht undich machte noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang sowie eine kleine Timelapse als wir uns in die Schlafsäcke zurück zogen.






      Zum Glück fand ich in dieser Nacht einen nicht zu tiefen Schlaf und wurde gegen ca. 01:00Uhr wieder wach.
      Ich war erstaunt.
      Wir Abends noch ein herrlichen Blick über die Felder hatten, säumte nun der Himmel voller Sterne.
      Diesen Anblick musste ich einfach festhalten und krabbelte aus meinem Schlafsack, zog mich an und fing an zu fotografieren.

      Durch die gelben Leuchten in Dänemark war der ganze Himmel in einen geblichen Ton gestrichen.
      Am Himmel konnte ich durch einen riesigen Zufall noch einen Satelliten beobachten und ihn auf zwei Fotos festhalten.



      Aufgefallen ist mir dieser nur weil er eine direkte Umlaufbahn hatte sowie in einen Intervall von ca. 10sek so grell aufblitze das man ihn nicht übersehen konnte.
      Um welchen Satelliten es sich gehandelt hat kann ich hier an dieser Stelle leider nicht sagen.
      Dennoch, für mich war es ein sehr beeindruckendes Erlebnis.
      Desweiteren habe ich auch noch vom Sternenhimmel eine kleine Timelapse gemacht.

      (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

      Nachdem die Timelapse abgeschlossen war, legte auch ich mich wieder in den Schlafsack und schlief sehr sanft die letzten Stunden um wieder von Alex geweckt zu werden.

      Fortsetzung folgt...

      Hier ist noch unsere Route: Google Maps
      Hier findet ihr noch weitere Bilder: Klick mich
      Position vom Lager: Google Maps
      Hier ein Artikel von Alex: GC500DK Dänemark-Tour Etappe 3.

      Greetz
      Zuletzt geändert von Psychovm; 12.05.2014, 12:23.
      [ Photographie - Expedition - Geocaching - Blog ]

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      • Psychovm

        Erfahren
        • 06.07.2013
        • 237

        • Meine Reisen

        #4
        [DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark - Etappe 4

        Moin moin,

        nach einer herrlichen Nacht unter einen schönen Sternenhimmel wachte ich diesen morgen auf und konnte der herrlichen Sonnenaufgang beobachten.Meine Kamera lag zum Glück noch in Reichweite und ich machte die ersten Aufnahmen von diesem herrlich Tag.




        Durch meine Bewegungen im Schlafsack wachte Alex kurze Zeit später auch auf und genoss mit mir die aufgehende Sonne.


        Genau so einen Start in den Tag wünscht man sich auf jeder Tour. Alles wirkt wie eingefroren, still und für die Ewigkeit.
        Einfachherrlich und schwer in Worte zu fassen.


        Nachdem sich nun die Sonne vor uns aufstieg wurde es auch für uns Zeit aus unseren Schlafsäcken hinaus zu steigen und mit der morgendlichen Routine den Tag zu starten.

        Alles beim alten, Müsli + Milch und Brot, dazu heißen Kaffee.

        Auf unserem heutigen Plan stand die riesige Ringkøbing Umrundung an.Der Ringkøbing Fjord ist mit 300 km² Fläche der größte Küstensee Dänemarks. Der Brackwassersee ist etwa 30 km lang, 12 km breit und durchschnittlich nur 1,5 m tief.

        Vor Rund zirka 10 Jahren war ich das letzte mal in dieser Gegen und freute mich schon während der ganzen Tour auf diese Etappe.Früher waren wir hier "Dauercamper" und somit kannte ich mich hier sehr gut aus.

        Erstes große Ziel war der namensgebende Ort Ringkøbing.
        Auf den Weg dorthin kamen wir durch einige kleine Ortschafften in der wir unter anderem uns mit leckerer Marmelade eindecken konnten.
        In Ringkøbing selber angekommen suchten wir die Innenstadt auf um für mich nach einen kleinen Fotoladen zu suchen.
        Während meiner gestrigen Timelapse verabschiedete sich nämlich mein letzter Akku für meine Kamera und ich Dussel habe leider mein mobiles Ladegerät zu Hause vergessen.
        Als wir einen Laden gefunden haben und mein Akku dort geladen werden konnte suchten wir uns noch ein kleines Café und tranken dort natürlich einen Kaffee.

        Natürlich konnten wir hier auch nicht zu lange verweilen denn unsere Tour sollte noch sehr lange werden.
        Nachdem nun mein Akku ein wenig Ladung bekommen hatte startet wir wieder mit unserer Tour und fuhren schön an der Küste das Fjords entlang Richtung Søndevig.

        Hier blieb leider keine Zeit für eine Pause und somit mussten wir an Søndervig einfach vorbei radeln.
        An dieser Stelle hatten wir den nördlichsten Punkt auf unserer Tour erreicht und es sollte ab dieser Stelle nur noch südlich gehen.

        Nächstes Ziel war nun Hvide Sande.
        Hvide Sande ist als fünftgrößter Fischereihafen Dänemarks überwiegend durch die Fischereiindustrie sowie den Tourismus geprägt.

        Dort angekommen suchten wir uns an der Schleuse eine kleine ruhige Ecke und bereiteten uns unser Mittagessen zu.
        Unser Mittagessen bestand vorwiegend aus Nudeln mit einer Soße.

        Viel war es nicht aber es tat gut wieder eine Kleinigkeit im Magen zu haben. Als Nachtisch gab es dann noch eine leckere Cola und ein paar Kekse die Alex im Supermarkt besorgt hatte, während ich auf unsere Fahrräder aufpasste.


        Nach dieser gut tuenden Pause machten wir uns auf weiter Richtung Süden zu radeln. Ziel war nun Nymindegab.
        Auf den Weg dorthin fuhren wir durch die atemberaubende Landschaft die ich je mit meinen Fahrrad gefahren bin.
        Die Rede ist von der Nehrung Holmsland Klit.
        Sie ist etwa 30 km lang und zwischen 2 Kilometer und wenigen hundert Meter breit.

        Auf einem schmalen Sand / Schotterweg ging es durch die sandige Dünenlandschaft Dänemarks.
        Ich hatte das Gefühl wir waren heute ganz alleine auf den Pfad unterwegs. Nur die kleinen Ortschaften erinnerten mich daran das wirim zivilisierten Gebiet sind. Obwohl wir noch in Ringkøbing und Hvide Sand durchgehend deutsche Touristen getroffen haben war es auf diesem Abschnitt sehr ruhig.

        Nach einem herrlichen Nachmittag erreichten wir Nymindegab und besuchten dort das Museum um eine kleine Pause und Briefing einzulegen.
        Es stand nämlich noch folgender Punkt auf der heutigen Agenda.
        Wo genau wird heute unser Basislager liegen.

        Ein kurzer Blick in meinem Reiseführer und die Frage war geklärt und somit konnte die Reise weiter Richtung Süden verlaufen.
        Jetziges Ziel liegt nun ein paar Kilometer nördlich oberhalb des Langsø einem kleinen See.

        Auf unser Tour dorthin haben wir uns noch an einen kleinem Bauernhof Kartoffeln und Wasser besorgt.
        Hier war meiner Hunger allerdings schon so groß das ich erst mal zwei Kartoffeln roh verzerrt habe.


        Am Basislager angekommen richteten wir uns wieder ein.
        Während Alex hier sein Zelt aufschlug entschied ich mich dafür einfach meine Isomatte und meinem Schlafsack auf einer der vielen Tische auszubreiten und wieder im "freien" zu schlafen.


        Nachdem alles für die Nacht vorbereitet war fingen wir an unser Abendessen vorzubereiten.


        Hier kommt uns unsere Routine zu gute und wir konnten nach ca. einer halben Stunde schon die ersten Kartoffeln verzerren.








        Lange blieben wir nicht mehr auf denn wir hatten heute einen neuen Rekord aufgestellt.
        Es waren ca. 110 Kilometer die wir an diesem Tag gefahren sind.
        Müde und kaputt kletterten wir in unsere Säcke und schliefen schnell ein.

        Fortsetzung folgt...
        Hier ist noch unsere Route: Google Maps
        Hier findet ihr noch weitere Bilder: Onedrive
        Position vom Lager: Google Maps
        Artikel vom Berufsgeocacher: GC500DK Dänemark-Tour 4. Etappe

        Greetz
        Zuletzt geändert von Psychovm; 18.05.2014, 10:23.
        [ Photographie - Expedition - Geocaching - Blog ]

        Kommentar


        • Psychovm

          Erfahren
          • 06.07.2013
          • 237

          • Meine Reisen

          #5
          [DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark - Etappe 5

          Moin moin,

          nach einer erneut herrlichen Nacht unter den Sternenhimmel von Dänemark erwachten Alex und ich in den frühen Morgenstunden.
          Meine Blicke schweifen durch den Morgennebel hinüber zum Tisch an den wir gestern noch unser Abendbrot zu uns genommen haben.


          Begleitet von einem komischen Gefühl ahnte ich das etwas in dieser Nacht passiert ist und nach einer kurzen weile bestätigten sich meine Vermutungen.
          In der Nacht wurde ich plötzlich wach nachdem ich das Gefühl hatte beobachtet zu werden. Wie eine Vision oder Traum hatte ich ein klares Bild von etwas das mich mit seinen Augen anstarrt.
          Als wäre ich hier fremd und gehöre hier nicht hin.
          Ich wurde wie gesagt wach und versuchte zu verstehen. Laute Geräusche wollte ich vermeiden da ich nicht wusste woher mein Gefühl kam.

          Ganz langsam drehte ich mich um und hörte plötzlich Geräusche.
          Deutliche Laute waren es nicht aber sie waren zu vernehmen.
          Als ich mich umgedreht hatte konnte ich leider im Sternenlicht nichts erkennen aber ich wusste das hier gerade irgendwas war.

          Durch die Helligkeit am Morgen konnte ich sehen das ich mich nicht getäuscht hatte. Irgendwas war in dieser Nacht in unserem Lager. Nur gute 3 Meter neben mir.
          Ein Teil unser Ausrüstung die wir auf den Tisch hatten lag auf den Boden.
          Das Lederband welches an meiner Säge gebunden ist war durchtrennt.

          Was war geschehen?
          War es ein Tier und im welches Tier handelte es sich?

          Fragen über Fragen auf die wir wohl nie eine Antwort erhalten werden.




          Nachdem wir alle Sachen wieder eingesammelt haben und eine wirklich kleine Kleinigkeit gegessen hatten fingen wir an unser Lager zu räumen denn wir hatten heute wieder eine lange Tour auf den Zettel.
          Zuvor mussten allerdings noch die Geräte geladen werden.


          Erstes Ziel sollte das südlich vom Lager entfernteBlåvand sein.
          Unsere Route dorthin führte über durch wundersames Naturschutzgebiete und teilweise auch durch die Truppenübungsplätze des dänischen Heeres.
          Aufgrund von den heutigen Übungen mussten wir uns teilweise eine ganze andere Route als am morgen geplant.
          Viele Wege wurden gesperrt und mussten weitläufig Umfahren werden.

          InBlåvand angekommen suchten wir uns erst einmal einen kleinen Supermarkt um unsere Vorräte ein wenig aufzufüllen. Aufgrund des mageren Frühstück gab es hier erst einmal das "Langschläfer Frühstück".
          Unsere Mägen waren nun ausgiebig gefüllt und wir machten uns auf zum Strand.
          Die Westküste Dänemarks ist bekannt für ihre gut erhaltene Bunker aus dem zweiten Weltkrieg die zum klettern, erkunden und auch zum Cachen einladen.

          Leider war auch hier einfach zu wenig Zeit um alle Bunker des Atlantikwalls zu erkunden und es ging wieder auf die Fahrräder Richtung Esbjerg.

          Die Tour nach Esbjerg sollte sich als Geduldsprobe für uns heraus stellen.
          Währendwir bisher immer Windstille hatten, hatte sich heute das Blatt gedreht und wir mussten uns mehr oder weniger durch Gegenwind den Weg baren.
          Die Strecke verlief über doch sehr abwechslungsreiches Terrain so daswir hin und wieder unsere Fahrräder einige Hügel hinauf schieben mussten.
          Dieses zerrte sehr an der Motivation und man kam langsam aber sicher an den Punkt an wo mach sich fragt:" Warum zur Hölle mache ich das eigentlich, ist all das es überhaupt Wert?"

          Nach einer gefühlten Ewigkeit und etliche Höhenmeter erreichten wir den kleinen VorortHjerting von Esbjerg.
          Kleine Verschnaufpause und weiter sollte unsere Route an der Promenade von Esbjerg verlaufen.

          Der Mensch am Meer war nun unser Ziel.
          Weit war es nicht und somit konnten wir nach einer kleinen Weile eine weitere Pause einlegen und einen weiteren Cache loggen.




          Ein, zwei Bilder und weiter ging es zum nahelegenden Zentrum von Esbjerg.
          Hier schlenderten wir ein wenig durch die Stadt und ließen uns an einen kleinen Park nieder um unsere Mittagspause abzuhalten.

          Nun hatten wir es fast geschafft. Etwa ein drittel lang noch vor uns und wir hätten auch diese Etappe geschafft.
          Also ging es mal wieder rauf auf das Fahrrad und weiter Richtung Süden.
          Grobes Ziel war ein Cache in der Nähe von Ribe da auf diesen Abschnitt von der Tour kein Campingplatz geplant war mussten wir uns vor Ort ein Platz zum nächtigen suchen.

          Auf dem Weg dorthin konnten wir schön auf einen Katastrophenweg fahren wie man sie auch an unseren Küsten unterhalb eines Deiches kennt.
          Diese Wege führen generell direkt unterhalb eines Deiches auf der Landseite entlang um im Notfall schnell handeln zu können.

          Mit erneuten Rückenwind und jeder Menge Motivation düsten wir Richtung Süden. Vorbei an grasende Schafe, an vorbeiziehende Vögel und an kleinen Fischerhütten.

          Am Cache und am eigentlichen Ziel angekommen, konnten wir nach einer kleinen Pause sogar noch unsere Wasservorräte auffüllen und mussten zudem noch ein kleines Lämmchen wieder zurück zu seiner Mutter bringen.
          Dieses muss durch eine kleine Lücke im Zaun geschlüpft sein und bölckte nach seiner Mutter die auf der andern Seite stand.
          Nachdem alle wieder vereint waren und wir wieder startklar waren entschieden wir uns noch weitere 7km zu fahren und beim nächsten Cache zu entscheiden ob wir dort nächtigen da unsere derzeitige Position es kaum zuließ.

          Am letzten Cache angekommen richteten wir unser Lager auf denn dieser lag mitten im Wald.


          Unsere Zelten schlugen wir ein wenig verdeckt und zur späteren Stunde auf.


          Nachdem Abendessen gingen wir beide wehmütig in unsere Zelte denn dieses sollte leider schon unsere letzte Nacht in Dänemark werden.


          Fortsetzung folgt...

          Hier ist noch unsere Route: Google Maps
          Hier findet ihr noch weitere Bilder: OneDrive

          Etappe 1
          Etappe 2
          Etappe 3
          Etappe 4

          Position vom Lager:Google Maps
          Artikel vom Alex: GC500DK Dänemark-Tour 5 Etappe

          Greetz
          Zuletzt geändert von Psychovm; 24.05.2014, 10:17.
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          • Psychovm

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            #6
            [DK] #GC500DK - Eine Fahrradtour durch Dänemark - 6

            Moin moin,

            ein letztes mal aufstehen, ein letztes mal das Lager zusammen räumen, ein letztes mal schauen ob man auch alles eingepackt hat denn heute ist leider schon unser letzter Tag der Tour.


            Weit ist unser Ziel auch nicht mehr und die Tour wäre endgültig vorbei.


            Wehmütig setzten wir uns also wieder auf unsere Fahrräder nachdem wir alles eingepackt und verstaut hatten.


            Unser erstes großes Ziel war die kleine Insel Rømødie in knapp 30km Entfernung lag.
            Der Weg dorthin hin führte hauptsächlich über Wiesen und Felder sowie kleineren Ortschaften Dänemarks.


            Mit leichtem Rückenwind kamen wir gut voran und erreichten schon bald denRømødæmningen.
            Der Römodamm ist ein knapp 9 Kilometer langer Straßendamm der die Insel mit dem Festland verbindet.


            Hier hatte sich der Wind allerdings gedreht und wir mussten uns den gesamten Weg hinüber nach Rømøgegen den Wind kämpfen.
            Eine 9 Kilometer lange Straße, die komplett geradeaus verläuft, Gegenwind, Autos die an einen vorbei sausen.
            Was zieht hier nun nicht an der Motivation?
            Aber auch diese Hürde haben wir geschafft und machten eine kleine Verschnaufpause als wir Rømøerreicht hatten.


            Auf Rømøselber hatten wir nur ein paar Caches angefahren denn viel Zeit blieb uns hier auch nicht denn die Fähre hinüber nach List würde nicht auf uns warten.




            Am Fährhafen selber hatten wir dann allerdings soviel Zeit gut gemacht das wir noch eine knappe Stunde warten konnten bis sie letztendlich ankam.
            Diese Zeit nutzen wir um ein wenig zu essen und zu trinken.






            Mein letztes Bild von dieser Tour machte ich während der Abfahrt von Rømø. Danach waren dann die Akkus wieder leer.


            Nach einer knappen halben Stunde waren wir wieder in Deutschland.
            Qausi am nördlichsten Ende sogar von ihn.
            Die Rede ist von List auf Westerland.

            Nun ging es durch die schöne Dünenlandschaft Westerlands hinter zum Hauptbahnhof von Westerland auf Sylt.
            Auf den Weg dorthin haben wir uns auch irgendwie ein wenig verfahren oder haben es nicht mitbekommen wie der Fahrradweg verlief jedenfalls mussten wir ein kleines Stückchen Schnellstraße oder Bundesstraße fahren die nur für motorisierte Fahrzeuge Zugelassen ist.

            Nach einer Weile dann fanden wir den Fahrradweg wieder und radelten weiter Richtung Süden.
            Auf den Weg Richtung Bahnhof machten wir natürlich auch hier wieder ein zwei Caches die am Wegesrand lagen.

            Tja und irgendwann war es leider dann auch soweit, wir erreichten unser Ziel.
            Die Tour ist zu Ende.

            Zwei Typen
            Zwei Fahrräder
            Zwei Länder
            ~460 Kilometer


            Was für eine Tour. Sie ging über Höhen und Tiefen, durch Städte, Wiesen und Felder sowie durch Wälder und Naturschutzgebiete.
            Wahnsinn.
            Am Anfang dachte ich wirklich noch ob wir das überhaupt schaffen würden und ob alles gut geht.
            Aber wie man sieht verlief die Tour ohne eine einzige Komplikation. Alles war so wie wir es geplant hatten.
            Noch nicht einmal einen Platten.

            Einen Dank möchte ich an dieser Stelle nochmal zu Alex sagen der mich auf der Tour begleitet hat.
            So eine Tour lässt sich sicherlich nicht mit jedem machen und nicht jeder schafft es Tag für Tag sich erneut aufzuraffen und Motivation zu finden um weiter zu fahren, nicht aufzugeben und vor allem seinen Schweinehund zu besiegen.
            Vielen Dank.

            Ein Dankeschön an Falk Outdoor sowie an Garmin, die uns für die Tour 4 erstklassige GPS-Geräte zu Verfügung gestellt hat.

            Hier ist noch unsere Route:
            Google Maps

            Hier findet ihr noch weitere Bilder: OneDrive

            Etappe 1
            Etappe 2
            Etappe 3
            Etappe 4
            Etappe 5
            Artikel vom Berufsgeocacher:folgt

            Und hier ist die komplette Route: Google Maps

            Greetz
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